DE7218834U - Stufenlos regelbares Wälzgetriebe - Google Patents

Stufenlos regelbares Wälzgetriebe

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SKF KUGELLAGERFABRIKEN GMBH Schweinfurt, I5. Mai 1972
TP/Bla/ie
Stufenlos regelbares Wälzgetriebe
Die vorliegende Neuerung betrifft ein stufenlos regelbares Wälzgetriebe, das aus zwei Wälzlagern besteht, deren Wälzkörper zur Drehmomentübertragung benutzt werden.
Es ist bereits ein zweireihiges Wälzgetriebe bekanntgeworden, bei dem die Wälzkörper des einen fest auf der Antriebswelle angeordneten Lagers durch zwisohen die Kugeln greifende VorsprUnge eines am Gehäuse befestigten Teils an einer Bewegung in Umfangsrichtung gehindert sind, so daß die Wälzkörper bei umlaufender Antriebswelle den Außenring des Lagers, dieser die Wälzkörper der zweiten Wälzkörperreihe und letztere die Abtriebswelle antreiben, die mit einem besonders ausgebildeten Ansatz zwischen die Wälzkörper eingreift. Bei dieser bekannten Konstruktion ist Jedoch keine stufenlose Regelung des Übersetzungsverhältnisses möglich.
Weiterhin gehört ein zweireihiges Wälzgetriebe zum Stand der Technik, bei dem durch Änderung der Berührungsverhältnisse zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen des Außenringes eine stufenlose Regelung des Übersetzungsverhältnisses möglich ist. Diese bekannte Ausführung hat den Nachteil, daß sie verhältnismäßig teuer ist, weil sie aus einer Reihe von genau zu bearbeitenden Teilen besteht. Ferner ist bei diesem bekannten wälzgetriebe kein Drehrichtungswechsel ohne eine Änderung der Drehrichtung der Antriebswelle möglich.
Der vorliegenden Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannten Konstruktionen zu vermeiden und ein leistungsfähiges, stufenlos regelbares Wälzgetriebe zu schaffen, bei dem die Drehrichtungen der Antriebsund Abtriebswelle mit einer einzigen, richtungsmäßig unveränderten Anstell-
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bewegung einmal gleich und einmal entgegengesetzt umlaufend eingestellt werden können.
Diese Aufgabe wird gemäß der Neuerung dadurch gelöst, daß zwischen die Wälzkörper des einen fest auf der Antriebswelle angeordneten Lagers an sich bekannte, mit dem Gehäuse verbundene VorsprUnge eingreifen und auf dem Mantel des massiven Außenringes dieses Lagers eine Blechhülse angeordnet ist, die auf der der Abtriebswelle zugekehrten Seite über den Außenring hinausragt und mit einem nach innen abgewinkelten, federnd ausgebildeten Abschnitt den Außenring des anderen Lagers bildet, und daß die axial verschiebbare Abtriebswelle mit axial gerichteten Vorsprüngen zwischen die Wälzkörper des mit Schiebesitz auf der Antriebswelle angeordneten zweiten Lagers eingreift, wobei zur Veränderung des zwischen dem federnd ausgebildeten Außenring und den rfälzkörpern dieses Lagers liegenden Berührungswinkels Λ Mittel vorgesehen sind, die den Innenring und die Wälzkörper des zweiten Lagers in axialer Richtung verschieben.
Weitere Einzelheiten der Neuerung können der folgenden Beschreibung von zwei Ausführungsbeispielen entnommen werden, die in der beigefügten Zeichnung dargestellt sind.
Es zeigen:
Fig. 1 ein stufenlos regelbares Wälzgetriebe gemäß der Neuerung im Schnitt,
Fig. 2 einen Teilschnitt durch eine weitere Ausführungsform des neuerungsgemäßen Getriebes.
Das Gehäuse des in der Fig. 1 dargestellten Wälzgetriebes besteht, aus einem rohrförmigen Teil 1, in dessen Bohrung 2 auf der einen Seite ein ringförmiges Teil 5 eingesetzt und befestigt ist. Ein Handrad 4 ist auf der anderen Seite in die Bohrung 2 des rohrförmigen Teils 1 eingeschraubt. Die Festlegung des Handrades k erfolgt nach Einstellung eines bestimmten Untersetzungsverhältnisses durch eine Schraube 5, die in dem rohrförmigen Teil 1 angeordnet ist.
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Auf dem Mantel des rohrförmigen Teils 1 ist eine Hülse 6 angeordnet, die mit entsprechenden Teilstrichen zur Einstellung des Handrades 4 versehen ist. Die Hülse 6 dient gleichzeitig zur Abdichtung des Spalts zwischen dem rohrförmigen Teil 1 und dem Handrad 4. Das Wälzgetriebe umfaßt zwei Wälzlager 7 und 8, wobei die Wälzkörper 9 des fest auf der Antriebswelle 10 angeordneten Lagers 7 durch zwischen die Wälzkörper 9 greifende Vorsprünge 11 an der inneren Stirnfläche des ringförmigen Teils 3 an einer Bewegung in Umfangsrichtung gehindert sind. Die Wälzkörper 9 des Lagers 7 können sich somit nur um ihre eigene Achse drehen und treiben bei umlaufender Antriebswelle 10, die in dem Kugellager 12 gelagert ist, den massiven, gegenüber dem rohrförmigen Teil 1 freiliegenden Außenring 13 an. Dieser Außenring 13 ist am Mantel mit einer Blechhülse 14 versehen, die auf der einen Seite über den massiven Außenring 13 hinausragt und mit einem abgewinkelten, durch Schlitzlöcher 15 federnd ausgebildeten Abschnitt den Außenring 16 des Lagers 8 bildet. Der Innenring 17 des Lagers 8 ist mit einem Schiebesitz auf der Antriebswelle 10 angeordnet und wird durch einen in Umfangsrichtung festgelegten Distanzring 18, der mit einem Vorsprung 19 in eine Ausnehmung 20 des Innenringes 17 eingreift, gegen Verdrehen gesichert. Zwischen den Innenringen 17 und 21 ist eine Schraubenfeder 22 vorgesehen, die den axiul verschiebbaren Innenring 17 in Richtung der Abtriebswelle 23 drücki Die Abtriebswelle 23 ist in einem in der Bohrung des Handrades 4 angeordneter Kugellager 24 und auf einem auf der Antriebswelle 10 axial verschiebbaren und in der Bohrung 25 der verdickten Abtriebswelle 23 vorgesehenen Kugellap.;e 26 gelagert. Ferner ist die Abtriebswelle 23 auf der der Antriebswelle 10 zu gekehrten Seite mit axial gerichteten Vorsprüngen 27 versehen, die zwischen die Wälzkörper 28 des axial verschiebbaren Kugellagers 8 eingreifen. Durch Drehen des Handrades 4 wird die Abtriebswelle 23 und damit der Innenring und die Wälzkörper 28 über das Kugellager 26 und den Distanzring 18 in axialer Richtung verschoben, wodurch der federnd ausgebildete Abschnitt der Blechhülse 14 verformt und der zwischen den Wälzkörpem 28 und dem Außenring 16 des Kugellagers 8 liegende Berührungswinkel OL und damit das Untersetzungsverhältnis des Wälzgetriebes verändert wird. Das Untersetzungsverhältnis kann so verändert werden, daß beim Lager 8 die Umfangsgeschwindigkeit der Außenringlauffläche 29 einmal größer und einmal kleiner als die der Innenringlauffläche 30 ist, so daß die Drehrichtungen der Antriebs- und Abtriebswelle einmal gleich und einmal entgegengesetzt sind.
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Das in der Fig. 2 abgebildete Wälzgetriebe entspricht in allen wesentlichen Teilen dem in der Fig. 1 beschriebenen Getriebe, so daß gleiche Teile mit gleichen Bezugszahlen versehen sind. Der Unterschied besteht darin, daß auf der Innenseite der mit durchgehenden Schlitzen JL versehenen Blechhülse 14 als Lauffläche für die Wälzkörper 28 ein dehnungselastisoher Ring 32* z.B. aus Kunästoff, angeordnet ist»
Diese beschriebenen Ausführungsformen stellen nur Beispiele dar. Änderungen in der Konstruktion der einzelnen Bauteile sind im Rahmen der Neuerung ohne weiteres möglich. So kann z. B. der federnd ausgebildete Abschnitt der Blechhülse 14 bzw. der Außenring 16 des Kugellagers 8 z.B. durch einen Kunststoffring 33 unterstützt werden. Ferner ist es auch möglich, die Welle 23 als Antriebswelle und die Welle 10 als getriebene Welle zu verwenden.

Claims (7)

1. Stufenlos regelbares Wälzgetriebe, das aus zwei Wälzlagern besteht, deren Wälzkörper zur Drehmomentübertragung benutzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Wälzkörper (9) des einen fest auf der in einem Gehäuseteil (3) gelagerten Antriebswelle angeordneten Lagers (7) an sich bekannte, mit dem Gehäuseteil (3) verbundene Vorsprünge (11) eingreifen, daß auf dem Mantel des massiven Außenringes (15) des Lagers (7) eine Blechhülse (14) angeordnet ist, die auf der der Abtriebswelle (23) zugekehrten Seite über den Außenring (13) hinausragt und mit einem nach innen abgewinkelten, federnd ausgebildeten Abschnitt den Außenring (16) des zweiten Lagers (8) bildet, und daß die axial verschiebbare Abtriebswelle (23) mit axial gerichteten Vorsprüngen (27) zwischen die Wälzkörper (28) des mit Schiebesitz auf der Antriebswelle (10) angeordneten zweiten Lagers (8) eingreift, wobei zur Veränderung des Berührungswinkelsd. Mittel (4) zur axialen Verschiebung des Innenringes (17) mit den Wälzkörpern (28) des zweiten Lagers (8) vorgesehen sind.
2. Wälzgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebswelle (23) in einem Handrad (4) gelagert ist, dffi in einer Gewindebohrung des rohrförmigen Gehäuseteils (1) angeordnet ist.
3· Wälzgetriebe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebswelle (23) axial verschiebbar auf der Antriebswelle (10) gelagert ist, unddiß zwischen dem Rillenkugelleser (26) und dem Innenring (17) des zweiten Lagers (8) ein Distanzring (l8) vorgesehen ist, der mit einem Vorsprung (19) in eine Ausnehmur .-·, (20) des Innenringes (17) eingreift und auf der Antriebswelle (10) gegen Verdrehen gesichert ist.
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4. Wälzgetriebe naoh Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Innenringen (I?", 21) der Lager (7, 8) ein Kraftspeicher (22) angeordnet ist.
5. Wälzgetriebe nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den Außenring (16) bildende BlechhUlse (14) im abgewinkelten Abschnitt oberhalb der Lauffläche (29) mit am Umfang verteilt angeordneten Sohli^zlöchern (15) vergehen ist.
6. Wälzgetriebe nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenring (16) mit am Umfang verteilt angeordneten durchgehenden Schlitzen (Jl) versehen ist und an der Innenseite einen dehnungselastischen Laufring (32), z. B. aut Kunststoff, aufweist.
7. Wälzgetriebe nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenring (16) durch einen Ring (33) aus einem elastischen Werkstoff, z. B. Kunststoff, unterstützt ist.
721883Ί 10.8.72
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