DE8804956U1 - Steckverbinder zur Befestigung an Leiterplatten - Google Patents

Steckverbinder zur Befestigung an Leiterplatten

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DE8804956U1 DE8804956U DE8804956U DE8804956U1 DE 8804956 U1 DE8804956 U1 DE 8804956U1 DE 8804956 U DE8804956 U DE 8804956U DE 8804956 U DE8804956 U DE 8804956U DE 8804956 U1 DE8804956 U1 DE 8804956U1
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R12/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, specially adapted for printed circuits, e.g. printed circuit boards [PCB], flat or ribbon cables, or like generally planar structures, e.g. terminal strips, terminal blocks; Coupling devices specially adapted for printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures; Terminals specially adapted for contact with, or insertion into, printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures
    • H01R12/50Fixed connections
    • H01R12/51Fixed connections for rigid printed circuits or like structures
    • H01R12/55Fixed connections for rigid printed circuits or like structures characterised by the terminals
    • H01R12/58Fixed connections for rigid printed circuits or like structures characterised by the terminals terminals for insertion into holes

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  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)

Description

HARTlNG ELEKTRONIK GmbH
Märienwerdef Straße 3
4992 Espelkamp
14.04.1988 6/88-09
Steckverbinder zur Befestigung an Leiterplatten
Die Neuerung betrifft einen Steckverbinder zur Befestigung an Leiterplatten, der einen Kontaktelemente beinhaltenden Isolierkörper aufweist, deren zur Leiterplatte weisende Anschlüsse mit Leiterbahnen der Leiterplatte mittels Lötung verbindbar sind und der mit angeformten Auflage- und Befestigungsflanschen versehen ist, in denen mit Befestigungsbohrungen in der Leiterplatte fluchtende Bohrungen zur Aufnahme von Befestigungsmitteln vorgesehen sind. Beim Erstellen von Leiterplatten mit Steckverbindern werden in separaten Arbeitsgängen die Leiterplatten mit den Steckverbindern versehen und in einem Lötbad mit ggfls. anderweitigen auf der Leiterplatte vorgesehenen Bauelementen eingelötet. Dabei ist es erforderlich, daß die Steckverbinder bereits beim Einsetzvorgang (erster Arbeitsgang) so fest mit der Leiterplatte verbunden werden, daß sie ihre Position auch bei nachfolgenden Arbeits- und Transportvorgängen bei^ behalten.
Darüber hinaus ist es erforderlich, daß die Isolierkörper der Steckverbinder so fest mit der Leiterplatte verbunden werden, daß bei gebrauchsmäßigen Steck- und Ziehvorgängen des Gegensteckers die auftretenden Kräfte nicht über die Kontaktanschlüsse sondern über seitliehe Auflage- und Befestigungsflansche auf die Leiterplatte übertragen werden.
Im allgemeinen erfolgt die Befestigung der Steckverbinder-Isolierkörper an der Leiterplatte über Schraub- oder Nietverbindungen im Bereich der Auflage- und Befestigungsflansche.
Diese an sich sichere und zuverlässige Art der Befestigung von Steckverbindern an Leiterplatten ist jedoch problematisch und es sind aufwendige Arbeitsgänge nötigt, wenn das Einsetzen der Steckverbinder und deren Befestigung in automatischen Fertigungsanlagen erfolgen soll.
Der Neuerung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, einen Steckverbinder zur Befestigung an Leiterplatten bzw. dessen Befestigungsmittel so auszubilden, daß der Steckverbinder zuverlässig an Leiterplatten in automatischen Fertigungsanlagen befestigt werden kannä Wobei diese Befestigung einen sicheren Halt des Steckverbinders an der Leiterplatte vor dem eigentlichen Lötvorgang bewirken solL Dabei sollen die Befestigungsmittel als einfache, im Hinblick auf unterschiedliche Leiterplattendicken ggfls. modifizierbare Befestigungsteile ausgebildet ssin, üiii hier ksine ünterschisdlichsn kompletten Stsckvör- binder auf Lager halten zu müssen.
Diese Aufgabe wird in fortschrittlicher Weise dadurch gelöst, daß die Befestigungsmittel als flache, längliche, aus ßlechmäteriäl gestanzte, lötbare Befestigungsteile ausgebildet sind, die derart in die Flanschbohrungen einfügbar sind, daß deren oberes Ende in der Flanschbohrung aufgenommen ist und deren unteres Ende aus der Flanschbohrung/dem Flansch in Richtung auf die Leiterplatten-Befestigungsbohrung zu, herausragt,
daß das obere, in die Flanschbohrung einfügbare Ende der Befestigungsteile mit widerhakenartigen Vorsprüngen versehen ist, daß am oberen Ende der Befestigungsteile lappenförmige Befestigungs-Anformungen ausgebildet sind, die nach dem Einfügen des Befestigungsteiles in die Flanschbohrung über die Flanschoberseite hervorragen und in Richtung auf die Flanschoberfläche hin biegbar sind, daß das untere, zur Leiterplatte bzw. Leiterplattenbohrung weisende Ende der Befestigungsteile mit einem axialen, zwei beabstandete
Federarme bildenden Schlitz versehen ist, und daß die Federarme mit nach außen weisenden Klemmenschrägen versehen sind.
, Weiter vorteilhafte Ausgestaltungen der Neuerung sind in den An-
j 30 Sprüchen 2 bis 7 angegeben.
Die mit der Neuerung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin,
J daß die Befestigungsmittel als äußerst einfache, kostengünstige
! Blechstanzteile ausgebildet sind, die problemlos in die Befestigungs-
: 35 bohrungen bereits vorhandener, für die Schraub- bzw. Nietbefestigung
vorgesehener Steckverbinder einfgefügt werden können und wobei nach
dem Aufsetzen des derart vormontierten Steckverbinders eine sichere
j Befestigung an der Leiterplatte gewährleistet ist. Nach dem Löt-
Vorgang der Leiterplatte ist durch Verlötung des Befestigungsteiles mit der Bohrungs- bzw« Leiterpiättenfnetällisierung eine Befestigung des Steckverbinders an der Leiterplatte mit der gleichen Befestigungssicherheit wie bei herkömmiicher Schraub- öder NietbefestigUfig vörhanden.
Sofern der Steckverbinder mit einem metallischen Abschirmgehäuse versehen ist, kann hier auch eine Masseverbindung des Gehäuses zur Leiterplatte vorgesehen werden, indem an das Gehäuse eine einfachej abgewinkelte Lasche angenietet ist, deren abgewinkeltes Ende neben dem Befestigungsteil in die Leiterplattenbohrung ragt. Hierbei ist dann nach dem Verlöten der Leiterplatte eine zuverlässige Verbindung zwischen der die Bohrung umgebenden Leiterbahn/Metallisierung und dem Steckverbindergehäuse vorhanden.
15 Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist in der Zeichnung dargestellt
|; und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigen
(i Fig. 1A die Ansicht eines Steckverbinders mit Befestigungs-
§ mitteln,
f EO Fig. 1B die rückwärtige Ansicht des Steckverbinders gem.
Fig. 1A4
Fig. 2 die Ansicht des Steckverbinders gem. Fig. 1B im Schnitt
entlang der Linie 2-2 in vergrößerter Darstellung, Fig. 3 die Ansicht eines Befestigungsteiles in vergrößerter ( 25 Darstellung,
&ngr; Fig. 4A die Ansicht eines modifizierten Steckverbinders mit
Befestigungsmitteln,
die Draufsicht auf den Steckverbinder gem. Fig. 4A5 die Ansicht des Steckverbinders gem. Fig. 4Ä im Schnitt entlang der Linie 5-5 in vergrößerter Darstellung,
die Ansicht eines modifizierten Befestigungsteiles iii vergrößerter Darstellung,
die Unteransicht eines Steckverbinders mit einem metallischen Gehäuse,
Fig. 8 die Ansicht des Steckverbinders gem. Fig. 7 im Schnitt
entlang der Linie 8-8,
Fig. 9 die Ansicht eines weiteren Befestigungsteiles in vergrößerter Darstellung,
Fig. 4B
Fig. 5
Fig. 6
Fig. 7
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Fig. 10 die Unteransicht eines Steckverbinder-Isolierkörpers, und Fig. 11 die Ansicht des Isolierkörper-Flansches gem. Fig. 10 im Schnitt entlang der Linie 11-11.
In den Fig. 1A und 1B ist ein an sich handelsüblicher Steckverbinder nach DIN 41 612 dargestellt, der als sog. Messerleiste ausgebildet ist. Der Steckverbinder besteht dabei im wesentlichen aus einem Isolierkörper 1 in dem Kontaktelemente 2 gehalten sind. Die vorderen Enden 3 der Kontaktelemente weisen dabei in den kragenförmigen Steckbereich 4 des Steckverbinders und die hinteren Enden 5 der Kontaktelemente ragen aus der Rückseite 6 des Isolierkörpers hervor, wobei diese abgewinkelt sind und in Richtung auf eine Leiterplatte 7 (Fig. 2) zuweisen, auf die der Steckverbinder aufsetzbar ist. Beim Aufsetzen des Steckverbinders auf die Leiterplatte tauchen die Enden der Kontaktelemente in entsprechend angeordnete Bohrungen der Leiterplatte ein und werden schließlich mit der Leiterplatten-Metallisierung verlötet.
An den gegenüberliegenden Schmalseiten des Isolierkörpers 1 sind Auflage- und Befestigungsflansche 8 angeformt, die beim Aufsetzen des Steckverbinders auf eine Leiterplatte auf dieser aufliegen. Dabei sind in den Flanschen jeweils durchgehende Bohrungen 9 vorgesehen, die mit entsprechenden Befestigungs-Bohrungen 10 in der Leiterplatte fluchten. In die Bohrungen der Flansche sind Befestigungsteile 11 eingefügt, deren Ausbildung und Befestigung im Flansch im folgenden anhand der Fig. 2 und 3 näher beschrieben wird.
Das in den jeweiligen Flansch 8 eingefügte Befestigungsteil 11 ist als einfaches Stanzteil aus Blechmaterial hergestellt. Das untere Ende dieses Teiles ist mit einem Schlitz 12 versehen, wobei zwei seitlich bewegliche Federarme 13 ausgebildet sind. Am unteren Ende der Federarme sind jeweils nach außen v/eisende Rastschultern 14 vorgesehen und im oberen Schaftbereich 15 des Befestigungsteiles sind widerhakenartige Vorsprünge 16 ausgebildet, die der Befestigung/ Verankerung in der Bohrung 9 in den Flanschen dienen. Die Breite des SchaftbeYeicheS 15 ist dabei maßlich so auf die Fläiischböhrung abgestimmt, daß das Befestigungsteil in satter Passung in die Bohrung eingeschoben werden kann und wobei sich dann die yidöriläksnferffligen Vo^sprunijs 1£ in das Flini»£h!Mteriäl eingraben*
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Am oberen Ende des Befestigungsteiles 11 sind zwei äußere, lappenförmige Anformungen 17 vorgesehen. Bei der Montage der Befestigungsteile werden diese so weit in die Flanschbohrungen 9 eingedrückt, bis die lappenförmigen Anformungen 17 über die Flanschoberseite 18 hervorragen, wobei die unteren Federarme 13 der Befestigungsteile aus dem Flansch nach unten - in Richtung auf die späterhin anzubringende Leiterplatte 7 zu - hinzuweisen. Es versteht sich von selbst, daß die Federarme dabei so lang ausgebildet sind, daß sie durch dig Leiterplatte bzw. Leiterplatten-Bohrung 10 hindurchtauchen können.
Nach dem Einfügen der Befestigungsteile in die Flanschbohrungen, werden mit einem entsprechenden Werkzeug die lappenförmigen Anfor- f mungen 17 auseinandergespreizt, wobei ihre äußeren Kanten über die Flanschoberseite 18 gelangen bzw. sich darin eingraben. Die derart in die Flansche eingefügten Befestigungsmittel sind somit fest in den Flanschen verankert und gehalten.
Bei der Darstellung in Fig. 2 ist ein auf eine Leiterplatte 7 aufgesetzter Steckverbinder im Schnitt gezeigt. Wie erkennbar, greifen dabei die Federarme 13 des Befestigungsteiles 11 durch die Leiterplattenbohrung 10 hindurch, bis schließlich die Rastschultern 14 hinter der Leiterplattenunterseite 19 verrasten. Zur Erleichterung des Einführens der Befestigungsteile in die Leiterplatten-Bohrungen sind die unteren Enden der Federarme mit entsprechenden Einführschrägen 20 versehen.
Nachdem der Steckverbinder auf die Leiterplatte aufgesetzt und mittels der Befestigungsteile sicher rastend an dieser gehalten ist, wird die ggfls. noch mit anderweitigen Bauteilen bestückte Leiterplatte einer Lötstation zugeführt, wobei die in die Leiterplattenbohrur^en ragenden Enden/Federarme der Befestigurgsteile mit der Bohrungs- bzw. Leiterplatten-Metallisierung 21 verlötet werden, so daß der Steckverbinder anschließend fest und dauerhaft mit der Leiterplatte verbunden ist. I
In den Fig. 4A und 4B ist weiterhin ein an sich handelsüblicher | Steckverbinder nach DIN 41 612 dargestellt, der als sog. federleiste ausgebildet ist und einen Gegenstecker zu dem in den Fig. IA und 1B gezeigten Steckverbinder bildet. Auch hierbei sind Kontaktelemente 2' in einem Isolierkörper 1' gehalten und der Isolierkörper ist mit
seitlichen Auflage- und Befestigungsflanschen 8" versehen. Neben der Tatsache, daß dieser Steckverbinder als Gegenstecker mit Federkontakten für den weiter vorn beschriebenen Steckverbinder und somit entsprechend modifiziert ausgebildet ist, besteht der wesentliehe Unterschied darin, daß die Dicke der Flansche 8' in denen sich die Befestigungsbohrungen 9' befinden, im Bereicn der Bohrungen wesentlich dünner ausgebildet ist als bei den Flanschen 8 des Messer-Steckverbinders. Das rührt ursächlich daher, daß bei den handelsüblichen Steckverbindern hier eine Ausnehmung 22 zur Aufnahme einer S-kant-Mutter vorgesehen ist. Um auch bei solchen Steckverbindern eine einfache und kostengünstige Rastbefestigung zur Vormontage, ähnlich wie bei den Messer-Steckverbindern anwenden zu können, ist in die Flanschbohrung 9' ein modifiziertes Befestigungsteil 11' eingesetzt, das im folgenden anhand der Fig. 5 und 6 näher beschrieben wird.
Das in den jeweiligen Flansch 8' eingefügte Befestigungsteil 11' ist ef-enfalls als einfaches Stanzteil aus Blechmaterial hergestellt, dessen ui\teres Ende mit einem Schlitz 12' versehen ist, wobei zwei seitlich beweg]:ehe Federarme 13' ausgebildet sind. Da aufgrund der geringeren Dicke des Flansches 8' im Bereich der Befestigungsbohrung 9' das Befestigungsteil 11' nur relativ kurz, insbesondere im Schaftbereich 15' ausgeführt werden kann, kann auch der Schlitz i3*nur kurz (im Vergleich zum Schlitz 13 des Befestigungsteiles 11) ausgebildet werden. Die Federarme weisen somit nur eine geringe Elastizität auf. Am unteren Ende der Federarme sind daher keine ausgeprägten Rastschultern, sondern lediglich nach außen weisende Klemmschrägen 23 ausgebildet, die eine Klemmung des Befestigungsteiles beim Eindrücken dieses Endes in eine Leiterplattenbohrung bewirken, wobei durch die Schräge eine das Befestigungsteil in die Bohrung hineinziehende Kraftkomponente erzeugt wird.
Am oberen Schaftbereich 15' des Befestigungsteiles sind ebenfalls widerhakenartige Vorsprünge 16' ausgebildet, die der Befestigung/ Verankerung in der Bohrung 9' in den Flanschen dienen. Die Breite des Schaftbereiches 15' ist dabei maßlich so auf die Fianschbohrung abgestimmt, daß das Befestigungsteil 11' in satter Passung in die Bohrung eingeschoben werden kann und wobei sich dann die Vörsprünge 16' in das Flanschmateriäl eingraben* Auch bei diesem Befestigungsteil sind am oberen Ende zwei lappen'-
förmige Anformungen 17' vorgesehen.
Bei der Montage der Befestigungsteile werden diese so weit in die Flanschbohrungen 9' eingedrückt, bis die lappenförmigen Anformungen 17" über die Flanschoberseite 18' hervorragen, wobei die unteren Federarme 13' der Befestigungsteile aus dem Flansch nach unten in Richtung auf die späterhin anzubringende Leiterplatte 7' zu - hinweisen. Es versteht sich von selbst, daß die Federarme auch hierbei so lang ausgebildet sind, daß sie durch die Leiterplatte bzw. Leiterplatten-Bohrung 10' hindurchtauchen können.
Nach dem Einfügen der Befestigungsteile in die Flanschc^hrungen, werden mit einem entsprechenden Werkzeug die lappenförmigen Anformungen 17' auseinandergespreizt, wobei ihre äußeren Kanten über die Flanschoberseite 18' gelangen bzw. sich etwas darin eingraben. Die derart in die Flansche eingefügten Befestigungsmittel sind somit fest in den Flanschen verankert und gehalten.
Bei der Darstellung in Fig. 5 ist ein auf eine Leiterplatte 7' aufgesetzter Steckverbinder im Schnitt gezeigt. Wie erkennbar, greifen dabei die Federarme 13' des Befestigungsteiles H1 durch die Leiterplatten-Bohrung 10' hindurch, wobei das Befestigungsteil über die Klemmschrägen 23 in die Bohrung hineingezogen und somit der Steckverbinder an die Leiterplatte herangezogen wird.
Zur Erleichterung des Einführens der Befestigungsteile in die Leiterplatten-Bohrungen sind die unteren Enden der Federarme mit entsprechenden Einführschrägen 20' versehen.
Nachdem der Steckverbinder auf die Leiterplatte aufgesetzt und mittels der Befestigungsteile sicher klemmend an dieser gehalten ist, wird die ggfls. noch mit anderweitigen Bauteilen bestückte Leiterplatte einer Lötstation zugeführt, wobei die in die Leiterplatten-Bohrung ragenden Enden/Federarme der Befe?tigungsteile mit der Bohrungs- bzw. Leiterplatten-Metallisierung 21' verlötet wenden, so daß der Steckverbinder anschließend fest und dauerhaft mit der Leiterplatte verbunden ist.
Schließlich zeigen die Fig. 7 und 8 noch einen Steckverbinder, dessen Isolierkörper 1" im Steckbereich mit einem metallischen GehfsUSe 24 versehen ist. Auch dieser Steckverbinder hat seitliche Auflage- und Befestigungsflansche 8", die mit Befestigurigstiahrungen 9" zur Auf« riahmä uon Befestigungsmitteln und Befestigung des Steckverbinders
4 *
-8-
Sn einer Leiterplatte versehen sind« In diese Bohrungen sind Befestigungsteile 11" eingedrückt, die entsprechend den weiter oben bereits beschriebenen Befestigungsteilen ausgebildet sind* An das Gehäuse 24 sind Massekontaktfahnen 25 angenietet j deren Ende 26 derart abgewinkelt 1st, daß es neben den Federarmen 13" der Befestigungsteile in die Bohrung 10" der Leiterplatte 7" bei auf die Leiterplatte aufgesetztem Steckverbinder ragt. Beim Lötvorgang der Leiterplatte, wobei darauf befindliche Bauteile und die Kontaktpfosten des Steckverbinders mit der Leiterplätten-rietäilisierurig vsrlötet werden, werden auch die Befestigungsteile und die Enden der Massekontaktfahnen mit der Leiterplatten-Metallisierung 21" verlötet, d.h. dauerhaft verbunden, wobei dann auch eine einwandfreie elektrische Verbindung zwischen der Leiterplatten- bzw. Bohrungsmetallisierurtg und dem Gehäuse des Steckverbinders hergestellt wird.
In der Fig. 9 ist ein modifiziertes Befestigungsteil 11IM dargestellt und die Fig. 10 und 11 zeigen einen hierfür entsprechend ausgebildeten Isolierkörper 1MI» Das Befestigungsteil ist hierbei im wesentlichen wie bereits vorstehend erläutert ausgeführt, jedoch in seinem oberen Schaftbereich 15" mit seitlichen Anformungen 27 versehen, wobei hier Schultern 28 ausgebildet sind.
Zur Aufnahme und Halterung eines derartigen Befestigungsteiles ist beim Isolierkörper des Steckverbinders vorgesehen, daß in die Seitenwände der Bohrungen 9IM der Flansche 8'" Schlitze 29 eingeformt sind. Dabei durchsetzen diese Schlitze die Bohrungen nicht vollständig, so daß hier Begrenzungsanschläge 30 ausgebildet sind, an denen die Schultern 28 der Befestigungsteile nach deren Einfügen in die Flansche zur Anlage gelangen. In der Fig. 11 ist ein in den Flansch eingefügtes Befestigungsteil strichpunktiert angedeutet, wobei die lappenförmigen Anformungen am oberen Schaftbereich bereits gespreizt sind. Wie erkennbar, ist somit eine eindeutige und sichere Befestigung des Befestigungsteiles im Flansch gewährleistet. Diese Art der Befestigung ist vorzugsweise für Isolierkörper mit relativ dünnen Flanschen vorgesehen, da hier der Schaftbereich der Befestigungsteile auch nur kurz ausgebildet werden kann und eine sichere Befestigung mittels sich in das Flanschmaterial eingrabender Widerhaken problematisch ist.

Claims (4)

HARTING ELEKTRONIK GmbH Marienwerder Straße 3 Espelkamp 14.04.1988 6/88-09 Steckverbinder zur Befestigung an Leiterplatten Ansprüche:
1.) Steckverbinder zur Befestigung an Leiterplatten, der einen Kontaktelemente beinhaltenden Isolierkörper aufweist, deren zur Leiterplatte weisende Anschlüsse mit Leiterbahnen der Leiterplatte mittels Lötung verbindbar sind und der mit angeformten Auflage- und Befestigungsflanschen versehen ist, in denen mit Befestigiingsbohrungen in der Leiterplatte fluchtende Bohrungen zur Aufnahme von Befestigungsmitteln vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsmittel als flache, längliche, aus Blechmaterial gestanzte,lötbare Befestigungsteile (11,11', 11") ausgebildet sind, die derart in die Flanschbohrungen (9,9',9") einfügbar sind, daß deren oberes Ende (15,15') in der Flanschbohrung aufgenommen ist und deren unteres Ende aus der Flanschbohrung/ dem Flansch (8,8',8") in Richtung auf die Leiterplatten-Befestigungsbohrung (10,10',10") zu, herausragt, daß das obere, in die Flanschbohrung einfügbare Ende aer Be- festigungsteile(11,11',11") mit widerhakenartigen Vorsprüngen (16,16') versehen ist,
daß am oberen Ende der Befestigungsteile (11,11' ,11") lappenförmige Befestigungs-Anformungen (17,17') ausgebildet sind, die nach dem Einfügen des Befestigungsteiles in die Flanschbohrung über die Flanschoberseite (18,18') hervorragen und in Richtung auf die Flanschoberseite hin biegbar sind, daß das untere, zur Leiterplatte (7,7',7") bzw. Leiterplattenbohrung weisende Ende der Befestigungsteile mit einem axialens zwei beanstandete Federarme (13,13',13") bildenden Schlitz (12*12') versehen is'tä und daß die Föderarme mit nädh außen weisenden
- &iacgr;&ogr; -
Klemmschrägen (23) versehen sind.
2.) Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nach dem Einfügen des Befestigungsteiles (11,11',11") ir. die Flanschbohrung (9,9',9") über die Flanschoberseite (18,18') hervorragenden lappenförmigen Befestigungs-Anformungen (17,17') seitlich auseinandergespreizt sind.
3,) Steckverbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gek:anzeichnet, daß die Federarae (13,13',13") der Befestigungsteile (11,11",11") mit nach außen weisenden Rastschultern (14) versehen sind.
4.) Steckverbinder nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Federarme (13,13',13") endseitig mit Einführschrägen (20,2O1) versehen sind.
5.) Steckverbinder nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die oberen Enden (15,15') der Befestigungsteile (11,1&Ggr;,11") wesentlich breiter als die Flansch-Bohrungen (9,9',9") ausgebildet sind, und
daß die Seitenwände der Bohrungen mit schlitzförmigen Füfirungs- und Befeütigungs-Einformungen versehen sind.
6.) Steckverbinder nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die oberen Enden (15") der BefestigunQsteile (11IM) mit seitlichen, Schultern (28) aufweisenden Anformungen (27) versehen sind, und
daß die Seitenwände der Flansch-Bohrungen (9IM) in einem Teilbereich ihrer Länge mit schlitzförmigen, einen Begrenzungsanschlag (30) aufweisenden Führungs- und Befestiugngs-Einfonnungen (29) versehen sind.
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- 11 -
7i) Steckverbinder nach einem öder mehreren der vorstehenden Ansprüche, § dadurch gekennzeichnet,
daß die Steckverbinder-isolierkörper (1") mit- einem metallischen Gehäuse (24) versehen sind» und daß an dem Gehäuse Massekontaktfahnen (25) befestigt sind j deren freies Ende (26) derart abgewinkelt ist* daß es neben den Federärmen (13") des jeweiligen! Befestigungsteiles (H") in die BefestigUngsbohrung (10") der Leiterplatte (7") ragt.
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