DE77159C - Schaltungsweise zur Ladung von Sammelbatterien in Mehrleiteranlagen - Google Patents
Schaltungsweise zur Ladung von Sammelbatterien in MehrleiteranlagenInfo
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- DE77159C DE77159C DENDAT77159D DE77159DA DE77159C DE 77159 C DE77159 C DE 77159C DE NDAT77159 D DENDAT77159 D DE NDAT77159D DE 77159D A DE77159D A DE 77159DA DE 77159 C DE77159 C DE 77159C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/50—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries acting upon multiple batteries simultaneously or sequentially
- H02J7/575—Parallel/serial switching of connection of batteries to charge or load circuit
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
SIEMENS & HALSKE in BERLIN.
Wenn man in Mehrleitersysteme für Gleichstromverteilung den Stromsammlerbetrieb einführt,
so wird dadurch die an und für sich gegenüber dem Zweileitersystem schon etwas verwickelte Regelung noch umständlicher, denn
dann sind außer den Spannungen der einzelnen Netzgruppen auch noch die veränderlichen
elektromotorischen Kräfte der Batterien, die zu den Gruppen parallel geschaltet werden,
zu regeln.
Besonders verwickelt wird' die Regelung eines solchen Systems bei der Ladung der
Gruppenbatterien, da dann außerdem noch besondere Hülfsmittel anzuwenden sind, um
die für die Ladung der Batterien erforderlichen höheren Spannungen möglichst ohne
Störung der Netzspannung zu erhalten;
Diese an und für sich verwickelte Aufgabe der Ladung der Gruppenbatterien in Mehrleitersystemen
in einfacher Weise zu lösen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung. Das der Erfindung zu Grunde liegende Verfahren
ist folgendes:
Vor dem Laden werden zunächst durch Bewegung eines Schalthebels alle Verbindungen
der Gruppenbatterien mit den Ausgleichsleitern des Netzes unterbrochen, durch eine Weiterbewegüng desselben Hebels werden
sämmtliche Batterien von neuem hinter einander geschaltet Und zugleich in ihren Stromkreis eine Hülfserzeugermaschine eingeschaltet.
Die zu einer Gesammtbätterie hinter einander geschalteten Gruppenbatterien
liegen dann zwischen den beiden Hauptleitern des Netzes und können in bekannter Weise
durch die in ihren Stromkreis geschaltete Hülfserzeugermaschine geladen werden. Diese
Ladung ist dann nicht verwickelter als die bekannte Ladung der Sammlerbatterie eines
Zweileitersystems durch eine Zusatzmaschine. Durch Aufhebung der Verbindung mit den
Ausgleichsleitern fällt die Notwendigkeit, beim Laden auf die Gruppenspannungen
Rücksicht zu nehmen, fort. Allerdings wird dadurch zugleich auch die Verwendbarkeit
des vorliegenden Verfahrens auf solche Mehrleitersysteme beschränkt, bei denen die Regelung
der Gruppenspannungen auch ohne Zuhülfenahime der gerade zu ladenden Gruppenbatterien
ausgeführt werden kann.
In den Fig. ι und 2 sind die bei der Ausführung des in seinen Hauptzügen bereits
gekennzeichneten Verfahrens angewendeten Schaltungen beispielsweise für ein Dreileitersystem
schematisch dargestellt.
A (Fig. ι und 2) ist ein doppelter, zweipoliger
Umschalter. Die Klemmen der einen Seite λ 1J b1 und c1 sind der Reihe nach mit
dem Ausgleichsleiter L0 des Netzes, dem »neutralen«: Ende der Batterie bl und dem
einen Pole der Maschinen Af* verbunden. Die Klemmen der anderen Seite a'2, b'2 und c2
stehen der Reihe nach in Verbindung mit dem Ausgleichsleiter L0 des Netzes, dem
»neutralen« Ende von B2 und dem zweiten Pole der Maschine Af. An den Klemmen b1
und b2 sitzen zwei durch einen gemeinschaftlichen Griff umzulegende, aber von einander
isolirte Stromschlußhebel H1 und H"2. Bei
der Entladung (Fig. 1) verbinden diese beiden Hebel die »neutralen« Enden der beiden
Gruppenbatterien B1 und B'2 mit dem neu-
(2. Auflage, ausgegeben am 30. Juli igcß.l
tralen Leiter des Netzes. Sollen■- aber die
Batterien nach dem oben angegebenen Verfahren gemeinschaftlich geladen werden, so
werden die Hebel herumgeschlagen (Fig. 2), so daß sie mit c1 und c2 Stromschluß herstellen.
Dadurch werden zu gleicher Zeit die Batterien hinter einander geschaltet und die
Maschine Af in ihren Stromkreis eingefügt. Die Maschine muß selbstverständlich vorher
von dem Netz abgeschaltet sein. M* wird dann in bekannter Weise als Hülfserzeugermaschine
für die gemeinschaftliche Ladung beider Gruppenbatterien von den Hauptleitern L1 und L2 aus benutzt. Wodurch sie
angetrieben wird, ist gleichgültig. Da es wünschenswerth und möglich ist, sie während
der Hauptbetriebszeit unmittelbar auf eine der Netzgruppen arbeiten zu lassen (Fig. 1), so sind außer dem oben beschriebenen
Umschalter A beim Betriebe noch die beiden Ausschalter B und C zu beachten.
Die Abänderung der in den Fig. 1 und 2 beispielsweise für das Dreileitersystem dargestellten
Schaltvorrichtungen für Mehrleitersysteme höherer Ordnung bietet keine Schwierigkeiten.
Wenn das oben gekennzeichnete Verfahren in solchen Mehrleitersystemen angewendet
werden soll, bei denen die Ausgleichung der Gruppenspannungen entweder fortwährend
oder nur während der Ladung der Batterien durch Ausgleichmaschinen bewirkt wird,
empfiehlt sich die besondere Anordnung, die Hülfserzeugermaschine mit dem Ankersystem
der Ausgleichmaschine so zu kuppeln, daß dieses Ankersystem zugleich als Motoranker
für den Antrieb der Hülfserzeugermaschine verwendet werden kann. Fig. 3 stellt eine
solche Anordnung für ein Dreileitersystem dar.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schaltungsweise zur Ladung von Sammelbätterien in Mehrleitersystemen für Gleichstromvertheilung, in denen die Einzelgruppen Sammlerbatterien enthalten, durch welche die Ladung dieser Gruppenbatterien dadurch vereinfacht und in ihrer Regelung von den in den einzelnen Gruppen herrschenden Spannungen unabhängig gemacht werden soll, daß man im Gegensatz zu dem durch das D, R. P. Nr.62432 geschützten Verfahren zunächst vor der Ladung sämtntliche Verbindungen der Sammler mit dem oder mit den neutralen Leitern unterbricht, dann die Gruppenbatterien wieder hinter einander schaltet und in ihren Stromkreis eine Zusatzmaschine einfügt, worauf dann die hinter einander geschalteten Gruppenbatterien mit Hülfe der Zusatzmaschine in bekannter Weise von den zwei Hauptleitern des Vertheilungsnetzes aus gleichzeitig geladen werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77159C true DE77159C (de) |
Family
ID=349988
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77159D Expired - Lifetime DE77159C (de) | Schaltungsweise zur Ladung von Sammelbatterien in Mehrleiteranlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77159C (de) |
-
0
- DE DENDAT77159D patent/DE77159C/de not_active Expired - Lifetime
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