DE7728895U - Lösbares Verbindungselement - Google Patents

Lösbares Verbindungselement

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DE7728895U
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DE
Germany
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screw
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Expired
Application number
DE19777728895
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English (en)
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Linke, Karl, 2104 Hamburg
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Description

Die Erfindung betrifft ein lösbares Verbindungselement, bestehend aus einem mit einem Außengewinde und mit einer auf dieses aufschraubbaren Mutter versehenen Schraubkörper.
Beim Anziehen von auf Schrauben aufgesetzten Muttern zwecks Verbindung zweier Bleche oder zur Befestigung von Fahrzeug-Verkleidungen wird es oftmals als nachteilig empfunden, daß sich die Schraube mitdreht, ohne daß eine Möglichkeit be steht, die Schraube während des Anziehvorganges festzuhalten, da in den meisten Fällen der Hohlraum, in dem der Kopf der Schraube zu liegen kommt, nicht zugänglich ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung 1st es daher, ein lösbares Verbindungselement so auszubilden, daß ein müheloses Anziehen der Mutter bei festgestelltem Schraubkörper möglich ist, ohne daß ein Halten der Schraube von einer unzugänglichen Seite, wie z.B. des Hohlraumes, erfolgt, in dem der Kopf des Schraubkörpers liegt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein lösbares Verbindungselement gemäß der eingangs beschriebenen Art vorgeschlagen, bei dem erfindungsgemäß der Schaft des Schraubkörpers in seinem einen Endbereich mutternseitig mit einer in Schaftlängsrichtung verlaufenden Vertiefung mit an deren Innenwandfläche angeformten Anschlag- und Mitnahmeflächen versehen ist.
Die Vertiefung im Schraubschaftende ist als Bohrung mit
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einem quadratischen,. sechseckigen oder eine andere geometrische Form aufweisenden Querschnitt oder als Einsteckschlitz ausgebildet.
Mit einem derart ausgebildeten Verbindungselement ist es erstmals möglich, Schraubkörper, wie Kopf- oder Stiftschrauben, beim Anziehen der Muttern mutternseitig mit einem entsprechenden in die Vertiefung am Schraubschaftende eingreifenden Werkzeug so festzuhalten, daB ein Mitdrehen der Kopf- bzw. Stiftschraube vermieden wird, so daß es unwesentlich ist, ob der Raum, in dem der Schraubkopf zu liegen kommt, zugänglich ist oder nicht. In gleicher Weise wie Kopfschrauben können auch Stiftschrauben, die endseitig Gewindeabschnitte tragen, so daß das eine Gewindeende in dem einen Teil der zu verbindenden Platte eingeschraubt wird, während auf das andere Gewindeende die Mutter aufgesetzt und angezogen wird, nachdem die mit der ersten Platte zu verbindende zweite Platte aufgesetzt ist, am schaftseitigen Ende mit einer Sechskantbohrung od.dgl. versehen sein, so daß ein der Bohrung entsprechend profilierter beispielsweise SechskantschlUssel in die Bohrung eingesteckt werden kann, um die eingeschraubte Stiftschraube während des Lösens der Mutter einerseits festzuhalten und zum anderen um die Stiftschraube selbst in das für diese vorgesehene Gewinde einschrauben zu können.
Aufgrund der erfindunqsrjemiißen Ausbildung eines Schraubkörpers
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mit am schaft- und mutternseitigen Ende vorgesehener Bohrung für Einsteckschlüssel ist es möglich, beim Anziehen von Muttern Kopfschrauben und beim Lösen von Muttern Stiftschrauben mühelos festzuhalten, ohne daß dabei der Kopf der Kopfschraube zugänglich ist oder die Stiftschraube mit anderen geeigneten Mittein festgehalten werden muß.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 einen Schraubkörper in einer Seitenansicht,
Fig. 2 den Endabschnitt des Schraubkörpers gemaß .Fig. 1 mit einer Sechskantbohrung in einer Ansicht von oben und
Fig. 3 eine zwei Platten verbindende Stiftschraube, teils in einer Seitenansicht, teils in einem senkrechten Schnitt.
Wie Fig. 1 und 2 zeigen, i^t das mutternseitige Ende 11a eines Schaftes 11 einer ein Außengewinde 12 tragenden Kopfschraube Io mit einer mittigen, in Schaftlängsrichtung verlaufenden Vertiefung 2o versehen, die als Bohrung ausgebildet ist und an der Innenwandfläche angeformte Anschlag- und Mitnahmeflächen 21 für das Einstecken eines entsprechend profilierten, in
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Fig.3 dargestellten Steckschlüssels aufweist. Durch entsprechende Wahl der geometrischen Form des Querschnittes dar Bohrung werden die Anschlag- und Mitnahmeflachen 21 ausgebildet. So ist bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel die Bohrung mit einen; sechseckigen Querschnitt versehen, dessen in einem Winkel zueinanderstehende Begrenzungsflächen dann die Anschlag- und Mitnahmeflächen 21 für das Einführen eines Steckschlüssels bilden, der ebenfalls ein dem Profil der Bohrung entsprechendes Sechskantprofil aufweist und so bemessen ist, daß er in die Bohrung einfUhrbar ist. Neben einem sechseckigen Querschnitt kann die Bohrung auch Querschnitte mit anderen geometrischen Abmessungen aufweisen. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, die Vertiefung 2o schlitzförmig auszubilden, so daß das Einstekken eines Schraubenziehers beisDielsweise möglich ist. Ise die Vertiefung 2o schlitzförmig ausgebildet, so ist diese schlitzförmige Ausbildung nicht bis in das Außengewinde geführt, um zu vermeiden, daß beim Anziehen der Mutter ein Verformen dea Schaftendes 11a erfolgt.
Neben Kopfschrauben können auch Stiftschrauben in gleicher Weise mit einer Vertiefung zum Einfuhren eines Elnsteckschlüsseis versehen sein. Die in Fig. 3 dargestellte Stiftschraube ist mit loo bezeichnet. Der Schraubenschaft 111 trägt an seinen beiden Enden lila und 111b je ein Außengewinde 112 und 112a, während der mittlere Teil 111c gewindefrei ist.
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An dem Ende lila des Schaftes 111 ist eine Bohrung 12o vorgesehen, die entsprechend der Bohrung 2o bei dem in Fig. 1 und 2 gezeigten AusfUhrungsbeispiel ausgebildet ist.
Die mittels der Stiftschraube loo miteinander zu verbindenden Platten sind mit 13o und 131 bezeichnet. In der Platte 13o ist ein Gewinde zum Einschrauben der Stiftschraube ausgebildet. Die Platte 131 ist mit einer entsprechenden Durchbohrung versehen, so daß nach dem Aufsetzen der Platte 131 auf die Platte 13o die Stiftschraube loo durch die in der Platte vorgesehene Durchbrechung hindurchgreift und mit ihrem gewindetragenden Ende lila aus der Platte 131 herausragt. Auf das gewindetragende Fnde lila der Stiftschraube loo ist eine mit 14o bezeichnete Mutter aufgeschraubt. Um während des Lösens der Mutter 14o ein Lösen der Stiftschraube loo mit Rechts- oder Linksgewinde in der Platte 13o zu vermeiden, wird in die Bohrung 12o ein mit 2oo bezeichneter Sechskantsteckschliissel eingesetzt, mit dem die Stiftschraube gehalten und gegen ein Verdrehen gesichert ist, während die Mutter 14o gelöst wird. Aufgrund der Ausbildung einer Stiftschraube loo mit einer Einsteckbohrung 12o für einen entsprechend profilierten Steckschlüssel 2oo ist es nicht mehr erforderlich, Stiftschrauben mit gegenläufigen Gewinden zu versehen, um beim Anziehen der Mutter 14o ein Lösen der Stiftschraube loo in der Platte 13o zu vermeiden. Das Ein- und Ausschrauben der Stiftschrnube erfolgt nunmehr mittels des Kinsteckschx'issels 2oo, so daß die sonst verwendete Rohrzange
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zum Festhalten dor Schraube entfällt, mit dem Vorteil, daß eine Beschädigung dos Gewindes der Stiftschraube vermieden wird. Außerdem ist ein Lösen der Stiftschraube mittels des Minsteckschlüssels möglich, ohne daß die eine der beiden Platten demontiert werden muß.
Die Erfindung ist nicht beschränke auf die vorangehend beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Schraubenarten. Jede Schraube mit aufschraubbarer Mutter kann mit einer erfindungsgemäß ausgebildeten Vertiefung bzw. Bohrung 2o und 12o zum Einstecken eines entsprechend profilierten Steckschlüssels zum Festhalten der Schraube, z.B. Kopfschraube, während des Anziehens der Mutter bzw. während des Lösens der Mutter bei Stiftschrauben versehen sein.
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Claims (3)

• · · I Schutzansprüche ;
1. Lösbares Verbindungselement, bestehend aus einem mit einem Außengewinde und mit einer auf dieses aufschraubbaren Mutter versehenen Schraubkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der Scha t (11,-11I) des Schraubkörpers (lo;loo) In seinem einen Endbereich mutternseltlg mit einer In Schaftlängsrichtung verlaufenden Vertiefung (2o;12o) mit an deren Innenwandflächen angeformten Anschlag- und Mitnahmeflächen (21;121) versehen 1st.
2. Verbindungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (2o;12o) als Bohrung mit einem quadratischen, sechseckigen oder eine andere geometrische Form aufweisenden Querschnitt ausgebildet ist.
3. Verbindungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (2o;12o) als Einsteckschlitz ausgebildet ist.
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DE19777728895 1977-09-17 Lösbares Verbindungselement Expired DE7728895U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7728895U true DE7728895U (de) 1977-12-29

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10242195A1 (de) 2002-09-10 2004-03-18 Volkswagen Ag Einstellschraube und ein zu deren Betätigung bestimmtes Werkzeug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10242195A1 (de) 2002-09-10 2004-03-18 Volkswagen Ag Einstellschraube und ein zu deren Betätigung bestimmtes Werkzeug

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