DE7204667U - Manschette zum Abdichten einer Gleichlaufdrehgelenkkupplung - Google Patents

Manschette zum Abdichten einer Gleichlaufdrehgelenkkupplung

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DE7204667U
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/84Shrouds, e.g. casings, covers; Sealing means specially adapted therefor
    • F16D3/843Shrouds, e.g. casings, covers; Sealing means specially adapted therefor enclosed covers
    • F16D3/845Shrouds, e.g. casings, covers; Sealing means specially adapted therefor enclosed covers allowing relative movement of joint parts due to the flexing of the cover

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Description

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UNI-CARDAN Aktiengesellschaft 15. Mai 1973
5204 Lohmar/Rheinland 1 UC 6 Gbm
Hauptstraße Ha/le
Manschette zum Abdichten einer Gleichlaufdrehgelenkkupp lung
Die Neuerung betrifft eine Manschette, insbesondere aus elastischem Material, wie Gummi, Kunststoff od. dgl. mit Falten zur Überbrückung und Abdichtung des freien Raumes zwischen treibendem und getriebenem Teil einer Gleichlaufdrehgelenkkupplung mit Wälzkftrpern zur Drehmomentübertragung, welche mit dem sie haltenden Käfig auf den halben Beugewinkel geführt werden und wobei die Manschette einerseits am treibenden und andererseits am getriebenen Teil befestigt ist.
Bei einer derartigen Ausführung überbrückt die Manschette also den gesamten freien Raum zwischen dem "treibenden, z.B. innerem Gelenkteil und dem getriebenen Teil, z.B. äußerem Gelenkteil, unterliegt also der gesamten relativen Bewegung.
Die Manschette muß bei Festgelenkkupplungen den gesamten Beugewinkel und bei Schiebegelenkkupplungen zuzüglich den Schiebeweg durchgehend überbrücken. Ein Ausfall der Manschette hat einen Zusammenbruch der Schmierung und damit in der Regel ein Versagen des Gelenkes zur Folge. Um bei einer derartigen Manschette die Gefahr einer Berührung der
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Falten - eine Berührung führt zu Verschleiß - oder Knicken derselben - was zur Ermüdung führt - zu verringern, ist es erforderlich, die Manschette relativ groß auszubilden.
Eine solche Manschette erfordert jedoch einen entsprechend großen Raumbedarf und Preis sowie eine größere einzufüllende Schmiermittelmenge.
Die Auslegung des Manschettenprofils und der Wandstärken-Verhältnisse nach diesen Gegebenheiten gestaltet sich äußerst schwierig. Es ist dazu die Einhaltung enger Toleranzen bei Form und Wandstärke notwendig.
Bei höheren Temparaturen, die aus der Kraftübertragung der Gelenkkupplung od. dgl. resultieren, bläst sich die Manschette auf. Dies rührt aus Erwärmung der im abgedichteten Raum befindlichen Luft ggfls. im Schmiermittel gelösten Gas her. Die Manschette wird dadurch in ihrem mittleren Bereich sowie im Bereich ihrer Befestigungsstellen stark belastet.
Das Gleiche gilt im umgekehrten Sinne bei niedriger Umgebungstemperatur .
Bei Manschetten für Gleichlaufgelenkkupplungen, die in Kraftfahrzeugen eingesetzt werden, tritt darüber hinaus zu kalten Zeiten und in kalten Gebieten besonders häufig der Fall ein, daß nach einem längeren Stillstand des Fahrzeuges sich das im unteren Bereich der Manschette befindliche Schmiermittel versteift. Beim Anfahren tritt infolge dieser Unwucht eine arhöhte Belastung des mittleren Manschettenbereiches sowie an deren Befestigungsstellen am äußeren und inneren Gelenkkörper auf.
Bei Gleichlaufdrehgelenkkupplung für höhere Drehzahlen ist die Belastung der Manschette infolge der auf das
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Schmiermittel und die Manschette wirkenden Zentrifugalkräfte sowie deren Befestigungsstellen besonders hoch. Der Einsatz von Gleichlaufdrehgelenkkupplungen ist daher in vielen Fällen, z.B. bei Kraftfahrzeuglängswellen, wenn derartige Verhältnisse in Verbindung mit größeren auftretenden Beugewinkeln und Schiebewegen vorliegen, unmöglich. Die Manschette muß also verschiedenen einander entgegengesetzten Forderungen gerecht werden.
Zum einen muß sie klein bauen, üb den inneren Gelenkraum nicht unnötig zu vergrößern und um eine gewisse Steifigkeit zu erreichen, zum anderen muß sie jedoch zur Aufnahme des gesamten Beugewinkels und des Schiebeweges groß und elastisch sein.
Ferner müßte die Wahl eines steifen Materials für den größeren Durchmesserbereich, der ja größeren Fliehkräften unterliegt, erfolgen, während auf der anderen Seite ein relativ weicheres Material erforderlich ist, um den Bewegungen und Schiebefunktionen gerecht zu werden.
Davon ausgehend ist es Aufgabe der Neuerung, die Beanspruchung der Manschette, insbesondere in ihrem mittleren Bereich sowie an den Befestigungsstellen, herabzusetzen, den zu überbrückenden Abstand zwischen den Befestigungsstellen zu verringern und dem Fachmann ein Mittel an die Hand zu geben, um für die konstruktive Bemessung überschaubarere Verhältnisse zu erreichen. Darüber hinaus ist es Aufgabe der Neuerung, den Einsatz von verschiedenen Materialien zu ermöglichen. Ferner soll die Betriebssicherheit der Manschette erhöht und damit ein Ausfallen der Gleichlaufgelenkkupplung weitgehend ausgeschaltet werden.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß sowohl bei ein- oder auch mehrteiliger Ausbildung der
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Manschette, zwischen deren Befestigung am treibenden und getriebenen Teil zur Halterung eine weitere Befestigung am Käfig vorgesehen ist.
Da der Käfig bei einer Gleichlaufdrehgelenkkupplung nur den halben Beugungswinkel durchmißt, erfolgt also eine Aufteilung des von der Manschette zu überbrückenden freien Raumes, d.h. eine exakte Aufteilung des Beugungswinkels und je r*ch Gilenkart auch des Schiebeweges.
Die Manschette ist in dem bei den üblichen Gelenken besonders belasteten Bereich zusätzlich gehalten, wodua?ch die Beanspruchungen herabgesetzt werden.
Ferner ist es möglich, die Manschette im Bereich ihrer Befestigung am Käfig zu teilen. Dadurch ist es möglich, ein Zwischenglied, z.B. in Form einer Hülse vorzusehen, die mit ihrem einen Ende z.B. am Käfig befestigt ist, während ihr anderes Ende als Befestigungsstelle für einen weiteren Manschettenteil dient. Die Hülse dient beispielsweise zur Überbrückung eines Teils des Schiebeweges. Die Teilung am Käfig bedingt also keine unmittelbare Befestigung des weiteren Manschettenteils am Käfig. Bei Ausfall eines Manschettenteils ist gewährleistet, daß die Schmierung, insbesondere wenn öl als Schmiermittel vorgesehen ist, nicht sofort zusammenbricht, sondern ein Notlauf, zumindest für eine bestimmte Zeit, aufrechterhalten bleiben kann.
Die gegenseitige Abdichtung und Befestigung der Manschettenteile wird bevorzugt dadurch erreicht, daß die Manschettenteile an der Befestigungsstelle einander übergreifen.
Bei geteilter Ausbildung der Manschette ist es möglich, die Manschettenteile aus Material unterschiedlicher Beschaffenheit herzustellen, um den unterschiedlichen Anforderungen,
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die an die Manschettenteile gestellt werden, gerecht zu werden.
Bei einer Gleichlaufdrehgelenkkupplung, die als Schiebegelenkkupplung ausgebildet ist und bei dem dem Käfig ein zu diesem axial unverschiebbares Steuerteil zugeordnet ist, ist vorgesehen, die Manschette zusätzlich auch auf dem Steuerteil zu befestigen, so daß eine Unterteilung hinsichtlich des insgesamt zu überbrückenden Beugewinkels und hinsichtlich des zu überbrückenden Verschiebeweges erfolgt. Es ergibt sich eine Dreiteilung, nämlich je 2x halber Beugewinkel und Ix Schiebeweg.
Bei einer Gleichlaufdrehgelenkkupplung, die insbesondere als Schiebegelenkkupplung ausgebildet ist, ist es vorgesehen, die Manschette zwischen den Befestigungsstellen am Käfig bzw. Steuerteil und auf dem verschiebbaren Gelenkteil durch mindestens einen Schiebering auf dem verschiebbaren Gelenkteil zu halten, Durch die Anordnung eines Schieberinges wird erreicht, daß eine Verschiebung der Gelenkteile zueinander möglich ist und die Manschette zusätzlich gegen eine höhere Beanspruchung durch Zentrifugalkräfte gesichert ist. Der Schiebering hält also die Manschette in radialer Richtung, ohne die Bewegung in axialer Richtung zu behindern.
Für den Fall, daß zwei Gleichlaufdrehgelenkkupplangen zu einem Doppelgelenk zusammengefaßt sind und bei dem der äußere Gelenkkörper des einen Gleichlaufgelenkes den treibenden und der äußere Gelenkkörper des anderen Gleichlaufgelenkes den getriebenen Teil darstellt und wobei die Gleichlaufdrehgelenke durch einen beiden gemeinsamen inneren Gelenkkörper miteinander verbunden sind und z.B. die Käfige einander gegenüber geführt sind, ist vorgesehen, die Manschette auch am zweiten Käfig zu befestigen.
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Bevorzugte Ausführungsbeiepiele nach der Neuerung sind in den Zeichnungen schematisch dargestellt.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Manschette für eine Gleichlaufverschiebegelenkkupplung mit Steuerteil und Befestigung der einteiligen Manschette an Käfig und Steuerteil;
Fig. 2 eine zweiteilig ausgebildete Manschette für eine Gleichlaufverschiebegelenkkupplung mit Gleitring zur Halterung der Manschette auf dem verschiebbaren Teil;
Fig. 3 eine einteilig ausgebildete Manschette für eine Gleichlaufverschiebegelenkkupplung, vergleichbar der gemäß Fig. 2;
Fig. 1 eine Manschette für eine Gleichlaufverschiebegelenkkupplung , bei der in Abwandlung zum Grundgedanken der Neuerung die Manschette nicht den gesamten Beugewinkel und Verschiebeweg überbrückt, sondern einerseits am Käfig und andererseits am verschiebbaren Teil befestigt ist;
Fig. 5 eine einteilige Manschette für eine Gleichlauffestgelenkkupplung mit Befestigung am Käfig;
Fig. 6 eine einteilige Manschette für eine Doppelgleichlaufgelenkkupplung, bei der diese auf beiden einander gegenüber geführten Käfigen gehalten ist;
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Fig. 3 eine einteilige Manschette für eine Gleichlaufgelenkkupplung, bei der die Steuerung des Käfigs durch die Kugelbahnen, die in ihrer Hauptrichtung parallel zur Achse des r^lenkes verlaufen, deren Nutengrund jedoch gewö c ausgebildet ist;
Fig. R eine einteilige Manschette für eine Gleichlaufdrehgelenkkupplung in Schiebegelenkbauart, bei der der KMfig durch die in sich kreuzenden Bahnen ' angeordneten Kugeln gesteuert wird und j
I Fig. 9 eine zweiteilig ausgebildete Manschette für eine G^.eichlaufversjhiebegelenkkupplung, bfci der der Käfig im zylindrischen Innenraum des äußeren Gelenkkörpers mit einer kugelartigen Außenfläche und mit einer in seinem Innenraum befindlichen Hohlkugel auf der Auftenkugel des inneren Gelenkkörpers abgestützt ist und die Mittelpunkte von Außenkugel und Hohlkugel des Käfigs beidseitig der die Mittelpunkte der die Kugeln enthaltenden Ebene liegen.
Die durch die Manschette 101 abgedichtete Gleichlaufverschiebegelenkkupplung 102 nach Fig. 1 besteht im wesentlichen aus dem äußeren Gelenkkörper 103 (angetriebener Teil), dem inneren Gelenkkörper 1OH und dem die Kugeln enthaltenden Käfig K)S sowie dem Steuerteil 112. Äußerer Gelenkkörper und innerer Gelenkkörper 104 weisen achsparallele Rillen zur Aufnahme der Kugeln 119 auf. Der Käfig 105 ist mit einer Außenkugel 106 versehen, die in einer entsprechendeil Hohlkugel des äußeren Gelenkteils gelagert ist. Des weiteren weist der Käfig 105 eine Hohlkugel 108 auf, in der der Steuerteil mit seiner Außenkugel 109 angeordnet ist. Die Mittelpunkte von
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Außenkugel 106 und Hohlkugel 112 des Käfigs 105 liegen mit gleichem Abstand beidseitig der die Mittelpunkte der Kugeln 119 enthaltenden Ebene. Der innere Gelenkkörper 104 ist gegenüber dem Steuerkörper 112 und dem Käfig bzw. äußeren Gelenkkörper 103 axialverschiebbar angeordnet.
Die Manschette 101 ist so auszubilden, daß sie, ausgehend von ihrer Befestigungsstelle 110 am äußeren Gelenkkörper 103 zunächst mit einer Falte 118 bis zur Befestigungsstelle 111 am Käfig 105 geführt ist, welche nur zur Aufnahme der Beugung zwischen äußerem Gelenkkörper 103 und Käfig 105 um den gemeinsamen Drehpunkt Ml und damit dem halben Beugungswinkel entspricht. Ausgehend von der Befestigungsstelle 111 am Käfig 105 ist die Manschette mit einer weiteren Falte bis zur Befestigungenteile 113 am Steuerkörper 112 geführt. Auch diese Falte 117 dient nur zur Aufnahme des halben Beugungswinkels , den der innere Gelenkkörper 104 gegenüber dem Käfig 105 um den gemeinsamen Drehpunkt M2 durchmißt. Der innere Gelenkkörper 104 führt gegenüber dem Steuerkörper 112 eine axiale Verschiebebewegung durch und daher ist die Manschette, ausgehend von der weiteren Befestigungsstelle 113 am Steuerkörper 112 in mehreren an den Verschiebeweg angepaßten Falten 116 bis zur Befestigungsstelle 115 auf dem Schaft 114 des inneren Gelenkkörpers 104 geführt.
Die einteilig ausgebildete Manschette 101 ist also zwischen den Befestigungsstellen 110 und 115 am treibenden bzw. getriebenen Teil 114 und 103 an zwei weiteren Befestigungsstellen 111 und 113, nämlich am Käfig 105 bzw. Steuerkörper 112 gehalten.
Die Gleichlaufverschiebegelenkkupplung gemäß Fig. 2 entspricht im wesentlichen im Aufbau der gemäß Fig. 1. Die Manschette ist hierbei mehrteilig ausgebildet. Am äußeren
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Gelenkkörper 201 ist eine Metallhülse 202 befestigt. Diese weist eine Kienunsteile auf, in der ein Ringman* schettenteil, der in Richtung zum äußeren Gelenkkörper nach innen gewölbt ist, mit seinem äußeren Umfang gehalten ist. Mit ihrem inneren ringförmigen Ende ist die Ringmanschette auf dem Käfig im Bereich der Befestigungsr stelle 204 befestigt. Dazu weist die Ringmanschette z.B. eine Verdickung auf, die in eine entsprechende Nut des Käfigs 205 eingreift und durch einen Spannring 206 gehalten wird. Gleichzeitig an der Befestigungsstelle ist eine Metallhülse 207 gehalten, die sich in axialer Richtung des Gelenkes erstreckt und an ihrem Ende eine Befestigungsstelle 209 zur Aufnahme eines weiteren Manschettenteils 208 aufweist. Der Manschettenteil 208 besteht im wesentlichen auch nur aus einer im Bogen verlaufenden Falte, die zur Überbrückung des Beugewinkels des inneren Gelenkkörpers 210 gegenüber dem Käfig 205 dient. Die Falte 208 geht in einen Bereich über, der mit einem Gleitring 211 verbunden ist. Der Gleitring 211 ist auf dem Schaft 212 des inneren Gelenkkörpers 210 in Achsrichtung verschiebbar. Von diesem Bereich ausgehend, erstreckt sich ein in Falten liegender weiterer Teil 213 der Manschette. Dieser Teil dient zur Überbrückung des Verschiebeweges. Die Teilmanschette 213 ist mit ihrem Ende 2m am Schaft 212 z.B. durch einen Spannring od. dgl. Mittel befestigt. Der Manschettenteil 203 dient also zur Überbrückung und Abdichtung des freien Raumes zwischen äußerem Gelenkteil 201 und Käfig 205, unterliegt also dem halben Beugungswinkel des Gelenkes. Die Metallhülse weist eine Länge auf, die entsprechend dem Verschiebeweg des inneren Gelenkkörpers 210 gegenüber dem Käfig 205 bzw. äußeren Gelenkkörper 201 bemessen ist. Die zweite Falte 208 dient zur Überbrückung des Beugewinkels zwischen innerem Gelenkkörper 210 und dem Käfig 205. Dieser Winkel entspricht dem halben gesamten Beugewinkel. Der Gleitring dient nur zur Halterung der Teilmanechette 208, 213 gegen Fliehkräfte und unterteilt darüber hinaus die an sich ein-
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teilig ausgebildeten Teilmanschetten 208, 213 in einen Bereich, der nur der Aufnahme von Beugung und einen Bereich, der nur der Aufnahme der Verschiebung dient.
Die Manschette bei dem Gelenk gemäß Fig. 3 ist einteilig ausgebildet. Der Manschettentexl 301 zwischen äußerem Gelenkkörper 302 und Käfig 303 weist eine Verdickung 30t auf, die in einer entsprechenden Nut des äußeren Gelenkkörpers 302 angeordnet ist. Gehalten wird der Manschettenteil 301 durch eine Hülse 305, die über die Manschette 301 geschoben ist und die Verdickung 30t in die Nut hineinpreßt. Die Hülse 305 ist am äußeren Gelenkkörper 302 unter Zuhilfenahme einer Einbuchtung 306, die in eine Nut des äußeren Gelenkkörpers 302 eingreift, axial unverschiebbar gehalten. Des weiteren ist die einteilige Manschette im Bereich des Käfigs 303 gehalten. Hier weist die Manschette eine Verdickung SO7 auf, die in einer Vertiefung des Käfigs 303 angeordnet ist.
Im Bereich dieser Befestigungsstelle ist über die Verdickung
307 eine Metallhülse 308 geschoben, die zum einen die Manschette 301 gegenüber dem Käfig 303 festhält und darüber hinaus die Manschette 301 schützt. Von der Verdickung 307 ausgehend, ist die Manschette vom Käfig 303 weg und anschließend in einem Bogen zurückgeführt. An ihrem Ende weist die Manschette einen weiteren Wulst 309 auf, der über den Schaft 310 des inneren Gelenkkörpers 311 geschoben ist und zwischen zwei Absätzen gehalten ist.
Die Manschette 301 ist in diesem Bereich gegenüber dem Schaft 310 durch ein Schellenband 312 gehalten. Die Hülsen 305,
308 dienen als Schutz gegen Schlamm und Hülse 305 und 308 am äußeren Gelenkkörper 302 und Käfig 303 sind die axialen Durchtrittsöffnungen der Hülsen 305 und 308, da sie jeweils nur dem halben Beugewinkel entsprechend bemessen zu sein brauchen,
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relativ klein auszubilden. Dadurch wird eine günstigere Schutzimöglichkeit gegen das Eindringen von Fremdkörpern, wie Steinen od. dgl. in den Hohlraum erreicht.
Die in Fig. 4 dargestellte Gleichlaufgelenkkupplung weist eine Abdichtung auf, die sich von den vorher beschriebenen dahingehend unterscheidet, daß die vorhandene Manschette nicht den gesamten Beugewinkel überdeckt, sondern zur Oberbrückung des Raumes zwischen Käfig 402 und de-n Schaft des inneren Gelenkkörpers uci dient. Die Manschette hat eisen Teilbereich 905, der die Beugung des Käfigs 402 gegenüber dem inneren Gelenkkörper 404 bzw. Schaft 403 mitmacht und einen Teilbereich 406, der den Verschiebeweg überbrückt. Die Manschette 401 ist mit einer Wulst 407 versehen, die in einer Nut im Innenraum des Käfigs 402 durch Spannring 408 gehalten ist. Ferner ist die Manschette «*01 durch ein Spannband 409 gegenüber dem Schaft 403 abgedichtet gehalten .
Die Abdichtung des Gelenkes über den Beugewinkel des äußerem Gelenkkörpers 410 gegenüber dem Käfig 402 erfclgt unter Zuhilfenahme eines Dichtungsringes 411, der in einer Nut im Innenraum des äußeren Gelenkkörpers 410 angeordnet ist und auf der kugeligen Außenfläche 412 des Käfigs 402 anliegt.
Fig. 5 zeigt eine Manschette 501, die einteilig ausgebildet ist, für eine Feptgelenkkupplung für verhältnist mäßig große Beugewinkel. Der Käfig 502 ist mi*.· einem trichterförmigen Ansatz 503 versehent dessen öffnungswinkel etwa gleich dem Beugewinkel ist. Die Manschette ist an einem Ende verdickt ausgebildet und in einer Nut des äußeren Gelenkkörpers 504 durch ein Schellenband 505 od. dgl. Mittel gehalten. Ferner ist die Manschette 501 durch ein Spannband 506 in einer Nut oder· Vertiefung am Außenumfang des Ansatzes 503 des Käfigs 502 im Bereich
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dessen offenen Endes gehalten. Des weiteren ist die Manschette 501 durch ein Schellenband 507 am inneren Gelenkkörper 508 bzw. dessen Schaft abgedichtet befestigt.
Fig. 6 z»igt die Anwendung des Prinzips der Neuerung auf eine Abdichtung für eine Doppelgleichlaufgelenkkupplung. Das Doppelgelenk besteht im wesentlichen aus zwei einzelnen Gleichlaufdrehgelenken 601 und 602, vergleichbar dem gemäß Fig. 1, jedoch in Festgelenkbauart. Dabei sind die Käfige und 60h mit Ansätzen 605 und 606 versehen, die einander führen können. Ferner weisen beide G]eichlaufdrehgelenke und 602 einen gemeinsamen inneren Gelenkkörper 607 auf. Die Manschette 608 überbrückt den freien Raum zwischen treibendem und getriebenem Teil. In diesem Falle stellt z.B. der äußere Gelenkkörper 609 des Gleichlaufdrehgelenkes 601 den treibenden und der äußere Gelenkkörper 610 des Gleichlaufdrehgelenkes 602 den getriebenen Teil dar. Gleiches trifft zu für Doppelgelenke ohne Zentrierung der Käfige einander gegenüber.
Die Manschette 608 ist mit einer Wulst 611 versehen, die in eine entsprechend geformte Nut am äußeren Gelenkkörper 609 des Gleichlaufdrehgelenkes 601 eingreift. Die Manschette 608 wird darüber hinaus durch ein Schellenband 612 od. dgl. Mittel gehalten. Von dieser Befestigungsstelle ausgehend ist die Manschette 608 in Form einer Falte zur nächsten Befestigungsstelle am Käfig 603 des Gleichlaufdrehgelenkes 601 geführt, wo ein Federband 613 im Bereich eines Tales der Falten der Manschette 608 angeordnet ist und diese in eine Vertiefung auf dem Umfang des Käfigs 603 hineindrückt. Diese erste Falte hat die Beugung des äußeren Gelenkkörpers 609 des Gleichlaufdrehgelenkes 601 gegenüber dem zugeordneten Käfig 603 aufzunehmen. Eine weitere Falte dient zur Überbrückung des Beugebereiches, den die Käfige 603 und 60U einander gegenüber ausführen. Die Manschette 608 ist im Bereich des Käfigs
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6OH des anderen Gleichlaufdrehgelenkes 602 ebenfalls unter Zuhilfenahme eines Federbandes 614, daß die Manschette in eine Nut 615 auf dem Umfang des Käfigs 604 hineindrückt, gehalten. Schließlich ist die Manschette 608 am äußeren Gelenkkörper 610 des Gleichlaufdrehgelenkes 602 unter Zuhilfenahme einer Wulst 616 der Manschette 608 und entsprechenden Nut im äußeren Gelenkkörper 610 und ein Schellenband gegenüber dem äußeren Gelenkkörper 610 abgedichtet befestigt.
In Fig. 7 ist die Abdichtung einer Gleichlauf drehgelenk·^ kupplung (Festgelenkkupplung) mit zur Achsrichtung parallelen Bahnen, deren Bahnengrund in Richtung der Bahnen im Bogen verläuft, wobei die Mittelpunkte der Radien auf der Achse des Gelenkes so versetzt zueinander angeordnet sind, daß bei Beugung des Gelenkes der Käfig 702 durch die in den Bahnen gehaltenen Kugeln auf den halben Beugewinkel gesteuert werden, mit Hilfe einer einteiligen Manschette dargestellt. Der Käfig 702 ist bei dieser Art von Gelenkkupplung zwischen der kugeligen Außenfläche des inneren Gelenkkörpers 703 und der Hohlkugel des äußeren Gelenkkörpers 70H angeordnet. Der Käfig 702 weist einen trichterförmigen Ansatz 705 auf (vergleichbar dem gemäß Fig. 5). Die Manschette 701 ist zwischen den Befestigungsstellen 707 und 708 am äußeren Gelenkkörper 704 und dem zum inneren Gelenkkörper gehörenden Schaft 706 am äußeren Ende in einer Nut 709 des Ansatzes 705 durch einen Spannring 710 gehalten. Die Falten der Manschette 701 sind so ausgebildet, daß sie die zwischen den Befestigungsstellen auftretende Beugung mitmachen können.
Fig. 8 zeigt eine Manschette 801 für eine Gleichlaufdrehgelenkkupplung, bei der die das Drehmoment übertragende Kugeln in Bahnen angeordnet sind, die in Achsrichtung des Gelenkes paarweise aufeinander zu- bzw. voneinander wegstrebend verlaufen und wobei eich die Bahnen von innerem
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Gelenkkörper 802 und äußeren Gelenkkörper 803 kreuzen. Der Käfig 804 wird durch die Kugeln 805 auf den halben Beugewinkel gesteuert und legt bei Verschiebung des inneren Gelenkkörpers gegenüber dem äußeren Gelenkkörper den halben Verschiebeweg zurück. Der Käfig 80f ist mit seiner gewölbten Außenfläche im zylindrischen Innenraum des äußeren Gelenkkörpers 803 geführt. Die Manschette 801 ist im großen Bereich ihres Durchmessers über den äußeren Gelenkkörper gestülpt und mit einer Wulst 806 in einer entsprechenden Nut des Gelenkkörpers 803 unter Zuhilfenahme eines Spannbandes 807 gehalten. Von dieser Befestigungsstelle ausgehend, verläuft die Manschette 801 zunächst mit annähernd gleichbleibendem Außendurchmeeser vom äußeren Gelenkkörpcr 803 weg» verjüngt sich dann bogenförmig und weist einen zum Käfig hin sich erstreckenden Vorsprung 808 auf, mit dem sie in eine Nut eines zum Käfig 804 gehörenden Ansatzes 809 eingreift. Die Manschette wird in diesem Bereich durch ein Federband od. dgl. Mittel 810 in Anlage zum Käfig gehalten. Die Manschette erstreckt sich des weiteren von dem Vorsprung 808 ausgehend mit verjüngtem Außendurchmesser vom Käfig fort und ist bogenförmig zurückgeführt und verjüngt bis zu einem Durchlaßdurchmesser, der etwa dem Außendurchmesser des zum inneren Gelenkkörper 802 gehörenden Schaftes 811 entspricht. Hier ist die Manschette ebenfalls mit einer Wulst 812 in eine Nut des Schaftes 811 eingelassen und durch ein Schellenband 813 fixiert.
Für die in Fig. 9 dargestellte Gleichlaufdrehgelenkkupplung ist eine zweiteilig ausgebildete Manschette 901 und 902 vorgesehen. Die Gleichlaufdrehgelenkkupplung ist als Verschiebegelenkkupplung ausgebildet. Sie weist einen äußeren Gelenkkörper 903 auf, der achsparallele und umfangsverteilte Bahnen aufweist. Im zylindrischen Hohlraum des äußeren Gelenkkörpers 903 ist ein Käfig 904 zur Aufnahme der Kugeln 905 angeordnet, der mit seiner kugeligen Außenfläche im Hohlraum verschiebbar ist. Ferner ist der Käfig 904 mit einer Hohlkugelfläche versehen, mit der er auf dem
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kugeligen Außenumfang des inneren Gelenkkörpers 906 angeordnet ist. Käfig 904 und innerer Gelenkkörper 906 sind zueinander axial unverschiebbar gehalten. Der erste Manschettenteil 901 muß die Beugung zwischen äußerem Gelenkkörper und Käfig 904 sowie die Verschiebung derselben einander gegenüber aufzunehmen imstande in. Der Manschetterteil ist mit seinem einen Ende am äußeren Umfang des äußeren Gelenkkörpers unter Zuhilfenahme einer Wulst 907 und Nut im äußeren Gelenkkörper sowie eines Spannbandes 908 gehalten. Mit seinem anderen Ende ist der Manschettenteil 901 an einer Hülse 909 durch ein Schellenband 910 und eine Verdickung 911 befestigt. Die Hülse 909 ist zur Überbrückung des Schiebeweges erforderlich, um dem Manschettenteil 901 entsprechende Falten zuordnen zu können. Die dem Wulst | 907 nächstliegende Falte dient zur Aufnahme der Beugung zwischen äußerem Geäenkkörper und Käfig 904, während die der Verdickung 911 nächstliegenden Falten zur Aufnahme und zum Ausgleich der Verschiebung von Käfig 904 au äußerem Gelenkkörper 903 dienen.
Der Manschettenteil 902 dient zur Abdichtung zwischen Käfig 904 und innerem Gelenkkörper 906 und hat nur die Abstandsänderungen, die sich infolge der Beugung des Käfigs 904 gegenüber dem inneren Gelenkkörper 906 ergeben, auszugleichen. Der Manschettenteil 902 ist dazu mit einer Wulst 912 in einer Nut im hohlen Innenraum des Käfigs 904 unter Zuhilfenahme eines Spannringes 913 gehalten. Darüber hinaus ist der Manschettenteil 902 mit Hilfe einer weiteren Wulst 914 in einer Nut des zum inneren Gelenkkörper 906 gehörenden Schaftes 915 unter Zuhilfenahme eines Spannbandes 916 gehalten.

Claims (7)

Ill . . Il I ' ι I ι II·' ti I » . I UC 6 Qbrn - Ha/le - 16 - 15. Mai 1973 ^ Sohutzaneprüche;
1. Manschette, insbesondere aus elastischem Material, wie Gummi, Kunststoff od. dgl. zur Überbrückung und Abdichtung des freien Raumes zwischen treibendem und getriebenem Teil e er Gleichlaufdrehgelenkkupplung mit Wälzkörpern zur Drehmomentübertragung, welche mit dem sie haltenden Käfig auf den halben Beugewinkel geführt werden, wobei die Manschette einerseits am treibenden und andererseits am getriebenen Teil befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Manschette bei ein- oder mehrteiliger Ausbildung zwischen d?n Befestigungen am treibenden und getriebenen Teil durch eine weitere Befestigung am Käfig gehalten ist.
2. Manschette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Manschette (203, 208, 213, Fig. 2; 401 Fig. if; 901, 902 Fig. 9) im Bereich ihrer Befestigung am Käfig geteilt ist.
3. Manschette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Manschettenteile an der Befestigungsstelle einander übergreifen.
4. Manschette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei geteilter Ausbildung der Manschette die Manschettenteile aus Material unterschiedlicher Beschaffenheit bestehen.
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IMl III
UC 6 Gbm - Ha/le
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15. Mai 1973
5. Manschette nach Anspruch 1 für eine Gleichlaufdrehgelenkkupplung, bei der dem Käfig ein zu diesem axial unverschiebbar gehaltener Steuerteil zugeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Manschette (IOD auf dem Steuerteil (112) gehalten
ist (Fig. 1).
6. Manschette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5 für eine Gleichlaufdrehgelenkkupplung, die insbesondere als Schiebegelenkkupplung ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Manschette (203, 208, 213) zwischen den Befestigungsstellen (204, 206) am Käfig (205) bzw. Steuerteil am verschiebbaren Gelenkteil (210, 212) durch mindestens einen Schiebering (211) auf dem verschiebbaren Gelenkteil (212) gehalten ist.
7. Manschette nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche für ein Doppelgelenk, bei dem jeweils zwei Gleichlriufdrehgelenke zusammengefaßt sind und der äuße«e Gelenkkörper des einen Gleichlaufdrehgelenkes den treibenden und der äußere Gelenkkörper des anderen Gleichlaufdrehgelenkes den getriebenen Teil darstellt und die Gleichlaufdrehgelenke durch einen beiden gemeinsamen inneren Gelenkkörper miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Manschette (608) auch auf dem zweiten Käfig
(60U) gehalten ist (Fig. 6).
7204687-6.9.73
DE7204667U 1972-02-08 Manschette zum Abdichten einer Gleichlaufdrehgelenkkupplung Expired DE7204667U (de)

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