DE8802382U1 - Probenehmer für pulvrige oder körnige Produkte - Google Patents

Probenehmer für pulvrige oder körnige Produkte

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DE8802382U1
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/02Devices for withdrawing samples
    • G01N1/04Devices for withdrawing samples in the solid state, e.g. by cutting
    • G01N1/08Devices for withdrawing samples in the solid state, e.g. by cutting involving an extracting tool, e.g. core bit

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Pathology (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

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BAYER AKTIENGESELLSCHAFT 5090 Leverkusen, Bayerwerk Konzernverwaltung RP Patente Konzern Ki/bo/c
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Probenehmer für pulvrige oder kornige Produkte
Die Neuerung betrifft einen Probenehmer zur Entnahme von Proben aus Behältern, die mit pulvrigen oder körnigen Produkten, insbesondere Schüttgut, gefüllt sind.
Bei der Produktion von Schüttgütern ist eine ständige überwachung des Produktes zur Qualitätsüberprüfung und Qualitätssicherung unentbehrlich. Zu diesem Zweck müssen den Schüttgütern in regelmäßigen Zeitabständen Proben entnommen werden. Die richtige und repräsentative Probenahme ist eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für genaue Analysenergebnisse (z.B. Restfeuchtebestimmung, Messung von Partikelgrößenverteilungen, Bestimmung der chemischen Zusammensetzung etc.). Neben der schon erwähnten Qualitätskontrolle müssen häufig Produktzustand« bei schUttgnittechnisehen Prozessen (?.B. Mischen,
Trocknen, Granulieren, Zerkleinern) beurteilt und Überwacht werden. Die Entnahme von repräsentativen Proben aus großen Schuttgutmengen, z.B. aus Silos, Sicken, Fässern, Apparaten, ist nur mit Hilfe geeigneter Probenahmegerita möglich. In vielen Tillen müssen die Proben
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mit einem entsprechenden Gerät von Hand an mehreren unterschiedliehen Stellen im Behälter entnommen werden«
Bieher bekannte Geräte fUhren häufig zu Schwierigkeiten und Fehlern» weil Entmischungen auftreten können oder rieselfähige Produkte aus dem Gerät herauslaufen oder das Schüttgut beim Eindringen des Gerätes in unzulässiger weise verschoben wird oder die Proben nicht die richtige Größe haben oder nicht an der richtigen Stelle entnommen werden können. Weiterhin muß oft aus mehreren nicht repräsentativen Einzelpioben nachträglich in einem gesonderten Arbeitsgang eine Durchechnittsprobe hergestellt werden, was einen beträchtlichen Zeitaufwand nach sich zieht.
Hier setzt die Neuerung an· Es bestand die Aufgabe, einen einfach aufgebauten Probenehmer für pulvrige oder körnige Produkte zu entwickeln, mit dem an vorbestimmten, auch schwer zugänglichen Stellen in Behältern und Apparaten, repräsentative Proben ohne aufwendige Probenaufbereitung entnommen werden können. Außerdem wird dabei gefordert, daß beim Einbringen des Probenehmers in das Schüttgut keine Entmischung verursacht wird und daß die Dimensionen des Probenehmers, einschließlich der Größe des Proberaumes, leicht an die jeweilige Problemstellung angepaßt werden können.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelost, daß bei dem Probennehmer ein äußeres Rohr axial verschiebbar, über einem als Halterung für eine Probekammer dienenden Voll- oder Hohlzylinder angeordnet ist, daß
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die Probenkammer ein aylindriecher» einseitig offener * Raum mit dem gleichen oder kleineren Durchmesser wie der innere Zylinder ist, und daß die Probenkammer an ihrem äußeren Ende mit einer konischen Spitze abschließt* deren Durchmesser größer oder gleich dem Durchmesser des äußeren Rohres ist und als vorderer Anschlag für das *** äußere Rohr dient.
Vorteilhaft ist der innere Zylinder an der der Probenkammer gegenüberliegenden Seite mit einem aus dem äußeren Rohr herausragenden Griff versehen, der gleichzeitig als hinterer Anschlag für das äußere Rohr dient.
Die für den Eintritt des Schüttguts in die Probenkammer notwendige Öffnung erstreckt sich bevorzugt über die gesamte Länge der Probenkammer und wird dadurch gewonnen, daß etwa ein Drittel bis zur Hälfte der die Probenkammer begrenzenden zylindrischen Wand herausgeschnitten wird.
Mit dem neuerungsgemäßen Probenehmer werden die oben erwähnten Schwierigkeiten umgangen. Insbesondere können damit auch Proben aus Bereichen in einem Behälter entnommen werden, die bisher für die Probenahme unzugänglich waren, z.B. in Eckzonen von Mischgeräten, Granulatoren, Trocknern. Im Vergleich zu den bisher bekannten Probenehmern führt das neue Gerät aufgrund der reproduzierbaren und repräsentativen Probenzusammensetzung zu einer höheren AuSsagesicher&eit der Analyse. In vielen Fallen kann auch elfte deutliche Zeitersparnis erreicht werden» weil die nachträgliche Probenaufbereitung entfällt· Der einfache Aufbau des Gerätes erlaubt sowohl 35
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«in· Variation der ProbengrÖ$e ale aueh «in· Anpassung an unterschiedlich· Anwendungsfille. Daa Gerät ist leicht zu Reinigen und kann ohne weitere· durch eine einzige Person bedient werden» wahrend andere Probenehmer hiufig zwei Bedienungspersonen erfordern. 10
Bei ocniiuguiern mit ünivrschivalichvr &Kgr;&udiagr;&Ggr;&Ggr;&igr;§&Ggr;&ugr;&rgr;&bgr; und
Dichte kommt es z.B. beim AbfU11en oder Transport häufig zu Entmischungen» In solchen Fällen kann man nur dann eine repräsentative Probe erhalten» wenn die Proben an
*& verschiedenen Stellen gezogen und miteinander gemischt werden. Die bisher benutzten Probenehmer nach Art von Stechhebern neigen aber dazu» beim Herausziehen aus dem SchUttgut» leerzulaufen. Dagegen ermöglicht der neue Probenehmer eine Entnahme aus Jeder gewünschten Schütthöhenposition unter Vermeidung van Entmischung oder Leerläufen.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Neuerung anhand einer Zeichnung erläutert. Der Probenehmer geMiäß der Zeichnung besteht im wesentlichen aus zwei ineinander verschiebbaren Rohren 1 und 2» Anstelle des Innenrohres 2 könnte aber auch ein Vollzylinder verwendet werden. Am oberen Ende des Innenrohres 2 befindet sich ein Griff 3 und ein Anschlag 4» gegen den das Außenrohr 1 geschoben werden kann (hinterer Anschlag). Der Griff 3 mit dem Anschlag 4 überragt das Au&enrohr 1· Am gegenüberliegenden Ende C&khgr;&eeacgr; der Wig* ä» ufiteren End*) iii in Verlängerung des innenröhres 2 der Probenraum S für die Aufnahme der Schüttgutprobe angeordnet· Der zylindrische
Probenraum 5 ist an der Oberseite durch die Deckfläche
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6 und an der Untern·it· durch die Basisflaehe 7 einer * axialen Kegelspitse &bgr; begrenzt. Die seitliehe Begrensung erfolgt durch einen in Portsetzung de· Innenrehree 2 verlaufenden» halbkreisförmigen Mantelsteg 9« Die Basisfliche 7 dee Kegel· &bgr; diorvt gleichzeitig als Anschlag für das Außenrohr l; d.h, das Außenrohr 1 kann nur so weit heruntergeschoben werden» bis es auf der Basisflfteh· 7 Buf«it.zL. Di«> wird dadurch erreicht.; deB der Durchmesser der Sasisflache 7 größer oder gleich dem Durchmesser des Außenrohres 1 ist. Nach der Seite hin ist der Probenraum S offen· Durch diese öffnung 10 kann IB das Schüttgut in den Probenraum 5 eindringen« Bei heruntergeschobenem Außenrohr; d.h. wenn das Außenrohr 1 auf der Briefliche 7 aufsitzt» idt dagegen die öffnung 10 durch das Außenrohr 1 verschlossen.
Die Entnahme einer Schüttgutprobe geht in folgender Weise vor sich:
Zunächst wird die Probenkammer 5 durch Herunterschieben des Außenrohres 1 geschlossen. Dann wird der Probenehmer in das zu untersuchende Schüttgut eingeführt» bis sich die Kegelspitze 8 an dem gewünschten Probenahmeort befindet* Danach wird das Außenrohr 1 bis zum Anschlag
4 zurückgezogen» so daß die öffnung 10 der Probenkammer
5 frei liegt. Durch Drehen des Probenehmers kann nun die Probenkammer c mit Schüttgut gefüllt werden. Anschliessend wird das Außenrohr 1 wieder nach vorn bis zum vorderen Anschlag geschoben und die Probenkammer 5 mit der darin belindliehen Probe geeeülöSetn, te dieser Pesifeiea kann der Probenehmer mit der darin befindliehen Probe
problemlos aus dem Schüttgut herausgezogen und die Probe 35
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zu entsprechenden Analysengeräten transportiert werden. Der gesamte Probenehmer kann aus Metall oder preisgünstiger spritzgußtechnisch aus Kunststoff gefertigt werden.
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Claims (1)

Schutzansprüche
1. Probenehmer für pulvrige oder kornige Produkte, dadurch gekennzeichnet« daß ein äußeres Rohr (1) axial verschiebbar über einem als Halterung für eine Probenkammer (5) dienenden Voll- oder Hohlzylinder (2) (Innenrohr) angeordnet ist, daß die Probenkammer (5) ein zylindrischer, einseitig offener (10) Raum mit dem gleichen oder kleineren Durchmesser wie der Innenzylinder (2) ist und daß die Probenkammer (5) an ihrem äußeren Ende mit
" einer kegelförmigen Spitze (8) abschließt, deren Durchmesser großer oder gleich dem Durchmesser des Außenrohres (1) ist und als vorderer Anschlag für das Außenrohr (1) dient,
*" 2, Probenehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenrohr (2) an der der Probenkammer (5) gegenüberliegenden Seite mit einem aus dem Außenrohr (1) herausragenden Griff (3) verauhen ist« der gleichzeitig als hinterer Anschlag (4) für
das Außenrohr (1) dient,
3, Probenehmer nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung (10) in der Probenkammer (5) dadurch gebildet wird, daß die zylindrische Wand der Probenkammer (5) bis auf einen Mantelsteg herausgeschnitten ist.
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