DE78635C - - Google Patents

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DE78635C
DE78635C DENDAT78635D DE78635DA DE78635C DE 78635 C DE78635 C DE 78635C DE NDAT78635 D DENDAT78635 D DE NDAT78635D DE 78635D A DE78635D A DE 78635DA DE 78635 C DE78635 C DE 78635C
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Germany
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clamping
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clothing
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DENDAT78635D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G25/00Household implements used in connection with wearing apparel; Dress, hat or umbrella holders
    • A47G25/90Devices for domestic use for assisting in putting-on or pulling-off clothing, e.g. stockings or trousers

Landscapes

  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
derselben.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Vorrichtung bezweckt, Kleidungsstücke des Oberkörpers ohne Hülfe eines Dritten mit Bequemlichkeit an- oder ausziehen zu können.
T, Fig. ι und 2, ist ein Tragarm, dessen unterer, mit einer Holzscheibe H versehener Schenkel zum Aufhängen eines Kleidungsstückes dient. Um ein Abgleiten des letzteren zu verhindern, wird eine gleich grofse Klemmscheibe H1 durch Vermittelung eines I-förmigen Hebels B und einer Spiralfeder F gegen H angedrückt und so ein zwischen beide Scheiben eingeführtes Kleidungsstück festgeklemmt. Wird der Hebel B, welcher drehbar mit dem Tragarm T verbunden ist, gegen letzteren bewegt, so findet ein erhöhtes Spannen der Feder F statt, gleichzeitig aber auch ein Heben der Klemmscheibe H1, wodurch Raum gewonnen wird, um ein Kleidungsstück zwischen beide Scheiben einzuführen.
Um beim Freilassen des Hebels das Einklemmen des Stoffes ohne Reibung zu bewirken, wird die obere Scheibe H1 vermittelst einer kleinen Verbindungsstange V parallel zu H gehoben und gesenkt. Die Berührungsflächen der beiden Scheiben sind entweder gerieft oder leicht gepolstert. Die punktirten' Linien in Fig. 1 zeigen die Stellung des unteren Theiles des Hebels B, der Verbindungsstange V, sowie der Klemmscheibe H1, wenn letztere von H abgehoben ist.
Durch die Oese O des Tragarmes T ist eine Kette, welche vermittelst eines Hakens verlängert oder verkürzt werden kann, oder eine mit mehreren Schlingen versehene Schnur N geschlungen, welche zum Aufhängen der Vorrichtung an der Wand dient. Die Länge der Schnur oder Kette ist so bemessen, dafs beim Herabhängen der Vorrichtung die Scheiben H und H1 sich in Schulterhöhe des Benutzenden befinden. Ein'Beschädigen der Tapete durch die Vorrichtung wird dadurch vermieden, dafs hinter derselben ein Kissen K oder ein in einem Rahmen aufgespanntes engmaschiges Netz angebracht wird.
Um sich der Vorrichtung beim Anziehen eines Kleidungsstückes zu bedienen, halte man letzteres zunächst zwischen dem linken Arm und Oberkörper fest, bringe mit der rechten Hand den Apparat mit geöffneten, nach links gerichteten Klemmscheiben in waagrechte Stellung, klemme bei schweren oder engen Garderobestücken den Kragen über oder neben dem Henkel, bei leichten und weiten den Stoff unweit der linken Rabatte derartig ein, dafs der Hebel B etwas gegen die Wand geneigt steht, ziehe mit der linken Hand das Kleidungsstück von der Wand ab, führe zunächst den rechten, dann den linken Arm in den entsprechenden Aermel ein und' mache dann die Vorrichtung durch einen Druck der linken Hand von letzterem los.
Um das Ausziehen von Garderobestücken zu erleichtern und den unteren Saum derselben nicht den Fufsboden berühren zu lassen, bedarf es nur des Befestigens der linken Rabatte oder eines Theiles des von ihr bedeckten Stoffes zwischen den Klemmscheiben der Vorrichtung und dann der üblichen Handgriffe unter genügendem seitlichen Abtreten von der Wand.
Anstatt vermittelst des Hebels B das Ausdehnen einer Spiralfeder zu veranlassen, kann auch ein Zusammendrücken derselben geschehen

Claims (3)

  1. und das Parallelführen der Klemmscheibe H1 in der in Fig. 3 dargestellten Weise bewerkstelligt werden. Hierbei ist die Vorrichtung mit einem umlegbaren Tragscheit D, Fig. 3, versehen, welches vermittelst eines am unteren Bogen befindlichen Gelenkes in rechtwinklige Stellung zu der Vorrichtung gebracht werden kann und dazu dient, in eine unter dem Kragen besonders angebrachte Schleife zu greifen.
    Als Material für den Tragarm T und den Hebel B ist vortheilhaft schmiedbarer Weichgufs zu verwenden; dieselben können aber auch aus angemessen verbundenen Holzstücken hergestellt und die Spiralfeder durch ein starkes Gummiband ersetzt werden. Auch kann der Hebel B fortgelassen und die Klemmscheibe H1 durch eine Schraube auf- und abbewegt werden.
    Für leichtere Kleidungsstücke, welche nur umgehängt werden, wie Ueberwürfe, Mantillen u. dergl., erhält die Vorrichtung die Form einer grofsen Federzange, deren Arme sich nicht überkreuzen und deren gepolsterte Maulflächen sich unmittelbar oder überplattend gegenüberstehen.
    Da es einzelnen Personen, namentlich Damen, nicht leicht genug fällt, das Befestigen und Losmachen schwerer Kleidungsstücke nur mit der linken Hand zu bewerkstelligen, so kann die Vorrichtung in der Weise hergestellt werden, dafs man sich beider Hände bedienen kann. Zu diesem Zwecke ist die linke Seite des oberen Endes des Hebels B etwas abgeschrägt, während die andere Seite einen rechten Winkel bildet. Nach erfolgtem Spannen der Vorrichtung fällt ein Sperrhaken über das abgeschrägte Ende des Hebels, wodurch die beiden Klemmscheiben in geöffnetem Zustande verbleiben und ein Kleidungsstück mit beiden Händen auf der unteren Scheibe aufgehängt werden kann. Dieser rechtwinklig zum Tragarm angebrachte Haken läfst sich eventuell gegen die Kraft einer Feder um einen Bolzen drehen, welcher in einiger Entfernung vom oberen Ende der Feder F angebracht ist. Um das Schliefsen der Klemmscheiben ohne Stofs erfolgen zu lassen, umfafst man den Tragarm und den Hebel B, die sich nahezu decken, mit der Hand und hebt mit dem Daumen derselben den Sperrhaken aus. Auch das Ausziehen eines Kleidungsstückes kann durch Offenhalten der Klemmscheiben und bequemeres Losmachen der Vorrichtung erleichtert werden.
    Fig. 4 stellt eine Abänderung der Vorrichtung dar, bei welcher der Tragarm T hufeisenförmig gebogen ist, während der Zangenschenkel B einen Winkelhebel bildet, dessen unterer Arm zugleich als Griff zum Abheben der durch die Stange ν parallel geführten Klemmscheibe H1 dient. Die Feder F ist zwischen dem oberen abgebogenen Ende des Tragarmes T und dem Schenkel r des Winkelhebels B gespannt und vermittelt in dieser Weise das Zusammenpressen der beiden Scheiben H und H1. \
    Die Vorrichtung kann aufser den in den Fig. ι bis 4 dargestellten Formen noch in mannigfaltigen Abänderungen hergestellt werden. So können aufser Drahtspiralen auch bügeiförmige, sowie konische Blattfedern, die durch Comprimiren gespannt werden, Verwendung finden. Die Klemmscheiben können · winkelförmig gestaltet sein, so dafs das Festhalten des Stoffes durch den Reibungswiderstand von vier, anstatt nur von zwei Flächen erfolgt. Der Zweck der verschiedenartigen Anordnungen bleibt indessen hierbei derselbe, nämlich:
    a) ein den Stoff beschädigendes Herausgleiten des befestigten Theiles: eines Kleidungsstückes aus den Klemmscheiben zu verhindern· und
    b) das Befestigen des Stoffes ohne nachtheiliges Reiben zwischen den Klemmflächen erfolgen zu lassen.
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R ü c η ε :
    ι. Eine Vorrichtung zum Halten von Kleidungsstücken (Röcken und dergl.) beim An- und Ausziehen derselben, bestehend aus einem zangenartigen Geräth, auf dessen einem aufhängbaren, unten abgebogenen Schenkel (T) die vorzugsweise waagrecht liegende Klemmplatte (H) angeordnet ist, während der zweite, durch Feder (F) mit ersterem in Verbindung stehende Zangenschenkel (B) beweglich eine Klemmplatte (H1) trägt, die sich beim selbsttätigen Schliefsen der Zange unter Zuhülfenahme der mit Gelenken versehenen Führungsstange (v) dicht und eben auf die untere Platte (H) legt und so das über diese gehängte Kleidungsstück festhält (Fig. ι und 2).
  2. 2. Eine Ausführungsform der im Anspruch 1. gekennzeichneten Haltevorrichtung, derart, dafs die obere Klemmplatte (H1) an einem senkrecht geführten Federbolzen angeordnet ist und durch einen besonderen Winkelhebel angehoben wird (Fig. 3).
  3. 3. Eine weitere Ausführungsform der im Anspruch ι. gekennzeichneten Haltevorrichtung, derart, dafs die Feder (F) zwischen dem oberen Ende des hufeisenartig gebogenen Tragarmes (T) und dem oberen Schenkel des in Winkelform gestalteten Hebels (B) gespannt ist, dessen unterer, mit der beweglichen Klemmscheibe (H1) versehener Schenkel als Handhabe zum Oeffnen und Schliefsen der Vorrichtung dient (Fig. 4).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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