DE8317206U1 - Dreheisenmesswerk - Google Patents

Dreheisenmesswerk

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Description

Die Erfindung betrifft ein Dreheisenmeßwerk mit einem einen Mittelkanal aufweisenden, isolierenden Spulenträger und darauf angeordneter Spule, einem in dem Mittelkanal außen drehbar angeordneten Festeisen, einem diesem radial innen gegenüberliegenden Dreheisen, das an einem den Zeigerträger und zwei die Drehachse bestimmende, in Spitzenlagern einer Brücke bzw. eines Armes des Spulenträgers gelagerte Lagerspitzen umfassenden Drehsystem angeordnet ist.
Bei derartigen Dreheisenmeßwerken, die sich bekanntlich für die Messung von Wechsel- und Gleichstrom eignen, werden die hicht-permanentmagnetischen Eisen jeweils so polarisiert, daß sie sich abstoßen. Je größer der Spulenstrom ist, umso stärker wird die Abstoßung und umso größer ist der Zeigerausschlag.
Im allgemeinen können derartige Dreheisenmeßwerke nur in einer relativ geringen Güteklasse eingesetzt werden, weil sie verhält nismäßig ungenau arbeiten und insbesondere auch mit beträchtlichen Linearitätsfehlern behaftet sind.
Es ist schon bekannt geworden, den maximalen Endausschlag eines derartigen Meßwerkes durch eine Drehverstellung »es Festeisens zu beeinflussen.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Dreheisenmeßwerk der eingangs genannten Gattung zu schaffen, welches eine einfach bedienbare, mit geringem Herstellungsaufwand verbundene und gleichwohl eine optimale Korrektur gewährleistende Anbringung des Festeisens aufweist.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß das Festeisen, das eine sich in ümfangsrichtung verjüngende Form hat, an einer Kunststoffhülse angeordnet ist, die nicht
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nur drehbar, sondern auch axial verschiebbar in dem Mittelkanal des Spulenträgers angeordnet ist.
Insbesondere soll die Ausbildung so sein, daß die zylindrische Kunststoffhülse im Reibschluß an der äußeren Begrenzungswand des Mittelkanals des Spulenträgers anliegt. i
Auf diese Weise läßt sich das in die zylindrische Kunststoffhülse integrierte Festeisen nicht nur peripher, sondern auch axial verstellen. Während durch peripheres Bewegen der Endausschlag des Instrumentes verändert werden kann, ermöglicht i die axiale Verstellung der Kunststoffhülse mit dem integrier- ; ten Festeisen die Herabsetzung etwaiger Teilungsfehler. Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung ist es möglich, ein Dreheisenmeßwerk auf einfachste Weise so zu korrigieren, daß es die Güteklasse 1,5 erreicht, was für Dreheisenmeßwerke ungewöhnlich günstig ist.
Wenn die Kunststoffhülse mit dem Festeisen in bevorzugter j
Ausbildung axial leicht aus dem Mittelkanal des Spulenträgers nach unten herausziehbar ist, bereitet der Austausch eines Festeisens durch ein anders gestaltetes kein Problem. Es können so bei einem fertigen Meßwerk durch Einsetzen eines anderen Festeisens ganz andere Charakteristiken herbeigeführt werden. So kann man z.B. den Nullpunkt in die Mitte der Skala legen, eine überStromcharakteristik einstellen oder den Nullpunkt unterdrücken.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Festeisen bündig in einer komplementär zu ihm geformten Vertiefung der Kunststoffhülse liegt. Die Vertiefung kann innen einen Ausschnitt von ähnlicher Form wie das Festeisen aufweisen. Aufgrund dieser Ausbildung braucht das eine konstante Dicke aufweisende Festeisen nicht besonders an der Kunststoffhülse befestigt zu wer^ f den- Es wird vielmehr beim Einsetzen in den Mittelkanal des Spülen- ';
trägers von selbst
in der Vertiefung der Kunststoffhülse festgehalten. Um einen absolut sicheren Halt des Festeisens in der Kunststoffhülse zu gewährleisten, soll das Festeisen eventuell
geringfügig aus dem Umfang der Kunststoffhülse radial vorstehen.
Besonders vorteilhaft ist, wenn die Kunststoffhülse auf der der Brücke zugewandten Stirnseite offen ist. Hierbei soll die Kunststoffhülse auf der der Brücke zugewandten Stirnseite zweckmäßig eine stufenartige axiale Ausnehmung aufweisen, in welche der Arm des Spulenträgers eingreifen kann.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn die zusammenlaufenden Ränder des Festeisens konkav gekrümmt sind. Hierdurch ergeben sich besonders günstige Korrekturmöglichkeiten bei axialer Verstellung des Festeisens.
Für eine besonders einfache Handhabbarkeit der erfindungsgemäßen Korrekturexnstellung sieht eine bevorzugte Ausführungsform vor, daß die Kunststoffhülse auf der von der Brücke abgewandten Stirnseite einen Innenflansch aufweist, der zum Angriff eines ÄxialkrcLft- und Drehmomentausübungswerkzeuges strukturiert ist. Dabei soll der Innenflansch im Umfangsabstand mehrere radiale Ausschnitte und eine Unterbrechung aufweisen.
Weiter will die Erfindung bei einem Dreheisenmeßwerk nach dem Oberbegriff des ersten Anspruchs eine einfache Montage an unterschiedlich tief ausgebildeten Meßwerkgehäusen ermöglichen.
Hierzu sieht die Erfindung vor, daß der Spulenträger an der
Zeigerträgerstirnseite radial über den axial entgegengesetzten Spulenflansch vorstehende Fortsätze aufweist, an denen sich parallel zur Spulenachse von der Zeigerträgerstirnseite wegerstreckende Befestigungssäulen befestigbar bzw. befestigt sind, die sich axial über den Spulenflansch hinaus erstrecken. Dadurch, daß man unterschiedlich lange befestigungssäulen wählt, kann die Befestigung an den Rückwänden unterschiedlich tiefer Meßinstrumentengehäuss erfolgen, wobei der Zeigerträger stets in der gleichen Höhe an der Vorderwand des Gehäuses angeordnet ist.
Eine bevorzugte Weiterbildung dieser Ausführungsform kennzeichnet sich dadurch, daß die Befestigungssäulen an der Stirnseite vorzugsweise durchgehende Axialbohrungen aufweisen, mittels derer sie mit einer auf die Fortsätze aufgesetzte Skala und/oder einer Gehäuserückwand befestigbar sind. Die Befestigung erfolgt dabei in erster Linie dadurch, daß durch die Skala bzw. die Gehäuserückwand hindurch Klemmstifte in die Axialbohrungen eingetrieben sind.
Besonders bevorzugt ist es, wenn die Fortsätze sich axial so weit in Richtung des Zeigerträgers erstrecken, daß eine aufgelegte Skala gerade den richtigen geringen Abstand vom Zeigerträger aufweist. Hier wird also eine einheitliche Auflagefläche für die Skala des Dreheisenmeßwerfcs geschaffen. Die Skala kann entweder durch Klemmstifte an den Fortsätzen befestigt werden oder es wird eine Schiebeskala verwendet, die sich über die Frontflächen der Fortsätze schieben kann.
Eine vorteilhafte Befestigungsmöglichkeit für die Befestigungssäulen an den Fortsätzen besteht darin, daß die Fortsätze axiale Steckbohrungen zur Steckaufnahme von stufenartig verjüngten Endabschnitten dei- Befestigungssäulen aufweisen.
Eine besonders stabile Halterung der Befestigungssäulen wird erzielt, wenn die Steckbohrungen durchgehend sind und die Endabschnitte der Befestigungssäulen die gleiche Länge wie die Steckbohrangen haben.
um für den Fall, daß die Befestigungssäulen mittels Schrauben an der Rückwand des Gehäuses befestigt werden, ein Mitdrehen der Befestigungssäulen zu vermeiden, sind nach einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung die Steckbohrunc^sn und die Endabschnitte zueinander komplementär unrund, insbesondere einseitig abgeflacht.
Wenn grundsätzlich auch eine Befestigungssäule zur Anbringung des Dreheisanmeßwerkes ausreichend sein könnte, so ist es doch bevorzugt, wenn im Abstand voneinander zwei Befestigungssäulen Verwendung finden. In diesem Fall ist es vorteilhaft, wenn die Fortsätze sich symmetrisch zu beiden Seiten des in der Mittelstellung befindlichen Zeigerträgers in der gleichen Richtung von der Brücke aus gesehen, erstrecken.
Ein weiteres Problem bei Dreheisenmeßwerken nach dem Oberbegriff des ersten Anspruchs mit einem am Brückenspitzenlager gegen eine Reibkraft schwenkbar angeordneten Spiralendenhalter besteht darin, daß bei zusätzlicher Verwendung einer von außen betätigbaren Korrekturgabel im allgemeinen keine einfache Relatiwerstellung zwischen Spiralendenhalter und Korrekturgabel möglich ist.
Die Erfindung schafft hier Abhilfe, inde-n der Spira1 ^ halter koaxial mit einer von außen betätigbaren Korrekturgabel in einem Reibschluß zusammengebaut ist, der größer ist, als der Reibschluß zwischen dem Spiralendenhalter und der fcrücke. insbesondere soll die Ausbildung so sein, daß die Befestigungs-
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ösen des Spiralendenhalters und der Korrekturgabel über eine Hirth-^ Verzahnung koaxial aüfeinanderliegen und durch den Kopf des in die Brücke eingedrückten Spitzenlagers zusammen gegen die Brücke gedrückt sind.
Auf diese Weise kann bei der Montage des Dreheisenmeßwerkes zunächst mittels des Spiralendenhalters durch geeignete Verschwenkung der Nullpunkt des Meßwerkes exakt eingestellt werden. Anschließend kann dann die Korrekturgabel relativ zum Spiralendenhalter so verschwenkt werden, daß sie sich in ihrer neutralen Mittelstellung befindet. Nunmehr kann von außen beispielsweise mittels eines einen Exzenter betätigenden, in die Korrekturgabel eingruifenden Exzenters der Nullpunkt symmetrisch nach beiden Seiten, z.B. um + 3° verstellt werden.
Auf einfachste. Weise kann somit eine Relatiwerstellung zwischen Korrekturgabel und Spiralendenhalter einerseits und eine symmetrische Nullpunktverstellung andererseits verwirklicht werden, ohne daß die Gefahr besteht, daß später beim Gebrauch des Meßwerkes die Relativlage zwischen Spiralendenhalter und Korrekturgabel sich verändert.
Da Kunststoffe sich gern elektrostatisch aufladen kann es passieren, daß der in der Nullstellung befindliche Zeigerträger, wenn er an einei~ Kunststoffanschlag zur Anlage komnA, insbesondere bei geringen Meßwerkströmen haften bleibt. Um dies auf einfache Weise mit leicht montierbaren Mitteln zu erreichen, kennzeichnet sich eine weitere Ausführungsform der Erfindung dadurch, daß die Brücke -seitlich der Mitte auf der Seite des Zeigerträgers eine Bohrung aufweist, in die ein etwas nach außen vorstehender Keramikeinsatz als Anschlag für den Zeigerträger eingesetzt' ist.
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Weiter bereitet bei Dreheisenmeßwerk der durch den Oberbegriff des ersten Anspruchs gekennzeichneten Gattung die Montage des Drehsystems gewisse Schwierigkeiten, so daß sie im allgemeinen nur von geübten Personen ausgeführt werden kann.
Um diese Montage wesentlich zu erleichtern, ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung so ausgebildet, daß der sich radial und axial in den Mittelkanal erstreckende Arm des Spulenträgers auf der dem Zeigerträger zugewandten Seite relativ nach der Stirnseite zunächst eine Führungsbohrung mit etwas größerem Durchmesser als dem der Lagerwelle aufweist und daß das axial durch Verschrauben verstellbare Spitzenlager erst in einem axialen Abstand folgt.
Wegen des etwas größeren Durchmessers der Führungsbohrung und der Anordnung nahe der dem Zeigerträger zugewandten Stirnseite bereitet die Einführung der Lagerspitze und der Lacrerwelle keine Schwierigkeiten. Anschließend wird dann die weitere Bewegung des Drehsystems durch die Führungsbohrung geleitet, so daß ohne besondere Aufmerksamkeit der montierenden Person die Lagerspitze ohne weiteres in das Spitzenlager gelangt. Auch 'ohne aufwendige maschinelle Mittel kann das Meßwerk so probleirlos montiert werden.
Um nach Wahl Rohrzeiger oder Balkenzeiger bei dem erfindungsgemäßen Dreheisenmeßwerk verwenden zu können, ohne daß konstruktive Änderungen vorgenommen werden müßten, kennzeichnet sich eine weitere Ausführungsform der Erfindung dadurch, daß der Zeigerträger ein dünneres Vorderteil zur Aufnahme eines Rohrzeigers und ein verdicktes Fußende zum Anklemmen eines Balkenzeigers aufweist.
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Die Erfindung Wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt;
Figur 1 eine Stirnsansicht des erfindungsgemäßen Meßwerkes in Richtung der den Zeigerträger aufweisenden Stirnseite,
Figur 2 eine Ansicht des Dreheiseratießwerkes nach Fig. 1 in Richtung der Linie ΙΙ-ΙΪ,
Figur 3 eine Seitenansicht des Dreheisenmeßwerks nach Fig. 1 in Richtung der Linie III-III,
Figur 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV in Fig. 1 ,
Figur 5 eine Seitenansicht der beim Dreheisenwerk nach den Fig. 1 bis 4 verwendeten Kunststoffhülse 23 mit dem Meßeisen 14,
Figur 6 eine Stirnansicht des Gegenstandes der Fig. 5 von unten,
Figur 7 eine Seitenansicht der gegenüber Fig. 5 auf den Kopf gestellten Kunststoffhülse 23 mit dem Festeisen 14, welches in allen Fällen gestrichelt angedeutet ist,
Figur 8 eine Vorderansicht der bei dem Dreheisenmeßwerk nach den Fig. 1 bis 4 verwendeten Brücke, wobei jedoch zusätzlich zu dem Spiralendenhalter 42 noch eine Korrekturgabel 43 vorgesehen ist,
Figur 9 eine Seitenansicht der Brücke nach Fig. 8 und Figur 10 eine Draufsicht der Erücke nach den Fig. 8 und
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Nach den Fig« 1 bis 4 weist das erfindüngsgemäße Dreheisenmeßwerk einen Spulenträger 11 auf, auf den eine Spüle 12 um dessen Mittelachse 34 herum gewickelt ist* Der Spülen-* träger 13 weist einen kreiszylindrischen Mittelkanal 13 auf, in den hinein sich von der dem Zeigerträger 16 zugewandten Seite her und radial nach innen ein Arm 18 erstreckt, an dem ein durch Einschrauben axial verstellbares Spitzenlager 22 vorgesehen ist/ welches sich in axialer Richtung etwa in der Mitte des Mittelkanals 13 befindet. Im axialen Abstand oberhalb des Spitzenlagers 22 (Fig. 4) befindet sich in dem Arm 18 eine Führungsbohrung 46 mit einem etwas größeren Durchmesser als die Lagerwelle 47 des Drehsystems, welche an ihrem in Fig. 4 unteren Ende die Lagerspitze 20 trägt, die mit dem Spitzenlager 22 in Eingriff steht.
An dem in Fig. 4 oberen Ende weist das Drehsystem eine weitere Lagerspitze 19 auf, die in ein weiteres Spitzenlager 21 eingreift/ welches sich an einer Kunststoffbrücke 17 befindet, die auf die Stirnfläche 33 des Spulenträgers 13 aufgesetzt ist. Bevorzugt ist die Brücke auf zwei von der Stirnfläche 33 axial in Richtung des Zeigerträgers 16 vorstehende Zapfen 48 aufgesteckt.
Das Spitzenlager 21 weist einen verbreiterten Kopf 21' auf, zwischen dem und der Oberseite der Brücke ein Spiralendenhalter 42 im Reibschluß eingeklemmt ist, derart, daß der Spiralendenhalter in der Ansicht der Fig. 1 in Richtung des Doppelpfeiles f verstellt werden kann.
Außerdem weist das Drehsystem noch das Gegengewicht 49 und auf der diametral gegenüberliegenden Seite den Zeigerträger 16 auf7 welcher nach Fig. 1 aus einem dünneren Vorderteil 16a zur Aufnahme eines Rohrzeigers und einem verdickten Fußende 16b zur Anklemmung eines Balkenzeigers besteht.
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Auf der dem Zeigerträger 16 diametral gegenüberliegenden Seite befindet sich ein sich in den Mittelkanal 13 axial hineinerstreckender Halter 50 für das Dreheisen 15, das radial einem Festeisen 14 gegenüberliegt.
Erfindungsgemäß ist das ausgebildete Eesteisen 14 in einer Kunststoffhülse 23 angeordnet, welche in den Fig. 5 bis 7 im einzelnen dargestellt ist.Danach verjüngt sich das Festeisen ebenso wie die es aufnehmende Vertiefung 24 in Umfangsrichtung, wobei die aufeinanderzulaufenden Ränder 27 konkav gekrümmt sind. Weiter innen weist die Kunststoffhülse 23 im Bereich des Festeisens 14 einen Ausschnitt 25 auf.
An der dem Arm 18 zugewandten Seite besitzt die Kunststoffhülse 23 eine stufenartige Ausnehmung 26, so daß sie in diesem Bereich nicht mit dem Arm 18 zusammenstoßen kann.
Während die Kunststoffhülse 23 auf der dem Zeigerträger 16 zugewandten Seite offen ist, also keinen Boden besitzt, ist sie auf der entgegengesetzten Stirnseite gemäß den Fig. 4 und 6 mit einem Innenflansch 28 versehen, der radial nach außen weisende rechteckige Ausschnitte 29 sowie auf einem Umfang von ca. 90° eine Unterbrechung 30 aufweist. Durch diese Strakturierung kann mittels eines geeigneten Werkzeuges sowohl eine Verdrehung als auch eine axiale Verschiebung der Hülse Innerhalb des Mittelkanals 13 erfolgen. Damit die Kunststoffhülse 23 eine einmal'eingestellte Position beibehält/ gleichwohl aber in Umfangsrichtung und axial verstellbar ist, steht sie mit der radial äußeren Begrenzungswand 13* des Mittelkanals 13 im Reibschluß.
Auf der Vom in Fig4 4 Unteren Spulenflansch 31 axial abgewandten Seite im Bereich der Stirnfläche 33 weist der Spulen-
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träger radial über den Flansch 31 vorstehende Fortsätze 32 auf. Diese erstrecken sich gemäß Fig. 1 symmetrisch zu dem in Mittelstellung befindlichen Zeigerträger 16.
Die Fortsätze 32 weisen axial verlaufende abgeflachte Steckbohrungen 40 auf, in die von der dem Zeigerträger 16 abgewandten Seite verjüngte Endabschnitte 41 von Befestigungssäulen 35 eingesteckt sind. Aufgrund der unrunden Ausführung der Bohrung 40 und der dazu komplementären Endabschnitte 41 sind die Befestigungssäulen 35 und die Fortsätze 32 drehfest miteinander verbunden.
Die Befestigungssäulen können entweder durch Klemmen oder Kleben an den Fortsätzen 32 befestigt werden.
Nach Fig. 4 erfolgt die Befestigung jedoch dadurch, daß eine Skala 37 mit ihrem unteren Rand auf die Fortsätze 32 aufgelegt wird und daß Klemmstifte 39 durch Bohrungen in der Skala 37 hindurch in Axialbohrungen 36 der Klemmsäulen eingedrückt sind, und zv/ar derart, daß die Endabschnitte 41 der Befestigungssäulen leicht gespreizt werden, so daß sie sich in den Steckbohrungen 40 verklemmen.
Nach Fig. 4 reichen die Befestigungssäulen 35 bis zur Gehäuserückwand 38, wo entweder Klemmstifte 39 oder bevorzugt Befestigungsschrauben in die Axialbohrungen 36 der Befestigungsbohrungen eingesteckt bzw. eingeschraubt sind. Auf diese Weise kann das gesamte Dreheisenmeßwerk problemlos in einem Gehäuse auf einfache Weise befestigt werden.
Durch Verwendung unterschiedlich langer Befestigungssäulen kann ein und dasselbe Dreheisenmeßwerk in verschieden tiefen Gehäuse verwendet werden, wobei der Zeigerträger 16 sich stets an der richtigen Stelle im Bereich der Vorderwand des Gehäuses befindet.
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Während bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 4 zur Nullpunkteinstellung nur ein in Umfangsrichtung gegen Reibung verschwenkbarer Spiralendenhalter 42 vorgesehen ist, weist die Ausfuhrungsform, die anhand der Fig. 8 bis 10 erläutert wird zusätzlich noch eine Korrekturgabel 43 auf, deren Befestigungsöse koaxial auf die Befestigungsöse des Spiralendenhalters 42 aufgelegt ist. Die beiden Elemente 42, werden durch den Kopf 21' des Spitzenlagers 21 gegeneinander und gegen die Oberseite der Brücke 17 gepreßt, so daß sie beide im Reibschluß mit dem Kopf 21' und dem der Oberseite der Brücke 17 stehen.
Außerdem stehen die beiden Elemente 42, 43 miteinander im Reibschluß, und zwar vermittels einer im einzelnen nicht dargestellten Hirth-Verzahnung, welche zwischen dem Spiralendenhalter 42 und ä^x Korrekturgabel 43 einen wesentlich größeren Reibschluß herbeiführt, als er zwischen diesen beiden Elementen und der Brücke 17 bzw. dem Kopf 21' besteht.
Aufgrund dieser Ausbildung werden beim Angriff von Verstellkräften an der Korrekturgabel 43 die beiden Elemente 42,
\ gemeinsam verschwenkt.
* Bei der Montage des Meßwerkes können jedoch die Korrekturgabel
43 und der Spiralendenhalter 42 auch relativ zueinander ver-
\ schwenkt werden, um später eine symmetrische Nullpunktver-
\ stellung zu ermöglichen.
f. Nach den Fig. 1,2, 8 und 10 ist neben dem Seigerträger, und
zwar auf der dem Nullpunkt zugewandten Seite in der dem Zeigerträger 16 zugewandten Seite der Brücke 17 eine Bohrung 44 vorgesehen, in die ein Keramikeinsatz 45 eingesetzt ist, der so weit von der Fläche der Brücke 17 vorsteht, daß de?
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Zeigerträger in der Nullage an dem Kopf des Keramikeinsatzes 45 zur Anlage kommt. Hierdurch kommt es nicht zum Haftenbleiben des Zeigerträgers insbesondere bei geringen Meß" strömen.
Das erfindungsgemäße Drehexsenmeßwerk kann statt mit einer durch Klemmstifte 39 fest angeordneten Skala 37 auch mit einer Schiebeskala zusammen verwendet werden, die über die Fortsätze 32 geschoben v.d.rd.
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Claims (23)

Ansprüche :
1. Dreheisenmeßwerk mit einem einen Mittelkanal aufweisenden, isolierenden Spulenträger und darauf angeordneter Spule, einem in dem Mittelkanal außen drehbar angeordneten Festeisen, einem diesem radial innen gegenüberliegenden Dreheisen, das an einem den Zeigerträger und zwei die Drehachse bestimmende, in Spitzenlagern einer Brücke bzw. eines Armes des Spulenträgers gelagerte Lagerspitzen umfassenden Drehsystem angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Festeisen (14) , das eine sich in Umfangsrichtung verjüngende Form hat, an einer Kunststoffhülse (23) angeordnet ist, die nicht nur drehbar, sondern auch axial verschiebbar in dem Mittelkanal (13) des Spulenträgers (11) angeordnet ist.
2. Dreheisenmeßwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Kunststoffhülse (23)
MANlTZ FINSTERWALD HEYN MORGAN'1BOOQ MUNOHEN«2 ROBERT'KOOHÄTRASSE 1 TEL. (0β9) 224211 TELEX 05-29872 PATMI= GRAMKOW ROTEBMUND 7000 SWTTGVWr SO*(6ACfMNNSMn) SiELBERGSTB. 23/25 TEL. (0711(5072 81
K Y KNKEN MÜCHEN KONTOHUMMER 270 POSTSCHECK MÜNCHEN 770 02 805
GRAMKOW ROTEBMUND 7000 SWTTGVWr SO(6M) EE ((
im Reibschluß an der äußeren Begrenzungswand (13') des
Mittelkanals (13) des Spulenträgers (11) anliegt.
3. Dreheisenmeßwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e kennz eichnet, daß das Festeisen (14) bündig
in einer komplementär zu ihm geformten Vertiefung (24)
der Kunststoffhülse (2 3) liegt.
4. Dreheisenmeßwerk nach Anspruch 3, dadurch ge1 e η η zeichnet, dc-S die Vertiefung (2 4) innen einen Ausschnitt (25) von ähnlicher Form wie das Festeisen (14) aufweist.
5. Dreheisenmeßwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffhülse (23) auf der der Brücke (17) zugewandten Stirnseite offen ist.
6. Dreheisenmeßwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffhülse (23) auf der der Brücke 0 7) zugewandten Stirnseite eine stufenartige axiale Ausnehmung (26) aufweist, in welche der Arm (18) eingreifen kann.
7. Dreheisenmeßwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennz eichnet, daß sich das Festeisen (14) über annähernd 180° erstreckt*
8. Dreheisenmeßwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet; daß die zusammenlaufenden Ränder (27) des Festeisens (14) konkav gekrümmt
sind.
9. Dreheisenmeßwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststorf-
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hülse (23) auf der von der Brücke (17) abgewandten Stirn-^ .; seite einen Innenflansch (28) aufweist, der zum Angriff ·-; eines Axialkraft- und Drehmomentausübungswerkzeuges struk^ turiert ist.
10. Dreheisenmeßwerk nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenflansch (28) im Umfangsabstand mehrere radiale Ausschnitte (29) und eine Unterbrechung (30) aufweist. >
11. Dreheisenmeßwerk, insbesondere nach einem der Ansprüche
1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenträger (11) an der ZeigertiSgerstirnseite (33) radial über den axial entgegengesetzten Spulenflansch (31) vorstehende Fortsätze (32) aufweist, an denen sich parallel zur Spulenachse (34) von der Zeigerträgerstirnseite (33) wegerstreckende Befestigungssäulen (35) befestigbar bzw. ; befestigt sind, die sich axial über den Spulenflansch (31) hinaus erstrecken.
12. Dreheisenmeßwerk nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungssäulen (35)an der \ Stirnseite vorzugsweise durchgehende Axialbohrungen (36) aufweisen, mittels derer sie mit einer auf die Fortsätze j (32) aufgesetzte Skala (37) und/oder einer Gehäuserückwand ) (38) befestigbar sind. ! ,
13. Dreheisenmeßwerk nach Anspruch 12, dadurch gekenn- !
zeichnet, daß durch die Skala (37) bzw. die Gehäuserückwand (38) hindurch Klemmstifte (39) in die Axialbohrungen (36) eingetrieben sind.
14. Dreheisenmeßwerk nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortsätze (32) sich axial
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so weit in Richtung des Zeigerträgers (16) erstrecken, daß eine aufgelegte Skala (37) gerade den richtigen geringen Abstand vom Zeigerträger (16) aufweist.
15. Dreheisenmeßwerk nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortsätze (32) axiale Steckbohrungen (40) zur Steckaufnahme von stufenartig verjüngten Endabschnitten (41) der Befestigungssäulen (35) aufweisen.
16. Dreheisenmeßwerk nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckbohrungen (40) durchgehend sind und die Endabschnitte (41) der Befestigungssäulen (35) die gleiche Länge wie die Steckbohrungen (40) haben.
17. Dreheisenmeßwerk nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckbohrungen( 40) und die Sndabschnitte (41) zueinander komplementär unrund, insbesondere einseitig abgeflacht sind.
18. Dreheisenmeßwerk nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortsätze (32) sich symmetrisch zu beiden Seiten des in der Mittelstellung befindlichen Zeigerträgers (16)/an der gleichen Richtung von der Brücke (17) aus gesehen erstrecken (Fig. 1).
19. Dreheisenmeßwerk insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem an der Brücke und dem Brückenspitzenlager gegen eine Reibkraft schwenkbar angeordneten Spiralendenhalter, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiralendenhalter (42) koaxial mit einer von außen betätigbaren Korrekturgabel (43) in einem Reibschluß zusammengebaut ist, der größer ist, als der Reibschluß zwischen dem Spiralendenhalter (42) und der Brücke (17).
20. Dreheisenmeßwerk nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsösen des Spiralendenhalters (42) und der Korrekturgabel (43) über eine Hirth-Verzahnung koaxial aufeinanderliegen und durch den Kopf (21') des in die Brücke (17) eingedrückten Spitzenlagers (21) zusammen gegen die Brücke (17) gedrückt sind.
21. Dreheisenmeßwerk insbesondere nach einem der Ansprüche
1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücke (17) seitlich der Mitte auf der Seite des Zeigerträgers (16) eine Bohrung (44) aufweist, in die ein etwas nach außen vorstehender Keramikeinsatz (45) als Anschlag für den Zeigerträger (16) eingesetzt ist.
22. Dreheisenmeßwerk insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der sich radial und axial in den Mittelkanal (13) erstreckende Arm (18) des Spulenträgers (11) auf der dem Zeigerträger (16) zugewandten Seite relativ nahe .der Stirnseite (33) zunächst eine Führungsbohrung (46) mit etwas größerem Durchmesser als dem der Lagerwelle (47) aufweist und daß das axial durch Verschrauben verstellbare Spitzenlager (22) erst in einem axialen Abstand folgt.
23. Dreheisenmeßwerk insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeigerträger (16) ein dünneres Vorderteil (16a) zur Aufnahme eines Rohrzeigers und ein verdicktes Fußende (16b) zum Anklemmen eines Balkenzeigers aufweist.
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