DE8802758U1 - Verbindung für einen Metallschlauch mit schraubengangförmiger Wellung bzw. Wicklung - Google Patents
Verbindung für einen Metallschlauch mit schraubengangförmiger Wellung bzw. WicklungInfo
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- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N13/00—Exhaust or silencing apparatus characterised by constructional features
- F01N13/18—Construction facilitating manufacture, assembly, or disassembly
- F01N13/1805—Fixing exhaust manifolds, exhaust pipes or pipe sections to each other, to engine or to vehicle body
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Witzenmann GmbH Metallschiauch-Fabrik Pforzheim
östliche Karl-Friedrich-Straße 134, 7530 Pforzheim
Verbindung für einen Metallschlauch mit
schraubengangförmiger We11ung beziehungsweise Wicklung
Die Neuerung betrifft eine Verbindung für einen Metallschlauch in Form eines ein- oder mehrwandigen WeI1schlauches oder Wickelschlauches mit schraubengangförmiger Wellung beziehungsweise Wicklung, insbesondere für Abgasanlagen von Kraftfahrzeugen, mit
wenigstens einer endständig mit einem Schlauchende durch Schweißen oder Löten verbundenen, hohlzylindrischen, als Blechteil ausgebildeten Metatlhülse, wobei der Schlauch und die Hülse sich über eine endständig an der Hülse ausgebildete Profilierung in gegenseitiger Verbindung befinden.
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Eine derartige Verbindung ist durch die
OE-PS 34 47 270 bekannt. Dort ist die zur Verbindung mit dem Schlauch vorgesehene endständige Profilierung
der Hülse als aus dem Blechmaterial der Hülse gebogener Gewindegang ausgebildet, dessen Material mit
dem Schlauchende verschweißt ist. Hierdurch ist eine einfache Montage durch Aufsetzen der Hülse mittels
einer einzigen schraubenden Drehung gewährleistet und es ist auch eine Vergleichmäßigung des Materialangebotes
innerhalb der rundum laufenden Schweißverbindung erreicht. Das erwähnte schraubende Aufsetzen der Hülse
führt jedoch nicht zu einer definierten gegenseitigen
Positionierung von Hülse und Schlauch in Axial richtung,
was einem genauen Einspannen eines endständig mit Hülsen versehenen Schlauches für die weitere Bearbeitung,
insbesondere Schweißbearbeitung im Wege steht, wobei die hier mitgegebenen Toleranzprobleme auch dadurch bedingt
sind, daß zum leichten Aufschrauben zwischen Hülse und Schlauch eine verhältnismäßig große Lose vorgesehen
ist.
Darüber hinaus ergeben sich im Obergang vom Gewinde der Hülse zum gewindegangförmigen Verlauf der Schlauchprofilierung
durch die Unterschiede der beiderseitigen Wandstärken noch Ungleichmäßigkeiten hinsichtlich der über
den gesamten Umfang umlaufenden Schweißverbindung mit der Gefahr eines Durchbrennens des Schlauchmaterials
insbesondere im Obergangsbereich zwischen Hülse und Schlauch einerseits und einer bezüglich der Schweiß-
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verbindung zu geringen Erhitzung des Materials der Hülse andererseits.
Aufgabe der Neuerung 1st es daher, eine Verbindung
der eingangs genannten Art derart auszubilden, daß sich beim Aufsetzen der Hülsen deren praktisch
spielfreier Sitz bei in Axialrichtung des Schlauches definierter Positionierung ergibt, und durch die dazu
erforderlichen Maßnahmen gleichzeitig eine weitestgehende
Vergleichmäßigung der Materialverhältnisse innerhalb
des Schweißnahtbereiches über den Umfang des Schlauches mit gleichzeitiger Schonung des in den Schweißvorgang
einbezogenen Schlauchmaterials selbst gegeben ist.
Diese Aufgabe ist neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß das dem Schlauchende zugewandte Ende der Hülse in Radialrichtung
zu einem auf den Schlauch zu gerichteten und abgebogen beziehungsweise aufgebogen ist und
daß die stoffschlüssige Verbindung des Hülsenendes mit
dem Schlauchende entlang diesem Bund verläuft.
Ourch diese neuerungsgemäßen Maßnahmen ist zunächst einmal sichergestellt, daß die jeweilige Hülse unter
Zuhilfenahme des durch ihren Bund gebildeten Anschlages in eine definierte Axialposition auf das jeweilige Sehlauchende aufgesetzt werden kann* wobei für die
damit verbundene Relativbewegung zwischen Schlauchende und Hülse keine besonders großen Toleranzen vor-
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gesehen werden müssen, da das Aufstecken der Hülse tuch gegen einen gewissen Widerstand beispielsweise
mit Hilfe dafür eingerichteter Werkzeuge erfolgen kann. Oas 1n Axialrichtung definierte Aufsetzen der Hülsen
ergibt die Möglichkeit, in Vorbereitung der schweißenden Bearbeitung Halbfabrikate mit innerhalb eines
Äußerst geringen Toleranzbereiches definierter Länge herzustellen, so daß der Automat zur Herstellung der
die Hülsen mit den Schlauchenden verbindenden Schweißnähte sehr genau und feinfühlig eingestellt beziehungsweise eingerichtet werden kann.
Darüber hinaus bieten sich nunmehr zur Herstellung der endständigen Schweißnähte durch den jeweiligen einheitlich umlaufenden Bund der Hülsen sehr gleichmäßige Material Verhältnisse an, die im wesentlichen
durch die Wandstärke des die Hülser, bildenden Materials gegeben sind. Soweit das endständige, dünnwandige Schlauchmaterial mit in die Schweißverbindung
einzubeziehen ist, ist dieses durch das von der Schweißvorrichtung zunächst erfaßte Hülsenmaterial
geschont, in^-dem dieses in erster Linie der Hitzeein
wirkung ausgesetzt ist beziehungsweise in einer gleichnäßig über den Umfang umlauf end .-n Weise diese Hitzeeinwirkung in ihrem wesentlichen Teil zunächst einmal
abrängt.
Dadurch kann es zu einem Durchbrennen des endständigen Schlauchmaterials nicht mehr kommen, obwohl ast -·
anderen Seite dessen Verflüssigung im Rahmen der herzustellenden Schweißverbindung in einer schonenden
Weise gewährleistet ist. Gleichzeitig ist, wie vorstehend erläutert, die genaue Dosierung der für die
Schweißverbindung erforderlichen Energiezufuhr durch
feinfühlige Einstellung der Schweißvorrichtung möglich, die ihrerseits durch die innerhalb engster Toleranzen mögliche Vorfertigung der mit aufgesteckten
Hülsen versehenen Schläuche erlaubt ist.
Im Rahmen der Neuerung ist es zweckmäCig, daß ein Anschlußteil aus Metall mit seinem zylindrischen Teil
in das Schlauchende ein- beziehungsweise auf dieses aufgesetzt sowie mit den Stirnkanten von Schlauch und
Hülse verschweißt 1st. Ein solches Anschlußteil kann mit seinem zylindrischen Teil zusammen mit der
Hülse eine hohlzylindrische Kammer bilden, die 1m
Bereich des Schlauchendes durch die umlaufende Schweißnaht abgeschlossen 1st, wobei dort im wesentlichen der
Bund der Hülse mit dem zylindrischen Teil des Anschlußtetles verschweißt ist. In diesem Zusammenhang 1st es vorteilhaft, wenn der zylindrische Teil
des Anschlußteiles neben dem Bund der Hülse eine stufenförmig auf diesen zu gerichtete Querschnittsänderung aufweist.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Neuerung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer AusfUhrungsform, die auf der Zeichnung dargestellt 1st. In
der Zeichnung zeigen:
Figur 1 einen Metallschlauch mit Anschlußstücken
in Seitenansicht, teilweise geschnitten und
Figur 2 die Einzelheit II aus Figur 1 in vergrößerter Schnittansicht
Figur 1 zeigt in vereinfachter Seitenansicht einen
Wellschlauch i, der, wie auch deutlicher aus Figur 2 ersichtlich, durch schraubengangförmiges Wickeln eines
vorprofilierten Bandes mehrlagig gebildet ist, wobei der in Vorschubrichtung des Wickel Vorganges vorn
liegende Bandbereich eine sich ausgehend vom dortigen Wellental axial erstreckende, rohrförmige Verlängerung
2 einstückig verbunden aufweist, die im wesentlichen
dazu dient, Resonanzschwingungen des Wellschlauches zu dämpfen und den Strömungswiderstand des Innenquerschnittes
des Schlauches herabzusetzen. Ein derartiger Wellschlauch 1st durch die DE-PS 26 45 946
bekannt.
Auf die Enden des Well Schlauches 1 sind Hülsen 3 aufgeschoben.
Diese Hülsen 3 sind endständig unter bil
dung eines umlaufenden Bundes 4 1n Richtung auf den
Schlauch 1 abgebogen, wobei der Bund 4 beim Aufstekken
der Hülsen 3 auf den Schlauch 1 gegen das jeweilige Stirnende des Schlauches in Anlage kommt.
In die Enden des Schlauches 1 sind An;ch?ußteiIe 5
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mit ihrem zylindrischen Teil 6 eingesetzt derart,
daß eine stufenförmige, auf den benachabsrten Bund 4 zu gerichtete Querschnittsänderung 7 des zylindrischen Teiles 6 dem genannten Bund 4 gegenüberliegend
positioniert ist.
Wie in Figur 1 ausgezeichnet und in Figur 2 durch gestrichelte Linien angedeutet sind schließlich das jeweilige Ende des Metallschlauches 1, der Bund 4 der
dortigen Hülse 3 sowie das Anschlußteii 5 im Bereich der Querschnittsänderung 7 durch eine Schweißung
miteinander verbunden. Bei dieser Verschweißung steht im wesentlichen der Bund 4 in über den Umfang gleichmäßigerwcise als Schweißmaterial zur Verfugung, das
auch in erster Linie die Schweißenergie aufnimmt, so daß die benachbarte Abschlußkante des Schlauches 1 nur
indirekt und damit in geschonter Weise mit dem Schweißbrenner in Verbindung steht, um für die Herstellung
der gemeinsamen Schweißverbindung erhitzt und verflüssigt zu werden.
Das Aufstecken der Hülsen 3 auf den Schlauch 1 erlaubt innerhalb sehr enger Toleranzen eine genaue axiale
Positionierung des Bundes 4 1n Vorbereitung des Schweißvorganges, so daß ein so ausgerüsteter Wellschlauch
leicht Im Zuge eines automatischen Fertigungsverfahren
einer feinfühlig eingestellten Schweißvorrichtung zugeführt werden kann. Bei der Durchführung des Schweißvorganges selbst 1st ein Durchbrennen Infolge sich an-
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dernder, am Schweißvorgang beteiligter Materially querschnitte nicht mehr möglich, da der Bund 4 über
«' den gesamten Umfang in gleichbleibender Axialposition die gleiche Materialmenge anbietet.
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Claims (1)
- PATENTANWÄLTEDIPL.-ING. R. LEMCKE 14 527 (L/Ro)DR.-ING. H. J. BROMMERAMALIENSTRASSE 28KARLSRUHE 1TELEFON (072t) 2877S-9TELEFAX (0721) 211 OSWitzenmann GmbH Metallschlauch-Fabnk Pforzheim östliche Karl-Friedrich-Straße 134, 7530 PforzheimSchutzansprüche1. Verbindung für einen Metallschlauch in Form eines ein- oder mehrwandigen We11 Schlauches oder Wickelschlauches mit schraubengangförmiger Wellung beziehungsweise Wicklung, insbesondere für Abgasanlagen von Kraftfahrzeugen, mit wenigstens einer endständig, mit einem Schlauchende durch Schweißen oder Löten verbundenen, hohlzylindrischen, als Slechte1l ausgebildeten Metallhülse, wobei der Schlauch und die Hülse sich über eine endständig ander Hülse ausgebildete ProfiHerung in gegenseitiger Verbindung befinden,dadurch gekennzeichnet,daß das dem Schlauchende zugewandte Ende der Hülse (3) in Radialrichtung zu einem auf den Schlauch (1) zuf gerichteten Bund (4) abgebogen beziehungsweise aufge-\ bogen ist und daß die stoffschlüssige Verbindung (8)•t des Hülsenendes mit dem Schlauchende entlang diesemI Bund verläuft.I 2. Verbindung " nach Anspruch 1, dadurch ge-: kennzeichnet, daß ein Anschlußteil . (5) aus Metalli mit seinem zylindrischen Teil (6) in das Schlauchende ein- bzw. auf dieses aufgesetzt sowie mit den Stirnkanten von Schlauch (1) und Hülse (3) verschweißt ist.3. Verbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Teil (6) des Anschlußteiles (5) neben dem Bund (4) der HOl se (3) eine stufenförmig auf diesen zu gerichtete Querschnittsänderung (7) aufweist.4. Verbindung nach einem der vorhergehenden■ Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (3, 4): ein tiefgezogenes Formteil ist.• * I # t I I If I« • I# # I * IfIt «4I · · I . f f II·• •#111 f (If
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802758U DE8802758U1 (de) | 1988-03-02 | 1988-03-02 | Verbindung für einen Metallschlauch mit schraubengangförmiger Wellung bzw. Wicklung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802758U DE8802758U1 (de) | 1988-03-02 | 1988-03-02 | Verbindung für einen Metallschlauch mit schraubengangförmiger Wellung bzw. Wicklung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8802758U1 true DE8802758U1 (de) | 1988-05-11 |
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Family Applications (1)
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| DE8802758U Expired DE8802758U1 (de) | 1988-03-02 | 1988-03-02 | Verbindung für einen Metallschlauch mit schraubengangförmiger Wellung bzw. Wicklung |
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|---|---|
| DE (1) | DE8802758U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4128005A1 (de) * | 1991-03-09 | 1992-09-10 | Witzenmann Metallschlauchfab | Verbindungselement fuer zwei rohrenden einer abgasanlage von kraftfahrzeugen |
| DE4230891A1 (de) * | 1992-09-16 | 1994-03-17 | Witzenmann Metallschlauchfab | Verbindungselement für zwei Rohrstücke einer Abgasanlage von Kraftfahrzeugen |
-
1988
- 1988-03-02 DE DE8802758U patent/DE8802758U1/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4128005A1 (de) * | 1991-03-09 | 1992-09-10 | Witzenmann Metallschlauchfab | Verbindungselement fuer zwei rohrenden einer abgasanlage von kraftfahrzeugen |
| EP0503369A1 (de) * | 1991-03-09 | 1992-09-16 | Witzenmann GmbH Metallschlauch-Fabrik Pforzheim | Verbindungselement für zwei Rohrenden einer Abgasanlage von Kraftfahrzeugen |
| DE4230891A1 (de) * | 1992-09-16 | 1994-03-17 | Witzenmann Metallschlauchfab | Verbindungselement für zwei Rohrstücke einer Abgasanlage von Kraftfahrzeugen |
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