DE862120C - Vorrichtung zum Abladen von Schuettgut aus Fahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zum Abladen von Schuettgut aus Fahrzeugen

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DE862120C
DE862120C DEL8373A DEL0008373A DE862120C DE 862120 C DE862120 C DE 862120C DE L8373 A DEL8373 A DE L8373A DE L0008373 A DEL0008373 A DE L0008373A DE 862120 C DE862120 C DE 862120C
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DE
Germany
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vehicles
vehicle
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bulk goods
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Expired
Application number
DEL8373A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Beierlein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
Original Assignee
Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/58Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading using vibratory effect

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigging Conveyors (AREA)

Description

  • Es ist bekannt, körniges oder brockiges Schuttgut, z. B. Sand, Kohle, Koks od. dgl., auf einer Förderrinne dadurch zu transportieren, @daß man die Förderrinne in Rüttelschwingungen versetzt. Dabei ist es üblich, auf idie Förderrinne mehr oder weniger _ schräg gerichtete Rüttelschwingungen zu übertragen, so daß das' Schüttgut infolge der dabei auftretenden waagerechten Rüttelkomponente eine Mikrowurfbewegung erhält und gefördert wird. An sich wäre es nahehegend, dieses Prinzip der Schüttgutfärderung auch zum Entladen von Fährzeugen zu, verwenden, indem man die Ladefläche des Fahrzeuges, z. B. eines Lastkraftwagens oder eines Waggons; in ebensolche Rüttelschwingungen versetzt, um das Schüttgut in kürzester Zeit von der Ladefläche herunterzutransportieren. Versuche haben jedoch ergeben, daß das nicht ohne weiteres möglich ist. Es würden dazu sehr große Kräfte erforderlich sein, die man praktisch nicht einmal durch Ansetzen mehrerer Rüttler aufbringen könnte. Außerdem ergeben sich dabei unliebsame Resonanzerscheinungen und Schwingungsüberlagerungen, durch hie ein einwandfreier Transport des Schuttgutes vereitelt wird: Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß. es -bei- geeigneter Ausbildung .des Fahrzeuges dennoch möglich ist, die Rüttelförderung zum schnellen Entladen von Fahrzeugen anzuwenden. Erfindungsgemäß wird die Ladefläche des Fahrzeuges in mehrere schwingbar gelagerte Teilflächen aufgeteilt, die unabhängig voneinander in Rüttelbewegungen versetzt werden können. Dadurch, daß die einzelnen Teile der- Ladefläche getrennt und unabhängig voneinander zu Rüttelschwingungen angeregt werden können,- braucht man nur- verhältnismäß ig geringe Rüttelkräfte und kann mehrere synchron oder asynchron arbeitende Rüttler anwenden; ohne daß Resonanzen und Überlagerungen der Rüttelschwingungen auftreten. Zweckmäßigerweise ist die Ladefläche des Fahrzeuges von dem feststehenden und deshalb an den Rüttelbewegungen nicht teilnehmenden Wagenkasten getrennt.
  • Für die Erfindung ist es ohne Bedeutung; auf welche Weise die Rüttelschwingungen der Lade- j fläch.enteile erzeugt werden. Am einfachsten ist es, wenn an der Unterseite jeder Teilladefläche ein motorisch angetriebener Unwuchtrüttler angebracht wird.. Man, kann wie bei den bekannten Fördenrinnen z. B. Richtschwinger schwenkbar anbringen, so daß ihre Wirkungsrichtung verändert werden kann. Beim Entladen eines Fahrzeuges kann man entweder alle Rüttler gleichzeitig öder auch einzeln nacheinander arbeiten lassen. Ein Fahrzeug mit einer solchen Rüttelentladevorrichtung hat eine geringe Bauhöhe. und einen viel einfacheren und billigeren Aufbau als Kippfahrzeuge, Die Rüttelentladung geht bei geteilter Ladefläche in der Regel noch schneller vonstatten als eine Kippentladung.
  • Im folgenden ist die Erfindung an einem schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel erläutert. Auf den Rahmen i eines Fahrzeuges ist ein Wagenkasten 2 mit einer aufklappbaren Seitenwand 3 befestigt. Der Boden des Wagenkastens :2 wird von einzelnen Tafeln 4 gebildet. Jede der Tafeln 4 ist mit vier kräftigen Wendelfedern ä auf denn Rahmen i abgestützt. Die Tafeln q. können demzufolge unabhängig voneinander und vom Wagenkasten 2 Rüttelbewegungen ausführen. Diese werden erzeugt von motorisch angetriebenen Unwuchtrüttlern 6, die auf der Unterseite jeder der Tafeln 4 angebracht sind. Die Rüttler 6 übertragen auf die Tafeln 4 schnelle gerichtete Schwingungen in seiner durch den Pfeil 7 angedeuteten Wirkrichtung. Dabei entsteht eine waagerechte Rüttelkomponente 8, durch hie das auf den Tafeln 4. lastende Schüttgut seitlich heruntertransportiert wird. Durch Verschwenken der Unwuchtrüttler 6 kann deren Wirkrichtung 7 verändert und dadurch die Rüttelkomponente 8 vergrößert oder verkleinert werden. Man kann ,die Unwuchtrüttler 6 gemeinsam z. B., über eine Gelenkwelle antreiben oder auch jeden der Unwuchtrüttler ,6 mit einem elektrischen Antriebsmotor versahen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Abladen von Schüttgut aus Fährzeugen unter Verwendung von eine Rüttelbewegung der Ladefläche erzeugenden Mitteln, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladeflache des Fahrzeuges in mehrere schwingbar gelagerte Teilflächen aufgeteilt ist, die unabhängig voneinander in Rüttelbewegungen versetzt werden können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladefläche des Fährzeuges von dem feststehenden und deshalb an den Rüttelbewegungen nicht teilnehmenden Wagenkasten getrennt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, @daß an der Unterseite jeder Teilladefläche ein motorisch angetriebener Unwuchtrüttler angebracht ist.
DEL8373A 1951-02-23 1951-02-23 Vorrichtung zum Abladen von Schuettgut aus Fahrzeugen Expired DE862120C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3485401A (en) * 1968-03-08 1969-12-23 Jerry R Meyer Vehicle loading method and apparatus
FR2365458A1 (fr) * 1976-09-28 1978-04-21 Lohr Const Vehicules Indls Sa Dispositif de vibration pour le dechargement de produits en vrac sur materiel roulant, tel que bennes, citernes et analogues
EP1520765A1 (de) * 2003-10-02 2005-04-06 Railtrans S.A. Güterzugwagen mit Entladevorrichtung, insbesondere für den Transport von Schüttgütern
WO2007005262A1 (en) * 2005-06-29 2007-01-11 Cannon John F Viscous product transportation trailer

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