DE8803662U1 - Schalteinrichtung bei elektronischen Steckbaugruppen - Google Patents

Schalteinrichtung bei elektronischen Steckbaugruppen

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DE8803662U1
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K7/00Constructional details common to different types of electric apparatus
    • H05K7/14Mounting supporting structure in casing or on frame or rack
    • H05K7/1401Mounting supporting structure in casing or on frame or rack comprising clamping or extracting means
    • H05K7/1414Mounting supporting structure in casing or on frame or rack comprising clamping or extracting means with power interlock

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  • Switches Operated By Changes In Physical Conditions (AREA)

Description

Siemens Aktiengesellschaft
Schalteinrichtung bei elektronischen Steckbaugruppen 5
Die Neuerung bezieht sich auf eine Schalteinrichtung bei elektronischen Steckbaugruppen, welche von der Frontseite her mittels durchgehender Schrauben in einem rahmenartigen Baugruppenträger befestigbar sind.
Elektronische oder elektrische Steckbaugruppen, deren Schaltung Ober auf oer Ruckseite angebrachte vielpolige Stecker mit entsprechenden Gegensteckern in einem Baugruppenträger verbunden ist, sollen unter Last gesteckt und gezogen werden können.
Dabei müssen, um den VerschleiQ der Steckkontakte zu verringern und Störungen ergebende Spannungsspitzen zu vermeiden, die Last- bzw. Versorgungsspannungen in der Baugruppe vorher abgeschaltet werden.
Diese Forderung Iä3t sich bei Steckbaugruppen der eingangs genannten Bauart durch eine Schalteinrichtung gemMß Anspruch 1 auf einfache Weise erfüllen, wobei beim Losen der Schrauben die Baugruppe automatisch lastfrei geschaltet wird.
Anstelle der Befestigungsschrauben können auch andere, eine definierte Längs- oder Drehbewegung ausführende Befestigungselemente zur mittelbaren Schalterbetätigung verwendet werden, z. B. eine über eine Stange von der Frontseite her zu bewirkende rückwärtige verriegelung der Steckbaugruppen im Baugruppenträger.
Die Schalterbetätigung kann mechanisch erfolgen, wie die in den Figuren 1 und 2 dargestellen Ausführungsbeispiele zeigen. Es können aber euch magnetische, induktive, kapazitive oder optische Mittel zum berührungsfreien Schalten eingesetzt werden, z. B. ein auf ein Reed-Relais wirkender Permanentmagnet oder ein den Strahlengang zwischen einer Leuchtdiode oder einer Fotodiode als Schaltetrecke unterbrechendes Abdeckelement.
Sp 4 Sei / 10.03.1988...
j &THgr; 6 4415
'i
Zur Erläuterung der Neuerung sind in den Figuren 1 bis 3 Ausfuhrungsbeispiele dargestellt und im folgenden beschrieben.
Figur 1: Eine elektronische Baugruppe 1 wird in bekannter Weise in ein Schwenklager 2 an einem Baugruppenträger 3 eingehängt; durch eine Schwenkbewegung nach unten werden die an der Rückseite der Baugruppe 1 befindlichen vielpoligen Stecker 4 mit den entsprechenden Gegensteckern 41 im Baugruppenträger 3 verbunden.
Zur Befestigung und Festlegung der Baugruppe 1 dienen zwei Schrauben 5, die von der Frontseite der Baugruppe her durch diese in Gewindebohrungen 6 im Baugruppenträger 3 fuhren.
In der Baugruppe 1 ist ein Schalter 7 angebracht, der ein Ab-
schalten der Last- bzw. Versorgungsspannungen in der Baugruppe bewirkt.
Der Schalter 7 wird durch eine Schaltnocke 8, welche als Ringwulst ausgebildet auf dem Schraubenschaft der benachbarten Schraube 5 angeordnet ist, bei deren Längsbewegung beim Losen oder Herstellen der Schraubverbindung betätigt.
Um den Schaltweg s, der etwa der Einschraubtiefe der Schraube in die Gewindebohrung 6 entspricht, zu definieren, ist auf dem Schraubenschaft neben der Schaltnocke 8 ein weiterer Anschlag vorgesehen, welcher gegen den die Schraube 5 führenden Lagerbock 10 zur Anlage kommt, wie bei der oberen Schraube 5 dargestellt. Um die Schraube 5 und damit die Schaltnocke 8 bei gelöster Baugruppe ir einer definierten Stellung in einer Endlage des Schaltwegs s zu halten, ist zwischen dem Lagerbock 10 und der als Ringwulst ausgebildeten Schaltnocke 8 eine Schraubenfeder 11 vorgesehen.
Ein weiterer, hier nicht gezeichneter Schalter kann, falls er» forderlich, von der Schraube 5 auf der anderen Seite der Baugruppe 1 betätigt werden.
Auf der Frontseite der Baugruppe 1 ist elf. sogenannter Frontstecker 12 angebracht, der übet eine flexible Leitung 13 und Steckverbindungen 14 der Baugruppe 1 Signale zuführt. Bevor die Baugruppe 1 aus dem Baugruppenträger 3 gezogen werden kann, muO der Frontetecker 12 von der Baugruppe getrennt wer-
53 Q 4
den, um die Zuführung von Spannungen von dieser Seite her zu unterbrechen. Das Gehäuse des Frontsteckers 12 ist deshalb der« art gestaltet, daß in gestecktem Zustand zumindest ein Schraubenkopf einer Sehraube 5 überdeckt und damit unzugänglich ist, so daß das Betätigen des Sehalters 7 erst nach Abnahme des 12 erfolgen kann.
Figur 2 zeigt eine andere Ausführungsform des Schalters 7, mit einem Kontaktzungenpaar 15, welches von der Schaltnocke 6 der Schraube 5 betätigt wird.
Es ist auch möglich, anstelle der mechanischen eine berührungs- |/ freie Schaltbetätigung, insbesondere bei elektronischen Schal- '$ tern vorzunehmen, ein Beispiel ist in Figur 3 dargestellt. |
Anstelle der Schaltnocke 8 ist hier ein weichmagnetischer Kern f 8' auf dem Schraubenschaft angeordnet, 1er mit der Spule 16 eines Schwingkreises zusammenwirkt, indem er diesen bedämpft ; und ein Abreißen der Schwingung verursacht, wodurch elektronische Schaltvorgänge ausgelöst werden.
5 Schutzansprüche
3 Figuren

Claims (6)

88 6 Ml 5 Schutzansprüche
1. Schalteinrichtung bei elektronischen Steckbaugruppen, welche von der Frontseite her mittels durchgehender Schrauben in rahmenartigen Baugruppenträger befestigbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einem der Schraubenschäfte Mittel (8, 8') angebracht sind, die bei der definierten Längsbewegung beim Herstellen oder Lösen der Schraubverbindung einen Schalter (7, 16) betätigen.
2· Schalteinrichtung nscft Ansnruch 1- dadursh &ogr; &bgr; _ kennzeichnet, daß an dem Schraubenschaft eine Schaltnocke (8) in Form eines Ringwulstes ausgebildet ist, die einen Schalter (7) mechanisch betätigt.
3. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schraubenschaft ein Permanentmagnet befestigt ist.
4. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schraubenschaft ein Kern aus weichmagnetischem Material befestigt ist.
5. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e kennzeichnet, daß auf dem Schraubenschaft ein Element zur Unterbrechung eines optischen Strahlengangs angebracht ist.
6. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e kennzeichnet, daß des Gehäuse eines an die Steckbaugruppe Q) angeschlossenen Ffontsteekers (12) mindestens einen der sehraubenkopfe (17) der Sehrauben (5) überdeckt.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3942480A1 (de) * 1989-12-22 1991-06-27 Ant Nachrichtentech Baugruppeneinschub mit voreilenden kontakten
EP2187721A1 (de) * 2008-11-17 2010-05-19 Siemens Aktiengesellschaft Anordnung mit einem Baugruppenträger und einer Baugruppe
EP4231791A1 (de) * 2022-02-18 2023-08-23 Juniper Networks, Inc. Stromversorgungsanordnung mit eingangsmodul und stromversorgungseinheit

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