DE7728895U - Lösbares Verbindungselement - Google Patents
Lösbares VerbindungselementInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein lösbares Verbindungselement, bestehend
aus einem mit einem Außengewinde und mit einer auf dieses aufschraubbaren Mutter versehenen Schraubkörper.
Beim Anziehen von auf Schrauben aufgesetzten Muttern zwecks Verbindung zweier Bleche oder zur Befestigung von Fahrzeug-Verkleidungen
wird es oftmals als nachteilig empfunden, daß sich die Schraube mitdreht, ohne daß eine Möglichkeit be
steht, die Schraube während des Anziehvorganges festzuhalten,
da in den meisten Fällen der Hohlraum, in dem der Kopf der Schraube zu liegen kommt, nicht zugänglich ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung 1st es daher, ein lösbares Verbindungselement so auszubilden, daß ein müheloses Anziehen der Mutter bei festgestelltem Schraubkörper möglich
ist, ohne daß ein Halten der Schraube von einer unzugänglichen Seite, wie z.B. des Hohlraumes, erfolgt, in dem der Kopf des
Schraubkörpers liegt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein lösbares Verbindungselement gemäß der eingangs beschriebenen Art vorgeschlagen, bei
dem erfindungsgemäß der Schaft des Schraubkörpers in seinem einen Endbereich mutternseitig mit einer in Schaftlängsrichtung
verlaufenden Vertiefung mit an deren Innenwandfläche angeformten Anschlag- und Mitnahmeflächen versehen ist.
Die Vertiefung im Schraubschaftende ist als Bohrung mit
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einem quadratischen,. sechseckigen oder eine andere geometrische
Form aufweisenden Querschnitt oder als Einsteckschlitz ausgebildet.
Mit einem derart ausgebildeten Verbindungselement ist es erstmals möglich, Schraubkörper, wie Kopf- oder Stiftschrauben,
beim Anziehen der Muttern mutternseitig mit einem entsprechenden in die Vertiefung am Schraubschaftende eingreifenden
Werkzeug so festzuhalten, daB ein Mitdrehen der Kopf- bzw. Stiftschraube vermieden wird, so daß es unwesentlich
ist, ob der Raum, in dem der Schraubkopf zu liegen kommt, zugänglich ist oder nicht. In gleicher Weise
wie Kopfschrauben können auch Stiftschrauben, die endseitig
Gewindeabschnitte tragen, so daß das eine Gewindeende in dem einen Teil der zu verbindenden Platte eingeschraubt
wird, während auf das andere Gewindeende die Mutter aufgesetzt und angezogen wird, nachdem die mit der ersten Platte
zu verbindende zweite Platte aufgesetzt ist, am schaftseitigen Ende mit einer Sechskantbohrung od.dgl. versehen sein,
so daß ein der Bohrung entsprechend profilierter beispielsweise SechskantschlUssel in die Bohrung eingesteckt werden
kann, um die eingeschraubte Stiftschraube während des Lösens
der Mutter einerseits festzuhalten und zum anderen um die Stiftschraube selbst in das für diese vorgesehene Gewinde einschrauben
zu können.
Aufgrund der erfindunqsrjemiißen Ausbildung eines Schraubkörpers
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mit am schaft- und mutternseitigen Ende vorgesehener Bohrung für Einsteckschlüssel ist es möglich, beim Anziehen von Muttern Kopfschrauben und beim Lösen von Muttern Stiftschrauben
mühelos festzuhalten, ohne daß dabei der Kopf der Kopfschraube zugänglich ist oder die Stiftschraube mit anderen geeigneten Mittein festgehalten werden muß.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 einen Schraubkörper in einer Seitenansicht,
Fig. 2 den Endabschnitt des Schraubkörpers gemaß .Fig. 1 mit einer Sechskantbohrung
in einer Ansicht von oben und
Fig. 3 eine zwei Platten verbindende Stiftschraube,
teils in einer Seitenansicht, teils in einem senkrechten Schnitt.
Wie Fig. 1 und 2 zeigen, i^t das mutternseitige Ende 11a eines
Schaftes 11 einer ein Außengewinde 12 tragenden Kopfschraube Io mit einer mittigen, in Schaftlängsrichtung verlaufenden
Vertiefung 2o versehen, die als Bohrung ausgebildet ist und an der Innenwandfläche angeformte Anschlag- und Mitnahmeflächen 21 für das Einstecken eines entsprechend profilierten, in
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Fig.3 dargestellten Steckschlüssels aufweist. Durch entsprechende
Wahl der geometrischen Form des Querschnittes dar Bohrung werden die Anschlag- und Mitnahmeflachen 21 ausgebildet.
So ist bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel die Bohrung mit einen; sechseckigen Querschnitt versehen,
dessen in einem Winkel zueinanderstehende Begrenzungsflächen dann die Anschlag- und Mitnahmeflächen 21 für das
Einführen eines Steckschlüssels bilden, der ebenfalls ein dem Profil der Bohrung entsprechendes Sechskantprofil aufweist
und so bemessen ist, daß er in die Bohrung einfUhrbar
ist. Neben einem sechseckigen Querschnitt kann die Bohrung auch Querschnitte mit anderen geometrischen Abmessungen aufweisen.
Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, die Vertiefung 2o schlitzförmig auszubilden, so daß das Einstekken
eines Schraubenziehers beisDielsweise möglich ist. Ise
die Vertiefung 2o schlitzförmig ausgebildet, so ist diese schlitzförmige Ausbildung nicht bis in das Außengewinde geführt,
um zu vermeiden, daß beim Anziehen der Mutter ein Verformen dea Schaftendes 11a erfolgt.
Neben Kopfschrauben können auch Stiftschrauben in gleicher
Weise mit einer Vertiefung zum Einfuhren eines Elnsteckschlüsseis versehen sein. Die in Fig. 3 dargestellte Stiftschraube
ist mit loo bezeichnet. Der Schraubenschaft 111 trägt an seinen beiden Enden lila und 111b je ein Außengewinde 112
und 112a, während der mittlere Teil 111c gewindefrei ist.
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An dem Ende lila des Schaftes 111 ist eine Bohrung 12o vorgesehen,
die entsprechend der Bohrung 2o bei dem in Fig. 1 und 2 gezeigten AusfUhrungsbeispiel ausgebildet ist.
Die mittels der Stiftschraube loo miteinander zu verbindenden
Platten sind mit 13o und 131 bezeichnet. In der Platte 13o ist ein Gewinde zum Einschrauben der Stiftschraube ausgebildet.
Die Platte 131 ist mit einer entsprechenden Durchbohrung versehen, so daß nach dem Aufsetzen der Platte 131 auf die
Platte 13o die Stiftschraube loo durch die in der Platte vorgesehene Durchbrechung hindurchgreift und mit ihrem gewindetragenden
Ende lila aus der Platte 131 herausragt. Auf das gewindetragende Fnde lila der Stiftschraube loo ist
eine mit 14o bezeichnete Mutter aufgeschraubt. Um während des Lösens der Mutter 14o ein Lösen der Stiftschraube loo
mit Rechts- oder Linksgewinde in der Platte 13o zu vermeiden, wird in die Bohrung 12o ein mit 2oo bezeichneter Sechskantsteckschliissel
eingesetzt, mit dem die Stiftschraube gehalten und gegen ein Verdrehen gesichert ist, während die
Mutter 14o gelöst wird. Aufgrund der Ausbildung einer Stiftschraube loo mit einer Einsteckbohrung 12o für einen entsprechend
profilierten Steckschlüssel 2oo ist es nicht mehr erforderlich, Stiftschrauben mit gegenläufigen Gewinden zu
versehen, um beim Anziehen der Mutter 14o ein Lösen der Stiftschraube loo in der Platte 13o zu vermeiden. Das Ein- und
Ausschrauben der Stiftschrnube erfolgt nunmehr mittels des
Kinsteckschx'issels 2oo, so daß die sonst verwendete Rohrzange
* 1(It
7 -
zum Festhalten dor Schraube entfällt, mit dem Vorteil, daß
eine Beschädigung dos Gewindes der Stiftschraube vermieden wird. Außerdem ist ein Lösen der Stiftschraube mittels des
Minsteckschlüssels möglich, ohne daß die eine der beiden
Platten demontiert werden muß.
Die Erfindung ist nicht beschränke auf die vorangehend beschriebenen
und in der Zeichnung dargestellten Schraubenarten. Jede Schraube mit aufschraubbarer Mutter kann mit einer
erfindungsgemäß ausgebildeten Vertiefung bzw. Bohrung 2o und
12o zum Einstecken eines entsprechend profilierten Steckschlüssels zum Festhalten der Schraube, z.B. Kopfschraube, während
des Anziehens der Mutter bzw. während des Lösens der Mutter
bei Stiftschrauben versehen sein.
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Claims (3)
1. Lösbares Verbindungselement, bestehend aus einem mit
einem Außengewinde und mit einer auf dieses aufschraubbaren Mutter versehenen Schraubkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der Scha t (11,-11I) des Schraubkörpers
(lo;loo) In seinem einen Endbereich mutternseltlg mit
einer In Schaftlängsrichtung verlaufenden Vertiefung (2o;12o) mit an deren Innenwandflächen angeformten
Anschlag- und Mitnahmeflächen (21;121) versehen 1st.
2. Verbindungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (2o;12o) als Bohrung mit
einem quadratischen, sechseckigen oder eine andere geometrische Form aufweisenden Querschnitt ausgebildet ist.
3. Verbindungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (2o;12o) als Einsteckschlitz ausgebildet ist.
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7728895U true DE7728895U (de) | 1977-12-29 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10242195A1 (de) | 2002-09-10 | 2004-03-18 | Volkswagen Ag | Einstellschraube und ein zu deren Betätigung bestimmtes Werkzeug |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10242195A1 (de) | 2002-09-10 | 2004-03-18 | Volkswagen Ag | Einstellschraube und ein zu deren Betätigung bestimmtes Werkzeug |
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