DE8804831U1 - Pflanzbehälter - Google Patents

Pflanzbehälter

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DE8804831U1
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/02Receptacles, e.g. flower-pots or boxes; Glasses for cultivating flowers
    • A01G9/022Pots for vertical horticulture
    • A01G9/025Containers and elements for greening walls
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P60/00Technologies relating to agriculture, livestock or agroalimentary industries
    • Y02P60/20Reduction of greenhouse gas [GHG] emissions in agriculture, e.g. CO2

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

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Thomas Ripä
Waidemaf Börisels*Weg 7 D 8193 Ambach
- 27 086 20/h
Pflanzbehälter
Die Erfindung betrifft einen Pflanzbehälter zur Be·^ festigung an senkrechten oder geneigten Handflächen mit den Merkmalen gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1,
Bei einem bekannteh Pflanzbehälter dff vorstehend genannten Art (US-PS 43 80 136) sind mehrere Einzel- behälter ausschließlich in einer vertikalen Reihe übereinander angeordnet und können durch Einstecken in einen Aufnahmerahmen jedes Einzelbehälters miteinander zu dem. Gesamt-Pflanzbehälter verbunden werden. Die Einzelbehälter weisen keinen Boden auf» so daß sie an ihrer Unterseite miteinander in Verbindung stehen, um in den obersten Einzelbehälter eingegossenes Gießwasser in die darunter befindlichen Einzelbehälter weiterzuleiten. Nachteilig an diesem bekannten Pflanzbehälter ist, daß die zur Verfugung stehende Pflanzfläche je Einzelbehälter relativ klein ist, weil ein erheblicher Teil der freien Oberseite jedes Einzelbehälters durch den darin eingesteckte^ Unterteil des darüber befindlichen Einzelbehälters verbraucht wird. Hinzu kommt, daß zur Vermeidung eines unästhetischen und monotonen Erscheinungs- bildes des Gesamt-Pf1anzbehälters die übereinander angeordneten Einzelbehälter unterschiedliche Grosse haben, was jedoch trotz relativ einfacher Ausgestaltung den Preis des Pflanzbehälters erheblich erhöht. Schließlich ist auch von der Funktion her zu bemängeln, daß infolge der durch den offenen Boden der Einzelbehälter vermittelten
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Verbindung dieser Einzelbehälter untereinander oben'eingegossenes Wasser nach relativ kurzer Zeit bis zum untersten Behälter hindufchgesiekeft sein wird. Dies hat zur Folge* daß mit Ausnähme des untersten Einzelbehälters die darüber befindlichen sehr rasch zum Austrocknen neigen und daher die in dem Pflanzbehälter wachsende Pflanzenkultur gefährdet ist. Denn selbst wenn die oberen Einzelbehälter nach kürzerer Zeit nachgegossen werden, um ein Vertrocknen der äarin befindlichen Pflanzen zu vermeiden, beste'nt die Gefahr, daß der unterste Ei nzel behäl ter übermässig Feuchticj^ keit speichert.
Es ist auch schon ein Pflanzbehälter bekannt, der nicht zu der hier besprochenen Gattung zählt, bei dem in regel massiger Anordnung neben- und übereinander kastenartige Einzelbehälter ausgebildet sind, deren Rückseite durch eine Platte verschlossen ist und die an ihren Seitenwänden mit Ausnahme ihrer Vorderseite Schlitze aufweisen (DE-OS 32 44 703). Diese Einzelbehälter dienen ebenfalls zur Aufnahme von zuvor eingebrachtem Humus, wobei darin wachsende Pflanzen zumindest mit ihren Wurzeln die genannten Schlitze durchsetzen. Die Einzelbehälter sind durch Kanäle miteinander verbunden, die dadurch gebildet sind, daß ihre Rückseite einen gewissen Abstand von der ebenen Rückwand einhält. Bei diesem bekannten Pflanzbehälter ist eine Bewässerung durch Gießen nicht vorgesehen und zweckmässig, da infolge der Schlitze die Einzelbehälter allseitig offen sind und bei stärkerem Gießen die Neigung besteht, daß das Gießwasser nach außen austritt und herunterläuft. Man verlässt sich bei diesem bekannten Pflanzbehälter vielmehr auf natürliche Bewässerung durch Regen und Tau, was eine Anordnung des Pflanzbehälters im Inneren von Räumen jedoch weitgehend ausschließt.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,- einen Pflanz-^ behälter der eingangs genanntem Art zu schaffen s der bei niedrigen Herstellungskosten eine einwandfreie Be-^ feuchtung der darin enthaltenen Pflänzkultur gewahr*- leistet und darüber hinaus ein ansprechendes Äußeres ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch die im Anspruch i angegebenen kennzeichnenden Merkmale des Pflanzbehälters.
Dadurch, daß bei dem erfindungsgemassen Pflanzbehälter die Einzelbehälter zu einer einstückigen Einheit geformt sind, entfallen Befestigungsprobleme, so daß eine wesentlich weitergehende Freiheit bezüglich der Ausbindung und Anordnung der Einzelbehälter möglich ist. So könen die Einzelbehälter über- und nebeneinander angeordnet werden* zweckmässigerweise sogar in Grosse^ Form und Verteilung recht unterschiedlich sein, so daß sich ein belebtes und ansprechendes Äußeres ergibt. Vor allem aber sind die Einzelbehälter untereinander durch im Querschnitt relativ klein bemessene Kanäle miteinander verbunden, so daß dem obersten Einzelbehälter zugeführtes Gießwasser erst nach längerer
Zeit in die weiteren Behälter eindringen kann· Auf
diese Weise rinnt das Gießwasser nicht zum untersten Einzelbehälter durch, sondern verbleibt infolge der Kapillarwirkung der Pflanzerde wesentlich länger in den EinzelbehäTtern.
Die günstigere Befeuchtung der Erde in dem Pflanzbehälter kann noch dadurch unterstützt werden, wenn nach einer vorteilhaften Weiterbildung in dem obersten Einzelbehälter ein Dosiergefäß angeordnet ist, dem das Gießwasser zuge führt wird. Das Dosiergefäß weist in seiner Wandung eine
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Perforation auf. die einefi nur langsamen Austritt des Gießwassers zulässt* so daß darin enthaltenes Gießwässef erst nach Stunden vollständig verbraucht ist, Hierdurch 1st gewährleistet, daß schon der1· oberste Einzel behäl ter Gießwasser nur in dosierter Form enthält und dieses entsprechend langsam durch die Kanäle den übrigen Einzelbehältern weitergibt.
Die gleichmässige Befeuchtung der Erde in allen Einzelbehältern kann weiterhin noch dadurch gesteigert werden, daß nach einer vorteilhaften Ausbildung untere Einzelbehälter mit darüber angeordneten Einzelbehältern durch dochtartige Flüssigkeitsleiter verbunden sind, Diese Flüssigkeitsleiter, die z.B. Schnüre, aus saugfähigem Material bestehende Stifte od.dgl. sein können, verlaufen zweckmässigerwefse durch die erwähnten Verbindungskanäle der Einzelbehälter und sorgen für einen ständigen Feuchtigkeitsausgleich. Denn sobald im Laufe längerer Zeit die Feuchtigkeit sich von den oberen Einzelbehältern zu den unteren hin durchgesetzt hat, sorgen die Flüssigkeitsleiter aufgrund ihrer Kapillarwirkung und aufgrund des Feuchtigkeitsunterschiedes für einen Rücktransport nach oben.
Infolge der Zusammenfassung der Einzelbehälter zu einer Einheit ist es möglich, die Einzelbehälter unmittelbar aneinander anstos~Qn oder angrenzen zu lassen, so daß die dazwischen vorgesehenen, die Feu<htigkeit transportierenden Kanäle in den aneinander angrenzenden Bereichen von außen unsichtbar untergebracht werden können.
Der erfindungsgemässe Pflanzbehälter kann aus den unterschiedlichsten formbaren Werkstoffen bestehen. Vorzugweise wird er aus - ggf. faserverstärktem - Kunststoff, z.B. Acrylharz, blasgeformt oder gegossen. Es ist jedoch
auch möglich, den Pflanzbehälter aus Keramik, insbesondere aus gebranntem Ton, herzustellen, wobei sich bei feinporöser Keramik der weitere Vorteil ergibt, daß in einem gewissen Maß in den Einzelbehältern enthaltene Feuchtig keit auch durch die Wandungen an die freie Atmosphäre abgegeben wird. Auf diese Weise kann ein solcher Pflanzbehälter zugleich als Raumbefeuchter dienen.
Zusätzliche vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus weiteren Unteransprüchen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachfolgend anhand
der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. In den
Zeichnungen zeigen: 15
Fig. 1 bis 3 einen Vertikaischnitt, eine Seitenansicht und eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemässen Pflanzbehälters;
Fig.4 eine perspektivische Ansicht des Pflanzbehälters gemäß den Fig. 1 bis 3 in teilweise beflanzter Form;
Fig. 5, 6 eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemessen Pflanzbehälters sowie eine schematische
Darstellung über modifizierte Querschnittsgestaltungen der zugehörigen Einzelbehälter;
Fig. 7 eine dritte Ausführungsform eines erfindungsgemässen Pf1anzbehältersj
Fig. 8 bis 10 Vorderansicht, Vertikalschnitt, von der Seite
gesehen, sowie Draufsicht eines Pflanzbehälters, vom dem mehrere zu der in Fig, 7 däfgestei 1 ten Gesamtheit zusammengesetzt sind, und
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6 Fig.11 bis 14 jeweils Vorderansicht und Vertikaischnitt,
von der Seite gesehen bzw. Seitenansicht einer vierter, und fünften Ausführungsform des erfindungsgemässen Pflanzbehälters. 5
Gemäß der Darstellung in den Fig. 1 bis 3 weist die erste Ausführungsform eines erfindungsgemässen Pflanzbehälters acht Einzelbehälter 1 auf, die beispielsweise aus Acrylharz gegossen sind und mit ihrer jeweiligen Rückwand 2 eine gemeinsame Rückwand des Pflanzbehälters insgesamt bilden, indem die einzelnen Rückwände 2 der Pflanzbehälter 1 alle in einer gemeinsamen Ebene liegen. Die hierdurch gebildete Gesamt-Rückwand 3 weist an ihren beiden oberen Ecken nur angedeutete Befestigungselemente 4 auf, mit denen der Pflanzbehälter beispielsweise an einer Zimmerwand aufgehängt werden kann.
Die Einzelbehälter 1 besitzen jeweils im wesentlichen die Form einer nach unten zu gerundeten und enger werdenden
Napfschale (vgl. Fig. 2) und weisen eine geradlinige obere
Berandung auf. Sie sind sämtlich so dicht aneinander angeordnet, daß ihre einander zugewendeten Seitenwandungen 5 in Teilbereichen gemeinsam sind und in diesen Teilbereichen im wesentlichen nur Trennwände darstellen. In diesen Teil- i
bereichen sind Feuchtigkeit transportierende Kanäle 6 -
eingeformt, die jeweils vom unteren Teil der Einzelbehälter 1 ausgehen und entweder in den unteren Teil eines danebenliegenden Einzelbehälters oder zur Oberseite eines darunter befindlichen Einzelbehälters münden. Die Kanäle 6 haben im Vergleich zu dem Volumen der Einzelbehälter 1 einen verhäl tnisniässig geringen Querschnitt, der beispielsweise 1 bis 3 cm2 beträgt.
Wie aus Fig, 1 ersichtlich ist, weisen die untersten Eünzeibehä'iter 1 jeweils einen ebenen Zwischenboden 8
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auf, der perforiert ist und an seiner Unterseite einen Hohlraum 9 zur Aufnahme von überschüssigem Gie3wasser schafft.
An der ebenen Rückwand des mittleren Einzelbehälters der obersten Reihe ist ein Dosiergefäß 10 befestigt, das an seinem unteren Ende eine Mehrzahl von im Querschnitt klein bemessenen Durchgängen 11 aufweist. Der Gesamtquerschnitt dieser Durchgänge 11 ist so gering, daß eine in dens Dosiergefäß 10 aufgenommene Wassermenge, beispielsweise von 1 Liter, erst im Verlauf von fünf Stunden hindurchgesickert ist.
Der in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Pflanzbehälter ist beispielsweise aus gebranntem Ton gefertigt, wobei durch einen entsprechenden Brand die Wandung der Einzelbehälter so geringfügig porös gehalten ist, daß auf der Außenseite öine Verdunstung der im Inneren der Einzelbehälter 1 befindlichen Feuchtigkeit möglich ist. Befindet sich daher Pflanzerde in den Einzelbehältern I und sind diese, wie aus Fig. 4 hervorgeht, mit Pflanzen bestückt, so erfolgt die Verdunstung der von der Erde und den Pflanzen aufgenommener? Feuchtigkeit zu einem wesentlichen Teil über die Außenfläche des Pflanzbehälters selbst. Auf diese Weise wirkt dieser als Raumbefeuchter. Es versteht sich, daß in diesem Fall durch eine entsprechende Grosse des Dosiergefässes 10 oder durch eine nicht gezeigte kontinuierliche Zuführung von Gießwasser die Wassermenge entsprechend gesteuert werden muß.
Bei der Ausführungsform des Pflanzbehälters gemäß den Fig. 1 bis 4 sind die Einzelbehälter 1 weitgehend regelmäßig neben- und übereinander angeordnet, Wobei lediglich did! mittlere Reihe um einiä halbe Behälterbreite gegenüber
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der oberen und unteren Reihe versetzt ist und lediglich zwei Einzelbehälter 1 aufweist. Die Herstellung des Pflanzbehälters als Einheit aus mehreren Einzelbehältern ermöglicht jedoch eine Willkür liehe Anordnung der Einzelbehälter , wie sie beispielsweise in Fig. 5 dargestellt ist. Die dort vorhandenen Einzelbehälter 1 haben einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt und die Form von Kästen. Auch hier ist jedoch der mittlere Einzelbehälter 1 höher als die beiden außen liegenden Einzelbehälter 1 angeordnet. Der oben liegende Einzel behäl ter 1 enthält wiederum ,ias an der Rückwand befest-gte Dosiergefäß 10, das in dieser Ausführungsform außermittig zum Einzelbehälter 1 angeordnet ist.
Der geschmackliche Gesamteindruck des Pflanzbehälters gemäß der Ausführungsform nach Fig. 5 kann durch eine Änderung der Querschnittsform entsprechend den Modifikationen nach Fig. 5 etwas verändert werden,
Die Fig. 7 veranschaulicht eine Nebeneinanderanordnung von drei Pflanzbehältern, die jeweils eine - in den Fig. 8 bis 10 näher dargestellte - Einheit bilden. Bei dieser Ausführungsform sind zwei haibschalenförmig von einer Platte 12 vorspringende Einzelbehälter I1 vorgesehen, dio unterschiedliche Grosse und Form heben. Die Platte 12 kann massiv sein, ist jedoch in dem gezeigten Ausführungsbeispiel als Kasten ausgebildet» dessen Vorderwand zu den genannten Einzelbehältern I' nach vorne ausgeformt ist, während durch einen zur Rückwand 12' hin vorspringenden Wandteil 13 und die Rückwand 12' selbst der den oberen und den unteren Einzelbehälter I1 verbindende Kanal 6' geschaffen ist. In dem oberen Einzelbehälter 1' ist wiederum ein Dosiergefäß xO1 angeordnet, das - wie aus Fig- 9 hervorgeht - bis zur Rückwand 12' der Platte 12 reicht. Das Dosiefgefa'ß 10' hat an seinem
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I vorderen Rand eine Einsenkung 14S die das Auflegen des |
Schnabels eines Gießgefasses und damit das Einfüllen Von | Gießwasser erleichtert·
5 Die beiden Ausführungsförmen gemäß den Fig. 11 bis 14
■ bedürfen keiner näheren Erläuterung; allein die
j zeichnerische Darstellung zeigt die durch die Erfindung
gegebene Möglichkeit» durch Zusammenfassen mehrerer
j Einzelbehäl tev 1 zu einer Einheit eine cjrosse Viel-
IO gestaltigkeit des Pflanzbehälters zu schaffen, ohne
dadurch die Bewässerungsbedingungen zu beeinträchtigen.
j Ohne daß dies näher besprochen und dargestellt ist» versteht sich, daß der erfindungsgemäise Pflanzbehälter auf verschiedenartige Weise an einer senkrechten oder geneigten Wandfläche befestigt werden kann. Abweichend von der zeichnerischen Darstellung in den Fig. 3 und 5 kann eine Befestigungsmöglichkeit auch in der Rückwand des Pflänzbehälters so vorgesehen sein, daß diese im befestigten Zustand des Pflanzbehälters nicht zu sehen ist. Eine solche Ausgestaltung ist in Fig. 9 als eine nach innen einspringende Ausnehmung 15 gezeigt, in welche ein nur angedeuteter Haken 16 eingreift, der mittels eines Dübels 17 in einer Wand befestigt ist.
Neben den eingangs erwähnten Werkstoffen kann der erfindungsgemässe Pflanzbehälter auch aus Steinzeug oder den herkömmlichen Beton- und Zementmaterialien hergestellt werden, die ein Pressen oder Gießen erlauben.
Im Fall der Herstellung aus Kunststoff ist ein Vakuumtiefziehen, ein Pressen oder Spritzgießen möglich. Mit besonderem Vorteil ist jedoch das Rotationsgießverfahren anwendbar, was insbesondere im Fall der verhältnismässig unregelmässigen Formen der Einzelbehälter gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 11, 12 gilt.
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Soweit eine fasefVerstärkung des Kunststoffes in Frage kommt, wofür sich eher das Väkuümtiefziehen und das Pressen eignet, kommen die herkb'mmi ichen Kohlefäser- oder Giasfasermater;ölieh in Beträcht.

Claims (10)

Ansprüche
1. PfTanzbehälter zur Befestigung an senkrechten oder geneigten Wandflächen, bestehend aus mehreren übereinander angeordneten und miteinander in wasserführender Verbindung stehenden, oben offenen Einzelbeh'iltern, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelbehälter \1, I') über- und nebeneinander angeordnet und zu einer e-nstückigen Einheit geformt sind und daß die Einzelbehälter (1, 1') miteinander durch im Querschnitt kleine Kanäle (6) verbunden sind.
2. Pflanzbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem der oberen Einzelbehälter (1, I1) ein Wasserdosiergefäß (10, 10') enthalten ist.
3. Pflanzbehälter nach Anspruch 1 oder 2S dadurch gekennzeichnet, daß untere Einzelbehälter (1, I1) mit darüber angeordneten Einzelbehältern durch dochtartige Flüssig-'keitsleiter verbunden sind, die durch die Kanäle hindurch verlaufen.
4. Pflanzbehälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsleiter durch Kapillaren aufweisende Schnüre, Stifte od. dgl. gebildet sind.
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5. Pflanzbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelbehälter eine pbene Rückwand (2) aufweisen und alle Rückwände in einer gemeinsamen Ebene liegen.
6. Pflanzbehälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelbehälter an einer die Rückwände bildenden Platte angeformt sind.
7. Pflanzbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelbehälter zumindest teilweise unmittelbar aneinander anstossend geformt sind.
8. Pflanzbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelbehälter unregelmässig über- und nebeneinander angeordnet sind.
9. Pflanzbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelbehälter unterschiedliche Form und Grosse haben.
10. Pflanzbehälter nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (6) in der Platte und/oder in den aneinander anstossenden Bereichen der Einzelbehälter ausgebildet sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20107100U1 (de) 2001-04-25 2001-09-20 Roither, Claudia, 32130 Enger Pflanzgefäßsystem

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20107100U1 (de) 2001-04-25 2001-09-20 Roither, Claudia, 32130 Enger Pflanzgefäßsystem

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