DE831786C - Verfahren und Vorrichtung zum Aufbewahren und Frischerhalten von Knochen sowie zur Fernhaltung bzw. Vernichtung von Ungeziefer - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Aufbewahren und Frischerhalten von Knochen sowie zur Fernhaltung bzw. Vernichtung von Ungeziefer

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DE831786C
DE831786C DEP48341A DEP0048341A DE831786C DE 831786 C DE831786 C DE 831786C DE P48341 A DEP48341 A DE P48341A DE P0048341 A DEP0048341 A DE P0048341A DE 831786 C DE831786 C DE 831786C
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DE
Germany
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container
bones
keeping
vermin
waste
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Expired
Application number
DEP48341A
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English (en)
Inventor
Paul Doerfel
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Individual
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F7/00Cleaning or disinfecting devices combined with refuse receptacles or refuse vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Aufbewahren und Frischerhalten von Knochen sowie zur Fernhaltung bzw. Vernichtung von Ungeziefer Es ist bekannt, Knochen, Küchenabfälle u. dgl. in geschlossenen Behältern, z. B. Mülleimern, Tonnen usw., zu sammeln, um sie gelegentlich zur HauptsammeIstelle abholen zu lassen. Diese Maßnahme ist jedoch in jeder Hinsicht ungenügend, weil die bisher verwendeten Gefäße stets Brutstätten für allerlei Ungeziefer sowie den Aufenthaltsort für Ratten, Mäuse usw. bilden und dadurch gelegentlich zu schweren gesundheitlichen Schädigungen von Tieren und Menschen führen können.
  • Diese Mängel beseitigt (las vorliegende Verfahren und die Vorrichtung zum :\ufl)ewaliren und Frischerhalten von Knochen sowie zur Fernhaltung l)zw. Vernichtung von Ungeziefer.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung, um Knochen- oder Küchenabfälle sammeln und aufhewahren zu können; dabei ist die .Möglichkeit geschaffen, frische Luft oder Gase hinzutreten zu lassen oder die durch Verräucherung von chemischen Präparaten entstehenden Gase so in den Behälter zu leiten, daß etwa vorhandenes Ungeziefer ferngehalten oder, falls es sich bereits itn Behälter befindet, vernichtet wird. Der Inhalt des Behälters kann demnach durch Entwickeln von Gasen oder durch andere chemische Einwirkungen gegen vorzeitige Zersetzung geschützt werden.
  • Am Boden des Behälters ist ein Belüftungskanal eingebaut, in welchem eine Pfanne zur Aufnahme von zur Frischerhaltung des Behälterinhaltes oder zur Ungeziefervernichtung dienenden Präparaten vorgesehen ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in drei Figuren dargestellt, es zeigt Fig. i eine Stirnansicht, Fig. 2 den um go°, gedrehten Längsschnitt, jedoch mit Gasabzugsvorrichtung, F ig. 3 den Grundriß zu Fig. i.
  • Die zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung dienende Vorrichtung besteht aus einem Traggestell a, das nach Art eines zweiseitigen Lagerbockes ausgeführt ist und Lagerschalen b aufweist, in denen der Sammelbehälter c mit seinen diametral vorspringenden Lagerbolzen (f zum Zwecke seiner bequemen Beschickung und Entleerung kippbar aufruht. Zu diesem Zweck ist auf je einer Seite des Behälters ein Handgriff e vorgesehen; der Sammelbehälter c ist unten durch einen leicht gewölbten Boden f und oben durch einen al>-liebbaren Deckel g mit einem über einer siebartigen Lochung r des Deckels angebrachten, gegen den Eintritt von Regenwasser schützendem Schirmdach (Stülpdeckel) s abgeschlossen.
  • Etwa in der Mitte des Bodens f ist an dessen tiefster Stelle ein Loch lt für den Austritt des Schwitzwassers angeordnet. Auf der Außenseite des Behältermantels c befindet sich ein Paar Fiilirungsleisten i für einen auf- und abwärts bewegbaren, mit Handgriff l versehenen Schieber k. Im Innern des Sammelbehälters ist ein käfigförmiger, siebartig ausgebildeter Einsatz m vorgesehen, der zusammen mit dem übrigen Teil des Behälters zum .Auf- bzw. Einlegen der Knochen, Kuchenabfälle usw. dient. Etwa auf halber Höhe des Einsatzes m ragt eine an die Wandung angeschweißte kleine zungenförmige Pfanne o etwa bis zur Mitte vor und dient zum Auflegen von Räuchertabletten n, die durch eine künstliche Beheizung erhitzt und zum Vergasen gebracht werden, wobei die Gase den Einsatz m sowie den Behälter c an allen Stellen kräftig durchstreichen, sich nach überallhin verteilen und so eine konservierende bzw. gegen den Eintritt von Insekten schützende Wirkung ausüben. Der mit Handgriffen g, versehene, abhebbare Deckel g ist mit einer gut dichtenden Zarge g, in den Sammelbehälter c eingelassen; die obenerwähnte siebartige Durchlochung r des Deckels g verhindert jederlei Ungeziefer, Insekten ti. dgl. den Zutritt zum Innern des Behälters.
  • Anstatt des Stülpdeckels s kann, wie in Fig. dargestellt, ein in den Kamin führendes Abzugsrohr t aufgesetzt werden.
  • Das Verfahren der Erfindung wird folgendermaßen ausgeführt: Nachdem nach Abheben des Deckels g und Verbringen des Behälters in eine Schräglage die Knochen-. Küchenabfälle u. dgl. eingefüllt sind, werden der Deckel g, der bei im Freien stehenden Behältern mit Stülpdeckel s, bei Raumbehältern mit Anschlufi t für den Schornstein versehen ist, oben aufgesetzt und nach Anheben des Schiebers k die Räuchertabletten ii auf die kleine Pfanne aufgelegt, worauf der darunterliegende Heizstoff zur Erhitzung gebracht wird.
  • Die sich hierbei entwickelnden Gase durchziehen alsbald den gesamten Ilolilrauni des Sammelbehälters c, um das dort etwa vorhandene Ungeziefer zu vernichten bzw. infolge des Abzugs bei r den Zutritt von Insekten usw. wirksam zu verhindern. Die nach dem Verfahren behandelten Knochen und Küchenabfälle werden sowohl als Futtermittel als auch zur Lehngewinnung und Herstellung von Knochenfetten für technische Zwecke verwendet, was sowohl in hygienischer wie auch volkswirtschaftlicher Hinsicht von erheblicher Bedeutung ist.

Claims (2)

  1. PATENTANS1'YCCf1E: i. Verfahren zum Aufbewahren tiiid Frischerhalten von Knochen uncl anderen Abfällen sowie zur Fernhaltung bzw. Vernichtung von Ungeziefer, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfälle in einem teils geschlossenen Behälter gesammelt und entweder der von unten eintretenden Frischluft oder einer mittels Räuchertabletten erzeugten, intensiven Durchräucherung ausgesetzt und so gegen Zersetzung geschützt werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anslirucli i. dadurch gekennzeichnet, daß der die Knochen, Küchenabfälle u. dgl. aufnehmende, in einem Lagerbock schwenkbar gelagerte Behälter (c) an seinem Boden einen käfigförmigen Einsatz (;1z) für die Unterbringung und das Abbrennen von Räuchermitteln (n) sowie einen Schieber (k) zu dessen Bedienung bzw. für den Einlaß von Frischluft erhält, wobei an dem teilweise siebartig ausgebildeten Abschlußdeckel (g) des Behälters (c) entweder ein regensicherer Steckdeckel (s) oder ein in den Schornstein führendes Rauchabzugsrohr (t) angeordnet ist.
DEP48341A 1949-07-09 1949-07-09 Verfahren und Vorrichtung zum Aufbewahren und Frischerhalten von Knochen sowie zur Fernhaltung bzw. Vernichtung von Ungeziefer Expired DE831786C (de)

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DE831786C true DE831786C (de) 1952-02-18

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5156290A (en) * 1988-11-08 1992-10-20 Rodrigues Vivian J Container for rubbish

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5156290A (en) * 1988-11-08 1992-10-20 Rodrigues Vivian J Container for rubbish

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