DE7303457U - Scharnier fuer fenster und tueren od.dgl. - Google Patents

Scharnier fuer fenster und tueren od.dgl.

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DE7303457U
DE7303457U DE19737303457 DE7303457U DE7303457U DE 7303457 U DE7303457 U DE 7303457U DE 19737303457 DE19737303457 DE 19737303457 DE 7303457 U DE7303457 U DE 7303457U DE 7303457 U DE7303457 U DE 7303457U
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Siegenia Aubi KG
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Siegenia Frank KG
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Description

73 110 G SEEGENIA-FRANK KG, 59 Siegen-Kaan-Marienborn, Eisenhüttenstr. 22
Scharnier für Fenster und Türen od. dgl.
Die Neuerung betrifft ein Scharnier für Fenster und Türen od. dgl., bestehend aus mindestens je einem Flügel- und Rahmen-Gelenkteil mit Gelenkhülsen, die durch einen lösbar eingesteckten Lagerbolzen gekuppelt sind und von denen wenigstens das Rahmen-Gelenkteil mittels Schrauben an der Rahmenstirnfläche aufliegend befestigt ist.
Bei solchen Scharnieren ist es bekannt, beispielsweise die Rahmen-Gelenkteile über ihre Gelenkhülsen hinaus plattenartig zu verlängern und diese Verlängerungen mit Durchgangslöchern zu versehen, die zur Aufnahme der in die Rahmenstirnfläche eintretenden Befestigungsschrauben dienen.
Diese Ausbildung der Scharniere führt zu einer relativ großen Baulänge, so daß die Scharniere schwer und klobig wirken.
Zweck der Neuerung ist es, unter Beibehaltung einer sicheren Befestigung der Gelünkteile und einer ausreichenden Führungslänge der Gelenkhülsen für den Lagerbolzen, die Gesamtbaulänge de.y Scharniers zu vermindern. Demnach liegt die Aufgabe der Neuerung darin, eine Raumform für Scharniere der eingangs geschilderten Gattung zu finden, bei der Befestigungsstellen im Längenbereich der Gelenkhülsen liegen.
Eine Problemlösung, die diese Aufgabenstellung in vollem Umfange erfüllt, zeichnet sich nach der Neuerung durch die Kennzeichnungsmerkmale des Anspruchs 1 aus.
Als baulich besonders zweckmäßig hat es sich herausgestellt, wenn die Merkmale der Ansprüche 2 und 3 benutzt werden. Der Verschlußstopfen läßt sich nämlich in diesem Falle besonders leicht und zuverlässig zum Abdecken der Befestigungsbohrungen einsetzen.
Auch das Merkmal des Anspruchs 4 wirkt sich vorteilhaft aus, weil der Verschlußstopfen bei seiner Anwendung besonders leicht auf die Scharnierausbildung abgestimmt werden kann.
Durc'i Nutzung der Anspruchsmerkmale 5 wird der Lagerbolzen mit einfachen Mitteln leicht lösbar im Scharnier fixiert.
Um die Tragfähigkeit des Scharnieres zu erhöhen, ist es neuerungsgemäß schließlich noch zweckmäßig', das Merkmal des Anspruchs 6 zum Einsatz zu bringen.
Eine bevorzugte Ausführungsform eines neuerungsgemäßen Scharniers ist in der Zeichnung als Beispiel dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 in Ansichtsdarstellung ein aus einem Flügel-Gelenkteil und einem Rahmen-Gelenkteil mit zugeordnetem Lagerbolzen bestehendes Scharnier,
Fig» 2 das Scharnier nach Fig. 1 in Seitenansicht und teilweise im Längsschnitt nach der Linie II - Π und
Fig. 3 das Rahmen-Gelenkteil im Schnitt entlang der Linie ΠΙ - III in Fig. 1.
Das in der Zeichnung dargestellte Scharnier 1 besteht im wesentlichen aus dem Flügel-Gelenkteil 2 und dem Rahmen-Gelenkteil 3, wobei das Flügel-Gelenkteil 2 eine Gelenkhülse 4 aufweist, während das Rahmen-Gelenkteil
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3 an jedem seiner Enden mit einer Gelenkhülse 5 und 5 versehen ist.
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Ein die Gelenkhülsen 4 und 5 , 5 durchsetzender Lagerbolzen 6 verbindet die beiden Gelenkteile 2 und 3 miteinander relativ verschwenkbar und bildet zusammen mit diesen, das Scharnier 1.
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Sowohl die Gelenkhülse 5 als auch die Gelenkhülse 5 ist mit einer sie quer durchsetzenden Bohrung 7 versehen, durch die eine Befestigungsschraube 8 in die Wandung 9 eines Rahmenprofils eingedreht werden kann, um das Rahmen-Gelenkteil 3, auf der Rahmenstirnfläche aufliegend, zu befestigen.
Bei der Bohrung 7 handelt es aich um eine Stufenbohrung, deren vorderer Teil 10 einen Durchgangsquerschnitt hat, der größer als der Querschnitt des Lagerbolzens 6 ist. Der hintere Teil 11 der Stufenbohrung 7 hat hingegen einen kleineren Durchgangsquerschnitt als der Lagerbolzen 6, so daß der Kopf der Befestigungsschraube 8 hinter dem Lagerbolzen 6 sein
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Widerlager in den Gelenkhülsen 5 bzw. 5 findet.
Nach dem Einbringen der Befestigungsschrauben 8 und dem Einsetzen des Lagerbolzens 6 kann der vordere Teil 10 der Bohrung 7 durch einen Stopfen 12 verschlossen werden, der vorzugsweise aus Kunststoff bestdit und bündig mit der M
eingesetzt wird.
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bündig mit der Mantelfläche der Gelenkhülsen 5 bzw. 5 ' in das Loch 7
Dieser Stopfen läßt sich in seiner Farbgebung der Farbgebung der Flügel und Rahmen-Gelenkteile ohne weiteres anpassen, so daß er nicht auffällig in Erscheinung tritt.
Der Stopfen hat zwei seitlich angeformte Zungen 13, die tangential am Umfang des Lagerbolzens 6 angreifen und vorzugsweise unter einer gewissen Vorspannung an diesem anliegen bzw. zwischen ihm und der Gelenkhülse 5
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bzw. 5 eingespannt werden.
Wenn der Lagerbolzen 6 zum Zwecke seiner Lagensicherung im Scharnier 1 mit einer Umfangsnut 14 versehen wird, kann diese zweckmäßig so gelegt werden, daß sie sich bei eingesetztem Lagerbolzen 6 im Bereich einer der Querbohrungen 7 befindet. Die Zungen 13 des Stopfens 12 können dann in die Umfangsnut 14 des Lagerbolzens 6 tangential eingreifen und diesen gegen axiale Verschiebung innerhalb des Scharnieres 1 auf einfache Weise sichern.
In manchen Fällen reicht es ohne weiteres aus, das Rahmen-Gelenkteil 3 mit Hilfe der beiden Schrauben 8 am Rahmenprofil 9 zu befestigen. Bei größerer Belastung ist es jedoch zweckmäßig, noch weitere Befestigungsschrauben zu verwenden, die dann beispielsweise in den die beiden Gelenk-
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hülsen 5 und 5 miteinander verbindenden Steg 15 eingesetzt werden.
Zur exakten Lagenfixierung und zur Erzielung einer höheren Belastbarkeit kann außerdem das Rahmen-Gelenkteil 3 an seiner rückwärtigen Auflagefläche noch mit Zapfen 16 versehen werden, die in angepaßte Bohrungen 17 des Rahmenprofils 9 eindringen.
Erwähnt sei noch, daß das Rahmen-Gelenkteil 3 bei der aus der Zeichnung ersichtlichen Ausführungsform nicht unbedingt aus einem Stück bestehen
muß, sondern auch aus zwei gleichen, zu einer Querebene spiegelbildlich angeordneten Teilstücken gebildet werden kann, wie dies in Fig. 2 durch die strichpunktierte Linie angedeutet ist.
Außerdem besteht aber auch die Möglichkeit, das Rahmen-Gelenkteil 3 nur mit einer Gelenkhülse auszustatten und diese dann mit einem nur einendig gehaltenen Lagerbolzen zusammen mit dem FlUgel-Gelenkteil als sogenanntes Spurlager zu benutzen. Je nach Lage des Scharniers besteht dann also das Rahmen-Gelenkteil nur aus der oberen oder der unteren Hälfte des in Fig. 2 deutlich gezeigten Formteils.

Claims (6)

73 110 GόSIEGENIA-FRANKKG. 59 Sieeen-Kaan-Marienborn. Eiaenhüttenstr. 22 Schutzansprüche
1. Scharnier für Fenster und Türen od. dgl., bestehend aus mindestens je einem Flügel- und Rahmen-Gelenkteil mit Gelenkhülsen, die durch einen lösbar eingesteckten Lagerbolzen gekuppelt sind, und von denen wenigstens das Rahmen-Gelenkteil mittels Schrauben an der Rahmenstirnfläche aufliegend befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine (8) der Befestigungsschrauben in eine die Gelenk-
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hülse (5 bzw. 5 ) quer durchsetzende Bohrung (7) einsetzbar ist und
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an dieser Gelenkhülse (5 bzw. 5 ) hinter dem Durchgangsquerschnitt des Lagerbolzens (6) ihr Widerlager findet (Ll) und daß das offene Ende
(10) der Querbohrung (7) durch einen Stopfen (12) od. dgl. verschließbar ist.
2. Scharnier nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchgangsquerschnitt der Querbohrung (7) bis zum Widerlager (Ll) für die Schraube (8) größer (10) als der Querschnitt des Lagerbolzens (6) ist. j
3. Scharnier nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stopfen (12) mit zwei seitlich angeformten Zungen (13) tangential am Umfang des Lagerbolzens (6) angreift, vorzugsweise unter einer gewissen Vorspannung an diesem anliegt bzw. zwischen diesem und der
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Gelenkhülse (5 bzw. 5 ) eingespannt ist./
4. Scharnier nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen (12) od. dgl. aus Kunststoff besteht und an seiner
1
Stirnseite bündig mit der Umfangsfläche der Gelenkhülse (5 bzw. 5 ) liegt. /
5. Scharnier nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerbolzen (6) mindestens eine Umfangsnut (14) hat, in die die Zungen (13) des Stopfens (12) tangential als Lagensicherung eingreifen.
6. Scharnier nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmen-Gelenktei 1 (3) an seiner Auflagefläche versetzt zur Bohrung (7) einen Zapfen (16) aufweist, der als Stütz- bzw. Sicherungselement in ein passendes Loch (17) des Rahmenprofils (9) hineinragt. ,
DE19737303457 1973-01-31 1973-01-31 Scharnier fuer fenster und tueren od.dgl. Expired DE7303457U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102014224974B3 (de) * 2014-12-05 2015-10-01 Roto Frank Ag Gegenlageranordnung eines Scharniers eines Fensters, einer Tür oder dergleichen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102014224974B3 (de) * 2014-12-05 2015-10-01 Roto Frank Ag Gegenlageranordnung eines Scharniers eines Fensters, einer Tür oder dergleichen
EP3029243A1 (de) 2014-12-05 2016-06-08 Roto Frank Ag Gegenlageranordnung eines scharniers eines fensters, einer tür oder dergleichen

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