DE8802707U1 - Zentrifugierfeste Verschlußkappe - Google Patents

Zentrifugierfeste Verschlußkappe

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DE8802707U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L3/00Containers or dishes for laboratory use, e.g. laboratory glassware; Droppers
    • B01L3/50Containers for the purpose of retaining a material to be analysed, e.g. test tubes
    • B01L3/508Containers for the purpose of retaining a material to be analysed, e.g. test tubes rigid containers not provided for above
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Description

Die Erfindung betrifft eine zentrifugierfeste Verschlußkappe zum Verschließen eines mit einem konischen Fortsatz versehenen Blutentnahme- oder Injektionsröhrchens, die eine auf einer Basisplatte endende Konusführung aufweist.
Die bekannten, zum Verschließen des konischen Fortsatzes (rfLuer-Konus") von Blutentnahmeröhrchen oder Injektionsrohrchen dienenden zenfeiifugierfesten, also der bei dem Zentrifugieren auftretenden Kraft wiederstehenden Verschlußkappen sind von Doppel-Sicherheitskanülen nicht durchdringbar. Die von solchen Kanülen durchdringbaren Verschlußkappen dagegen sind nicht zentrifugierfest, können also nicht verwendet werden, wenn das von ihnen verschlossene Rohrchen in eine Zentrifuge eingesetzt werden soll-
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde/ eine von einer Doppel-Sicherheitskanüle durchstechbare, zentrifugierfeste Verschlußkappe zu schaffen«
ErfindungsgemäB wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Basisplatte mit einer Durchbohrung versehen ist und die Konusführung ein die Durchbohrung abdeckendes, aus einem s;j.ch nach Durchstechen elastisch wieder versshlisSsr"" Maferial eofeffcicfte« Plättchen aufnimmt·
Weiter wird vorgeschlagen, daß die dem Röhrchen zugewandte Fläche der rotationssymmetrischen Verschlußkappe konkav ausgeformt ist.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel zeichnet sich dadurch aus, daß die dem Röhrchen abgewandte Seite der Basisplatte von einer Ringschürze überragt wird, wobei der Außendurchmesser der Ringschürze dem Innendurchmesser des Röhrchens etwa entspricht. Die Ringschürze ist dabei vorzugsweise mit Dichtwülsten versehen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer Zeichnung erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Schnittdarstellung, durch eine Verschlußkappe nach der Erfindung; und
Pig* 2 eine Sehnitfeansiehfc entlang der Linie
Die vorgeschlagene Verschlußkappe besteht aus einem zylindrischen Korper, der eine Basisplatte 10 aufweist und mit einer zentralen, sich zu der Basisplatte 10 hin verjüngenden Konusführung 12 versehen ist. Die Basisplatte 10 ist mit einer zu der Konusführung 12 koaxial
angeordneten, also mittig durch die Bodenplatte 10 verlaufenden Durchbohrung 14 versehen, deren Durchmesser in der Größenordnung von 1 mm liegt·
Did Durchbohrung 14 wird durch ein in die tfonusführung 12 eingeklemmtes Plättchen 16 verschlossen«
Die der Basisplatte 10 abgewandte, also dem zu verschließenden Röhrchen zugewandte Fläche 18 der Verist konkav ausaebildet*
Auf der gegenüberliegenden Seite 1st die Verschlußkappe mit einer die Basisplatte 10 überragenden Ringschürze 20 versehen, deren Außendurchmesser dem Innendurchmesser des - zeichnerisch nicht dargestellten - Röhrchens entspricht. Dabei weist die Ringschürze 20 umlaufende Dichtwülste 22 auf.
Fig. 2 verdeutlicht weiter, daß die Verschlußkappe nicht aus massivem Material hergestellt ist, sondern seine Festigkeit durch sternförmig angeordnete Wände gewinnt.
Bei Verwendung wird die Verschlußkappe auf den konischen Fortsatz eines Blutentnahme- oder Injektionsröhrchens aufgesetzt, wobei der konische Fortsatz gegen das Plättchen 16 gedrückt wird. Das mit der Verschlußkappe verschlossene Röhrchen kann sodann in üblicher Weise auf die eine Nadel einer Doppel-Sicherheitsküvette aufgeschoben werden, wobei diese Nadel das aus einem dißrehsteehbaren Material bestehende Plattehen 16 durchstoßt. Sodann kann das Blut durch Aspiration eingesogen werden (bei Verwendung von Vakuum-Rohrehen erfolgt das Einsaugen selbsttätig).
Das Rohrchen kann sodann mit der Verschlußkappe versehen in eine Zentrifuge eingesetzt werden, da die Ge-
samtkonstrukfcion der Verschlußkappe ausreichend stabil ist* Dae Austreten von Blut durch das Plättchen 16 ist nicht ssu erwarten, da diesem au« einem sich elastisch wieder verschließenden Material gefertigt ist· Im übrigen wirken die bei den Zentrifugieren aufitret*nd*n Kräfte so auf das Plättchen 16, daß dieses ganz fest auf die Durchbohrung 14 aufgedriickt wird und dabei selbst komprimiert wird. Während des Zentrifugieren ist damit ein absolut fester Verschluß gewährleistet.
Öle konische Ausbildung der dem Röhrchen zugewandten Fläche 18 der Verschlußkappe bewirkt, daß diese feste Anpressung des Plättchens 16 durch den konischen Fortsatz des Rohrchens nur bei dem Zentrifugieren auftritt. Nach Beendigung des Zentrifugieren nimmt das Röhrchen, daß sich während des Zentrifugierte leicht verformt hat, wieder die ursprüngliche Form an, wobei der konische Fortsatz sich wieder etwas aus dem Klemmsitz in der Konusführung 12 befreit. Die Preßkraft auf das Plättchen 16 tritt nicht mehr auf, wobei das Plättchen allerdings noch fest in der Konusführung 12 gehalten wird. In diesem Zustand kann das Röhrchen, das vorzugsweise ein Trennelement aufnimmt, in ein Analysengerät eingesetzt werden, wobei die Nadel des Analysengerätes wiederum das Plättchen 16 durchstechend eine Probe aus dem Röhrchen entnehmen kann.
Erf indungsgem"*1 wird also eine Verschlußkappe vorgeschlagen, die sowohl zentrifugierfast ist, als auch von einer Kanüle durchstochen werden kann. Die besondere Ausbildung der Veesefilu&kappe erfiifliefefe es sic&essustellen, daß bei dem Zentrifugieren ein Austreten von Flüssigkeit durch das Scheibchen 16 zuverlässig ausgeschlossen ist.
Die weiter vorgeschlagene Ringschürze 20 bewirkt, daß die Durchbohrung 14 nicht zugänglich ist, eine Kontami-
nierung mit einem sich an der Durchbohrung 14 ggf. absetzenden Blutstropfen kann nicht erfolgen.
Die Ringschürze 20, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit umlaufenden Ringwülsten 22 verstehen ist, kann weiter bei der vorgeschlagenen Ausbildung mit einem Außendurchmesser, der dem Innendurchmesser des Rohrchens entspricht, auch als Verschlußstopfen fix das Ringrohrchen verwendet werden.
Die in der vorstehenden Beschreibung, in der Zeichnung \
sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
1.11 &pgr;: ,'

Claims (5)

B 5052 ANSPRÜCHE
1. Zentrifugierfeste Verschlußkappe zum Verschließen eines mit einem konischen Fortsatz versehenen Blutentna&ae- oder Injektionsrohrchen, die eine auf einer Basisplatte (10) endende Konusführung (12) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Basisplatte (10) mit einer Durchbohrung (14) versehen ist und die Konusführung (12) ein die Durchbohrung (14) abdeckendes, aus einem sich nach durchstechen elastisch wieder verschließenden Material gefertigtes Plättchen (16) aufnimmt.
2. Zentrifugierfeste Verschlußkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Röhrchen zugewandte Fläche (18) der rotationssymmetrischen Verschlußkappe konkav ausgeformt ist.
3. Zentrifugierfeste Verschlußkappe nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Röhrchen abgewandte Seite der Basisplatte (10) von einer Ringschürze (20) überragt wird.
4. Zentrifugierfeste Verschlußkappe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurehmesser der Ringschürze (20) dem Innen-
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durchmesser des Rohrchens etwa entspricht.
5. Zentrifugierfeste Verschlußkappe nach Anspruch 4,r dadurch gekennzeichnet, daß die Ringschürze (20) mit Dichtwülsten (22) versehen ist.
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