DE7449C - Instrument zum Beschneiden der Hufe - Google Patents

Instrument zum Beschneiden der Hufe

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DE7449C
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A. fükenwirth in Grofs-Schottgau b. Canth in Schi
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L15/00Apparatus or use of substances for the care of hoofs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Knives (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

1879.
Klasse 45.
ALBERT FÜKENWIRTH in GROSS-SCHOTTGAU bei CANTH (Schlesien).
Instrument zum Beschneiden der Hufe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. April 1879 ab.
Fig. ι und ia zeigen die Seiten-Ansichten des Instruments mit Zurückschlageklingen. Dasselbe besteht aus dem Hand- oder Horngriff A, der Zugstange B, der Klinke C, der Stellscheibe und Klingenhalter D, und der Bohrhülse mit Klemmhebel E.
Die breiten Klingen F dienen zum Beschneiden des Tragrandes und des Strahles, die schmalen Klingen (Riemenmesser) G, Fig. ia, zum Beputzen der Sohle; mit beiden Klingenpaaren wird von der Tracht nach der Zehe zu gegeschnitten.
Die Bohrhülse mit Klemmhebel E dient dazu, um verschiedene Bohr- und Schneid-Instrumente einsetzen zu können, als: den Nagelbohrer H, den Steingallenbohrer J und das Strahlmesser K.
Mit dem Nagel- oder Nachbohrer H öffnet man Hufgeschwüre. Der Steingallenbohrer J dient zum Ausbohren der Steingalle.
Das Strahlmesser K wird bei zottigem oder faulem Strahl angewendet und so in die Bohrhülse E eingesetzt, dafs seine Schneide nach unten zu stehen kommt und dann wie mit einem Brodmesser geschnitten werden kann.
Um das Instrument mit den schmalen Klingen (Rinnenmessern) G zu benutzen, wird die Stellscheibe D durch Zurückdrücken der Klinke C zurückgeschlagen, wie Fig. ia zeigt.
Die Klingen F und G lassen sich durch Zurückschrauben der Stellschrauben χ χ und ζ leicht herausnehmen und einsetzen.
Fig. 2 zeigt eine Stellscheibe mit schmalen und breiten Einsteckklingen L und M incl. Bohrhülse mit Klemmhebel R und R1, welche man in die Zugstange B am Instrument einsetzen kann. Die Klingen lassen sich ebenfalls durch Verstellen der Klemmhebel R und R1 leicht einsetzen und herausnehmen.
Die Vorzüge bestehen darin:
ι. Dafs das Instrument alle zum Hufbeschlagenöthigen Schneidinstrumente mit sich verbindet.
2. Durch die Construction der rechts- und linksschneidigen Klingen F und G ist man im Stande, den Huf des Pferdes naturgemäfs und überall bequem zu beschneiden; das Instrument kann daher auch mit dem gröfsten Vortheil zum Klauenbeschlag verwendet werden, weil man es zwischen die Klauen einführen und links und rechts schneiden kann.
3. Kann man wegen der besonderen Kürze des Instruments und des der Hand naturgemäfs angepafsten Handgriffes A einen kräftigen und sicheren Schnitt ausführen.
4. Ist die Construction des Klingenhalters so eingerichtet, dafs man schnell ein stumpfe Klinge durch eine scharfe ersetzen kann.
5. Die Klingenpaare F und G lassen sich nach Gebrauch des Instruments durch Verstellen der Klemmhebel E und N zurückschlagen, wie Fig. 5 und 6 in punktirten Linien zeigen, um dasselbe bequem in ein Etui zu legen und in die Tasche zu stecken.

Claims (1)

  1. P ATENT-Anspruch:
    Ein Instrument zum Beschneiden der Hufe, wie oben beschrieben und gezeichnet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT7449D Instrument zum Beschneiden der Hufe Active DE7449C (de)

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