DE8804927U1 - Dichtring - Google Patents

Dichtring

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DE8804927U1
DE8804927U1 DE8804927U DE8804927U DE8804927U1 DE 8804927 U1 DE8804927 U1 DE 8804927U1 DE 8804927 U DE8804927 U DE 8804927U DE 8804927 U DE8804927 U DE 8804927U DE 8804927 U1 DE8804927 U1 DE 8804927U1
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sealing ring
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sealing
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annular
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D53/00Sealing or packing elements; Sealings formed by liquid or plastics material
    • B65D53/02Collars or rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description

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Herbert Mlefchke Arillin SfcllUVe
KyJ. 1st*. 7-11 und Welherstr. 2
5o9o Leverkusen 1 5°9° Leverkusen 1
Leverkusen, den 11»ö4,88
Gebrauchsmus ter
Dichtring
Die Erfindung betrifft einen Dichtring aus elastischem Kunststoff oder Gummi für die Abdichtung eines Anschlusses eines Laborglasgerätes gegenüber einen durch den Anschluß geführten Hundkörper (Welle oder Rohr), bestehend aus einem scheibenartigen Abschnitt, welcher zur zentralen Öffnung hin in einen seitlich versetzten Ringwulst übergeht, welcher geringeren Innendurchmesser aufweist als der Durchmesser des Rundkörpers beträgt, wobei eine Seite eine PTFE-Auflage aufweist.
Bekannt ist ein Dichtring aus relativ hartem Kunststoff bzw. Gummi, bei welchem zwei konzentrische Schenkel über einen radialen Abschnitt verbunden sind. Der innere Schenkel besitzt eine äußere Ringnut, in welcher eine Ringfeder angeordnet ist. Der äußere Schenkel dient als Dichtfläche gegenüber dem Anschluß. Der innere, zum Ründkörper hin lippenartig ausgebildete Schenkel dichtet zum Rundkörper hin ab. Nachteilig ist dabei, daß das Dichtungsmaterial mit dem im Laborfriasgerät behandelten Produkt in Berührung kommt. Ins** besondere wenn, dieses Lösungsmittel enthält, kann das Dichtungsmaterial angegriffen werden. Die Dichtwirkung läßt dann entsprechend schnell nach.
Man hat deshalb auch schon einen Dichtring der eingangs genannten Art konzipiert, wobei der Ringwulst eine äußere Ringnut aufweist, in welcher eine Ringfeder angeordnet ist. Hier-
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bei ist die dem Ringwulst abgewandte Seite mit einer PTFE^Aufläge versehen, um das Dichtungsmaterial vor dem im Laborglasgerät behandelten Produkt zu schützen. Die PTFE«Aüfiäge deckt auch die zum Rundkorper Weisende Innenfläche des Ringwuistes ab. Dichtlippen sind nicht Vorgesehen. Der Ringwulst verleitet dazu, den Dichtring falsch herum zu montieren» da er in etwa iri die Anschlußöffnung paßt. Bei fehlerhafter Montage greift aber das zu behandelende Produkt nicht nur das freiliegende Dichtungsmaterial an, sondern auch die Ringfeder,
Es besteht die Aufgabe, einen Dichtring für den eingangs genannten Zweck zu schaffen, welcher auch bei längerer »
Verwendung eine gute Äbdichbung gewährleistet, gegenüber dem zu behandelnden Produkt geschützt ist und montagegerecht gestaltet ist. |
Dies wird dadurch erreicht, daß der Außendurchmesser des Ringwulstes mit dem Innendurchmesser des Anschlusses korrespondiert und die den Ringwulst aufweisende Seite mit der PTFE-Auflage versehen ist.
Der Ringwulst ist in den Anschluß so einpaßbar, daß er abdichtend wirkt. Da die den Ringwulst aufweisende Seite des Dichtringes mit der PTFE-Auflage Versehen ist,drängt sich die richtige Montage geradezu auf. Weil mehr als eine Dichtfläche zwischen Dichtring und Anschluß vorhanden ist, ist eine besonders gute Abdichtung erzielbar. Der Ringwulst steht nach dem Durchschieben des Ringkörpers durch die zentrale Öffnung des Dichtringes unter radialer Spannung, so— daß evtl. Unrundheiten oder Verzüge durch Temperatureinflüsse, welche Undichtigkeiten verursachen könnten, ausgeglichen werden. Da der Ringwulst mit seiner Außenfläche gegen den Anschluß unter Druck anliegt, bleibt diese radiale, zur Mittelachse hin gerichtete Spannung stets erhalten.
GerniiO einer ersten besonderen Ausführungsform weist der Kingwuist einen massiven Kern auf.
Dadurch besitzt der Dichtring eine erhöhte, aber dennoch ausreichend elastische Eigensteifigkeit*
j Gemäß einer alternativen Ausführungsform besteht der Ring-
wulst aus zwei konzentrischen Schenkeln, welche über einen radialen Abschnitt verbunden sind, wobei der innere Schenkel eine äußere RiiignUt aufweist, in welcher eine Ringfeder angeordnet ist.
Bei dieser Ausführungsform wird der größere Teil der Dichtkraft durch die Ringfeder aufgebracht.
Vorzugsweise weist die zum Rundkörper weisende innere Umfangsfläche des Ringwulstes mindestens zwei Dichtlippen auf und die PTFE-Auflage reicht bis an den Scheitel der ersten Dichtlippe.
Die PTFE-Auflage braucht nur bis zum Scheitel der ersten. Dichtlippe zu reichen, damit ein ausreichender Schutz des Elastomermaterials gewährleistet ist. Zwei oder mehr Dichtlippen haben immer noch Dichtwirkung, wenn eine Dichtlippe beschädigt ist.
Gemäß einer weiteren besonderen Ausführungsform weist die äußere Umfangsfläche des Ringwulstes eine Anschrägung auf.
Diese Anschrägung dient der besseren Zentrierung beim Einstecken des Dichtringes in die Öffnung des Anschlusses.
Eine weitere besondere Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die innere Umfangsfläche des Ringwulstes zumindest an einer Seite eine Anschrägung aufweist.
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Je nacf&isifri &uu wß.lühar Seite die Anschrägung vorgesehen iatj erlaubt sie ein einfaches Aufschieben des Üichtriiiges äUf den Rundkörper odor* ein einfacheres Durchschieben des Kundkörpers duröh den Dichtring. In. vorteil« hafter Weise ist die innere Umfangsfläche an beiden Seiten angeschrägt t sodaß beide AtfSen der Montage möglich sind.
In der Zeichnung ist der neue Dichtring in montiertem Zustand in zwei Äusführungsbeispieieri rein schematisch im Schnitt dargestellt und nachstehend näher erläutert. Bs zeigen:
Fig. 1 eine Ausführungsform mit massivem Kern des Ring— wulstes des Dichtringes und
Fig. 2 ein« Ausführungsform mit einer Ringfeder im Ringwulst des Dichtringes.
In Fig. 1 ist durch den Anschluß 1 eines angedeuteten Laborglasgerätes 2 als Rundkörper 3 ein Rohr hindurchgeführt. Anschluß 1 und Rundkörper 3 sind durch einen dazwischen angeordneten Dichtring k aus einem Elastomer nach außen abgedichtet. Eine Spannscheibe zum Anpressen des Dichtringes k an die Stirnfläche 5 des Anschlusses 1 ist nicht dargestellt. Der Dichtring 4 weist einen scheiben-artigen Abschnitt 6 auf, 1' welcher zur zentralen Öffnung 7» durch welche der Rundkörper
3 geführt ist, in einen Ringwulst 8 übergeht. Auf der zum
&iacgr; Anschluß 1 weisenden Seite ist der Dichtring h mit einer
&iacgr; folienartigen PTFE—Auflage 9 versehen, welche das Elastomer—
material vor dem im Labörglasgerät 2 behandelten Produkt schützt. Innendurchmesser des Anschlusses 1 und Außendurch-
\ messer des Ringwulstes 8 sind so aufeinander abgestimmt,
daß eine Dichtwirkung- vorhanden ist. Der Ringwulst 8 b*»-
s sitzt einen massiven Kern lo, welcher jedoch eine asnirti-
chende Elastizität aufweist. Die zum Rundkörper 3 weisende innere Umfangsfläche 11 des Ringwulstes 8 weist vier Dicht-
lippen 12 auf, wobei die PTFE-Auflage 9 bis zum Scheitel 13 der ersten Dichtlippe 12 reicht. Die äußere UmfangST-flache 14 des Ringwulstes 8 ist mit einer Anschrägung 15 versehen. Die innere Umfangsfläche 11 des Ringwulstes 8 weist zu beiden Seiten Anschrägungen 16, 17 auf*. Der schei— benartige Abschnitt 6 ist beidseitig mit Dichtlippen 18, versehen.
In Fig. 2 ist durch den Anschluß 21 eines angedeuteten Laborglasgerätes 22 als Rundkörper 23 ein rotierendes Rohr hindurchgeführt. Anschluß 21 und Rundkörper 23 sind durch einen dazwischen angeordneten Dichtring 2k aus einem elastischen Gummimaterial abgedichtet. Eine Spannscheibe zum Anpressen des Dichtringes 2k an die Stirnfläche 25 des Anschlusses 2? ist nicht dargestellt. Der Dichtring 2k weist einen scheibenartigen Abschnitt 26 auf, welcher zur zentralen Öffnung 27, durch welche der Rundkörper 23 geführt ist, in einen Ringwulst 28 übergeht. Auf der zum Anschluß 21 weisenden Seite ist der Dichtring Zk mit einer PTFE-Auflage 29 versehen, welche das Gummimaterial vor dem im Laborglasgerät 22 behandelten Produkt schützt. Innendurchmesser des Anschlusses 21 und Außendurchmesser des Ringwulstes 28 sind so aufeinander abgestimmt, daß eine Dichtwirkung vorhanden ist. Der Ringwulst 28 besitzt eine ringförmige Nut 3o, sodaß er in zwei konzentrische, über einen senkrechten Abschnitt "}\ verbundene Schenkel 32, 33 geteilt ist. Der innere Schenkel 32 weist eine Ringnut Jk auf, in welcher eine Ringfeder 35 angeordnet ist. Die zum Rundkörper 23 weisende innere Umfangsfläche 36 des Ringwulstes 28 ist mit vier Dichtlippen 37 versehen, wobei die PTFE-Auflage 29 bis zum Scheitel 38 der ersten Dichtlippe 37 reicht. Die äußere Umfangsfläche 39 das Ringwulstes 23 ist mit einer Anschrägung· ko versehen. Die innere Umfangsfläche 36 weist an beiden Seiten Anschriigtmgen k\ , kZ auf. Der scheibenaitige Abschnitt 20 ist beidseitig mit Dichtlippen k'J, kk ausgestattet.

Claims (1)

  1. r 9
    ff ■
    Schutzansprüche
    1) Dichtring· aus elastischem Kunststoff oder Gummi für die Abdichtung eines Anschlusses eines Laborglasgerätes gegenüber einen durch den Anschluß geführten Rundkörper (Welle oder Rohr), bestehend aus einem scheibenartigen Abschnitt, welcher zur zentralen Öffnung hin in einen seitlich versetzten Ringwulst übergeht, welcher geringeren Innendurchmesser aufweist als der Durchmesser des Rundkörpers beträgt, wobei eine Seite eine PTFE-Auflage aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser des Ringwulstes (8,28) mit dem Innendurchmesser des Anschlusses (1,21) korrespondiert und die den Ringwulst (8,281I aufweisende Seite mit der PTFE·-Auf lage (9t29) versehen ist.
    2) Dichtring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringwulst (8) einen massiven Kern (io) aufweist.
    3) Dichtring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringwulst (28) aus zwei konzentrischen Schenkeln (32,33), welche über einen radialen Abschnitt (31) verbunden sind, besteht, wobei der innere Schenkel (32) eine äußere Ringnut (3*0 aufweist, in welcher eins Ringfeder (35) angeordnet ist.
    k) Dichtring nach einem der Ansprüche 1,2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß die zum Rundkörper (3»23) weisende innere Umfangsfläche (11,36) des Ringwulstes (8,28) mindestens zwei Dichtlippen(12,37) aufweist und daß die PTFE-Auflage (9|29) bis an den Scheitel (13,38) der ersten Dichtlippe (12 j37)reicht*
    * · litt
    5) Dichtring nach, einem der Ansprüche 1 bis ht dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Umfangsflache (1^,39) des Ringwulstes (8,28) eine Anschrägung (i5,4o) aufweist.
    6) Dichtring nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Umfangsfläche (11,36) des Ringwulstes (8,28) zumindest an einer Seite eine Anschrägung (16;17,4i;42j aufweist.
DE8804927U 1988-04-14 1988-04-14 Dichtring Expired DE8804927U1 (de)

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DE (1) DE8804927U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10140731B4 (de) * 2001-08-27 2014-10-30 Carl Freudenberg Kg Dichtring
DE102007022316B4 (de) * 2007-05-12 2018-04-19 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Radial-Nadellager-Baueinheit

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10140731B4 (de) * 2001-08-27 2014-10-30 Carl Freudenberg Kg Dichtring
DE102007022316B4 (de) * 2007-05-12 2018-04-19 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Radial-Nadellager-Baueinheit

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