DE869969C - Radial-Dampf- oder -Gasturbine - Google Patents
Radial-Dampf- oder -GasturbineInfo
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- DE869969C DE869969C DEW5568A DEW0005568A DE869969C DE 869969 C DE869969 C DE 869969C DE W5568 A DEW5568 A DE W5568A DE W0005568 A DEW0005568 A DE W0005568A DE 869969 C DE869969 C DE 869969C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D1/00—Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines
- F01D1/30—Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines characterised by having a single rotor operable in either direction of rotation, e.g. by reversing of blades
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D1/00—Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines
- F01D1/02—Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines
- F01D1/06—Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines traversed by the working-fluid substantially radially
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
Description
- Radial-Dampf- oder -Gasturbine Es sind Radialturbinen verschiedener Bauarten bekannt. Durch die Radialturbine gemäß der Erfindung sollen folgende Hauptvorteile erzielt werden: r. Leichte Zugänglichkeit des Läufers und der Leitbeschaufelung für Besichtigungen; 2. eine Läuferscheibenform, die gleichzeitig eine billige und hochwertige Herstellung ermöglicht; 3. eine günstige bauliche Lösung für die Ausrüstung mit einer Rückwärtsbeschaufelung für Antriebe, bei denen Umsteuerbarkeit gefordert wird; q.. eine möglichst geringe Baulänge der ganzen Turbine, die sie auch als Abdampfturbine geeignet macht.
- Im wesentlichen werden diese Vorteile gemäß der Erfindung durch eine Bauart erreicht, bei welcher der Laufschaufelträger fliegend angeordnet ist, während der Leitschaufelträger axial verschiebbar in einem Gehäuse gelagert ist, das mit einem seitlich aufklappbaren Deckel versehen ist, mit welchem der Leitschaufelträger gekuppelt werden kann. Dadurch kann der Leitschaufelträger in einfachster und handlichster Weise ohne jede Hebevorrichtung von dem Turbinenläufer entfernt und freigelegt und damit gleichzeitig auch ohne weiteres die Beschaufelung des letzteren der Besichtigung zugänglich gemachtwerden. Damit istferner der Vorteil verbunden, daß der Turbinenläufer aus einer gut durchgeschmiedeten, aus einem verhältnismäßig kleinen und leicht zu beschaffenden Schmiedeblock hergestellten Scheibe bestehen kann. Ferner ist der Turbinenläufer erfindungsgemäß mit einer Rückwärtsbeschaufelung und abkippbarem Düsenkranz versehen.
- Die Zeichnungen zeigen schematisch ein Ausführungsbeispiel. Abb. i ist ein Längsschnitt durch die Turbine; Abb. '2 eine Endansicht bei abgenommenem Gehäuseenddeckel, Abb. 3 eine Ansicht von oben mit ausgeklapptem Leitschaufelträger, und Abb. q. zeigt den Düsenkranz für die Rückwärtsbeschaufelung in der zum Ausbau erforderlichen Kippstellung.
- Der-Turbinenläufer besteht aus der fliegend angeordneten Scheibe i und der Welle 2. Um beim Zusammenbau und bei einem etwaigen Ausbau ein Kippen des Läufers und damit verbundene Beschädigungen der Schaufeln und Spitzen zu vermeiden, ist das Wellenstück 2 zwischen den beiden Lagern als Gegengewicht in an sich bekannter Weise verstärkt. Durch diese Verstärkung wird es gleichzeitig möglich, in diesem Teil den Schnell-' schluß 2a unterzubringen, wodurch an Baulänge gespart wird. Das Drucklager 3 und der Abtriebsflansch q. sind in herkömmlicher Weise ausgeführt. Der Dämpf tritt durch den Stutzen i i ein, strömt durch den wärmebeweglich aufgehängten Krümmer iia und gelangt in die Beschaufelung durch eine Mittelöffnung im Leitächaufelträger 6, die gegen den Abdampfraum 13 durch eixie geeignete Dichtung, z. B. Kolbenringe, zwischen dem Zuströmkrümmer und dem Leitschaufelträger 6 abgedichtet ist. Der Dampf strömt dann in bekannter Weise von innen aus durch mehrere abwechselnde Reihen von Laufschaufeln 5 und Leitschaufeln 7 in den Abdämpfraum 13. Der Leitschaufelträger 6 ist durch drei oder mehr am Umfang verteilte Radialbolzen 12 an dem Gehäuse 8 befestigt und gleichzeitig so zentriert, daß er den Wärmedehnungen frei folgen kann. Die wärmebewegliche Anordnung des Zuströmkrümmers i ia hat den Vorteil, daß seine Wärmedehnung gegenüber dem durch die kadialbolzen 12 zentrisch fixierten Leitschaufelträger in einfachster Weise durch das .Spiel der Kolbenringe in ihren Nuten ausgeglichen wird bei Lässigkeitsverlusten, die auf den Wirkungsgrad der Turbine von verschwindend geringem Einfluß sind. Gleichzeitig vereinfacht diese Anordnung den Ausbau des Krümmers ganz wesentlich.
- Für den Ausbau des Leitschaufelträgers sind in der waagerechten Mittelebene zwei pratzenartige Auflager 18 am Schaufelträger angebracht, die sich nach Ziehen der Radialbolzen 12 auf am Gehäuse befestigten Längsleisten oder Schienen 17 absetzen. Im Betriebszustand besteht zwischen den Auflagern 18 und den Schienen 17 ein Spiel a, das kleiner als das iSchaufelspitzenspiel ist. Dadurch wird mit Sicherheit vermieden; daß sich beim Ziehen der Rädialbolzen der Leitschaufelträger auf die Schaufelspitzen des Läufers legt. Die Schienen 17 sind im -Gehäuse etwa bis zum Flansch i9 des Gehäuseenddeckels 9 geführt, so daß es möglich ist, den Leitschaufelträger nach Lösen derRadialbolzen und Entfernen des Zuströmkrümmers iia bis hierher vorzuziehen (s: Strichpunktstellung in Abb. i). Diese Anordnung ermöglicht gleichzeitig die Besichtigung der Beschaufelung und den Ausbau des Läufers; ohne die Zudampfleitungen zu :entfernen. Der Deckel g ist in seitlichen Scharnieren io schwenkbar befestigt. ZumAusbau desLeitschaufelträgers wird er zunächst geöffnet, um den Zuströmkrümmer i ja entfernen und nach Lösen der Radialbolzen den Leitschaufelträger vorziehen zu können. Dann wird der Deckel `nieder vorgeklappt und der Leitschaufelträger mittels Bolzen, die durch die Befestigungslöcher des Flansches i9 durchgeschoben werden können, mit dem Deckel verschraubt. Der Leitschaufelträger kann dann mit dem Deckel abgeklappt werden (s. Abb. 3), wodurch sich besondere Hebevorrichtungen erübrigen und die Beschaufelung auf dem Deckel zur Besichtigung freiliegt.
- Für die Rückwärtsfahrt, die insbesondere für Schiffsanlagen in Frage kommt, ist eine axiale Beschaufelung 15 auf dem äußeren Umfang der Laufscheibe i vorgesehen: Diese erhält ihren Zudampf aus dem Rückwärtsdüsenkranz 14 mit dem angegossenen Zudampfstutzen 2i und den darin eingebauten Rückwärtsdüsen 16. Der Zudampfstutzen mit dem Düsenkranz läßt sich durch Kippen (Abb. q:) aus dem Gehäuse entfernen, wodurch die Notwendigkeit; das Gehäuse mit einer horizontalen Teilfuge zu versehen, vermieden wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Radial-Dampf- oder -Gasturbine, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufschaufelträger (i) fliegend angeordnet und der Leitschaufelträger (6) im Gehäuse (8) axial verschiebbar und mit einem aufklappbaren Gehäusedeckel (9) kuppelbar gelagert ist. ä. Radialturbine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitschaufelträger (6) an der Peripherie in der waagerechten Mittelebene mit Auflagern (18) und das Gehäuse (8) an beiden Seiten in derselben Ebene mit Schienen (17) zum Abfangen der genannten Auflager und axialen Verschieben des Leitschaufelträgers beim Ausbau versehen sind. g. Radiakurbine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäusedeckel (9) in seitlichen Scharnieren (io) aufklappbar ist. q.. Radialturbine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, däß der Dampf der Turbine durch einen wärmebeweglich im Zudämpfraum angeordneten Krümmer (,ja) zugeführt wird. 5. Radialturbine nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß auf der Peripherie des Laufschaufelträgers eine Axialbeschaufelung (15) für Rückwärtsfahrt angebracht ist. 6. Radialturbine nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet; daß der Zudampfstutzen (21) mit dem Düsenkranz (16) für die Rückwärtsbeschaufelung herauskippbar angeordnet ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEW5568A DE869969C (de) | 1951-04-14 | 1951-04-14 | Radial-Dampf- oder -Gasturbine |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEW5568A DE869969C (de) | 1951-04-14 | 1951-04-14 | Radial-Dampf- oder -Gasturbine |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE869969C true DE869969C (de) | 1953-03-09 |
Family
ID=7592793
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEW5568A Expired DE869969C (de) | 1951-04-14 | 1951-04-14 | Radial-Dampf- oder -Gasturbine |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE869969C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP1027530A1 (de) * | 1997-10-27 | 2000-08-16 | Kenneth Douglas Horner | Luftturbinenmotor |
-
1951
- 1951-04-14 DE DEW5568A patent/DE869969C/de not_active Expired
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP1027530A1 (de) * | 1997-10-27 | 2000-08-16 | Kenneth Douglas Horner | Luftturbinenmotor |
EP1027530A4 (de) * | 1997-10-27 | 2004-05-12 | Kenneth Douglas Horner | Luftturbinenmotor |
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