DE8803022U1 - Nagler zum Eintreiben eines Nagels zum Aufhängen von Bildern und dgl. - Google Patents

Nagler zum Eintreiben eines Nagels zum Aufhängen von Bildern und dgl.

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DE8803022U1
DE8803022U1 DE8803022U DE8803022U DE8803022U1 DE 8803022 U1 DE8803022 U1 DE 8803022U1 DE 8803022 U DE8803022 U DE 8803022U DE 8803022 U DE8803022 U DE 8803022U DE 8803022 U1 DE8803022 U1 DE 8803022U1
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PICKHAN FRIEDHELM 5900 SIEGEN DE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C3/00Portable devices for holding and guiding nails; Nail dispensers
    • B25C3/002Portable devices for holding and guiding nails; Nail dispensers nail dispensers with provision for holding and guiding nails
    • B25C3/004Portable devices for holding and guiding nails; Nail dispensers nail dispensers with provision for holding and guiding nails the nail being hit by a hammer head

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description

1
Beschreibung
Nagler zum Eintreiben eines Nagels zum Aufhängen von Bildern und dergleichen
Öle Erfindung bezieht sich auf einen Nagler zum Einifei= ben von Nägeln in eine Wand, welcher ein Nagelmagazin hat, in dem die Nägel zu einem Eintreibkanal hin vorgespannt magaziniert sind und bei dem im Eintreibkanal ein mittels eines Schlagkopfes gegen den Kopf eines in den Eintreibkanal gelangten Nagels a'Hal ver sch i ebl i eher Stößel angeordnet ist. Solche Nagler sind insbesondere zum Einschlagen von Nägeln zum Aufhängen von Bildern bekann t.
Wenn man einen Nagel zum Aufhängen eines Bildes in die Wand einschlägt, dann ist es erforderlich, diesen nur bis zu einer bestimmten Tiefe in die Wand einzuschlagen, damit der Aufhänger des Bildes auf den Schaft hinter dem Kopf gelegt werden kann. Ein nicht weit genug in die Wand eingeschlagener Nagel führt bei den für rahmenlose Bilder verwendeten typischen Langloch-Aufhängern dazu, daß das Bild mit seiner Oberseite nicht gegen die Wand anli egt.
Das genau ausreichend weite Einschlagen eines Nagels «it- ;
tels eines Haemers verlängt Gesehick und ist zeitäufwen- j
dig, weil nan meist das Bild probeweise einhängen und j
dann mit weiteren Hammerschlägen die endgültige Ein- |
schlägtiefe herbeiführen nuß. Ein zu weit eingeschlage- f
ner Nagel ist besonders nachteilig, weil er zu« Aufhän- | gen des Bildes wieder etwas zurückgezogen werden muß und dann nicht ausreichend hält.
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Bei den bisher bekannten Naglern zum Einschlagen von Nägeln zum Aufhängen von Bildern muß im Nagler eine Einschlagbegrenzung vorgesehen werden, damit der jeweilige Nagel nicht zu tief in die Wand eindringen kann. Das macht den Nagler unerwünscht aufwendig und damit teuer.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde/ einen Nagler der eingangs genannten Art derart zu gestalten, daß der Nagel damit ohne Geschick und besondere Sorgfalt bis in die zum Aufhängen eines Bildes richtige Tiefe in eine Wand eintreibbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst/ daß das Nagelmagazin zur Aufnahme von Nägeln mit einem länglichen Zylinderkörper als Nagelkopf/ einer schaftseitigen Anlagefläche zur Begrenzung der maximalen Einschlagtiefe und einer Vertiefung in der Mantelfläche zum Einhängen eines Aufhängers ausgebildet ist und daß im Nagler eine Rasteinrichtung zum hörbaren Verrasten des Stößels in seiner einen Nagel vollständig eintreibenden Endstellung vorgesehen ist.
Durch diese Rasteinrichtung hört man durch ein klackendes Geräusch/ daß der Nagel vollständig bis mit seinem Kopf gegen die Wand in die Wand eingeschlagen ist. Ein Anschlag im Nagler zum Begrenzen des maximal möglichen Hubs für den Stößel ist nicht erforderlich/ da selbst bei einem überhören des Geräusches durch weiteres Schlagen der Nägel nicht zu tief in die Hand eindringen kann, weil er mit seinem Kopf gegen die Hand anliegt. Das Einrasten des Stößels in seiner eingeschobenen Stellung verhindert, daß unbeabsichtigt ein Nagel in den Eintreibkanal gelangen kann. Dadurch wird das Verletzungsrisiko bei unsachgemäßer Handhabung des Näglers herabgesetzt. Zieht man den Stößel nach dem Einschlagen eines Nagels zurück, so hört man ebenfalls durch ein klackendes Geräusch, welches durch das Vorspringen eines Nagels aus
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dem Magazin In den Eintreibschacht verursacht wird, daß mäh den Stößel weit genug zurückgezogen hat.
Ist ein Nagel vollständig in eine Wand eingeschlagen, dann hat seine Vertiefung im Nagelkopf zwangsläufig den richtigen Abstand von der Wand, um übliche Aufhänger von •ildern in ihr aufhängen zu können. Bei einem solchen Msgel yird der Aufhänger nirht wie bei üb Liehen Nägeln auf den Schaft, sondern auf den Nagelkopf aufgesetzt.
Abgesehen von der zwangsläufigen Begrenzung der Einschlagtiefe hat die Verwendung eines solchen Nagels den Vorteil, daß der Nagel infolge seiner Anlage gegen die Wand mit seiner Anlagefläche weniger leicht aus der Wand ausbricht als ein herkömmlicher Nagel. Dadurch kann sein Schaft einen geringeren Durchmesser aufweisen und kürzer ausgebildet werden, als das bei einem üblichen Nagel für eine gleiche Belastung der Fall ist. Das wiederum führt su einer geringeren Beschädigung der Wand, die bei einem Entfernen des Nagels weniger oder gar nicht auffällt.
Konstruktiv besonders einfach ist der Nagler gestaltet, wenn die Rasteinrichtung durch eine Rastvertiefung in dem Stößel und eine mittels einer Feder zu dieser Rastvertiefung hin vorgespannte Kugel im Gehäuse des Naglers gebi Idet ist.
Das Positionieren des Naglers auf der Wand ist besonders einfach «öglieh, ttsnn gemäß einer anderen Ausgestaltung! der Erfindung der Eintreibkanal an der Oberseite des Gehäuses in einem Gehäuseabschnitt angeordnet ist, der eine obere, geradlinig verlaufende Begrenzung der beim Einschlagen eines Nagels gegen die Wand zu setzenden Anlagefläche halbkreisförmig überragt und wenn die Längsachse des einzutreibenden Nagels im Schnittpunkt der oberen Begrenzung dgr Anlagefläche und der senkrecht durch die Oberseite des halbkreisförmigen Gehäuseab-
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sdhnitEes verlaufenden Linie Hegt.
2um Positionieren steht eine drei Punkte eines Faden*
kreuzes kennzeichnende Markierung zur Verfügung, wenn
gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung oben auf dem halbkreisförmigen Gehäuseabschnitt eine in Längsrichtung des Stößels verlaufende Markierung vorgesehen 1st.
Die Erfindung läßt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung ihres Grundprinzips sind in der Zeichnung zu einer Kette miteinander verbundene Nägel
für den erfindungsgemäßen Nagler, zwei Beispiele für die Aufhängung eines Bildes mit einem solchen Nagel und ein erfindung&yemäß gestalteter Nagler dargestellt und werden nachfolgend beschrieben. Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 eine Seitenansicht mehrerer, zu einer Kette
miteinander verbundener Nägel, welche in den erfindungsgemäßen Nagler Anwendung finden
können,
Fig. 2 einen Blick auf einen üblichen Dreiecksauf~
hänger eines Bildes,
Fig. 3 einerr in eine Wand eingeschlagenen Nagel milt dem eingehangenen Dreiecksaufhänger nach der Figur 2,
4 einen Blick auf einen üblichen Langlochauf
hänger fur ein rahmenloses Bild,
Fig. 5 einen in eine Hand eingeschlagenen Sags» «it dem eingehangenen Langlochaufhänger nach der Figur k.
Fig. 6 eine schematische Schnittdarstellung eines Naglers nach der Erfindung,
Fig. 7 eine Vorderansicht des Naglers nach Fig. 6.
Die Figur 1 zeigt mehrere, zu einer Kette miteinander verbundene Nägel 1, welche jeweils aus einem Schaft 2 aus gehärtetem Stahl und einem Nagelkopf 3 aus thermoplastischem Kunststoff bestehen. Jeder Nagelkopf 3 ist als länglicher Zylinderkörper ausgebildet und weist hintereinander zwei, jeweils durch eine umlaufende Nut in seiner Mantelfläche gebildete Vertiefungen 4, 5 auf. Durch kurze, dünne Stege 6 sind die einzelnen Nägel 1 an ihren Nagelköpfen 3 so miteinander zu einer Kette verbunden, daß sie parallel zueinander ausgerichtet sind.
Wichtig für den Nagler ist, daß die Nagelköpfe 3 jeweils an der Seite des Schaftes 2 eine die Einschlagtiefe des Nagels 1 begrenzende Anlagefläche 7 aufweisen.
Die Figur 2 zeigt einen fOr die Aufhängung von Bildern gebräuchlichen Dreiecksaufhänger 8. Figur 3 verdeutlicht, wie dieser Dreiecksaufhänger 8 in die umlaufende Vertiefung 4 des Nagelkopfes 3 eines in eine Wand 9 eingeschlagenen Nagels 1 eingehängt 1st. Die Figur 3 verdeutlicht, daß der Nagel 1 so weit 1n die Wand 9 eingeschlagen 1st, daß seine Anlagefläche 7 gegen die Wand anliegt. Dadurch stützt sich der Nagelkopf 3 an de·* Wand 9 ab, was der Qefahr eines Ausbrechens entgegenwirkt. Zu erkennen 1st, daß die Vertiefung 5 unbenutzt bleibt. Sie kann beispielsweise zum Befestigen einer Schnur verwendet werden. Pur Befestigungsmittel, die weniger nahe zur Wand 9 tu Hegen kommen, kann statt der Vertiefung 4 die Vertiefung S verwendet werden.
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Die Figur 4 zeigt einen üblichen Langlochaufhänger 10 und Figur 5, wie dieser Langlochaufhänger 10 am in die Wand 9 eingeschlagenen Nagel 1 befestigt werden kann. Ebenfalls dargestellt ist in der Figur 5 ein oberer Bereich eines rahmenlosen Bildes 11.
In der Figur 6 ist ein Nagler 12 dargestellt, der in einem Gehäuse 13 ein Nagelmagazin 14 hat, in dem die zu einer Kette verbundenen Nägel 1 eingesetzt und mittels einer Druckfeder 15 nach oben hin zu einem quer zum Nagelmagazin 14 verlaufenden Eintreibkanal 16 vorgespannt sind. Durch diese Gestaltung liegt jeweils ein Nagel 1b im Eintreibkanal 16. Er kann aus ihm mittels eines in ihm verschiebtich angeordneten Stößels 17 herausbefördert werden, wozu der Stößel 17 einen Schlagkopf 18 hat, gegen den man zum Eintreiben eines Nagels mit der Faust schlägt. Dabei reißt der Verbindungssteg 6 zum nächstfolgenden Nagel ab. Zieht man den Stößel 17 zurück, dann springt dieser in den Eintreibkanal 16.
Die Figur 6 zeigt weiterhin, daß der Stößel 17 eine Rastvertiefung 19 aufweist, in die eine mittels einer Feder 20 vorgespannte Kugel 21 zu rasten vermag, wenn der Stößel 17 den Nagel 1b vollständig in eine Wand eingetrieben hat.
Zum Eintreiben eines Nagels 1 In eine Wand 9 setzt man den Nagler 12 mit einer in Figur 6 links Hegenden Anlagefläche 24 gegen die Wand 9. Das richtige Positionieren des Naglers 12 wird dadurch erleichtert/ daß der Gehäuse* abschnitt 22 eine in Figur 7 gekennzeichnete, geradlinige/ obere Begrenzung ?.3 der Anlagefläche 24 halbkreisförmig überragt und oben auf dem Gehäuseabschnitt 22 eine Markierung 25 vorgesehen 1st. Die Spitze des Nagels 1 wird dort eingetrieben, wo die durch die Markierung 25 führende senkfeünce Linie die obere Begrenzung 23 sehne 1 det.
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Da nach dem Abreißen eines Nagels 1 von der Nagelkette nach oben hin leicht ein Stück des Verbindungssteges 6 stehenbleiben kann, ist es vorteilhaft, im Eintreibkanal 16 an seiner Oberseite ein? muldenförmige Längsnut 26 vorzusehen, in die das Stegstück gelangen kann, so daß der Nagel 1 zuverlässig in den Eintreibkanal 16 zu gelangen vermag.
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- 8 Auflistung der verwendeten Bezugszeichen
1 Nagel
2 Schaft
3 Nage I kopf
4 Vert1efung
5 Vert1efung
6 Verbi ndungssteg
7 Anlageflache
8 Dre1 ecksauf hänger
9 Wand
1 O Langlochaufhiinger
1 1 rahmenloses Bild
1 2 Nagler
1 3 Gehäuse
1 4 Nagelmagazin
1 5 Druckfeder
1 6 Ei &eegr;treibkana I
1 7 Stößel
1 8 Schlagkopf
19 Rastvertiefung
20 Feder
21 Kugel
22 6eh3useabächnitt
23 Begrenzung
24 Anlagefläche
25 Markierung
26 Längsnut

Claims (4)

9 Ansprüche
1. Nagler zum Eintreiben von Nägeln in eine Wand, welcher ein Nagelmagazin hat, in dem die Nägel zu einem Eintreibkanal hin vorgespannt magaziniert sitid und bei dem im EintreibkanaL ein mitteln eines Schlagkopfes gegen den Kopf eines in den Eintreibkanal gelangten Nagels axial verschieblieher Stößel angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Nagelmagazin (14) zur Aufnahme von Nägeln mit einem länglichen Zylinderkörper als Nagelkopf, einer schaftseitigen Anlagefläche zur Begrenzung der maximalen Einschlagtiefe und einer Vertiefung in der Mantelfläche zum Einhängen eines Aufhängers ausgebildet ist und daß im Nagler (12) eine Rasteinrichtung (19, 20, 21) zum hörbaren Verrasten des Stößels (17) in seiner einen Nagel <1) vollständig eintreibenden Endstellung vorgesehen ist.
2. Nagler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasteinrichtung durch eine Rastvertiefung (19) in dem Stößel (17) und eine mittels einer Feder (20) zu dieser Rastvertiefung (T5) hin vorgespannte Kugel (21) im Gehäuse (13) des Naglers (12) gebildet ist.
3. Nagler nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Eintreibkanal (16) an der Oberseite des Gehäuses (13) In einem Gehäuseabschnitt (22) angeordnet 1st, der eine obere, geradlinig verlaufende Begrenzung (23) der beim Einschlagen eines Nagels (1) gegen die Wand zu setzenden Anlagefläche (24) halbkreisförmig überragt und daß die Längsachse des einzutreibenden Nagels (1) 1m Schnittpunkt der oberen Begrenzung. (23) der Anlagefläche (24) und der senkrecht durch die Oberseite des halbkreisförmigen Gehäuseabschnittes (22) verlaufenden Linie Hegt.
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4. Nagler nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch ge- kennze i chne t, daß oben auf dem halbkreisförmigen Gehäuseabschnitt (22) eine in Längsrichtung des Stößels (17) verlaufende Markierung (25) vorgesehen ist.
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