DE69838166T2 - Vorrichtung und Verfahren zum Zusammenbau einer Halbleiteranordnung - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum Zusammenbau einer Halbleiteranordnung Download PDF

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    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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  • Container, Conveyance, Adherence, Positioning, Of Wafer (AREA)
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Zusammenbauen einer Halbleitervorrichtung, die eine Positionierung und Befestigung eines Halbleiterelements an einem Substrat umfassen.
  • Es wurden zahlreiche Halbleitervorrichtungen verwendet, bei denen ein Halbleiterelement, wie eine Photodiode oder eine Laserdiode, auf einem Substrat befestigt wird. Um eine derartige Halbleitervorrichtung zu erhalten, ist es nötig, das Halbleiterelement relativ zum Substrat an einer bestimmten Position zu positionieren und zu befestigen. Bei einem zuvor in Erwägung gezogenen Verfahren zum Zusammenbauen einer Halbleitervorrichtung sind auf dem Substrat Positionierungsmarkierungen vorgesehen, das Halbleiterelement wird auf das Substrat bewegt, und das Halbleiterelement wird durch derartiges Bewegen des Halbleiterelements relativ zu dem Substrat positioniert, dass die Unterseite einer Seite des Halbleiterelements über die Positionierungsmarkierungen gelegt wird.
  • Ein derartiges, zuvor in Erwägung gezogenes Verfahren hat jedoch die Nachteile, dass die Positionierungsmarkierungen von dem Halbleiterelement verdeckt werden und nicht sichtbar sind, wenn sich das Halbleiterelement einer Zielposition nähert, so dass es schwierig ist, die Positionierung des Halbleiterelements in kurzer Zeit mit guter Genauigkeit zu erzielen. Wenn die Positionierungsmarkierung an eine Position vor der Zielposition des Halbleiterelements versetzt wird, ist die Positionierungsmarkierung leicht zu sehen, doch die Positionierung des Halbleiterelements kann nicht genau erfolgen.
  • Überdies steht die untere Oberfläche des Halbleiterelements nicht immer in engem Kontakt mit der Oberfläche des Substrats, und es ist erforderlich, die Positionierung des Halbleiterelements in einem Zustand auszuführen, in dem ein Spalt zwischen der unteren Oberfläche des Halbleiterelements und der Oberfläche des Substrats vorhanden ist. Wenn die Positionierung des Halbleiterelements ausgeführt wird, während das Halb leiterelement und das Substrat überwacht werden, sind daher weder die untere Oberfläche des Halbleiterelements noch die Oberfläche des Substrats im Fokus, so dass es schwierig ist, das Halbleiterelement durch gleichzeitiges Überwachen sowohl des Substrats als auch des Halbleiterelements zu positionieren. Überdies ist es schwierig, das Halbleiterelement rasch zu einer Zielposition zu bewegen, daher ist es nicht möglich, die Halbleiterelemente automatisch zu positionieren.
  • Eine zuvor in Erwägung gezogene Vorrichtung ist in dem US-Patent Nr. 3,903,363 beschrieben.
  • Es ist wünschenswert, eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Zusammenbauen einer Halbleitervorrichtung zu schaffen, durch die ein Halbleiterelement zuverlässig und rasch relativ zu einem Substrat positioniert werden kann.
  • Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung zum Zusammenbauen einer Halbleitervorrichtung geschaffen mit
    einer Bühne mit einer Substrattragefläche zum Tragen eines Substrats,
    einem Trageelement zum Transportieren des Halbleiterelements zu einer Position auf einem oder in der Nähe eines Substrats, das von der Bühne getragen wird;
    einer Mikroskopeinheit, die in einem ersten Neigungswinkel von weniger als 90° in Bezug auf die Substrattragefläche der Bühne angeordnet ist;
    einer Gegenbeleuchtungseinheit, die an einer der Mikroskopeinheit gegenüberliegenden Seite einer Senkrechten zur Substrattragefläche der Bühne und in einem zweiten Neigungswinkel von weniger als 90° in Bezug auf ihre Substrattragefläche angeordnet ist;
    einer Kamera, die an einer Bilderzeugungsposition der Mikroskopeinheit angeordnet ist; und
    einer Bildverarbeitungseinheit, die mit der Kamera verbunden ist;
    dadurch gekennzeichnet, dass die Mikroskopeinheit eine koaxiale Beleuchtungseinheit aufweist, die zum Beleuchten einer Seitenfläche eines Halbleiterelements angeordnet ist, das auf einem Substrat angeordnet ist, das von der Tragefläche der Bühne getragen wird, wobei sich die Seitenfläche in einer Richtung von der Tragefläche nach außen erstreckt und die koaxiale Beleuchtungseinheit (20) so angeordnet ist, dass sie Licht in einer Richtung abgibt, die koaxial mit der Mikroskopeinheit (22) ist.
  • Mit einer derartigen Vorrichtung ist es möglich, ein Bild einer auf dem Substrat vorgesehenen Positionierungsmarkierung und ein Bild einer Reflektion der von einer Seitenfläche eines Halbleiterelements reflektierten Positionierungsmarkierung zu erhalten, die Positionsbeziehung zwischen dem Halbleiterelement und dem Substrat zu berechnen und das Halbleiterelement genau und rasch relativ zum Substrat zu positionieren.
  • Vorzugsweise weist die Bühne eine Heizeinrichtung auf, so dass das Halbleiterelement auf das Substrat gelötet werden kann.
  • Vorzugsweise weist das Substrat mindestens eine Positionierungsmarkierung auf. Ferner ist die Kamera vorzugsweise zur Aufnahme eines Bilds mindestens einer Positionierungsmarkierung und eines Bilds einer Reflektion mindestens einer Positionierungsmarkierung geeignet, die von einer Seitenfläche des Halbleiterelements reflektiert wird, um so die Positionsbeziehung zwischen dem Bild mindestens einer Positionierungsmarkierung und dem Bild der Reflektion mindestens einer Positionierungsmarkierung zu ermitteln. Die Positionierung des Halbleiterelements auf dem Substrat kann dann nach Maßgabe der auf diese Weise ermittelten Positionsbeziehung erfolgen.
  • Vorzugsweise umfasst die Vorrichtung zum Zusammenbauen eines Halbleiterelements ferner: eine Berechnungseinrichtung zum Berechnen einer Positionsbeziehung zwischen dem Substrat und dem Halbleiterelement anhand der Positionsbeziehung zwischen dem Bild mindestens einer Positionierungsmarkierung und dem Bild ihrer Reflektion und eine Bewegungseinrichtung zum Bewegen von zumindest entweder der Bühne oder dem Trageelement nach Maßgabe der Berechnungseinrichtung.
  • Vorzugsweise ist mindestens eine Positionierungsmarkierung kreisförmig. Alternativ kann mindestens eine Positionierungsmarkierung eine spezifische Form aufweisen, die in dem Substrat ausgebildet ist. Alternativ kann mindestens eine Positionierungsmarkierung aus einem Material ausgebildet sein, das sich hinsichtlich des Reflektionsvermögens von einem Material des vorstehend erwähnten Substrats unterscheidet.
  • Vorzugsweise weist das Substrat zwei Positionierungsmarkierungen auf. Ferner weist das Substrat wünschenswerter Weise eine lineare Struktur auf, die sich von der mindestens einen Positionierungsmarkierung unterscheidet.
  • Ein Verfahren zum Zusammenbauen eines Halbleiterelements umfasst die Schritte: Aufnehmen eines Bilds mindestens einer Positionierungsmarkierung, die auf einem Substrat ausgebildet ist, das auf einer Bühne getragen wird, und eines Bilds einer Reflektion mindestens einer Positionierungsmarkierung, die von einer Seitenfläche des Halbleiterelements reflektiert wird, das auf dem oder in der Nähe des Substrats angeordnet ist, Ermitteln einer Positionsbeziehung zwischen dem Bild mindestens einer Positionierungsmarkierung und dem Bild der Reflektion mindestens einer Positionierungsmarkierung und Positionieren des Halbleiterelements relativ zum Substrat nach Maßgabe der Positionsbeziehung zwischen ihnen.
  • Auch in diesem Fall kann die Positionierung eines Halbleiterelements relativ zu einem Substrat akkurat und rasch erfolgen, indem ein Bild einer auf dem Substrat vorgesehenen Posi tionierungsmarkierung und ein Bild einer Reflektion der von einer Seitenfläche eines Halbleiterelements reflektierten Positionierungsmarkierung aufgenommen werden und anschließend die Positionsbeziehung zwischen dem Halbleiterelement und dem Substrat berechnet wird.
  • Vorzugsweise umfasst der Schritt des Aufnehmens des Bilds mindestens einer auf dem Substrat ausgebildeten Positionierungsmarkierung das Aufnehmen des Bilds mittels einer Kamera durch eine Mikroskopeinheit bei schräger Bestrahlung des Substrats mit Beleuchtungslicht von einer Gegenbeleuchtungseinheit, die zur Substrattragefläche der Bühne geneigt angeordnet ist, wobei die Mikroskopeinheit in Bezug auf eine Senkrechte zur Substrattragefläche der Bühne auf der der Gegenbeleuchtungseinheit gegenüberliegenden Seite und zu einer Substrattragefläche der Bühne geneigt angeordnet ist.
  • Vorzugsweise umfasst der Schritt des Aufnehmens eines Bilds mindestens einer Positionierungsmarkierung und eines Bilds der Reflektion mindestens einer von einer Seitenfläche des Halbleiterelements reflektierten Positionierungsmarkierung einen Schritt des Aufnehmens der Bilder mittels einer Kamera durch eine Mikroskopeinheit bei schräger Bestrahlung des Substrats mit Beleuchtungslicht von einer koaxialen Beleuchtungseinheit, die in der Mikroskopeinheit vorgesehen ist.
  • Vorzugsweise umfasst das Verfahren ferner den Schritt des Berechnens einer Positionsbeziehung zwischen dem Substrat und dem Halbleiterelement anhand der Positionsbeziehung zwischen dem Bild mindestens einer Positionierungsmarkierung und dem Bild der Reflektion mindestens einer Positionierungsmarkierung und des Bewegens zumindest entweder der Bühne oder des Trageelements, das das Halbleiterelement trägt, nach Maßgabe des Ergebnisses der Berechnung. Vorzugsweise umfasst das Verfahren ferner den Schritt des Berechnens des Abstands zwischen dem Substrat und dem Halbleiterelement und eines Drehwinkels des Halbleiterelements in Bezug auf das Substrat anhand des Bilds mindestens einer Positionierungsmarkierung und der Reflektion.
  • Vorzugsweise umfasst der Schritt des Aufnehmens des Bilds mindestens einer Positionierungsmarkierung und des Bilds ihrer Reflektion die Schritte: Aufnehmen der Bilder von zwei Positionierungsmarkierungen und der Bilder ihrer Reflektionen und Berechnen eines Abstands zwischen dem Substrat und dem Halbleiterelement, eines Drehwinkels des Substrats und eines Drehwinkels des Halbleiterelements in Bezug auf das Substrat, der auf einem Winkel zwischen einer geraden Linie, die durch die beiden Positionierungsmarkierungen verläuft, die auf dem Substrat ausgebildet sind, und einer geraden Linie basiert, die durch die Reflektionen der beiden Positionierungsmarkierungen verläuft, anhand der beiden Positionierungsmarkierungen und ihrer Reflektionen. Vorzugsweise umfasst das Verfahren ferner die Schritte: Einstellen einer Position des Halbleiterelements in einer zu einer seiner Seiten parallelen Richtung entsprechend mindestens einer auf dem Halbleiterelement vorgesehenen Markierung und einer Position der mindestens einen darauf vorgesehenen Positionierungsmarkierung.
  • Vorzugsweise weist das Substrat eine lineare Struktur auf, die sich von der einen Positionierungsmarkierung unterscheidet, und eine Position des Halbleiterelements wird durch vorheriges Überprüfen einer Positionsbeziehung zwischen der einen Positionierungsmarkierung und der linearen Struktur und anschließendes Einstellen der Position des Halbleiterelements nach Maßgabe der Positionsbeziehung zwischen ihnen eingestellt, wenn mindestens eine Positionierungsmarkierung von dem Halbleiterelement verdeckt wird, wenn das Halbleiterelement auf einer Zielposition platziert wird.
  • Nun wird beispielhaft auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen.
  • 1 ist eine Ansicht, die eine Vorrichtung zum Zusammenbauen einer Halbleitervorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • 2 ist eine Ansicht, die den Fall darstellt, in dem die Gegenbeleuchtungseinheit verwendet wird, wenn sich kein Halbleiterelement auf dem Substrat befindet;
  • 3 ist eine Ansicht, die einen Fall darstellt, in dem die koaxiale Beleuchtungseinheit verwendet wird, wenn sich ein Halbleiterelement auf dem Substrat befindet;
  • 4 ist eine Ansicht, die ein Beispiel des mit einer Positionierungsmarkierung versehenen Substrats darstellt;
  • 5 ist eine Ansicht, die ein Beispiel eines Falls darstellt, in dem das Halbleiterelement zu einer Seite des Substrats geneigt auf dem Substrat platziert ist;
  • 6 ist eine schematische Draufsicht des Substrats und des Halbleiterelements;
  • 7 ist eine schematische Seitenansicht des Substrats und des Halbleiterelements im Querschnitt;
  • 8 ist eine Ansicht, die ein Bild der Positionierungsmarkierung und ein Bild ihrer Reflektion darstellt, die von einer in der Vorrichtung gemäß 1 enthaltenen Bildverarbeitungseinheit aufgenommen werden;
  • 9 ist eine vergrößerte Ansicht eines Teils von 8;
  • 10 ist eine Ansicht, die ein Beispiel eines Falls darstellt, in dem zwei Positionierungsmarkierungen auf dem Substrat angeordnet sind;
  • 11 ist eine Ansicht, die ein Beispiel eines Falls darstellt, in dem zwei Markierungen, die jeweils durch konkave Teile gebildet werden, an einem seitlichen Abschnitt des Substrats vorgesehen sind;
  • 12 ist eine Draufsicht, die eine mögliche Form der auf dem Substrat vorgesehenen Positionierungsmarkierung darstellt;
  • 13 ist eine 12 entsprechende Schnittansicht;
  • 14 ist eine perspektivische Ansicht, die eine weitere mögliche Form der auf dem Substrat vorgesehenen Positionierungsmarkierung darstellt;
  • die 15A bis 15C sind Ansichten, die ein Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellen;
  • die 16A bis 16C sind Ansichten, die die Schritte darstellen, die auf die Schritte gemäß 15C folgen;
  • 17 ist eine Ansicht, die ein Beispiel eines Verfahrens zur Erkennung der Position einer linearen Struktur darstellt;
  • 18 ist eine Ansicht, die ein weiteres Beispiel eines Verfahrens zur Erkennung der Position einer linearen Struktur darstellt;
  • 19 ist eine Ansicht, die noch ein weiteres Beispiel eines Verfahrens zur Erkennung der Position einer linearen Struktur darstellt; und
  • 20 ist eine Ansicht, die noch ein weiteres Beispiel eines Verfahrens zur Erkennung der Position einer linearen Struktur darstellt.
  • 1 zeigt eine Vorrichtung zum Zusammenbauen einer Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Vorrichtung 10 kann zur Erzeugung einer Halbleitervorrichtung durch Befestigen eines Halbleiterelements 12 an einem Substrat 14 betrieben werden. Das Halbleiterelement 12 ist ein Halbleiterchip, wie beispielsweise eine Photodiode oder eine Laserdiode, und das Substrat 14 ist beispielsweise ein Siliciumsubstrat.
  • Die Vorrichtung 10 weist eine Bühne 16 auf, auf der das Substrat 14 platziert wird, und ein Trageelement 18 zum Transportieren des Halbleiterelements 12 auf das von der Bühne 16 getragene Substrat 14. Die Bühne 16 kann entlang der X-, der Y- und der Z-Achse bewegt werden und weist eine darin vorgesehene (nicht dargestellte) Heizvorrichtung auf, so dass das Halbleiterelement 12 durch Einfüllen von Lötmittel zwischen das Halbleiterelement 12 und das Substrat 14 auf das Substrat 14 gelötet werden kann. Das Trageelement 18 umfasst einen Arm 18 und ist in der Richtung der Z-Achse beweglich und in der Richtung eines Winkels θ um die Z-Achse drehbar. Werner weist das Trageelement 18 an seinem vorderen Endabschnitt eine Anziehungseinrichtung auf, die so betätigt werden kann, dass sie das Halbleiterelement 12 anzieht.
  • Die Vorrichtung 10 ist ferner mit einer Mikroskopeinheit 22 mit einer koaxialen Beleuchtungseinheit 20, einer Gegenbeleuchtungseinheit 24, einer an einer Bilderzeugungsposition der Mikroskopeinheit 22 platzierten CCD-Kamera 26 und einer mit der CCD-Kamera 26 verbundenen Bildverarbeitungseinheit 28 versehen. Überdies sind ein Monitor 30, eine Hauptsteuerung 32 und eine Bühnensteuerung 34 in der Fertigungsvorrichtung 10 vorgesehen. Die Hauptsteuerung 32 dient der Steuerung der gesamten Vorrichtung. Die Bühnensteuerung 34 steuert die Bewegung der Bühne 16 und des Trageelements 18.
  • Die Mikroskopeinheit 22 mit der koaxialen Beleuchtungseinheit 20 ist zur Substrattragefläche der Bühne 16 geneigt angeordnet, und die Gegenbeleuchtungseinheit 24 ist auf der der Mikroskopeinheit 22 gegenüberliegenden Seite in Bezug auf eine Senkrechte N zur Substrattragefläche der Bühne 16 geneigt und zu ihrer Substrattragefläche geneigt angeordnet. Die Mikroskopeinheit 22 ist in einem Anhebungswinkel α zur Substrattragefläche der Bühne 16 angeordnet. Die Gegenbeleuchtungseinheit 24 ist auf der der Mikroskopeinheit 22 entgegengesetzten Seite in einem Anhebungswinkel α zur Substrattragefläche der Bühne 16 angeordnet. Die koaxiale Beleuchtungseinheit 20 enthält einen halbdurchlässigen Spiegel 20a, der in der Trommel der Mikroskopeinheit 22 angeordnet ist.
  • 2 stellt einen Fall dar, in dem die Gegenbeleuchtungseinheit 24 verwendet wird, wenn sich kein Halbleiterelement 12 auf dem Substrat 14 befindet. Das von der Gegenbeleuchtungseinheit 24 emittierte Beleuchtungslicht wird von der Oberfläche des Substrats 14 der Bühne 16 regelmäßig reflektiert und dann auf die Mikroskopeinheit 22 gelenkt. Das Beleuchtungslicht passiert dann den halbdurchlässigen Spiegel 20a und bewegt sich zur CCD-Kamera 26. Das von der CCD-Kamera 26 aufgenommene Bild wird von der Bildverarbeitungseinheit 28 verarbeitet.
  • 3 stellt einen Fall dar, in dem die koaxiale Beleuchtungseinheit 20 verwendet wird, wenn sich das Halbleiterelement 12 auf dem Substrat 14 befindet. Das von der koaxialen Beleuchtungseinheit 20 emittierte Beleuchtungslicht wird von dem halbdurchlässigen Spiegel 20a reflektiert und bewegt sich dann in der Trommel der Mikroskopeinheit 22 zu dem von der Bühne 16 getragenen Substrat 14. Das Beleuchtungslicht wird von der Oberfläche des von der Bühne 16 getragenen Substrats 14 und einer Seitenfläche des Halbleiterelements 12 reflektiert und zur Mikroskopeinheit 22 gelenkt. Das Licht passiert den halbdurchlässigen Spiegel 20a und gelangt dann zur CCD-Kamera 26. Ein von der CCD-Kamera 26 aufgenommenes Bild wird von der Bildverarbeitungseinheit 28 verarbeitet.
  • 4 zeigt ein Beispiel des Substrats 14 mit einer Positionierungsmarkierung 36. Wenn das Substrat 14 und das Halbleiterelement 12 in einer schrägen Richtung betrachtet werden, sind die Positionierungsmarkierung 36 und eine Reflektion (ein Bild) 38 der von einer Seitenfläche des Halbleiterelements 12 reflektierten Positionierungsmarkierung 36 zu erkennen. Die Reflektion 38 der Positionierungsmarkierung 36 wird nämlich auf der Seitenfläche des Halbleiterelements 12 gebildet, da die Spaltebene des Kristalls des Halbleiterelements 12 als Spiegel wirkt. 5 stellt einen Fall dar, in dem das Halbleiterelement 12 so auf dem Substrat 14 angeordnet ist, dass es in einem Winkel zum Substrat 14 geneigt ist.
  • Bei einem Fertigungsvorgang wird das Substrat 14 auf der Bühne 16 angeordnet, worauf die Positionierung des Substrats 14 darauf erfolgt. In diesem Fall erfolgt die Positionierung des Substrats 14, während sich kein Halbleiterelement 12 auf oder in der Nähe des Substrats 14 befindet, wie in 2 dargestellt, durch Überwachen der Oberfläche des Substrats 14 durch die Mikroskopeinheit 22 unter Verwendung der Gegenbeleuchtungseinheit 24 und Aufnehmen des Bilds der Positionierungsmarkierung 36 auf dem Substrat 14 unter Verwendung der CCD-Kamera 26.
  • Das Trageelement 18 wird dann betätigt, um das Halbleiterelement 12 auf das Substrat 14 zu bewegen. Diesmal wird die koaxiale Beleuchtungseinheit 20 verwendet, wie in 3 dargestellt. Die Positionierungsmarkierung auf der Oberfläche des Substrats 14 und die Reflektion 38 der Positionierungsmarkierung 36 auf der Seitenfläche des Halbleiterelements 12 werden von der Mikroskopeinheit 22 überwacht, und ein Bild 36a (siehe 8) der Positionierungsmarkierung 36 und ein Bild 38a (siehe 8) der Reflektion 38 werden von der CCD-Kamera 26 aufgenommen.
  • 6 ist eine Draufsicht des Substrats 14 und des Halbleiterelements 12. 7 ist eine seitliche Schnittansicht des Substrats 14 und des Halbleiterelements 12. Gleichzeitig gibt die Richtung A eine Richtung an, in der das Substrat 14 von vorn betrachtet wird. In diesem Fall wird davon ausgegangen, dass zwischen dem Substrat 14 und der Seitenfläche 12a des Halbleiterelements 12 der Winkel θ gebildet wird und dass der Abstand zwischen der Positionierungsmarkierung 36 und der Seitenfläche 12a des Halbleiterelements 12 in der Richtung A R ist.
  • Die 8 und 9 sind Ansichten des Substrats 14 und des Halbleiterelements 12 aus einer nach oben geneigten Richtung betrachtet. Die 8 und 9 zeigen nämlich das Bild 36a der Positionierungsmarkierung 36 und das Bild 38a der Reflektion 38, die die Bildverarbeitungseinheit 28 erhält (und die daher auf dem Bildschirm des Monitors 30 angezeigt werden), wenn die Mikroskopeinheit 22 in der Richtung A gemäß 6 und in der Richtung gemäß 7 angeordnet ist. Der Abstand „m" zwischen dem Bild 36a der Positionierungsmarkierung 36 und dem Bild 38a der Reflektion 38 in der Richtung der X-Achse und der Abstand „L" zwischen ihnen in der Richtung der Y-Achse können direkt anhand dieser auf dem Bildschirm angezeigten Bilder ermittelt werden. Ferner kann auch der zwischen dem Substrat 14 und der Seitenfläche 12a des Halbleiterelements 12 gebildete Winkel θ' direkt anhand des auf dem Bildschirm angezeigten Bilds ermittelt werden. Zwischen den Abständen „m" und „L" und dem Winkel θ' bestehen die folgenden, in den 8 und 9 dargestellten und zwischen dem Abstand „R" und dem Winkel θ die in 6 dargestellten Beziehungen. m = Rsin2θ (1) L = R(1 + cos2θ)sinα (2) θ' = arcTan(sinθsinα/cosθ) (3)
  • Diese Gleichungen werden für R und θ wie folgt gelöst: R = (L + m2sin2α/L) (2sinα) (4) θ = arcTan(msinα/L) (5)
  • Diese Beziehungen sind in der Hauptsteuerung 32 gespeichert. Daher können R und θ durch Ermitteln von m, L und θ' durch Bildverarbeitung sofort ermittelt werden. Daher ist es möglich, das Halbleiterelement 12 durch Bewegen oder Einstellen des Halbleiterelements 12 in Bezug auf das Substrat 14 um eine vorgegebene Strecke in der Richtung A gemäß 6 und durch sein Drehen um einen Winkel θ wie gewünscht zu positionieren. Gleichzeitig ist die vorstehend ausgeführte Berechnung ein Beispiel für die Positionierung des Halbleiterelements auf der X-Y-Ebene, die auszuführen ist, wenn das Halbleiterelement 12 mit dem Substrat 14 in Kontakt steht.
  • Falls es erforderlich ist, die Positionierung des Halbleiterelements 12 in der zur Richtung A senkrechten Richtung auszuführen, sollten geeignete Markierungen an der Seitenfläche 12a des Halbleiterelements 12 vorgesehen sein. 11 zeigt beispielsweise ein Beispiel, bei dem zwei Markierungen 40, die jeweils durch konkave Abschnitte gebildet werden, in der Seitenfläche (dem seitlichen Abschnitt) 12a des Halbleiterelements 12 vorgesehen sind. Die Positionierung des Halbleiterelements 12 in der zur Richtung A senkrechten Richtung kann durch Ermitteln des Abstands „d" zwischen dem Mittelpunkt 40 zwischen den beiden Markierungen und der Positionierungsmarkierung 36 erfolgen. Ferner kann die Positionierung des Halbleiterelements 12 in der X-Y-Ebene bei mit einem geringfügigen Spalt zwischen dem Halbleiterelement 12 und dem Substrat 14 über dem Substrat 14 angeordnetem Halbleiterelement 12 ausgeführt werden.
  • Nach Beendigung der Positionierung des Halbleiterelements 12 in Bezug auf das Substrat 14 wird die in der Bühne 16 vorgesehene Heizvorrichtung betätigt, um das Halbleiterelement 12 auf das Substrat 14 zu löten. Das Lötmittel kann vorab auf die Oberfläche des Substrats 14 aufgebracht oder alternativ in einen Hohlraum zwischen dem Halbleiterelement 12 und dem Substrat 14 gefüllt werden.
  • 10 zeigt ein Beispiel, bei dem zwei Positionierungsmarkierungen 36A und 36B auf dem Substrat 14 vorgesehen sind. Die reflektierten Bilder 38A und 38B der beiden Positionierungsmarkierungen 36A und 36B werden an der Seitenfläche 12a des Halbleiterelements 12 gebildet bzw. sind dort zu erkennen. Bei diesem Beispiel können der Mittelpunkt 36C zwischen den Positionierungsmarkierungen 36A und 36B, die durch die Positionierungsmarkierungen 36A und 36B verlaufende, gerade Linie 36D, der Mittelpunkt 38C zwischen den reflektierten Bildern 38A und 38B und die durch die reflektierten Bilder 38A und 38B verlaufende, gerade Linie 38D ermittelt werden. Der Drehwinkel θ' kann anhand der Beziehung zwischen den geraden Linien 36D und 38D ermittelt werden. Der Abstand zwischen dem Halbleiterelement 12 und der Positionierungsmarkierung kann anhand des Abstands zwischen den Mittelpunkten 36C und 38C ermittelt werden.
  • Vorzugsweise ist die auf dem Substrat 14 ausgebildete Positionierungsmarkierung 36 kreisförmig, wie in 12 gezeigt. Als Ergebnis der Kreisform der Positionierungsmarkierung 36 hat die beobachtete Positionierungsmarkierung 36 unabhängig vom Drehwinkel des Halbleiterelements 12 und des Substrats 14 die gleiche Form. Dadurch wird die Erkennung der Positionierungsmarkierung erleichtert.
  • Vorzugsweise ist die Positionierungsmarkierung 36 des Substrats 14 in einer spezifischen Form auf dem Substrat 14 ausgebildet, wie in 13 dargestellt. Bei dem Beispiel gemäß 13 weist die Positionierungsmarkierung eine konkave Kreisform auf. Eine derartige Positionierungsmarkierung kann zuverlässig und leicht durch Ätzen des Substrats 14 erzeugt werden. Im Übrigen kann die Positionierungsmarkierung eine konvexe Form aufweisen.
  • 14 zeigt ein weiteres Beispiel der Positionierungsmarkierung 36. In diesem Fall ist die Positionierungsmarkierung 36 aus einem Material oder in einer Form ausgebildet, das bzw. die sich hinsichtlich des Reflektionsvermögens von einem Material bzw. einer Form des Substrats 14 unterscheidet. Die Positionierungsmarkierung 36 ist nämlich aus einem Material bzw. in einer Form mit einem höheren oder niedrigeren Reflektionsvermögen als dem bzw. der des Substrats 14 ausgebildet. Daher weist das Bild der Positionierungsmarkierung einen hohen Kontrast auf, wodurch die Erkennung der Positionierungsmarkierung erleichtert wird.
  • Die 15A bis 20 zeigen eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Auch bei dieser Ausführungsform wird die Vorrichtung zur Herstellung von Halbleitern gemäß
  • 1 verwendet. Diese Ausführungsform ist in einem Fall vorteilhaft, in dem die Positionierungsmarkierung 36 an einer derartigen Position auf dem Substrat 14 ausgebildet ist, dass die Markierung 36 von dem Halbleiterelement 12 verdeckt wird. Das Substrat 14 weist eine lineare Struktur 42 auf, die sich von der kreisförmigen Positionierungsmarkierung 36 unterscheidet. Bei dieser Ausführungsform wird die lineare Struktur 42 unter Verwendung einer Grenze zwischen Oberflächenstrukturen des Substrats 14 gebildet.
  • Bei der Herstellung einer Halbleitervorrichtung werden die auf dem Substrat 14 ausgebildeten kreisförmigen Positionierungsmarkierungen 36 erkannt, wie in 15A dargestellt. Überdies wird die auf dem Substrat 14 vorgesehene lineare Struktur 42 erkannt, wie in 15B dargestellt. Dann wird der Abstand „e" zwischen der kreisförmigen Positionierungsmarkierung 36 und der linearen Struktur 42 ermittelt. Als nächstes wird das Halbleiterelement 12 auf dem Substrat 14 angeordnet, wie in 15C dargestellt. Das Halbleiterelement 12 wird auf ähnliche Weise, wie im vorhergehenden Fall, nach Maßgabe der Beziehung zwischen dem Bild der kreisförmigen Positionierungsmarkierung 36 und dem Bild ihrer Reflektion vorübergehend an einer Position positioniert, an der die kreisförmigen Positionierungsmarkierungen 36 erkennbar sind. Zu diesem Zeitpunkt wird die Drehung des Halbleiterelements 12 korrigiert.
  • Ferner wird das Halbleiterelement 12 an eine Position bewegt, die annähernd eine Zielposition ist, wie in 16A dargestellt. Zu diesem Zeitpunkt werden die kreisförmigen Positionierungsmarkierungen 36 von dem Halbleiterelement 12 ver deckt. Anschließend wird der Abstand „f" zwischen der Seitenfläche 12a des Halbleiterelements 12 und der linearen Struktur 42 ermittelt, wie in 16B dargestellt. Als nächstes wird das Halbleiterelement 12 um eine Strecke g = e – f weiter bewegt, wie in 16C dargestellt.
  • Bei diesem Fertigungsverfahren kann die Positionierung oder Justierung des Halbleiterelements 12 selbst dann durch Messen von Daten, die die Positionsbeziehung zwischen jeder kreisförmigen Positionierungsmarkierung 36 und der linearen Struktur 42 repräsentieren, bevor die kreisförmigen Positionierungsmarkierungen 36 verdeckt werden, und anschließendes Einstellen der Position des Halbleiterelements 12 in Bezug auf die lineare Struktur 42 überprüft werden, wenn die kreisförmigen Positionierungsmarkierungen 36 von dem Halbleiterelement 12 verdeckt werden. Ferner erfolgt die Erkennung der linearen Struktur 42 bei jedem Substrat, wodurch ungeachtet der Form der linearen Struktur 42 eine hoch genaue Positionierung des Halbleiterelements erzielt werden kann.
  • Die 17 bis 20 zeigen Beispiele von Verfahren zur Erkennung der Position der linearen Struktur 42.
  • Gemäß 17 wird der Schnittpunkt zwischen der linearen Struktur 42 und der auf dem Bildschirm festgelegten geraden Linie 44 erkannt.
  • Gemäß 18 wird der Schnittpunkt zwischen der linearen Struktur 42 und der durch die Mitte der kreisförmigen Positionierungsmarkierung 36 verlaufenden, geraden Linie 46 erkannt.
  • Gemäß 19 sind lineare Erkennungsmarkierungen 48 an Positionen ausgebildet, an denen sich die linearen Erkennungsmarkierungen 48 jeweils mit der linearen Struktur 42 schneiden. Daher wird der Schnittpunkt zwischen der linearen Struktur 42 und der linearen Erkennungsmarkierung 48 erkannt.
  • Gemäß 20 sind mehrere Erkennungsmarkierungen 50 ausgebildet, die sich hinsichtlich der Form und der Position von einander unterscheiden. Ferner wird die relative Position der linearen Struktur 42 und jeder der Markierungen 50 erkannt. Überdies wird der Durchschnitt der erkannten relativen Positionen ermittelt.
  • Wie vorstehend beschrieben, kann bei den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung die hoch präzise Einstellung und Positionierung von Halbleiterelementen auf einem Substrat in kurzer Zeit erzielt werden. Ferner ist eine Markierung zur Einstellung auf dem Substrat ausgebildet, und daher besteht nicht die Notwendigkeit, an einem kleinen Halbleiterelement einen Markierungsbereich vorzusehen. Dementsprechend ist die auf das Halbleiterelement aufgebrachte Belastung gering. Überdies kann eine Einstellposition selbst bei verdeckter Markierung überprüft werden.

Claims (9)

  1. Vorrichtung zum Zusammenbauen einer Halbleitervorrichtung mit einer Bühne (16) mit einer Substrattragefläche zum Tragen eines Substrats (14); einem Halteelement (18) zum Transportieren des Halbleiterelements (12) zu einer Position auf einem oder in der Nähe eines Substrats (14), das von der Bühne (16) getragen wird; einer Mikroskopeinheit (22), die in einem ersten Neigungswinkel von weniger als 90° in Bezug auf die Substrattragefläche der Bühne (16) angeordnet ist; einer Gegenbeleuchtungseinheit (24), die an einer der Mikroskopeinheit (22) gegenüberliegenden Seite einer Senkrechten zur Substrattragefläche der Bühne (16) und in einem zweiten Neigungswinkel von weniger als 90° in Bezug auf ihre Substrattragefläche angeordnet ist; einer Kamera (26), die an einer Bilderzeugungsposition der Mikroskopeinheit (22) angeordnet ist; und einer Bildverarbeitungseinheit (28), die mit der Kamera (26) verbunden ist; dadurch gekennzeichnet, dass die Mikroskopeinheit (22) eine koaxiale Beleuchtungseinheit (20) aufweist, die zum Beleuchten einer Seitenfläche eines Halbleiterelements (12) angeordnet ist, das auf einem Substrat (14) angeordnet ist, das von der Tragefläche der Bühne (16) getragen wird, wobei sich die Seitenfläche in einer Richtung von der Tragefläche nach außen erstreckt und die koaxiale Beleuchtungseinheit (20) so angeordnet ist, dass sie Licht in einer Richtung abgibt, die koaxial mit der Mikroskopeinheit (22) ist.
  2. Vorrichtung zum Zusammenbauen einer Halbleitervorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Bühne (16) eine Heizeinrichtung zum Ermöglichen eines Lötens eines Halbleiterelements (12) auf ein Substrat (14) aufweist.
  3. Vorrichtung zum Zusammenbauen einer Halbleitervorrichtung nach Anspruch 1, bei der ein derartiges Substrat (14) mindestens eine Positionierungsmarkierung (36) aufweist, wobei die Kamera (26) zur Aufnahme eines Bilds (36a) der mindestens einen Positionierungsmarkierung (36) und eines Bilds (38a) einer Reflektion (38) der mindestens einen Positionierungsmarkierung geeignet ist, die von einer derartigen Seitenfläche des Halbleiterelements (12) reflektiert wird, wodurch eine Positionsbeziehung zwischen dem Bild (36a) der mindestens einen Positionierungsmarkierung (36) und dem Bild (38a) der Reflektion (38) der mindestens einen Positionierungsmarkierung (36) ermittelt wird, um eine Positionierung des Halbleiterelements (12) auf dem Substrat (14) nach Maßgabe der Positionsbeziehung zwischen dem Bild (36a) der mindestens einen Positionierungsmarkierung (36) und dem Bild (38a) der Reflektion der mindestens einen Positionierungsmarkierung (36) zu ermöglichen.
  4. Vorrichtung zum Zusammenbauen einer Halbleitervorrichtung nach Anspruch 3, die ferner umfasst: eine Berechnungseinrichtung (32) zum Berechnen einer Positionsbeziehung zwischen dem Substrat (14) und dem Halbleiterelement (12) anhand der Positionsbeziehung zwischen dem Bild der mindestens einen Positionierungsmarkierung (36) und dem Bild (38a) ihrer Reflektion (38); und eine Bewegungseinrichtung (34) zum Bewegen von zumindest entweder der Bühne (16) oder dem Trageelement (18) nach Maßgabe der Berechnungseinrichtung (32).
  5. Vorrichtung zum Zusammenbauen einer Halbleitervorrichtung nach Anspruch 3, bei der die mindestens eine Positionierungsmarkierung (36) kreisförmig ist.
  6. Vorrichtung zum Zusammenbauen einer Halbleitervorrichtung nach Anspruch 3, bei der die mindestens eine Positionierungsmarkierung (36) eine spezifische Form aufweist, die auf dem Substrat (14) ausgebildet ist.
  7. Vorrichtung zum Zusammenbauen einer Halbleitervorrichtung nach Anspruch 3, bei der die mindestens eine Positionierungsmarkierung (36) aus einem Material ausgebildet ist, das sich hinsichtlich des Reflektionsvermögens von einem Material des Substrats (14) unterscheidet.
  8. Vorrichtung zum Zusammenbauen einer Halbleitervorrichtung nach Anspruch 3, bei der die mindestens eine Positionierungsmarkierung (36) zwei Positionierungsmarkierungen (36a, 36b) umfasst.
  9. Vorrichtung zum Zusammenbauen einer Halbleitervorrichtung nach Anspruch 3, bei der das Substrat (14) eine lineare Struktur aufweist, die sich von der mindestens einen Positionierungsmarkierung (36) unterscheidet.
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