DE828151C - Verbrauchsbegrenzer fuer Dampfanlagen - Google Patents

Verbrauchsbegrenzer fuer Dampfanlagen

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DE828151C
DE828151C DEP154A DEP0000154A DE828151C DE 828151 C DE828151 C DE 828151C DE P154 A DEP154 A DE P154A DE P0000154 A DEP0000154 A DE P0000154A DE 828151 C DE828151 C DE 828151C
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DE
Germany
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condensate
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DEP154A
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Dr-Ing Bruno Prinke
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ERNST PIETSCHMANN DIPL ING
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ERNST PIETSCHMANN DIPL ING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D19/00Details
    • F24D19/10Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24D19/1003Arrangement or mounting of control or safety devices for steam heating systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Verbrauchsbegrenzer für Dampfanlagen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Verbrauchs- oder Spitzenbegrenzer für Dampfanlagen o. dgl. und bezweckt eine Einrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe die maximale Entnahme eines oder mehrerer Verbraucher aus einer Dampfanlage geregelt werden kann. Insbesondere soll durch die Spitzenbegrenzung ermöglicht werden, die größte vereinbarte Dampfmenge, welche ein Abnehmer aus einem Wärmeverteilungsnetz entnehmen darf, festzulegen und damit den Anteil an den Festkosten für den Kapitaldienst des Heizkraftwerkes und Wärmeverteilungsnetzes sowie Reparaturkosten, Löhne usw. zu bestimmen. Erst dadurch ist eine genaue Auslegung der Dampfleitungen, eine Herabsetzung der Wärmeverluste, eine höhere Benutzungsstundenzahl der Werkshöchstlast usw., also eine bessere Ausnutzung der gesamten Anlage möglich. Durch den Begrenzer gemäß der Erfindung soll ferner eine Summenschaltung ermöglicht werden, durch welche bezweckt wird, die Spitzenentnahme herabzusetzen, indem die Abnahme für bestimmte Zwecke selbsttätig in die Zeit schwächerer Belastung verlegt wird. Dies ist beispielsweise bei Warmwasserbereitung möglich, welche in der betriebsschwächeren Zeit der Heizung vorgenommen werden kann.
  • Weiterhin wird bezweckt, den Verbrauchsbegrenzer gleichzeitig als Mengenmesser für das abfließende Kondensat auszubilden.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß das aus den Dampfverbrauchern der Anlage abfließende Kondensat durch ein Niveaugefäß geleitet wird, dessen vom Hauptverbraucher kommender Kondensatzufluß durch einen oberhalb des Zirku= lationsraumes des Niveaugefäßes angeordneten Hauptschwimmer in Abhängigkeit vom Kondensatstand im Niveaugefäß geregelt wird und dessen Abfluß durch mindestens eine Meßdüse mit vorgeschaltetem, steuerbarem Auslaßventil unter annähernd konstant bleibender Druckdifferenz erfolgt.
  • Damit das Kondensat beim Durchfluß durch den Begrenzer möglichst keine Luft aufnehmen kann, ist der Schwimmer in einem Schwimmerraum mit kleiner Kondensatspiegelfläche angeordnet, welcher mit dem darunterliegenden Zirkulationsraum des Niveaugefäßes durch einen verengten Hals verbunden ist. Der in dieser Weise angeordnete Hauptschwimmer steuert über ein Gestänge ein Zuflußventil, in welches die Kondensatleitung des Hauptdampfverbrauchers mündet. Die Kondensatleitungen der Nebenverbraucher münden dagegen frei in den unteren Raum des Niveaugefäßes.
  • Der untere Kondensatspiegel kann bei freiem Ablauf des Kondensats durch einen Hilfsschwimmer gehalten werden, welcher ein Abflußventil betätigt. Wenn das Kondensat unter Druck abgeführt werden muß, kann dagegen der untere Kondensatspiegel durch ein Sperrdampfpolster gehalten werden, was vorzugsweise mit Hilfe eines kleinen Gegensfromvorwärmers geschehen kann, dessen Heizrohre zwischen das durch eine Dampfleitung gespeiste Sperrdampfpolster über den oberen Kondensatspiegeln des Begrenzers und dem Kondensatablauf geschaltet sind.
  • Durch die Erfindung wird in erster Linie erreicht, daß der Verbrauch des größten oder Hauptwärmeverbrauchers selbsttätig durch Rückstau des Kondensats gedrosselt wird, wenn der Dampfverbrauch der übrigen an den Begrenzerangeschlossenen Verbraucher steigt, weil die Meßdüse nur eine bestimmte Kondensatmenge durchläßt, deren Überschreitung ein Ansteigen des Kondensatspiegels im Begrenzer und damit infolge Hebung des Hauptschwimmers ein Abschließen des an den Hauptverbraucher angeschlossenen Zulaufventils herbeiführt. Die zulässige Höchstverbrauchsmenge kann also nicht überschritten werden. Hierbei ist einerseits wesentlich, daß durch die Lage der Schwimmer und Kondensatspiegel eine Luftaufnahme des durch den Begrenzer fließenden Kondensats weitgehend verhindert wird, und anderseits bedeutet es einen großen Vorteil, daß der Begrenzer dank der Anordnung des der Meßdüse vorgeschalteten steuerbaren Auslaßventils gleichzeitig als Regelorgan für den Hauptverbraucher wirkt, denn dieses Auslaßventil kann sowohl von Hand als auch durch beliebige Zustandsgrößen des zu steuernden Mittels, wie Druck oder Temperatur, selbsttätig gesteuert werden. Für den Fall, daß bei geschlossenem Auslaßventil kleinere Kondensatmengen der Nebenverbraucher abgeführt werden müssen, wird zweckmäßig im Begrenzer ein Überlauf vorgesehen, der dieses Auslaßventil umgeht.
  • Da der Begrenzer gemäß der Erfindung mit einer Meßdüse oder auch Meßblende von bestimmtem Durchflußquerschnitt arbeitet und da durch Anordnung des Niveaugefäßes mit SchwimmerdieDruckhöhe über der Meßdüse in geringen Grenzen konstant bleibt, genügt es, die Zeitdauer des Durchflusses durch die Meßdüse mittels eines beliebigen Zählwerkes zu registrieren, um eine genaue Mengenmessung zu erzielen. Die Durchflußzählung könnte beispielsweise durch ein hinter der Meßdüse angeordnetes, drehbares Flügelrad geschehen, oder es kann der Druckanstieg vor der Düse elektrisch, mechanisch oder pneumatisch bzw. hydraulisch auf ein mit Uhrwerk versehenes Zählwerk übertragen werden, welches beim Durchfluß durch die Meßdüse eingeschaltet und beim Aufhören des @Durchflusses abgeschaltet wird.
  • Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung an Hand der Zeichnung näher erläutert. In dieser Zeichnung ist die Erfindung innverschiedenen Ausführungsformen beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i schematisch im Schnitt einen Verbrauchsbegrenzer mit freiem Abfluß und Mengenmeßvorrichtung, Fig.2 zeigt einen Begrenzer mit Dampfpolster zur Abführung des Kondensats unter Druck, Fig.3 zeigt einen solchen Begrenzer in Verbindung mit einem Nebenbegrenzer für Betriebspausenverbrauch, Fig.4 zeigt eine weitere Form des Begrenzers, und Fig. 5 schließlich veranschaulichteinenBegrenzer mit dampfseitiger Steuerung des Hauptverbrauchers.
  • Der in Fig. i der Zeichnung dargestellte Begrenzer ist im wesentlichen für Dampfanlagen bestimmt, in denen das Kondensat über den Zähler frei entweder in das Heizkraftwerk oder in den Kanal weglaufen kann. Der Begrenzer hat hier gleichzeitig die Funktion eines Regelorgans für den größten Verbraucher, beispielsweise den Gegenstromvorwärmer einer Warmwasserheizung.
  • Der Begrenzer besteht aus einem länglichen Niveaugefäß i mit einem unteren Zirkulationsraum 2, an den über einen verengten Hals 3 ein Schwimmerraum 4 mit verhältnismäßig kleiner Kon,densatspiegelfläche 5 angeschlossen ist. Ein im Schwimmerraum 4 heb- und senkbarer Hauptschwimmer 6 betätigt über ein Gestänge 7 ein Kondensatzuflußventil8. Letzteres sperrt oder öffnet den Zufluß aus einer Kondensatleitung 9 eines Hauptverbrauchers, z. B. eines Gegenstromvorwärmers io einer Warmwasserheizung, welcher der Dampf aus dem Wärmeverteilungsnetz über eine Dampfleitung i i zugeführt wird. In den Heizröhren 12 des Vorwärmers io kondensiert der Dampf bei der Aufheizung des durch Zuleitung 13 zufließenden und durch die Ableitung 14 abfließenden Warmwassers. Das Kondensat aus den anderen Verbrauchern oder Abnehmern fließt frei durch die Leitungen 15, 16 in den Zirkulationsraum 2 des Begrenzers i.
  • Der Abfluß aus dem Raum 2 geschieht über ein vorgeschaltetes Auslaßventil 17 durch eine Meßdüse 18, welche entsprechend der zulässigen Höchstmenge bemessen ist. Das Auslaßventil 17 wird beispielsweise in Abhängigkeit von Temperatur oder Druck der Heizanlage durch ein elektrisches Magnetventil i9 betätigt. Wie Fig. 2 zeigt, können auch zwei oder mehr solcher Meßdüsen 18 mit Auslaßventilen 17 und Hubmagneten 19 vorgesehen sein.
  • Nach Passieren der Meßdüse 18 gelangt das Kondensat in einen Austrittsraum 2o des Begrenzers, in welchem ein Kondensatspiegel21 besteht und aus dem das Kondensat durch eine Abflußleitung 22 abströmen kann.
  • Gemäß Fig. i wird der Kondensatspiegel 21 im Austrittsraum 2o durch einen Hilfsschwimmer 23 ,auf gleicher Höhe gehalten. Der Hilfsschwimmer 23 ist in einem über einen verengten Hals 24 an den Raum 2o angeschlossenen Hilfsschwimmerraum 25 angeordnet und über ein Gestänge 26 mit einem Abflußventil27 verbunden, aus dem das Kondensat in die Abflußleitung 22 strömt.
  • Solange bei dieser Ausführung des Begrenzers das Auslaßv entil 17 geöffnet ist und die zulässige Durcjiflußmenge nicht überschritten wird, strömt das Kondensat, welches aus der Hauptzuflußleitung 9 und aus den Nebenzuflußleitungen 15, 16 in den Raum 2 des Begrenzers gelangt, durch die Meßdüse 18 in den Austrittsraum 20, wo bei Anstieg des Kondensatspiegels 21 der Schwimmer 23 das Auslaßventil 27 öffnet, so daß das Kondensat abfließen kann. Die wirksame Druckdifferenz für den Durchfluß durch die Düse 18 ist der Höhenunterschied H der beiden Kondensatspiegel 5 und 21. Wird nun die zulässige Höchstmenge überschritten, so kann nicht mehr alles zufließende Kondensat durch die Nfeßdüse 18 abfließen. Der Kondensatspiegel 5 im Schwimmerraum 4 steigt an, wodurch der sich hebende Hauptschwimmer 6 das Zuflußventil 8 des Hauptverbrauchers io abschließt. Infolgedessen staut sich das Kondensat in den Heizröhren 12 des Gegenstromvorwärmers io, wodurch der Dampfverbrauch sinkt.
  • Wenn das Auslaßventil 17 vor der Meßdüse 18 geschlossen ist und durch die Nebenleitungen 15, 16 Kondensat aus anderen Abnahmestellen, z. B. Kocheinrichtungen oder Wärmwasserbereitern, zuströmt, so können diese verhältnismäßig kleinen Kondensatmengen aus dem Raum 2 und 4 durch eine Überlaufleitung 28 in den Raum 25, 2o abgeführt werden. Im Deckel des Schwimmerraumes4 ist durch eine Entlüftung 29 eine Verbindung mit der Außenluft hergestellt.
  • An das Düsenrohr der Meßdüse 18, und zwar vor dem Austrittsquerschnitt derselben, kann eine Druckimpulsleitung 3o angeschlossen sein, welche in ein Standrohr 31 übergeht und über eine Druckleitung 32 auf den Balg 33 eines Zählwerks 34 wirkt. Wenn beim Durchfluß durch die Meßdüse 18 der Druck vor letzterer ansteigt, betätigt der Balg 33 über ein Hebelwerk 34 eine Kupplung 35, wodurch das Uhrwerk 36 eingerückt wird und das Zählwerk zu laufen beginnt. Wird das Auslaßventil 17 vor der Meßdüse 18 geschlossen, so wird das Zählwerk wieder außer Betrieb gesetzt. Da die pro Zeiteinheit durch die Meßdüse strömende Kondensatmenge konstant ist, kann auf diese Weise die Kondensatmenge unmittelbar gezählt werden. Wenn das Kondensat nicht frei abläuft, kann die Ausführungsform gemäß Fig. 2 vorgesehen werden. Dies trifft in den meisten Fällen bei Heizkraftwerken zu, da die Heizräume in den Kellergeschossen untergebracht sind und nur geringe Höhen besitzen. Hier tritt an Stelle des in Fig. i benutzten Hilfsschwimmers 23 ein kleiner Gegenstromvorwärmer 37, welcher die aufgenommene Wärme beispielsweise an die Rohrleitung 38 einer Warmwasserheizung oder Warmwasserbereitung abführt. Seine Heizrohre 39 sind zwischen ein Sperrdampfpolster über den Kandensatspiegeln und dem Kondensatablauf geschaltet. Die Zuführung des Dampfes, welcher gleichzeitig den Druck für die Wegförderung des Kondensats liefern muß, erfolgt über eine Dampfdüse 40. Steigt hier beispielsweise der Druck in der Abflußleitung 22 an, so dringt Kondensat in die Heizschlange 39 ein und verringert die für die Kondensation des überschüssigen Dampfes verfügbare Heizfläche. Infolgedessen steigt der Druck des Sperrdampfes so lange an, bis der zum Wegfördern des Kondensats erforderliche Druck erreicht ist und sich eine Heizfläche eingestellt hat, welche den durch die Dampfdüse 40 mit kritischem Druckgefälle zugeführten, überschüssigen Dampf gerade .kondensieren kann. Die wirksame Druckdifferenz für die Meßdüse 18 des Begrenzers ergibt sich hier wieder aus dem Höhenunterschied H zwischen dem Kondensatspiegel 5 im Schwimmergefäß 4 und dem unteren Kondensat-Spiegel 21 im Austrittsraum 2o bzw. in der Heizschlange 39.
  • Mit Rücksicht auf den Sperrdampf besteht bei dieser Ausführung der Überlauf aus einem Schwimmer 41 mit daran befestigtem Ventilkegel 42, welcher beim Anheben des Schwimmers 41 Kondensat durch die Düse 43 ablaufen läßt, auch wenn die Auslaßventile 17 geschlossen sind. Die durch die Cberlaufdüse 43 abfließende Kondensatmenge wird hier ebenso wie bei Fig. i vernachlässigt, wenn an die Meßdüse eine Druckimpulsleitung zur Betätigung eines Mengenzählwerkes angeschlossen ist.
  • Gemäß Fig. 4 wird auch die Überlaufmenge erfaßt, indem die durch das Hauptauslaßventil17 strömende Kondensatmenge und die durch das Überlaufventil 42 abströmende Kondensatmenge in einen Düsenvorraum 44 gelangen, aus welchem die Gesamtmenge durch die Meßdüse 18 abströmt. Eine Impulsleitung 45 ist an den Düsenvorraum 44 angeschlossen und betätigt eine elektrische Schaltvorrichtung 46, die den Zählwerksantrieb 47 einrückt bzw. ausschaltet.
  • Gemäß Fig.3 kann innerhalb eines Gebäudes oder Abnehmers ein Dampfverbraucher derart geschaltet werden, daß er nur in den Betriebspausen des Hauptverbrauchers Dampf bezieht. Dies ist z. B. bei der Speisung einer Warmwasserbereitung möglich, welche in die Betriebspausen einer Heizung verlegt wird. Zu diesem Zweck ist mit dem Hauptbegrenzer i ein Nebenbegrenzer 48 verbunden, welcher im Prinzip ähnlich wie der Hauptbegrenzer ausgebildet ist. Jedoch liegt der Kondensatspiegel 49 im Schwimmergefäß 5o für den Beginn der Öffnung des Kondensatzulaufventils 5i um die Höhe h tiefer als der Kondensatspiegel 5 des Hauptbegrenzers i. Das Kondensat läuft durch die Düse 52 über eine Leitung 53 in einen Raum 54 zwischen Auslaßventil 17 und Meßdüse 18 des Hauptbegrenzers. Wenn das Auslaßventi117 geschlossen ist, läuft das Kondensat aus dem Nebenbegrenzer 48 über die Meßdüse 52 ab, so daß der Kondensatstand im Nebenbegrenzer absinkt und der Schwimer 55 das Zuflußventil 51 öffnet. Wird nun der Hauptbegrenzer i durch Öffnung des Auslaßv entils 17 eingeschaltet, so steigt der Druck im Raum 54 vor der Meßdüse 18 an. Dann kann aus dem Nebenbegrenzer 48 kein Kondensat mehr abfließen, so daß der Kondensatspiegel49 ansteigt und das Zuflußventil 51 mit Hilfe des Schwimmers 55 absperrt.
  • Für manche Abnehmer ist der Anstau des Kondensats zur Regelung des Wärmeverbrauches im Hauptverbraucher, z. B. im Vorwärmer io der Fig. i, nicht erwünscht. In diesem Falle kann der Begrenzer gemäß Fig. 5 auch auf der Dampfseite steuern, so daß die Heizfläche im Wärmeverbraucher nur unter dem Druck der Kondensatleitung steht. Gemäß Fig. 5 besitzt der Begrenzer eine Meßdüse 18, welche das Kondensat frei in den Austrittsraum 2o und den Abflußkanal 22 abströmen läßt. Der Abnehmer möge hier von einem Kochkessel 56 gebildet sein, welcher über ein Ventil 57 mit Dampf gespeist wird, der bei 58 in den Kessel 56 eintritt. Der Dampf kondensiert in der Heizfläche des Kessels 56, und das Kondensat wird durch die Zuflußleitung 59 ohne Zwischenventil in den Raum 2 des Begrenzers i eingeführt. Wenn das Auslaßventil 17 öffnet, sinkt der Kondensatspiegel5 im Raum 4, wobei der Schwimmer 6 über das Gestänge 7 und die Ventilstange 6o das Dampfventil 57 allmählich öffnet. Wenn dagegen das Auslaßventil 17 geschlossen wird, staut sich das Kondensat im Begrenzer an, wodurch der Schwimmer 6 gehoben und das Dampfventil 57 geschlossen wird. Kondensiert nun der Dampf im Kochkessel, so saugt er Kondensat aus dem Begrenzer zurück, so daß der Schwimmer das Dampfventil 57 wiederum etwas öffnet. Dieses Spiel wiederholt sich so lange, bis die gesamte Heizfläche des Kessels 56 vom Kondensat bedeckt und auch die Leitung vom Dampfeinlaß 58 bis zum Dampfventil 57 gefüllt ist. Eine Entlüftung ist hier nicht erforderlich, weil keine Luft in die Heizfläche eindringen kann. Auf diese Weise wird auch bei dieser Ausführungsform der Dampfverbrauch auf die höchstzulässige Menge begrenzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRACHE: i. Verbrauchsbegrenzer für Dampfanlagen mit Steuerung des aus den Dampfverbrauchern abfließenden Kondensats, dadurch gekennzeichnet, daß das abfließende Kondensat durch ein Niveaugefäß (i) geleitet wird, dessen vom Hauptverbraucher kommender Kondensatzufluß durch einen oberhalb des Zirkulationsraumes (2) des Niveaugefäßes angeordneten Hauptschwimmer (6) in Abhängigkeit vom Kondensatstand (5) im Niveaugefäß (i) geregelt wird und dessen Abfluß durch mindestens eine Meßdüse (18) mit vorgeschaltetem, steuerbarem Auslaßventil (17) unter annähernd konstanter Druckdifferenz erfolgt. z. Begrenzer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptschwimmer (6) in einem mit dem Zirkulationsraum (2) des Niveaugefäßes (1) durch einen verengten Hals verbundenen Schwimmerraum (4) mit kleiner Kondensatspiegelfläche angeordnet ist und über ein Gestänge (;) ein an die Kondensatzuflußleitung (9) des Hauptverbrauchers angeschlossenes Zuflußventil (8) steuert. 3. Begrenzer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptschwimmer (6) an Stelle des Kondensatzuflußventils das Dampfeinlaßventil (57) des Hauptdampfverbrauchers steuert, wobei dessen Kondensatleitung (59) frei in den Raum (2) des Niveaugefäßes (i) mündet (Fig. 5). 4. Begrenzer nach Anspruch i und 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensatleitungen (15, 16) der Nebenverbraucher frei in den Zirkulationsraum (2) des Niveaugefäßes (i) einmünden. 5. Begrenzer nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das der Meßdüse (18) vorgeschaltete Auslaßventil (17) in Abhängigkeit von Zustandsgrößen, wie Druck oder Temperatur, des zu steuernden Mittels selbsttätig, z. B. auf elektrischem Wege durch einen Hubmagneten (i9), betätigt wird. 6. Begrenzer nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Kondensatspiegel (21) im Austrittsraum (2o) hinter der Meßdüse (18) durch einen oberhalb der Zirkulationszone angeordneten Hilfsschwimmer (23) gehalten wird, welcher ein Abflußventil (27) betätigt (Fig. 1). 7. Begrenzer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsschwimmer (23) in einem mit dem Austrittsraum (2o) durch einen verengten Hals (24) verbundenen Hilfsschwimmerraum (25) mit kleiner Kondensatspiegelfläche angeordnet ist. B. Begrenzer nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptschwimmerraum (4) des Niveaugefäßes (i) mit einer in den Austrittsraum (20) bzw. in den Hilisschwimmerraum (25) führenden Überlaufleitung (28) versehen ist. 9. Begrenzer nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Kondensatspiegel (21) im Austrittsraum (2o) hinter der Meßdüse (18) durch ein auf den Kondensatablauf wirkendes Sperrdampfpolster gehalten wird. io. Begrenzer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen das durch eine Dampfdüse (4o) gespeiste Sperrdampfpolster über den Kondensatspiegeln des Begrenzers und dem Kondensatablauf die Heizrohre (39) eines Gegenstromvorwärmers (37) geschaltet sind. i i. Begrenzer nach Anspruch i, 9 und io, dadurch gekennzeichnet, daß der Zirkulationsraum (2) des Niveaugefäßes (i) mit einem Überlaufventil (42) versehen ist, welches durch einen Cbberlaufschwimmer (41) betätigt wird, der in einem ebenfalls unter Sperrdampf stehenden, durch einen verengten Hals mit dem Raum (2) verbundenen angeordnet ist. 12. Begrenzer nach Anspruch i und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem den Hauptverbraucher steuernden Hauptbegrenzer (i) ein zur Steuerung eines nur in den Betriebspausen des 1lauptverbrauchers Dampf beziehenden Nebenverbrauchers dienender Nebenbegrenzer (48) verbunden ist, dessen für den öffnungsbeginn seines Kondensatzuflußventils (51) geltender Kondensatspiegel (49) im Schwimmerraum (50) um eine Höhendifferenz (h) tiefer liegt als der obere Kondensatspiegel (5) des Hauptbegrenzers (i), wobei das aus dem Nebenbegrenzer (48) ablaufende Kondensat durch eine Leitung (53) in einen Raum (54) zwischen Auslaßventil (17) und Meßdüse (18) des fiauptbegrenzers (i) geführt ist. 13. Begrenzer nach Anspruch i und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekeimzeichnet, daß der Begrenzer mit seiner Meßdüse (18) gleichzeitig als Flüssigkeitsmengenmesser eingerichtet ist, in dem die Zeitdauer des Durchflusses durch die Meßdüse mittels eines Zählwerkes oder Zeitmeßwerkes registriert wird. 14. Begrenzer nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählwerk (34) durch den Druckanstieg in dem Rohrstück zwischen Auslaßventil (17) und Meßdüse (18) mit Hilfe elektrischer, mechanischer, pneumatischer oder hydraulischer Übertragungsmittel in Gang gesetzt wird. 15. Begrenzer nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß an das Rohrstück zwischen Auslaßventil (17) und Meßdüse (18) eine Impulsleitung (30) mit einem Standrohr (3i) angeschlossen ist und der Druck aus diesem System durch eine Leitung (32) in einen im Zählwerksgehäuse (34) angeordneten Balg (33) übertragen wird, welcher durch seine Bewegungen eine Sperrung oder Kupplung des Zählwerkes ein- bzw. ausrückt. 16. Begrenzer nach Anspruch i und einem oder mehreren der Ansprüche .2 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßdüse (18) an einen vom Auslaßventil (17) und vom Überlaufventil (42) gespeisten Raum (44) angeschlossen ist, in welchen die Druckimpulsleitung (45) mündet, durch welche die elektrische oder pneumatische oder sonstige Ein- und Ausschaltung des Zählwerkes (34) erfolgt (Fig. 4).
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1091137B (de) * 1957-03-07 1960-10-20 Baelz & Sohn K G W Dampfbeheizter Waermetauscher

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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