DE76667C - Controlvorrichtung für die Entnahme von Flüssigkeiten - Google Patents

Controlvorrichtung für die Entnahme von Flüssigkeiten

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DE76667C
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DE
Germany
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control device
clockwork
liquid
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liquids
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT76667D
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English (en)
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H. BROCKELT in Dresden-Neustadt, Martin-Lutherstr. 29
Publication of DE76667C publication Critical patent/DE76667C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/0855Details concerning the used flowmeter

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  • Water Treatment By Electricity Or Magnetism (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende elektrische Controlvorrichtung für die Entnahme einer unter Druck stehenden Flüssigkeit (z. B. Bier) aus ihrem Behälter unterscheidet sich von älteren Vorrichtungen gleicher oder ähnlicher Bestimmung wesentlich durch die Anordnung der den Contact schliefsenden bezw. öffnenden Theile, sowie dadurch, dafs die Angabe der entnommenen Flüssigkeitsmenge aus der Laufdauer bezw. Zeigerbewegung eines Uhrwerkes bestimmt wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 eine Vorderansicht der Controlvorrichtung dar; die Fig. 2 und 3 veranschaulichen Seitenansicht und Oberansicht derselben mit Schnitt durch das Gehäuse. Fig. 4 bis 7 sind Sonderansichten der Contactvorrichtung und Fig. 8 ist ein Schaltungsschema.
Im Gehäuse α befindet sich ein Uhrwerk A mif mehreren Zifferblättern und Zeigern (siehe Fig. 1). Dasselbe ist nach Art eines Zählwerkes für Umdrehungszahlen eingerichtet und zeigt auf dem Zifferblatt ^1 die Einer und Bruchtheile der entnommenen Liter, auf dem Zifferblatt ^2 die Hunderter und Zehner und auf dem Zifferblatt ^8 die Tausender an. Bei verlangter gröfserer Leistungsfähigkeit könnte die Zahl der Zifferblätter und Zeiger noch vermehrt werden; jeder folgende Zeiger führt bei einer ganzen Umdrehung des vorhergehenden den zehnten Theil einer Umdrehung aus. Die Eintheilung kann auch insofern geändert werden, als auf dem ersten Zifferblatt Hundertstel-Liter angegeben werden. Die Geschwindigkeit des Uhrwerkes ist nun durch einen Windfang b oder gleichwerthige Mittel derart geregelt, dafs in der Zeiteinheit eine bestimmte Zahl von Umdrehungen erfolgt. Andererseits wird durch einen gewissen Querschnitt bei einem gewissen Druck eine bestimmte und stets gleiche Flüssigkeitsmenge strömen. Hieraus folgt, dafs man — unter Zugrundelegung der richtigen Abmessungen — aus. der Laufdauer des Uhrwerkes durch die Gröfse der stattgehabten Zeigerbewegung die entnommene Flüssigkeitsmenge bestimmen kann, wenn man mit Hülfe des elektrischen Stromes das Uhrwerk beim Oeffnen des Hahnes auslöst und beim Schliefsen desselben wieder sperrt.
Dies bewirkt ein Elektromagnet B, dessen Anker c bei d schwingend gelagert ist und am Ende seiner Verlängerung e eine Hülse mit einem Gummistopfen f trägt. So lange der Anker angezogen ist, drückt f auf eine von der Windfangachse getragene Scheibe g und hemmt dadurch das Uhrwerk. Wird der Strom unterbrochen und der losgelassene Anker von der Feder h angehoben, so kann das Uhrwerk in Thätigkeit treten. Die soeben erläuterte Anordnung setzt einen dauernden Strom voraus, sie kann aber ohne Weiteres auch in der Art umgekehrt werden, dafs die Sperrvorrichtung durch eine Feder in Berührung mit dem Uhrwerk erhalten und bei Erregung des Magneten abgehoben wird. Die Contactvorrichtung mufs natürlich der einen oder anderen Anordnung angepafst werden.
Die Contactvorrichtung ist in bezw. an dem in die Abflufsleitung hinter dem Ablafshahn eingeschalteten Rohrstück C angeordnet. In seinen Hohlraum., ist eine Zunge i derart eingebaut, dafs sie von der Zuflufsseite her den Querschnitt um mehr als die Hälfte verkleinert,
indem sie schräg ansteigt (s. Fig. 4, 5 und 7). Unmittelbar hinter dieser Zunge, möglichst dicht an deren Kante sich anschliefsend, liegt die Achse k einer Klappe /, welche unter dem Druck von Federn tn den Querschnitt des Rohres verschliefst, so lange kein Druck im Rohr herrscht. Wird aber der Hahn geöffnet, so dreht der infolge der Zunge einseitig auf / wirkende Druck die Klappe entgegen dem Zuge der Federn in die Stromrichtung. Hierbei wird, je nachdem eine der beiden oben erwähnten Anordnungen gewählt ist, ein elektrischer Contact entweder geschlossen oder geöffnet. Nach der der Zeichnung zu Grunde gelegten Anordnung geschieht das letztere, indem der mit k verbundene Arm η, welcher den einen (isolirten) Pol trägt, von dem mit dem anderen (ebenfalls isolirten) Pol verbundenen Contactstück 0 abgehoben wird. Im entgegengesetzten Falle brauchte nur dem Arm η eine entsprechende andere Stellung gegeben zu werden. Aus dem Schaltungsschema Fig. 8 ergiebt sich, dafs von C aus die beiden Leitungsdrähte ρ ρ unmittelbar bezw. über eine an beliebiger Stelle eingeschaltete Elektricitätsquelle D nach dem Elektromagneten B führen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Controlvorrichtung für die Entnahme einer unter Druck stehenden Flüssigkeit aus ihrem Behälter, bei welcher nach Oeffnen des Ablafshahnes die einseitig gegen eine im Abflufsrohr angeordnete Klappe (I) drückende Flüssigkeit die Klappe in die Stromrichtung einstellt und dadurch einen elektrischen Contact öffnet oder schliefst, wodurch der Anker (c ef) eines Elektromagneten ein Uhrwerk auslöst, dessen Zeiger die Dauer der stattgehabten Oeffnung des Hahnes und demzufolge die Menge der entnommenen Flüssigkeit erkennen lassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT76667D Controlvorrichtung für die Entnahme von Flüssigkeiten Expired - Lifetime DE76667C (de)

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