DE7128328U - Druckeinstellventil - Google Patents

Druckeinstellventil

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DE7128328U
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WEINZIERL-HYDRAULIK KG
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Description

HANS TRAPPENBERG PATENTINGENIEUR · KARLSRUHE
21» Juli 1971 WG 705
Firma Weinzierl-Hydraulik KG-., 7501 Beichenbach,
Birkelweg 4
uruckeinstellventii
Die Neuerung betrifft ein Druckeinstellventil bei dem in einem Ventilgehäuse ein Ventilkegel über manuell einstellbare Federkraft auf einen Ventilsitz gepresst wird.
Insbesondere in Hydraulik-Steuerleitungen darf der Druck einen bestimmten Wert nicht überschreiten. Diese Gefahr ist dann besonders groß, wenn die Druckflüssigkeit über Druckminderventile aus einer Hochdruckleitung entnommen wird. Zum Schutz: der Steuerorgane sind dann regelmäßig in den Steuerleitungen Überdruckventile eingefügt, die die Druckhöhe auf ein bestimmtes Maß begrenzen. Damit steht dann ein konstanter Steuerdruck der geringfügig um die Ein- und Ausschalttoleranz des Überdruckventils pendelt, zur Verfügung.
Des öfteren wird jedoch ein Druck in der Steuer-Druckleitung gewünscht, der auch diese Schwankungen nicht mehr aufweist und der auch zwischen Null und dem my :imal zulässigen Druck frei gewählt werden kann. Hierfür werden Druckregelventile eingesetzt-, die an beliebiger Stelle in die Steuerleitung eingefügt werden. Mittels des Druckregelventile s kann der Druck gesteuert werden und «3 gelingt auch,
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d» ilicss Rsgslvsntils ssjzr ieinfüiHlg ansprachen; "besti Druckwerte mit, in der praxis nicht mehr in Erscheinung tretenden, geringfügigen Schwankungen einzuhalten. Zwar ist es von der Punktion eines derartigen Druckregelventiles her gesehen gleichgültig wo es i* aen Leitungszug eingefügt wird, jedoch hat es sich in der Praxis eingebürgert, dies»s Druckregelventil in der Nähe des Überdruckventiles anzuordnen, um beim Hängenbleiben des Ventils möglichst geringe Leitungswiderstände bis zum Überdruckventil zu haben. In aller Regel wird daher so vorgegangen, daß das Druckregelventil mittels eines Zwischengehäuses an das Überdruckventil angeflanscht wird.
Bekannt ist auch die Kombination eines Überdruckventiles mit einem Druckregelventil, wobei das Druckregelventil unmittelbar an das Gehäuse des Überdruckventiles angeflanscht ist. Diese Druckregelventile sind ebenso wie die oben beschriebenen Druckregelventile aufgebaut, nehmen jedoch in einem Gehäuse im allgemeinen gleichzeitig die Drossel mit auf, so daß hierfür keine zusätzlich zu verlegenden Leitungen mehr notwendig sind. Es handelt sich also um zwei komplette Ventile ein Überdruckventil und ein angeflanschtes Druckregelventil die unter Vermeidung weiterer Leitungen direkt aneinander angeflanscht sind.
Die Neuerung gibt eine noch raumsparendere, zweckmäßige Kombination eines derartigen Überdruckventils mit einem Druckregelventil an, die darin besteht, daß an dem Ventilgehäuse eines Druckeinstellventils ein elektrohydraulischer Druckregler angebracht ist, und daß die Zu- und Ableitungen des Druckreglers mit den Zu- und Ableitungen des Druckeinstellventils unmittelbar verbunden sind. Vorteilhafterweise wird hierbei das Ventilgehäuse als Gehäüsebloek ausgeführt in dem die als Zu- und Ableitungen dienenden Bohrungen, sowie der Ventilsitz, eingearbeitet sind.
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Nicht mehr also wie bisher wird ein Überdruckventil und ein geeij-ndevtet? pmeJcregelventii in den Lei buxigs^ug ©ingefügt, oder auch ein an ein Überdruckventil angeflanschtes Druckregelventil, sondern ein einziger Block, der dieses Überdruckventil und das Druckregelventil zu einem elektrisch einstellbaren Druckeinstellventil vereinigt. Der noch nioht zum Stande der Technik gehörende elektrohydraulische Kompakt-Druckregler besteht hierbei im wesentlichen aus einen Elektromagneten in dessen Ankerraum das hydraulische Ventil eingefügt ist. Diese kompakte Bauweise läßt einen wesentlich gedrängteren Aufbau des neueerungsgemäßen Druckeinstellventile s zu, als dies bisher bei den angeflanschten Druckregelventilen möglich war die regelmäßig aus einem Magnetgehäuse und einem daran angebauten Ventil = gegebenenfalls auch noch einem Drosselgehäuse _ bestanden.
Die neuerungsgemäße Anordnung ist jedoch nicht nur durch den Wegfall des Zwischengehäuses bzw. der dazwischen einzufügenden Leitungen wesentlich wirtschaftlicher, und raumsparender, sondern sie ist auch vollkommen narrensicher, da Fehlschaltungen, wie sie bei der Einzelmontage möglich sind, nicht mehr vorkommen können. Zudem sind auch die Widerstände zwischen dem Druckregelventil und den; Überdruckventil durch die gedrängte Anordnung in einem Gehäuseblock verneohläsaigbar klein.
Insgesamt gesehen ergibt sich durch die Neuerung also ein neuartiges Bauelement, das auf sehr eng begrenztem Baum ein Lruckregelventil mit einem Überdruckventil zu einem Druckeinatellventil vereinigt, das kostensparend herzustellen, unschwer und narrensicher einzubauen ist und das funktionstechniache Vorteile aufweist.
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Diese funktionstechnischen. Vorteile machen sich insbesondere dann bemerk btxr, wöjlüi däb üöuörungsgsiüäw« Drucks inst sll= ventil als Vorsteuerteil eines vorgesteuerten Druckventiles eingesetzt wird. Mit dieser sehr kompakt aufgebauten kleinen Baueinheit ist es möglich ein vorgesteuertes Druckventil im Arbeitskreis mit äußerst geringer Leistung vom Druck Null bis zum Maximaldruck zu steuern, wobei der Maximaldruck durch das in dieser Einheit vorgesehene überdruckventil mit Sicherheit nicht überschritten wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Neuerungsgegenstandes schematisch dargestellt.
Sin Gshäussblcck 1 ist mit einer läng «bohrung ? versehen die etwa in der Mitte des Gehäuses zu einem Ventilsitz 3 ausgebildet ist. Aufgepresst ~i:.f diesen Ventilsitz 3 ist ein Ventilkegel 4 durch eine Feder 5. Die Kraft dieser Feder 5 ist über eine Mikroeinstellschraube 6 veränderbar. Als Zuleitung zu diesem Ventil dient die Bohrung 7, als Ableitung die Bohrung 8.
Aufgebaut auf den Gehäuseblock 1 ist ein elektrohydraulischer Druckregler 9 mit seiner Anschlussplatte 10. Die zuleitung zu dem Druckregler 9 erfolgt über die im Gehäuseblock 1 vorgesehene Bohrung 11 die koaxial zu der Zuleitungsbohrung liegt und mit ihr verbunden ist, die Ableitung durch die Bohrung 12. Die Bohrung 12 mündet wie auch die Ableitungsbohrung β in den Raum hinter dem Ventilkegel 4.
Durch Steuern des Druckreglers 9 wird das durch den Ventilsitz 3 und den Ventilkegel 4 gebildete Ventil überbrückt, so daß ein beliebiger Druck in der, in die Zulei-cungsbohrung 7 mündenden Leitung, gewählt werden kann. Schliesst
der Druckregler 9 und steht ein entsprechend hoher Druck an, so wird der Ventilkegel 4 gegen die Kraft der Fed^r 5 angehören, so daß Druckspitzen mit Sicherheit abgeschnitten werden, öffnet hingegen der Druckregler 9, so ist das überdruckventil überbrückt, die Leitungen also drucklos. Zwischen diesen beiden Extremstellungen kann durch entsprechendes Steuern des Druckreglers 9 jeder beliebige Wert eingestellt werden.

Claims (2)

chut zansprüche
1. Druckeinstellventii bei dem in einem Yentilgehi-use ein Ventilkegel ülber manuell einstellbare Federkraft auf einen Ventilsitz gepresst wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Ventilgehäuse ein elektrohydraulischer Kompakt-Drucirregler (9) angebracht ist, und daß die Zu-(I1) und Ableitungen (12) des Regelventils (9) mit den Zu-(7) und Ableitungen (8) des ])ruckeinstellventiis unmittelbar verbunden sind.
2. Druckeinstellventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ventilgehäuse ein Gehäuseblock (1) ist, in den die als Zu-(7, 11) und Ableitungen (8, 12) dienenden Bohrungen sowie der Ventilsitz (3) eingearbeitet sind.
7128378-4.11.71
DE7128328U Druckeinstellventil Expired DE7128328U (de)

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DE7128328U true DE7128328U (de) 1971-11-04

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