DE87237C - - Google Patents

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DE87237C
DE87237C DENDAT87237D DE87237DA DE87237C DE 87237 C DE87237 C DE 87237C DE NDAT87237 D DENDAT87237 D DE NDAT87237D DE 87237D A DE87237D A DE 87237DA DE 87237 C DE87237 C DE 87237C
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Germany
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ball
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sleeve
springs
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B69/00Training appliances or apparatus for special sports
    • A63B69/20Punching balls, e.g. for boxing; Other devices for striking used during training of combat sports, e.g. bags
    • A63B69/22Punching balls, e.g. for boxing; Other devices for striking used during training of combat sports, e.g. bags mounted on, or suspended from, a fixed support
    • A63B69/224Punching balls, e.g. for boxing; Other devices for striking used during training of combat sports, e.g. bags mounted on, or suspended from, a fixed support mounted on a resilient foot

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
(State of Pennsylvania, V. St. A.).
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 3. Mai 1895 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Zimmer-Turngeräthe, welche aus einem elastisch gelagerten, aufblä'hbaren Ball bestehen, der, durch Schlag oder Stofs in irgend einer Richtung abgelenkt, infolge seiner elastischen Lagerung mit beträchtlicher Kraft gegen die schlagende Person zurückschnellt, insbesondere auf jene Ausführungsform solcher Geräthe, bei welchen der Ball auf einer senkrechten Stange angebracht ist, die mit einer geeigneten Fufsplatte versehen oder auf dem Fufsboden befestigt ist. Die Neuerungen bestehen in der Anordnung von federnden Haltern oder Trägern an dem senkrechten Ständer und in der Befestigung des Balles an dem oberen Ende dieses Ständers.
Fig. ι zeigt in Seitenansicht einen vollständigen Apparat.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch denselben und
Fig. 3 ein Querschnitt nach Linie 3-3 (Fig. i). Fig. 4 zeigt in gröfserem Mafsstabe die Art der Befestigung des Balles auf dem Ständer,
Fig. 5 in schaubildlicher Ansicht und Fig. 6 im senkrechten Schnitt durch den unteren Theil eine andere Ausführungsform.
Fig. 7 bis 10 sind Schnittansichten des aufblähbaren Stofsballes, welche den inneren Bau desselben in mehreren Abänderungen zeigt, wobei Fig. 9 ein Schnitt nach Linie 9-9 der Fig. 5 ist.
Die Grundplatte A (Fig. 1 bis 4), welche aus einer flachen Scheibe mit einer mittleren durchlochten Erhöhung α und einem erhöhten Rande al besteht, ist zweckmäfsigerweise so schwer, dafs sie der Bewegung des Stofsballes widersteht und unverrückbar auf dem Fufsboden feststeht; gewünschtenfalls kann dieselbe mit Nägeln oder Schrauben befestigt werden, was jedoch mit Rücksicht auf die Fortschaffbarkeit nicht rathsam erscheint, durch welche sich diese Vorrichtung von den üblichen, mittelst elastischer (federnder) Schnüre am Fufsboden oder an der Decke befestigten vortheilhaft auszeichnet.
Die Erhöhung α dient zur Aufnahme einer Schraubenfeder B, die an ihrem unteren Ende weiter ist als an ihrem oberen und mittelst einer Schraube b oder in anderer geeigneter Weise befestigt wird. In den unteren Theil dieser Feder ist eine zweite, beträchtlich kürzere Spiralfeder B1 eingesetzt, welche die erstere am unteren Ende versteift und diese schneller in die aufrechte Stellung zurückbringt, wenn sie aus dieser abgelenkt wird; die Bewegung des Stofsballes wird somit kräftiger und lebhafter, als bei Benutzung einer einzigen Feder B.
Oben in die Feder B ist eine Stange D eingesetzt, an deren oberem Ende der Stofsball E befestigt ist. Die Verbindung der Stange mit der Spiralfeder wird entweder dadurch bewirkt, dafs man das untere Ende derselben mit Gewinde versieht und in die Spiralfeder hineinschraubt, oder in anderer geeigneter Weise. Das obere Ende der Feder B wird von einem Ring d umgeben, der mit Löchern zur Aufnahme von Federn F versehen ist. Diese sind mit ihren unteren Enden in den Oesen von Stangen/ befestigt, die in den erhöhten Rand a1 der Grundplatte eingeschraubt werden. Die Federn F bestehen aus einer Gummischnur,

Claims (3)

  1. einer metallenen Schraubenfeder oder einer anderen Feder und haben das Bestreben, die Stange D in Ruhelage senkrecht zu halten (Fig., ι und 2). Wird die Stange D aus der senkrechten Stellung in irgend eine Richtung abgelenkt und dann losgelassen, so schwingt sie in allmälig kleiner werdenden Bögen vor und zurück, bis sie in eine andere Richtung abgelenkt wird oder die senkrechte Lage wieder einnimmt.
    Auf das obere Ende der Stange D wird mittelst einer Hülse g eine leicht gekrümmte Platte G aufgesteckt, an welcher die aus Segeltuch oder anderem nicht federnden Stoff bestehende ä'ufsere Hülle i des Stofsballes E bei η angenäht wird. Diese Hülle wird mittelst der Bänder n\ etwas unterhalb der Platte G, mit der Stange D verbunden (Fig. 2). Der innere, aus Gummi oder ähnlichem Stoff bestehende elastische Ball i erhält ein zum Aufblähen desselben geeignetes Mundstück.
    Die beschriebene Befestigungsweise des Balles verhindert, dafs der Ball sich auf der Stange verschiebt und dafs irgend ein Theil der Befestigungsmittel beim Schlagen des Balles mit der Hand in Berührung kommen kann.
    Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform wird an Stelle der Tragfedern B B1 eine Hülse B- benutzt, in welcher die Stange D mittelst Stellschraube ρ senkrecht einstellbar gehalten wird und welche durch Haken s und Oese s1 gelenkig mit der Grundplatte A verbunden ist. In diesem Falle führen lediglich die Federn F den Ball in die senkrechte Lage zurück, wenn er geschlagen worden ist; dieselben sind mit ihrem oberen Ende an einem auf der Hülse B'2 einstellbaren Ring d und mit ihren unteren Enden in den Oesen von Stangen f1 befestigt, die in Schlitzen des Randes al der Grundplatte A drehbar eingelenkt sind, so dafs sie der Bewegung der Stange D entsprechend frei nach aufsen schwingen können, wie in Fig. 6 punktirt dargestellt. Durch diese, eine Auswärtsschwingung der Stangen f1 ermöglichende Lagerung wird ein Zusammenlegen der beim Schwingen nicht gespannten Federn verhindert, sowie ein plötzlicher. Stofs auf diese ungespannten Federn, wenn die Hülse B'2 nach der entgegengesetzten Richtung schwingt.
    Der Ball E1 besteht in diesem Falle ganz aus unelastischem (nicht federndem) Stoff und ist im Innern mit einer mittleren Hülse t versehen , welche entweder, wie in Fig. 5 und 7 dargestellt, etwas unterhalb der oberen Wandung endigt oder, wie in Fig. 8, in der oberen Wandung befestigt ist und bei beiden Ausführungsformen etwas unter dem Ball hervorragt , um durch eine geeignete Wickelung auf der Stange -D befestigt werden zu können.
    Um zu verhindern, dafs der Ball beim Schlagen sich zu frei um seine Hülse bewegt und man Gefahr läuft, beim Schlagen die durch Stange D versteifte Hülse zu treffen, ist letztere durch Stege mit der Wandung des Balles verbunden, welche Stege entweder die Form einer durchlochten Scheidewand tl (Fig. 7 und 9), oder die Form von biegsamen, aber nicht elastischen, radial von der Hülse ausgehenden Schnüren t2 t2 (Fig. 10) haben können. Auf diese Weise sind Verletzungen der Hand, welche durch Berührung mit der Hülse t entstehen können, selbst bei schwersten Schlägen gegen den Ball, ausgeschlossen.
    Wenn die Hülse t mit ihrem oberen Ende in der oberen Wandung des Balles befestigt ist, ist die Anordnung der beschriebenen Stege nicht unumgänglich nothwendig.
    Pa τ ε ν τ- An Sprüche:
    ι . Ein aufblähbarer Ball für Zimmergymnastik, gekennzeichnet durch seine elastische Lagerung, vermöge welcher er in seine anfängliche Gleichgewichtslage zurückkehrt, welche Lagerung entweder nach Fig. 2 aus der doppelten, in der Grundplatte (A) befestigten Spiralfeder (B B1) besteht, welche die den Schlagball (E) tragende Stange (D) aufnimmt und mit den an der Grundplatte befestigten Federn (F) aufrecht hält, oder nach Fig. 5 aus der Hülse (B2), in welcher die Stange (D) mittelst der Stellschraube (p) senkrecht einstellbar gehalten wird und welche lediglich durch die Federn (F) in die senkrechte Lage zurückgeführt wird.
  2. 2. An dem Schlag- oder Stofsball nach Anspruch ι die Befestigung des aufblähbaren Balles (B) mit äufserer Schutzhülle auf dem oberen Ende der Stange (D) derart, dafs die äufsere Hülle (i1) an einer leichtgekrümmten, mit Hülse (g) auf Stange (D) aufsteckbaren Platte (G) angenäht und durch Bänder (nl) mit der Stange (D) unterhalb der Platte (G) verbunden und gehalten wird.
  3. 3. An dem Schlag- oder Stofsball nach Anspruch ι die Anordnung einer mittleren' Hülse (t) innerhalb des Balles (E1, Fig. 7 bis 10) zum Aufstecken auf Stange (D), welche entweder oben in der Wandung des Balles befestigt (Fig. 8) oder mittelst Stege (t1 t2, Fig. 7, 9 und 10) mit derselben verbunden wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3232323A1 (de) * 1982-08-31 1984-03-08 Jürgen 6930 Eberbach Köbler Trainingsgeraet
FR2703256A1 (fr) * 1993-04-02 1994-10-07 Billon Sport International Manchon de frappe monté sur tige flexible.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3232323A1 (de) * 1982-08-31 1984-03-08 Jürgen 6930 Eberbach Köbler Trainingsgeraet
FR2703256A1 (fr) * 1993-04-02 1994-10-07 Billon Sport International Manchon de frappe monté sur tige flexible.

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