DE69920363T2 - Daten aufnahme/wiedergabgabegerät und verfahren hierfür - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgerät zur Aufzeichnung, Speicherung und Wiedergabe von Dateien in einem Computer oder anderen Datenprozessor und ein Verfahren für dasselbe.
  • Computer und andere Datenprozessoren verwenden oft riesige Datenvolumen zur Erzielung gewünschter Ziele. Gewöhnlich werden diese Daten gemäß Anwendung, Typ usw. klassifiziert, und die Gruppen klassifizierter Daten werden in der Form von Datendateien verwaltet bzw. gemanagt. Die Datendateien werden auf Festplatten, magnetooptischen Platten (MO), Magnetbändern oder anderen Daten-Speichermedia gespeichert. Wenn vom Computer oder anderen Datenprozessor benötigt, werden die gewünschten Datendateien vorm Daten-Speichermedium gelesen und von den Anwendungen usw. benutzt.
  • Verschiedene Typen von Daten-Speichermedia und Systemen zum Verwalten bzw. Managen dieser Daten-Speichermedia sind vorgeschlagen und kommerzialisiert worden. Beispielsweise ist das von der Anmelderin vorgeschlagene Daten-Speicherungssystem, welches ein DTF-Standardband (DTF = digital tape format (digitales Bandformat)) verwendet, ein Exempel. Bei diesem DTF-Bandformat sind die Dateigröße, Positionsinformation usw. beim Kopf- bw. Headerteil des Bandes und letzten Teil der auf dem Band gespeicherten Daten aufgezeichnet, um einen Hochgeschwindigkeits-Dateizugriff zu erlauben.
  • Als ein System, bei dem der DTF-Standard angewendet ist, gibt es PetaServe (Name einer von der Anmelderin angebotenen Software, registrierte Handelsmarke). PetaServe ist eine HSM-Software (HSM = hierachical storage management (hierarchisches Speichermanagement)), die Speicherungssysteme in einer Hierarchie gemäß den Eigenschaften der Speichermedia oder Datenspeicherkapazitäten anordnet, um ein rationelles Manage ment von Massen- bzw. Großmaßstabs-Speicherungssystemen zu ermöglichen, während die Leichtigkeit der Benutzung, wie sie vom Standpunkt des Benutzers aus gesehen wird, verbessert wird. PetaServe managt Sheicherungssysteme automatisch auf der Basis von Benutzereinstellungen entsprechend den Eigenschaften der Daten-Speichermedia wie beispielsweise Festplatten, magnetooptische Platten (MO) und Magnetband und dem Benutzungszustand der Daten.
  • PetaServe bewegt beispielsweise auf einer Computerfestplatte vorhandene Dateien zu einem wirtschaftlicheren entfernbaren Medium (DTF-Band, Magnetband oder anderes Speichermedium), um eine groß wahrgenommene Speicherkapazität der Festplatte zu sichern. Wenn außerdem die Notwendigkeit zur Verwendung einer zum entfernbaren Medium bewegten Datei auftritt, wird die zum entfernbaren Medium bewegte Datei bei der Computerfestplatte wiederhergestellt. In PetaServe werden Dateien auf der Festplatte auf ein entfernbares Medium kopiert, und die originalen Dateien auf der Festplatte werden auf „Stumpfdateien", die Zugriffsdaten aber keinen Dateninhalt enthalten, reduziert. Dies wird als „Migration" bezeichnet. Die Wiederherstellung migrierter Dateien auf der Festplatte wird als „Reloading" (Umladung bzw. Nachladen bzw. Wiederladen) bezeichnet.
  • 7 ist ein konzeptionelle Darstellung einer Migration und eines Reloading. In der 7 bezeichnet das Bezugszeichen 10 einen Computer, enthaltend eine CPU (Central Processing Unit (Zentraleinheit)) 11, einen Speicher 12 und eine Festplatte 13, und 20 bezeichnet ein aus einem entfernbaren Medium bestehendes Speichermedium. Die Bezugszeichen 30 und 40 zeigen den Datenfluss zur Zeit der Migration und des Reloading. Aufgrund der Migration wird eine Datei 14 auf der Festplatte 13 auf das entfernbare Medium 20 kopiert, gerade die sich auf die migrierte Datei beziehende Zugriffsinformation wird in der originalen Datei belassen, und der Dateninhalt wird verworfen. Deshalb wird eine Datei 14a, welche den gleichen Inhalt wie die auf der Festplatte 13 gespeicherte Datei 14 aufweist, im Speichermedium 20 gespeichert, und das die Datei 14 speichernde Gebiet auf der Festplatte 13 kann für andere Anwendungen aufgemacht werden. Wenn die CPU 11 usw. wünscht, den Inhalt der Datei 14 zu benutzen, führt sie ein Reloading aus, um den Inhalt der Datei 14a vom Speichermedium 20 auf die Festplatte 13 zu kopieren und die Datei 5 auf der Festplatte 13 in ihrem originalen Status wiederherzustellen, und so kann die CPU 11 usw. auf die wiederhergestellte Datei 14 durch normale Dateizugriffsprozeduren zugreifen.
  • Die Migration und das Reloading werden von PetaServe automatisch ausgeführt, und so braucht der Benutzer nicht besonders Notiz von ihr bzw. ihm zu nehmen, und es kann eine durchgehende Verarbeitung realisiert werden.
  • Beim obigen Reloading jedoch wird bei der Wiederherstellung einer zum entfernbaren Medium 20 migrierten Datei 14a auf der Festplatte 13 des Computers der Inhalt der Datei 14a vom entfernbarem Medium 20 gelesen und auf die Festplatte 13 des Computers 10 geschrieben. Als nächstes liest die CPU 11 den Inhalt der Datei 14 von der Festplatte 13 und speichert ihn in einem zugeordneten Gebiet des Speichers 12. Da die Festplatte 13 sich bei diesem Reloading dazwischen befindet, wird der freie Raum der Festplatte 13 aufgebraucht bzw. erschöpft, und die Geschwindigkeit des Zugriffs zur Datei 13, wie sie von der CPU 11 gesehen wird, wird durch die Schreib- und Lesegeschwindigkeit der Festplatte begrenzt, so dass der Nachteil besteht, dass die Systemleistung reduziert wird.
  • D1 = US-A-55564037 offenbart ein Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgerät, das einen Dateiserver mit einem Hauptspeicher und einem ersten Speichermedium in der Form des Plattenspeichers des Dateiservers und außerdem eine außerhalb des Dateiservers vorgesehene zweite Speichereinrichtung aufweist. Der Dateiserver ist adaptiert zum Ausführen einer Migration zum Transferieren einer im ersten Speichermedium gespeicherten Datei zum zweiten Speichermedium und zum Erzeugen einer eine Zugriffsinformation für die Datei im ersten Speichermedium enthaltenden Informationsdatei. Das Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgerät weist außerdem auf: eine Informa tions-Akquisitionseinrichtung zum Lesen der Zugriffsinformation von der im ersten Speichermedium gespeicherten Informationsdatei, wenn der Datenprozessor auf eine migrierte Datei zugreift, eine Datei-Öffnungseinrichtung zum Öffnen der übertragenen Datei im zweiten Speichermedium auf der Basis einer von der Informations-Akquisitonseinrichtung aquirierten Zugriffsinformation und eine Leseeinrichtung zum Lesen der gespeicherten Daten von der geöffneten Datei und Speichern derselben in einem vorbestimmten Gebiet des ersten Speichermediums des Dateiservers. Infolgedessen wird die migrierte Datei vom zweiten Speichermedium wiedergewonnen und in ihrer originalen Form im ersten Speichermedium wiederhergestellt.
  • Deshalb wurde die vorliegende Erfindung in Hinsicht auf das obige Problem des technisch verwandten Systems gemacht und hat als ihre Aufgabe die Bereitstellung eines Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgeräts und ein Verfahren desselben, die von einer in einem entfernbaren Medium oder anderen Speichermedium gespeicherten Datei ausgelesene Daten in ein in einem Speicher eines Computers oder dgl. zugeordnetes Gebiet ohne Gehen durch eine Festplatte direkt schreibt, wenn es eine Anforderung zu einem Zugriff auf eine migrierte Datei (bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird dies als DDA (direct device access (direkter Einrichtungszugriff) bezeichnet) gibt, und dadurch die Realisierung eines Hochgeschwindigkeits-Dateizugriffs ohne Aufbrauchen des Raumes auf der Festplatte und ohne abhängig von der Zugriffsgeschwindigkeit der Festplatte zu sein erlauben.
  • Ein Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgerät der vorliegenden Erfindung ist eines mit einem einen Speicher, eine Zentraleinheit und ein erstes Speichermedium aufweisenden Datenprozessor, der eine Migration ausführt, die eine im ersten Speichermedium gespeicherte Datei zu einem außerhalb des Datenprozessors vorgesehenen zweiten Speichermedium transferiert und dann eine Informationsdatei, die eine Zugriffsinformation der transferierten Datei im ersten Speichermedium enthält, erzeugt, aufweisend: eine Informations-Akquisitionseinrichtung zum Lesen der Zugriffsinformation von der im ersten Speichermedium gespeicherten Informationsdatei, wenn auf die transferierte Datei von einem Anwendungsprogramm zugegriffen wird, eine Datei-Öffnungseinrichtung für eine Öffnungseinrichtung zum Öffnen der transferierten Datei im zweiten Speichermedium auf der Basis der von der Informations-Akquisitionseinrichtung akquirierten Zugriffsinformation, und eine Einrichtung zum Lesen der Daten von der geöffneten Datei und Laden derselben in einen vom Anwendungsprogramm zugewiesenen Bereich des Speichers.
  • Vorzugsweise ist die Datenverarbeitung bzw. der Datenprozessor ein Computer, ist das erste Speichermedium eine Festplatte und ist das zweite Speichermedium ein entfernbares Medium.
  • Vorzugsweise bestimmt der Datenprozessor eine Migrations-Priorität auf der Basis eines vorbestimmten Standards für auf dem ersten Speichermedium gespeicherte mehrere Dateien und führt die Migration ab der Datei mit der höchsten Priorität aus; weist eine auf dem ersten Speichermedium gespeicherte Datei ein Informationsgebiet zum Speichern von Dateimanagementinformation und ein Datengebiet zum Speichern von Daten auf, werden alle Daten des Datengebiets durch die Migration zum zweiten Speichermedium transferiert, und wird eine Informationsdatei auf dem ersten Speichermedium erzeugt.
  • Vorzugsweise enthält die Informationsdatei die Datei-Managementinformation, eine Zugriffsinformation zu der zum zweiten Speichermedium transferierten Datei und eine Größeninformation der Datei auf dem ersten Speichermedium vor der Migration, und wird das Datengebiet der Datei auf dem ersten Speichermedium geöffnet, nachdem die Informationsdatei erzeugt ist.
  • Ein Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsverfahren der vorliegenden Erfindung ist ein Daten-Speicherungs- und Wiedergewinnungsverfahren, bei dem ein Datenprozessor, der einen Speicher, eine Zentraleinheit und ein erstes Speichermedium aufweist, eine Datei-Migration, die eine im ersten Speichermedium gespeicherte Datei zu einem außerhalb des Datenprozessors vorgesehenen zweiten Speichermedium transfe riert, ausführt, dann eine Informationsdatei, die eine Zugriffsinformation zur transferierten Datei zum ersten Speichermedium enthält, erzeugt, wobei das Verfahren aufweist: Lesen der Zugriffsinformation von der im ersten Speichermedium gespeicherten Informationsdatei, wenn auf die transferierte Datei von einem Anwendungsprogramm zugegriffen wird, Öffnen der transferierten Datei im zweiten Speichermedium auf der Basis der gelesenen Zugriffsinformation, Lesen der Daten von der geöffneten Datei und Laden derselben in einen vom Anwendungsprogramm zugewiesenen Bereich des Speichers.
  • Ein besseres Verständnis der vorliegenden Erfindung wird aus der folgenden illustrativen Beschreibung klar, die gegeben ist mit Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, in denen:
  • 1 ein Blockdiagramm einer Ausführungsform eines Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgeräts der vorliegenden Erfindung ist und die Konfiguration des Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgeräts und den Fluss der Daten zur Zeit der Migration und des DDA zeigt;
  • 2A eine Darstellung der Konfiguration einer gewöhnlichen Datei bei der vorliegenden Ausführungsform ist;
  • 2B eine Darstellung der Konfiguration einer Bitdatei bei der vorliegenden Ausführungsform ist;
  • 2C eine Darstellung der Konfiguration einer Stumpfdatei bei der vorliegenden Ausführungsform ist;
  • 3 eine Darstellung des Flusses der Migration und des DDA ist;
  • 4 ein Flussdiagramm der Verarbeitungsroutine zur Öffnung einer Datei im DDA ist;
  • 5 ein Flussdiagramm der Verarbeitungsroutine zum Lesen von Daten im DDA ist;
  • 6 ein Flussdiagramm der Verarbeitungsroutine zum Schließen einer Datei im DDA ist; und
  • 7 eine Darstellung der Konfiguration eines Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgeräts und eines Flusses von Daten zur Zeit der Migration und des Reloading der verwandten Technik ist.
  • Eine Ausführungsform des Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgeräts der vorliegenden Erfindung wird als Nächstes unter Bezugnahme auf das Blockdiagramm der 1 erläutert. Das Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgerät dieser Ausführungsform ist mit einem Datenprozessor versehen, der eine CPU 11, einen Speicher 12 und eine Festplatte 13 für beispielsweise einen Computer 10 und ein außerhalb des Computers 10 vorgesehenes Datenspeichermedium 20 aufweist. Das Datenspeichermedium 20 besteht beispielsweise aus einem DTF-Band, einem Magnetband oder einem anderen entfernbaren Medium.
  • Im Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgerät der vorliegenden Erfindung arbeitet die CPU 11 auf der Basis eines Steuerprogramms und steuert den Speicher 12, die Festplatte 13 und andere Peripheriegeräte. Das Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgerät verwaltet bzw. managt automatisch die Dateien auf der Festplatte 13 auf der Basis von vom Benutzer eingestellten Parametern entsprechend den Eigenschaften der Speichermedia und des Benutzungszustandes der Daten beispielsweise der Benutzungsfrequenz, der bis zur Benutzung des Speichers verstrichenen Zeit, der Transfer- und Suchgeschwindigkeit usw., um die maximale Speicher- und Betriebseffizienz zu realisieren. Beispielsweise bestimmt es die Priorität der Migration auf der Basis vorbestimmter Bedingungen wie beispielsweise der Benutzungsfrequenz in den mehreren auf der Festplatte 13 gespeicherten Dateien. Außerdem führt sie eine Migration von der Datei mit der höchsten Priorität, beispielsweise der Datei mit der niedrigsten Benutzungsfrequenz, aus. Hier bezeichnet es, wie beispielsweise in 1 gezeigt, die Datei 14 auf der Festplatte 13 als die Datei zur Migration und führt eine Migration zum Transferieren der Datei 14 von der Festplatte 13 zum externen Speichermedium 20 aus.
  • Die Migration im Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgerät der vorliegenden Erfindung ist die gleiche wie die Migration beim oben erwähnten PetaServe. Zuerst wird der Inhalt der von der Migration abgedeckten Datei 14 auf das ex terne Speichermedium 20 kopiert. Deshalb wird eine Datei 14a des gleichen Inhalts wie die Datei 14 im externen Speichermedium 20 erzeugt. Außerdem wird eine die Zugriffsinformation der Datei 14 speichernde Stumpfdatei in der Festplatte 13 erzeugt. Die Stumpfdatei speichert die Zugriffsinformation der Datei 14, beispielsweise die Bitdatei ID, Dateigröße usw., und enthält keinen aktuellen Inhalt, so dass die Größe viel kleiner als die der originalen Datei 14 ist. Deshalb wird das Speichergebiet der originalen Datei 14 in der Festplatte 13 für andere Anwendungen geöffnet, und die benutzbare Größe der Festplatte 13 wird expandiert.
  • Die 2A bis 2C zeigen die Konzepte der originalen Datei, Bitdatei und Stumpfdatei, die auf der Festplatte 13 gespeichert sind.
  • Wie in der 2A gezeigt besteht eine auf der Festplatte gespeicherte Datei aus einem aus einem i-Knoten bestehenden Headergebiet und einem die Benutzerdaten speichernden Benutzerdatengebiet. Der i-Knoten ist in Byteeinheiten gebildet, wird von einem Datenmanagementsystem gemanagt und hält die für eine Datei erforderliche Information. Im Benutzerdatengebiet sind die Benutzerdaten in Blockeinheiten (beispielsweise 512 Byte-Einheiten) geteilt gespeichert.
  • Wie in der 2B gezeigt besteht eine Bitdatei aus dem Benutzerdatengebiet der migrierten originalen Datei und einer Bitdatei ID. Es sei darauf hingewiesen, dass die Bitdatei ID eine unzweideutige ID in dem zur Zeit der Migration präparierten System ist. Die Bitdatei ist mit der Stumpfdatei durch diese Bitdatei ID verbunden.
  • Wie in der 2C gezeigt besteht eine Stumpfdatei aus dem i-Knoten, dem ersten Block des Benutzerdatengebiets, der Bitdatei ID der logischen Größe der Datei vor der Migration (sowohl in Bytes als auch Blockeinheiten) und der Stumpfdatei ID. Die Größe der Stumpfdatei ist fest und beispielsweise auf 1023 Bytes eingestellt.
  • Aufgrund der Migration wird eine Bitdatei im externen Speichermedium gebildet, und nur die Stumpfdatei bleibt auf der Festplatte. Der Benutzer kann migrierte Dateien zu einem Zugriff durch die auf der Festplatte verbleibenden Stumpfdateien durchsuchen und wiederherstellen. Das heißt, selbst wenn eine Datei migriert ist, erscheint es dem Benutzer so, dass die originale Datei auf der Festplatte bleibt.
  • Das Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgerät der vorliegenden Erfindung steuert die Migration und den DDA der Dateien durch ein MFS (Migrating File System (Migrationsdateisystem)). Es sei darauf hingewiesen, dass das MFS, von dem hier gesprochen wird, aus einem Prozessor und einem in den Prozessor geladenen Steuerprogramm besteht. Außerdem wird ein Client, in welchem die Funktion des MFS installiert ist, als ein MFS-Client bezeichnet.
  • 3 ist eine Darstellung der Migrations- und DDA-Operation. In 3 ist 100 ein MFS-Client, 110 ein Datenbeweger (data mover, dm), 120 ein Bitdateiserver (bit file server, bfsd), 130 ein Speicherserver (storage server, stsd), 140 ein Entfernbarmediaserver (removable media server, RMS), 150 entfernbare Media und 160 eine Speicherdatenbank. Wie gezeigt enthält der Entfernbarmediaserver 140 einen Volumenserver 142 und einen Bibliothekserver 144.
  • Der MFS-Client 100 gibt eine Migrations- oder eine DDA-Anforderung heraus und gibt sie an den Datenbeweger 110 und den Bitdateiserver 120 aus. Außerdem stellt der MFS-Client 100 eine zur Bewegung von Daten zum Datenbeweger 110 und Bitdateiserver 120 verwendete TCP-Stromsockelport (Daten-Eingabe-Ausgabe-Schnittstellen)-Zahl (Stromsockelport = stream socket port) bereit.
  • Der Bitdateiserver 120 empfängt die Anforderung zur Migration und zum DDR vom MFS-Client 100 und ordnet ihr eine Bitdatei ID zu. Außerdem wählt er einen Speicherserver 130 und einen Volumenserver 142 im Entfernbarmediaserver 140. Der Bitdateiserver 120 managt die Anordnung und Information (Migrationspfad usw.) aller in den entfernbaren Media 150 gespeicherten Bitdateien durch die Speicherdatenbank und gibt die notwendigen Instruktionen an den Speicherserver 130 aus.
  • Der Speicherserver 130 bestimmt, wie die bezeichnete Bitdatei zu speichern ist. Er bestimmt ein für die Verarbei tung zum Speichern der angeforderten Bitdatei eingestelltes geeignetes Volumen. Hier ist das „Volumen" eine einzelne Einheit einer physikalischen Speichereinheit. Beispielsweise im Fall einer Bandeinheit ist es ein einzelnes Band. Im Fall einer Einheit, die nicht einen gleichzeitigen Zugriff auf alle Oberflächen erlaubt (beispielsweise eine optische Platteneinheit), ist es eine einzelne Oberfläche. „Volumensatz" bedeutet einen Satz aus dem gleichen Typ Media. Der Speicherserver 130 gibt eine Anforderung zur Befestigung eines Volumens oder Befestigung einer Platte beim Entfernbarspeicherserver 140 aus oder fährt den Datenbeweger 110 hoch.
  • Der Datenbeweger 110 verwendet den vom MFS-Client 100 bereitgestellten STC-Stromsockelport, um die tatsächliche Datenbewegung vom MFS-Client 100 zu den entfernbaren Media 150 (oder umgekehrt) auszuführen. Wenn das Volumen, für das eine Bewegung von Daten angefordert wurde, befestigt ist, empfängt der Speicherserver 130 die Befestigungsinformation vom Entfernbarspeicherserver 140, und der Datenbeweger 110 wird hochgefahren.
  • Der Entfernbarspeicherserver 140 managt alle Volumina in den entfernbaren Media 150 und macht Anforderungen zur Befestigung oder zum Abmontieren geeigneter Volumina. Außerdem ordnet der Entfernbarspeicherserver 140 dem Client Volumina zu und macht sie ihm auf und reserviert dem Client Volumina und gibt sie ihm frei.
  • Die Speicherdatenbank 160 ist eine Datenbank (Datei), die vom Bitdateiserver 120 gemanagt wird. Die Information aller Bitdateien im Speicher wird in der Speicherdatenbank 160 gespeichert. Die Bitdateiinformation wird bei jeder Migration oder jedem DDA aktualisiert.
  • Nachstehend wird eine Erläuterung des Migrationsflusses und des DDA bei der vorliegenden Ausführungsform unter Bezugnahme auf die 3 gegeben.
  • Zur Zeit der Migration wird ein Instruktionssignal S100 zur Ausführung der Migration bezüglich einer vorbestimmten Datei auf der Festplatte vom MFS-Client 100 an den Bitdateiserver 120 ausgegeben. Außerdem wird eine TCP- Stromsockelportzahl S101 zur Datenbewegung vom MFS-Client 100 zum Datenbeweger 110 ausgegeben.
  • Der Volumenserver 142 und Speicherserver 130 werden vom Bitdateiserver 120 gewählt. Außerdem werden der Volumenserver und das zu verwendende Volumen auf der Basis der vom MFS-Client 100 bereitgestellten Information, insbesondere der Migrationspfad, welcher der gespeicherten Datei zugeordnet ist, die Größe der Datei und andere Information, bestimmt. Die Speicherdatenbank 160 wird vom Bitdateiserver 120 aktualisiert. Wenn hier der Bitdateiserver 120 vom Speicherserver 130 aufgerufen wird, ordnet er eine Bitdatei ID der neuen Bitdatei zu, die zu einer Bitdateitabelle in der Speicherdatenbank 160 addiert wird. Außerdem wird der Verwendungszustand des gewählten Volumens in der Speicherdatenbank 160 gespeichert. Ein die ID der migrierten Bitdatei anzeigendes Signal S120 wird vom Bitdateiserver 120 zum MFS-Client 100 zurückgebracht.
  • Als nächstes wird eine Befestigungsanforderung S130 zur Befestigung des gewählten Volumens vom Speicherserver 130 an den Volumenserver 142 im Entfernbarmediaserver 140 ausgegeben. Deshalb wird der Speicherserver 130 mit dem Volumenserver 142 verbunden.
  • Wenn das gewählte Volumen schon befestigt worden ist, wird ein diesen Zustand anzeigendes Signal S140 vom Volumenserver 142 an den Speicherserver 130 ausgegeben. Der Speicherserver 130 gibt ein Hochfahrsignal S132 an den Datenbeweger 110 aus, wenn er Information, dass das gewählte Volumen befestigt worden ist, vom Volumenserver 142 empfängt. Außerdem wird Information wie beispielsweise die Sockelzahl des Client, die Bitdatei ID und der Befestigungspunkt vom Speicherserver 130 dem Datenbeweger 110 zugeführt.
  • Der Datenbeweger 110 erzeugt eine Datei im gewählten Volumen, verbindet den MFS-Client 100 und bewegt die Daten. Der MFS-Client 100 liest die Daten von der Datei auf der Festplatte aus und schreibt sie in den Sockelport. Der Datenbeweger 110 liest die Daten vom Sockelport aus und schreibt sie in die im Volumen erzeugte Datei.
  • Aufgrund der oben erläuterten Operation wird die Datei auf der Festplatte des MFS-Client 100 migriert, und es wird eine Bitdatei im gewählten Volumen gebildet. Eine Stumpfdatei wird auf der Festplatte des MFS-Client 100 gespeichert, und das Datengebiet der originalen Datei wird geöffnet.
  • Der DDA ist die Umkehrung der Migration. Im DDA der vorliegenden Ausführungsform wird der Inhalt einer bezeichneten Bitdatei in einem Speichergebiet, das zur Anwendung im Client bezeichnet ist, ohne Gehen durch die Festplatte des MFS-Client 100 direkt gespeichert. Die 4 bis 6 sind Flussdiagramme des Flusses der Dateiöffnungs-, Datenlese- und Dateischließungsroutinen zur Zeit des DDA. Dieser DDA wird unten unter Bezugnahme auf diese Flussdiagramme im Detail erläutert.
  • Der DDA wird ausgeführt, wenn eine Anforderung für einen Zugriff auf eine Stumpfdatei von einer Anwendung ausgegeben wird. Beispielsweise beim Lesen des Datenabschnitts einer Datei von mehr als 512 Byte Größe wird der DDA ausgeführt, wenn es in der Datei eine Schreiboperation gibt oder wenn es in der Größe der Datei eine Änderung gibt. In diesem Fall wird ein vorbestimmtes Gebiet des Speichers 12 von der den Zugriff auf die Stumpfdatei anfordernden Anwendung zugeordnet, und die von der Datei, auf die zugegriffen ist, gelesenen Daten werden in diesem zugeordneten Gebiet gespeichert.
  • 4 ist ein Flussdiagramm der Dateiöffnungsroutine. Im MFS-Client 100 startet eine Dateiöffnungsroutine zusammen mit einem Dateiöffnungsbefehl „dda open (path, oflag, mode)" von einer Anwendung usw. Aufgrund dieser Verarbeitung wird entsprechend einem Dateiöffnungsbefehl der den mit „path" bezeichneten Pfadnamen aufweisende Bitdateideskriptor der Datei entsprechend dem Öffnungskennzeichen „oflag" geöffnet. Es sei darauf hingewiesen, dass in 4 „mode" den Modus der zu öffnenden Datei bezeichnet.
  • Zuerst wird, wie beim Schritt S1 gezeigt, die Dateiinformation von „path" erhalten. Wenn die Datei eine Datei ist, die im bezeichneten Migrationsdateisystem nicht existiert, wird ein Fehlercode gesetzt, der Wert von „-1" wird zurückgebracht, dann wird die Verarbeitung beendet (Schritt S12).
  • Als nächstes wird, wie beim Schritt S2 gezeigt, wenn die Existenz der durch „path" bezeichneten Datei im bezeichneten Migrationsdateisystem des Hostcomputers 10 bestätigt wird, der Status der Datei im migrierenden Dateisystem akquiriert, dann wird festgestellt, ob die Datei eine Stumpfdatei oder eine abgeschattete Datei ist. Wenn der Status der Datei auf dem MSF nicht akquiriert werden kann, wird ein Fehlercode gesetzt, der Wert von „-1" wird zurückgebracht, dann wird die Verarbeitung beendet. Es sei darauf hingewiesen, dass hier eine „abgeschattete Datei" („shadowed file") eine Datei ist, die sowohl als eine Datei auf der Festplatte im MFS-Client als auch eine Datei des zu einem vorbestimmten Volumen migierten gleichen Inhalts existiert.
  • Dann wird, wie beim Schritt S3 gezeigt, die durch „path" bezeichnete Datei geöffnet. Wenn hier die bezeichnete Datei nicht geöffnet werden kann, wird der Fehlercode gesetzt, der Wert von „-1" wird zurückgebracht, dann wird die Verarbeitung beendet.
  • Als Nächstes wird, wie beim Schritt S4 gezeigt, die Bitdateiinformation aquieriert und festgestellt, ob die Mediafamilie ein Magnetband des DTF-Formats ist. Wenn die Mediafamilie nicht ein DTF-Format-Magnetband ist, wird ein Fehlercode gesetzt, der Wert von „-1" wird zurückgebracht, dann wird die Verarbeitung beendet.
  • Als Nächstes wird, wie beim Schritt S5 gezeigt, eine Verbindung (link) mit dem Volumenserver hergestellt, und der Deskriptor der mit der Verbindung verbundenen Datei wird zurückgebracht. Wenn hier der Volumenserver nicht verbunden werden kann, wird ein Fehlercode gesetzt, der Wert von „-1" wird zurückgebracht, dann wird die Verarbeitung beendet.
  • Beim Schritt S6 werden ein spezifisches Volumen und ein leerer Antrieb von dem mit dem beim vorherigen Schritt S5 zurückgebrachten Dateideskriptor verbundenen Volumenserver reserviert. Wenn einen leeren Antrieb zu reservieren ausbleibt, wird ein Fehlercode gesetzt, der Wert von „-1" wird zurückgebracht, dann wird die Verarbeitung beendet.
  • Als Nächstes wird beim Schritt S7 das reservierte Volumen, hier das DTF-Format-Magnetband, im reservierten Antrieb befestigt. Wenn zu befestigen ausbleibt, wird ein Fehlercode gesetzt, der Wert „-1" wird zurückgebracht, dann wird die Verarbeitung beendet.
  • Nach erfolgreicher Befestigung des Bandes beim Schritt S7 wird, wie beim Schritt S8 gezeigt, das beim Antrieb befestigte Volumen in eine mit dem Bitdateideskriptor korrespondierende Leseposition hochgebracht. Es sei darauf hingewiesen, dass hier, wenn die Lokalisierung bei der Leseposition ausbleibt, ein Fehlercode gesetzt wird, der Wert von „-1" zurückgebracht wird, dann die Verarbeitung beendet wird.
  • Dann wird, wie beim Schritt S9 gezeigt, exakt der vorgeschriebene Bandpuffergrößenwert von Daten von der mit dem Bitdateideskriptor korrespondierenden Leseposition in einen Bandpuffer gelesen. Wenn die Leseoperation ausbleibt, wird in der gleichen Weise wie bei den oben beschriebenen Schritten ein Fehlercode gesetzt, wird der Wert von „-1" zurückgebracht, dann wird die Verarbeitung beendet. Der Bandpuffer wird beispielsweise vom Entfernbarmediaserver bereitgestellt. Beim Schritt S10 wird beim Kopf des Bandpuffers lokalisierte Headerinformation akquiriert. Wenn hier die Headerinformation nicht akquiriert werden kann, wird ein Fehlercode gesetzt, der Wert von „-1" wird zurückgebracht, dann wird die Verarbeitung beendet.
  • Wenn schließlich die obige Verarbeitungsreihe normal vollständig beendet wird, wie es beim Schritt S11 gezeigt ist, wird der die mit „path" bezeichnete dateiöffnende Dateideskriptor (file descriptor, fd) zurückgebracht, und die Verarbeitung wird beendet.
  • Der Dateideskriptor der mit „path" bezeichneten Datei wird durch die Verarbeitung vom Schritt S1 bis S11 bestimmt. Danach werden die Daten von der mit dem Dateideskriptor korrespondierenden bezeichneten Datei gelesen.
  • 5 ist ein Flussdiagramm der Arbeitsroutine, wenn Daten von der bezeichneten Datei gelesen werden. Die Datei wird gelesen durch Lesen einer n-Zahl eines Byteswertes von Daten von der mit dem durch die obige Dateiöffnungsroutine erhaltenen Bitdateideskriptor „fd" korrespondierenden Bitdatei zu dem mit „buf" bezeichneten Puffer (hier ist dieser als ein Benutzerpuffer gegeben). Es sei darauf hingewiesen, dass hier die n-Zahl von Bytes als ein Maximum von 1 Megabyte gemacht ist. Wenn n gleich 0 ist, wird „0" zurückgebracht und kein Resultat wird gegeben.
  • Nachstehend wird eine Erläuterung der Dateileseoperation durch Bezugnahme auf 5 gegeben.
  • Zuerst wird, wie beim Schritt SR1 gezeigt, festgestellt, ob die bezeichnete Größe n Bytes der Leseoperation unter 1 Megabyte ist oder nicht. Wenn das Resultat ist, dass die n Bytes der bezeichneten Größe größer als 1 Megabyte ist, wird ein Fehlercode gesetzt, der Wert von „-1" wird zurückgebracht, dann wird die Verarbeitung beendet.
  • Als nächstes wird beim Schritt SR2 festgestellt, ob der bezeichnete Bitdateideskriptor „fd" ein bei der obigen Dateiöffnungsoperation erhaltener Bitdateideskriptor ist. Wenn der Bitdateideskriptor „fd" nicht der durch die Dateiöffnungsoperation erhaltene Bitdateideskriptor ist, wird ein Fehlercode gesetzt, der Wert von „-1" wird zurückgebracht, dann wird die Verarbeitung beendet.
  • Dann wird, wie beim Schritt SR3 gezeigt, der Headerteil beim Kopf des bei der obigen Dateiöffnungsoperation gelesenen Bandpuffers übersprungen, und der Zeiger wird zum Kopf der tatsächlichen Daten bewegt. Außerdem wird die Größe der zum Benutzerpuffer zu kopierenden Daten festgestellt. Hier ist die Größe der Speicherkopie gleich n Bytes, wenn die zum Bandpuffer gelesenen tatsächlichen Daten größer als n Bytes sind, während die Größe der tatsächlichen Daten gesetzt wird, wenn sie kleiner als n Bytes ist. Als nächstes geht die Routine zum nächsten Schritt SR4 über.
  • Beim Schritt SR4 wird festgestellt, ob die mit dem Bitdateideskriptor „fd" korrespondierende Bitdatei eine über brückte bzw. gespannte Bitdatei ist. Wenn die Bitdatei nicht gespannt ist, geht die Routine zum Schritt SR10 über, wo exakt die Daten der beim Schritt SR3 gesetzten Größe zum Benutzerpuffer kopiert werden, dann geht die Routine zum Schritt SR7 über. Es sei darauf hingewiesen, dass hier eine „gespannte Bitdatei" eine Bitdatei bedeutet, die zwischen zwei Volumen geteilt gespeichert ist.
  • Wenn beim Schritt SR4 festgestellt wird, dass die mit dem Bitdateideskriptor „fd" korrespondierende Bitdatei überbrückt bzw. gespannt ist, geht die Routine zum Schritt SR5 über, wo Daten von exakt der beim Schritt SR3 gesetzten Größe zum Benutzerpuffer kopiert werden, dann werden, wenn notwendig, das nächstes Volumen präpariert und Daten zum Bandpuffer gelesen. Wenn hier die Verarbeitung ausbleibt, wird ein Fehlercode gesetzt, der Wert von „-1" wird zurückgebracht, dann wird die Verarbeitung beendet.
  • Wenn die Verarbeitung des Schritts SR5 normal ausgeführt wird, geht die Routine zum Schritt SR6 über, wo, wenn es irgendeinen in den Benutzerpuffer unkopierten verbleibenden Bereich gibt, Daten von exakt dieser Menge von Bytes vom Bandpuffer zum Benutzerpuffer kopiert werden.
  • Wie in der 5 gezeigt wird, nachdem entweder die Verarbeitung des Schrittes SR6 oder des Schrittes SR10 ausgeführt ist, die Verarbeitung des Schrittes SR7 ausgeführt. Beim Schritt SR7 wird, wenn die Größe der tatsächlichen Daten mit Ausnahme des Headers der Bitdatei kleiner als die Gesamtgröße der zum Benutzerpuffer kopierten Daten ist, diese Größe zurückgebracht, wenn die Verarbeitung beendet wird bzw. ist (Schritt SR11). Wenn die Größe der tatsächlichen Daten größer als die Gesamtgröße der zum Benutzerpuffer kopierten Daten ist, geht die Routine zum Schritt SR8 über.
  • Beim Schritt SR8 wird festgestellt, ob es irgendwelche zu kopierenden Daten gibt, die im Bandpuffer verbleiben. Wenn es im Bandpuffer unkopierte Daten gibt, das heißt es gibt im Bandpuffer verbleibende tatsächliche Daten, werden Daten exakt dieser Größe zum Benutzerpuffer kopiert. Wenn es keine unkopierten Daten im Bandpuffer gibt, geht die Routine zum Schritt SR9.
  • Beim Schritt SR9 werden die Daten vom Volumen zum Bandpuffer gelesen. Wenn diese Verarbeitung ausbleibt, wird ein Fehlercode gesetzt, der Wert von „-1" wird zurückgebracht, dann wird die Verarbeitung beendet. Wenn das Lesen zum Bandpuffer erfolgreich ist, kehrt die Routine zum Schritt SR4 zurück, und die Verarbeitung wird wiederholt.
  • Wenn alle Verarbeitungsserien erfolgreich sind, wird eine nicht negative ganze Zahl, welche die Zahl von Bytes der tatsächlich gelesenen Daten anzeigt, zurückgebracht. Die Zahl von Bytes wird kleiner, wenn die in der Bitdatei verbleibende Zahl von Bytes kleiner als „n" ist, und wird „0" am Ende der Datei. Das heißt, wenn „0" als ein Resultat der Datenleseoperation zurückgebracht wird, wird die Tatsache, dass alle aktuellen Daten in der Datei gelesen worden sind, gezeigt. Zusammen mit diesem endet die Datenleseoperation des magnetischen Speicherungs- und Wiedergewinnungsgeräts.
  • Nach dem Ende der Datenleseoperation wird die Datei geschlossen. 6 zeigt die Dateischließungsroutine. Nachstehend wird eine Erläuterung unter Bezugnahme auf die 6 gegeben.
  • Beim Schließen der Datei wird die mit dem durch „f d" bezeichneten Bitdateideskriptor korrespondierende Bitdatei geschlossen. Es sei darauf hingewiesen, dass hier „f d" ein durch die obige Dateiöffnungsoperation erhaltener Bitdateideskriptor ist.
  • Zuerst wird, wie beim Schritt SC1 gezeigt, festgestellt, ob der bezeichnete Bitdateideskriptor „fd" ein durch die obige Dateiöffnungsoperation erhaltener Bitdateideskriptor ist. Wenn der Bitdateideskriptor „fd" nicht der durch die Dateiöffnungsoperation erhaltene Bitdateideskriptor ist, wird ein Fehlercode gesetzt, der Wert von „-1" wird zurückgebracht, dann wird die Verarbeitung beendet. Außerdem wird die Verarbeitung der Schritte SC2 und SC3 übersprungen, und die Verarbeitung des Schrittes SC4 wird ausgeführt.
  • Wenn andererseits der Bitdateideskriptor „fd" der durch die Dateiöffnungsoperation erhaltene Bitdateideskriptor ist, geht die Routine zum nächsten Schritt SC2 über.
  • Beim Schritt SC2 werden das spezifische Volumen und der leere Antrieb, die bei der Dateiöffnungsoperation reserviert werden, freigegeben. Demgemäß werden das reservierte Volumen und der Treiber aufgemacht und für eine andere Verarbeitung verfügbar. Wenn hier die Freigabe des reservierten Volumens und leeren Treibers ausbleibt, wird ein Fehlercode gesetzt, der Wert von „-1" wird zurückgebracht, dann wird die Verarbeitung beendet.
  • Nachdem die Verarbeitung des Schrittes SC2 normal ausgeführt ist, geht die Routine zum Schritt SC3 weiter. Beim Schritt SC3 wird der bei der Dateiöffnung verbundene Volumenserver freigegeben. Wenn hier bei der Freigabe ein Versäumnis ist, wird ein Fehlercode gesetzt, der Wert von „-1" wird zurückgebracht, dann wird die Verarbeitung beendet.
  • Wenn die Freigabe des verbundenen Volumens erfolgreich ist, geht die Routine zum Schritt SC4 weiter, wo der bei der Dateiöffnungsoperation bezeichnete „path" geschlossen wird. Wenn beim Schließen des „path" ein Ausbleiben vorliegt, wird ein Fehlercode gesetzt, der Wert von „-1" wird zurückgebracht, dann wird die Verarbeitung beendet.
  • Wenn das Schließen des „path" beim Schritt SC4 normal ausgeführt wird, wird beim nächsten Schritt SC5 die Einrichtung (reservierter Antrieb) geschlossen. Hier wird in der gleichen Weise wie bei den oben beschriebenen Schritten bei einem Ausbleiben beim Schließen ein Fehlercode gesetzt, der Wert von „-1" wird zurückgebracht, dann wird die Verarbeitung beendet.
  • Wenn die obigen Verarbeitungsserien normal beendet werden, wird „0" zurückgebracht und die Verarbeitung beendet (Schritt SC6), während, wenn nicht normal beendet wird, „-1" zurückgebracht wird, so dass von dem beim Dateischließen durch die Anwendung zurückgebrachten Wert entschieden werden kann, ob das Dateischließen normal geendet hat oder nicht.
  • Wie vorstehend erläutert, wird gemäß dem Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgerät und -verfahren der vorliegenden Erfindung beim Ausführen einer Verarbeitung für DDR einer migrierten Datei der Inhalt einer auf einem Speichermedium, beispielsweise einem Magnetband gespeicherten Bitdatei ausgelesen, dann direkt in einen einer Anwendung zugeordneten Speicher ohne Gehen durch die Festplatte geschrieben. Deshalb ist es möglich, ein Aufbrauchen bzw. Erschöpfen des Raumes der Festplatte zu vermeiden und einen Hochgeschwindigkeitsdateizugriff ohne Abhängigkeit von der Schreibgeschwindigkeit der Festplatte zu realisieren.
  • Das Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgerät und -verfahren der vorliegenden Erfindung kann bei einem Computer, einem aus mehreren Computern bestehenden Computernetzwerk oder insbesondere bei einem Großformatdatenverarbeitungssystem, das eine große Datenmenge behandelt, angewendet werden.
  • 10
    Computer
    11
    CPU
    12
    Speicher
    12
    Festplatte
    14, 14a
    Dateien
    20
    Speichermedium
    30
    Datenfluss während Migration
    40
    Datenfluss während Reloading
    50
    Datenfluss während DDA
    100
    MFS-Client
    110
    Datenbeweger
    120
    Bitdateiserver
    130
    Speicherserver
    140
    Entfernbarmediaserver
    150
    entfernbare Media
    160
    Speicherdatenbank

Claims (17)

  1. Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgerät mit einem einen Speicher (12), eine Zentraleinheit (11) und ein erstes Speichermedium (13) aufweisenden Datenprozessor (10), der eine Datei-Migration ausführt, die eine im ersten Speichermedium (13) gespeicherte Datei (14) zu einem außerhalb des Datenprozessors vorgesehenen zweiten Speichermedium (20) transferiert und dann eine Informationsdatei, die eine Zugriffsinformation der transferierten Datei im ersten Speichermedium (13) enthält, erzeugt, aufweisend: eine Informations-Akquisitionseinrichtung (S1, S2) zum Lesen der Zugriffsinformation von der im ersten Speichermedium gespeicherten Informationsdatei, wenn auf die transferierte Datei von einem Anwendungsprogramm zugegriffen wird, eine Datei-Öffnungseinrichtung (S3 bis S11) zum Öffnen der transferierten Datei im zweiten Speichermedium auf der Basis der von der Informations-Akquisitionseinrichtung akquirierten Zugriffsinformation, und eine Einrichtung (SR1–SR12) zum Lesen der Daten von der geöffneten Datei und Laden derselben in einen vom Anwendungsprogramm zugewiesenen Bereich des Speichers (12).
  2. Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgerät nach Anspruch 1, wobei der Datenprozessor (10) ein Computer ist.
  3. Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, wobei das erste Speichermedium (13) eine Festplatte ist.
  4. Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei das zweite Speichermedium (20) ein entfernbares Medium ist.
  5. Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgerät nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, wobei der Datenprozessor (10) eine Migrations-Priorität auf der Basis eines vorbestimmten Standards für auf dem ersten Speichermedium gespeicherte mehrere Dateien bestimmt und die Migration ab der Datei mit der höchsten Priorität ausführt.
  6. Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgerät nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, wobei eine auf dem ersten Speichermedium (13) gespeicherte Datei ein Informationsgebiet zum Speichern von Datei-Managementinformation und ein Datengebiet zum Speichern von Daten aufweist, wobei alle Daten des Datengebiets durch die Migration zum zweiten Speichermedium (20) transferiert werden und eine Informationsdatei im ersten Speichermedium (13) erzeugt wird.
  7. Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgerät nach Anspruch 6, wobei eine die transferierte Datei und die Zugriffsinformation zur Datei enthaltende Datei durch die Migration im zweiten Speichermedium (20) gebildet wird.
  8. Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgerät nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6 oder 7, wobei die Informationsdatei die Datei-Managementinformation, eine Zugriffsinformation zu der zum zweiten Speichermedium transferierten Datei und eine Größeninformation der Datei auf dem ersten Speichermedium (13) vor der Migration enthält.
  9. Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Datengebiet der Datei auf dem ersten Speichermedium geöffnet wird, nachdem die Informationsdatei erzeugt ist.
  10. Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Datei-Öffnungseinrichtung (S1–S11) einen Datei-Deskriptor (S10, S11), der eine zum zweiten Speichermedium (20) auf der Basis der Zugriffsinformation transferierte Datei spezifiziert, erzeugt.
  11. Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgerät nach Anspruch 10, wobei die Leseeinrichtung (SR1–SR12) den Inhalt einer von der Öffnungseinrichtung auf der Basis des Datei-Deskriptors geöffneten Datei liest und ihn in einem vorbestimmten Gebiet des Speichers (12) des Dateiprozessors (10) speichert.
  12. Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsgerät nach Anspruch 11, außerdem aufweisend eine Datei-Schließungseinrichtung (SC1–SC6) zur Schließung einer von der Öffnungseinrichtung auf der Basis des Datei-Deskriptors geöffneten Datei, nachdem die Daten aufhören, gelesen zu werden.
  13. Daten-Speicherungs- und -Wiedergabeverfahren, wobei ein Datenprozessor (10), der einen Speicher (12), eine Zentraleinheit (11) und ein erstes Speichermedium (13) aufweist, eine Datei-Migration, die eine in einem ersten Speichermedium (13) gespeicherte Datei zu einem außerhalb des Datenprozessors vorgesehenen zweiten Speichermedium (20) transferiert, ausführt, dann eine Informationsdatei, die eine Zugriffsinformation der transferierten Datei im ersten Speichermedium enthält, erzeugt, wobei das Verfahren die Schritte aufweist: Lesen (S1, S2) der Zugriffsinformation von der im ersten Speichermedium gespeicherten Informationsdatei, wenn auf die transferierte Datei von einem Anwendungsprogramm zugegriffen wird, Öffnen (S3 bis S11) der transferierten Datei im zweiten Speichermedium auf der Basis der gelesenen Zugriffsinformation, und Lesen (SR1–SR12) der Daten von der geöffneten Datei und Laden derselben in einen vom Anwendungsprogramm zugewiesenen Bereich des Speichers (12).
  14. Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsverfahren nach Anspruch 13, wobei der Datenprozessor (10) eine Migrations-Priorität auf der Basis eines vorbestimmten Standards für auf dem ersten Speichermedium gespeicherte mehrere Dateien vorbestimmt und die Migration ab der Datei mit der höchsten Priorität ausführt.
  15. Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsverfahren nach Anspruch 13 oder 14, wobei eine im ersten Speichermedium (13) gespeicherte Datei ein Informationsgebiet zum Speichern von Datei-Managementinformation und ein Datengebiet zum Speichern von Daten aufweist, und die Migration ein Transferieren der Daten des Datengebiets zum zweiten Speichermedium (20) und Erzeugen einer Informationsdatei im ersten Speichermedium aufweist.
  16. Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsverfahren nach Anspruch 15, außerdem aufweisend einen Schritt eines Aufmachens des Datengebiets der Datei auf dem ersten Speichermedium (13) nach Erzeugung der Informationsdatei.
  17. Daten-Speicherungs- und -Wiedergewinnungsverfahren nach Anspruch 13, 14, 15 oder 16, wobei die Migration eine die transferierten Daten und Zugriffsinformation zu den Daten im zweiten Speichermedium (20) enthaltende Datei bildet.
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