DE7531072U - Lenkhandrad aus thermoplastischem Kunststoff - Google Patents

Lenkhandrad aus thermoplastischem Kunststoff

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DE7531072U
DE7531072U DE19757531072 DE7531072U DE7531072U DE 7531072 U DE7531072 U DE 7531072U DE 19757531072 DE19757531072 DE 19757531072 DE 7531072 U DE7531072 U DE 7531072U DE 7531072 U DE7531072 U DE 7531072U
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steering
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D1/00Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle
    • B62D1/02Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle vehicle-mounted
    • B62D1/04Hand wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Controls (AREA)

Description

BASF Aktiengesellschaft /,(
Unser Zeichen: QnZ. 31 584 Wr/St 6700 Ludviigshafen, 29·9·1975
Lenkhandrad aus thermoplastischem Kunststoff
Die Erfindung bezieht F-ich auf ein Lenkhandrad aus thermoplastischen Kunststoffen, insbesonde -s für Kraftfahrzeugen, mit einer Radnabe, einem Radkranz und den Radkranz mit der Radnabe verbindenden Speieben.
Bekannte Lenkhandräder für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Personenkraftwagen bestehen im allgemeinen aus einem Metallgerüst für Kranz und Speichen und einer metallischen Habe zur Befestigung auf der Lenkspindelo Die : eist aus Leichtmetall oder Stahlguß gefertigten Radteile v/erden beispielsweise durch Schweißen miteinander verbunden, worauf anschließend aus Sicherheitsgründen und um dem Lenkhandrad ein dekoratives Aussehen zu verleihen Überzüge aus Hartgummi, Polyurethanschaum, Polvinylchlorid und/oder Cellulosebutyrat aufgebracht werden. Bei diesen metallarmierten Lenkrädern leistet die Ummantelung nur einen geringen Beitrag zur Gestaltfestigkeit, Deshalb nuß das eingelegte Metallgerüst entsprechend steif gestaltet werden, was ein relativ hohes Gewicht der Verbundkonstruktion zur Felge hat. Darüber hinaus neigen harte Umnantelungen bei schlagartigen Beanspruchungen zu scharfkantigen oder splitternden Brüchen, was häufig zur Vergrößerung der Verletzungsgefahr beiträgt.
Die Herstellung der Lenkräder ;niu Metallskelett ist trotz langjähriger, großtechnischer Produktion auch heute noch schwierig und läßt eine relativ hohe Ausschußquote nicht vermeiden. So muß das Metallskelett in \ielen Fällen bevor es in das Werkzeug eingelegt wird nachgerichtet werden. Dennoch sind Dünnstellen der Ummantelung, die leicht wegpiatzen können, wenn überhaupt, nur mit aufwendigen Mitteln zu verhindern»
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Die Lenkanlage kann als schwingendes System betrachtet werden. Insbesondere die Drehschwingungen niit hoher Amplitude bei Radstößen beanspruchen die Schweißstellen in erheblichem Maße. Langzeitig können hier Risse auftreten, die deshalb so problematisch sind, weil die Ummantelung die Veränderungen nicht erkennen läßt. Dies führt zu einer erheblichen Minderung des Gebrauchswertes solcher Lenkhandräder und stellt außerdem ein beträchtliches Unfallrisiko dar.
Unter Umgehung vorstehend genannter Nachteile wurde nun ein Lenkhandrad der eingangs Dezeichneten Art gefunden, das erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß in die Radnabe ein an der Lenkspindel anliegendes Metallteil eingebettet ist und das Radnabe, Radkranz sowie die Speichen aus einer einstückigen, selbsttragenden Konstruktion bestehen, wobei die Speichen H-, V- und/oder X-förmige Querschnitte aufweisen.
Radnabe, Speichen und Radkranz werden in einem Arbeitsgang, zweckmäßig nach dem Spritzgießverfahren gefertigt. Dadurch sind bei der erfindungsgemäßen einteiligen Ausgestaltung des Lenkhandrades keine Schweißstellen vorhanden. Die erwähnten Nachteile infolge Schivingbeanspruchung treten nicht auf. Außerdem ist bei stoßartiger Belastung ein wesentlich günstigeres Snergieaufnahmevermögen gegeben, so daß in der Lenksäule übliche Verformungsglieder nicht mehr erforderlich sind. Vorteilhaft sind ferner das geringe Eigengewicht und die mit üblichen Produktionsmitteln durchführbare, alles in allem einfachere und wirtschaftlichere Herstellung. Das in der Nabe vorgesehene Metallteil kann problemlos in ein Werkzeug eingelegt; und umspritzt werden.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weisen die, Radkranz und Radnabe verbindenden Speichen Sollverformungssteilen auf. Damit wird erreicht, daß bei Stoßbeanspruchungen die Stoßenergie in hohem Maße absorbiert wird. Das Lenkhandrad bleibt dann plastisch verformt. Bei überbeanspruehwg der Speichen treten bedingt durch die verwendeten Materialien keine scharfkantigen Bruchstellen auf.
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In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform besteht der Radkranz und die Speichen aus einem offenen Profilkörper, der mit einem weichen Kunststoff, insbesondere mit Polyurethanschaum ummantelt ist. In dem offenen Profil können in einfacher Weise vor dem Ummanteln Ausgleichsgewichte zur Peinabstimmung des Schwungmomentes befestigt werden. Der Radkranz schließt sich direkt an die Speichen an.
Das erfindungsgemäße Lenkhandrad ist einteilig aus thermoplastischen Kunststoffen gefertigt. Geeignete Thermoplaste sind beispielsweise höhermolekulare Polyamide, wie 6-Polyamid, 6.6- bzw. 6.10-Polyamid, Polybutylenterephthalat und Polyoxymethylen.
Eine beispielhafte Ausführungsform des Lenkhandrades ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt und im folgenden näher erläutert.
Es zeigt
Figur 1 eine Seitenansicht im Schnitt, Figur 2 einen Grundriß des Lenkhandrades und Figur 3 bis Figur 5a verschiedene Speichenformen.
In den Abbildungen sind die sich schräg nach außen erstrek kenden Speichen mit 3 bezeichnet, an deren Enden der Radkranz 1 und die Radnabe 2 angebracht sind. Die Radnabe 2 ist zylinderförmig gestaltet und enthält in ihrer Mitte ein Metallteil 4, das als Aluminiumgießteil oder als Blechpreßteil hergestellt werden kann. Das hohle Metallteil 4 ist mit Aussparungen 5 versehen- die gleichmäßig über die Wandung am äußeren Umfang verteilt sind und einen form- und kraftschlüssigen Verbund mit der Kunststoffummantelung gewährleisten.
Die Anzahl und Form der Speichen ist in weiten Grenzen variabel. H-, V- oder X-förmige Speichen und Kombinationen solcher Querschnitte haben sich als besonders zweckmäßig
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erwiesen. Es sind jedoch auch runde oder ovale Formen denkbar. Auf ihrer Länge enthalten die Speichen jeweils eine Sollverformungsstelle (in den Zeichnungen nicht dargestellt). Diese werden im allgemeinen durch eine sprunghafte Reduzierung des Flächenträgheitsmomentes gebildet.
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Claims (3)

■" -'5 -' O.Z. 51 584 S chut zansprüehe
1. Lenkhandrad aus thermoplastischen Kunststoffen, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer Radnabe, einem Radkranz und den Radkranz mit der Radnabe verbindenden Speichen, dadurch gekennzeichnet , daß in die Radnabe
(2) ein an der Lenkspindel anliegendes Metallteil (4) eingebettet ist und daß Radnabe (2), Radkranz (1) sowie die Speichen (3) aus einer einstückigen, selbsttragenden Konstruktion bestehen, wobei die Speichen (3) H-, V- und/oder X-förmige Querschnitte aufweisen.
2. Lenkhandrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichen (3) Sollverformungsstellen aufweisen.
3. Lenkhandrad nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch geKennzeichnet, daß der Radkranz (1) und die Speichen
(3) aus Einern offenen Profilkörper besteht, der mit Polyurethanschaum ummantelt ist.
BASF Aktiengesellschaft j/
Zeichn. |
DE19757531072 1975-10-01 1975-10-01 Lenkhandrad aus thermoplastischem Kunststoff Expired DE7531072U (de)

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