DE7935511U1 - Rohrverbinder - Google Patents
RohrverbinderInfo
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Description
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«J ?' L°eeenbeck
Dlpli-Ing. Strack©
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4/12
& Krieger GmbH & Co., saarring 6, 4950 Minden
Die Neuerung betrifft eine Rohrverbindung, bestehend aus einem Verbinder und mindestens einem Rohr, wobei
ein Verbinderschenkel in ein Rohr einsteckbar und dort mittels mindestens einer Schraube an die Rohrinnenwand
anpreßbar ist.
Rohrverbindungen dieser Art sind bereits in vielfältiger Form bekannt und werden im Gerüstbau, Regalbau
u.dgl. angewandt.
Nach dem Stand der Technik werden zwei Rohre, ein Rohr mit einem Bauteil sowie mehrere Rohr durch mittels
einer Schraube spreizbare Bolzen, Hülsen o.dgl. in die
Rohrinnenwandungen eingeklemmt. Eine derartige Rohrverbindung ist z.B. durch die DE-AS 23 26 461 bekannt.
Der Nachteil dieser bekannten Rohrverbindung besteht u.a. darin, daß der Spreizkörper nur in einem geringen
Bereich gegen die Rohrinnenwand gepreßt wird und somit
niehfc zur Übertragung größerer Kräfte geeignet ist.
Ferner ist eine Verschiebung des Rohres auf dem Spreizkörper möglich, so daß die Setätigungssehraube
nicht mehr zugänglich ist.
Weitere Nachteile bekannter Rehrverbindungen bestehen
darin, daß sie meist nur für bestimmte Verbindungswegliehkeiten verwendbar sind.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rohrverbindung der eingangs genannten Art so zu gestalten,
daß sie sich infolge großer Klemmflächen durch eine hohe Sicherheit auszeichnet und deren Punktioneteile
bei Stoß-, Eck- und Winkelverbindungen beliebiger Art verwendbar sind«
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß der Verbinderschenkel mit einem Klemmteil ausgerüstet
ist, das in einer Aufnahme des Verbinders angeordnet und geführt ist und dessen Klemmfläche mittels einer
Schraube über den Umfang des Verbinderschenkels hinaus bewegbar ist.
Es ist nun möglich, eine Rohrverbindung mit hoher Festigkeit
herzustellen, da ein großflächiger Kraftschluß zwischen dem Verbinderschenkel, dem Klemmteil
und dem auf den Verbinderschenkel geschobenen Rohrende erzielt wird.
Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 2 wird erreicht, daß die Rohrverbindung für beliebige Anschlußkonstruktionen
verwendbar ist. Durch die Ausbildung des Klemmteils als Winkelhebel ist es möglich, unter Ausnutzung
der Hebelgesetze, die Anpreßkräfte der Spannfläche an die Rohrinnenwand zu erhöhen.
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| Weitere Merkmale | Neuerung | ergeben | sich | aus | ||
| Unteransprüehen· | ||||||
In deo Zeichnungen sich Ausführungsbeispiele der
Neuerung dargestellt. Bs zeigen«
Fig. 1 eine perspektivische Gesamtansicht einer Rohrverbindung, teilweise in demontiertem
Zustand,
Fig. 2 einen Teiliängsschnitt durch die Rohrverbin-■
! dung nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie ΙΙΪ-ΙΙΪ in Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt nach der L^nie IV-IV in Fig. 2,
Fig. 5 den Verbinder zur koaxialen Verbindung zweier Rohre nach Fig. 1 ohne Klemmteile,
Fig. 6 ein Klemmteil in der Ansicht in Richtung des Pfeiles Vl in Fig. 7,
Fig. 7 das Klemmteil nach Fig. 6 in der Seitenansicht, teilweise geschnitt,
Fig. 8 das Klemmteil in Richtung des Pfeiles VIII in Fig. 7 gesehen,
Fig. 9 einen Eckverbinder,
Fig. 10 einen Kreuzverbinder,
Fig. 10 einen Kreuzverbinder,
Fig. 11 einen Eckverbinder für eine dreidimensionale Verbindung,
Fig. 12 einen T-Verbinder für eine dreidimensionale Rohrverbindung,
Fig. 13 einen winkelverstellbaren T-Verbinder,
Fig. 14 einen winkelverstellbaren Verbinder für zwei Rohre mit einem Verstellwinkel über 180°,
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Pig« IS einen mit einem Fußansatez versehenen Rohrverfoinder,
Pig. 16 einen mil: Rohrschellen ausgerüsteten Verbinder
in perspektivischer Darstellung und in demontiertem Zustand,
Fig. 17 eine Rohrverbindung unter Verwendung des in der Pig. 16 aufgezeigten Verbinders, und
zwar teilweise geschnitten,
Pig. 18 die Rohrverbindung nach der Pig. 17 in seitenansidht,
und zwar teilweise geschnitten und
Pig. 19 einen Schnitt nach der Linie XIX-HX in Pig. 18.
In der Pig. 1 dient der Verbinder Zur koaxialen Verbindung zweier Rohre 20. Der Verbinder 1 besteht aus einem
mittigen, stirnseitig jeweils durch einen Bund 2 begrenzten Rohrstück 3, das an den Stirnseiten mit Verbinderschenkeln
9 einstückig ist und aus Klemmteilen 10, die in Aufnahmen 8 des Verbinders einsetZibar sind* Die
Aufnahme 8 erstreckt sich über die gesamte Länge des Verbinderschenkels 9 und ragt in das Rohrstück 3. Die
Aufnahme ist zur Stirnseite des Verbinderschenkels und über einen Teil seiner Mantelfläche geöffnet. Stirnseitig
ist der Verbinderschenkel 9 mit einer Anfasung 7 versehen. Der Aussendurchmesser des Verbinderschenkels
9 entspricht dem Innendurchmesser des Rohres 20. Da die Stärke des Bundes 2 der Rohrstärke entspricht, fluchten
die Rohre 20 mit dem Rohrstück 3. Das Klemmteil 10 wird über eine Schraube 4 betätigt. Die Schraube 4 greift in eine
Schraubenmutter 13 ein, die ihrerseits in einer Ausnehmung 14 verdrehsicher angeordnet ist.
in der Fig. 2 ist die Rohrverbindung im Schnitt dargestellt.
Der mit einem Innenmehrkant versehene
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Schraubenkopf 22 stützt sich in einer Schraubenkopfaufnähme
23 im Rohrstück 3 ab, die den Schraubenkopf
vollständig aufnimmt. Unterhalb der Schraubenkopfaufnahme 23 befindet sich eine Durchgangsbohrung zur
Durchführung der Schraube 4, die dann durch eine Bohrung im Klemmteil 10 in die Schraubenmutter 13 eingreift. Beim Anziehen der Schraube 4 stützt sich das
als Winkelhebel ausgebildete Klemmteil 10 auf der
Scheitellinie 12 in der Aufnahme 8 des Verbinders 1
ab, so daß die Klemmfläche 11 an die Rohrinnenwand
Γ 19 gepreßt wird. Dabei wird das Rohr 20 mit seiner
vollständig aufnimmt. Unterhalb der Schraubenkopfaufnahme 23 befindet sich eine Durchgangsbohrung zur
Durchführung der Schraube 4, die dann durch eine Bohrung im Klemmteil 10 in die Schraubenmutter 13 eingreift. Beim Anziehen der Schraube 4 stützt sich das
als Winkelhebel ausgebildete Klemmteil 10 auf der
Scheitellinie 12 in der Aufnahme 8 des Verbinders 1
ab, so daß die Klemmfläche 11 an die Rohrinnenwand
Γ 19 gepreßt wird. Dabei wird das Rohr 20 mit seiner
Innenwand 19 auf der der Klemmfläche 11 gegenüberliegenden
Seite an den Schenkel 9 gedrückt.
In Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-III in
Fig. 2 dargestellt. Es wird deutlich gezeigt, wie das Klemmteil 10 in dem Verbinder 1 in der Aufnahme 8 geführt wird. Die Seitenflächen des Klemmteils liegen
an den Seitenflächen der Aufnahme 8 an.
Fig. 2 dargestellt. Es wird deutlich gezeigt, wie das Klemmteil 10 in dem Verbinder 1 in der Aufnahme 8 geführt wird. Die Seitenflächen des Klemmteils liegen
an den Seitenflächen der Aufnahme 8 an.
Die Fig. 5 zeigt den Verbinder 1 zur koaxialen Verbindung zweier Rohr 20 ohne die Klemmteile.
' Die Fig. 6 bis 8 zeigen ein Klemmteil 10 in verschiedenen Ansichten. Die ballig ausgebildete Klemmfläche 11,
deren Radius vorzugsweise dem Rohrradius entspricht, ist auf ihrer Oberfläche vorzugsweise mit einer Riffelung
oder Aufrauhung oder dgl. versehen.
Die Fig. 9 bis 15 zeigen mögliche Verbindungsformen auf,
die die gleichen Funktionsteile wie die beschriebenen Verbinder besitzen.
Dit Fig. 9 big 15 zeigen dia vielfache Verwendbarkeit
der Funktionsteile dee Verbinders nach der Neuerung, die
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durch den Verbinderschenkel 9 einer Aufnahme 8 und ein Klemmteil 10 gebildet werden, das über eine Schraube
4, die mit einem Schraubenkopf 22 versehen ist, verstellt werden kann. Aus diesen Ausführungsbeispielen
ergibt sich auch, daß die Verbinder nach der Neuerung nicht nur für Rohrverbindungen gestaltet sein können,
bei denen die Rohre in einer Ebene liegen (Fig. 9,10, 13,14,15), sondern auch dreidimensionale Rohrverbindungen
durchgeführt werden können, wie dies in den Fig. und 12 aufgezeigt ist.
Die Fig. 14 und 13 belegen, daß die mit den Verbinderschenkeln 9 zur Aufnahme der Rohrenden ausgerüsteten
Verbinderteile zueinander auch winkelverstellbar angeordnet sein können.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 16bis 19 ist j das Klemmteil 10 und der Verbinderschenkel 9 jeweils j
mit einer Rohrschellenhälfte 30,31 verbunden. Die Auf- j
nähme 8 im Verbinderschenkel 9 ist durchgehend. Die Rohrschellenhälfte 30 ist mit zwei Gewindebohrungen 32
versehen und die andere Rohrschellenhälfte 31 ist mit
zwei Durchgangsbohrungen 15 ausgerüstet. Besonders anschaulich wird die Funktionsweise des Verbinders in der j
Fig. 19. Die Pfeile in der Fig. 19 geben die Kraftrich- j tungen an und zeigen, wie das Klemmteil 10 und der Verbinderschenkel
9 sich gegensinnig an die Rohrinnenwand durc-h Betätigen der Schraube 4 pressen. Die Rohrschellenhälften
30,31 umgreifen das Rohr 34 nicht vollständig, so daß ein Spalt 33 entsteht. Durch die Betätigung der
Schraube 4 werden einerseits die Rohrschellenhälften 30, 31 an das Rohr 34 gepreßt und ferner das Klemmteil 10
und der Verbinderschenkel 9 gegenläufig bewegt, so daß das auf den Verbinderechenkel 9 geschobene Rohr 20 festgelegt wird«
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Bezugszeichen
1 Verbinder
2 Bund
3 Rohrstück
4 Schraube
5 Gewindebohrung C Aussparung
7 Anfa^sung
8 Aufnahme
9 Verbinderschenkel
10 Klemmteil
11 Klemmfläche
12 Scheitellinie
13 Schraubenmutter
14 Ausnehmung
15 Durchgangsbohrung 19 Rohrinnenwand
tO Rohr
21 Unterlegscheibe
22 Schraubenkopf
23 Schraubenkopfaufnahme
50 Rohrschellenhälfte
51 Rohrschellenhä'lfte
32 Gewindebohrung
33 Spalt
34 Rohr
Claims (9)
1. Rohrverbindung, bestehend aus einem Verbinder und mindestens einem Rohr, wobei ein Verbinderschenkel
in ein Rohr einsteckbar und dort mittels mindestens einer Schraube an die Rohrinnenwand anpreßbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verbinder schenkel (9) mit einem Klemmteil (10) ausgerüstet ist, das in einer Aufnahme (8) des Verbinders
(1) angeordnet und geführt ist und dessen Klemmfläche mittels einer Schraube (4) über den Umfangt
des Verbinderschenkels (9) hinaus bewegbar ist.
2. Rohrverbindung nach Anspruun 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Klemmteil (10) als Winkelhebel ausgebildet ist, bei dem die Scheitellinie (12) eine
Drehachse bildet und sich in der Aufnahme (8) des Verbinders (1) abstützt und der Winkelhebel an einem Hebelarm
durch eine Schraube (4) betätigbar ist und auf dessen anderem Hebelarm an der dem Rohrinneren zugewandten
Seite eine ballige Klemmfläche (11) vorgesehen 1st.
3. Rohrverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmteil (10) auf seiner Klemmfläche
(11) eine Aufrauhung, Riffelung oder dgl. aufweist.
4. Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmteil (10) eine Aus
nehmung (14) zur verdrehsicheren Aufnahme einer Schraubenmuttir^uf
weist.
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5. Rohrverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbinderschenkel
(9) mit einem Bund (2) abschließt, und daß sich ein Rohrstück (3) anschließt, das den gleichen
Durchmesser wie das Rohr (20) hat und in dem eine Schraubenkopfaufnähme (23) vorgesehen ist.
6. Rohrverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Verbinderschenkel <9)
mit einem - an sic'T bekannten - Fuß, Flansch o.dgi.
oder T-, Winkel-, Kreuz- oder Sternelement o.dgl., fest oder winkelverstellbar verbunden ist.
7. Rohrverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbinderschenkel (9) und das
Klemmteil (10) jeweils mit einer Rohrschellenhälfte (30,31) verbunden sind, der Verbindungsschenkel (9)
durchgehend geschlitzt ist und das Klemmteil im Querschnitt den Innenabmessungen dieses Schlitzes
entspricht.
8. Rohrverbindung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Rohrschellenhälfte (31) mindestens
eine Durchgangsbohrung (15), mit einer Aufnahme in der Größe eines Schraubenkopfes (22), angeordnet ist und
daß in der anderen Rohrschellenhälfte (30) in gleicher Höhe eine entsprechende Anzahl von Gewindebohrungen
(32) vorhanden ist, und daß die Bohrungen senkrecht
zur Rohrschellenöffnung liegen.
9. Rohrverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbinderschenkel und/oüer das Klemmteil
mit Aufrauhungen, Riffelungen Ocdgl. versehen sind.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7935511U1 true DE7935511U1 (de) | 1980-04-10 |
Family
ID=1325986
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7935511U Expired DE7935511U1 (de) | Rohrverbinder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7935511U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005017761B3 (de) * | 2005-04-18 | 2006-10-12 | Sportrack Gmbh | Reling für Fahrzeuge |
-
0
- DE DE7935511U patent/DE7935511U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005017761B3 (de) * | 2005-04-18 | 2006-10-12 | Sportrack Gmbh | Reling für Fahrzeuge |
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