DE7611234U1 - Schneidplatte mit gekruemmten schneidkanten und konkaven kegelstumpffoermigen spanflaechen - Google Patents

Schneidplatte mit gekruemmten schneidkanten und konkaven kegelstumpffoermigen spanflaechen

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DE7611234U1
DE7611234U1 DE7611234U DE7611234U DE7611234U1 DE 7611234 U1 DE7611234 U1 DE 7611234U1 DE 7611234 U DE7611234 U DE 7611234U DE 7611234 U DE7611234 U DE 7611234U DE 7611234 U1 DE7611234 U1 DE 7611234U1
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Description

mit gekrümmten Schneidkanten und konkaven kegelstumpfformigen Spanflächen
Die Erfindung betrifft eine Schneidplatte mit Spanformer an wenigstens einer der Arbeitsflächen, von dreieckiger oder viereckiger Gestalt, mit einem Neigungswinkel, der vorzugsweise null oder positiv ist, mit im allgemeinen beliebigem, jedoch vorzugsweise positivem Spanwinkel, und mit konkaven kegelstumpfformigen Spanflächen, die zum maschinellen Bearbeiten von Metallen oder metallischen Werkstücken auf einem Werkzeuggrundkörper befestigbar ist.
Die folgenden und für die Beschreibung der Erfindung notwendigen Definitionen werden anhand der beigefügten Fig. 1, 2 und 3 erläutert.
Pig. 1 zeigt die stirnseitige Projektion einer im Raum angeordneten dreieckigen Schneidplatte ohne Spanformer, die mit einer Schneidenecke A1 an einem Werkstück angreift und deren Preiwinkel an diesem Punkt mit <*, bezeichnet ist.
Pig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Schneidplatte mit Blickrichtung senkrecht zur Kante A1A2 gemäß Fig. 1.
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Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die Schneidplatte in einer zur Kante A1A2 senkrechten Ebene No nahe der Schneidenecke Al.
Qr ist die Ebene, die die Schneidenecken, wie z.B. A1, A2, A3, enthält, während Q^ eine der Ebenen ist, welche zwei Schneidenecken enthalten und den Umriß der Schneidplatte bestimmen.
Mit Neigungswinkel (Fig. 1) wird ein Winkel λ_ bei einer Schneidplatte ohne Spanformer, oder auch ein Winkel<f bei einer Schneidplatte mit gekrümmten Kanten und Spanformer bezeichnet, wobei der Winkel Λ definiert wird als die Winkelneigung der Kante A1A2 gegenüber der Wirk-Bezugsebene Pre, die durch die Drehachse des bearbeiteten Werkstückes und durch die am Werkstück angreifende Schneidenecke A1 geht, während der Winkel £ als die auf die genannte Wirk-Bezugsebene bezogene Winkelneigung der Tangente zur Schneidkante Co im Schnittpunkt N von Co mit der Ebene No definiert wird.
Mit Spanwinkel (Fig. 3) wird ein spezieller Winkel definiert, der in der zur Kante A1A2 der Schneidplatte senkrechten Ebene No an einem Punkt nahe der Schneidenecke A1 liegt, beispielsweise am Punkt N:
- bei einer Schneidplatte ohne Spanformer ist es der Winkel / n, der von den Schnittlinien der EbenenQj- und No, einerseits, und den Ebenen Pre und No, andererseits, begrenzt wird,
- bei einer Schneidplatte mit Spanformer ist es der Winkel *\ , der begrenzt wird von der Schnittlinie der Ebenen No und Pre, einerseits, und der Tangente an die sich als Schnittlinie der Spanfläche mit der Ebene No ergebende Krümmung C1 im Schnittpunkt N der Schneidkante Co mit der Ebene No.
Schon seit langem werden Schneidwerkzeuge hergestellt, deren geometrische Gestaltung immer stärker so verfeinert wurde, daß sie, dank der Spanflächen und Spanformer, den bestmöglichen
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Angriff an der Oberfläche des Werkstückas sowie für den vom Werkstück abgenommenen Span die am besten geeignete Form zuließ, damit sich der Span einrollt, in kleine Stücke bricht und ohne Schwierigkeiten aus dem Arbeitsraum herausgeschafft werden kann.
Aus diesem Grund wurden anfangs aus einem Stück gefertigte Schneidwerkzeuge empfohlen und benutzt, bei denen die Spanflächen und Spanformflächen angeschliffen waren. Es war jedoch schwierig, die Spanflächen und Spanformflächen mit diesem Arbeitsverfahren mit den sowohl für die üblichen als auch für spezielle Bearbeitungsaufgaben am besten geeigneten und kompliziertesten Formen auszubilden. Außerdem wurden die genannten Flächen beim Nachschleifen nicht genau eingehalten.
Schließlich ergab sich eine Einschränkung des Anwendungsbereiches, besonders hinsichtlich des Vorschubbereiches, daraus, daß es mit den zur Verfügung stehenden Schärfwerkzeugen unmöglich war, bestimmte besonders komplizierte Spanflächen und Spanformflächen herzustellen.
Aufgrund dieser ersten Nachteile wurde vorgeschlagen, abnehmbare Schneidplatten zu verwenden, die im allgemeinen nach Verfahren der Pulvermetallurgie, beispielsweise durch Sintern, hergestellt werden und für den Arbeitseinsatz auf einem Werkzeuggrundkörper mechanisch befestigbar sind. Damit wurde es möglich, die neuen Formen der Span- und Spanformflächen für eine Schneidplatte zu konstruieren und eine gute Reproduzierbarkeit zu garantieren.
Unter den bekannten Schneidplatten sei an erster Stelle eine ;
Schneidplatte erwähnt, deren Spanformnuten geometrisch so :
gestaltet waren, daß sie anfangs eingeschliffen werden konnten. j
Die von einem prismatischen Raumkörper gebildete Schneidplatte ]
mit wenigstens einer oberen Fläche, einer Schneidenecke und j
einer auf dieser Fläche angeordneten Spanformnut zeichnet \
sich dadurch aus, daß die genannte Spanformnut von zwei \
/4 j
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I 1
konkaven, gleichaohsigen, konisohen Fläohen gebildet ist, welche sich durch Aufeinandersetzen von zwei an ihren großen Basen aneinanderstoßenden gleiehaohsigen Kegelstumpfeη ergeben, so daß die Achse der Kegelstümpfe in einer Ebene parallel zur und über der oberen Fläche der Schneidplatte und somit im Flächenwinkel liegt, der von der Schneidenecke gebildet wird. Außerdem bildet die eine der beiden konischen Flächen die Spanfläche der Schneidplatte, die andere die Spanformfläche.
Auch wenn diese spezielle geometrische Gestaltung augenscheinlich den besten Ablauf des Spans hervorrief» um dessen Abführung zu gestatten, so schien es doch, daß, da die Geometrie der Spanformnut durch Rotation zustande kam, die Spanfläche und die Spanformfläche nicht unterbrochen sind und dadurch im Bereich der gerundeten Schneidenecke insofern von größerem Nachteil sind, als sie infolge Fehlens einer die Bewegungsbahn des Spans ändernden Vorrichtung den Span nicht zu einem guten Einrollen zwingen.
Folglich ist die Verwendung dieses Schneidplatten-Typs bei geringen Schnittiefen ausgeschlossen, was den universellen Charakter der Schneidplatte aufhebt.
Um diese Nachteile auszuschalten, wurden andere Schneidplatten-Typen empfohlen und auch so gestaltet, daß der Neigungswinkel und der Spanwinkel gleichzeitig null oder positiv waren. Diese Schneidplatten unterscheiden sich von den zuvor beschriebenen durch eine geometrische Gestaltung der Spanflächen, die ein spezielles Herstellungsverfahren erfordert, nämlich das direkte Verdichten bzw. Verpressen von pulverförmigen Werkstoffen.
Die Spanflächen sind entweder sphärische oder zylindrische Elemente.
Handelt es sich um eine Kugel, so wird deren Radius bestimmt und ihr Mittelpunkt auf einer Senkrechten im Zentrum der entsprechenden Fläche der Schneidplatte angeordnet.
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1st die Spanfläche nicht ein ununterbrochener Kugelteil, sondern wird sie von einer zylindrischen Fläche gebildet, liegt die Achse in einer zur Schneidkante der Schneidplatte senkrechten Ebene und ist gegen ihren Schwerpunkt geneigt. Um eine Schneidplatte mit mehreren Schneidenecken herzustellen, werden somit die Spanflächen von ebenso vielen Zylindern gleicher Abmessungen gebildet wie Schneidenecken vorhanden sind. 'Da diese Spanflächen parallele Erzeugende haben, begünstigen sie den Spanablauf in einer zu den Zylindererzeugenden parallelen, d.h. zur Schneidkante senkrechten Richtung. Polglich tritt, hauptsächlich bei Schneidplatten mit zwei Schnittrichtungen, beim Arbeiten mit geringer Schnittiefe ein größerer Nachteil
| auf, der darin besteht, daß der Spanablauf in eine bevorzugte
Richtung gedrängt wird, die den Span von den Spanformflächen weg führt. Daraus folgt, daß der Span der Auflauffläche des Spanformers ausweicht und sich somit schlecht ausbildet.
Es wurde jedoch ein anderer Schneidplatten-Typ mit dreieckiger, quadratischer und sechseckiger Gestalt vorgeschlagen, bei dem die Spanfläche mit einer Schleifscheibe erzeugt wird, die unter einem gegebenen Winkel so an die Schneidplatte angesetzt wird, daß diese Hauptfläche von der Schneidkante aus zum Innern der Schneidplatte hin ansteigt und daß sich der Schneidenwinkel dieser Kante als stumpfer Winkel ergibt. Somit sind die Spanfläche und die entsprechende Kante zwischen zwei Schneidenecken gekrümmt und konvex, so daß, wenn die Schneidplatte in Berührung mit dem Werkstück kommt, der anfängliche Berührungspunkt an einer von den genannten Schneidenecken entfernten Stelle auf der Schneidkante liegt, wobei die Krümmung dieser Kante Rattern bzw. Vibrieren und dadurch deren Verschleiß verringert.
Trotz der festgestellten Qualitäten sind doch größere Nachteile anzumerken, die den universellen Einsatz einer solchen Schneidplatte verhindern.
So verlangt die Schneidplatte, deren prismatischer oder pyramidenförmiger Rohling durch direktes Verpressen von
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pulverförmlgen Werkstoffen erzeugt wird, eine obligator!sohe maschinelle Bearbeitung mit der Schleifscheibe, um ihre endgültigen geometrischen Eigenschaften zu erreichen.
Außerdem erweisen sich als vorteilhaft beschriebene Elemente in der Praxis als größere Mangel, die den Einsatz eines solchen Werkzeuges in den Fällen, wo es wesentlich auf die Spankontrolle ankommt, schwierig machen. Dies trifft bei ins Negative gehendem Neigungswinkel und ebensolchem Spanwinkel zu, die für die Qualität des Spanablaufs nachteilig sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schneidplatte mit neugestalteten Spanflächen zu schaffen, die die bisher aufgetretenen Schwierigkeiten zuverlässig überwindet.
Die Lösung dieser Aufgabe hat zu einer Schneidplatte von im wesentlichen dreieckiger oder viereckiger Gestalt, mit Spanformer an wenigstens öiner der Arbeitsflächen, mit einem Neigungswinkel, der vorzugsweise null oder positiv ist, und mit im allgemeinen beliebigem, jedoch vorzugsweise positivem Spanwinkel geführt, bei der erfindungsgemäß der Neigungswinkel und der Spanwinkel sich ausgehend von Spanflächen ergeben, die Teile von konischen Flächen sind, deren Achsen zur die Hauptschneidenecke enthaltenden Ebene Q~ senkrecht stehen, bei der ferner die Schneidkante von wenigstens einem Krümmungsbogen gebildet ist, der die Schnittlinie wenigstens eines Kegels mit der Ebene Q# darstellt, und bei der die sich an eine Schneidenecke anschließende Spanfläche, die von zwei sich schneidenden Flächenelementen gebildet ist, welche in der Winkelhalbierenden Ebene der Schneidenecke an einem Kr'immungsbogen zusammenstoßen^ wobei sie eine Unterbrechung der Höhenlinien hervorrufen, so beschaffen ist, daß der Spanwinkel η abnimmt, je mehr sich die Ebene No der Schneidenecke nähert.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen mehrerer Ausführungsbeispiele mit weiteren Einzelheiten erläutert.
Fig. 4, 5 und 6 zeigen eine Ausführungsform der Spanfläche einer dreieckigen Schneidplatte, deren resultierende Schneidkante von einem einzigen ununterbrochenen Krümmungsbοgen gebildet ist.
In Pig. 7, 8 und 9 ist eine andere Ausführungsform der Spanfläche einer dreieckigen Schneidplatte dargestellt, deren resultierende Schneidkante von zwei verschiedenen Krümmungsbogen gebildet ist; dabei ist Fig.8 eine Ansicht in Richtung des Pfeils VIII in Fig.7.
Bei den in Pig. 10 bis 17 dargestellten Schneidplatten in rechtsschneidender Ausführung kann die Spanformfläche von einem Pyramidenstumpf gebildet sein, wobei der Schnitt mit einer zu Qv parallelen Ebene eine geometrische Form, z.B. ein Dreieck, ein Quadrat, eine Raute oder eine andere, verwickeitere, aus Geraden und/oder Krümmungen zusammengesetzte geometrische Form ergibt, deren Achse mit derjenigen der Schneidplatte zusammenfällt und die gegenüber dem von den Schneidkanten gebildeten Polygon winkelversetzt ist. Durch eine einfache spiegelgleiche Ausbildung der in den obenerwähnten Figuren dargestellten Schneidplatten lassen sich für diese linksschneidende Ausführungen erreichen.
Bei den in Fig. 18 bis 25 dargestellten Schneidplatten in rechts- und linksschneidender Ausführung bildet die Spanformfläche geometrische Figuren, deren Symmetrieachsen mit den Winkelhalbierenden der Schneidenecken zusammenfallen.
Die Spanflächen, die Teile von konischen Fläche.η mit zur die Haupt schneideneck en enthaltenden Ebene Q^- senkrechten Achsen sind, lassen sich in einfacher Weise definieren, indem man
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von einer Schneidkante ausgeht, z.B. von der Kante A1A2 (Fig. 4 oder 7)> welche die Schnittstelle der Ebene QA mit einer Folge von Rotationskegeln ist, deren Achsen zur Ebene Qj senkrecht stehen. Diese Schnittstellen bilden eine Folge von gekrümmten Schneidkanten, wie z.B. Co, deren Bogen und Sehnen in ihren Abmessungen gleich oder verschieden sein können, wobei jeder dieser Bogen zu einem anderen Kegel gehört.
Im speziellen Fall einer dreieckigen Schneidplatte, deren Spanflächen von drei verschiedenen Elementen gebildet sind, die zu ein und demselben Kegel mit dem Spitzenwinkel ß und der Achse SlSl' (Fig. 4, 5 und 6) gehören, bilden die resultierenden Schneidkanten somit ununterbrochene Krümmungsbogen mit den Sehnen A1A2, A1A3 bzw. A2.A3· Diese drei Flächen werden in den Winkelhalbierenden Ebenen der Schneidenecken miteinander verbunden, wobei der diesen drei Flächen nach dem Zusammenfügen gemeinsame Punkt mit a1a2, a1a3> a2a3 definiert ist.
Im häufigsten Fall, wo die Schneidplatte die Form eines gleichseitigen Dreiecks hat, werden die Sehnen A1A2, A1A3 und A2A3 von a1a2, a1a3 und a2a3 aus unter einem Winkel von 120° gesehen.
Dieselben Sehnen A1A2, A1A3 und A2A3 werden von Π -Q1 (Fig. 4) aus unter einem Winkel f 1 = ^ ' 1 + y?"1 gesehen.
Wenn die Punkte A1, A2 und A3 auf gleichem Niveau liegen, und dies ist allgemein der Fall, dann sind die Winkel f '1 und f "1 gleich und die Ebene, wie die dirch il£l' und a1a2 definierte, halbiert den Winkel Ψ 1.
Der Neigungswinkel θ und der Spanwinkel γ , die von der Bezugsebene Q* aus gemessen werden, werden durch die folgenden Beziehungen ausgedrückt:
θ = <f + λ s
9 = ι + <rn·
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Die beiden die Krümmung einer Kante, wie z.B. der Kante Co, bestimmenden Winkel und der Spanwinkel in der Nähe der diese Kante begrenzenden Schneidenecke können sich gemäß den für die Schneidplatte angestrebten Merkmalen entsprechend allein den für ^M, ^ "1 und ß festgelegten Werten verändern.
Daraus ergeben sich eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten zwischen den beiden Winkeln.
Bei einem exakten Wert von ß und bei Lage der Punkte A1 und A2 in der Ebene Qr , ist es möglich, den Winkel γ 1 und folglich den Betrag des Verhältnisses f/θ zu verändern, wobei vpi gleich 2 p'1 oder 2 f "1 ist.
Wenn also f1 = 90°, dann ist φ/θ = 1,
wenn ΐ 1 > 90°, dann ist ρ/θ <
wenn P 1 < 90°, dann ist ' ρ /θ ;
: 1,
> 1.
Ebenso bei einem festgelegten Wert von ψΛ, d.h. bei einem exakten Betrag von ψ /θ, ergibt sich der absolute Wert dieser Winkel natürlich aus der Wahl von ß.
Schließlich gilt für die in Fig. 6 dargestellte Schneidplatte, bei der der Winkel ψ 1 kleiner ist als 120 , daß die, beispielsweise in einem Punkt P, an zwei Linien gleichen Niveaus angelegten Tangenten gemäß der Verbindungskrümmung A1(a1a2), an der zwei die genannten Linien L1 und L2 enthaltende Spanflächen zusammenstoßen, nicht miteinander zusammenfallen und das Vorhandensein eines Flächenwinkels beweisen, der die angestrebte Unterbrechung der Spanflächen hervorruft.
In einem anderen, in Fig. 7» 8 und 9 dargestellten speziellen Fall, der eine dreieckige Schneidplatte betrifft, sind die Spanflächen von sechs verschiedenen Spanflächenelementen gebildet, die zu sechs ebenfalls verschiedenen Kegeln mit gleichem Spitzenwirikel ß und, auf Q^ bezogen, gleicher Höhe gehören.
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Betrachtet man ein einzelnes Spanflächenelement, dann wird eine resultierende Schneidkante, beispielsweise A1B1, von der Kegelachse Π1ΠΊ aus unter einem Winkel γ 1 = γ ' 1 + ^"1 gesehen.
Das Zusammenfügen von zwei symmetrischen Elementen ergibt eine Kante A1A2, die von zwei KrUmmungsbogen A1B1 und B1A2 gebildet ist (Fig. 8).
Wenn die Punkte A1v A2 und B1 auf gleichem Niveau liegen, dann sind die Winkel ψλ undy?2 gleich. Dasselbe gilt für die Winkel γ" 1 und ^"1 sowie Ψ' 2 und (£"2.
Wenn die Punkte B1 auf einem niedrigeren Niveau liegen als A1 und A2, dann ist γ>' 1 < /"'1 und γ>' 2 < γ>"2. Liegt dagegen B1 auf einem höheren Niveau als A1 und A2, dann ist y'1 > ^"1 und auch f *2>f"2.
Da es notwendig ist, daß A1 und A2 auf gleichem Niveau sind, muß f' 1 gleich ^'2 undy'M gleich y?"2 gemacht werden.
Die Spanfläche einer gleichseitigen dreieckigen Schneidplatte wird durch Zusammenfügen von drei Elementen des Typs A1A2 (a1a2) hergestellt.
Wenn sich B1 auf einem anderen Niveau als A1 und A2 befindet, dann sind die Winkel ^ 1 und ψ 2 identisch, jedoch isty'1 νοηιρ'Ί und ebenfalls \D' 2 von Ψ"2 verschieden.
Wie bereits erwähnt, ergeben sich somit aus der WaJiI der Winkel y 1 =y?2 und ß die Kenntnis des Verhältnisses 9/θ sowie der exakte Wert dieser beiden Winkel.
Eine derartige Anordnung der Spanflächen hat den sehr großen Vorteil, daß sich sehr stabile Wendeschneidplatten herstellen lassen.
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Allgemeiner gesprochen, die an eine Schneidkante einer er- ' findungsgeniäßen Schneidplatte sich anschließende Spanfläche kann aus η konischen Elementarflächen zusammengesetzt sein, die zu η Kegeln mit identischem oder verschiedenem Spitzenwinkel gehören und eine Schneidkante erzeugen, die von η Krümmungstiogen des Typs Co gebildet ist, welche Verbindungspunkte des Typs B1 in der Ebene Qj* oder auf einem niedrigeren Niveau als Qy haben, die aber auch auf einem höheren Niveau als Qy liegen können. Wenn die Verbindungspunkte des Typs B1 in der Ebene Qj liegen, dann sind die Winkel ρ M = y?"1 und
Befinden sich jedoch die Verbindungspunkte des Typs B1 auf einem Niveau unterhalb der Ebene Qg· , dann sind die Winkel γ" 1 und y'n kleiner als die Winkel y>"1 und (f>"n.
Liegen die Verbindungspunkte des Typs B1 auf einem Niveau oberhalb der Ebene Qy , dann sind die Winkel γ>· 1 und v?'n größer als die Winkel y"1 und γ"η.
Wenn η = 1, ist der Krümmungsbogen zwischen A1 und A2 nicht unterbrochen, während bei η = 2 (Fig. 7, 8 und 9) ein einziger Verbindungspunkt besteht, der sich in, oberhalb oder unterhalb der Ebene Q* befinden kann.
Wenn η = 3, bestehen zwei Verbindungspunkte, die sich entweder in, oberhalb oder unterhalb der Ebene Qi« befinden.
In diesem Falle ergeben sich folgende Winkelwerte:
Lage in der Ebene Q* : y> Ί = </* "1
ο? « 2 — φ " 2
i/j'3 = y? "3
Lage oberhalb der Ebene Q-*: y> »1 > y? "1
^ i2 = ψ "2
ψ ' 3 > y " 3
Lage unterhalb der Ebene QT : y> Ί ^ f "1
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Je nach dem von η angenommenen, 3 übersteigenden Wert gelten die vorstehend genannten Beziehungen für die Endpunkte, jedoch können für die dazwischenliegenden Punkte kompliziertere Kombinationen gewählt werden.
In Fig. 26 ist der Richtungswechsel der Spanflächen im Bereich der Winkelhalbierenden Ebene einer der Schneidenecken dargestellt. In Fig. 27 ist durch den Winkel 9 = η + If η die von der Lage der Ebene No (Ν0Ι, No2, ... Nok) abhängige Veränderung des Spanwinkels längs dem Profil ausgedrückt.
Aus Fig. 26 und 27 wird schließlich deutlich, daß dem längs der Spanfläche ablaufenden Spanelement zu Beginn eine Torsion aufgezwungen wird, und daß es dann, nachdem es die Winkelhalbierende Ebene erreicht hat, durch die Veränderung der Neigung der zur genannten Ebene symmetrischen Spanfläche einen Richtungswechsel erfährt.
Die Paarung dieser beiden Wirkungen zwingt den Span dazu, in Richtung auf die Spanformfläche zu laufen und sich somit, außerhalb der Schneidzone, einzurollen und dann, gemäß der im Rahmen der Erfindung angestrebten optimalen Wirkung, zu brechen.
Die Spanformflächen, von denen einige gebräuchlichste, zum größten Teil bekannte Ausführungsformen als Beispiele in Fig. 10 bis 25 dargestellt sind, begrenzen Raumkörper aus der Gruppe mit Pyramiden, gleichachsig kombinierten Pyramiden, von einer Geraden erzeugten konischen Flächen, die als Fuß Kreis-, Ellipsen-, Parabel-, Hyperbelbogen, kompliziertere Krümmungen und Kombinationen hiervon haben, sowie Raumkörper, die auf Füßen aufgebaut sind, bei denen Krümmungsbogen und Geraden miteinander kombiniert sind.
Nach einer in Fig. 18, 20 und 25 und mit Einzelheiten in Fig. 26 dargestellten besonders interessanten Variante weist die Schneidplatte eine Schneidenecke und eine resultierende Spanformnut der Beschreibung nach der Erfindung auf, so daß sich in
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der genannten Sohneidenecke eine hohle Zone ausbildet, deren tiefate Stelle in der Winkelhalbierenden Ebene dieser Schneideneoke liegt.
Bei dieser Variante sichert somit die aus der Verbindung der Spanflächen mit den Spanformflächen sich ergebende geometrische Konfiguration die Ausbildung und das Brechen der Späne, insbesondere bei geringen Schnittiefen, unter optimalen Bedingungen.
Dank dieser speziellen Qualitäten unterscheidet sich die erfindungsgemäße Schneidplatte von herkömmlichen Schneidplatten durch einen vergrößerten Anwendungsbereich, d.h. dadurch, daß sie praktisch universell einsetzbar ist.
Der von den Spanformnuten begrenzte zentrale Teil der Schneidplatte kann von wenigstens einer ebenen, einer pyramidenförmigen, einer kugeligen, einer elliptischen oder einer beliebigen ähnlichen Fläche, von wenigstens einer zylindrischen Fläche, deren Achse zur Ebene Qv parallel oder schräg verlaufen kann, oder auch von wenigstens einer konischen Fläche gebildet sein, deren Achse zur Ebene Q^ parallel, senkrecht oder schräg verlaufen kann.
Im speziellen Fall einer Wendeschneidplatte, wie sie in Fig. 24 und 28 dargestellt ist, ist der als Auflage zum Befestigen an einem Schneidplattenhalter dienende zentrale Teil von einer zur Ebene Q* parallelen und in geringem Abstand über dieser liegenden Ebene gebildet.
Die Erfindung ermöglicht somit durch die Kombination aller vorstehend beschriebenen Merkmale die Herstellung von Wendeschneidplatten, die praktisch universell einsetzbar sind.
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! ZUSAMMENFASSUNa
Schneidplatte mit? Spanformer an wenigstens einer der Arbeitsflächen, von dreieckiger oder viereckiger Gestalt, mit einem Neigungswinkel, der vorzugsweise null oder positiv ist, und mit im allgemeinen beliebigem, jedoch vorzugsweise positivem Spanwinkel, bei der der Neigungswinkel d~ und der Spanwinkel η sich ausgehend von Spanflächen ergeben, die Teile von konischen Flächen sind, deren Achsen zur die Hauptschneidenecke enthaltenden Ebene Q^1 senkrecht stehen, bei der ferner die Schneidkante von wenigstens einem Krümmungsbogen gebildet ist, der die Schnittlinie wenigstens eines Kegels mit der Ebene Qoc darstellt, und bei der die sich an eine Schneidenecke anschließende Spanfläche, die von zwei sich schneidenden Flächenelementen gebildet ist,
j| welche in der Winkelhalbierenden Ebene der Schneidenecke
an einem Krümmungsbogen zusammenstoßen, wobei sie eine Unterbrechung der Höhenlinien hervorrufen, so beschaffen ist, daß der Spanwinkel abnimmt, je mehr sich die Ebene No der Schneidenecke nähert.
Die Schneidplatte ist praktisch universell einsetzbar.
S.
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/Ansprüche
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Claims (19)

ANSPRÜCHE
1. Schneidplatte mit Spanformer an wenigstens einer der Arbeitsflächen, von dreieckiger oder viereckiger Gestalt, mit einem Neigungswinkel, der vorzugsweise null oder positiv ist, und mit im allgemeinen beliebigem, jedoch vorzugsweise positivem Spanwinkel, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigangswinkel und der Spanwinkel ^ sich ausgehend von Spanflächen ergeben, die Teile von konischen Flächen sind, deren Achsen zur die Hauptschneidenecken enthaltenden Ebene Q^* senkrecht stehen, daß die Schneidkante von wenigstens einem Krümmungsbogen gebildet ist, der die Schnittlinie wenigstens eines Kegels mit der Ebene Q<x darstellt, und daß die sich an eine Schneidenecke anschließende Spanfläche, die von zwei sich schneidenden Flächenelementen gebildet ist, welche in der Winkelhalbierenden Ebene der Schneidenecke an einem Krümmungsbogen zusammenstoßen, wobei sie eine Unterbrechung der Höhenlinien hervorrufen, so beschaffen ist, daß der Spanwinkel "ty abnimmt, je mehr sich die Ebene No der Schneidenecke nähert.
2. Schneidplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Schneidkante von einem einzigen Krümmungsbogen der Art gebildet ist, daß f '1 = ρ "1.
3. Schneidplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkante von zwei durch zwei Kegel mit gleichem Spitzenwinkel ß erzeugten Krümmungsbogen der Art gebildet ist, daß ^M = f "1 und f · 2 = j?"2.
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4. Schneidplatte nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, daß die Schneidkante von zwei durch zwei Kegel mit gleichem Spitzenwinkel ß erzeugten Krümmungstogen der Art gebildet ist, daß JiM > f"1 und f>' 2 > f"2.
5. Schneidplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Schneidkante von zwei durch zwei Kegel mit gleichem Spitzenwinkel ß erzeugten Krümmungsbogen der Art gebildet ist, daß ^M < f"1 und fxZ < f"2..
6. Schneidplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkante von durch η Kegel erzeugten η Krümmungsbogen gebildet ist.
7. Schneidplatte nach Anspruch 6, dadurch g e k e η η zeichnet , daß die Verbindungspunkte der Krummungsbogen des Typs Co in der Ebene Qj· und so angeordnet sind, daß f Ί = y"1, γ* 2 = y?"2, ... und f ·η = f'n.
8. Schneidplatte nach Anspruch 6, dadurch g e k e η η •zeichnet , daß die zwischen zwei Schneidenecken liegenden Verbindungspunkte des Typs B1 unterhalb der Ebene Q^ und so angeordnet sind, daß ψ '1 und y?'n kleiner sind als f "1 und p"n.
9. Schneidplatte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß die zwischen zwei Schneidenecken liegenden Verbindungspunkte des Typs B1 oberhalb der Ebene Qj» und so angeordnet sind, daß ^ ' 1 und ^" η größer sind als ^"1 und ^"n.
10. Schneidplatte nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η zeichnet, daß das Verhältnis ρ /Θ — 1, wenn f '1 = f "1 = 45°.
11. Schneidplatte nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η zeichnet, daß das Verhältnis ρ /Q 4 1 , wenn /7M = f "1 > 4 5°.
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12. Schneidplatte nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η zeichnet, daß das Verhältnis ρ /θ > 1 , wenn (^ * 1 = tf"1 < 45°.
13; Schneidplatte nach Anspruch 3, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet , daß das Verhältnis γ ^- 1, wenn f "1 = J^ "2 = 45°.
Η. Schneidplatte nach Anspruch 3> 4 und 5> dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis <p /d < 1, wenn "1 = Ψ "2 > 45°.
15· Schneidplatte nach Anspruch 3, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet , daß das Verhältnis γ > 1, wenn γ "1 = J^ "2 < 45°.
16. Schneidplatte nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet , daß die Winkel ρ und θ durch den Spitzenwinkel ß der Kegel "bestimmt sind.
17. Schneidplatte nach den Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet , daß die Spanformflächen Raumkörper aus der Gruppe mit Pyramiden, gleichachsig kombinierten Pyramiden, von einer Geraden erzeugten konischen Flächen, die als Fuß Kreis-, Ellipsen-, Parabel-, Hyperbelbogen haben, und Raumkörper begrenzen, die auf Füßen aufgebaut sind, bei denen Krümmungsbogen und Geraden miteinander kombiniert sind.
18. Schneidplatte nach den Ansprüchen 1 bis 17» dadurch gekennzeichnet , daß sich in der Schneidenecke eine hohle Zone ergibt, deren tiefste Stelle in der Winkelhalbierenden Ebene der Schneidenecke liegt.
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19. Schneidplatte nach den Ansprüchen 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet , daß der von den Spanformnuten "begrenzte zentrale Teil der Schneidplatte von wenigstens einer Fläche aus der Gruppe mit den ebenen, pyramidenförmigen, kugeligen, elliptischen, zylindrischen Flächen mit zur Ebene Q* paralleler oder schräg verlaufender Achse, und den konischen Flächen mit zur Ebene Q* paralleler, senkrechter oder schräg verlaufender Achse gebildet ist.
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