DE7327770U - Betondecken-bauelement - Google Patents
Betondecken-bauelementInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
- E04B5/16—Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
- E04B5/32—Floor structures wholly cast in situ with or without form units or reinforcements
- E04B5/326—Floor structures wholly cast in situ with or without form units or reinforcements with hollow filling elements
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Description
Firma VKI-Rheinhold & Mahla AG, 6800 Mannheim,
Augusta-Anlage
"Betondecken-Bauelement"
Die Erfindung betrifft ein Betondecken-Bauelement, bestehend aus einer vorgefertigten und bewehrten, dünnen
Massivplatte, wobei Transportbewehrungen bzw. Gitterträger einbetoniert und Betonverdrängungskörper angeordnet
sind.
Es sind vorgefertigte Betondecken-Bauelemente bekannt,
bei denen eine relativ dünne bewehrte Stahlbetonplatte mit Armierungsbügeln versehen ist. Derartige Bauelemente
werden an der Baustelle eingebaut und später mit einem Aufbeton versehen. Nach dem Auffüllen mit Schutt- bzw.
Ortbeton gleichen die verlegten Vollbetondecken-Telle
der klassischen Stahlbetonplatte,
Nachteilig bei diesen Deckenbauelementen ist es, daß größere Stützweiten, die eine größere Deckenhöhe erfordern,
nicht abdeokbar sind, da|mlt zunehmender Dicke
die Wirtschaftlichkeit nicht mehr gegeben ist und auch das relativ große Gewicht der Decke sehr ungünstig
ist und sich auf Unterzüge, Stützen und Fundamente sehr nachteilig auswirkt.
-2-
Es wurde bereits vorgeschlagen, bei derartigen Betondecken-Bauelementen
bei deif^rmierungsbttgel einbetoniert
iincL xn äsn Arrnicrungsbtigeln B^'ton
anzuordnen. Dabei sind die Armierungsbügel derart ausgebildet und angeordnet, daß sie die Betonverdrängungskörper
seitlich und von oben umgreifen.
Dabei müssen die Armierungsbügel schon bei der Anfertigung der Massivplatte entsprechend den später darauf anzuordnenden
Betonverdrängungskörpern bemessen sein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Betondecken-Bauelement
zu schaffen, bei dem in bekannter Weise Transportbewehrungen bzw. Gitterträger einbetoniert
sind und beliebig große und beliebig geformte Betonverdrängungskörper nach Bedarf angebracht werden können.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung bei dem Betondecken-Bauelement
der eingangs erläuterten Art im wesentlichen dadurch gelöst, daß zusätzliche Haltebügel
einbetoniert und daran befestigbare Haltelemente für die Betonverdrängungskörper vorgesehen sind.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung wird eine leichte Anpassung des Bauelements an die jeweiligen Einbauverhältnisse
ermöglicht. Die vorgefertigten Massivplatten können in einheitlicher Weise hergestellt worden, wobei
lediglich die Halteelemente im Einzelfall auf die Größe der Betonverdrängungskörper anzupassen sind.
-3-
7327?7Ι-β.«.η
In vorteilhafter Weise sind die in die vorgefertigte
Messivpiatte einbetonierten Haltebügel U-förmig ausgebildet.
Die Halteelemente sind bandförmig ausgebildet und können
aus Metall- oder Kunststoffbändern bestehen, beispielsweise sogenanntes Kistenband.
Um die beim Aufbetonieren auftretenden Auftriebskräfte abzufangen ist es vorteilhaft, bei einer Weiterbildung
der Erfindung, die Halteelemente quer zur Längsrichtung der Betoiiverdrängungskttrper verlaufend derart anzuordnen,
daß sich zwei oder mehrere parallel liegende Betonverdrängungskörper· übergreifen. Es ist aber auch
möglich, die Halteelemente sich kreuzend schräg sur Längsrichtung
der- Betonverdränguiigskörper verlaufend anzuordnen.
In einer weiteren Ausbildung der Erfindung umfassen die
Haltedemente die einzelnen Betonverdrkng-ungskörper
schlauf-.enförmig. Dadurch wird erreicht, daß die Auftriebskräfte
auf eine schmale Umfangsfläehe verteilt werden.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Haltelemente abwechselnd an HaltebUgel und Gitterträger der Transportbewehrung
angreifen.
Zur weiteren Anpassung der Kalteelemeni~e an die Jeweiligen
Betonverdrängungskörper ist es zweckmäßig, Spannmittel vorzusehen.
-4-
fin / Um die oft erheblichen Kräfte, die einem.Betonverdrangungscörper
angreifen und von den Halteelementen an die Haltebügel weitergeleitet werden,sicher auffangen
zu können, ist es vortelifra£, wenn die Haltetügel
nach einem weiteren Merkmal der Erfindung mit Verankerungslaschen- bzw. bügel versehen sind, wodurch
em sicherer Halt in der vorgefertigten Massivplatte gewährleistet wird.
Bei größeren Bauelementen wird vorteilhaft die Anordnung der Haltebügel so getroffen, daß das Raster der Haltebügel
gegenüber einen durch die Gitterträger der Transportbewehrung gebildeten Raster längs und quer versetzt
ist.
Weitere Vorteile und Merkmale öer Erfindung werden anhand der Zeichnung nä'^er erläutert, in der schematisch
mehrere Ausführungsbeispiele dargestellt sind. Es zeigt:
Fig. 1 in Schrägansicht mit teilweise weggelassenen Betonverdrängungskörpern ein erfindungsgemäßes
Bauelement,
Fig. 2 einen Querschnitt, und
Fig. 3 eiren Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes
Bauelement.
-5-
Aus der in Fig. 1 dargestellten Schräganischt eines erfindungsgemäßen Betondecken-Bauelementes, können
die Erfindungsmerkmale besonders deutlich entnommen werden. Das Bauelement besteht aus einer vorgefertigten
und mit Längsarmierungen 5 und Querarmierungen 11 versehenen dünnen Massivplatte 1. In diese Massivplatte
sind in bekannter Weise Transportbewehrungen 4 einbetoniert, die aus Gitterstäben 6 bestehen. Die Gitterstäbe
6 sind dreieckig- bzw. pyramidenförmig angeordnet. In vorteilhafter Weise sind die Spitzen der in Reihen
angeordneten, aus Gitterstäben 6 gebildeten Pyramiden durch Längsstäbe 7 miteinander verbunden.
Bei der Herstellung der Massivplatte 1 werden zusätzlich Halteelemente 2 in Form von niedrigen U-BügeIn mit
einbetoniert. Die Haltebügel 2 sind in Längsreihen und Querreihen angeordnet und bilden dadurch ein Raster.
Vorzugsweise ist das aus den Haltebügeln 2 gebildete Raster gegenüber dem Linienraster, das durch die
Transportbewehrungen k, bestehend aus Gitterstäben 6 und Längsstäben I1 gebildet istyseitlich versetzt.
Auch in Längsrichtung ist eine Versetzung vorgesehen, derart, daß Querverbindungslinien zwischen den Haltebügeln
2 in der Mitte zwischen zwei Pyramidenspitzen der Transportbewehrung k verlaufen.
Zwischen den Transportbewehrungen 4 sind vorzugsweise
in Längsrichtung an sich bekannte Betonverdrängungskörper angeordnet. Diese Betonverdrängungskörper können aus
Pappe, Kunststoff, Holz, S*"«hlblech oder aergleichen
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I t I *
I Il ·
-6-
bestehen. Sie können Vollkörper oder Hohlkörper sein.
Der Querschnitt kann, abweichend von dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen auch rechteckig,
oval, quadratisch, trapezförmig oder dergleichen sein.
Es ist ferner möglich, die Betonverdrängungskörper 3
als Halbschalen auszubilden, die mit ihrer Grundfläche auf der Oberfläche der Massivplatte aufliegen.
Eine derartige Ausbildung in Halbschalenforrn ist auch bei hohlen Betonverdrängungskörpern möglich« Dadurch
wird erreicht, daß die Auftriebskräfte beim Aufbringen des Ortbetons verringert werden oder ganz weg-fallen.
An den Haltebügeln 2 v?erden Hal'.-eelemente 8 bsfestigt.,
die quer zur Längsrichtung der Betonverdrängungskörper verlaufend angeordnet sind und dabei vorzugsweise zwei
oder mehrere parallel liegende Betonverdrängungskörper übergreifen. Dabei ist die Ausbildung so getroffen, daß
jeder Betonverdrängungskörper j5 dadurch besonders gßhaltert
ist, daß zwischen zwei parallelen Betonverdrängungskörpern 3 entweder ein zusätzlicher Haltebügel 2
angeordnet ist oder die Haiteelernende 8 mit den Längsstäben
7 der Transportbewehrung 4 verbunden werden.
Es iot auch möglich, die Halteäemente 8 kreuzweise
derart anzuordnen, daß sie schräg zur Längsachse der Betonverdrängungskörper verlaufen.
In Fig. 1 ist ferner ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem ein Halteelement 8f
einen Betonverdrängungskörper um 3600 umschlingt und
erst nach einer vollen Umsclilingung mit einem nächsten
Halteelement 2 oder einem Längsstab 7 verbunden ist.
-7-
7327778 -tun
Dadurch werden die auftretenden Kräfte auch auf eine Umfangsfläche verteilt, so daß die spezifische Flächenbelastung
geringer ist.
Die Halteelemente 8, 81 können aus Mstallbändern oder
Kunststoffbändern gebildet sein, beispielsweise einem an sich bekannten Kisteriban.d oder dergleichen.
Fig. 2 ist besonders die Anordnung der Halteelemente
ir. Verbindung mit den Haltebügeli2 und den Längsstäben
ersichtlich. Es ist ferner ersichtlich, daß nach dem Aufbringen der Betonverdrängunskörper J5, sobald sich
das Bauelement in seiner endgültigen Lage im Bauwerk befindet, Ortbeton 17 aufgebracht wird, bis zu der jeweils
gewünschten Höhe, um dann dadurch das benötigte Deckenelemerib zu schaffen.
Bei dem teilweisen Längsschnitt in Fig. 3 ist ersichtlich,
daß die zusätzlichen Haltebügel 2 mit Verankerungslaschen- bzw.-bügel Io versehen sind, um einen besseren
Halt in der Massivplatte 1 zu gewährleisten.
Insbesondere zum Ausgleich von Toleranzen in den Abmessungen
dvir Betonverdrängungskörpern sind zweckmäßigerweise
Spannelemente 9 vorgesehen, um die Halteelemente 8 nach dem Aufbringen der- Betonverdrängungskörper
5 straff zu spannen.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Beispielsweise
können, abweichend von Fig. 2, die einzelnen Betonverdrängungskörper 3 Jeweils durch Halteelemente 8
gehalten werden, die an zu beiden Seiten des einzelnen Betonverdrängungskörpers J5 angeordneten Haltebügel 2
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732777β-·.«.7*
angreifen. Andererseits ist es auch möglich, die Halte·
bügel 2 in parallelen Reihen anzuordnen, deren Abstand drei oder mehr Beuonverdrängungskörpern entspricht.
Es ist ferner möglich, die Transportbewehrung 4 deart auszubilden, daß zwischen zwei parallel liegenden
Reihen ,jeweils nur ein Betonverdrängungäörper 3 angeordnet
ist, aber auch derart, daß mehr als zwei Betonverdrrngungskörper
5 Platz finden.
Die Erfindung umfaßt somit alle fachmännischen Abwandlungen
sowie alle Teil- und Unterkombinationen der bescnriebenen und/oder dargestellten Merkmale und
Maßnahmen.
- Ansprüche
7327776-in.«
Claims (12)
1. Betondecken-Bauelement, bestehend aus einer vorgefertigten und bewehrten dünnen Massivplatte, wobei
Transportbewehrungen bzw. Gitterträger 'inbetoniert und Betonverdrängungskörper angeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß zusätzliche Haltebügel (2) einbetoniert und daran befestigbare Haltelemente (8)
für die Betonverdrängungskörper (?) vorgesehen sind.
2. Bauelement nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltebügel (2) U-förmig ausgebildet sind.
3- Bauelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Haltelemente (8) aus Metall- oder Kunststoffbändern gebildet sind.
4. Bauelement nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die halteelemente (8) quer zur
Längsrichtung der Betonverdrängungskörper^3) verlaufend
zwei oder mehrere parallel liegende Betonverdrängungskörper
(3) übergreifen.
5. Bauelement nach einen, oder mehreren der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeletnerfce, sich kreujen^ schräg zur Längsrichtung der Betonverdrängungskörper
verlaufend angeordnet sind.
6. Bauelement nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Haiteelemente (81) die
Betonverdrängungskörper (3) schlaufenförmig umfassen.
-2-
732777Θ-Μΐη
-2-
7· Bauelement nach einem der Ansprüche 4-6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halteelemente (8, 81) abwechselnd
an Haltebügel (2) und Gitterträger (6,7) der Transportbewehrung (4) angreifen,
8. Baue-lement nach Anspruch 1 oder folgenden, gekennzeichnet durch
Spannmittel (9) für die Halteelemente (8,8!)
9· Bauelement nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß .lie Haltebügel (2) mit Verankerungslaschen-
bzw. bügel (lo) versehen sind.
10. Bauelement nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Haltebügel (2) in einem schachbrettartigen Raster angeordnet sind.
11. Bauelement nach Anspruch lo, dadurch gekennzeichnet,
daß das Raster der Haltebügel (2) gegenüber einem durch dia Gitterträger (6,7) der Transportbewehrung (4) gebildeten
Rasier längs und quer versetzt ist.
12. Bauelement nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Betonverdrängungskörper in an
sich bekannter Weise schalenförmig ausgebildet sind und mit ihrer offenen Seite auf der Massivplatte 1
aufliegen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19737327770 DE7327770U (de) | 1973-07-28 | 1973-07-28 | Betondecken-bauelement |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19737327770 DE7327770U (de) | 1973-07-28 | 1973-07-28 | Betondecken-bauelement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7327770U true DE7327770U (de) | 1973-11-08 |
Family
ID=6639866
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19737327770 Expired DE7327770U (de) | 1973-07-28 | 1973-07-28 | Betondecken-bauelement |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT337422B (de) |
| DE (1) | DE7327770U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007010924A1 (de) * | 2007-03-05 | 2008-09-11 | Bautevent Gmbh | Betondeckenkonstruktion |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN105658877A (zh) * | 2013-10-21 | 2016-06-08 | 西门子公司 | 机台基座 |
-
1973
- 1973-07-28 DE DE19737327770 patent/DE7327770U/de not_active Expired
-
1974
- 1974-05-13 AT AT395374A patent/AT337422B/de not_active IP Right Cessation
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007010924A1 (de) * | 2007-03-05 | 2008-09-11 | Bautevent Gmbh | Betondeckenkonstruktion |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT337422B (de) | 1977-06-27 |
| ATA395374A (de) | 1976-10-15 |
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