DE8802291U1 - Verschlußkappe für ein Tinten- oder Tuscheschreibgerät - Google Patents

Verschlußkappe für ein Tinten- oder Tuscheschreibgerät

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DE8802291U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K23/00Holders or connectors for writing implements; Means for protecting the writing-points
    • B43K23/08Protecting means, e.g. caps
    • B43K23/12Protecting means, e.g. caps for pens
    • B43K23/128Protecting means, e.g. caps for pens with spring means

Landscapes

  • Pens And Brushes (AREA)
  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

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PATENTANWÄLTE BESEUERSTRASSe4 D-2OOOHAMESURGS2 DR- J.-O- FRHR von UEXKOLL
DR. ULRICH CtRAF STOLBERe DIPL.-INQ. JÖRGEN SUCHANTKE DIPL.-ING. ARNULF HUBER DR. ALLARD von KAMEKE DIPU-BIOL. INQEBORa VOELKER
rotring-werke
Riepe KG
Kieler Str. 301-304
2000 Hamburg 54
Februar 1988 (24805 su/co)
Verschlußkappe für ein Tinten- oder Tnachegchreibgerät
Die Erfindung b >zieht sich auf eine Verschlußkappe für ein Tinten- oder Tuecheschreibgerät, mit einer elastischen Abdichtung, die bei eingesetztem Schreibgerät in abdichtender Berührung mit dessen Schreibspitze steht, sowie mit einer elastischen Ringdichtung, die bei eingesetztem Schreibgerät in abdichtender Berührung mit einer hinter der Schreibspitze befindlichen Ringfläche des Schreibgerätes steht.
Bei einer bekannten Verschlußkappe dieser Art (DE-OS 37 02 785) werden die Abdichtung und die Ringdichtung von einer aus elastischem Material bestehenden, becherförmigen Dichtkappe gebildet, deren Bodenwand bei eingesetztem Schreibgerät in dichtendem Eingriff mit dem vorderen Ende der Schreibspitze steht und die Abdichtung bildet, während eine Ringfläche, die den öffnungsbereich des Druckausgleichssysteme des Schreibgerätes zur Umgebungsluft umgibt, in Berührung mit einem ringförmigen Bereich der Dichtkappe kommt.
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Bei dieser bekannten Verschlußkappe kann es beispielsweise vorkommen, daß sich die Ringflache des Schreibgeräte? beim Einsetzen zunächst auf den ringförmigen Bereich der Di^htkappe aufsetzt, so daß dann die Dichtkappe zusammengedrückt wird, bevor das vordere Ende der Schreibspitze in abdichtende Berührung mit dem Schreibgerät kommt und die Endstellung des Schreibgerätes in der Verschlußkappe festgelegt wird. Dabei entsteht dann in der becherförmigen Dichtkappe beim Aufsetzen ein Überdruck, der sich über das Druckausgleichssystem in das Schreibgerät ausbreitet, sowie beim Entnehmen des Schreibgerätes aus der Verschlußkappe, bei dem sich dann zunächst die Schreibspitze von der Abdichtung lost, ein Unterdruck, so daß die Gefahr besteht,
eintritt.
, daß am vorderen Ende der Schreibspitze eine Tropfenbildung
Ein weiteres Problem bei der bekannten Anordnung besteht darin, daß diese mit verhältnismäeig engen Toleranzen gefertigt werden muß, damit sichergestellt werden kann, daß tatsächlich auch immer eine dichtende Anlage von sowohl der Abdichtung an der Schreibspitze als auch der Ringdichtung an 4er Ringfläche eintritt.
Bs ist Aufgabe der Erfindung, eine Verschlußkappe dahingehend zu verbessern, daß nicht nur sichergestellt ist, daß die Abdicntung und die Ringdichtung bei eingesetztem Schreibgerät immer wirksam sind, sondern daß darüber hinaus nicht (Sie Gefahr besteht, daß eich im Bereich zwischen diesen beim Einsetzen ein überdruck aufbaut.
30
Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Verschlußkappe der
eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß derart ausgestaltet, daß die Abdichtung und die Ringdichtung aus zwei getrennten Bauteilen bestehen, die unabhängig voneinander mit dem Körper der Verschlußkappe verbunden sind.
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Duiah die getrennte Ausbildung von Abdichtung und Ringdichtung wird eiohergeatellt, dae deren Lage unabhängig voneinander iit, alao eine Verformung der einen nioht au einer Verlagerung der anderen führt und darüber hinaus swiaohen ihnen keine über- oder Unterdrucke aufgebaut werden.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der ein Auaführungsbeispiel zeigenden Figur näher erläutert, die im Schnitt in der linken Hälfte eine Verschlußkappe mit eingesetztem Schreibgerät und in der rechten Hälfte die Verschlußkappe im Abstand vom Schreibgerät zeigt.
Die schematisch dargestellte Verschlußkappe weist an der Innenseite des Bodens ihres Körpers 1 einen rohrförmigen Vorsprung 2 auf/ in dessen Mittelöffnung 3 eine kugelförmige Abdichtung 4 aus elastischem Material eingesetzt, beispielsweise geklemmt ist.
Zwischen der Außenwand des rohrförmigen Vorsprungs 2 und einer der Innenfläche des Bodens des Körpers 1 benachbarten, zylindrischen Ringfläche 8 ist ein Ringraum gebildet, in den sich das untere Ende einer Schraubenfeder 7 erstreckt, die mit ihrem unteren Endbereich klemmend an der Ringfläche 8 anliegt und so im Körper 1 gehalten wird. Auf dem oberen Ende der Schraubenfeder 7 sitzt eine aus einem elastische/ Material, etwa Gummi, bestehende Ringdichtung 5, die die For» eiser Buchse net, as dejres efeerea Ende sieh ei» Ringflansch 6 nach außen erstreckt, wahrend an unteren Ende eine ringförmige Dichtlippe 9 ausgebildet ist. Die Ringdiehtung 5 ist mit ihrem zylindrischen Teil klemmend in der Schraubenfeder 7 gehalten und liegt mit der unteren Flache ihres Ringflansches 6 auf dem oberen Ende der Schrauben-
feder 7 auf.
1st in die Verschlußkappe kein SehraibgarMt eingesetzt, so hMit die Sohraubenfeder 7, die eich dann im im wesentliohen entspannten Zustand befindet, die Ringdichtung 5 deutlich oberhalb des rohrförmigen Vorsprungs 2 (rechte Hälfte der Figur}.
Wird in die Verschlußkappe ein Schreibgerät 10 eingesetzt, das beispielsweise ein Röhrchenschreiber mit einem an seinem vorderen Ende ein Schreibröhrchen 11 tragenden Zylinderkörper 12 sein kann, in dem sich ein üblicher Fallgewichtskörper 15 befindet, und das in der Wandung des Zylinderkörpers 12 eine sich nach hinten erstreckende, mit dem üblichen Druckausgleichssystem in Verbindung stehende Belüftungsnut 14 aufweist, so kommt zunächst die Dichtlippe 9 der Ringdichtung 5 unterhalb der Belüftungsnut 14 zur Anlage an der ümfangswand des Zylinderkörpere 12, und dann gelangt die radial weiter außen als die Belüftungsnut 14 liegende Ringfläche 13 des Röhrchenschreibers 10 in dichtenden Eingriff mit dem Ringflansch 6 der Ringdichtung 5. Auf diese Weise wird das Druckausgleichssystem gegenüber der Umgebungsluft abgedichtet, ohne daß in diesem Bereich ein überdruck entsteht. Bei weiterem Einführen des Röhrchenschreibers 10 in die Kappe 10 wird dann die Ringdichtung 5 unter weiterer Zusammendrückung der Schraubenfeder 7 in Richtung auf den rohrförmigen Vorsprung 2 verlagert, bis das vordere Ende des Schreibröhrchens 11 in dichtenden Eingriff mit der kugelförmigen Dichtung 4 kommt, worauf sich dann die konische Fläche des Zylinderfcöepera 12 auf den entsprechend erweiterte» öffnungsbereieh der Öffnung 3 des rohrforffligen Vorsprungs 2 auflegt, so daß eine weitere Biafüarbewegung des RoaschenscKreibers 10 in die Verschlußkappe verhindert wird.
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Wie zu erkennen let, wird die Ringdichtung S in Eingriff mit dem Röhrchenschreiber 10 gebracht, ohne daß hierbei eine Koppiang mit der kugelförmigen Diehtung 4 vorhanden wäre und ohne daü sieh zwischen diesen beiden Dichtungen ein über-5 oder Unterdruck aufbauen könnte. Da darüber hinaus die Ringdichtung 5 mit Hilfe der Feder 7 in Eingriff gehalten wird/ ergeben sich keinerlei Toleranzprobleme bei der Anordnung der beiden Dichtungen innerhalb des Körpers 1 der Verschlußkappe. 10

Claims (5)

  1. t. Verschlußkappe für ein Tinten- oder TuaoheeehreibgerÄt 1. mit einer elastisehen Abdichtung (4), die bei einge
    setztem Schreibgerät (10) in abdichtender Berührung mit dessen Schreibspitze (11) steht, sowie mit einer elastischen Ringdichtung (5), die bei eingesetztem Schreibgerät (10) in abdichtender Berührung mit einer hinter dsr Schreibspitze (&idiagr; 1) befindlichen Ringfläche (13) des Schreibgerätes (10) steht, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung (4) und die Ringdichtung (5) aus zwei getrennten Bauteilen bestehen, die unabhängig voneinander mit dem Körper (1) der Verschlußkappe verbunden sind.
  2. 2. Verschlußkappe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen an der Innenseite des Bodens des Körpers ( 1) ausgebildeten, rohrförmigen Vorsprung (2), in dessen Mittelöffnung (3) die Abdichtung (4) angeordnet ist.
  3. 3. Verschlußkappe nach Anspruch 1 cder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringdichtung (5) in einer Schraubenfeder (7) gehaltert ist, die mit ihrer der Ringdichtung (5) abgewandten Ende im Körper (1) befestigt ist.
  4. 4. Verschluß k;..:^ nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (7) nut ihrem der Ringdichtung (5) abgewandten Ende in einer Ringfläche (8) an der Innenseite des Bodens des Korpers (t) klemmend fehaltert ist.
  5. 5. Verschlußkappe nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringdichtung (5) zwei in axialen Abstand voneinander liegende Dichtungsbereiche (6> 9) aufweist, von denen der der Abdichtung (4) nähere Dichtungsbereich (9) in eingriff mit dem Schreibgerät (10) kommt bevor der von der Abdichtung (4) weiter entfernte Dichtungebereich (6) sich an die Ringfläche (13) anlegt.
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DE8802291U 1988-02-23 1988-02-23 Verschlußkappe für ein Tinten- oder Tuscheschreibgerät Expired DE8802291U1 (de)

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JPS52118036U (de) * 1976-03-03 1977-09-07
DE3010862A1 (de) * 1980-03-21 1981-10-01 Otto 6900 Heidelberg Mutschler Aufnahme- und haltebox fuer tuschefueller
JPS58104682U (ja) * 1982-01-11 1983-07-16 株式会社パイロット 筆記具における軸筒とキヤツプの嵌合装置

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JPH084316Y2 (ja) 1996-02-07

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