DE714992C - Piezoelektrischer Druckmesser - Google Patents

Piezoelektrischer Druckmesser

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DE714992C
DE714992C DEM138560D DEM0138560D DE714992C DE 714992 C DE714992 C DE 714992C DE M138560 D DEM138560 D DE M138560D DE M0138560 D DEM0138560 D DE M0138560D DE 714992 C DE714992 C DE 714992C
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DE
Germany
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quartz
pressure
pressure meter
piezoelectric pressure
forces
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Expired
Application number
DEM138560D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Siegfried Meurer
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SIEGFRIED MEURER DR ING
Original Assignee
SIEGFRIED MEURER DR ING
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L23/00Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid
    • G01L23/08Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid operated electrically
    • G01L23/10Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid operated electrically by pressure-sensitive members of the piezoelectric type

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Piezoelektrischer Druckmesser Bei den meisten bisher hekannten piezoelektrischen Druckmessern wird die aus mehreren Piezoquarzen mit ihren Elektroden bestehende Quarzsäule durch ein federartiges Mittel, eine Membran oder eine Hülse, vorgespannt. Die Abdichtung gegen den Gasdruck, der gemessen werden sollte, erfolgte durch eine Membran, Oftmals war die Membran, die die Gas dichtung hervorruft, gleichzeitig das Ab dichtungs organ des Kammerinneren gegenüber den Gasen. Prinzipiell die gleiche Bauweise zeigten auch die Quarzdruckmesser, die zur Messung von Flüssigkeitsdrücken z. B. in Brennstoffleitungen von Dieselmotoren benutzt wurden. Bei diesen war lediglich durch einen Stempel, der in die Leitung, cferen Innendruck zu messen war, hineinragt, dafür gesorgt, daß durch den Druckmesser keine zusätzlichen Räume -entstehen.
  • Es hat sich gezeigt, daß die bisherigen Bauformen nur schwer auf stets gleiche elektrische Empfindlichkeit gebracht werden könneu, da die mechanischen Vorspannungsteile oder die Abdichtungsmembran eine störungsfreie Druckübertragung auf die Piezoquarze verhinderten. Es muPJ das Ziel einer zweckmäßigen Bauart sein, möglichst den gesamteil Druck, der durch die Gase an der Membran des Quarzdruckmessers entsteht, auf die Quarzsäule zu übertragen, um damit an den Quarzen eine möglichst hohe Meßspannung zu erhalten. Außerdem soll die Meßspannung stets proportional den Drücken sein. Wenn nun bei einem Druckmesser der bisher üblichen Bauart, wie ihn z. B. Fig. 1 zeigt, auf die Membran ein Gasdruck wirkt, so wirts nicht die gesamte an der Membran ,entstehende Kraft auf die Ouarzsäule übertragen, sondern ein Teil der Kraft wird zunächst von der Membran aufgenommen, und lediglich der Rest gelangt auf die Quarzsäule. Die auf die Quarzsäule übertragenen Kräfte werden um so geringer, je stärker die membran ist Eine Membranstärke vob etwa 1 mm muß jedoch mindestens vorhanden sein, um Quarzsäule eine genügende Vorspannung zu erteilen.
  • Ein weiterer Fehler der Bauart nadi Fig. I ist, daß Kräftreänderungen, die innerhalb der Quarzkammer etwa durch Dehnung des Gehäuses des Quarzsäule oder der Membran durch Temperatureibflüsse oder durch äißere Kräfte entstehen, sich stets in vollem Maße auf die Quarzsäule übertragen und störende Einflüsse ergeben können. Die Meßkräfte, die aus dem Gasdruck resultieren, werden jedoch nur zu dem Anteil auf die Quarzsäule übertragen wie sie dem Verhältnis des Federungswertes der Membran (Membranstärke und-durchmesser) und dem Federungswert der Quarzsäule entsprechen. Störende Kräfteänderungen im Innern des Druckmessers sind also weit größeren fälschlichen Druckänderungen an der Druckmeßtelle gleichbedeutend. Jede unerwünschte Kräfte änderung innerhalb des Druckmessers, etwa durch Erwärmung des Gehäuses am Zylinder eines Verbrennungsmotors, ergibt also große Fehler l)ei der Niessung des Druckes im Zylinder.
  • Es ist auch schon bekannt, die Bauart einer Quarzkammer dahingehend zu verbessern. daß zur Übertragung des Druckes auf die Quarze eine gut isolierende Zwischenflüssigkeit verwendet wird, die den Quart bis auf die Befestigungsstellen allseitig umspült und die gegen den zu messenden Druck meistens durch eine sogenannte schlappe Membran abgetrennt ist.
  • Es ist also bereits bekannt, den Druckmeßquarz einem Druckmittel ohne Zwischenschaltung mechanischer Glieder auszusetzen.
  • Daß dieses Druckmittel auch das Meßmittel sein kann. ergibt sich ohne weiteres lann. wenn das Meßmittel ein genügend guter Isolator ist. Aber selbst in diesem Falle wird sich im allgemeinen ein ausgedehnter zusätzlicher, mit Druckmittel angefüllter Raum, der nur der Weiterleitung des Druckes dient, bei der bekannten Anordnung nicht vermeiden lassen, denn es wird nur selten möglich sein. len allseitig umspülten Quarz mit seinem großen Raumbedarf unmittelbar an der MeB stelle in das Äleßmittel zu bringen. Ein solcher zusätzlicher schädlicher Raum kann aber insbesondere bei sehr schnellen Druschwankungen erhebliche Fälschungen der Messung verutsachen.
  • Die vorliegende Erfindung ermöglicht, den schädlichen Raum weitgehend zu verkleinern und ihn sogar ganz zu unterdrücken. dar über hinaus wird durch die Erfindung die eine Belegung des Quarzes allein durch den Quarz selbst gegenüber dem Druckmittel isoliert, so daß der Quarz auch ohne Zuhilfenahme weiterer isolierender Mittel einem nicht isolierenden Druckmittel ausgesetzt werden kann. Bei der Erfindung wird also auch von einem unmittelbar vom Druckmittel beaufschlagten Quarz Gebrauch gemacht, und zwar wird nach detr Erfindung der dem zu messenden Mittel unmittelbar ausgesetzte Quarz so in ein Hehäuse eingespannt, daß die von Druck beaufschlagte Seite des Quartzes eine Abschlußwand des raumes für das Druckmittel bildet, während die andere Seite des Quarzes zur Ladungsabführung mit einer oder mehreren isolierten Elektroden verbunden ist und nicht mit dem zu messenden Mittel in Verbindung steht. Die Seite des Quarzes, die dem Druckmittel zugekehrt ist. wird zur Verhinderung von zu starker Wärmecinstrahlung mit einer Schicht bzw. mit einem Metallbelag versehen. Das Gehäuse sol immer eine solche Ausbildung erhalten, dal: eine Beaufschlagung des Quarzes möglichst ohne Zwischenschaltung von Bohrungen oder schädlichen Räumen möglich ist.
  • Der Quarz braucht nicht als Platte aus gebildet zu sein, sondern er kann auch in Form einer Glocke, deren Inneres von dem Gesdruck beaufschlagt ist, ausgebildet werden. Die Ausschnittrichtung der Achsen des Piezoquarzes muß dann so erfolgen, daß die Ladung am äußeren Mantel der Glocke abgenommen werden kann. Ebenso kann durch die Wahl der Auschnittrichtung und damit der Lage der elektrischen. optischen ulld neutralen Achse verhindert werden, daß durch temperaturerscheinungen oder durch die Einspannvorrichtung fälschliche Kräfte hervorgerufen werden. und zwar dadurch. daß man die Einspannkräfte stets in Richtung der optischen Achse auf den Quarz wirken läßt, da bei Drücken in Richtung der optischen Achse keine elektrische Ladung entsteht.
  • Man kann aber auch den Quarz in Form einer länglichen Platte dem Druck aussetzen.
  • Durch zahl der flachen Größe senkrecht zur neutralen und senkrecht zur elektrischen Achse gelingt es. eine entsprechende Ladung hervozurufen.
  • Zum Messen von Flüssigkeitsdrücken innerhalb von Rohleitungen kann der Quarz unmittelbar von der Flüssigkeit durchflössen und durch den Innerdruck beansprucht werden. Die Abnahme der elektrischen Ladung (les Quarzes erfolgt am äußeren Mantel.
  • In der zeichnung sind mehrere Ausführangsbeispiele des Erfindungsgegenstandes in den Fig. 2 bis 9 dargestellt. Wie Fig. 2 erkennen läßt, ist der Quarz 10 in einem Gehäuse 11 so eingesetzt, daß er unmittelbar vom Druck beaufschlagt ist.
  • Die Verschraubung 12 hält den Quarz im Gehäuse fest, während bei I3 das zu messende ,Medium zu denken ist. Die mit dem Gas in Berührung. tretende untere Fläche des Ouarzes ist mit einer geerdeten Metallschutzschicht 14 überzogen, während auf der ent gegengesetzten Seite eine Elektrode 15 aufliegt, die unter Zwischenschaltung einer Bernsteinisolierung I6 von einer Verschraubung I7 gehalten wird. Durch diese Verschraubung geht die Leitung I8, ebenfalls durch Bernstein bei 19 isoliert, nach außen.
  • Anstatt den Quarz 10 als gleich dicke Schicht auszugestalten, kann er auch die aus Fig. 3 ersichtliche Form erhalten, bei der der Rand 20 verstärkt ist. Vorteilhaft bildet man die Auflager auf dem Gehäuse 11 einerseits und den Rand der den Quarz festhaltenden Mutter 12, wie in Fig. 3 angedeutet, schnee lenförmig aus.
  • Bei der Ausführungsfonn gemäß Fig. 4 besitzt der Quarz 10 glockenförmige Gestalt, weist also einen Hohlraum 21 auf, in den das Gas durch die Leitung I3 eintritt. Der Quarz wird durch eine Verschraubung 22 im Gehäuse 23 gehalten, das zu beiden Seiten Öffnungen für die Durchführung der Ableitungen 24 und 25 aufweist, die, bernsteinisoliert, bei 26 durch das Gehäuse 23 hindurchtreten. Die Spannungsabnahme erfolgt durch mit den Ableitungen 24 bzw. 25 leitend verbundene, den Quarz halbkreisförmig umschließende Metall schichten 27 und 28. Fig. 5 zeigt den Quarz von oben gesehen.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 ragt der Quarz 10 mit einem flachen, in der Quarzachsrichtung verlaufenden Ansatz 29 in den Gasdruckraum 30 des Gehäuses 31 und wird durch eine Verschraubung 32 gehalten.
  • Die Ableitung erfolgt auch hier durch eine Bernsteinisolierung 33.
  • Fig. 7 zeigt die Lager der optischen, neutralen und elektrischen Achse.
  • Schließlich zeigt Fig. 8 noch eine Ausführungsform, bei der der Quarz 10 durchbohrt ist und in einem Gehäuse 34 durch zwei Ver -schraubungen 35, die konaxial zur Durchbohrung des Quarzes ebenfalls Bohrungen besitzen, gehalten wird. Der Quarz 10 trägt hierbei wiederum, ähnlich wie in Fig. 4 und 5 gezeigt, halbkreisförmige Metallbeiegungen 36 und 37. Die Ableitung geht auch hier durch eine Bernsteinisolierung nach außen.
  • Wie aus den verschiedenen Ausführungsformen ersichtlich, wirkt in allen Fällen der zu messende Druck bei geringstem schädlichem Raum unmittelbar auf den Quarz, so daß Fälschungen der Druckanzeige des Quarzes unmöglich sind. Die Einspannflächen de Quarzes sind elektrisch nicht wirksam. da sie beidseitig geerdet sind.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Piezoelektrischer Druckmesser, dadurch gekennzeichnet, daß ein dem zu messenden Mittel unmittelbar ausgesetzter Quarz so in ein Gehäuse eingespannt ist, daß die vom Druck beaufschlagte Seite des Quarzes eine Abschlußwand des Raumes für das Druckmittel bildet, während die andere Seite zur Ladungsabführung mit einer oder mehreren isolierten Elektroden verbunden ist und nicht mit dem zu messenden Mittel in Verbindung stetig.
  2. 2. Piezoelektrischer Druckmesser nad Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abnahme der Ladung nur diejenigen Bereiche der Quarzplatte oder des Quarzkörpers mit einer Belegung versehen werden, die frei von den an den Einspannstellen entstehenden Kräften sind, und daß die Ladungen, die an den Einspannstellen entstehen, geerdet bzw. kurzgeschlossen werden.
  3. 3. Piezoelektrischer Druckmesser nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein glockenförmiger, innen hohler Ouarzkörper so eingespannt ist, daß die Einspannkräfte in Richtung der optischen Achse liegen.
  4. 4. Piezoelektrischer Druckmesser nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspannstelle des Quarzes verstärkt ist und sowohl die Auflagefläche als auch die Fläche der Einspamlvorrichtung als Schneiden ausgebildet sind.
DEM138560D 1937-07-06 1937-07-06 Piezoelektrischer Druckmesser Expired DE714992C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2713796A (en) * 1950-07-03 1955-07-26 Bendix Aviat Corp Pressure measuring device
DE1092253B (de) * 1956-03-16 1960-11-03 Ramon Serra Subirana Einrichtung zur Betriebsueberwachung des Einspritzdruckes bei Brennkraft-maschinen
DE1166506B (de) * 1959-01-26 1964-03-26 Svenska Flygmotor Aktiebolaget Vorrichtung zum Messen von Druecken und Differenzdruecken stroemungsfaehiger Medien
US3206976A (en) * 1962-02-23 1965-09-21 Aerojet General Co Turbulence detector
DE10018618B4 (de) * 2000-04-14 2006-01-12 First Sensor Technology Gmbh Hochdrucksensor mit Piezoeffekt

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