DE7405698U - Rahmenkonstruktion für Fenster oder Türen - Google Patents
Rahmenkonstruktion für Fenster oder TürenInfo
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Description
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Diplom-Physiker Dr. Walter Andrefewski
Diplom-Ingenieur Dr.-Ing. Manfred Honke Dipiom-ingenieur
43 2 7 4 /Gs. Ltw Hans Dieter Oesthuysen
Anwaltsakte:
4300 Essen 1, den 18. Febr.
Gebrauchsmusteranmeldung
1) AEDILIA Costruzioni Metaliiche di Maria Micozzi
e Severino Schiesaro S.n.c.
Strada per Lentate, 85, Sesto Calende (Varese), Italien
2) Franco GALIMBERTI
Via Garibaldi io, Dormelletto (Novara), Italien
Rahmenkonstruktion für Fenster oder Türen.
Die Erfindung betrifft eine Rahmenkonstruktion für Fenster oder Türen mit Leibungsrahmen und Flügelrahmen, die aus je zwei
Pfosten und zwei Querleisten in Form von Profilschienen bestehen.
Für Fenster- und Türrahmen werden in zunehmendem HaBe Metalloder
Kunststoffprofile verwandt, aus denen sowohl der in eine
Wand eingesetzte Leibungsrahmen als auch der an den Leibungsrahiaen
fest oder beweglich angeschlossene Flügelrahmen zusammen= gesetzt werden. Der Flügelrahmen kann dabei schwenk-, kipp- oder
| sein | wozu | er | im | • · * | *- * . · * * |
Bänder u | |
| .'.. | |||||||
| ·" 2 — | |||||||
| klappbar | allgemeinen | durch | |||||
απ den Leibung*rahn>©n ang<aehLossen ist.
Ein Problem besteht dabei stets im gegenseitigen Anschluß der Profilschienen im Bereich der Ecken von eckigen Räumen, üblicherweise
sind zwei in einer Ecke aneinanderstoßende Profilschienen unter einem Winkel von 45° abgeschrägt und auf Gehrung
aneinandergesetzt. Dies ist jedoch insofern nachteilig, da die Ausbildung der Gehrung mit großer Genauigkeit erfolgen
* muß. Weiter führen mechanische Beanspruchungen dieser bekannten Fenster- und Türrahmen vielfach dazu, daß die aneinanderstoßenden
Profilschienen auseinanderklaffen. Schließlich ist es regelmäßig notwendig, Dichtungen aus Gummi oder dergleichen
zur Abdichtung zwischen Flügel- und Leibungsrahmen au» einzel= neu Stücken züsaüünenzusstzsn, die - insbesondere wenn »ie unter
Kälteeinwirkung schrumpfen - keine zuverlässige Dichtung ergeben.
Weiter sind aus Profilschienen zusammengesetzte eckige Fenster- und Türrahmen bekannt, bei denen von den Pfosten abgekantete
Querleisten aufeinanderstoßen und miteinander verbunden sind. λ Diese Rahmen sind zwar gegenüber mechanischen Beanspruchungen
widerstandsfähiger, jedoch ergeben sich an der Verbindungsstelle der Querleisten gleichfalls Schwierigkeiten bezüglich der Abdichtung
.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Rahmenkonstruktion für Fenster oder Türen der eingangs beschriebenen Gattung so weiterzubilden,
daß hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischen Beanspruchungen bei guter Abdichtung erreicht werden.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung dadurch gelöst, daß
die Profilschienen aus einer Seele und aus zwei orthogonal
an die Seele angeschlossenen zueinander im wesentlichen
parallelen Stegen besteh«»«, wobei die Stege über die Seele
vorstehen und zumindest einer der Stege an einer dem anderen Steg zugewandten Seite einen parallel zur Seele verlaufenden
Absatz aufweist, derart, daß seine Stärke au freien Längsrand
geringer ist als im Bereich der Seele, und wobei der Abstand zwischen den einander abgewandten Seiten der Stege der die
Pfosten bzw. Querleisten bildenden Profil3chienen der lichten
% Weite zwischen den freien Längsrändern der Stege der die Querleisten
bzw* Pfosten bildenden Profilschienen entspricht. Damit wird erreicht, daß im Bereich einer Ecke die die Querleiste
bildende trofilschiene zwischen die Stege der den Pfosten bildenden Profilschiene - bzw. umgekehrt - eingesetzt
und mit dieser fest und starr verbunden werden kann. Folglich ist die Ecke durch iibsrlapper.de Bereiche ä&r Stege voll umschlossen,
so daß ein Auseinanderklaffen nicht mehr auftreten kann, zugleich entsteht zwischen den Stegen ein umlaufender
Kanal, in den eine durchgehende Dichtung eingelegt werden kann.
Das Schutzbegehren richtet sich auch auf die Profilschienen, aus denen eine erfindungsgemäße Rahmenkonstruktion zusammengesetzt
ist.
In einer zu bevorzugpnden Ausfuhrur.gsform der Erfindung sind
Pfosten und Querleisten aus Profilsehienen von gleichem Profil
gebildet, wobei der Abstand zwischen den einander abgewandten Seiten der Stege der die Pfosten bzw. Querleisten bildenden
Profilschienen durch Quetschen zumindest an den Enden auf die
lichte Weite zwischen den freien Längsrändern der Stege der die Querleisten bzw. Pfosten bildenden Profilschienen verringert
ist.
In weiterer Ausbildung der Erfindung weist die Seele eine in Längsrichtung verlaufende Halteausn.ehir.ung zur Aufnahme einer
Dichtung auf. Diese kann zumindest an einer Seite schwalbenschwanzförmig
unterschnitten sein, so daß ein sicherer Halt der Dichtung gewährleistet ist. Weiter kann die Seele an der
Seite der Halteausnehmung eine in Längsrichtung verlaufende Führungsausnehmung mit beiderseits über die Führungsausnehmung
vorspringenden in Längsrichtung verlaufenden Rasten aufweisen. Damir ergibt sich eine einfache Möglichkeit, die Profilschienen
aneinander anzuschließen sowie Beschläge, beispielsweise Bänder oder Verschlußelemente, an einem erfindungsgemäßen
Rahmen anzusetzen.
Eine zu bevorzugende Ausführungsform der Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, d tß die Seele aus zwei im Abstand angeordneten Rippen gebildet ist, wobei die Stege zumindest im Bereich zwischen
den Rippen größere Stärke aufweisen als an ihren freien Längsrändern. Insbesondere können hierbei an beiden Rippen HaI-teausnehmungen
und Führungsausnehmungen vorgesehen sein.
Die Pfosten und Querleisten einer erfindungsgemäßen Rahmenkonstruktion
stoßen in den Ecken vorzugsweise stumpf voreinander und sind durch Kuppelelemente aneinander angeschlossen. Dazu
weisen die Kuppe Ie leinen te einen in die Führungs ausnehmungen einer Profilschiene einsetzbaren und die Rasten hinterfassenden
Fuß sowie einen an die Seele einer anzuschließenden Profilschiene durch Stifte oder dergleichen anschließbaren Kopf auf.
Dabei können die Stifte zum gegenseitigen Verspannen aneinander anzuschließender Profilschienen einen exzentrischen Bereich
aufweisen.
Im Hinblick auf die Abdichtung zwischen Flügel- und Leibungsrahmen
empfiehlt es sich, daß die Halteausnehmungen am LeibungTrahmen
zur Rahmeninnenseite, und am Flügelrahmen zur Rah-
menaußenseite gerichtet sind, wobei im Bereich der Ecken aus
den Halteausnehmungen Endausschnitte der Seelen der die Pfosten bzw. die Querleisten bildenden Profilschienen ausgeschnitten
sind zur Einführung einer umlaufenden Dichtung in die Halteausnehmungen .
Schließlich ist es in vorteilhafter Weise möglich, Beschläge zum gelenkigen Anschluß und zur gegenseitigen Verriegelung zwischen
Leibungsrahmen und Flügelrahmen in den Führungsausnehmungen
der Profilschiensn einzusetzen. - Beschläge meint hier Bänder
für Angein, Sperrstangen, Vorreiber, Verschluß- und Haltegriffe und dergleichen.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile bestehen im wesentlichen
darin, daß eine Rahmenkonstruktion für Fenster oder Türen geschaffen wird, die gegenüber mechanischen Beanspruchungen
außerordentliche Widerstandsfähigkeit besitzt, und bei der vor allem ein Auseinanderklaffen der Profilschienen im Bereich der
Ecken ausgeschlossen ist. Zugleich bietet die erfindungsgemäße
Rahmenkonstruktion die Möglichkeit zur Abdichtung zwischen Flügel- und Leibungsrahmen durchgehende Dichtungen einzusetzen, so
daß eine unter allen Umständen gleichbleibende, optimale Abdichtung
gewährleistet ist. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß Beschläge zur Verbindung zwischen Flügel= und Leibungsrahmen,
zur Verriegelung oder dergleichen mühelos und mit geringem Montageaufwand fest unä sicher angebracht werden können.
Im folgenden wird die Erfindung anhand Ausführungsbeispiele darstellender Zeichnungen ausführlicher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Fensterrahmen mit Leibungsrahmen und Flügelrahmen
In geschlossener Stellung,
Fig. 2 und 3 den Gegenstand der Fig. 1 im Schnitt nach den Linien II-II bzw. III-III in vergrößertem Maßstab,
Fig. 4 eine Ecke eines Leibungsrahmens in weiter vergrößertem
Maßstab in perspektivischer Ansicht,
Fig. 5 eine Ecke eines Flügeirahmen» in vergrößertem Maßstab
in perspektivischer Ansicht.
Fig. 6 Ansichten zwoier aneinander anschließbarer Profilschienen,
Fig. 7 schematische Darstellungen zweier aneinander anschließbarer
Prcfilschienen in abgeänderter Ausführung,
Fig. 8 ein Kuppelelement zum Anschluß zweier Profilschienen,
und
Fig. 9 eine weitere Ausführung^form einer Profilschiene.
Fig. 1 zeigt eine Rahmenkonstruktion für ein Fenster, bestehend aus einem Leibungsrahmen mit zwei Pfosten 1 und zwei Querleisten
2, sowie mit einem Flügelrahmen, bestehend aus zwei Pfosten 3
und zwei Querleisten 4. Der Flügelrahmen ist in Angeln 5 schwenkbar am Leibungsrahmen angeschlossen und kann in Schließstellung
mittels des Griffes 6, durch den eine Sperrstange betätigt wird,
in bekannter Art verriegelt werden.
Gemäß dem dargestellten Ausbildungsbeispiel sind sowohl der Lei
bungsrahmen als auch der Flügelrahmen aus zwei gesonderten Pro»
filechienen der Ausbildungsform gemäß der Fig. 6 gefertigt,
wie außerdem auch deutlich aus den Fig. 2 bis 5 ersichtlich ist. Jede dieser Profi!schienen, die mit A in der Fig. 6 bezeichnet
sind, besitzt eine aus zwei Rippen 7 bestehende Seele. Die Rippen 7 sinu zueinander im Abstand angeordnet. Über jede von ihnen
stehen ein Steg 8 und ein Steg 9, welche von der gleichen Seite
der Seele ausgehen und parallel zueinander liegen. Wie deutlich aus den Figuren ersichtlich ist, besitzen die Stege 9 einen
parallel zur Seele verlaufenden Absatz und insbesondere eine größere Stärke im Bereich der Seele als am freien Längsrand,
so daß eine stufenförmige Ausbildung entsteht. Die lichte Weite
zwischen den Stegen8, 9 ir.t an den freien Längsrändern Jm wesentlichen
gleich dem Abstand zwischen den einander angewandten Seiten der Stege 16 einer zugeordneten Profilschiene B, die
in einer anderen Ausführungsform dargestellt ist. Aus den Figuren
ist außerdem ersichtlich, daß zwischen den beiden Rippen 7 die Stege 8 und 9 an der gleichen Seite des Profils zwischen den
Rippen 7 in einem Steg 1o zusammenlaufen, der die gleiche Stärke
wie der Steg 8 besitzt.
Von jeder der Rippen 7 steht eine profilierte Leiste 11 ab, die
mit dem anliegenden Steg 9 und der Rippe 7 selbst eine durchgehende Halteausnehmung 12 für eine Dichtung bildet, wie im
Nachfolgenden näher beschrieben wird. Die gleiche Leiste 11 trägt
an jeder Rippe 7 zur Bildung einer Führungsausnehmung 13 bei, die außen offen ist und vorspringende Rasten aufweist.
Aus der Fig. b ist ersichtlich, daß die heider. Rippen 7 und die
Stege 8, 9, die in das beschriebene Profil hineinreichen, zur Mitte Hänge achse der Profilschiene s/anmetrisch sind, doch ist
offensichtlich, daß die Symmetrie der Seele und der zugecxdneten Stege auch eine Symmetrie zu einer Ebene sein kann. Die
Fig. 2 zeigt weiter, daß die Pfosten 1, 3 d^s Leibungsrahmeus
und des Flügelrahmens aus im wesentlichen gleichartigen Profilschienen bestehen, wobei jedoch die eine derjenigen nach
Fig. 6 entspricht, und die andere symmetrisch zu einer mittle-
740569830.5.7t
ren unu βenkrechter. Efe^ne su den Stegen ««Ro-biidet ist =
In der Fig. 6 ist neben der Profilschiene A auch eine Profilschiene
B gezeigt, deren Verwendung in Kombination mit dem Profil A vorzugsweise erfolgt. Diese Profilschiene B ist derjenigen
A ähnlich und unterscheidet sich von dieser lediglich dadurch, daß die Stege 16 und Stegmittelteile zwischen den
Rippen des Profils gleichmäßige und untereinander gleiche Stärke aufweisen. Auch das Profil B besteht daher aus zwei
Rippen 14, die im Abstand voneinander angeordnet sind, wcbei
eine profilierte Leiste 15 zusammen mit den anliegenden Stegabschnitten 16 und der Rippe 14 der Profilschiene zur Bildung
einer durchgehenden Halteaysnehmung 17 und einer Ftihrungsaus^
nehmung 18 führen. Kennzeichnend für dieses Profil B ist, daß
der Abstand zwischen den flachen Außenseiten der Stege 16 gleich der lichten Weite zwischen den Innenseiten der Stege 8 und 9
im Bereich der freien Längsränder der Profilschiene A ist, so daß die Profilschiene B eingeschoben und sozusagen zwischen den
Stegen der Profilschiene A verklemmt werden kann, wie in den Fig. 4 und 5 gezeigt.
Der Leibungsrahmen des Fensters besteht aus zwei Pfosten von
ähnlichem Profil wie A aus Fig. 6, wobei die Querleisten ähnlich dem Profil B gebildet sind.
Der Übersichtlichkeit halber trägt der Leibungsrahmen gemäß den Fig. 2, 3 und 4 die gleichen Bezugszeichen wie der Flügelrahmen
gemäß Fig. 6.
In Perspektivansicht in vergrößertem Maßstab ist im Ausschnitt in der Fig. 4 die untere Ecke rechts des Leibungsrahmens gemäß
der Fig. 1 gezeigt.
t . · «■
Wie aus der Fig. 4 ersichtlich ist, sind die Enden der den
Rahmen bildenden Profiischienen gemäß einer senkrechten Ebene
zu ihren eigenen Achsen abgeschnitten, und die die untere Querleiste bildende Profilschiene wird mit den Stegen zwischen
die Stege 8 und 9 der den Pfosten bildenden Profilschiene eingesetzt (ähnlich ist der Vorgang bei der oberen Querleiste),
Die Befestigung der Querleiste am Pfosten kann auf verschiedene Arten erfolgen. Gemäß der in den Figuren dargestellten Ausführungsform
ist dazu ein Kuppelelement vorgesehen, das in Perspektivansicht
in der Fig. 8 gezeigt ist. Dieses Element besteht aus einem länglichen Kopf 19, an dessen einem Ende ein
Fuß mit zwei Stegen 2o vorgesehen ist. In diesem Kuppelelement sind Bohrungen 21 und ein Paar Bohrungen 22 ausgenommen. Im
Rahmen wird der Fuß mit den Stegen 2o in die Längsführung 13
des Pfostens eingeschoben, während Schrauben in den Pfosten und in die Bohrungen 22 eingesetzt sind und die Verbindung des
Kuppelelementes mit dem Pfosten gewährleisten. Der längliche Kopf 19 wird in den Zwischenraum zwischen den beiden Rippen
7 der die Querleiste bildenden Profilschiene eingesetzt und. hier mittels eines Profilstiftes 23 festgehalten, der ein in
der Seele der Querleiste ausgenommenes Loch und die Bohrungen 21 des Kopfes 19 durchsetzt. Dieser Stift kann exzentrisch
profiliert sein, so daß durch Drei ong des Stiftes in der Bohrung
der Querleiste und in dem länglichen Kopf ein Zug auf den länglichen Kopf ausgeübt und damit eine Verspannung der Querleiste
mit dem Pfosten erreicht wird. Damit ist eine sichere und rasch herzustellende Halterung zwischen dem Pfosten und
der Querleiste gewährleistet. Es ist ersichtlich, daß, nachdem die Querleiste zwischen den Stegen des Pfostens verklemmt
ist, die Verbindung zwischen der Querleiste und dem Pfosten sehr stabil und sicher ist, und keine offenen oder sichtbaren
- 1o -
Spalts vorhaneα.! sind,- emnh wem* die Rahmen mit Gewaltanwenng
von 9o° etwai
gezwungen würden.
gezwungen würden.
dung von 9o° etwas verschiedene Winkelstellungen anzunehmen
Aus den Flg. 2, 3 und 4 ist auch noch ersichtlich, daß in den
Halteausnehmungen 12 und 17 des Pfostens bzw. der Querleiste des Leibungsrahmens eine Dichtung 24 beispielsweise aus Gummi
eingesetzt ist: diese Dichtung 24 ist als endloser Ring ausgebildet
und lediglich dort unterbrochen, wo als Schlitten ausgebildete Bänder zur Aufnahme der Angeln 5 in den Sitzen
12 untergebracht und an den Pfosten mittels der Schrauben 26 befestigt sind.
Der Flügelrahmen besteht gleichfalls aus Profi!schienen, wobei
die Pfosten das in der Fig. 6 mit A bv^^ichnete, und die Querleisten
das in Fig. 6 mit B bezeichnete Profil aufweisen.
Auch im Falle des Flügelrahmens sind die Querleisten mit ihren Enden zwischen den Stegen 8 und 9 der Pfosten verklemmt und
mit den Pfosten mittels der bereits beschriebenen Kuppelelemente 19, 2o befestigt.
Wie insbesondere aus der Fig. 5 ersichtlich, ist - damit der Flügelrahmen in den Zwischenraum einfassen kann, welcher durch
den Leibungsrahmen des Fensters oder der Tür eingefaßt wird ein Teil jedes Endes des Flügelrahmens ausgenommen. Das ist
aus Fig. 5 ersichtlich, welche in perspektivischer Ansicht den oberen, linken Winkel des in Fig. 1 dargestellten Flügelrahmens
zeigt.
Insbesondere ist ersichtlich, daß ein Teil des oberen Endes des Steges 8 im Profil des FfOstens abgenommen ist, und zwar nur
an dem Teil eines Pfostens, der gegen den Leibungsrahmen r.ieistf
und daß der Steg 9 und der mittlere Stegteil 1o daran derart
ausgenommen sind, döB uie Außen«its diese= Stsgs= ? und deemittieren
Stegteils Io in gleicher Ebene fluchten mit der Außenseite des Steges 16 der Querleiste. Dies erfolgt zum
Zwecke der gleichmäßigen und ständigen Anlage des Flügelrahmens am Leibungsrahmen längs des Umfange der beiden Rahmen,
wenn e^lbige gemäß der Darstellung der Fig. 1 in der Schließlage
sind.
In den Halteausnehmungen 12 und 17, die nach der Außenseite des Flügelrahmens gerichtet sind, ist außerdem eine Ringdichtung
27 eingesetzt, welche in der Schließlage der baiden Rahmen eine einwandfreie Abdichtung gegen Luft und Wasser gewährleistet,
wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist.
Um für die Dichtung 27 die Umfassung der vom Flügelrahmen gebildeten Winkel zu gewährleisten, ist an der Halteausnehmung
12 dss Pfostens ein Teil der Rippen 7 der entsprechenden Profilschiene
abgefräst worden, so daß sozusagen eine Fortsetzung der Halteausnehmung 17 der Querleisten entsteht.
Die Verbindung zwischen dem Flügelrahmen und dem Leibungsrahmen wird mittels einem Scharnierband 28 hergestallt, das fest
in der Führungsausnehmung 13 des Pfostens mittels einer einfachen
Sehraube gehaltert ist. Ohne weiteres können in dem Falle, daß der Flügelrahmen nicht schwenkbar sondern kippbar
oder in anderer Weise bewegbar ist, in der Führungsausnehmung
13 weitere Organe auf einfache und sichere Art zwischen den
beiden Rahmen gehaltert werden, beispielsweise Reibungszapfen
für Kipphebel, Schwenkaraie oder dergleichen.
Wie weiterhin aus der Fig. 5 ersichtlich, ist in der außenüeitigen
Führungsausnehmung 13 des Pfostens des Flügelrahmens
eine starre Stange 29 eingesetzt und geführt, die mittels des Griffes 6 (Fig. 1) eine geradlinige Hin- und Herbewegung ausführen
kann, so daß, wenn die Stange aus dem Flügelrahmen herausragt, eine sichere Sperrung zwischen dem Flügelrahmen und
dem Leibungsrahmen gewährleistet ist.
Die Rahmen sind wie besehrieben mit zwei verschiedenen Arten
von Profilschienen gefertigt. Es ist jedoch auch möglich, die Rahmen unter Erhaltung aller Merkmale bei Verwendung nur der
Profile der mit A bezeichneten Ausführung herzustellen. In diesem Falle werden die die Querleisten bildenden Profilschienen jedes Rahmens an ihren Außenenden gepreßt, um die Stärke
der Stege zu verringern, so daß diese gepreßten Enden in die Stege der anliegenden, den Pfosten bildenden Prof ils chi e*ie
eingeschoben werden können.
Ferner ist ersichtlich, daß die Anordnung der Führungsausnehmungen 13 nicht unerläßlich ist, und daß die Profilschienen
ggfs. nur eine Seele aufweisen können, die eine durchgehende Halteausnehmung zur Aufnahme einer Dichtung aufweist und an
ihren Längsseiten zwei vorstehende Stege besitzt, deren einer stufenartig wie der Steg 9 des Profils A gebiHet sein kann,
und dessen anderer dünner als dieser ist.
In diesem Falle kann die Profilschiene auch das mit C bezeichnete Profil gemäß Fig. 7 aufweisen, mit welchem ein Profil der
mit D bezeichneten Form gemäß Fig. 7 verbunden werden kann.
Die Verbindung zwischen den Querleisten und den Pfosten kann anstatt in der beschriebenen Art auch andersartig hergestellt
werden, beispielsweise unter Einsetzen eines starren Klötzchens zwischen die Rippen der beiden Querleisten. Dabei kann das
Klötzchen an der Querleiste mittels Schrauben befestigt werden,
. an den Pfosten mittels Schrauben angeschlossen werden, .ehe die Rippen des Pfostens durchsetzen. Auf ähnliche Art
in die Verbindung zwischen den Pfosten und den Querleisten
lurch hergestellt werden, daß die Profile der Querleisten, ! in Fig. 9 dargestellt, ausgebildet werden, wobei von der
sie 3o einer Profiischiene E zwei durchgehende Leisten 3"»
itehen, die im wesentlichen C-förmigen Querschnitt besitzen,
.sehen dem durch diese Leisten 31 begrenzten Raum können
.bstschneidende Schrauben eingesetzt werden, welche Bohrunl
durchsetzen, die im Teilschnitt des Profils ausgenommen id, der an das Profil E angesetzt werden soll.
Claims (12)
1. Rahmenkonstruktion für Fenster oder Türen mit Leibungsrahmen
und Flügelrahmen, die aus je zwei Pfosten und zwei Querleisten in Form von Profilschienen bestehen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Profilschienen (A, B) aus einer Seele (7, 14) und aus zwei orthogonal an die Seele (7, 14) angeschlossenen
zueinander im wesentlichen parallelen Stegen (8, 9) 16) bestehen, wobei die Stege (8, 9, 16) über die Seele (7, 14)
vorstehen und zumindest einer der Stege (8, 9) an einer dem anderen Steg (9, 8) zugewandten Seite einen parallel zur Seele
(7, 14) verlauf endet. Absatz aufweist derart, daß seine Stärke
am freien Längsrand geringer ist als im Bereich der Seele (7, 14), und wobei der Abstand zwischen den einander abgewandten
Seiten der Stege (8. 9) der die Pfosten (1, 3) bzw. Querleisten (2, 4) bildenden Profilschienen (A, B) der lichten Weite zwischen
den freien Längsrändern der Stege (B, 9) der die Querleisten
(2, 4) bezw. Pfosten (1, 3) bildenden Profilschienen (A, B) entspricht.
2. Rahmenkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Pfosten (1, 3) und die Querleisten (2, 4) aus Profilschienen (A, B) von gleichem Profil gebildet sind, wobei der
Abstand zwischen den einander abgewandten Seiten der Stege (8, 9, *6) der die Pfosten (1, 3) bzw. Querleisten (2, 4) bildenden
Profilschienen (A, B) durch Quetschen zumindest an den Enden auf die lichte Weite zwischen den freien Längsrändern der Stege
(8, 9, 16) der die Querleisten (2, 4) bzw. Pfosten (1, 3) bildenden
Profi !schienen (A,- E) verringert ist.
3. Rahmenkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seele (7, 14) eine in Längsrichtung verlaufende Halteausnehmung (12, 17) zur Aufnahme einer Dichtung
(24, 27) aufweist.
4. Rahmenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteausnehmung (12, 17) zumindest an
einsr Seite schwalbenschwanzförmig unterschnitten ist»
5. Rahmenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Seele (7, 14) an der Seite der Halteausnehmung (12, 17) eine in Längsrichtung verlaufende Führungsausnehmung
(13, 18) mit beiderseits über die Führungsausnehmung
(13, 18) vorspringenden, in Längsrichtung verlaufenden Rasten aufweist.
6. Rahmenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Seele aus zwei im Abstand angeordneten
Rippen (7, 14) gebildet ist, wobei die Stege (8, 9) zumindest im Bereich (1o) zwischen den Rippen (7, 14) größere Stärke aufweisen
als an ihren freien Längsrändern.
7. Rahmenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis o, dadurch
gekennzeichnet, daß an den beiden Rippen (7, 14) Halteausnehmungen
(12, 17) und Führungsausnehmungen (13, 18) vorgesehen sind.
8. Rahmenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfosten (1, 3) und Querleisten (2, 4)
in den Ecken des Rahmens stumpf voreinanderstoßen und durch Kuppelelemente (19, 2o) aneinander angeschlossen sind.
9. Rahmenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelelemente einen in die Führungsaus-
nehir.ungen {13, IB) eine? Proflischiene (ä, b) einsetzbaren
und die Rasten hinterfassenden Fuß (2o) sowie einen an die
Seele (7, 14) einer anzuschließenden Profilschiene (A, B) durch Stifte (23) oder dergleichen anschließbaren Kopf (19)
aufweisen.
10. Rahmenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stifte (23) zum gegenseitigen Verspannen aneinander anzuschließender Profilschienen (A, B)
* einen exzentrischen Bereich aufweisen.
11. Rahmenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 1o, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hälteausnehüiungen (12, 17) am>
Leibüngsrahraen {1, 2) zur P,ahnieninneneeite und am Flügelrahmen
(3, 4) zur Rahmenaußenseite gerichtet sind, wobei im Bereich der Ecken aus den Halteausnehmungen (12, 17) Endausschnitte
der Seelen (7, 14) der die Pfosten (1, 3) bzw. die Querleisten (2, 4) bildenden Profilschienen (A, B) ausgeschnitten sind
zur Einführung einer umlaufenden Dichtung (27) in die Halteausnehmungen {12, 17).
12. Rahmenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß Beschläge (25, 28, 29) zum gelerJcigen
Anschluß und zur gegenseitigen Verriegelung zwischen Leibungsrahmen (1, 2) und Flügelrahmen (3, 4) in den Führungsausnehmungen
(13, 18) der Profilschienen (A, B) eingesetzt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT2107273 | 1973-03-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7405698U true DE7405698U (de) | 1974-05-30 |
Family
ID=1302115
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7405698U Expired DE7405698U (de) | 1973-03-01 | Rahmenkonstruktion für Fenster oder Türen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7405698U (de) |
-
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- DE DE7405698U patent/DE7405698U/de not_active Expired
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