DE808740C - Roentgendiagnostisches Durchleuchtungsgeraet - Google Patents

Roentgendiagnostisches Durchleuchtungsgeraet

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Publication number
DE808740C
DE808740C DEP8066A DEP0008066A DE808740C DE 808740 C DE808740 C DE 808740C DE P8066 A DEP8066 A DE P8066A DE P0008066 A DEP0008066 A DE P0008066A DE 808740 C DE808740 C DE 808740C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
coupling
ray diagnostic
holder
fluoroscopy device
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Expired
Application number
DEP8066A
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English (en)
Inventor
Leopold Voelkel
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CHF Mueller AG
Original Assignee
CHF Mueller AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B6/00Apparatus or devices for radiation diagnosis; Apparatus or devices for radiation diagnosis combined with radiation therapy equipment
    • A61B6/08Auxiliary means for directing the radiation beam to a particular spot, e.g. using light beams

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radiology & Medical Imaging (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)

Description

  • Röntgendiagnostisches Durchleuchtungsgerät Bei Universal-Durchleuchtungsgeräten für die medizinische Röntgendiagnostik findet eine Kupplungseinrichtung zwischen der Halterung der Röntgenröhre und dem Schirmwagen Verwendung, um die Röhre in die richtige Stellung gegenüber dem Leuchtschirm zu bringen. Die bisher verwendeten Einrichtungen dieser Art gewährleisten aber nach dem Kupplungsvorgang keine richtige Zentrierung, d. h. genaue Ausrichtung der Röhre gegenüber dem Leuchtschirm. Nach voraufgegangener Entkupplung der Röhre zum Zwecke der Durchführung von Übertischaufnahmen muß vielmehr regelmäßig nach erneutem Ankuppeln der Röhre an den Schirmwagen noch ein Nachzentrieren vorgenommen werden, was durch Bewegen der Röhre um eine ihrer Halterungsachsen bewirkt wird. Dieses Nachzentrieren ist infolge des langen Strahlenarmes sehr schwierig und wird daher häufig vorschriftswidrig bei eingeschaltetem Durchleuchtungsstrom vorgenommen, mit dem Erfolg, daß der das Gerät Bedienende in der Nähe der austretenden Strahlen arbeitet.
  • Dieser Übelstand soll durch die Erfindung vermieden werden. Sie geht von einem röntgendiagnostischen Durchleuchtungsgerät aus, bei welchem die Röhre gegenüber dem Leuchtschirm bzw. dem Schirmwagen in ihrer Zentrierstellung mittels zweier Kupplungsglieder gesichert ist, von denen das eine fest am Schirmwagen und das andere an der Röhrenhalterung sitzt, die sowohl eine Drehbewegung der -Röhre um ihre eigene Längsachse als auch eine Schwenkbewegung der Röhre um eine dazu senkrechte Achse ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß wird nun der angestrebte Erfolg bei einer solchen Kupplungseinrichtung dadurch erzielt, daß das an der Röhrenhalterung vorgesehene Kupplungsglied an demjenigen Halterungsteil angebracht ist, mit dessen Hilfe sich die Röhre um beide vorerwähnte Achsen zugleid bewegen läßt. «"erden bei dieser Anordnung Röhre und Schirmwagen beim Kupplungsvorgang einander genähert, so trifft das fest am Schirmwagen sitzende Kupplungsglied auf das an der Röhrenhalterung angebrachte und mit ihr zusammen bewegliche Glied und drückt dieses während des Kupplungsvorgagges in die endgültige Kupplungsstellung. Bei diesem Vorgang nimmt das Kupplungsglied unter Vermittlung der Halterungsteile die Röhre mit und dreht bzw: schwenkt sie so weit, bis sie in die richtige Zentrierstellung gelangt ist. Diese Stellung ist erreicht, wenn die beiden Kupplungsglieder in festem Eingriff miteinander stehen.
  • Ein Nachzentrieren der Röhre von Hand mit den damit verknüpften Nachteilen und Gefahren ist also vermieden.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt zunächst die bisher gebräuchliche Kupplungseinrichtung in schaubildlicher und schematischer Darstellung; Fig. 2 zeigt in gleicher Darstellung die Kupplungseinrichtung nach der Erfindung, und die Fig. 3, q. und .5 veranschaulichen eine Ausführungsform der neuen Kupplungseinrichtung in Ansicht, in Seitenansicht und im Grundriß.
  • Bei der bekannten Anordnung in Fig. i ist die Röntgenröhre R vermittels des Tragarmes A des auf der Laufschiene L in Richtung der Z-Achse verschiebbaren Stativs S um ihre Längsachse X verdrehbar und außerdem auf dem Zapfen H vm die dazu senkrechte Achse Y schwenkbar. Die Röhre kann also die beiden Verstellbewegungen ausführen, die erforderlich sind, um sie der Blende B des Schirmwagens W gegenüber richtig ausrichten, d. h. zentrieren zu können.
  • An dem Tragarm A befindet sich ein kegelförmiger Kupplungszapfen K1, der bei der Verschiebung des Stativs S in Richtung auf den Schirmwagen W in eine in diesem Wagen vorgesehene Kupplungsbüchse KI, eindringt. Bei nicht genauer Ausrichtung der Röhre R gegenüber der Blende B bewirkt das Eindringen des kegelförmigen Zappfms KI in die Büchse KII, daß Tragarm A und damit die Röhre R um ihre Längsachse X so weit verdreht werden, bis die Röhre in dieser Drehebene die richtige Stellung gegenüber der Blende B erreicht hat.
  • Damit ist aber die Röhre noch nicht um ihre senkrechte Achse Y bis in die richtige Endstellung geschwenkt. Dies muß vielmehr von Hand nachgeholt werden, was die erwähnten Nachteile mit sich bringt, weil die Nachstellung nur unter Beobachtung des Leuchtschirms bei austretenden Strahlen erfolgen kann.
  • Bei der in Fig. 2 dargestellten Anordnung nach der Erfindung ,ist dieser Übelstand vermieden. Hier ist das fest am Schirmwagen W angeordnete Kupplungsglied KZ als kegelförmiger Zapfen ausgebildet, der beim Annähern der Röhre R an den Schirmwagen mit einem hülsenartigen Kupplungsteil Kb zusammenwirkt und in diesen eindringt. Hierbei findet eine Ausrichtung nicht nur der Kupplungshülse Kb gegenüber dem Kupplungszapfen K", sondern auch der Röhre R gegenüber der Blende B statt, und zwar weil eine Bewegung sowohl um die Längsachse X als auch um die Schwenkachse Y der Röhre stattfindet.
  • Am Ende des Kupplungsvorganges ist die Röhre also genau zentriert, dergestalt, daß der in Richtung der Z-Achse verlaufende Zentralstrahl der Röhre genau und stets durch die Mitte des Blendenausschnittes B geht.
  • Dieser Richteffekt beim Kupplungsvorgang wird bei der Anordnung nach der Erfindung in erster Linie deswegen erzielt, weil das an der Röhrenhalterung vorgesehene Kupplungsglied Kb an einem Halterungsteil H angebracht ist, mit dessen Hilfe sich die Röhre R um beide Achsen X und Y zugleich bewegen läßt.
  • Selbstverständlich kann der kegelförmige Kupplungsteil auch am Haltezapfen H und der hülsenartige Teil am Schirmwagen W sitzen.
  • Die Fig. 3 bis 5 zeigen eine praktische Ausführung der neuen Zentrier- und Kupplungseinrichtung. Bei ihr trägt der am Schirmwagen 14' sitzende, eine Kegelspitze aus Gummi aufweisende Kupplungsteil K" an seinem Sockel einen schwenkbaren Verschlußriegel V mit Handgriff G. In der Kupplungsstellung nach Fig. q., in der die Gummispitze des Kupplungsteils KZ in die kegelig gestaltete Öffnung des Kupplungsteils Kb eingedrungen und die richtige Zentrierstellung der Röhren gesichert ist, wird der Verschlußriegel V nach oben geschwenkt, so daß er hinter eine Riegelnase N des Kupplungsteils Kb greift und so ein Lösen der Kupplung verhindert. Eine unbeabsichtigte Entkupplung wahrend der Durchleuchtung ist also mit Sicherheit vermieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Röntgendiagnostisches Durchleuchtungsgerät, bei welchem die Röhre gegenüber dem Leuchtschirm bzw. dem Schirmwagen in ihrer Zentrierstellung mittels zweier Kupplungsglieder gesichert ist, von denen das eine fest am Schirmwagen, das andere an der Röhrenhalterung sitzt, die sowohl eine Drehbewegung der Röhre um ihre eigene Längsachse als auch eine Schwenkbewegung der Röhre um eine dazu senkrechte Achse ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Röhrenhalterung vorgesehene Kupplungsglied (K8) an demjenigen Halternngsteil (H) angebracht ist, mit dessen Hilfe sich die Röhre (R) um beide Achsen (Y und Y) zugleich bewegen läßt.
DEP8066A 1948-10-02 1948-10-02 Roentgendiagnostisches Durchleuchtungsgeraet Expired DE808740C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP8066A DE808740C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Roentgendiagnostisches Durchleuchtungsgeraet

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP8066A DE808740C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Roentgendiagnostisches Durchleuchtungsgeraet

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DE808740C true DE808740C (de) 1951-07-19

Family

ID=7361508

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DEP8066A Expired DE808740C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Roentgendiagnostisches Durchleuchtungsgeraet

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