DE7128300U - Verschlußkappe - Google Patents

Verschlußkappe

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Description

Patentanwalt __.'".":·;; ;' ..**'· /l
A 558
Anmelder: Franz Pohl, Metallwarenfabrik
Verschlußkappe
Die technische Neuerung betrifft eine Verschlußkappe, insbesondere für Infusions- und Transfusionsflaschen, mit einer auf den Flaschenhals aufsetzbaren Bördelkappe, die in einer Miotelausnehmung einen herausziehbaren Sinsatzteil aus Kunststoff aufweist, der in den Rand der Mittelausnehmung eingesetzt ist.
Verschlußkappen für Infusions- und Transfusionsflaschen sind als Massenartikel in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Bei einer solchen bekannten Ausführungsform besteht die Bördelkappe aus Aluminium, und in einer Mittelausnehmung befindet sich ein herausziehbarer Einsatateil aus Kunststoff, welcher den Gummistopfen der Flasche abdeckt. Die vorbekannten Ausführungsformen ergeben jedoch für verschiedene Anwendungszwecke keinen hinreichend staubdichten Verschluß und sind außerdem wegen der erforderlichen Montagearbeit beim Einsetzen des herausziehbaren iiinsatzteils in die Mittelausnehmung der Bördelkappe in der Herstellung kostspielig. Die technische Neuerung geht von der Aufgabenstellung aus, eine Verschlußkappe aer angegebenen Art zu schaffen, bei der der Einsatzteil besonders leicht gelöst werden kann, und die außerdem als Massenartikel besonders einfach und kostensparend hergestellt
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werden kann. Das Kennzeichnende der technischen Neuerung ist darin zu sehen, daß der üinsatzteil einen an der Oberseite der Eördelkappe aufliegenden Äbdeckteil aufweist, weicher sich nach außen in den Bereich des Randes der Bördelkappe erstreckt und einen Greifwulst zum Herausziehen des Einsatzteils bildet. Dieser Abdeckteil übergreift die Trennlinie zwischen dem herausziehbaren Einsatzteil und der Bördelkappe, und er erzielt durch übergreifende Überlappung in Verbindung mit der durch die Ringnut im Einsatzteil gegebenen untergreifenden Überlappung eine weitgehende Aijüiohtuni;, welche der Abdichtwirkung massiver einstückiger /erschlu-ikappen annähernd entspricht. Bei einer zweckmäßigen Ausführungsiorn kann der tellerförmige Abdeckteil den Rand der Bördeikappe übergreifen und sich beispielsweise bis zur "üilieren vertikalen Zylinderwandfläche erstrecken. Dadurch werden eine besonders vollkommene Abdichtung und eine guns ti je Lt.:;e des Greif wulstes erzielt.
Durch die Anwendung der beschriebenen Merkmale läßt sich ein /erschluß für Infusions- und Transfusionskappen schaffen, bei den an der Trennlinie zwischen der Mittelausnehmung der Böraelkappe und dem Einsatzteil auf der Ober- und Unterseite eine hinreichende Überlappung vorliegt, welche eine vollständige Abdichtung bewirkt. Eine derartige Ausführungsform kann nicht nur bei Verwendung von metallischen Bördelkappen, sondern gegebenenfalls auch dann zweckmäßig sein, wenn die 3ördelkappe beispielsweise ebenfalls aus Kunststoff besteht und auf dem Flaschenhals durch Wärmeeinwirkung oder dgl. aufgeschrumpft wird. Als Material für den aus Kunststoff bestehenden Einsatzteil wurden mit gutem Erfolg unter der Warenbezeichnung PEE oder PPK im Handel erhält-
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liehe Kunststoffe verwendet.
In der Zeichnung ist ein Äusführungsbeispiel des Gegenstandes der technischen Neuerung schematisch dargestellt; es zeigen:
Figur 1 einen Längsschnitt durch eine Verschlußkappe gemäß der technischen Neuerung,
Figur 2 eine Draufsicht auf eine Verschlußkappe nach Figur 1.
Man erkennt eine Bördeikappe 1 aus Aluminium mit einer ZyIinderwandflache 2 und einem kreisringfunüigen Deckel— teil 3, in dem eine Mittelausnehmung 4 vorgesehen ist. In diese Mittelausnehmung 4 ist ein herausziehbarer Einsatzteil 5 aus Kunststoff eingesetzt, wobei der Rand der Mittelausnehmung 4 in eine Ringnut 6 eingreift. Anstelle der Ringnut 6 können auch mehrere am Umfang verteilte Haltelappen vorgesehen sein. Auf der Oberseite der Bördelkappe 1 liegt ein einstückig angeformter tellerförmiger Abdeckteil 7 auf, welcher sich bis zur vertikalen Zylinderwandfläche 2 der Bördelkappe 1 erstreckt, und einen Greifwulst 8 bildet. Dieser Greif wulst 8 kann gegebenenfalls geriffelt sein.
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Claims (4)

Schutzansprüche
1. Verschlußkappe, insbesondere für Infusions- und'Transfusionsflaschen, mit einer auf den Flaschenhals aufsetzbaren Bördeikappe, die in einer Mittelausnehmung einen herausziehbaren Einsatzteil aus Kunststoff aufweist, der in den Sand der Mittelausnehmung eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzteil (5) einen an der Oberseite der Bördelkappe (1) aufliegenden Abdeckteil (7) aufweist, welcher sich nach kußen in den Bereich des Randes der Bördelkappe (1) erstreckt und einen Greifwulst (8) zum Herausziehen des Einsatzteiles (5) bildet.
2. Verschlußkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der tellerförmige Abdeckteil (7) den Hand der Bördelkappe (1) übergreift.
3. Verschlußkappe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere übergreifende Rend des Abdeckteils (7) bis zur vertikalen Zylinderwandfläche (2) der Bördelkappe (1) heruntergezogen ist.
4. Verschlußkappe nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifwulst (8) eine geriffelte Greiffläche aufweist.
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DE7128300U Verschlußkappe Expired DE7128300U (de)

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DE7128300U true DE7128300U (de) 1971-10-14

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