DE7621694U1 - Luftfilter fuer brennkraftmaschinen, kompressoren und sonstige luftansaugende maschinen - Google Patents

Luftfilter fuer brennkraftmaschinen, kompressoren und sonstige luftansaugende maschinen

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DE7621694U1
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  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

6. Juli 1976
Anraelderin: Filterwerk Mann & Hummel GmbH, Hindenburgstr. 37-^5» 71IO Ludwigsburg
Akte 1706
-Die Erfindung betrifft einen Luftfilter fur Brennkraftmaschinen, Kompressoren und sonstige luftansaugende Maschinen, der ein zweiteiliges Gehäuse mit einem topfförmigen Unterteil und einen am kreisförmigen Unterteilrand über eine Kastverbindung festlegbaren Gehäusedeckel aus elastischem Kunststoff aufweist 3 wobei das innere Gehäuseteil mehrere auf den Umfang verteilte, radial nach außen vorspringende Rastnockeri und das umschließende Gehäuseteil der Anzahl, Lage und Form der Rastnocken angepaßte Aussparungen hat.
An derlei Rastverbindungen werden in der Praxis erhebliche Anforderungen gestellt. Einerseits soll der auf .gerastete Deckel gut befestigt sein, damit er den im Betrieb auftretenden Belastungen widerstehen kann. Hierzu zählen nich nur die beispielsweise beim abgedichteten Einspannen eines
Luftfilter für Brennkraftmaschinen, |
Kompressoren und sonstige luftan- f
saugende Maschinen \
Akte 1706
Filterelements auftretenden Biegebeanspruchungen. Vielmehr können überlagerte Wechselbeanspruchungen hinzukommen, wie sie bei pulsierend angesaugter Luft entstehen. Andererseits soll sich der Deckel ohne Zuhilfenahme von Werkzeug einfach einrasten und lösen lassen.
Bei dem bekannten Luftfilter der DT-OS 19 25 341 sind die Rastnocken am Außenumfang eines kreisscheibenförmigen Gehäusedeckels angeordnet. Der Unterteilrand weist eine entsprechende Anzahl von nach Lage und Form angepaßten Aussparungen auf. Ein solcher RastVerschluß läßt sich allenfalls unter Zuhilfenahme eines Werkzeugs lösen. Die Aussparungen im Unterteilrand sind nur mit kompliziertem Werkzeug herstellbar. Außerdem erfordert der Rastverschluß wegen der Unnachgiebigkeit des Unterteilrandes die Einhaltung relativ kleiner Toleranzen; womit sich die Fertigung weiter verteuert.
Bei dem Rastverschluß des Filters entsprechend DT-Gm 18 72 271* springen die Rastnocken von einem mit dem Gehäusedeckel einstückig verbundenen Zylindermantel radial nach außen vor. Um eine bessere radiale Nachgiebigkeit zu. erreichen, sind in dem Zylindermantel zwischen den Rastnocken in Achsrichtung verlaufende Schlitze angeordnet. Dieser Rastverschluß ist so ausgestaltet, daß er sich ohne Zerstörung nicht mehr lösen läßt. Auch erfordern die Aussparungen im Unterteilrand wiederum komplizierte Herstellwerkzeuge.
Schließlich sind bei durch Deckel verschließbaren Gehäusen aus Kunststoff allgemein Rastverschlüsse bekannt, bei denen eine ringförmige Rastwulst einer gleichfalls ringförmigen Rastnut zugeordnet ist. Die Teile können ohne weiteres zusammengefügt und wieder voneinander gelöst werden. Der Verschluß versag aber nur äußerst geringen Lösekräften zu widerstehen, weil für die Herstellbarkeit und Funktionstüchtigkeit des Rastverschlusses ein entsprechend weich einge-
Akte 1706
stellter Kunststoff verwendet werden muß.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Rastverbindung des eingangs aufgezeigten Luftfilters ohne Zuhilfenahme zusätzlicher Teile so zu verbessern, daß sie die auch für rauhen Betrieb geforderten Festigkeitsbedingungen erfüllt und ein Zusammenfügen wie auch ein Lösen von Hand ermöglicht.
Die Lösung der Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß die Rastnocken am Unterteilrand vorgesehen sind und der Gehäusedeckel den Unterteilrand mit einem schmalen Ringmantel übergreift, der an den im wesentlichen quer zur Deckelachse angeordneten Deckelkörper anschließt und die Aussparungem bildende, sich von dem übergang vom Deckeikörper in den Ringmantel erstreckende und an der gegenüberliegenden Seite als Widerlager für die Rastnocken ausgestaltete Fenster aufweist und mit mehreren auf den Umfang verteilten, jeweils zwischen Fenstern angeordneten, im wesentlichen in Achsrichtung verlaufenden und nach außen vorspringenden Sicken versehen ist.
Der den Unterteilrand mit einem schmalen Ringmantel übergreifende Gehäusedeekel ist für eine ausreichend feste Rastverbindung stabil genug, läßt sich aber infolge der in Achsrichtung verlaufenden Sicken stückweise hintereinander von dem Unterteilrand lösen. Hinterschneidungen sind vollständig vermieden, so daß einfache Herstellwerkzeuge verwendet werden können.
Zur Fertigungsvereinfachung sind in Ausgestaltung der Erfindung der Ringmantel und etwas stärker die Sicken auf den Deckelkörper zu nach innen geneigt.
Ein weiterer Vorschlag zielt darauf ab, die Handhabung das Deckels bei kleinstmöglichen Außenabmessungen zu erleichtern.
ill · · * »a
Äkte 1706
Er kennzeichnet sich dadurch, daß der Ringmantel an seinem freien Ende mit einem nach außen gestellten Rand versehen ist und die Sicken, ausgehend vom mittleren Bereich des Ringmantels, auf den Außenumfang des Randes zulaufend abgeschnitten sind. Die hierdurch entstehenden, bis in der. mittleren Bereich des Ringraantels sich erstreckenden Schlitze weisen, weil im Sickengrund gelegen, einen hochgestallten Kragen auf, der in den nach außen gekrümraten Rand des Deckels übergeht. Ausreichend Festigkeit einerseits und genügend Nachgiebigkeit andererseits sind so gewährleistet .
Eine gute Abdichtung des Verschlusses in Verbindung mit einer erheblichen Toleranzunempfindlichkeit ist dadurch gegeben, daß der Gehäusedeckel innerhalb des Ringmantels einen konzentrischen Ringkragen aufweist, der mit dem Ringmantel eine Ringnut bildet, und daß der Uriterteilrand eine Ringschulter zum stirnseitigen Abstützen des Ringkragens bei aufgerastetem Gehäusedeckel hat, wobei zwischen der Stirnseite des Unterteilrandes und dem Grund der Ringnut ein axialer Abstand belassen ist.
.Nachstehend wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Ss zeigt
Figur 1 einen Luftfilter in schematischer Darstellung
in Seitenansicht,
Figur 2 eine Randpartie des Luftfilters der Figur 1
von oben in vergrößerter Darstellung, Figur 3 einen Ausschnitt des ünterteilx*andes mit in Abstand darüber dargestelltem Gehäusedeckel
in Seitenansicht,
- Figur 4 einen Querschnitt durch die Rastverbindung nach der Linie 4-4 der Figur 2 in ver-
größerter Darstellung,
Figur 5 einen Schnitt durch den Gehäusedeckel nach
Akte 1706
' Linie 5 - 5 der Figur 3 und Figur· 6 einen Schnitt nach Linie 6-6 der Figur 5-
Der Luftfilter 1 hat ein Ansaugrohr 2, das in ein zweiteiliges Gehäuse 3 rait einem topfförmigen unterteil 4 und einem am ünterteilrand 5 über eine Rastverbindung 6 festgelegten Gehäusedeckel 7 einmündet. Aus dem Unterteil mündet ein Reinlu?tstutzen 8. Die Gehäuseteile bestehen aus elastischem Kunststoff. Zwischen dem Gehäusedeekel 7 und. dem Boden des Unterteils 4 ist eine ringförmige, austauschbare Filterpatrone 9 axial abgedichtet eingespannt.
Im praktischen Betrieb strömt die angesaugte Luft durch das Ansaugrohr 2 in das Gehäuse 3> passiert die Filterpatrone 9 radial von außen nach innen und verläßt den Luftfilter durch den Reinluftstutzen 8 zur nicht dargestellten luftansaugenden Maschine.
Der Unterteilrand 5 weist mehrere auf den Umfang verteilte, radial nach außen vorspringende Rastnocken 11 auf, die jeweils durch zwei seitliche Stege 12 abgestützt sind. Außerdem hat der Unterteilrand am Innenumfang eine Ringschulter
Der Gehäusedeckel besteht aus einem im wesentliehen quer zur Deckelachse angeordneten Dockelkörper 21, der am Außenumfang in einen Ringmantel 22 übergeht. Der Ringmantel 22 übergreift den Unterteilrand 5· Er weist der Anzahl, Lage und Form der Rastnocken 11 angepaßte, als Fenster 24 ausgestaltete Aussparungen auf, die sich von dem übergang 25 vom Deckelkörper 21 in den Ringmantel 22 erstrecken und an der gegenüberliegenden Seite als Widerlager 26 für die Rastnocken 11 ausgebildet sind.
Der Ringmantel 22 ist mit mehreren auf den Umfang verteilten,
Akte 1706
jeweils zwischen den Fenstern angeordneten, nach außen vorspringenden Sieken 31 versehen. Hie aus der Figur k ersichtlich, sind der Ringmantel 22 und in etwas stärkerem Maße die Sicken 31 auf den Deckelkörper 21 zu nach innen geneigt- Die zweckmäßige Anzahl der Sieken ist durch einen Versuch zu ermitteln. Es kann sich beispielsweise als günstig ergeben, nur nach jedem zweiten Fenster eine Sicke anzuordnen.
An seinem freien Ende hat der Ringznantel 22 einen nach außen gestellten Rand 32. Die Sicken 31 enden außen auf einem gedachten, den Außenumfang des Randes 32 umschließenden Zylindermantel. Es ergeben sich dadurch Schlitze 38, die sich bis in den mittleren Bereich des Ringmantels 22 erstrecken und. von Wandungsteilen der Sicken 31 als eine Art hochgestellter Kragen umgeben sind.
Der Gehäusedeckel 7 ist innerhalb des Ringmantels 22 mit einem konzentrischen Ringkragen 35 versehen, der mit dem Ringmantel 22 eine Ringnut 36 bildet. Wie aus der Figur 4 hervorgeht, stützt sich der Ringkragen 35 bei aufgerastetem Gehäusedeckel 7 stirnseitig an der Ringschulter 13 des Unterteilrandes 5 ab. Die axialen Abmessungen sind so getroffen, daß zwischen der Stirnseite 5 a des Unterteilrandes 5 und dem Grund 37 der Ringnut 36 ein axialer Abstand A verbleibt. Der somit an dieser Stelle nicht abgestützte Randteil des Gehäusedeckels 7 vermag entsprechend nachzugeben und trägt dazu bei, unvermeidliche axiale Fertigungstoleranzen zu überbrücken.

Claims (2)

Akte 17Q6 Ansprüche
1. Luftfilter für Brennkraftnaschxnen, Kompressoren und sonstige luftansaugende Maschinen, der ein zweiteiliges Ge- ' häuse mit einem topfförmigen Unterseil und einem am kreisförmigen Unterteilrand über eine Rastverbindung festlegbaren Gehäusedeckel aus elastischem Kunststoff aufweist, wobei das innere Gehäuseteil mehrere auf den Umfang verteilte, radial nach außen vorspringende Rastnocken und das umschließende Gehäuseteil der Anzahl, Lage und Form der Rastnocken angepaßte Aussparungen hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastnocken (11) am Unterteilrand (5) vorgesehen sind und der Gehäusedeckel (7) den Unterteilrand (5) mit einem schmalen Ringmantel (22) übergreift, der an den im wesentlichen quer zur Deckelachse angeordneten Deckelkörper (21) anschließt und die Aussparungen bildende, sich von dem übergang (25) vom Deckelkörper (23) in den Ringmantel (22) erstreckende und an der gegenüberliegenden Seite als Widerlager (26) für die Rastnocken (11) ausgestaltete Fenster (21O aufweist und mit mehreren auf
β den Umfang verteilten, jeweils zwischen Fenstern (2*1) angeordneten, im wesentlichen in Achsrichtung verlaufenden und nach außen vorspringenden Sicken 61) versehen ist.
2. Luftfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringmantel (22) und et^/ras stärker die Sicken (31) auf den Deckelkörper (21) zu nach innen geneigt sind.
3· Luftfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringmantel (22) an seinem freien Ende mit einem nach
Akte 1705
außen gestellten Rand (32) versehen Ist und die Sicken (3D, ausgehend vom mittleren Bereich des Rlngmantels (22) 3 e.V.? den AuSenumfang des Randes (32) zulaufend abgeschnitten sind.
Luftfilter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäusedeckel (7) Innerhalb des Ringmantels (22) einen konzentrischen Kingkragen (35) aufweist, der mit dem Ringmantel (22) eine Ringnut (36) bildet, und daS der üncarteilrand (5) eine Ringschulter (13) zum stirnseitigen Abstützen des Ringkragens (35) bei aufgerasttvtein Gehäusedekkel (7) hat-, wobei zwischen der Stirnseite i5a) des Xintarteilrandes (5) und! dem Grund (37) der Ringnut (36) ein axialer Abstand (A) belassen 1st.
DE19767621694 1976-07-09 1976-07-09 Luftfilter fuer brennkraftmaschinen, kompressoren und sonstige luftansaugende maschinen Expired DE7621694U1 (de)

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