DE7204381U - Absperrventil mit einem aus vierkantmaterial gefertigten ventilkoerper mit seitlichem anschlussflansch - Google Patents

Absperrventil mit einem aus vierkantmaterial gefertigten ventilkoerper mit seitlichem anschlussflansch

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DE7204381U
DE7204381U DE19727204381 DE7204381U DE7204381U DE 7204381 U DE7204381 U DE 7204381U DE 19727204381 DE19727204381 DE 19727204381 DE 7204381 U DE7204381 U DE 7204381U DE 7204381 U DE7204381 U DE 7204381U
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flange plate
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shut
bore
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Description

Hansa Metal I werke Aktiengesellschaft in Stuttgart Stuttgart 81 (Möhringen)» Sigmaringer Str. 107
Absperrventil mit einem aus Vierkantmaterial gefertigten Ventllkttrpor mit seitlichem AnschluBflanach
Die Erfindung bezieht sich auf ein Absperrventil mit einem aus Vierkantmaterial gefertigten Ventilkörper mit einem seitlichen Anschlußflansch in Gestalt einer an dem Ventilkörper anliegenden Flanschplatte, die mit einer sie durchsetzenden Büchse in eine Bohrung des Ventilkörpers eingreift und darin verlötet ist. Derartige Flansch-Absperrventile finden mit einem aus Stahl bestehenden Ventilkörper vorwiegend in Kälteanlagen an Verdichtern Verwendung.
Bei bekannten Ausführungen derartiger Absperrventile 1st die die Flanschplatte durchsetzende Büchse für sich als Drehteil hergestellt und durch eine Bohrung der Flanschplatte geschoben. Hierbei muß dt» Buchse spielfrei in die Bohrungen des Ventilkörpers und der Flanschplatte passen, wenn eine einwandfreie Verlötung zwischen
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• β ·
Flanschplatte, der Büchse und dem Ventilkörper zustande kommen soll. Das Durchstecken der Büchse in der Bohrung der Flanschplatte ist durch einen am äufteren Ende der Büchse vorgesehenen Kragen begrenzt, der sich in eine Ausdrehung der Flanschplatte einfügt. An diesem Kragen kann zusätzlich eine Dichtungsfeder angedreht sein. ι
Aufgabe der Erfindung ist es, den Aufwand für das Verlöten der Flanschplatte mit dem Ventilkörper herabzusetzen und vor allem viel umständliche und zeitraubende AnpaBarbeit einzusparen.
Diese Aufgabe wird gevn&e der Erfindung dadurch gelöst, daß die Büchse durch einen aus dem Material der Flanschplatte teilweise herausgedrückten und durch anschHeftendes axiales Stauchen wieder mit der Flanschplatte verspannten Ringkörper gebildet ist. Auf diese Weise ist die Büchse ohne kostspielige Dreharbeit erzeugt und sie bildet von vorn herein mit der Flanschplatte eine Materialeinheit. Somit bleibt das Anpassen auf die Bohrung des Ventilkörpers beschränkt. Beim Verlöten mit dem Ventilkörper werden etwaige UncHchtheiten, die zwischen dem Ringkörper und der Flanschplatte verblieben sind, zwangsläufig beseitigt.
Eine etwaige Dichtungsfeder kann an der Außenseite der Flanschplatte angeprägt sein. Der Prägevorgang kann gleichzeitig mit dem Herausdrücken und Stauchen des Ringkörpers ohne zusätzlichen
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Arbeit·- und Zeltaufwand durchgeführt werden,-
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung nlher erllutert. Ea zeigen
Fig. 1 einen Achsschnitt eines Absperrventils mit der bisherigen Flansehanordnung,
Fig. 2 die entsprechende Darstellung mit der erfindungsgemlSen Flanschanordnung,
Fig. 3 einen Achsschnitt durch das Werkzeug zum Bearbeiten der Flanschplatte mit eingelegter Flanschplatte vor Beginn des Arbeitshubes,
Fig. 4 die entsprechende Darstellung nach beendetem Arbeitshub.
Das in Fig. 1 und 2 dargestellte Flansch-Absperrventil hat einen vierkantigen Stahlkörper 1, der an einem dem Bedienungsende zugekehrten Abschnitt 2 zylindrisch gedreht und mit einem Außengewinde 3 für das Aufschrauben einer Ober die Ventilspindel 4 greifenden Verschlußkappe 5 versehen ist. Die Ventilspindel 4 ist in einem in einer abgesetzten durchgehenden Llngsbohrung des Ventilkörpers 1 vorgesehenen Gewinde β sehmubbar, nach außen durch eine Stopfbuchse 7 abgedichtet und an ihrem inneren Ende mit einem Ventilkegel β versehen, der mit einem ROckdichtnitz 9 und dem an einem in den Ventilkörper eingelöteten AnsehluBnippel 10 befindlichen Absperrventil sitz 11 zusammenwirkt. Beim AusfUhruingnbelsplel ist vor dem RQckdiehtsltz 9 in eine Querbohrung 12 des Vonlilkörpers 1 ein ManometeranschluBnippel 13 und in eine in den Durchfluilraum 15 des Ventilkörpers mündende Bohrung 14 eine
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an dem Ventilkörper anliegende Flanschplatte 17 mit einer diese <
durchsetzenden Büchse eingelötet.
Bei der bekannten Ausführung Flg. 1 ist die mit 18 bezeichnete Büchse als für sich hergestellter Drehteil in die Bohrung der Flanschplatte eingeschoben und mittels eines Lötringes 19 mit der Flanschplatte und dem Ventilkörper 1 verlötet. An ihrem SuBeren Ende hat die Büchse 1Θ einen Kragen 20tder das Durchschieben der Büchse durch die Bohrung der Flanschplatte begrenzt und sich in eine Ausdrehung der Flanschplatte einfügt. An dem Kragen 20 ist beim Beispiel eine Dichtungsfeder 21 angedreht.
Bei der erfindungsgemflSen Ausführung Fig. 2 ist die in die Bohrung des Ventilkörpers 1 eingreifende und darin mit einem Lötring 23 verlötete Büchse durch einen aus dem Material der Flanschplatte 17 herausgedrückten Ringkörper 24 gebildet, der durch axiales Stauchen in der gewünschten Stellung mit amr Flanschplatte wieder verspannt wurde. AuSerdem ist an der Außenseite der Flanschplatte 17 eine Dichtungsfeder 25 angeprägt.
Das Herausdrücken des Ringkörpers 24 aus der Flanschplatte 17 geschieht mittels eines in Fig. 3 und 4 schematisch dargestellten zweiteiligen Werkzeugs, dessen einer Werkzeugteil 26 eine durchgehende Bohrung 27 hat, die der Bohrung der Flanschplatte entspricht, und dessen zweiter Werkzeugteil 26 einen in die Bohrung 27 passenden
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Zapfenvorsprung 29 aufweist. Der Zapfenvorsprung 29 ist so
lang bemessen, daS er in die Bohrung 27 des Werkzeugteils 26
eintritt, wenn die Flanschplatte 17 zwischen die beiden Werkzeugteile eingelegt Ut (Fig. 3). Der Werkzeugteil 26 hat an seiner dem Werkzeugteil 28 gegenüberliegenden Stirnseite eine von der Bohrung 27
ausgehenden Ausdrehung 30, deren Durchmesser d und deren Tiefe t dem AuSendurchmesser und dem gewünschten Überstand h des aus
der Flanschplatte herausgedrückten Ringkörpers 24 entsprechen.
Der Werkzeugteil 28 hat am FuS des Zapfenvorsprungs 29 einen in
die Ausdrehung 30 des Werkzeugteils 26 passenden Absatz 31.
Wenn die beiden Werkzeugteile 26 und 28 aus der in Fig. 3 gezeigten Stellung heraus gegeneinander bewegt werden, so wird durch den Absatz 31 de· Werkzeugteils 28 der Ringkörper 24 im Ausmaß der Tiefe t der Ausdrehung 30 des Werkzeugteils 26 aus der Flanschplatte 17 herausgedrückt. Gegen Ende des Arbeitshubes wird der Ringkörper 24 axial gestaucht und dadurch wieder mit der Flanschplatte 17 radial verspannt. Die Dichtungsfeder 25 wird im gleichen Arbeitshub durch eine an dem Werkzeugteil 28 vorgesehene Ringnut 33 erzeugt.
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Claims (2)

Ansprüche
1. Abaparrvantil mit ainam aus Viarkantmatarial gafartigtan Ventilkörper mit ainam aaitlichan AnachIu(IfSanech in Oastal t einer an dam Ventilkörper anliagandan Flanachplatta, dia mit ainar aia durchaatzandan Büchaa in eine Bohrung de yentllkörpera hinaingraift und darin varlötat ist, dadurch gekennzeichnet, daB die Büchse durch einen aua dam Material dar Flanachplatta (17) teilweise herausgedrückten und durch anschließendes axiales Sträuchen wieder mit der Flanachplatta verspannten Ringkörper (24) gebildet ist.
2. Absperrventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daft an dar AuSenseite dar Flanschplatte (17) eine Dichtungsfeder (25) an~ gaprigt ist.
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DE19727204381 1972-02-05 1972-02-05 Absperrventil mit einem aus vierkantmaterial gefertigten ventilkoerper mit seitlichem anschlussflansch Expired DE7204381U (de)

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