DE731587C - Gleitlager sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung - Google Patents

Gleitlager sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung

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DE731587C
DE731587C DEA88853D DEA0088853D DE731587C DE 731587 C DE731587 C DE 731587C DE A88853 D DEA88853 D DE A88853D DE A0088853 D DEA0088853 D DE A0088853D DE 731587 C DE731587 C DE 731587C
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Germany
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sliding
shaping
bearing
sliding body
shaped
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DEA88853D
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English (en)
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Tord Erik Daniel Bilde
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Electrolux AB
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Electrolux AB
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/02Parts of sliding-contact bearings
    • F16C33/04Brasses; Bushes; Linings
    • F16C33/20Sliding surface consisting mainly of plastics
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
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    • F16C33/02Parts of sliding-contact bearings
    • F16C33/04Brasses; Bushes; Linings
    • F16C33/20Sliding surface consisting mainly of plastics
    • F16C33/208Methods of manufacture, e.g. shaping, applying coatings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description

  • Gleitlager sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Gleitlagern aus zwei nach der Fertigstellung mit während der Formgebung hergestelltem Lagerspiel aufeinandergleitenden Gleitkörpern, und außerdem betrifft die Erfindung die Ausbildung des Lagers selbst. Es ist bereits bekannt," Gleitlager mit zwei aufeinandergleitenden Gleitkörpern in der Weise herzustellen, daß um die Gleitfläche des einen (formgebenden) Gleitkörpers bzw. um 'eine entsprechend geformte Matrize der andere Gleitkörper durch Pressen oder durch Preßguß geformt wird. Bei diesen bekannten Lagern besteht der formgebende Gleitkörper aus dem Außenring, gegen dessen innere Gleitfläche der mit der Welle verbundene Innenring geformt wird. Dieser Innenring besteht teils aus einem inneren ringförmigen Metallteil und teils aus einem äußeren mit der Gleitfläche des Innenringes versehenen Belag aus preßbarem Kunststoff (Kunstharz), in den von dem Metallteil radial hervorspringende, -mit. gelungen versehene Flanschen eindringen. Bei diesen bekannten Lagern wird das erforderliche Spiel zwischen den Gleitkörpern dadurch hervorgerufen, daß . sich der Kunststoff beim -Erkalten zusammenzieht. Bekanntlich besitzen Kunstharz und gleichartige Kunststoffe einen bedeutend größeren Ausdehnungskoeffizienten als Stahl und gleichartige Metalle. Auf Grund der oft ungleichmäßigen Zusammensetzung und Konsistenz des Kunststoffes wird jedoch die Größe des erforderlichen Spiels durch das Zusammenziehen des Stoffes sehr problematisch. Außerdem ist es nicht möglich, eine vollkommen glatte Gleitfläche zu erhalten durch eine nur durch das Zusammenziehen bedingte Verformung. Derartige Lager können deshalb nicht mit der Genauigkeit hergestellt werden, die erforderlich ist, um eine tragende Ölschicht zu erhalten. Ein weiterer Nachteil des bekannten Lagers ist ferner, daß $ich die Herstellungskosten sehr hoch stellen. -Es sind ferner Gleitlager bekanntgeworden, bei denen die Lagerschale aus Lagermetall besteht und durch Eingießen zwischen einem Lagerbock und einem verschiebbar und drehbar gelagerten Dorn hergestellt ist. Die Bewegung des erwärmten Dornes bezweckt während des Eingießens der Legierung, das Lagermetall auf alle Stellen der Lagerschale gleichmäßig zu verteilen. Das für das fertige Lager erwünschte Spiel wird jedoch bei der erwähnten Ausgestaltung der Lagerschale nicht erzielt.
  • Die vörliegende Erfindung bezieht sich in erster Linie auf ein Verfahren zum Herstell len eines mit größter Genauigkeit ausgeführten Lagers der eingangs erwähnten Art, bei dem jedoch die genannten Nachteile vermieden werden. Dieses wird erfindungsgemäß in erster Linie dadurch erreicht, daßwährend der Formgebung dem einen oder beiden Gleitkörpern bzw. einer an sich bekannten, entsprechende Abmessungen aufweisenden Matrize 41es einen oder anderen Gleitkörpers eine den Werkstoff des zu formenden Körpers (geformten Gleitkörpers) verdichtende Bewegung erteilt wird. Bei einem in dieser Weise .hergestellten Lager wird eine völlig glatte Lagerfläche an dem geformten Gleitkörper erhalten, da der Werkstoff während des Formungsprozesses von dem formgebenden Körper nicht nur verdichtet, sondern auch geglättet wird. Die dem einen oder beiden Gleitkörpern während des Formungsprozesses beigebrachte Bewegung känn zweckmäßig eine umlaufende sein. Hierbei kann der bewegte Körper exzentrisch oder planetenförmig um die Lagerachse bewegt werden. Gegebenenfalls kann der bewegte Körper in Richtung der Lagerachse oder radial zu dieser bewegt werden. Zur Erzielung eines Mitchelleffekts bei dem fertigen Lager kann bei der Herstellung des zu formenden Gleitkörpers ein beispielsweise durch teilweise verstärkte Polierung o. dgl. urrund gestalteter, formgebender Gleitkörper . verwendet werden.
  • Bei einem gemäß dem oben erwähnten Verfahren hergestellten Lager kann der formgebende Gleitkörper mit einer oder mehreren Erhöhungen, wie Kämmen, Flanschen o. dgl., versehen sein, die während der Formgebung entsprechende Vertiefungen in dem geformten Körper derart hervorrufen, daß die beiden Gleitkörper nach der Vollendung des Formungsprozesses eine untrennbare Einheit bilden.
  • Eine zur Durchführung des obigen Verfahrens benutzbare Vorrichtung enthält zweckmäßig eine den Werkstoff für den zu formenden Gleitkörper und den formgebenden Körper aufnehmende Fofm und einen an diese anzuschließenden beweglichen Teil, der während des Formungsprozesses bewegt wird. Die erwähnte Form kann eventuell-eine Mehrzahl Einzelformen enthalten, die durch eine gemeinsame Antriebsordnung, beispielsweise einen Motor o. dgl., bewegt wurden.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele von Lagern gemäß der Erfindung und auch ein Ausführungsbeispiel einer Anordnung zum Durchführen des Verfahrens gemäß der Erfindung mehr oder weniger schematisch dargestellt.
  • Es zeigen Fig. i ein zylindrisches Lager gemäß der Erfindung im Schnitt, Fig. 2 eine Schnittansicht eines sphärischen Lagers gemäß der' Erfindung, Fig. 3 eine Endansicht einer etwas abgeänderten Ausführungsform, Fig. 4 bis 8 Schnittansichten sechs weiterer Ausführungsbeispiele, Fig. 9 eine schematisch dargestellte Schnittansicht einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung und Fig. io eine Ansicht im Schnitt nach der Linie XI-XI der Fig. 9.
  • In den verschiedenen Figuren bezeichnet io eine Welle, an der der Innenring des Lagers fest angebracht ist, beispielsweise durch Preßpassung o. dgl. In der Fig. i ist dieser Innenring zylindrisch ausgeführt und mit i i bezeichnet. Die Gleitfläche des Innenringes ist mit 12 bezeichnet, der den Innenring umgebende Außenring mit 13 und die Gleitfläche des letzteren mit 14. In diesem Ausführungsbeispiel ist der Innenring i i aus Stahl oder gleichartigem Werkstoff hergestellt, und der diesen umgebende Außenring 13 besteht aus einem durch Preßguß o. dgl. geformten Werkstoff, beispielsweise Kunstharz.
  • Das in der Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem vorbeschriebenen in erster Linie dadurch, üaß die Gleitflächen 12 bzw. 14 der Gleitkörper i i und 13 sphärisch sind. In dem Außenring 13 sind Tascllln oder Hohlräume 15 vorgesehen, die zur Aufnahme des für das Lager erforderlichen Schmiermittels, beispielsweise _ Öl, dienen. Der innere Teil des Außenringes 13 ist mit Kanälen 16 versehen, die die Räume 15- mit den Gleitflächen verbinden. Wie aus der Figur hervorgeht, münden diese Kanäle an der Gleitfläche in verschiedenen radialen Abständen von der Achse der Welle io, d. h. an Punkten der Gleitfläche 14, die in bezug zueinander mit verschiedenen Geschwindigkeiten umlaufen. Hierdurch wird Öl zwischen den Gleitflächen und durch die Kanäle 16 und die Räume 15 zum Umlauf gebracht, wie in der Figur durch Pfeile angedeutet ist. Die Räume 15 sind zweckmäßig mittels kreisringförmiger Scheiben 17 aus Metall o. dgl, luftdicht abgeschlossen. -Der in der Fig. 3 gezeigte Innenring i I ist beispielsweise durch teilweise verstärktes Polieren, durch Prägung o. dgl. an seiner Gleit- ; fläche mit Abschrägungen 18 o. dgl. versehen, wodurch dem Ring eine urrunde, zwecks Erzielung von Mitchelleffekt geeignete Form gegeben worden ist.
  • Bei den Ausführungsbeispielen 'nach den Fig. 4 bis 8 ist der formgebende Gleitkörper in Übereinstimmung mit dem Beispiel nach der Fig. 2 derart ausgebildet, daß die leiden Körper des fertigen Lagers in axialer Richtung in bezug aufeinander fixiert sind. Dies i wird in den Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 2 und 8 dadurch erreicht, daß die Lagerkörper mit sphärischen « Gleitflächen ausgeführt sind. In den Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. q., 5 und? ist der formgellende Körper, d. h. in diesem Fall der Innenring, mit ringförmigen Vorsprüngen versehen, die beim Formen des anderen Gleitkörpers in diesem entsprechende Vertiefungen bilden. Im Ausführungsbeispiel 'nach der Fig. q. ist der formgebende Innenring i i mit vier radial abstehenden Ringflanschen 2o versehen, die während des Formungsprozesses des Außenringes 13 bewirken, daß die Gleitfläche des letzteren eine entsprechende Form erhält, d. h. es werden ringförmige Vertiefungen gebildet, wobei die zwischenliegenden Teile 21 zwischen die Flanschen 2o eindringen. Im Ausführungsbeispiel nach der Fig. 5 ist der Innenring mit einem breiten radial abstehenden ringförmigen Kamm 22 ausgeführt, der während" des Formens des Außenringes 13 in diesem eine entsprechende Vertiefung bildet. Die Ausführungsform gemäß der Fig. 7 stimmt im großen und ganzen mit derjenigen nadh der Fig. 5 überein mit der Ausnahme, daß der Kamm 22 des formgebenden Gleitkörpers ii verhältnismäßig schmal ausgeführt ist. Der geformte Körper 13 ist hier mit einem. als Armierung dienenden, im Querschnitt U-förmig gestalteten Metallring zu versehen.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 5a ist eine Umkehrung des in der Fig. 5 gezeigten, da der formgebende Gleitkörper aus dem mit 24 bezeichneten Außenring besteht. Der Innenring, der an der Welle anzubringen ist, ist hier mit 25 bezeichnet und besteht aus irgendeinem zweckmäßigen formbaren Preßstoff. In der Fig. 6 ist ein Ausführungsbeispielgezeigt, wo der formgebende Gleitkörper die Form eines Doppelkonus hat, dessen Spitzen gegen die Lagerseiten gerichtet sind.
  • In der Fig. q. ist durch gestrichelte Linien gezeigt; wie das hier dargestellte, besonders zum Aufnehmen von Axialdrücken geeignete Lager an der einen Ringseite mit einem zweckmäßig sphärischen Teil 37 ausgebildet werden kann, um bei #Axialbelastung eine Selbsteinstellung zu ermöglichen, wobei der genannte sphärische Teil zweckmäßig gegen einen beispielsweise kegelförmigen Sitz 38 anliegt. Das in der Fig. 6 dargestellte Ausführungsbeispiel ist in gleicher Weise mit einer ähnlichen Stützfläche 39 versehen, um die Selbsteinstellung bei der Radialbelastung zu ermöglichen.
  • Diese Formgebungen 37, 39 werden in einfachster Weise gleichzeitig bei der Durch-' führung des Verfahrens gemäß der Erfindung hergestellt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8 ist der formgebende Teil i i mit einer sphäri-, sehen Gleitfläche ver§ehen, weshalb der Innenring gemäß dieser Ausführungsform gegenüber dem Außenring 13 nach allen Richtungen gelenkig ist. Um den Umfang des Außenringes ist ein im Querschnitt U-förmig gestalteter Ring 26 aus Metall oder anderem zweckmäßigem Werkstoff derart angebracht, daß außerhalb des Außenringes Hohlräume gebildet werden, die ein geeignetes Schmiermittel aufnehmen können.
  • Bei der Einrichtung gemäß Fig. i können die Gleitkörper mit Bezug zueinander verschoben werden, was, wie aus dem Obigen hervorgeht, bei den Ausführungsformen gemäß den Fig. 2 und ¢ bis 8 nicht möglich ist. Unter der Voraussetzung, daß der geformte Gleitkörper gemäß den letzterwähnten Ausführungsbeispielen bzw. der formgebende Körper gemäß der Fig. 5a ungeteilt ist, werden die beiden Gleitkörper nach der Durchführung des Formungsprozesses eine unteilbare Einheit bilden. Gegebenenfalls können _ bei den Ausführungsformen gemäß der Erfindung, bei- denen der formgebende Gleitkörper von dem geformten umschlossen ist, vor oder bei der Anbringung des den geformten Gleitkörper bildenden Werkstoffes in den Werkstoff Schichten aus spaltendem Stoff, beispielsweise Papier o. dgl., eingelegt werden, die nach der Vollendung des Formungsprozesses ein. leichtes Teilen des geformten Gleitkörpers ermöglichen.
  • Gegebenenfalls können die Gleitkörper oder jedenfalls der eine derselben aus einem inkompakten, Schmiermittel absorbierenden Werkstoff bestehen. Innerhalb des aus einem derartigen Werkstoff bestehenden Körpers kann dann bei zweckmäßiger Formgebung der Gleitflächen ein Umlauf von Schmiermitteln stattfinden, wie es beispielsweise durch die Pfeile in der Fig. 6 angedeutet ist. Auch hier dringt das Schmiermittel an den mit verschiedenen Geschwindigkeiten umlaufenden Punkten der Gleitflächen ein bzw. aus. Die Gleitkörper können gegebenenfalls aus einem Werkstoff gefertigt sein, der kein besonderes Schmiermittel benötigt bzw. der für Luftschmierung geeignet ist.
  • In den Fig. 9 und io ist eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens gemäß der Erfindung dargestellt. Hier bezeichnet 28 eine Form, deren Boden 29 aus dem Ende einer Welle besteht, die in einem Kugellager 3o der Form rotierbar gelagert ist. Der Preßkolben oder Stempel der Formvorrichtung ist mit 32 bezeichnet und kann wie auch die Form 28 in an sich bekannter Weise erwärmt werden, beispielsweise durch eine elektrische Heizspirale. An dem oberen Ende der Welle 31, d. h. in dem Boden der Form, ist in einer exzentrisch angeordneten Öffnung 33 ein z@@ eckmäßig kurbelförmiger Teil 3q. gelagert. Der in die Form eindringende Kurbelarm (Zapfen) des Teils 34. ist mit 36 bezeichnet. Seine Exzentrizität, die in der Zeichnung stark übertrieben dargestellt und mit E bezeichnet ist, kann in bekannter Weise .geändert werden durch Drehen des Armes 34 in der Öffnung 33. Der Arm 34. kann in der gewünschten Lage durch eine Feststellschraube 35 verriegelt werden. Der Axialdruck der umlaufenden Welle 3 i wird von dem Kugellager 3o aufgenommen.
  • Beim Durchführen des Verfahrens gemäß . der Erfindung wird der Innenring i i auf dem Zapfen 36 angebracht, und danach wird der Preßstoff beispielsweise in Form von Pulver oder in Form eines gegebenenfalls ringförmigen Briketts um den Ring i i angeordnet. In der gleichen Zeit, in der der Kolben 32 in der Form 28 nach unten gegen den Preßstoff gepreßt wird, wird der Boden 29 in Umdrehung versetzt. Dabei führt der Innenring i i infolge der Exzentrizität des Zapfens 36 im Preßstoff eine exzentrische Bewegung aus mit dem Ergebnis, -daß zwischen der Gleitfläche, die in dem zu formenden Außenring 13 gebildet wird, und dem Innenring i i ein von der genannten Exzentrizität bestimmtes Spiel gebildet wird. Für den Fall, daß der formgebende Teil, wie bei dem in der Fig.9 gezeigten Beispiel, aus einem mit sphärischer Gleitfläche versehenen Innenring besteht, bildet das fertige Lager nach dem Entfernen aus der Form eine nicht zerlegbare Einheit unter der Voraussetzung, daß keine besonderen Maßnahmen getroffen sind, um einen teilbaren Außenring zu erhalten.
  • Naturgemäß kann die Formvorrichtung auch derart ausgeführt sein, daß der formgebende Teil aus dem Außenring besteht. Außerdem kann die Form auch mehrere Einzelformen enthalten, die zweckmäßig von einer gemeinsamen Antriebsvorrichtung aus, beispielsweise durch einen Motor o. dgl., bewegt werden. Gegebenenfalls kann die Bewegung, die dem einen oder dem anderen der Gleitkörper erteilt wird, aus einer Axial- und/ oder Radialbewegung bestehen.
  • Die Erfindung ist naturgemäß nicht auf die in der Zeichnung dargestellten und oben beschriebenen Ausführungsbeispiele begrenzt, sondern es sind innerhalb des Rahmens der Patentansprüche verschiedene Ausführungsbeispiele denkbar.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Gleitlagern aus zwei nach der Fertigstellung mit während der Formgebung hergestelltem Lagerspiel aufeinandergleitenden Gleitkörpern, bei denen gegen die Gleitfläche des einen (formgebenden) Gleitkörpers der andere Gleitkörper durch Pressen oder Preßgut geformt wird, dadurch gekennzeichnet, daß während der Formgebung dem einen oder beiden Gleitkörpern bzw. -einer an sich bekannten, entsprechende Abmessungen aufweisenden Matrize des einen oder anderen Gleitkörpers eine den Werkstoff des zu formenden. Körpers (geformten Gleitkörpers) verdichtende Bewegung erteilt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung eine umlaufende ist. , -3.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegte Körper exzentrisch oder planetenförmig um die Lagerachse bewegt wird.
  4. Verfahren nach den Ansprüchen i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegte Körper in Richtung der Lagerachse oder radial zu dieser bewegt wird.
  5. 5. Verfahren nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines Mitchelleffekts bei dem fertigen Lager bei der Herstellung des zu formenden Gleitkörpers ein beispielsweise durch teilweise verstärkte Polierung o. dgl. unrund . gestalteter, formgebender Gleitkörper verwendet wird.
  6. 6. Lager nach einem der.vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der formgebende Gleitkörper mit einer oder mehreren Erhöhungen, wie Kämmen, Flanschen o. dgl., versehen ist, die während der Formgebung entsprechende Vertiefungen in dem geformten Körper hervorrufen, derart, daß die beiden Gleitkörper nach der Vollendung des Formungsprozesses eine untrennbare Einheit bilden.
  7. 7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen i bis 6, gekennzeichnet durch eine den Werkstoff für den zu formenden Gleitkörper und den formgebenden Körper aufnehmende Form und einen an diese anzuschließenden beweglichen Teil, der während des Formungsprozesses bewegt wird. B. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Form eine Mehrzahl Einzelformen enthält, die durch eine gemeinsame Antriebsanordnung, beispielsweise einen Motor o. dgl., bewegt werden.
DEA88853D 1938-01-25 1939-01-26 Gleitlager sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung Expired DE731587C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940953C (de) * 1943-02-13 1956-03-29 Siemens Ag Gleitlager mit Pressstofflagerkoerper, bei dem das Lagerschmiermittel durch Spritz- bzw. Schleuderscheiben in Umlauf versetzt wird
DE3533759A1 (de) * 1985-09-21 1986-04-30 Harald 4630 Bochum Schulze Gleitlager fuer radiale, achsiale und verkantende beanspruchung, das nur aus einem ungeteilten aussenteil und einem darin drehbar eingeschlossenen ungeteilten innenteil besteht, sowie verfahren zur herstellung dieses lagers aus metall

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940953C (de) * 1943-02-13 1956-03-29 Siemens Ag Gleitlager mit Pressstofflagerkoerper, bei dem das Lagerschmiermittel durch Spritz- bzw. Schleuderscheiben in Umlauf versetzt wird
DE3533759A1 (de) * 1985-09-21 1986-04-30 Harald 4630 Bochum Schulze Gleitlager fuer radiale, achsiale und verkantende beanspruchung, das nur aus einem ungeteilten aussenteil und einem darin drehbar eingeschlossenen ungeteilten innenteil besteht, sowie verfahren zur herstellung dieses lagers aus metall

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