DE8803138U1 - Aufnahmevorrichtung für Stich- oder Handkreissägen - Google Patents

Aufnahmevorrichtung für Stich- oder Handkreissägen

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q9/00Arrangements for supporting or guiding portable metal-working machines or apparatus
    • B23Q9/0064Portable machines cooperating with guide means not supported by the workpiece during working
    • B23Q9/0078Portable machines cooperating with guide means not supported by the workpiece during working the guide means being fixed to a support
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G19/00Safety guards or devices specially adapted for wood saws; Auxiliary devices facilitating proper operation of wood saws
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Description

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Aufnahmevorrichtung für Stich- öder Handkreissägen*
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit Linearbewegung zur Aufnahme von Stich- oder Handkreissägen unterschiedlicher Größe.
Bei den bisher bekannten Sägen mit Linearführungen sind Motor mit Sägeblatt und Schlitten eine Einheit, die bei der Fertigung exakt den FUhrungsstangen angepaßt werden. Durch die spezielle Lagerung des Schlittens sind Gehrungssöhnitte ohne Änderung des Tischspaltes möglich. Dementsprechend ist der S&geblattdurchmesser wesentlich größer als bei handelsüblichen Handkreiseägen. Weiterhin bekannt sind die Kappsägen, die jedoch durch den Sägeblattdurchmesser in ihrer Schnittbreite begrenzt sind. Der Kostenaufwand zur Herstellung dieser Maschinen ist hoch, so daß sie hauptsächlich in holzverarbeitenden Betrieben eingesetzt werden.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, die mit geringen Fertigungskosten die Aufnahme von Stich- oder Handkreissägen, verbunden mit einer Linearbewegung, ermöglicht, und den Verlust der Schnitthöhe gering hält. Außerdem soll das Problem der Einstellung der Sägeblätter der Stich-» oder Handkreissägen exakt zu den Führungsstangen gelöst werden. Weiterhin soll die Vorrichtung so ausgebildet sein, daß sie leicht transportabel und bei Nichtgebrauch platzsparend untergebracht werden kann. Die Erfindung soll somit Montagearbeiten außerhalb der Betriebe erleichtern und ebenso den Heimwerkermarkt erschließen.
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Die Lösung der Aufgabe besteht aus der Kombination von FUhrungsstengen, die in entsprechenden Bndstüoken gehalten werden und zwei Traversen feit Linearr&sgr;llenlagern oder Lagerbüchsen, die wiederum mit einem, um einen Drehpunkt drehbaren Aufnahmerahmen, der die Aufnahme der Stich- oder Handkreissäge erlaubt, verbunden werden. Der Drehpunkt ist einer Traverse zugeordnet. Der Freiraum und die Ausnehmungen, die zur Auflage der Seitenauflageflächen der sügeführten Säg§n in Aam bufnahmertihmen dienen, sind deren Auflageflächengrößen angepaßt. Die Stich- oder Handkreissägen werden durch Pratzen, die an dem Aufnahmerahmen angebracht sind, gehalten. Nach Justierung des Sägeblattes mit Hilfe dee schwenkbaren Aufnahmerahmens genau zu den Führungsstengen mittels Keil, Excenter oder Einstellschraube wird der Aufnahmerahmen mit Schrauben fest mit den Traversen verbunden. Die Traversen sind mit der Anordnung entsprechenden Gewindelöchern versehen. Traversen und Aufnahmerahmen (mit Säge bestückt) bilden so einen Schlitten, der mit einer Hub- Schubstange, an einer Traverse befestigt, in linearer Hin- und Herbewegung gesetzt werden kann. Die erfindungsgemäße Trennung der Traversen erweist sich als sehr vorteilhaft. Da ihr Abstand zueinander variabel ist, können die Traversen somit Aufnahmerahmen mit großer oder kleiner Länge, entsprechend den Längen der Auflagenflächen der Sägemaschinen, aufnehmen. Der Drehpunkt und die Befestigungspunkte an den Traversen für kurze oder lange Aufnahmerahmen sind gleich. Abgedeckt wird die Vorrichtung durch zfei Arbeitstischplatten, die verstellbar links und rechte des Sägeblattes angeordnet sind, und mit den Endstücken durch Schrauben zu verbinden sind. Die Endstücke sind ebenfalls axt Gewindelöehern versehen, die den Terstellwegen der Tischplatten angepaßt sind* Während die Position einer Arbeitstischplatte durch die Lage des Sägeblattes zu der Breite der Sägeauflagenflächengröße, und demgemäß geänderter Stellung des Säge-
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blatteo der S ti oh- oder Handkreissägen bestimmt wird. wir* die Stellung der anderen Arbeitstieohplatte durch QehrungBeohnitte nit der Stich- oder Handkreissäge vorgegeben. 6eh&ttng0«ohttitt* benötigen dureh die Anordnung des Sohwenkpunktes der Gehrungseinriohtungen der Stioh_ oder Handkreissägen einen größeren Arbeitsspalt als beim Sägen mit senkrechtem Sägeblatt.
Durch die Anordnung der einzelnen Bauelemente zueinander ergibt sich eine sehr geringe Bauhöhe (z.B. Länge &khgr; Breite &khgr; Höhe 8oo &khgr; 46&ogr; &khgr; max. &thgr;&ogr; mm). Hierdurch bedingt ist es erforderlich, die Vorrichtung mit leicht abnehmbaren vorteilhafterweise mit klappbaren Füßen auszustatten. Hierduroh wird der Stauraum bei Nichtbenutzung der Säge klein.
Der Erfindungsgegenstand kann dadurch weiter ausgestaltet sein, daß der drehbare Rahmen mit einem verstellbaren Aufnahmestück, das mit dem Rahmen nach Einstellung auf die Arbeitsflächenbreite der Stich- oder Handkreissägen durch Schrauben verbunden wird, versehen ist. Hierbei erfolgt die Befestigung der Stich- oder H andkreissägen mittels Pratzen zum einen an der Ausnehmung des Aufnahme-r rahmens, zum anderen an der Ausnehmung des verstellbaren Aufnahmestückes. Dieses hat den Vorteil, daß Sägemaschinen mit unterschiedlichen Breiten der Arbeitsflächen von einem Rahmen aufgenommen werden können.
Verwendeng des fiffindttngsgegenBtattdes ist nicht auf die Bahmenaufnahaebauweise beschränkt. So kann mit einem drehbaren Aufnahmestück, welches um einen an der Traverse befindlichen Drehpunkt schwenkbar ist und einem verstellbaren Aufnahmestück ebenfalls eine Justierung der Stich- oder H andkreissägen vorgenommen werden. Auch hierbei sind Sägen unterschiedlicher Arbeitsflächenbreiten in die Vorrichtung aufzunehmen.
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Der Aafr.fthaerfihmen ohne bzw. mit viretelltearem stück öder die Attfnahmestüoke sind eo ausgebildet, dftö die Summe der Aufnahmeübhen der S ti oh- bzw» Handlüfeieeägen plus ArbiitiplattiaJiöäe ein Minimum ergibt, tun dl« Arbeitstiefe dor Sägen so groß wie möglich zu halten*
Ausführungsbeispiele sind in Zeichnungen dargestellt und sollen im folgenden erläutert werden.
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Fig. 1 eine schematische Sarstellung der Vorrichtung mit Rahmenbauweise und verstellbarem Aufnahme-r stück ohne Tischplatten in Draufsioht·
Pig. 2 eine schematische Barstellung entsprechend Fig. 1 in Seitenansicht, mit Tischplatte,
Fig. 3 eine schematische Darstellung des Aufnahmerahmens mit Aufnahmestück in Draufsicht und Schnitt,
Fig. 4 eine schematische Darstellung der Vorrichtung in Draufsicht mit zwei Aufnahme stücken im Ausschnitt.
Fig. 1 und 2 zeigt die Vorrichtung mit den Führungsstangen 1,1', die in den Bndstücken 2,2* gehalten werden. Führupgsetangen 1,1· mit Endstücken 2,2* müssen kraft« schlüssig (z.B. durch Verschrauben) miteinander verbunden werden. Auf den Führungsstangen 1,1* befinden sich die beiden Traversen 3,3f, die den AufnahmerahmfeU ' tr das in den Aufnahmerahmen eingelassene verstellbare n&tifnahmestüek 5 tragen. Die Aufnahmeflächen 6,6* für die Stich- oder Handkreissäge sind in den Aufnahmerahmen 4 und Äufnabaestüek 5 eingearbeitet. Drehpunkt 7 (um Schraube)
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auf der Traverse 3 des Aufnahmerahmens 4 mit den in den Aufnahmerahmen 4 eingebrachten "_Langlöchern 8,8*, 8** (mit Schrauben) ermöglichen eine Justierung des Sägeblattes der eingebauten Säge in 4 (nicht gezeichnet) zu den Führungsstangen 1,1* und anschließende Feststellung des Aufnahmerahmens 4 mit den Schrauben. Für die Justierung des Rahmens dient in diesem Beispiel eine Schraube 11, die sich in einem auf der Traverse 3* angebrachten mit Gewinde versehenen Aufsatzstück Io befindet. SLn gleiches Aufsatzstück Io' ist auf der gegenüberliegenden Seite der Traverse 3* angebracht und hält hier eine Bückstellfeder 9. Der Freiraum 12 für die Stich- und Handkreissäge ist durch das versetzbare Aufnahmestück 5 veränderbar. Mit der Hub- Schubstange 13 ist der Schlitten, gebildet aus Traversen 3»3* und Aufnahmerahmen 4, entlang der Führungsstangen 1,1* bewegbar. Aus Fig,2 erkennt man dienAnordnung einer Arbeitstischplatte 14 zu den Bndstüoken 2,2*. Die Anordnung der Bauelemente zueinander ergibt, wie ersichtlich, eine geringe Bauhöhe·
Fig. 3 läßt in einer schematischen Darstellung des Aufnahmerahmens 4 mit verstellbarem Aufnahmestück 5 in Draufsieht und Schnitt die Zuordnung von 9 zu 4 erkennen, /uf dem abgesetzten Teil des Aufnahmerahmens 4 liegt das entgegengesetzt abgesetzte Teil 5. Wie bereits erwähnt, werden beide Teile nach Binstellung auf die Arbeitsfläohenbreite dsr Stich- oder Handkreissäge mit Sohrauben zueinander fixiert. Die Aufnahmefläohen 6,6* für die Stioh- oder Handkreissägen sind tief in den Aufnahmernhmen eingelassen, woraus ein geringer Verlust der Schnitttiefe resultiert.
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In Pig. 4 ist die Vorrichtung mit zwei Aufnahmestücken 15 und 16 dargestellt. Bas um Schraube 17 an Traverse 3 schwenkbare Aufcahmestüok 15 ist mit Langlöchern 18 18 * 18' * versehen und besitzt eine Ausnehmung 2o. In diese greift ein an der Traverse 3* befestigter Bxcenter mit Hebel 19 ein. Sine Drehung des Excenters bewirkt eine Drehung des Aufnahmestückes 15 und ermöglicht somit eine Justierung des Sägeblattes zu den Führungsst anger.. Sie Einstellung des Sägeblattes zu den Führungsstangen 1,1* erfolgt hierbei in folgenden Schritten: Sine Seiten auflagefläche der Stich- oder Handkreissäge wird mittels Pratzen starr und bündig mit der Aufnahmefläche 21 des schwenkbaren Aufnahmestückes 15 verbunden. Die andere Seitenauf lagefläche der Stich- oder Handkreissäge wird mit Pratzen lose in der Aufnahmefläche 21* des verstellbaren Aufnahmestückes 16 gehalten. Durch die Nichtbündigkeit ergibt sich ein Freiraum, der für die Justierung des Sägeblattes ausgenutzt werden kann. Nach Justierung werden die Sohrauben des schwenkbaren Aufnahmestückes und die Pratzen des verstellbaren Aufnahmestückes 16 fest angezogen.
Die erfindungsgemäße Aufnahmevorrichtung von Stich- und Handkreissägen erlaubt eine sehr hohe Genauigkeit der Sohnitte beim Zuschnitt von Paneelen, Profilbrettern oder anderen Holzprofilen mit einem großen Langen- zu Breitenverhältnis. Das gleiche gilt für Gehrunge- und Winkelschnitt·.Durch die Möglichkeit, las Sägeblatt genau zu den Pührungsstangen zu justieren, können die Fertigungetoleranzen der Stich- oder Handkreissägen ausgeglichen und somit ein Ausreißen des Holzes oder Paneelenoberfläohe beim eintritt dee hinteren Sägeblattes In den Sägespalt vermieden werden. Die Anordnung Aer Attfnahmevorriohtungflteile zueinander ist mit einem
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nur geringen Verlust der Schnittiefen der aufgenosmenen Stich.- oder Handkreissägen verbunden, so daß alle im Handel angebotenen Maschinen eingesetzt werden können. Ebenso ist hervorzuheben, daß die Herstellungskosten relativ gering sind. Die flache Bauweise der Aufnahmevorrichtung und ihr relativ geringes Gewicht kommen dem Transport zur Montagestelle zugute. Bei Nichtgebrauch der Aufnahmevorrichtung wird nur wenig Stauraum benötigt.

Claims (2)

Ansprüche
1. Aufnahmevorrichtung mit Linearbewegung zur Aufnahme von Stich- oder Handkreissägen zum Schneiden von Paneelen, Profilbrettern und anderen Holzprofilen mit einem großen Längen- zu Breitenverhältnis, dadurch gekennz eichnet, daß auf Führungsstangen (1,1·), durch Endstücke (2,2*) gehalten, zwei längs der Führungsstangen (1,1*) verschiebbare Traversen (3,3*) angeordnet sind, die wiederum mit einem, um einen Drehpunkt (7) an der Traverse (3) schwenkbaren Aufnahmerahmen (4), ausgestattet mit Aufnahmeflächen (6,6*), verbunden sind, eine der Traversen (3*) mit einer Hub- Schubstange (13) zur Bewegungseinleitung versehen ist und die Arbeitstischplatten (14) zu bei den Seiten des Sägeblattes verschiebbar angeordnet sind·
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmerahmen (4) mit einem verstellbaren AufnahmestUck (5) versehen ist, wobei die Aufnahmeflächen (6,6*) einerseits in dem Aufnahmerahmen {4) andererseits in dem AufnahmestUck (5) angebracht sind und beide Teile (4 und 5) nach Einstellung fest miteinander verbunden werden.
3* Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmerahmen (4) durch zwei Aufnahmestucke (15 und 16) ersetzt wird, wobei ein AufnahmestUck (15) um einen Drehpunkt (17) an der Traverse (3) schwenkbar ist, das andere Aufnahmestück (16) verstellbar auf den Traversen (3»3') angeordnet wird, beide Aufnahmestücke mit Aufnahmefläohen (21, 21') ausgestattet sind und beide Aufnahmestück© (15 und 16) mit den Traversen (3»3') verbunden sind«
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4» VorricJitung nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet daß die Verstellung des Aufnahmerahmens (4) oder des Aufnahmestückes (15) durch Keil, Brcenter (19) oder Schraube (U) erfolgt.
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