DE829909C - Auf einem Fahrzeug angeordnete Peilanlage - Google Patents

Auf einem Fahrzeug angeordnete Peilanlage

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DE829909C
DE829909C DET3484A DET0003484A DE829909C DE 829909 C DE829909 C DE 829909C DE T3484 A DET3484 A DE T3484A DE T0003484 A DET0003484 A DE T0003484A DE 829909 C DE829909 C DE 829909C
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DE
Germany
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vehicle
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direction finding
compensation
system arranged
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Expired
Application number
DET3484A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Albert Troost
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S3/00Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received
    • G01S3/02Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received using radio waves
    • G01S3/04Details
    • G01S3/10Means for reducing or compensating for quadrantal, site, or like errors

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)
  • Details Of Aerials (AREA)

Description

  • Auf einem Fahrzeug angeordnete Peilanlage Die Erfindung betrifft ein Peilantennensystem, das auf einem Fahrzeug aufgestellt ist. insbesondere wird hierbei an einen Schiffspeiler gedacht.
  • Bei derartigen Peilanlagen ist es besonders schwierig, eine Kompensation der Peilfehler mit einfachen Mitteln zu erreichen. Die Peilanlagen, die aut einem Fahrzeug hauptsächlich als Kreuzrahmenpeiler ausgebildet sind und in Verbindung mit einem Goniometer arbeiten. besitzen auf Schiffen im allgemeinen einen viertelkreisigen Peilfehler. Diese Peilfehler rühren von Rückstrahlern ber. die sich auf Deck des Schiffes befinden und die im allgemeinen als Schleifen rvirken. Der viertelkreisige Peilfehelr kann einen Sinus- oder Cosinusverlauf haben. 1 )er sinusförmige Peilfehler wird als der D-Wert. der cosinusförmige Peilfehler als der E-Wert bezeichne.t Die Kompensation des d-Wertes kann verhältnismäßig einfach lurch Parallelschalten eines Widerstandes zu einer Feldspule des Goniometers erfolgen. Theoretisch ließe sich auch der E-Wert auf die gleiche Weise kompensieren. Praktisch macht dies jedoch deshalb Schwierigkeiten, weil diejenige Feldspule des Goniometers, der zur Kompensawtion des E-Wertes ein Widerstand parallel zu schalten wäre, im Kompensationsfall gerade im Nulls teht. Die E-Wert-Kompensation wäre daher höchstens durch eine galvanische Verkopplung der beiden Feldspulen möglich. Technisch ist aber auch dieser Vorschlag schwer zu rcalisieren, weil es kaum gelingt, die dafür erforderliche symmetrie in den Feldspulen herzustellen. außerdem tritt l-iei einer Kompensation des E-Wertes auf diesem Wege eine zusätzliche Komponente des D-ertes auf.
  • Die Kompensation sowohl des D-Wertes als auch des E-Wertes kann jedoch in verhältnismäßig einfacher Weise erfolgen wenn man das Richt- antennensystem gemäß der Erfindung um eine vertikale Achse drehbar ausbildet, wenn man also ciiie Konstruktion anwendet, die an sich für ein utit einem Goniometer arbeitendes Kreuzrahmensvsteni nicht notwendig wäre. Nach der Montage <les Richtantennensystems auf dem Fahrzeug wird es zunächst in eine solche Stellung gedreht, daß der l'-Wert auf Null gebracht wird. Gleichzeitig Init dieser Einstellung ist naturgemäß die Peilskala am Peilstand entsprechend zu korrigieren.
  • Anschließend erfolgt dann die Kompensation des Dp-Wertes in üblicher Weise, beispielsweise durch Parallelschaltung eines Widerstandes zu der einen Feldspule des Goniometers.
  • ANSPRÜCHE: 1. Auf einem Fahrzeug, insbesondere einem Schiff, angeordnete Peilanlage bestehend aus einem zwei um 90° gekreuzte Riahtantennen enthaltenden Nntennensystem, dessen Richtantennen mit entsprechenden FelZdspulen. eines Goniometers verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Antennensystem zur Kompensation der cosinusförmig verlaufenden. riertelkreisigen Peilfehler um eine vertikale Achse drehbar ausgebildet ist.
  • 2. Verfahren zur Kompensation der sinus-und cosinusförmig verlaufenden Peilfehler unter Verwendung einer Peilanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Richtantennensystem nach der Montage Auf dem Fahrzeug zunächst so eingestellt wird, daß der cosinusförmig verlaufende. viertelkreisige Peilfehler auf den Wert Null gebracht wird und daß anschließend die Kompensation des sinusförmig verlaufenden. viertelkreisigen Peilfehlers, beispielsweise durch Parallelschaltung eines Widerstandes zu der einen Feldspule des Goniometers, erfolgt.

Claims (1)

  1. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Einstellung des Peilantennensystems eine Verstellung der Peilskala auf dem Peilstand um den gleichen Winkelbetrag vorgenommen wird.
DET3484A 1950-11-03 1950-11-03 Auf einem Fahrzeug angeordnete Peilanlage Expired DE829909C (de)

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