DE803634C - Erzeugung von unter beliebigen Betriebsdruecken stehenden Gasen, insbesondere fuer Fahrradschlaeuche - Google Patents
Erzeugung von unter beliebigen Betriebsdruecken stehenden Gasen, insbesondere fuer FahrradschlaeucheInfo
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Description
- Erzeugung von unter beliebigen Betriebsdrücken stehenden Gasen, insbesondere für Fahrradschläuche Es ist allgemein bekannt, gasförmige Mittel unter Druck dadurch herzustellen, daß ,die Gase zunächst verdichtet \%,erden. Diese Verdichtung geschieht immer unter Anwendung mechanischer Vorrichtungen und Maschinen, wie beispielsweise Kompressoren, Pumpen usw. Es ist also unbedingt notwendig, entweder derartige Vorrichtungen oder Maschinen zur Hand zu haben oder aber die auf solche Weise verdichteten Gase in Druckbehältern, wie beispielsweise Druckkesseln oder Gasflaschen, oder auch in Gummischläuchen einzubringen. Das Umfüllen der in Frage kommenden Hohlkörper, soweit es sich um Teile handelt, die bei den obengenannten Einrichtungen sich befinden, ist einfach, wenn auch zusätzliche Geräte und Apparate hierfür notwendig sind. Dagegen wird das Einfüllen, beispielsweise von Fahrzeugschläuchen auf offener Strecke, wie dieses meistens der Fall ist, schwierig, da außer den obenerwähnten Druckflaschen sonstige Hilfsgeräte nicht mitgeführt werden können. Man ist also darauf angewiesen, entweder das Fahrzeug zu einer stationären Anlage zu bringen oder zusätzlich Druckflaschen mitzuführen, die naturgemäß den Fahrbetrieb belasten.
- Erfindungsgemäß wird nunmehr vorgeschlagen, das einzuführende und zu verwendende Druckmittel an Ort und Stelle selbst zu erzeugen, und zwar gleichzeitig unter dem notwendigen Druck, so daß jederzeit die zu füllenden oder auch nachzufüllenden Gefäße oder Schläuche sofort wieder verwendbar sind. Zu diesem Zweck ist es nur notwendig, für das unter Druck zu entwickelnde Gas einen Explosivstoff oder einen anderen schnell zu verbrennenden Stoff, beispielsweise in Form von Patronen, mitzuführen, die entweder unmittelbar oder mittelbar finit dein zu füllenden Raun in Ver- Bindung gebracht werden und den notwendigen überdruck zum Stoff erzeugen. Versuche haben ergeben, daß beispielsweise durch Verbrennung von Ammonsalpeter ein neutrales Gas erzeugt wurde, welches einen Betriebsdruck von 3 bis 5 atü dauernd aufwies, ohne ,daß nach wochenlanger Beobachtung dieser Druck irgendwie nachgelassen hat. Die schnelle Verbrennung dieses Stoffes, der verhältnismäßig wenig Wasser entwickelte, erfolgte bei relativ niedriger Gaserwärmung, so daß beispielsweise ein Fahrzeugschlauch keinerlei Schäden aufgewiesen hat. Es ist hierbei vorteilhaft, zwischen dem Gasentwickler und -dem zu füllenden Schlauch ein Sicherheitsventil einzubauen, das verhindert, daß der Druck zu hoch wird, da nicht in jedem Falle die genauen Raumverhältnisse vorher zu berechnen und bekannt sind. Durch Verwendung geeigneter Rohstoffe und deren Mischung ist es ohne weiteres möglich, für jeden Zweck sowohl die auftretenden Temperaturen als auch die Drücke zu regeln. Der Beginn der Verbrennung kann durch übliche Zündungen, wie beispielsweise Initialzündung, erfolgen. Auch ist es ohne weiteres denkbar, durch Anwärmen oder durch Verwendung von schnell zündbaren Wärmemitteln die Verbrennung einzuleiten.
- Es ist auf diese Art und Weise ohne weiteres möglich, an jedem Ort für die betreffenden Hohlkörper, wie Fahrradschläuche, ohne zusätzliche Mittel den notwendigen Betriebsdruck zu erzeugen.
- Weiterhin ist es möglich, den Gegenstand der Erfindung auch für stationäre Anlagen, d. h. für die Entwicklung unter Druck stehender Gasmengen, zu verwenden. Beispielsweise kann eine Mischung von Kalk und Karbid mit oder ohne zusätzliche Mittel das zu benötigende Gas erzeugen, ohne daß eine zusätzliche Verdichtungsanlage erforderlich ist. Auch kann unter Verwendung der oben beschriebenen Mittel und Wege jede gewünschte Gasmenge hergestellt werden, wobei durch Zusätze der in Frage kommenden Mittel auch jeder gewünschte Betriebsdruck zu erzeugen ist. So können z. B. auf diese Art unter Druck stehende Gase entwickelt werden, die sowohl in der Kälte als auch in der Wärme sich neutral verhalten und ebenfalls für den berührten Stoff neutral sind. Es ist beispielsweise ohne weiteres möglich, Gase unter jedem gewünschten Druck zu erzeugen, die sich für eine Oberflächenveredelung von Metallen und anderen Stoffen eignen, d. h. die beispielsweise in das zu veredelnde Material diffundieren. Besonders besteht die Möglichkeit, die Innenflächen von Hohlkörpern, die auf mechanischem Wege nicht mit einem Oberflächenschutz zu versehen ist, auf diese Weise zu bearbeiten. Gleichfalls können entsprechende Gase zum Konservieren oder zum Haltbarmachen von leicht verderblichen oder leicht sich zersetzenden Stoffen Verwendung finden. Diese unter Druck stehenden Gase können naturgemäß ohne weiteres auch für mechanische Arbeiten benutzt werden, beispielsweise zum Antrieb von Hebevorrichtungen, wie Wagenheber, oder auch zumAntrieb von Pressen usw.
- Durch den Gegenstand der Erfindung werden einmal all die Maschinen und Apparate eingespart, die beispielsweise bei stationären Anlagen notwendig sind, zum anderen auch das Mitführen von zusätzlichen unter Druck stehenden Gasflaschen. Hierdurch wird einmal eine bedeutende Verbilligung, eine Einsparung zusätzlicher Materialien und Arbeiten erzielt und zum anderen die bei plötzlichem Nachlassen des Druckes auftretenden bedeutenden Verzögerungen vermieden. Hinzu kommt noch, daß man für jeden Verwendungszweck die vorteilhafteste Gaszusammensetzung und Gasmischung erzeugen kann. Es ist ohne weiteres gegeben, daß die für jede Schlauchart und Schlauchgröße benötigte Gasmenge und jeder Druck genauestens durch die zur Verbrennung gelangende Menge erzeugt werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Erzeugung von unter beliebigen Betriebsdrücken stehenden Gasen, insbesondere für Fahrradschläuche, dadurch gekennzeichnet, daß diese Gase aus festen, flüssigen oder gasförmigen Stoffen unter Druck erzeugt und mittelbar oder unmittelbar dem zu füllenden Hohlkörper zugeführt werden. z. Erzeugung von unter beliebigen Betriebs-. drücken stehenden Gasen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gase durch Verbrennung erzeugt werden. 3. Erzeugung von unter beliebigen Betriebsdrücken stehenden Gasen, dadurch gekennzeichnet, @daß die Gase durch Mischung verschiedener Stoffe durch chemische Umwandlung erzeugt werden. q.. Erzeugung von unter beliebigen Betriebsdrücken stehenden Gasen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gase durch Kontaktwicklung erzeugt werden. 5. Erzeugung von unter beliebigen Betriebsdrücken stehenden Gasen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gase durch Spaltung in der Kälte oder Wärme erzeugt werden. 6. Erzeugung von unter beliebigen Betriebsdrücken stehenden Gasen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gase durch reine Mischung verschiedener Stoffe, die eine gewisse Affinität zueinander haben, erzeugt werden. 7a. Vorrichtung zur Erzeugung von unter beliebigen Betriebsdrücken stehenden Gasen, dadurch gekennzeichnet, -daß zwischen dem Füllraum und dem Erzeugungsraum ein Druckregler zwischengeschaltet wird. 7b. Erzeugung von unter beliebigen Betriebsdrücken stehenden Gasen, dadurch gekennzeichnet, daß dem Erzeugerstoff oder aber neben dem Erzeugerstoff ein Stoff zum Neutralisieren des Gases beigegeben wird. B. Erzeugung von unter beliebigen Betriebsdrücken stehenden Gasen, dadurch gekennzeichnet, daß bei schnell reagierenden Stoffen eine chemische oder mechanische Bremse eingeschaltet wird. g. Vorrichtung zur Erzeugung von unter beliebigen Betriebsdrücken stehenden Gasen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Druckanzeiger zwischengeschaltet wird. io. Vorrichtung zur Erzeugung von unter beliebigen Betriebsdrücken stellenden Gasen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Erzeugerraum und Füllraum eine Reinigungskammer und/oder eine Trockenkammer eingeschaltet ist. i i. Vorrichtung zur Erzeugung von unter beliebigen Betriebsdrücken stehenden Gasen, dadurch gekennzeichnet, daß Absorptionsstoff gleichzeitig dem Erzeugerstoff beigegeben wird. 12. Verwendung ider nach Ansprüchen i bis 6 erzeugten Gase, dadurch gekennzeichnet, daß diese als Antriebsmittel von Kraft- oder Bearbeitungsmaschinen oder aber zum Antrieb von Hebezeugen benutzt werden.
Priority Applications (1)
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| DE803634C true DE803634C (de) | 1951-04-05 |
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