DE7407012U - Unterkonstruktion für Fassadenplatten - Google Patents
Unterkonstruktion für FassadenplattenInfo
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Description
Karl Heinz Ebbing
586 Iserlohn
586 Iserlohn
7. Februar 1975 Me/di
Unterkonstruktion für Fassadenplatten
Sie Erfindung bezieht sich auf eine Unterkonstruktion für Fassadenplatten mit im Abstand von der Gebäudewand einjustierbaren
Tragschienen, an die die Fassadenplatten festschraubbar sind.
Fassadenplatten haben sich in der letzten Zeit als Wandverkleidungen
und vorgehängte Fassaden durchgesetzt. Sie schützen die tragende Aussenwand vor Durchfeuchtung und bewirken einen erhöhten
Wärmeschutz. Die ständige Luftzirkulation zwischen Aussenwand und Verkleidung verhindert Schäden der Aussenwand infolge
diffundierender Raumfeuchtigkeit,
Im Laufe der Zeit sind verschiedene Befestigungssysteme entwickelt
worden. Kleine Platten, vorzugsweise an niedrigen Gebäuden, werden im einfachsten Fall mit korrosionsbeständigen
Schrauben auf einer Holzunterkonstruktion aufgeschraubt. Bekannt sind auch Klemmprofile aus Kunststoff oder eloxiertem
Aluminium. :.
Derartige Befestigungen sind nicht für Hochbauten geeignet,
insbesondere hinsichtlich der neuen Sicherheitsvorschriften und der Sicherung gegen Brandgefahr.
Bei Hochbauten kommt vorzugsweise eine Befestigung der Fassadanplatten
auf horizontal und vertikal montierten Aluminiumprofilen in Betrachte Dia Platten können auch in horizontal
verlegte Leichtmetallwinkel eingehängt werden. Hierfür werden an der Rückseite der Tafeln Leichtmetallbefestigungen mit Spezialdübela
vorgesehen.
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Ij
Auch diese Befestigung hat bei Hochhäusern nur eine begrenzte
Anwendungsmöglichkeit.
Bekannt geworden ist auch eine Halterung für neben- und übereinander
anzubringende Wandbekleidungsplatten mit an den jeweiligen Knotenpunkten im Abstand zur Wand einregulierbaren
und an dieser zu befestigenden Verteilerkästen und in diese 'I einsetzbaren und zu benachbarten Knotenpunkten abzweigenden
Schienen zur Aufnahme der Platten. Zur Regulierung des Plattenabstandes ist die der Vand zugekehrte Fläche eines Verteilerkastens
mit einem Ausschnitt zweckentsprechender Form zur Aufnahme des GewindeStiftes - oder einer Schraube - mit beiderseitig
der Fläche anpressbaren Scheiben oder Platten, oder zur Aufnahme einer von der Vand abgekehrten Seite einführ- und anrpressbaren
Stufenscheibe ausgestattet, wobei die Scheiben. Platten oder Stufenscheiben mit einer Ausdehnung zur Aufnahme
des Gewindestiftes - oder einer Schraube - versehen und damit ■·-'
allseitig verschiebbar, höhen- und breitenausgleichend wirkend, um den Gewindestifte - oder eine Schraube - gelagert sind. Die
Stufenscheibe kann auch mit einer exzentrisch gelagerten zweiten Stufenscheibe versehen und mit einer exzentrisch angebrachten
Bohrung zur Aufnahme und damit allseitig verschiebbaren Anordnung um den Gewindestifte bzw. die Schraube herum ausgerüstet
sein.
Sie Seitenflächen des Verteilerkastens sind umgewinkelt und mit Schlitzen oder Schlaufen zur Aufnahme der an den Enden der
Stabilisierungs- bzw. Abstandsschienen angebrachten Haken oder
Seile der Seiten oder der Wand abgekehrten Flächen des Verteilerkastens sind mit angeformten Haken zur Aufnahme von Profilen
versehen, in denen - wie auch in den Stabilisierungs- bzw= Ab- Standsschienen
- die an der Rückseite der Wandplatten eingelassenen Haken eingehakt werden können (DT-Gbm 7 219 133)·
Eine derartige Unterkonstruktion eignet sich wohl zum Anbringen kleiner Platten. Da aber die Einhängung statisch keine definier-
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bare .liraftübertragung von der Fassade auf das Mauerwerk zulässt,
ist eine Verwendung überall dort problematisch, vo al&
Grundlage für baupolizeiliche Zulassung, für eine Typenprüfung nach den derzeit gültigen DIN-Normen oder bei der Erlangung von
Baugenehmigungen für den Hochbau eine exakt berechnete Baustatik vorliegen muss.
Diese bekannte Konstruktion berücksichtigt auch nicht den Bin-,
fluss unterschiedlicher Temperaturen auf eine Unterkonstruktion bzw. das Mauerwerk,
Bei gro8Sformatigen, z.B. geschosshohen Vandbekleidungsplatten und deren Unterkonstraktionen, vorzugsweise im Hochbau, müssen
jedoch die -"orstehend angeschnittenen Probleme streng berücksichtigt
werden.
Hinterlüftete Vorhangfassaden und deren Unterkonstruktionen
unterliegen bei Temperaturänderungen speziellen JSinwirkungen.
So haben grossformatige Platten die Eigenart, bei Erwärmung zu "schwinden", d.h.,, ihr Volumen zu verkleinern, wohingegen eine
meist aus Metall bestehende Unterkonstruktion umgekehrt dazu neigt, sich ausziidehnen. Hingegen dehnen sich zahlreiche grossformatige
Fassadenplatten bei Nässe bzw. unter Einwirkung /on Feuchtigkeit aus, wohingegen sich die Unterkonstruktion infolge
der mit der Feuchtigkeit auftretenden Abkühlung zusammenzieht. Diese Wärtaebewegungen führen vor allem bei grossformatigen
Platten leicht zu Spannungsrissen in den Tafeln.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Unterkonstruktion i vorzugsweise für grossformatige Fassadenplatten im Hochbau zu schaffen, die ohne Verwendung von Knotenpunkten
und trotz "Wärmebewegungen innerhalb der Fassade und zwischen der Untarkonstruktion und den Fassadenplatten wire barechenbare
statische Standsicherheit aufweist, und eine kraftschlüssige und spannungsfreie Übertragung der auf die Fassadenplatten einwirkenden Belastungen in die Gebäudewand gewährleiste
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Ss wurde gefunden, dass sich diese Aufgabe dadurch in einfacher
Weise lösen lässt, dass jede Tragschiene zwei parallel mit den
vertikalen Kanten benachbarter Fassadenplatten verlaufende
Randwinkel-Profilstränge einschliesst, zwischen denen eine
durchgehende Fugenabdichtung vorgesehen ist, und die verschiebefest durch einen und verschieblich durch wenigstens einen
weiteren Schienenträger miteinander verbunden sind, die je
eine Durchstecköffnung und eine diese umgabende kugelabschnitt- f förmige Eindrückung aufweisen, vermittels derer sie unter Binr I1 Schluss je einer vorderen und hinteren Ausgleichsscheibe auf , §,, einem Gewindebolzen eines Mauerankers festschraubbar sind. |
vertikalen Kanten benachbarter Fassadenplatten verlaufende
Randwinkel-Profilstränge einschliesst, zwischen denen eine
durchgehende Fugenabdichtung vorgesehen ist, und die verschiebefest durch einen und verschieblich durch wenigstens einen
weiteren Schienenträger miteinander verbunden sind, die je
eine Durchstecköffnung und eine diese umgabende kugelabschnitt- f förmige Eindrückung aufweisen, vermittels derer sie unter Binr I1 Schluss je einer vorderen und hinteren Ausgleichsscheibe auf , §,, einem Gewindebolzen eines Mauerankers festschraubbar sind. |
Die Maueranker gewährleisten eine absolut sichere kraf tschltie- . | -
sige Lastübertragung in die Gebäudewand. Ihre Verbindung mit |
den Schienenträgern trägt den bei Bauten nie vermeidbaren Ua- ;
regelmässigkeiten der Wand Rechnung. Knotenpunkte treten erf in-§·
dungsgemäss nicht auf. Durch jede Tragschiene werden jeweils |.
nur zwei vertikal verlaufende Kanten benachbarter Platten er- I;
fasst, so dass sich die Wärmebewegungen mehrerer Platten, vor- 4[
zugsweise in deren Hauptausdehnungsrichtung, nicht addieren .
können. - ff
Erfindungsgemäss ist jeweils aine der Verbindungsstellen zwi-. |;
sehen der Tragschiene und den Schienenträgern verschiebefest .|;
ausgebildet. Hierdurch und dadurch, dass die andere bzw. die ,,i
anderen Verbindungsstellen verschieblich ausgebildet sind, | wird die Wärmebewegung innerhalb der Fassade jeweils nur auf J.
den Bereich einer Platte begrenzt. |:
In weiterer Ausbildung der Erfindung weist jeder Schienenträger Seitenflansche zum Anbringen der Trag?chienen auf. Sie Verbindungsstellen zwischen den Tragschienen und den Schienenträgern
sind als Schraubverbindungen ausgebildet. Dabei weisen
die verschiebbar ausgebildeten Verbindungsstellen zwischen den
Tragschienen und den Schienenträgern ein Langloch in der Tragschiene auf.
die verschiebbar ausgebildeten Verbindungsstellen zwischen den
Tragschienen und den Schienenträgern ein Langloch in der Tragschiene auf.
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Durch die sinnreiche Kombination der Einzelteile der Erfindung
ergibt sich der weitere Vorteil, dass die Unterkonstruk-, ;..',
tion weitgehend vor Anlieferung auf die Baustelle bzw. auf der,
Baustelle vorbereitet werden kann, so dass die Verlegung der .,,',
ünterkonstruktion mit dem geringstmöglichen Zeitaufwand verbunden ist. Die Statik ist in einer die derzeitigen Sicherheitsvorschriften
zufriedenstellenden Weise berechenbar.
Dieses und die weitgehend vereinfacht© Montage auf der Baustelle
wird nicht zuletzt dadurch gewährleistet, dass die Aus-;:
gleich'sscheiben, unter Zwischenfügung je einer selbstsichernden Unterlegscheibe, zwischen zwei auf den Gewindebolzen des
Mauerenkers aufschraubbaren Kontermuttern eingeschlossen sind· Diese sinnvolle Verbindung zwischen einem Maueranker und einem
Schienenträger ermöglicht sowohl ein Einjustieren des Schienenträgere
in einen gewünschten Abstand von der Gebäudewand als auch eine Anpassung an deren Unebenheiten, ohne dass dadurch
die kraftschlüssige Einführung der Belastung in die Gebäudewand
beeinträchtigt wird.
Um die Variationsmöglichkeit zu vergrössern, ist zwischen dem.: Schienenträger und dem Gewindebolzen des Mauerankers wenigstens
ein Verlängerungsstück einfügbar.
In einem Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Randwinkel-Profilstränge
der Tragschienen fest durch durchgehende Zwischenstege miteinander verbunden.
Um Gewicht zu sparen, können die beiden Bandwinkel-Profilstränge einer Tragschiene auch durch wenigstens zwei Zwischenstücke
miteinander verbunden werden.
Diese Zwischenstücke lassen sich mittels Einrastender Klemm- .
Verbindungen an die Bandwinkel-Profilstränge anschliess«n.
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Von Vorteil ist, wenn die Zwischenstücke als Stabilisatoren für die Rand- und Winkelprofilstränge der Tragschienen ausgebildet
und mit die senkrecht zur Gebäudewand verlaufenden Stege der Randwinkel-Profilstränge übergreifenden Umbiegungen
versehen sind.
Die Fugenabdichtung wird in einfacher Weise auf den durchgehenden Zwischensteg bzw. auf die Zwischenstücke zwischen den
RandwinM.-Profilsträngen aufgelegt. Die Fugenebdichtungen selbst
bestehen aus einer den Abstand zwischen den Vinkelprofilsträngen
der Tragschiene überdeckenden Rückwand und den Fassadenplatten zugekehrten, abgewinkelten und federnden Rändern.
Ein weiterer besonderer Vorteil ergibt sich erfindungsgemäss dadurch,
dass in den Fassadenplatten Befestigungslöcher vorgesehen und mit Distanzstücken ausgerüstet sind. Die Distanzstücke sind
wenigstens so lang wie die Fassadenplatten dick sind., Beim Festziehen der Befestigungsschrauben für die Fassadenplatten verhindern
die Distanzstücke ein Ausbrechen des Materials.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden in der nachfolgenden
Beschreibung anhand der Zeichnung erläutert.
Es zeigtt
Figur 1 eine Draufsicht auf die Unterkonstruktion, teilweise im Schnitt,
Figur 2 eine Seitenansicht der Unterkonstruktion, teilweise im Schnitt,
Figur 3 einen Maueranker, einen Schienenträger und eine kugelgelenkartige Verbindung
als Zusammenstellung,
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(■·
rukti':-a£;d';ji;:Jj.ls
JrifÄ'· ^ αΧΐλϋΏ. i-'chlLiiJ^ni"1. !.!J''i.'.iCu.i.1
Fig» 5 ai.TiOn r»chiffji&utr-^g«p in Draui'^iciit.,
Fig. 6 einen Schienenträger Id. ί·:;ρ;ί.t-i'r;.ar.aici; ·■
Fig, 7 eine Tragschiene in ,'.■!eittiO.aücichi^,
Fig. 8 eine Tragschiene iu Draui'sncnt.:
Fig. 8a ein Konstrulct ions de taxi,
9 ein Zwischenstück in Pr auf si ίώ ;-.
10 ein Swißchenstuck in !Keiteasm:;ioi;.;:;,.
Fig. 11 ein Konstruktionsdol=ail,
?ig. 12 ein Verläugerungastück mit Hauerankex1
;„ 12s Siazelheitea des 'laueranki^rs,
12b weitere Kinselheiten des 'teuerauksrs;,
15 die Verbindung eiaer 'J'ragschie:?!^ mit
.platten.
■\
. ITt i ιι umi\ t ■
Figur 1 zeigt in Braufsieht eine Gebäudewand J, auf der Tragschienen
7 nach &.ar Jirfindvaig angebracht sind, wie später im
einzelnen erläu'"'*«rt v/iz'd, bestehen die COragschienen aus P.&nd-Witukelprofilsträngeii
^8 und ^-9, zwischen denen Schienenträger
2^- erkennbar sind, welche mittels Mauersnksm 10» 18 mit der
(i-abäudöwand 3 vei*b\iuden sind. Im in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiöl
sind die Tragschiene:* 7 vertikal an der Gebr.udexirand
angeordnet. Bie können Geschoßhöhe aufweisen. Zwischen
awei parallel zrieinander verlaufenden. r.ürag«'schienei} 7 der insgesamt
mit 1 bezeichnetes, ünterkonstruktion sini gestrichelt
angedeutete Fassadenplatten 2 angeordnet, die auf eine später erläuterte Weise mit den Eand-Winkölprofilsträngen M-Q und 49
verschraubt sind. Ohne am Hern der Erfindung etwas zn ändern,
können die Srageschienen 7 auch horizontal od. dgl. verlegt
sein»
Figur 2 as igt e.'.n.en. 'keiJ scftr.iitt curch die üntirrkc/istruVrtion. Qeßiäs-s
Fi^'-ir 1. Die C/e"Däudewc.i.v.d 3 B-'c-zt -ich beisri'l^lswe'-se aus
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— 7 —
Hauerwerk M- und Betondecken 5 susammen^ zwischen &enen das
Mauerwerk: angeordnet ist. Oberhalb einer Betondecke J? '-»-st
Fugs 6a und unterhalb einer Betondecke 5 eine Fuge 6b angeordnet.
Die Figur 2 lässt erkennen, dass die Maueranker 10 entweder
in der Mitte des Mauerwerks 4· bzw. in den Fugen Sa bzw.
6b befestigt sind. Ss hat sich herausgestellt, dass die Fugen 6a bzw. 6b ata sichersten sum Befestigen der Maueranker 10 verwendet
v/erden können. Im einseinen wird entweder in da «>
Fugen 6a bzw. 6b oder in das Mauerwerk M ein Loch 22 in die Gebäudewand gebohrt, welches mit einer schnell abbindenden Vergussmasse
23 ausgefüllt wird=, Yor dem Abbinden wird der Maueranker
in die "Vergussmasse hineingeschoben und taöglicherweise in seiner
Stellung ausgerichtet, ftach dem Abbinden der schnell abbindenden
Vergussmasse kann dann mit dem Anbringen der weiteren Teile der
Unterkonstruktion 1 tmd der Fassadenplatten 2 begonnen werden.
In den Fällen, in denen das Hauerwerk 4- aus Leichtbeton bzw. 'Ton
besteht, wird als Maueranker· ein Gewindebolzen 18 verwendet, der
auf seiner von der Fassadenplatte 2 abgesandten Seite rait einer
kopfplatte 19 versehen ist. Diese Stopfplatte 19 ist in eine
entsprechende öffnung des Mauerwerks M- eingelassen, nachdem der
Gewindebolzen 18 durch ein suvor gebohrtos Loch durch das
Mauerwerk ~ hindurchgesteckt ist. Auf der der 5'assade zugewandten
Seit® wird der Gewindebolzen 18 mit einer vorzugsweise
selbstsichernden Unterlegscheibe 20 und einer butter 21 gesichert
.
An den vorderen. Enden der Maueranker 10, 18 sind auf eine
später erläuterte V/eise die Tragschienen 7 der Unterkonstruktion
1 befestigt» Figur 2 lässt erkennen, dass die ]?assadenplstten im dargestellten Ausführungsbeiapiel geschosshoch sind= Die
Fugen zwischen s-wei üb or einander angeordneten Fassadenplatte?!
lassen sich durch sog. H-Profiie 8 abdichten.
Figur ν sei^'t einen insgesamt mit IC bezeichneten Maueranker,
der aus ei.iietü flachen Schaft 1.1 besteht, an dessen aus der
Gebäudevrarid 3 herausragsndan Sacle sin Gewindebolzen 12 befestigt
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- 8 ist. Die Befestigung kann durch Schweissen hergestellt werden.
Me Figuren 3 bzw. 3a lassen erkennen, dass der flache Schaft
des Mauerankers 10 zumindest teilweise mit einem rechtwinkligen
Trageansatz 13 baw. 14 verbunden ist. Hiermit steht der Maueranker
auf dem Mauerwerk auf, ohne Gefahr zu laufen, in dieses infoige des Gewichtes der Fassadenplatten 2 einzuschneiden.
Um die Ausreissfestigkeit des Mauerankers 10 zu erhöhen, kann
dieser, wie dieses die Figuren 12a und 12b erkennen lassen, mit Widerhaken 15, 16 oder mit einem Spreizende 17 od. dergleichen
versehen sein. Ohne am Kern der Erfindung etwas zu ändern, können anstelle der dargestellten Widerhaken auch andere, an sich bekannte
Widerhaken zum Einsatz kommen.
Auf der rechten Seite der Figur 3 ist im Schnitt ein Schienenträger
24 abgebildet, der eine Purchstecköffnung 25 für den Gewindebolzen
12 bzw. 18 des Hauerankers aufweist. Die Durchstecköffnung
25' ist von einer kugelabschnittförmigen Eindrückung 26
umgeben, wie dieses im Querschnitt gemäss Fig. 3 dargestellt ist.
Figur 5 läset in Draufsicht erkennen, dass von dieser kugelabschnittförtnigen
Eindrückung Versteifungssicken 27 ausgehen, die die Steifigkeit des Schienenträgers 24 wesentlich erhöhen. Ohne
am Kern der Erfindung etwas su ändern, können die Versteifungssicken.
27 auch ein« andere Form erhalten. Die Figuren 3 und 4 zeigen dia Versteiftingesicken 27 in Seitenansicht.
Am Schienenträger 24 sind Seitenflansche .28 zum Anbringen dor
Trageschienen 7 vorgesehen. In den dargestellten Ausführungsbeispielen ragen die Seitenflansche 28 rechtwinklig aus dem
Schienenträger 24 heraus.
Die Schienenträger 24 werden mit kugelgelenkartigen Verbindungen 30 an dem Gewindebolzen 12 bzw. 18 befestigt. Eine kugelartige
Verbindung besteht aus einer· vorderen Ausgleichsscheibe 31 und
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einer hinteren Ausgleicheseheibe 72., aie - unter Swischenfügung
von s-elbstsich<n3?nd«än Uiitorlegscho.-.bsn 33 - von swerl
Kontermuttern 34 eing«schlossen sind. Pie kugelg&lenkertigö
Verbindung 30 ermöglicht zunächst sine Befestigung des Schienenträgers
24 auf einer beliebigen Eöhe am Gewindebolzen 12 bzw.
18. Sodann gestattet die kugelgelenkartige Verbindung 30 eine relativ gross© Neigung zwischen dsm Gewindebolzen 12 bzw. 18
und dem Schienenträger 24, Hiersu xvird die kugelgelenkartige
Verbindung durch Lockern der Kontermuttern 34 beweglich gemacht
und der Schienenträger 24 in Bezug auf den Gewindebolzen 12 bzw
18 sinjustiert. Die kugelabschnittsförmige Sindrüclcung 26 gestattet
es, den Schienenträger 24 in der gewählten Winkelposition zum Gewindebolzen 12 bzw. 18 festzuschrauben. Sin. Lockern dieser-Verbindung,
beispielsweise infolge ständiger Erschütterungen, wird durch die selbstsichernden Unterlegscheiben 33 verhindert«
Ua besonders grosse Unebenheiten zwischen der Gebäudewand 3 und
den Eassadenplatten 2 ausgleichen zv. können, kann gömäss Figur
12 ein Verlängerungsstück 36 vorgesehen sein, an dem ein weiterer
Gewindebolzen 37 angeschlossen ist. Praktisch kann auf den Gewindebolzen 37 ein weiteres Verlängerungsstück 36 usw«. aufgesetzt
werden,
Die Figur 1 lässt erkennen, dass in der Hegel pro Tragschiene 7
drei Schienenträger 24 vorgesehen sind. -Jede Trage schiene 7 ist;
demnach wenigstens mit zwei ScMenenträgern 24 ausgerüstet«
Damit feine weitere Ausgleichsmöglichkeit, beispielsweise hinsichtlich
der Warmebewegungen einer Fassade, möglich ist und
damit auch bei der Hontage Ausgleichungen auf der Baustelle vorgenommen
werden können, ist jeweils sine der Verbindungsstellen 40 zwischen der !Trageschiene 7 und einem Schienenträger 24 verschiebbar
ausgebildet»
Gemäss Figur 4 ist es von Vorteil, wenn die Verbindungsstellen
40 zwischen der Tragesehiene 7 und den Schienenträgern 24 als
dst sind s Xs einzelnen sind li;5 ez'siz ö5p-
- 10
den Schieneiatrage;--;. 24 und den l'.ee.gesciii^r.'.o.a 7 aotweiidi;^, ;;o fl:
die Loche:.:· :L:2. den seiikrsoiit zur Gebäudewand verlaufender: Sx^^^i
~A- RuiidlÖcb.e:o 4Ψ !-;;enis.33 Figur 4. Dox-t- v;o bswegliclie Yerdindimi
sind Langlocher A-5 (Figuriin 5 vxracl G) Yorgessderir PIs Sci3.:;?-i; - be:a
verden mittels selbstsiclierader ^vuorlsgycdoiberi -'-2 υχια !-iuttsri
-ι-3 gesichert lind daiaib eine fe-sts 'verbindung ^wisohen θ1;ι-?&
\dio sich den .Figi;r· =:,;;.. 7 ^d S cintÄ7i:;daan. lässt, b?;-: teiler;, dl ■''-·
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bunden sir..d« T>:.--■:.ze- ^wiGohc^etiAc-ci cd. -d'a;:u.v,. r\r:; .J "r V:----vv·:' ■■ ■.. :j■;.-.-.
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stücken Sl ia.5. iovbiiprechsnden ■/i'^rnr-je:-; j\3 .ui. :l^i
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Figur 10 l?.S5*i ε-uch. erken*"ei?.. dür ä:-.e L'· i:..;i(.:h^r..*"
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Stabilisatoren :?ü.r die Rand-Winkelprofilstränge 48 und 49 der
'Prageschienen 7 ausgebildet sein können« In diesem Falle sind
an den unteren Rändern der Zwischenstücke ümbiegungen 55 vorgesehen,
die um die unteren Kanten der senkrecht zur Gebäudewand 5 verlaufenden Stege 54 der Rand-Winkelprofilstränge 48, 49
herumgreifen. Wenn die Zwischenstücke 51 einmal in die in Figur 10 dargestellte Lage eingerastet sind, sind sie praktisch nicht
mehr von den Rand-Winkelprofilsträngen 48, 49 zu trennen. Die
Zwischenstücke 51 gemäss Fig. 10 verleihen den trägeschienen 7
nicht nur eine besondere Steifigkeit, sondern ermöglichen auch eine besonders einfache Herstellung. Hierau werden zunächst die
Rand-Winkelprofilstränge 48 und 49 auf eine unterlage gelegt,
dann an den zugehörigen Stellen die Zwischenstücke 51 aufgesteckt,
woraufhin dann die Schienenträger 24 angeschraubt werden. Die Sehraubvarbindungen können vorsorglich mit einem Drehmoment
anschrauben· vorgenommen werden, so dass sich die Schrauben
auf der Baustelle leicht lösen bzw. lockern lassen.
Figur 13 zeigt im Querschnitt die Rand-Winkelprofilstränge 48 und 49 einer 2rageschiene, die durch ein Zwischenstück 51 zusammengehalten
werden. lieben der Stabilisatorwirkung haben die Zwischenstücke noch dieAufgabe, eine Fugenabdichtung 57 zu
fixieren. Mese Fugenabdichtung 57 besteht aus einer Rückwand 58,
die auf dem Zwischenstück 51 aufliegt,und federnden Rändern 59$
gegen die die entsprechenden Randbereiche der Fassadenplstten 2 angedrückt werden.
Wie sich einem Vergleich der bisherigen Figuren entnehmen lässt, kann die Fugenabdichtung 57 auch durch durchlaufende Querstege
30 gemäss Figur 8a fixiert werden.
Die Fassadenplatten 2 werden mit den Rand-Winkelprofilsträngen 48 und 49 verschraubt. Hierzu lassen sich mit Vorteil selbstschneidende
Schrauben 62 verwenden, die durch Befestigungslöcher 6J in den Fassadenplatten 2 hin&urchgeführt werden. Um beim
Festschrauben dex· Schrauben 62 die Fassadenplatte jedoch nicht
7407012 19.06.75
- 12 -
zu zerstören, sind erfindungsgemäss in den Befestigungslöchern
Distanzstücke 61 vorgesehen, die den Schraubdruck aufnehmen.
In üblicher Weise werden auch federnde Abdichtscheiben 63 in
Verbindung mit Dichtungen 64 verwendet.
Claims (1)
- Karl Heinz Ebbing
Iserlohn7. Februar 1975 Me/dinspruche s1. Unterkonstruktion für Fassadenplatte!! mit im Abstand von der Gebäudewand einjustierbaren Tragschienen, an die die Fassadenplatten festschraubbar sind,dadurch gekennzeichnet, dass jede Tragschiene (7) zwei parallel mit den vertikalen Kanten benachbarter Fassadenplatten (2) verlaufende Randwinkel-Profilstränge (48, 49) ein- ; εchiiesst, zwischen denen eine durchgehende Fugenabdichtung (57) vorgesehen ist, und die verschiebefest durch einen und verschieblich durch wenigstens einen weiteren Schienenträger (24) miteinander verbunden sind, die je eine Durchstecköffnung (25) und eine diese umgebende kugelabschnittförmige Eindrückung (26) aufweisen, vermittels derer sie unter Einschluss je einer vorderen und hinteren Ausgleichscheibe (31* 32) auf einem Gewindebolzen (12, 18) eines Hauerankers (10, 18) festschraubbar sind./2. Unterkonstruktion nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schienenträger (24) Seitenflansche (28) zum Anbringen der Tragschienen (7) aufweiet./3· Unterkonstruktion nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenflansche (28) senkrecht aus dem Schienenträger (24) herausragen./4. Unterkonstruktion nach den Ansprüchen 1 - 3* dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstellen (40) zwischen den Tragschienen (7) und den Schienenträger** (24) als Schraubverbindungen (41, 42, 43) ausgebildet sind./7407012 19.06.75ρ 5. Unterkonstruktion nach den Ansprüchen 1-4,! . dadurch gekennzeichnet, dass dia verschiebbar ausgebildeten I Verbindungsstellen (40) zwischen den Tragschienen (7) uadI den Schienenträgern (24) ein Langloch (45) in der Tragschie-I ne (7) einschliessen.;-. ■ 6. Unterkonstruktion nach den Ansprüchen 1 - 5»I dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichsscheiben (31, 32),f unter Zwischenfügung je einer selbstsichernden Unterlegschei-r be (33), zwischen zwei auf den Gewindebolzen (12, 18) des'-■: Mauerankers aufschraubbaren Kontermuttern (34) eingeschlossen. sind.I 7. Unterkonstruktion nach den Ansprüchen 1-6,dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Schienenträger (24): und dem Gewindebolzen (12, 18) des Mauerankers (10, 18) we-i nigstens ein Verlängerungsstück (36» 37) einfügbar ist.■" ■■ ' ^% B. Unterkonstruktion nach den Ansprüchen 1-7» .■ dadurch gekennzeichnet, dass die Randwinkel-Profilsträngei (48, 49) der Tragschienen (7) fest durch einen, durchgehendenI Zwischenstog (50) miteinander verbunden sind.\ -9· Unterkonstruktion nach den Ansprüchen 1-7»ΐ dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschiene (7) aus »wei' Randwinkel-Profilsträngen (48, 49) besteht, die durch wa-nlgstans zwei Zwischenstücke (51) miteinander verbunden sind.: 10. Unberkonstruktion nach Anspruch 9,v dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenstücke (51) mittels\ einrastender Klemmverbindungen (52, 53) an die Randwinkel-; profilstränge (48, 49) anschliessbar sind../ 11. Unterkonstruktiion nach den Ansprüchen 9 und 10,dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenstücke (51) eis Stabilisatoren für die Randwinkelprofilstränge (48, 49) der7407012 19.06.75Tragschiene auegebildet und mit die senkrecht zur Gebäudewand verlaufenden Stege (54) der Randwinkelprofilsträng© \ übergreifenden Umbiegungen (55) versehen sind.12· Unterkonstruktion nach den Ansprüchen 1-11, .,".',dadurch gekennzeichnet, dass die Fugenabdichtung (57) auf . dem durchgehenden Zwischensteg (50) bzw. auf den Zwischen- . stücken (51) aufliegt.13- Unterkonstruktion nach Anspruch 12,dadurch gekennzeichnet, dass die Fugenabdichtung (57) aus ; einer den Abstand zwischen den Winkelprofilsträngen (48, 49) der Tragschiene (7) überdeckenden Rückwand (58) und den Passadenplatten (2) zugekehrten, abgewinkelten, federnden Rändern (59) besteht.14. Unterkonstruktion nach den Ansprüchen 1-13» dadurch gekennzeichnet, dass in den Fassadenplatte!! (2) BsfestiguDgslöcher (60) vorgesehen und mit Distanzstücken (61) ausgerüstet sind.7407012 19.06.75
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7407012U true DE7407012U (de) | 1975-06-19 |
Family
ID=1302468
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7407012U Expired DE7407012U (de) | Unterkonstruktion für Fassadenplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7407012U (de) |
-
0
- DE DE7407012U patent/DE7407012U/de not_active Expired
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