DE8802436U1 - Vorrichtung zum Abdecken von Trinkgefäßen - Google Patents
Vorrichtung zum Abdecken von TrinkgefäßenInfo
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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- A47G19/00—Table service
- A47G19/22—Drinking vessels or saucers used for table service
- A47G19/2205—Drinking glasses or vessels
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Description
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Vorrichtung zum Abdecken von TiinkgefMBen
Die Neuerung besieht eich auf eine Vorrichtung zum Abdecken
von Trinkgeflßen nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei Parties, in Discos und bei vielen ähnlichen Anlässen ist
es üblich, daO der Konsument sich von seinem noch nicht geleerten Trinkgefäß, z.B. einem Glas» Becher oder dergl.
entfernt und zu einem späteren Zeitpunkt «nieder an seinen Platz zurUckkehrt, um seinen Drink zu konsumieren. In der
Zwischenzeit hat möglicherweise ein anderer Konsument aus dem Trinkgefäß getrunken, entweder absichtlich, oder weil er,
vielleicht wegen der Dunkelheit, dieses Glas mit seinem eigenen verwechselt hat, oder es ist einem Gast Zigarettenasche
aus Versehen in das Trinkgefäß gefallen oder es sind Fliegen, Mücken, Wespen oder dergl. in die Flüssigkeit
gelangt, hat sich Staub auf die Oberfläche der Flüssigkeit gelegt usw.
In all diesen Fällen besteht die Gefahr, daß das Glas selbst oder der Inhalt zweckentfremdet und verunreinigt worden ist.
Diese Gefahr für Glas und inhalt stellen nicht nur ein schwerwiegendes hygienisches Problem dar, sondern geben auch
in Hinblick auf Ansteckungsgefahren Anlaß zu höchster Vorsicht, so daß es dem Gast häufig nur möglich ist, sein
stehengelassenes Getränk nicht mehr zu konsumieren und ein frisches Glas mit frischem Inhalt zu bestellen.
Aufgabe der Neuerung ist es» Trinkgefäß und Inhalt vor
unbeabsichtigtem bzw. beabsichtigtem Mißbrauch zu schützen, insbes. zu verhindern, daß sein Glas mit dem Glas eines
anderen Gastes verwechelt wird, daß der Inhalt des Glases absichtlich oder unabsichtlich verunreinigt wird, und hierfür
eine persönliche und individuelle sowie attraktive Vorrichtung zu schaffen.
Gemäß der Neuerung ist diese Vorrichtung als eine kreisförmige
Abdeckplatte mit einseitig über die Plattenebene vorstehendem Umfangerand ausgebildet, Öle Platte kann an
ihrem Umfangsrand roeettenföfmig, wellenlinienföfrnig oder
derg]., aber auch glatt ausgebildet sein und auf ihrer Innenfläche, die auf dem TrinkgefäG aufliegt, eine Vielzahl
von erhabenen oder vertieften Kreislinien besitzen, deren Durchmesser auf eine Vielzahl von unterschiedlichen Durchmessern
von Trinkgefäßen abgestimmt ist, so daß beim Auflegen der Vorrichtung auf das Trinkgefäß eine gewisse Arretierung
erzielt wird.
Die Abdeckplatte ist nach einer speziellen Ausführung der Neuerung mit einer diagonal über die Platte verlaufenden
Gelenkvorrichtung versehen, so daß die Abdeckplatte durch diese Gelenklinie in zwei symmetrische Hälften geteilt wird
und zusammengeklappt werden kann, damit der Flächeninhalt der Vorrichtung auf die Hälfte reduziert und damit die Vorrichtung
auf einfache Weise vom Benutzer mitgenommen werden kann. Die zusammengeklappten Hälften weisen beispielsweise auf den
einander zugewandten Halbflächen Verriegelungs- bzw. Haftelemente auf, damit die beiden Hälften den zusammengeklappten
Zustand beibehalten, wenn die Vorrichtung nicht in Benutzung genommen wird. Die Verriegelungs- bzw. Haftelemente können
auch an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen der Umfangswand vorgesehen sein. Beispielsweise sind diese
Elemente als Haken-Usen-Verschluß, als Druckknopf, als
KlettverschluG oder in entsprechender, an sich bekannter Weise ausgebildet, wobei die beiden Flächen entweder mit der
Oberseite aneinanderliegend oaer aber mit den halbkreisförmigen
Stirnflachen der Umfangswand aneinarderliegend gefaltet
sind, je nach der Ausgestaltung der Gelenklinie.
Die Abdeckplatte weist ferner eine durchgehende öffnung, z.B.
eine Bohrung auf, durch die ein Strohhalm von außen durch die Abdeckplatte hindurch in das Trinkgefäß eingeführt werden
kann. Des weiteren ist nach einer speziellen Ausführung der Neuerung die Abdeckplatte mit einer Schlaufe, einem Kettchen
oder dergl. Anhängevorrichtung versehen, die zweckmäßigerwei-
t . » a » · st t · t <
se am Umfangsrand der Abdeckplatte befestigt ist. Damit kann
die Vorrichtung als Anhänger bequem transportiert werden und ist snmit jederzeit verfügbar und gebrauchsfertig.
Auf der Außenseite der Abdeckplatte let beispielsweise ein
Namenszug, ein Kennwort oder eine entsprechende Markierung aufgebracht, die die jeweilige Vorrichtung als einer bestimmten
Person zugeordnet kennzeichnet, so daQ Verwechslungen in der Regel nicht möglich sind. Eine weitere persönliche
Zuordnung wird ferner dadurch erreicht, daß die Abdeckvorrichtungen
in unterschiedlichen Farben, Farbgestaltungen, von der Kreisform abweichenden Formen (Ellipsen-, Blatt-, oder
dergl. Form), in spezieller Ausgestaltung des Umfangsrandes
(Rosetten-, Wellen-, Zacken- oder dergl. Form) hergestellt wird.
(Jl Nachstehend wird die Neuerung in Verbindung mit der Zeichnung
anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 in perspektivischer Ansicht eine Abdeckvorrichtung nach der Neuerung, auf ein Weinglas aufgesetzt,
Fig. 2 eine Schnittansicht durch eine Ausführungsform einer Abdeckvorrichtung im Betriebszustand,
Fig. 3 die Abdeckvorrichtung nach Fig. 2 in zusammengelegtem Zustand,
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform einer Abdeckvorrichtung
in geöffnetem Zustand,
Fig. 5 die Abdeckvorrichtung nach Fig. 4 in zusammengelegtem
Zustand, und
Fig. 6 eine andere Ausführungsform der Abdeckvorrichtung mit
durchgehender öffnung zur Aufnahme eines Strohhalmes.
In Flg. 1 1st ein Trinkglas 1 durch die Vorrichtung 2
abgedeckt dargestellt« die aus einer kreisförmigen Abdeckplatte
3 mit am Außettumfang erhabenem Rand bzw. Umfantjewand
versehen ist. Durch diesen Umfangerand wird verhindert, daß die Abdeckplatte verrutscht oder vom Trinkglas fallt« Öle
Abdeckplatte 3 ist beispielsweise kreisförmig ausgebildet,
sie kann jedoch auch ellipeertfört.iig oder in einer anderen
form, z.B. der eines Blattes oder einer Blume ausgebildet sein, insbes. kann der Umfangsrand bzw. die Unifangswand
rosettenfÖrmig gestaltet sein, wie in Fig. 1 angedeutet. Die
Abdeckplatte ist, wie in den Figuren Z » 6 dargestellt, mittig bei 5 unterteilt und weist eine diagonale, durchgehende
Gelenklinie 6 auf, die die Abdeckplatte 3 in die beiden Hälften 7 und 8 unterteilt. Die Gelenklinie 6 ermöglicht ein
Zusammenklappen der gesamten Vorrichtung, so daß der
Flächeninhalt der Abdeckplatte 3 auf die Hälfte reduziert wird und damit die gesamte Abdeckvorrichtung leicht verstaut
werden kann. Hierzu ist mit der Abdeckplatte bzw. der Umfangswand eine Verriegelungs-oder Haftvorrichtung verbunden,
die die Abdeckvorrichtung in der zusammengeklappten Stellung hält. Eine derartige Verriegelungs- bzw. Haftvorrichtung
besteht beispielsweise, wie in Fig. 2 angedeutet, aus zwei diametral gegenüberliegenden Klettverschlußelementen
9, 10, die in zusammengeklapptem Zustand der Abdeckvorrichtung
aufeinander treffen und aneinander haften. Anstelle eines Klettverschlusses kann jedoch afjch ein Druckknopfverschluß,
ein Haken-Ösen-Verschluß oder dergl. vorgesehen sein.
Entscheidend ist lediglich, daß die beiden zusammengeklappten Hälften der Abdeckvorrichtung in der zusammengeklappten
Stellung aneinander gehalten werden.
Mährend bei der Darstellung nach Fig. 2 und 3 die Gelenklinie
6 auf der Oberseite bzw. Außenseite der Abdeckplatte 3 angeordnet ist und in zusammengeklappter Stellung die
Umfangswandteile 4 nach außen gerichtet sind, ist bei öer
Ausführungsform nach Fig. 4 und 5 die Gelenklinie 11 auf der Innen- bzw. Unterseite der Abdeckplatte 3 angeordnet, so daß
bei dieser Ausführungsfcrm in zusammengeklapptes! Zustand die
Stirnflächen der Umfangswandteile 4, 4 aneinander liegen;
hierzu sind Klettverschlußelemente 12 und 13 auf der Stirnfläche der UmfangewandteiIe 4 ausgebildet; der Verschluß kann
jedoch auch in beliebiger anderer Ueise ausgebildet sein. ,
Nach Fig. 6 ist in der Abdeckplatte 3 eine durchgehende Öffnung bzw. Bohrung 14 vorgesehen, durch die ein Strohhalm
15 in das Trinkglas eingeführt werden kann. Des weiteren ist in Fig. 1 und Fig. 6 dargestellt, daß an der äußeren Umfangsflache
der Umfangswand 4 eine Anhangevorrichtung 16 , z.B. in
Form eines Kettchens, einer Lederschlaufe oder dergl. befestigt ist, Ober die die Abdeckvorrichtung z.B. an einem
Schlüsselbund oder dergl. fesitlegbar ist.
Zur individuellen Gestaltung der neuerungsgemäßen Abdeckvorrichtung
kann auf der Sichtsciite bzw. Außenseite der Abdeckplatte
3 eine Markierung 17 angebracht sein, die beispielsweise bestimmte Initialen, N»men, Zeichen oder dergl.
darstellt, z.B. als Abziehbild, als Gravierung usw.,so daß unbeabsichtigte Verwechslungen bzw. Vertauschungen der
Abdeckvorrichtung weitgehend ausgeschaltet werden. Die Abdeckvorrichtung selbst besteht vorzugsweise aus Kunststoff,
kann in unterschiedlichen Farben oder auch transparent hergestellt sein und wird in verschiedenen Grüßen, entsprechend
den Durchmeeeern gangiger Trinkgefäße angeboten.
Bei einer Variante der Abdeckvorrichtung ist euf der Oberseite bzw. Außeneeite eine Aneteckvorrichtung 18, z.B. eine
Sicherheitsnadel, angebrecht, so daß die Abdeckvorrichtung angesteckt werden kenn. Dies* Aneteckvorrichtung let vorzugsweise
euf einer der Flachen der beiden Halbteile 7, 8 befestigt, co daß die Abdeckvorrichtung in zusammengelegtem
Zuetend engeeteckt em Pullover, en der Jecke oder dergl.
getregen werden kenn.
Wenn die Abdeckvorrichtung über die Sicherung durch den Rand
4 hinaus gegen ein Verrutschen oder Herabfallen vom Glas
geschützt werden soll, werden auf der Innenflache der Platte 3 der AbdeckvorrAehtung Haiteeiementie 19 »n ?s?m van Zscksn,
Nippel, Zahne, Noppen oder dergl. in konzentrischer oder auch
5"·
anderer Anordnung vorgesehen, mit deren Hilfe die Abdeckvorrichtung
am Glas festgelegt wird. Diese Halteelemente können auch in Form durchgehender konzentrischer Ringe ausgebildet
sein, um eine Anpassung an unterschiedliche Glasdurchmesser zu erreichen.
Il · ·
II* ♦ « #·
Claims (11)
1. Vorrichtung zum Abdecken von Trinkgefäßen, Hie Trinkgläsern,
Bechern, Krügen und dergl., sowie zum Schutz des Inhaltes gegen von außen eindringende Verunreinigungen,
z.B. Gase, Staub, Asche, Ungeziefer, etc. bzw. gegen Ansteckungskrankheiten, gekennzeichnet durch eine
kreisförmige Abdeckplatte (3) mit einseitig über die Plattenebene vorstehendem Umfangsrand (4).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (3) ein diagonal über die Platte
verlaufendes Gelenk (6; 11) aufweist, das die Platte in
zwei gleiche Hälften (7, 8) teilt, die -zusammenklappbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenklappbaren Hälften (7, 8) auf den einander
zugewandten Halbflächen der Abdeckplatte (3) Verriegelungs- bzw. Haftelemente (9, 10) aufweisen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die zusammenklappbaren Hälften (7, 8) auf der Stirnseite des Umfangerandea (4) zwei diametral gegenüberliegend
angeordnete Verriegelungs- bzw. Haftelemente (12, 13) aufweisen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelungs- bzw. Haftelemente als Klettenverschluß auegebildet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungs- bzw. Haftelemente als
Haken-ösen-VerschluQ auegebildet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungs- bzw. Haftelemente als
Druckknopf ausgebildet sind.
• · · «3
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (3) eine Öffnung (14) zum Einführen eines Strohhalmes (15) besitzt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (3) eine Anhängevorrichtung (16), z.B. ein Kettchen, eine Lederschlaufe
oder dergl. aufweist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfangsrand der Abdeckplatte (3)
gerändelt ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch
gekennzeichnet, daß auf der Außenseite der Abdeckplatte (3) bzw. auf einer der Flächen der beiden Halbteilu (7,
8) eine Ansteckvorrichtung, z.B. in Form einer Sicherheitsnadel (18) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802436U DE8802436U1 (de) | 1988-02-25 | 1988-02-25 | Vorrichtung zum Abdecken von Trinkgefäßen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802436U DE8802436U1 (de) | 1988-02-25 | 1988-02-25 | Vorrichtung zum Abdecken von Trinkgefäßen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8802436U1 true DE8802436U1 (de) | 1988-06-23 |
Family
ID=6821073
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8802436U Expired DE8802436U1 (de) | 1988-02-25 | 1988-02-25 | Vorrichtung zum Abdecken von Trinkgefäßen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8802436U1 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB809610A (en) * | 1956-05-16 | 1959-02-25 | William Gilbert Richard Sleema | Improvements relating to liquid containers |
| US4202459A (en) * | 1978-08-25 | 1980-05-13 | Billitzer Edward P | Disposable cup cover |
| DE8213392U1 (de) * | 1982-05-08 | 1982-08-19 | Bellaplast Gmbh, 6200 Wiesbaden | Trinkgefaess |
-
1988
- 1988-02-25 DE DE8802436U patent/DE8802436U1/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB809610A (en) * | 1956-05-16 | 1959-02-25 | William Gilbert Richard Sleema | Improvements relating to liquid containers |
| US4202459A (en) * | 1978-08-25 | 1980-05-13 | Billitzer Edward P | Disposable cup cover |
| DE8213392U1 (de) * | 1982-05-08 | 1982-08-19 | Bellaplast Gmbh, 6200 Wiesbaden | Trinkgefaess |
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