DE69920685T2 - Anpassbarer, gekringelter absorbierender artikel - Google Patents

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Description

  • Die Erfindung betrifft ein saugfähiges Erzeugnis und ein Verfahren zum Schutz einer Anwenderin beziehungsweise eines Anwenders durch Aufsaugen und Halten von Körperflüssigkeiten, darunter Menstruationsflüssigkeiten und/oder andere Körperabsonderungen. Insbesondere betrifft die Erfindung ein saugfähiges Erzeugnis und ein Verfahren mit einem Seitenauslaufschutz sowie eine neuartige Einrichtung und ein Verfahren zum Anordnen und Befestigen des saugfähigen Erzeugnisses an der Unterbekleidung.
  • Heutzutage sind verschiedenartigste Erzeugnisse zum Aufsaugen von Flüssigkeiten aus dem menschlichen Körper in Form von Tampons, Monatsbinden, Auslaufschutzhilfen, Slipeinlagen und Inkontinenzvorrichtungen erhältlich. Saugfähige Erzeugnisse zur Bereitstellung eines Hygieneschutzes für Frauen sind derart ausgelegt, dass sie Körperflüssigkeiten, darunter Menstruationsflüssigkeiten, aufsaugen, und treten in verschiedenen funktionellen Ausgestaltungen auf. Monatsbinden und Tampons, die außen am Schambereich getragen werden, sind saugfähige Kissen, die in erster Linie für den Menstruationsfluss ausgelegt sind. Slipeinlagen oder Auslaufschutzhilfen sind dünne für leichte Menstruationsflüsse ausgelegte Monatsbindenerzeugnisse, die am Schambereich getragen werden. Saugfähige Erzeugnisse zur Bereitstellung eines Inkontinenzschutzes sind hingegen für das Aufsaugen von Körperflüssigkeiten, darunter Urin, ausgelegt.
  • Die genannten saugfähigen Erzeugnisse weisen im Allgemeinen einen Saugkörper auf, der zwischen einer flüssigkeitsdurchlässigen körperseitigen Deckschicht und einer flüssigkeitsundurchlässigen unterwäscheseitigen Auflage angeordnet ist. Derartige Saugkörpererzeugnisse enthalten eine obere Lage mit der flüssigkeitsdurchlässigen körperseitigen Deckschicht, eine mittlere Lage mit dem Saugkörper sowie eine untere Lage mit der flüssigkeitsundurchlässigen unterwäscheseitigen Auflage. Ein druckempfindliches Klebemittel ist im Allgemeinen an der Auflage angebracht. Das druckempfindliche Klebemittel wird verwendet, um das Erzeugnis an einem inneren Schrittabschnitt eines Unterbekleidungsstücks zu befestigen.
  • Obwohl saugfähige Erzeugnisse überall erhältlich sind und heutzutage vielfach verwendet werden, besteht das Problem hinsichtlich eines Auslaufens nach wie vor, das heißt, Körperflüssigkeiten treten an den Seiten der saugfähigen Erzeugnisse aus. Ein derartiges seitliches Austreten kann das Unterbekleidungsstück und sogar die Oberbekleidungsstücke der Trägerin beziehungsweise des Trägers verschmutzen, weshalb ein derartiges seitliches Auslaufen ein ernsthaftes Problem für die Anwenderin des saugfähigen Erzeugnisses darstellt.
  • Seitenlaschen, Seitenlappen, Seitenflügel und andere Seitenkonstruktionen erstrecken sich von den Seiten der Hygieneschutzkissen für Frauen weg; sie werden nachstehend als „Seitenlaschen" bezeichnet. Seitenlaschen sind derart ausgestaltet, dass eine Faltung auf gegenüberliegende Seitenlaschen erfolgen kann, oder dass ein Wickeln um das Unterbekleidungsstück herum vorgenommen werden kann, damit ein Auslaufschutz verwirklicht ist. Obwohl heutzutage erhältliche Seitenlaschen beim Aufsaugen seitlich ausgetretener Flüssigkeiten durchaus erfolgreich sind, weisen sie dennoch gewisse Nachteile auf.
  • Die heutzutage erhältlichen Seitenlaschen sind kostenintensiv in der Herstellung, da sie nicht in Standardformen hergestellt werden, wodurch übermäßiger Abfall beim Zuschneiden entsteht.
  • Darüber hinaus sind die heutzutage erhältlichen Seitenlaschen bei der Anwendung unbequem. Es ist notwendig, die Seitenlaschen im Schrittabschnitt des Unterbekleidungsstückes der Trägerin genau anzuordnen, wobei sie im Allgemeinen sogar in diesem Fall unbequem für die Trägerin sein können. Die Seitenlaschen behalten üblicherweise ihre Lage nicht bei, wenn der mit einem Klebemittel versehene Schutzabziehstreifen von der unterwäscheseitigen Seite der Seitenlaschen entfernt wird. Oftmals haften die Seitenlaschen an der unterwäscheseitigen Seite der Auflage an, oder sie bleiben nachteiligerund unerwünschterweise an einer anderen hierfür nicht vorgesehenen Fläche hängen und haften daran an. Die Anwenderin sieht sich dann gezwungen, die an der Auflage oder an den anderen hierfür nicht vorgesehenen Flächen anhaftenden Seitenlaschen erneut anzuordnen, um so die Seitenlaschen vor der Verwendung in die richtige Lage zu bringen und sie dort anzuordnen. Das nachteilige Anhaften der Seitenlaschen an der Auflage oder an den anderen hierfür nicht vorgesehenen Flächen macht das Erzeugnis oftmals unbrauchbar. Das Lösen des saugfähigen Erzeugnisses von dem Unterbekleidungsstück kann zudem beschwerlich und unbequem sein.
  • Ein weiterer Nachteil heutzutage erhältlicher Seitenlaschen tritt, so hat man herausgefunden, dann auf, wenn die Trägerin lediglich leichten Menstruationsfluss hat und daher die Seitenlaschen überhaupt nicht braucht. In diesen Situationen, also bei leichtem Menstruationsfluss, verzichten viele Kundinnen aufgrund der genannten zahllosen Nachteile auf die Verwendung der Seitenlaschen.
  • Viele heutzutage erhältliche saugfähige Erzeugnisse sind im Allgemeinen derart ausgelegt, dass eine Anbringung an einem anliegenden Unterbekleidungsstück erfolgen kann, wobei sie zudem derart ausgelegt sein sollten, dass sie während der Verwendung fest an ihrem Ort verbleiben. Saugfähige Erzeugnisse, so beispielsweise Monatsbinden, Nachttampons, Auslaufschutzhilfen, Inkontinenzkleidungsstücke und sogar einige Unterarmkissen werden an einem anliegenden Bekleidungsstück oder Unterbekleidungsstück zum Zwecke der Positionierung und des Haltens angebracht. Druckempfindliche Klebemittel stellen üblicherweise das Mittel und Verfahren zum Anbringen des saugfähigen Erzeugnisses an dem anliegenden Bekleidungsstück oder Unterbekleidungsstück bereit. Das druckempfindliche Klebemittel wird Üblicherweise auf die unterwäscheseitige Fläche des saugfähigen Erzeugnisses aufgebracht und solange von einem lösbaren Abziehstreifen bedeckt, bis das saugfähige Erzeugnis zum Zwecke der Verwendung positioniert wird.
  • Druckempfindliche Klebemittel bei ihrer Verwendung an der wäscheseitigen Fläche des saugfähigen Erzeugnisses werden in heutzutage erhältlichen Erzeugnissen vielfach eingesetzt. Man hat jedoch herausgefunden, dass einige Nachteile nach wie vor bestehen. Die Kosten für das Klebemittel zusammen mit den Kosten des lösbaren Abziehstreifens steigern die Gesamtkosten des saugfähigen Erzeugnisses. Darüber hinaus sind spezielle Maschinen wie auch spezielle Bearbeitungsschritte während der Herstellung des saugfähigen Erzeugnisses von Nöten, um das druckempfindliche Klebemittel aufzubringen und anschließend den lösbaren Abziehstreifen über dem Klebemittel auszurichten und anzubringen.
  • Das Klebemittel kann darüber hinaus ein Ärgernis darstellen, wenn es an der Innenfläche eines Unterbekleidungsstücks anhaftet, und dadurch nach der Entfernung des saugfähigen Erzeugnisses klebrige Überbleibsel zurückbleiben. Die klebrigen Überbleibsel sind für die Trägerin unangenehm, wobei diese klebrigen Überbleibsel zudem Flecken erzeugen und gegebenenfalls das Unterbekleidungsstück ruinieren können. Weitere Nachteile, so hat man herausgefunden, bestehen darin, dass die Neuausrichtung des saugfähigen Erzeugnisses in dem Unterbekleidungsstück, beispielsweise durch Neuausrichtung der Seitenlaschen nach einer Anbringung des Klebemittels an einer hierfür nicht vorgesehenen Fläche des Unterbekleidungsstücks oder an einer anderen hierfür nicht vorgesehenen Fläche, beschwerlich ist.
  • Die Druckschrift W09623469 beschreibt ein saugfähiges Erzeugnis mit seitlichen Laschen, die um das Unterbekleidungsstück herumgewickelt werden.
  • Entsprechend besteht Bedarf an einem saugfähigen Erzeugnis und einem Verfahren zur Bereitstellung eines Seitenauslaufschutzes, bei denen die Verschmutzung von Unterbekleidungsstücken und anderen Bekleidungsstücken verhindert wird, und bei denen niedrigere Kosten bei der Herstellung des saugfähigen Erzeugnisses und damit niedrigere Herstellungskosten wie auch niedrigere Materialkosten gegeben sind. Bei dem saugfähigen Erzeugnis und dem zugehörigen Verfahren ist darüber hinaus von Nöten, eine genaue Ausrichtung und bequeme Anordnung des saugfähigen Erzeugnisses an dem Unterbekleidungsstück vornehmen zu können. Bei dem saugfähigen Erzeugnis und dem zugehörigen Verfahren ist darüber hinaus von Nöten, der Anwenderin ein Gefühl der Bequemlichkeit bei Verwendung in vielfältigen Situationen zu vermitteln, darunter insbesondere in dem Fall, wenn eine vollumfängliche Saugfähigkeit gar nicht erforderlich ist, ohne dass all die Vorteile eines vollumfänglichen Auslaufschutzes, der Komfort bei Anordnung und Einsatz sowie der Tragekomfort aufgegeben werden müssten.
  • Kurzum, die vorliegende Erfindung stellt ein saugfähiges Erzeugnis zum Schutz eines Unterbekleidungsstückes vor seitlichem Auslaufen und zum Verbringen des saugfähigen Erzeugnisses in eine Lage zur richtigen Anordnung an dem Unterbekleidungsstück bereit. Entsprechend der vorliegenden Erfindung ist ein saugfähiges Erzeugnis gemäß Anspruch 1 vorgesehen. Ein Saugkörper, der derart ausgelegt ist, dass er auf den Schambereich einer Frau abgestimmt ist, und eine flüssigkeitsundurchlässige Auflage sind mit einem Paar an einem Kleidungsstück anbringbarer anpassungsfähiger Einrollelemente zur Aufnahme eines bogenförmigen Schrittabschnittes eines Unterbekleidungsstückes versehen. Bogenförmig eingedrehte Fortsätze an einer seitlichen Seitenfläche der flüssigkeitsundurchlässigen Auflage bilden vorzugsweise die anpassungsfähigen Einrollelemente. Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist eine flüssigkeitsundurchlässige Rückfläche an jedem anpassungsfähigen Einrollelement vorgesehen, damit Flüssigkeit eingeschlossen wird, sodass sie in einem bestimmten Bereich gehalten wird. Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung sind die bogenförmig eingedrehten Fortsätze aus einem Polyethylen-/Polypropylen-Zweikomponentengewebematerial gebildet.
  • Zum Erzeugnis entsprechend der vorliegenden Erfindung gehört ein Saugkörper, der derart ausgelegt ist, dass die Anbringung an einem Schrittbereich eines Unterbekleidungsstückes erfolgen kann, wobei eine körperseitige Fläche und eine gegenüberliegende wäscheseitige Fläche vorhanden sind. Eine flüssigkeitsundurchlässige Auflage ist angrenzend an wenigstens einen Abschnitt der wäscheseitigen Fläche des Saugkörpers angeordnet, wobei eine flüssigkeitsdurchlässige Deckschicht vorzugsweise angrenzend an wenigstens einen Abschnitt der körperseitigen Fläche des Saugkörpers angeordnet ist. Die Deckschicht und die Auflage wirken derart zusammen, dass der Saugkörper eingeschlossen ist und ein Kissen gebildet wird, das ein Paar in Längsrichtung ausgerichteter Seitenkanten sowie ein Paar distal beabstandeter Ecken aufweist. Ein an der Wäsche anzubringender Klebestreifen wird vorzugsweise an der unterwäscheseitigen Fläche des Kissens angebracht und ist entlang einer Längsachse des Kissens ausgerichtet. Zwei anpassungsfähige Einrollelemente sind entlang der Längsachse des Kissens angeordnet und derart ausgelegt, dass sie einer Trägerin das Ausrichten und Halten beim Anordnen und Fixieren des Saugkörpers auf dem Unterbekleidungsstück ermöglichen. Die anpassungsfähigen Einrollelemente sind derart ausgelegt, dass eine Verschmutzung des Schrittabschnittes des Unterbekleidungsstückes oder eines Oberbekleidungsstückes verhindert wird. Bei einem Ausführungsbeispiel ist eine flüssigkeitsundurchlässige Rückfläche mit einem anpassungsfähigen Einrollelement versehen. Die anpassungsfähigen Einrollelemente sind auf verschiedene Schrittweiten des Unterbekleidungsstückes abgestimmt.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung umfasst das saugfähige Erzeugnis einen Saugkörper mit einer ersten Deckfläche und einer gegenüberliegenden zweiten Deckfläche, wobei die erste Deckfläche in Länge und Breite auf den Schambereich einer Frau abgestimmt ist. Eine flüssigkeitsdurchlässige Deckschicht ist an der ersten Deckfläche angebracht. Eine flüssigkeitsundurchlässige Auflage ist an der zweiten Deckfläche angebracht, wobei die Auflage eine Länge und Breite derart aufweist, dass die zweite Deckfläche bedeckt wird. Ein Mittel zur Anbringung an einem Bekleidungsstück umfasst ein Klebemittel zur Anbringung an dem Kleidungsstück zum Zwecke der Sicherung der flüssigkeitsundurchlässigen Auflage an der Innenfläche des Schrittes des Unterbekleidungsstückes und einen lösbaren Abziehstreifen, der das Klebemittel zur Anbringung an dem Kleidungsstück bedeckt. Anpassungsfähige Einrollelemente auf der Seite des saugfähigen Erzeugnisses sind als eingedrehte Fortsätze ausgebildet, die derart angeordnet sind, dass sie das saugfähige Erzeugnis in die richtige Lage an dem Unterbekleidungsstück der Trägerin verbringen und während des Gebrauchs in der richtigen Stellung an dem Unterbekleidungsstück der Trägerin halten.
  • Eine allgemeine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein saugfähiges Erzeugnis bereitzustellen, das in der Lage ist, Menstruationsflüssigkeit und/oder andere Körperabsonderungen aufzusaugen und zu halten.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein saugfähiges Erzeugnis und ein Verfahren zum Schutz der Unterbekleidung einer Trägerin vor seitlichem Auslaufen bereitzustellen.
  • Ein weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein saugfähiges Erzeugnis und ein Verfahren zum Verbringen des saugfähigen Erzeugnisses in eine geeignete Lage an einem Unterbekleidungsstück einer Trägerin bereitzustellen.
  • Insbesondere besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, ein saugfähiges Erzeugnis und ein Verfahren zum Halten des saugfähigen Erzeugnisses in einer geeigneten Lage an dem Unterbekleidungsstück einer Trägerin bereitzustellen.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Monatsbinde beziehungsweise eine Slipeinlage oder eine Auslaufschutzhilfe bereitzustellen, deren Herstellungskosten vorteilhaft sind.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Monatsbinde, Slipeinlage oder Auslaufschutzhilfe bereitzustellen, deren Materialkosten vorteilhaft sind.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Monatsbinde, Slipeinlage oder Auslaufschutzhilfe bereitzustellen, bei denen weniger Material verbraucht wird.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein saugfähiges Erzeugnis bereitzustellen, dass bequemer zu verwenden ist.
  • Eine letzte Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein saugfähiges Erzeugnis bereitzustellen, das für eine Trägerin angenehm ist.
  • Verschiedene bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachstehend lediglich beispielhalber unter Bezugnahme auf die begleitende Zeichnung beschrieben, die sich wie folgt zusammensetzt
  • 1 ist eine Draufsicht auf ein saugfähiges Erzeugnis gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
  • 2 ist eine Querschnittsansicht eines saugfähigen Erzeugnisses entsprechend einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung entlang der Linie 2-2 von 1.
  • 3 ist eine Draufsicht auf ein saugfähiges Erzeugnis gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wobei das saugfähige Erzeugnis an einem Schrittabschnitt eines Unterbekleidungsstückes angebracht ist.
  • 4 ist eine Querschnittsansicht eines saugfähigen Erzeugnisses gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung entlang der Linie 4-4 von
  • 3, wobei das saugfähige Erzeugnis an einem Schrittabschnitt eines Unterbekleidungsstückes angebracht ist.
  • 5 ist eine perspektivische Ansicht eines saugfähigen Erzeugnisses eines bevorzugten Ausführungsbeispieles der vorliegenden Erfindung, wobei das saugfähige Erzeugnis an einem Schrittabschnitt eines Unterbekleidungsstückes angebracht ist.
  • 1 und 2 zeigen ein saugfähiges Erzeugnis 10 in Form einer Monatsbinde für Frauen. Das erfindungsgemäße Erzeugnis kann auch bei anderen Arten saugfähiger Erzeugnisse eingesetzt werden, so beispielsweise bei Slipeinlagen, Auslaufschutzhilfen, Inkontinenzkleidungsstücken, Urinauslaufschutzhilfen oder Unterarmkissen. In der folgenden Darstellung wird ein saugfähiges Erzeugnis 10 in Form einer Monatsbinde beziehungsweise eines Hygieneschutzes für Frauen beschrieben.
  • Wie dargestellt, weist das saugfähige Erzeugnis 10 eine flüssigkeitsdurchlässige Deckschicht 12, einen Saugkörper 14 und eine flüssigkeitsundurchlässige Auflage 16 auf. Der Saugkörper 14 ist zwischen der flüssigkeitsdurchlässigen Deckschicht 12 und der flüssigkeitsundurchlässigen Auflage 16 angeordnet. Das saugfähige Erzeugnis 10 ist derart ausgelegt, dass es Lagen der flüssigkeitsdurchlässigen Deckschicht 12, des Saugkörpers 14 und der flüssigkeitsundurchlässigen Auflage 16, jeweils in vertikaler Anordnung, bildet.
  • Die flüssigkeitsdurchlässige Deckschicht 12 besteht aus einem Material, das derart ausgelegt ist, dass es funktionell zu einem Material wird, das mit dem Körper einer Trägerin in Kontakt kommt. Die flüssigkeitsdurchlässige Deckschicht 12 besteht aus einem gewebten oder nichtgewebten, natürlichen oder künstlichen Material, in das Körperflüssigkeiten leicht eindringen können. Thermoplastische Polymerfolien aus Fasern oder Fäden aus Polyethylen oder Polypropylen werden für die Deckschicht 12 bevorzugt.
  • Die Deckschicht 12 weist Öffnungen 13 auf, die in der Deckschicht 12 ausgebildet sind, um die Rate, mit der Körperflüssigkeiten durch die Deckschicht 12 in den Saugkörper 14 eintreten, zu erhöhen.
  • Der Saugkörper 14 ist wasseraufnehmend und besteht aus Zellulosefasern, Zellstoffmasse, wiederaufbereitetem Zellstoff, Baumwollfasern oder einer Mischung aus Zellstoffmasse und anderen Fasern. Der Saugkörper 14 ist im Allgemeinen elastisch, um zu ermöglichen, dass der saugfähige Körper 12 sich ohne übermäßige Eigenverwindung biegen kann. Hydrokolloidale Materialien, die üblicherweise als „supersaugfähig" bezeichnet werden, können dem wasseraufnehmenden Material zugesetzt werden, um das Aufsaugvermögen des saugfähigen Erzeugnisses zu erhöhen.
  • Das saugfähige Erzeugnis 10 dient als Monatsbinde, Slipeinlage oder Auslaufschutzhilfe und wird an der inneren Fläche eines Schrittabschnittes eines Unterbekleidungsstückes angebracht. Das Unterbekleidungsstück ist hierbei oftmals ein Stoffslip mit einem elastischen Taillenbereich und Fußöffnungen, die durch ein Stück Stoffmaterial des Schrittbereiches getrennt sind. Die flüssigkeitsundurchlässige Auflage 16 des saugfähigen Erzeugnisses 10 weist zu der inneren Fläche des Schrittabschnittes des Unterbekleidungsstückes und kann derart ausgelegt sein, dass ein Durchtritt von Luft oder Dampf aus dem saugfähigen Erzeugnis 10 möglich wird, während der Durchtritt von Körperflüssigkeiten verhindert wird.
  • Die Auflage 16 kann aus einer Polymerfolie, so beispielsweise Polyethylen, Polypropylen oder Zellophan bestehen; sie kann jedoch auch eine Zweikomponentenfolie sein. Ein solches Material wäre beispielsweise eine koextrudierte Folie aus Ethylvinylacetat und Polyethylen. Die Auflage 14 kann aus einem flüssigkeitsdurchlässigen Material gebildet sein, das derart behandelt oder beschichtet wurde, dass es flüssigkeitsundurchlässig ist.
  • Die Deckschicht 12 und die Auflage 16 können aneinander angebracht oder miteinander verbunden sein, so beispielsweise mittels einer Randdichtung 20, um den Saugkörper 14 zu umschließen. Die Deckschicht 12 kann vollständig um den Saugkörper 14 herumgewickelt sein, wobei die Auflage 16 dann an der unteren Fläche der Deckschicht 12 mittels (nicht gezeigter) Enddichtungen angebracht sein kann.
  • Das saugfähige Erzeugnis 10 weist eine Gesamtlänge von zwischen 6 und 12 Inch (15 bis 30 cm) sowie eine Breite von zwischen 2 und 3,5 Inch (5 bis 9 cm), bisweilen von zwischen ungefähr 1,5 bis 3,5 Inch (4 bis 9 cm) auf. Die Dicke des saugfähigen Erzeugnisses 10 kann zwischen 2 mm und 2,5 cm (1 Inch) liegen.
  • Das saugfähige Erzeugnis 10 weist eine erste Seite 22 und eine zweite Seite 24 auf, die sich entlang einer Längsachse X-X des saugfähigen Erzeugnisses 10 in Längsrichtung erstreckt. Die erste Seite 22 ist auf der einen Breitseite des saugfähigen Erzeugnisses 10, betrachtet relativ zu der Längsachse X-X, angeordnet, während die zweite Seite 24 auf der anderen Breitseite des saugfähigen Erzeugnisses 10 gegenüberliegend der ersten Seite 22 angeordnet ist.
  • Die erste Seite 22 und die zweite Seite 24 des saugfähigen Erzeugnisses 10 umfassen einen eingedrehten Fortsatz beziehungsweise ein Einrollteil 32 und einen eingedrehten Fortsatz beziehungsweise ein Einrollteil 34, das entlang der Länge des saugfähigen Erzeugnisses 10 angeordnet ist und sich dort erstreckt.
  • Dass Einrollteil 32 und das Einrollteil 34 stellen einen eingedrehten Fortsatz beziehungsweise ein anpassungsfähiges Einrollelement zur Anbringung an einer unteren Fläche 36 des saugfähigen Erzeugnisses 10 dar. Das Einrollteil 32 und das Einrollteil 34 können als Teil der Auflage 16 ausgebildet sein.
  • In 3 und 4 ist das saugfähige Erzeugnis 10 an einem Unterbekleidungsstück 40 angebracht dargestellt.
  • Das Einrollteil 32 und das Einrollteil 34 stellen eine anpassungsfähige Aufnahmerille beziehungsweise ein anpassungsfähiges Einrollelement bereit, das von eingedrehten Fortsätzen gebildet ist, die an den Seiten des saugfähigen Erzeugnisses 10 ausgebildet sind und sich zur Unterseite des saugfähigen Erzeugnisses 10 erstrecken. Die Fortsätze des Einrollteils 32 und des Einrollteils 34 sind Nuten oder Furchen, an denen ein Schrittabschnitt eines Unterbekleidungsstückes derart aufgenommen werden kann, dass er vor einer Verschmutzung durch Körperflüssigkeiten geschützt ist.
  • Ist das saugfähige Erzeugnis 10 in dem Schrittabschnitt des Unterbekleidungsstücks 40 angeordnet, so muss die Trägerin lediglich das Unterbekleidungsstück 40 in das Einrollteil 32 auf der einen Seite und das Einrollteil 34 auf der anderen Seite des saugfähigen Erzeugnisses 10 einführen. Anschließend zieht die Trägerin das Unterbekleidungsstück 40 am Oberkörper nach oben, sodass das saugfähige Erzeugnis 10 mit dem Körper in Kontakt kommt und sich an diesen anlegt. Die seitens des Körpers auf das saugfähige Erzeugnis 10 wirkenden Kräfte wirken derart, dass sie das Unterbekleidungsstück 40 auf der einen Seite in das Einrollteil 32 und auf der anderen Seite in das Einrollteil 34 des saugfähigen Erzeugnisses 10 hineinführen.
  • Die anpassungsfähigen Einrollelemente 32 und 34 sind bogenförmig ausgebildet, sodass sie zu der Bogenform des Unterbekleidungsstückes 40, genauer gesagt zu der Bogenform der Seite des Schrittabschnittes des Slips, passen. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel können die anpassungsfähigen Einrollelemente der vorliegenden Erfindung anstatt bogenförmig geradlinig ausgebildet sein.
  • Die anpassungsfähigen Einrollelemente des saugfähigen Erzeugnisses eines bevorzugten Ausführungsbeispieles der vorliegenden Erfindung umfassen eingedrehte Fortsätze, die an einer dünnen Lage eines Zweikomponentengewebematerials ausgebildet sind, das auf die Auflage des saugfähigen Erzeugnisses des bevorzugten Ausführungsbeispieles auflaminiert ist. Alternativ enthalten die anpassungsfähigen Einrollteile des saugfähigen Erzeugnisses der vorliegenden Erfindung eingedrehte Fortsätze, die aus einem Bogen eines einseitigen Strecklaminates gebildet sind, das sich automatisch entlang einer Schnittkante eindreht. Eine Elastomerfolie auf der einen Seite des Laminates und ein nichtgewebter Stoff auf der gegenüberliegenden Seite des Laminates werden in einem Spannungs- oder Streckzustand auflaminiert. Im entspannten Zustand entspannt sich die Folienseite mehr als die Stoffseite, was ein weiteres Einziehen des Laminates bewirkt.
  • In 5 ist ein saugfähiges Erzeugnis 10 an einem Unterbekleidungsstück 40 angebracht dargestellt. Ein Einrollteil 32 und ein Einrollteil 34 stellen ein anpassungsfähiges Aufnahmeelement dar, das von eingedrehten Fortsätzen gebildet wird, die an den Seiten des saugfähigen Erzeugnisses 10 ausgebildet sind, und sich hin zu einer Unterseite des saugfähigen Erzeugnisses 10 und um das Unterbekleidungsstück herum zum Zwecke der Sicherung erstrecken.
  • Ist das saugfähige Erzeugnis 10 in dem Schrittabschnitt des Unterbekleidungsstückes 40 angeordnet, so wirkt die Trägerin einfach auf das Einführen des Unterbekleidungsstückes 40 in das Einrollteil 32 auf der einen Seite und in das Einrollteil 34 auf der ande ren Seite des saugfähigen Erzeugnisses 10 hin. Die Trägerin zieht anschließend das Unterbekleidungsstück 40 an ihrem Oberkörper nach oben, sodass das saugfähige Erzeugnis 10 mit dem Körper in Kontakt kommt und sich an diesen anlegt. Die seitens des Körpers auf das saugfähige Erzeugnis 10 wirkenden Kräfte wirken derart, dass das Unterbekleidungsstück 40 in das Einrollteil 32 auf der einen Seite und das Einrollteil 34 auf der anderen Seite des saugfähigen Erzeugnisses 10 eingeführt wird. Das saugfähige Erzeugnis des bevorzugten Ausführungsbeispieles der vorliegenden Erfindung stellt einen Hygieneschutz bereit, wobei jede Seitenkante 22 und 24 des saugfähigen Erzeugnisses 10 eine eingerollte beziehungsweise eingedrehte Fortsatzkantenkomponente 32 beziehungsweise 34 aufweist, die in der Lage ist, sich um den seitlichen Elastikteil des Unterbekleidungsstückes herum zu wickeln, und einen Schutz des Unterbekleidungsstückes 40 vor Verschmutzung zu bewirken. Die Einrollelemente 32 und 34 führen darüber hinaus das Unterbekleidungsstück 40 in die richtige Ausrichtung mit dem saugfähigen Erzeugnis 10 und halten das Unterbekleidungsstück 40 in der richtigen Ausrichtung. Die Einrollelemente 32 und 34 sind verschieden weit aufgerollt, damit eine Anpassung an verschiedene Schrittweiten möglich wird. Die Schutzkanten können gebogen sein, damit sie zu der Kontur des saugfähigen Erzeugnisses, so beispielsweise einer Monatsbinde, wie auch zu den Konturen des Körpers passen. Die Struktur des saugfähigen Erzeugnisses 10 ist ausreichend fest, um die Form beizubehalten, jedoch aus Komfortgründen auch flexibel. Die Einrollteile 32 und 34 können mit einem Material bedeckt sein, dass kleine Mengen von Flüssigkeit aufhält, und sie können zusätzlich mit einem Barrierematerial verstärkt sein.
  • Ein Hygieneschutzerzeugnis, so beispielsweise eine ultradünne Slipeinlage, eine dünne Auslaufschutzhilfe oder ein extra großes Maxikissen mit dem an den Seitenkanten angebrachten eingerollten Material schützt, so hat man herausgefunden, die Unterbekleidung der Trägerin und hält darüber hinaus das Hygieneschutzerzeugnis an Ort und Stelle. So weist beispielsweise ein Kissen mit einem flaumartigen Saugkörper, einer flüssigkeitsdurchlässigen Deckschicht und einer flüssigkeitsundurchlässigen Auflage eine an jeder Seite angebrachte Einrollkomponente, so beispielsweise einen eingedrehten Fortsatz, auf, der aus einem Zweikomponentenspinnvliesmaterial thermisch gebildet ist, das sich in etwa durch das mittlere Drittel des Kissens erstreckt. Das Zweikomponentenspinnvliesmaterial kann nach außen weg von der Kissenfläche gedreht sein und ist mehrmals in sich selbst eingedreht. Das Zweikomponentenspinnvliesmaterial kann eine Flächenmasse von 0,8 und 2,0 oz per squ. yd (21,1 g/m2 bis 67,8 g/m2) aufweisen. Ein derartiges eingedrehtes Material ist ausreichend steif, um seine Form beizubehalten, jedoch nicht derart steif, dass es als unbequem empfunden würde. Die Einrollteile des eingedrehten Materials sind gebogen, damit sie zu den Konturen der Kissenecken passen und sich verschieden weit aufrollen können, um an verschiedene Schrittweiten anpassbar zu sein, und dennoch einen erfindungsgemäßen Schutz vor Verschmutzung bereitzustellen. Das Zweikomponentenspinnvliesmaterial ist ausreichend saugfähig, um kleine Mengen einer Flüssigkeit zu halten, und ist mit einem flüssigkeitsundurchlässigen Barrierematerial verstärkt. Die Oberfläche lässt Flüssigkeit nicht einfach durch, sodass ein Halten derselben in einem festen örtlichen Bereich ermöglicht wird. Alternativ kann der Saugkörper allein auf der nach oben weisenden Fläche angeordnet sein.
  • Die Einrollkanten der vorliegenden Erfindung sind auf den Schrittbereich des Kissens beschränkt. Bei einem Ausführungsbeispiel erstrecken sich die erfindungsgemäßen Einrollkanten entlang der gesamten Länge des Kissens. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel können die Einrollkanten der vorliegenden Erfindung Unterbrechungen aufweisen, damit verschiedene Schrittweiten und Formen an der jeweils geeigneten Stelle befindlich sein können. Die Einrollkanten halten darüber hinaus das Kissen fest, wenn sie die Slipelastikteile halten.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Auflage 16 auf ein Polyethylen/Polypropylen-Zweikomponentengewebematerial auflaminiert, das ausgebildet ist, um eingedrehte Fortsätze 32 und 34 bereitzustellen, die wiederum die anpassungsfähigen Einrollelemente der vorliegenden Erfindung darstellen. Das Polyethylen-/Polypropylen-Zweikomponentengewebematerial ist eingedreht, um Fortsätze zu bilden, die das anpassungsfähige Einrollelement des saugfähigen Erzeugnisses des bevorzugten Ausführungsbeispieles bilden. Die Auflage aus dem eingedrehten Polyethylen-/Polypropylen-Zweikomponentengewebematerial wird sodann bei ungefähr 265 °F (129 °C) in einen Ofen gegeben, um die eingedrehten Fortsätze 32 und 34 wärmetechnisch zu fixieren. Die eingedrehten Fortsätze 32 und 34, die aus dem Polyethylen-/Polypropylen-Zweikomponentengewebematerial gebildet sind, sind, so hat man herausgefunden, für die Trägerin bequem, wenn sie als erfindungsgemäßes saugfähiges Erzeugnis dienen.
  • Das anpassungsfähige Einrollelement des Saugkörpers des bevorzugten Ausführungsbeispiels muss der Kraft des Slips entgegenwirken und eingedreht bleiben. Es ist darüber hinaus wichtig, dass das saugfähige Erzeugnis der vorliegenden Erfindung der Anwenderin ein angenehmes Tragegefühl vermittelt.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wirken die anpassungsfähigen Einrollelemente 32 und 34 des saugfähigen Erzeugnisses des vorliegenden Ausführungsbeispieles der Kraft des Slips entgegen und bleiben eingerollt, was der Anwenderin ein bequemes Tragegefühl vermittelt, und enthalten darüber hinaus ein reibungsförderndes Material, so beispielsweise Latex oder ein Kautschukmaterial mit hohem Reibungskoeffizienten, um das Gleiten des Slipelastikgewebes oder Stoffes an dem anpassungsfähigen Einrollteil zu verringern, damit ein Verschieben und Verdrehen des Unterbekleidungsstücks verhindert wird.
  • Die anpassungsfähigen Einrollelemente 32 und 34 des saugfähigen Erzeugnisses 10 des bevorzugten Ausführungsbeispiels sind bequem an verschiedene Schrittweiten des Unterbekleidungsstückes 40 anpassbar.
  • Die anpassungsfähigen Einrollelemente des saugfähigen Erzeugnisses des bevorzugten Ausführungsbeispiels umfassen eingerollte Fortsätze, die derart konturiert sind, dass sie der Form des Schrittes des Slips selbst folgen, damit das Unterbekleidungsstück glatt anliegt, und keine Raffung auftritt. Die anpassungsfähigen Einrollteile des saugfähigen Erzeugnisses der vorliegenden Erfindung fördern auch das Festhalten des saugfähigen Erzeugnisses während des Tragens.
  • Das Bekleidungsklebemittel 18 ist in der Mitte der Unterseite des saugfähigen Erzeugnisses des bevorzugten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung aufgebracht. Bei einem Ausführungsbeispiel ist eine kleine Klebemittelmenge auf das anpassungsfähige Einrollteil der vorliegenden Findung aufgebracht, um beim Tragen zusätzliche Sicherheit zu verleihen.
  • Entsprechend dem Erzeugnis des bevorzugten Ausführungsbeispiels bilden die Fortsätze an der Unterseite des saugfähigen Erzeugnisses eingerollte, eingedrehte Fortsätze, an denen der Stoff des Schrittes anliegen kann, wodurch eine Verschmutzung verhindert wird.
  • Entsprechend dem Erzeugnis des bevorzugten Ausführungsbeispiels ist das Slipelastikgewebe zwischen den Fortsätzen eines anpassungsfähigen Einrollteils an jeder Seite des saugfähigen Erzeugnisses angebracht. Auf diese Weise werden das Slipelastikgewebe und der Schrittabschnitt von einem Kontakt mit Körperflüssigkeiten ferngehalten. Der Schritt des Slips ist zwischen den Schutzfortsätzen der anpassungsfähigen Einrollteile an der Unterseite des saugfähigen Erzeugnisses des bevorzugten Ausführungsbeispiels befindlich.
  • Entsprechend dem Erzeugnis des bevorzugten Ausführungsbeispiels wird der Slip automatisch an dem saugfähigen Erzeugnis des bevorzugten Ausführungsbeispiels gehalten, wenn er zwischen den Fortsätzen eines anpassungsfähigen Einrollelementes an jeder Seite gehalten wird. Das Erzeugnis der vorliegenden Erfindung behebt die Probleme und Nachteile hinsichtlich der Anordnung der Seitenlaschen heutzutage erhältlicher entsprechender Erzeugnisse wie auch hinsichtlich der Anordnung und Neuanordnung des saugfähigen Erzeugnisses, das mittels Klebemitteln angeordnet und fixiert wird.
  • Die vorliegende Erfindung stellt ein Erzeugnis zum Führen, Anordnen und Halten eines saugfähigen Erzeugnisses in eine bestimmte Stellung beziehungsweise in einer bestimmten Stellung an einem Unterbekleidungsstück einer Trägerin sowie zum Schützen des Unterbekleidungsstückes vor einer durch Körperflüssigkeiten bewirken Verschmutzung durch seitliches Auslaufen bereit. Ein Verfahren zum Führen, Anordnen und Halten eines saugfähigen Kissens in eine Stellung beziehungsweise in einer Stellung an einem Unterbekleidungsstück einer Trägerin umfasst das Ziehen des saugfähigen Erzeugnisses des bevorzugten Ausführungsbeispiels gegen den Slip, und das Ermöglichen, dass die anpassungsfähigen Einrollelemente das Slipelastikgewebe oder den Stoff der Kante der Schrittweite des Slips in die bogenförmigen anpassungsfähigen Einrollelemente aufnehmen. Die anpassungsfähigen Einrollelemente nehmen das Elastikgewebe oder den Stoff des Slips in einer Stellung auf und beugen einer Verschmutzung des Slips vor.
  • In 5 und 6 ist ein saugfähiges Erzeugnis gezeigt, das an dem Schrittabschnitt eines Unterbekleidungsstücks 40 angebracht ist. Es ist zudem eine unterwäscheseitige Fläche 36 des saugfähigen Erzeugnisses 10 gezeigt, die ein anpassungsfähiges Einrollelement 32 und 34 aufweist, die an der unterwäscheseitigen Fläche 36 angebracht sind.
  • Das saugfähige Kissen, das bei dem saugfähigen Erzeugnis der vorliegenden Erfindung zum Einsatz kommt, kann in Form einer Rennbahn, eines Ovals oder dergleichen ausgebildet sein. Das saugfähige Erzeugnis kann jedoch neben der Rennbahn oder dem Oval auch andere Formen aufweisen, so beispielsweise Rechteckformen, vorausgesetzt, die Formen sind dazu geeignet, den Schambereich einer Frau zu bedecken. Das saugfähige Kissen kann als eine Mittellängsachse X-X aufweisend betrachtet werden. Die Mehrzahl der saugfähigen Kissenerzeugnisse, so beispielsweise Monatsbinden, Slipeinlagen und Auslaufschutzhilfen, sind in Schichten ausgebildet, deren Länge größer als deren Breite ist. Zusätzlich zu dem Saugkörper 14 und der flüssigkeitsdurchlässigen Deckschicht 12 können auch weitere Lagen eingesetzt werden, so beispielsweise eine Zwischenlage, eine Lage aus Anhydrierdeodorantmaterial, eine Lage aus supersaugfähigem Material und weitere saugfähige Lagen.
  • Die verschiedenen Lagen können vertikal aufeinandergelegt, zusammengebracht, laminiert und/oder miteinander verbunden werden, um einen Bogen oder ein Gewebe des Materials zu bilden, aus dem die Erzeugnisse später ausgeschnitten oder ausgestanzt werden, bevor die flüssigkeitsundurchlässige Auflage des bevorzugten Ausführungsbeispieles angebracht wird. Die verschiedenen Lagen können miteinander mittels Hitze, Druck, Druck und Hitze, Klebemittel, Heißschmelze, Leim, Farbe, Nadel und Faden, Ultraschallverbindungen, mechanischer Verbindungen, thermischer Verbindungen, chemischer Verbindungen oder einer Kombination dieser und/oder anderer einem Fachmann bekannter Mittel verbunden werden.
  • Die flüssigkeitsundurchlässige Auflage 16 kann derart ausgelegt sein, dass sie den Durchtritt von Luft oder Dampf aus dem saugfähigen Erzeugnis heraus zulässt, während sie den Durchtritt von Körperflüssigkeiten blockiert. Die flüssigkeitsundurchlässige Auflage 16 kann aus einem beliebigen Material mit diesen Eigenschaften bestehen. Die flüssigkeitsundurchlässige Auflage kann darüber hinaus aus einem Material bestehen, das gegebenenfalls den Durchtritt von Dampf wie auch den Durchtritt von Flüssigkeiten blockiert. Ein gutes Material für die flüssigkeitsundurchlässige Auflage 16 ist mikrogaufrierte Polymerfolie, so beispielsweise Polyethylen oder Polypropylen. Zweikomponentenfolien können darüber hinaus verwendet werden. Ein bevorzugtes Material ist Polyethylenfolie. Als besonders bevorzugt erweist sich eine Polyethylenfolie mit einer Dicke in einem Bereich von ungefähr 0,5 mil bis ungefähr 2,0 mil (12,7 μm bis ungefähr 50,8 μm).
  • Ein Bastelklebemittel kann bei dem saugfähigen Erzeugnis der vorliegenden Erfindung verwendet werden, um die verschiedenen Lagen aneinander anzubringen beziehungsweise miteinander zu verbinden. Wie beispielsweise in 2 dargestellt ist, kann das Klebemittel verwendet werden, um die flüssigkeitsundurchlässige Auflage 16 mit dem Saugkörper 14 zu verbinden, oder um den Saugkörper 14 mit der flüssigkeitsdurchlässigen Deckschicht 12 zu verbinden. Der Einsatz eines derartigen Klebemittels und die eingesetzte Menge desselben hängen von den Herstellungsgegebenheiten ab. Geeignete Klebemittel sind bei der National Starch and Chemical Company erhältlich, die eine Niederlassung unter der Adresse 10 Einderne Ave., Bridgewater, New Jersey 08807 unterhält.
  • Die flüssigkeitsdurchlässige Deckschicht 12 ist derart ausgelegt, dass sie mit dem Körper der Trägerin in Kontakt tritt, und kann aus einem gewebten oder nichtgewebten Material bestehen, durch das Körperflüssigkeit problemlos hindurchtreten kann. Die flüssigkeitsdurchlässige Deckschicht 12 kann darüber hinaus entweder aus natürlichen oder künstlichen Fasern hergestellt sein. Zu den geeigneten Materialien zählen bondierte und kardierte Gewebe aus Polyester, Polypropylen, Polyethylen, Nylon oder anderen wärmebondierbaren Fasern. Weiter Polyolefine, so beispielsweise Kopolymere von Polypropylen und Polyethylen, lineares Polyethylen niedriger Dichte, feinperforierte Foliengewebe und Netzmaterialien sind ebenfalls einsetzbar. Ein bevorzugtes Material ist eine Zusammensetzung aus einer mit Löchern versehenen (aperturierten) Thermoplastfolie, die über einem nichtgewebten Gewebematerial angeordnet ist. Ein derartiges Verbundmaterial kann durch Extrusion eines Polymers auf ein Gewebe aus Spinnvliesmaterial hergestellt werden, wodurch ein integrales Gebilde entsteht. Ein Beispiel für dieses Material ist eine mit Löchern versehene Polyethylen-Thermoplastfolie, die mit einem Spinnvliesmaterial bondiert ist. Spinnvliesmaterial ist ein nichtgewebtes Material, das von der Kimberly Clark Corporation hergestellt und vertrieben wird, die eine Niederlas sung unter der Adresse 401N. Lake Street, Neenah, Wisconsin 54956 unterhält. Die mit Löchern versehene Folie beziehungsweise das nichtgewebte Laminat haben ein glattes Äußeres und sind bei Berührung weich. Das Material ist weich und löst keine Reizung der Haut der Trägerin aus, vermittelt jedoch aufgrund seines Volumens ein Gefühl der Flauschigkeit. Ein weiteres mit Blick auf die flüssigkeitsdurchlässige Deckschicht 12 nützliches Material ist ein Spinnvliesmaterial aus Polypropylen. Das Spinnvliesmaterial kann zwischen ungefähr 1% bis ungefähr 6% eines Aufhellmittels, so beispielsweise Titandioxid (TiO2) oder Kalziumkarbonat (CaCO3), enthalten, um ein sauberes und helles (weißes) Äußeres zu verleihen. Eine einheitliche Dicke des Spinnvlieses ist wünschenswert, da es nach der Perforierung ausreichende Stärke aufweist, um während des Gebrauchs nicht zu zerreißen. Die am meisten bevorzugten Polypropylen-Gewebe weisen eine Flächenmasse von ungefähr 18 g/m2 bis ungefähr 40 g/m2 auf. Die optimale Flächenmasse liegt zwischen ungefähr 30 g/m2 bis ungefähr 40 g/m2.
  • Die saugfähige Lage 14 kann als einzelne Lage oder als Mehrzahl zweier oder mehrerer verschiedener Lagen vorliegen. Die saugfähige Lage 14 kann aus verschiedenen natürlichen oder künstlichen Fasern, so beispielsweise Zellstofffasern, erstmals verwendeten Zellstofffasern, wiederaufgearbeiteten Zellstofffasern, Baumwollfasern, Riedfasern oder einer Mischung aus Zellstofffasern und anderen Fasern hergestellt sein. Die saugfähige Schicht 14 kann darüber hinaus aus einem feinporigen Gewebe, so beispielsweise aus nassgelegtem und luftgetrocknetem Gewebe oder aus einem ungekreppten luftdurchgetrockneten Gewebe (UCTAD uncreped through air-dried tissue) mit einer Flächenmasse von ungefähr 30 g/m2 bis ungefähr 120 g/m2 bestehen. Dass UCTAD-Gewebe kann in einem Verfahren hergestellt werden, das in dem an Crook et al. am 17. September 1991 erteilten US-Patent 5,048,589 beschrieben ist. Das UCTAD-Gewebe selbst ist in dem an Sudall et al. am 21. März 1995 erteilten US-Patent 5,399,412 beschrieben. Die saugfähige Lage 14 kann darüber hinaus aus anderen bekannten Materialien bestehen, so beispielsweise Zellstofffasern, Viskosefilamentfasern, Zellstoffschwamm, hydrophilem Kunstschwamm wie Polyurethan und dergleichen.
  • Die saugfähigen Erzeugnisse 10 weisen darüber hinaus einen oder mehrere längliche Streifen oder Bereiche eines Klebemittels 18 zur Anbringung an einem Kleidungsstück auf, so beispielsweise entsprechend der Darstellung in 2 und 4 an der Unterseite der flüssigkeitsdurchlässigen Auflage 16. Das Klebemittel 18 zur Anbringung an ei nem Kleidungsstück wirkt derart, dass die Anbringung des saugfähigen Erzeugnisses 10 an dem inneren Schrittabschnitt des Unterbekleidungsstückes 40 während des Gebrauchs möglich ist. Das Klebemittel 18 zur Anbringung an einem Kleidungsstück stellt zusätzliche Kraft beim Halten der anpassungsfähigen Einrollelemente 32 und 34 der vorliegenden Erfindung bereit, um eine Monatsbinde oder eine Slipeinlage richtig auszurichten und relativ zur Scheidenöffnung der Anwenderin in der richtigen Stellung zu halten, sodass ein maximaler Flüssigkeitsschutz möglich wird. Das Klebemittel 18 zur Anbringung an einem Kleidungsstück kann einen Abschnitt der unteren Fläche der flüssigkeitsundurchlässigen Auflage 16 bedecken. Das Klebemittel 18 zur Anbringung an einem Kleidungsstück kann aus einem Wirbelmuster aus Klebemitteln oder aus einem oder mehreren Klebemittelstreifen oder aus verschiedenen Mustern bestehen. Das Klebemittel 18 zur Anbringung an einem Kleidungsstück kann darüber hinaus aus einer Vielzahl von Klebepunkten bestehen, die gleichmäßig oder willkürlich an der Außenfläche der Auflage 16 verteilt sind. Bei Vorliegen einer Streifenform, so beispielsweise bei einem einzelnen breiten Streifen, kann das Klebemittel 18 zur Anbringung an einem Kleidungsstück jeweils entlang der Mittellängsachse X-X des saugfähigen Erzeugnisses ausgebildet sein. Alternativ kann das Klebemittel 18 zur Anbringung an einem Kleidungsstück in Form zweier oder mehrerer beabstandeter Längsstreifen vorliegen. Das Klebemittel 18 zur Anbringung an einem Kleidungsstück ist von einer Natur, durch die möglich wird, dass die Anwenderin das saugfähige Erzeugnis 10 entfernt und gegebenenfalls an dem Unterbekleidungsstück neufixiert. Ein Heißschmelzklebemittel, das sehr nützlich als Klebemittel zur Anbringung an einem Kleidungsstück ist, ist bei der National Starch and Chemical Company erhältlich, die eine Niederlassung unter der Adresse 10 Einderne Ave., Bridgewater, New Jersey 08807 unterhält.
  • Um eine Verunreinigung des Klebemittels 18 zur Anbringung an einem Kleidungsstück wie auch ein vor der Verwendung erfolgendes Austrocknen zu verhindern, kann das Klebemittel 18 durch einen lösbaren Abziehstreifen geschützt sein. Der lösbare Streifen kann weißes Kraft-Papier sein, das auf der einen Seite beschichtet ist, sodass es von dem Klebemittel 18 gelöst werden kann. Die Beschichtung kann eine Siliziumbeschichtung sein, so beispielsweise ein Siliziumpolymer, das bei der Firma Akrosil erhältlich ist, die eine Niederlassung unter der Adresse 206 Garfield Avenue, Menasha, Wisconsin, 54952 unterhält. Die lösbaren Streifen können von der Anwenderin entfernt werden, bevor die Anbringung der saugfähigen Erzeugnisse 10 an dem inneren Schrittabschnitt des Unterbekleidungsstückes 40 erfolgt ist.
  • Es lässt sich zusammenfassend feststellen, dass ein saugfähiges Erzeugnis und ein Verfahren entwickelt wurden, durch die eine Monatsbinde oder Slipeinlage mit Seitenauslaufschutz bereitgestellt werden, bei denen die Verschmutzung von Unterbekleidungsstücken oder Oberbekleidungsstücken verhindert wird, und bei denen niedrigere Herstellungskosten für das saugfähige Erzeugnis möglich sind, und zwar sowohl mit Blick auf die Herstellungskosten wie auch mit Blick auf die Materialkosten. Das Hygieneschutzerzeugnis für Frauen des bevorzugten Ausführungsbeispieles der vorliegenden Erfindung ermöglicht eine genaue Anordnung und ein bequemes sicheres Halten des saugfähigen Erzeugnisses an dem Unterbekleidungsstück. Das Hygieneschutzerzeugnis für Frauen vermittelt der Anwenderin ein Gefühl der Bequemlichkeit während des Tragens, und dies in einer Vielzahl von Situationen, darunter derjenigen Situation, in der ein vollumfängliches Aufsaugvermögen nicht gebraucht wird, ohne auf die Vorteile eines vollumfänglichen Auslaufschutzes, einer bequemen Anordnung und Fixierung sowie auf Tragekomfort zu verzichten.
  • Die Erfindung wurde in Verbindung mit verschiedenen Ausführungsbeispielen beschrieben. Es sollte einsichtig sein, dass sich im Lichte der vorhergehenden Beschreibung einem Fachmann vielerlei Alternativen, Abwandlungen und Änderungen erschließen. Entsprechend soll die vorliegende Erfindung alle derartigen Alternativen, Abwandlungen und Änderungen umfassen, solange sie in den Schutzbereich der beigefügten Ansprüche fallen.

Claims (9)

  1. Saugfähiges Erzeugnis (10), umfassend: (a) einen Saugkörper (14) mit einer oberen Deckfläche und einer gegenüberliegenden unteren Deckfläche, wobei die obere Deckfläche in Länge und Breite auf den Schambereich einer Frau abgestimmt ist; und (b) eine flüssigkeitsundurchlässige Auflage (16) angrenzend an die untere Deck- fläche, wobei die Auflage (16) in Länge und Breite die untere Deckfläche bedeckt; gekennzeichnet durch ein Paar an einem Kleidungsstück anbringbarer anpassungsfähiger Einrollelemente (32, 34) zur Aufnahme einer Seitenfläche eines Schrittbereiches eines Unterbekleidungsstückes und zur Aufnahme einer gegenüberliegenden Seitenfläche des Schrittbereiches des Unterbekleidungsstückes.
  2. Saugfähiges Erzeugnis (10) nach Anspruch 1, bei dem jedes der anpassungsfähigen Einrollelemente (32, 34) einen bogenförmigen eingedrehten Fortsatz an einer seitlichen Seitenfläche (22, 24) der flüssigkeitsundurchlässigen Auflage umfasst.
  3. Saugfähiges Erzeugnis (10) nach Anspruch 1, des Weiteren umfassend ein Zweikomponentengewebedeckmaterial, das auf die flüssigkeitsundurchlässige Auflage laminiert ist, wobei jedes der anpassungsfähigen Einrollelemente (32, 34) einen bogenförmigen eingedrehten Fortsatz an einer seitlichen Seitenfläche des Zweikomponentengewebedeckmaterials umfasst.
  4. Saugfähiges Erzeugnis (10) nach Anspruch 3, bei dem das Zweikomponentengewebedeckmaterial zur Bildung der eingedrehten Fortsätze thermisch geformt wird.
  5. Saugfähiges Erzeugnis (10) nach Anspruch 3 oder 4, des Weiteren umfassend eine flüssigkeitsundurchlässige Verstärkung an jedem der anpassungsfähigen Einrollelemente (32, 34).
  6. Saugfähiges Erzeugnis (10) nach Anspruch 3, 4 oder 5, bei dem das Zweikomponentengewebedeckmaterial ein Polyethylen-/Polypropylen- Zweikomponentengewebedeckmaterial umfasst.
  7. Saugfähiges Erzeugnis (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, des Weiteren umfassend eine flüssigkeitsdurchlässige körperseitige obere Lage (12) an dem Saugkörper.
  8. Saugfähiges Erzeugnis (10) nach Anspruch 7, bei dem die flüssigkeitsdurchlässige körperseitige obere Lage (12) des Weiteren eine Mehrzahl von Öffnungen (13) in der flüssigkeitsdurchlässigen körperseitigen oberen Lage (12) umfasst.
  9. Saugfähiges Erzeugnis (10) nach Anspruch 5, bei dem jedes der anpassungsfähigen Einrollelemente (32, 34) einen bogenförmigen eingedrehten Fortsatz an einer unteren seitlichen Seitenfläche des Zweikomponentengewebedeckmaterials in Entsprechung zu einer Bogenform einer Seitenfläche des Schrittes des Kleidungsstückes umfasst.
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