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TECHNISCHES
GEBIET
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Die vorliegende Erfindung betrifft
allgemein Wanderwellenröhren
und insbesondere Kollektoren für
Wanderwellenröhren.
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STAND DER
TECHNIK
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Eine beispielhafte Wanderwellenröhre (TWT) 20 ist
in 1 dargestellt. Die
Elemente der TWT 20 sind allgemein entlang einer TWT-Achse 22 koaxial
angeordnet. Die Elemente umfassen eine Elektronenstrahlkanone 24,
eine "Slow-Wave"-Struktur 26 (Ausführungsformen
davon sind in 2a und 2b dargestellt), eine Strahlfokussierungsanordnung 28,
die die Slow-Wave-Struktur
umgibt, einen Mikrowellensignal-Eingangsanschluss 30 und
einen Mikrowellensignal-Ausgangsanschluss 32, die an einander gegenüberliegenden
Enden der Slow-Wave-Struktur 26 angeschlossen sind, und
einen Kollektor 34. Ein Gehäuse 36 ist üblicherweise
vorgesehen, um die TWT-Elemente zu schützen.
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Im Betrieb schießt die Elektronenstrahlkanone 24 einen
Elektronenstrahl in die Slow-Wave-Struktur 26. Der Elektronenstrahl
hat einen vorgegebenen Energiepegel. Die Strahlfokussierungsanordnung 28 führt den
Elektronenstrahl durch die Slow-Wave-Struktur 26.
Ein Mikrowelleneingangssignal 38 wird am Eingangsanschluss 30 eingegeben
und bewegt sich entlang der Slow-Wave-Struktur 26 zum Ausgangsanschluss 32. Die
Slow-Wave-Struktur 26 sorgt
dafür,
dass die Phasengeschwindigkeit (d. h. die axiale Geschwindigkeit der
Phasenfront des Signals) des Mikrowelleneingangssignals sich der
Geschwindigkeit des Elektronenstrahls annähert.
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Als Ergebnis werden die Elektronen
des Strahls in Bündeln
Geschwindigkeits-moduliert, wobei die Bündel mit dem langsameren Mikrowellensignal
interagieren. Bei diesem Vorgang wird kinetische Energie von den
Elektronen auf das Mikrowellensignal übertragen, was eine Verstärkung des
Signals bewirkt. Das verstärkte
Signal wird vom Ausgangsanschluss 32 als Mikrowellenausgangssignal 40 abgenommen.
Nach dem Durchlaufen der Slow-Wave-Struktur 26 werden
die Elektronen im Kollektor 34 gesammelt.
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Die Menge an kinetischer Energie,
die von den Elektronen auf das Mikrowellensignal übertragen wird,
ist etwa konstant bei niedrigen Leistungspegeln des Mikrowellensignals.
Somit ist die Verstärkung zwischen
dem Mikrowellenausgang und dem Eingangssignal konstant. Wenn die
Leistung des Mikrowellensignaleingangs erhöht wird, werden nichtlineare
Effekte spürbarer.
Schließlich
erreicht das Mikrowellenausgangssignal einen maximalen Leistungswert,
und die TWT arbeitet in Sättigung.
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Wenn die Sättigung erreicht wird, ist
das Verhältnis
zwischen dem Mikrowellenausgangssignal und dem Eingangssignal nichtlinear.
Falls die Leistung des Mikrowelleneingangssignals weiter über die Sättigung
erhöht
wird, sinkt die Leistung des Mikrowellenausgangssignals und die
Verstärkung.
Eine TWT, die unterhalb ihres gesättigten Mikrowellenausgangs-Leistungspegels
arbeitet, wird als gegenüber der
Sättigung
zurückgesetzt
(backed-off) arbeitend bezeichnet. Der Betrag des Zurücksetzens
bzw. Abstands ist die Differenz in dB zwischen den Leistungspegeln
des Mikrowellenausgangssignals zurückgesetzt und in der Sättigung.
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Eine TWT, die gegenüber der
Sättigung
mit zumindest 3 dB zurückgesetzt
arbeitet, liefert eine sehr hohe Verstärkungs- und Phasenlinearität, die für Kommunikationsanwendungen
erforderlich sind.
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Die Strahlfokussierungsanordnung 28 ist
so konfiguriert, dass sie ein Magnetfeld zum Führen des Elektronenstrahls
durch die Slow-Wave-Struktur 26 entwickelt. Eine erste
Konfiguration umfasst eine Reihe von ringförmigen koaxial angeordneten
Permanentmagneten 42, die durch Polstücke 44 getrennt sind.
Magnete 42 sind so angeordnet, dass benachbarte Magnetflächen die
gleiche magnetische Polarität
haben. Die Strahlfokussierungsanordnung ist verhältnismäßig leicht und wird als periodische Permanentmagnet(PPM)-Anordnung
bezeichnet. In TWTs, bei denen die Ausgangsleistung wichtiger ist als
die Größe und das
Gewicht, ersetzt häufig
eine zweite Konfiguration die PPM mit einem Solenoid 46 (teilweise
benachbart dem Eingangsanschluss 30 gezeigt), der einen
Strom trägt,
der von einer Solenoid-Energieversorgung
(nicht gezeigt) geliefert wird.
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Wie in 2a und 2b gezeigt, empfangen die
TWT-Slow-Wave-Strukturen
allgemein einen Elektronenstrahl 48 von der Elektronenstrahlkanone 24 in
einer sich axial wiederholenden Struktur. Eine erste beispielhafte
Slow-Wave-Struktur ist ein Wendelelement 50, das in 2 gezeigt ist. Eine zweite beispielhafte
Slow-Wave-Struktur ist mit einer Kavitäts-Schaltung 52 gekoppelt,
die in 2b gezeigt ist.
Die gekoppelte Kavitäts-Schaltung 52 umfasst ringförmige Stege 54,
die axial beabstandet sind, um Kavitäten 56 auszubilden.
Jeder der ringförmigen Stege 54 bildet
ein Kopplungsloch 58, das ein Paar benachbarter Kavitäten bzw.
Hohlräume
koppelt. Das Wendelelement 50 ist speziell für Breitbandanwendungen
geeignet, während
die gekoppelte Kavitäts-Schaltung 52 speziell
für Hochleistungsanwendungen
geeignet ist.
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Die Elektronenstrahlkanone 24,
das Wendelelement 50 und der Kollektor 34 sind
nochmals in der schematischen Darstellung des TWT in 3 gezeigt. Die Elektronenstrahlkanone 24 weist
eine Kathode 60 und eine Anode 62 auf. Der Kollektor 34 besitzt
eine erste ringförmige
Kollektorstufe 64, eine zweite ringförmige Kollektorstufe 66 und
eine dritte Kollektorstufe 68. Da die dritte Kollektorstufe 68 im Allgemeinen
eine tassenähnliche
oder eimerähnliche Form
besitzt, wird sie manchmal auch als "Eimer" oder "Eimer-Stufe" bezeichnet.
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Das Wendelelement 50 und
ein Körper 70 der
TWT 20 liegen auf Massepotential. Die Kathode 60 ist
mit einer Spannung Vcath über eine
Kathodenenergieversorgung 72 negativ vorgespannt. Eine
Anodenenergieversorgung 74 ist auf die Kathode 60 bezogen
und beaufschlagt die Anode 62 mit einer positiven Spannung.
Diese positive Spannung baut ein Beschleunigungsgebiet 76 zwischen
der Kathode 60 und der Anode 62 auf. Elektronen
werden von der Kathode 60 emittiert und entlang des Beschleunigungsgebiets 76 beschleunigt,
um einen Elektronenstrahl 48 zu bilden.
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Wie zuvor mit Bezug auf die 1 beschrieben, wandert der
Elektronenstrahl 48 durch das Wendelelement 50 und
tauscht Energie mit einem Mikrowellensignal aus, das entlang des
Wendelelements vom Eingangsanschluss 30 zum Ausgangsanschluss 32 wandert.
Nur ein Teil der kinetischen Energie des Elektronenstrahls 48 wird
im Energieaustausch übertragen.
Das meiste der kinetischen Energie bleibt im Elektronenstrahl 48,
wenn er in den Kollektor 34 gelangt. Der Elektronenstrahl,
der in den Kollektor 34 gelangt, wird als verbrauchter
Elektronenstrahl bezeichnet. Ein wesentlicher Teil der kinetischen
Energie des verbrauchten Elektronenstrahls kann durch Abbremsen
der Elektronen gewonnen werden, bevor sie von den Kollektorstufen
eingesammelt werden.
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Auf Grund ihrer negativen Ladung
bilden die Elektronen des Elektronenstrahls 48 eine negative "Raumladung", die bewirkt, dass
der Elektronenstrahl in Abwesenheit von jeglichen äußeren Beschränkungen
radial zerstreut wird. Deshalb legt die Strahlfokussierungsanordnung 28 ein
Magnetfeld an, das die radiale Divergenz der Elektronen beschränkt, indem
sie sich spiralförmig
um den Strahl bewegen.
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Allerdings fällt der Elektronenstrahl 48 nicht länger unter
diese Beschränkung,
wenn er in den Kollektor 34 gelangt, und folglich beginnt
er damit, sich radial zu zerstreuen. Zusätzlich bewirkt die Interaktion
zwischen dem Elektronenstrahl 48 und dem Mikrowellensignal
in der Slow-Wave-Struktur 26, dass die Elektronen eine "Geschwindigkeitsstreuung" besitzen, wenn sie
in den Kollektor 34 gelangen, d. h. die Elektronen haben
einen Bereich der Geschwindigkeiten und der kinetischen Energien.
Abhängig
vom Betrag der Interaktion können
einige der Elektronen sowohl radiale als auch axiale Geschwindigkeitskomponenten
besitzen. Kurz gesagt stört
das Mikrowellensignal den Elektronenstrahl 48. Der Grad der
Störung
ist sehr viel größer bei
Sättigung
als im Backed-off- (zurückgesetzten)
Betrieb.
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Negative Spannungen werden an den
Kollektor 34 angelegt, um eine Elektronenabbremsung zu
erreichen. Das Potential des Kollektors 34 ist gegenüber dem
des TWT-Körpers 70 "herabgesetzt" (d. h. relativ zu
dem TWT-Körper
negativ gemacht). Die kinetische Energiegewinnung wird ferner verbessert, indem
ein mehrstufiger Kollektor verwendet wird, d. h. ein Kollektor 34,
bei dem jede nachfolgende Stufe gegenüber dem Potential des Körpers von
VB herabgesetzt ist. Falls beispielsweise
die erste Kollektorstufe 64 ein Potential V1 besitzt,
hat die zweite Kollektorstufe 66 ein Potential V2, und die dritte Kollektorstufe 68 ein
Potential von V3 wobei diese Potentiale typischerweise
zueinander in Bezug stehen über
die Gleichung VB = 0 > V1 > V2 > V3,
wie in 3 angegeben.
Die Wirksamkeit des Kollektors im Sammeln der kinetischen Energie
von dem verbrauchten Elektronenstrahl wird als Sammelwirksamkeit
bzw. Sammeleffizienz bezeichnet.
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Die Spannung V1 an
der ersten Kollektorstufe 64 wird ausreichend herabgesetzt,
um die langsamsten Elektronen 80 im Elektronenstrahl 48 abzubremsen
und sie auch noch einzusammeln. Falls diese Spannung V1 zu
niedrig ist, stößt die erste
Stufe 64 die Elektronen 80 eher ab als dass sie
sie einsammelt. Diese abgestoßenen
Elektronen können
dann zum TWT-Körper 70 strömen und
die Effizienz der TWT 20 reduzieren. Alternativ können sie das
Energieaustauschgebiet des Wendelelements 50 erneut erreichen
und die Stabilität
der TWT 20 reduzieren.
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Ähnlich
zu der ersten Kollektorstufe 64 werden aufeinanderfolgend
herabgesetzte Spannungen an aufeinanderfolgende Kollektorstufen
angelegt, um nacheinander schnellere Elektronen im Elektronenstrahl 48 abzubremsen
(aber noch einzusammeln), beispielsweise werden Elektronen 82 von
der zweiten Kollektorstufe 66 eingesammelt, und Elektronen 84 werden
von der dritten Kollektorstufe 68 eingesammelt.
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Im Betrieb werden die divergierenden
Elektronen 80 mit niedriger kinetischer Energie von der zweiten
Kollektorstufe 66 abgestoßen, was bewirkt, dass deren
divergierender Weg geändert
wird, so dass sie an der inneren Fläche der weniger herabgesetzten
Kollektorstufe 64 gesammelt werden. Elektronen mit höherer Energie 82 werden
von der Kollektorstufe 68 abgestoßen, die bewirkt, dass deren
divergierende Wege so verändert
werden, dass sie an der inneren Fläche der weniger herabgesetzten
Kollektorstufe 66 gesammelt werden. Schließlich werden
die Elektronen mit höchster
Energie 84 abgebremst und von der Kollektorstufe 68 eingesammelt. Dieser
Vorgang der Verbesserung der Effizienz der TWT 20 durch
Abbremsen und Einsammeln aufeinanderfolgend schnellerer Elektronen
mit aufeinanderfolgend größeren Herabstufungen
bei aufeinanderfolgenden Kollektorstufen wird allgemein als "Geschwindigkeitssortierung" bezeichnet.
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Um einen größeren Anteil der Energie des verbrauchten
Elektronenstrahls wiederzugewinnen, müssen die Stufen so ausgelegt
sein, dass sie die Elektronen in dem verbrauchten Strahl in verschiedene
Energieklassen sortieren. Dann müssen
die Elektronen in jeder Energieklasse an einer Kollektorstufe bei
einer Spannung eingesammelt werden, die soviel wie möglich der
Energie wiedergewinnt.
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Der Gewinn in der Sammeleffizienz,
der durch das Geschwindigkeitsortieren des Elektronenstrahls 48 realisiert
wird, kann weiter mit Bezug auf die Stromflüsse durch eine Kollektorenergieversorgung 86 verstanden
werden, die zwischen der Kathode 60 und den Kollektorstufen 64, 66 und 68 verbunden
ist. Falls das Potential des Kollektors 34 dem des TWT-Körpers 70 entsprechen
würde,
würde der
gesamte Kollektorelektronenstrom Icoll zurück zu der
Kathodenenergieversorgung 72 fließen, wie durch den Strom 88 in 3 angedeutet, und die Eingangsleistung
der TWT 20 würde
im Wesentlichen das Produkt aus Kathodenspannung Vcath und
dem Kollektorstrom Icoll sein.
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Im Gegensatz dazu fließen die
Ströme
des Kollektors 34 durch die Kollektorenergieversorgung 86.
Die Eingangsleistung, die jeder Kollektorstufe zugeordnet ist, ist
das Produkt des Stroms dieser Stufe und dessen zugeordneter Spannung
in der Kollektorenergieversorgung 86. Da die Spannungen
V1, V2 und V3 der Kollektorenergieversorgung 86 ein
Bruchteil (beispielsweise im Bereich von 30 bis 70%) der Spannung
der Kathodenenergieversorgung 72 sind, ist die TWT-Eingangsleistung
wirksam verringert.
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Um die Einsammeleffizienz zu erhöhen, ist es
wünschenswert,
dass soviel Elektronen wie möglich
von den am meisten negativ herabgesetzten Stufen eingesammelt werden.
Es ist ebenfalls wünschenswert,
dass die Spannungen der am stärksten negativ
herabgesetzten Stufen einen so großen Bruchteil der Span nung
der Kathodenenergieversorgung 72 wie möglich haben. Es ist ferner
wünschenswert,
dass viele Kollektorstufen in dem Kollektor eingesetzt werden, so
dass viele unterschiedliche Spannungen entsprechend den Elektronenenergieklassen an
die Stufen angelegt werden.
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Die Effizienz von TWTs mit mehrstufigen
Kollektoren liegt typischerweise im Bereich von 25 bis 60%, wobei
eine höhere
Effizienz allgemein mit einer niedrigeren Bandbreite verbunden ist.
Diese Effizienz kann weiter verbessert werden, indem die Geschwindigkeitssortierung
des Kollektors 34 gesteigert wird, und beträchtliche
Anstrengungen wurden in Richtung dieses Ziels im Bereich des Kollektordesigns,
der Simulation und des Prototyptestens unternommen.
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US-A-4 096 409 offenbart einen Kollektor beispielsweise
für eine
Wanderwellenröhre,
der sechs Kollektorstufen aufweist. Jede Kollektorstufe ist mit
einer vorbestimmten Spannung vorgespannt. Der Spannungspegel verringert
sich von der ersten Stufe benachbart dem Kollektoreingang in Richtung der
nachfolgenden Stufen.
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Ein Problem mit aufeinanderfolgend
herabgesetzten Kollektorstufen, um einen Elektronenstrahl zur Rückgewinnung
kinetischer Energie allmählich abzubremsen,
besteht jedoch darin, dass dies eine hohe Perveanz und/oder signifikant
gestörte
Elektronenstrahlen bewirkt, die schnell divergieren. Perveanz ist
ein Maß der
Elektronenstrahlraumladung. Eine schnelle Divergenz beschränkt physikalisch
die Fähigkeit
des Elektronenstrahls, die am höchsten
herabgesetzten Kollektorstufen zu erreichen, was die Kollektoreffizienz
beschränkt.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Demgemäß ist es eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine elektrostatische Linse zur Fokussierung eines divergierenden
Elektronenstrahls in Richtung der am höchsten herabgesetzten Stufen
in einem Kollektor vorzusehen.
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Es ist eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine elektrostatische Linse zur Fokussierung eines divergierenden
Elektronenstrahls mit einer Perveanz von zumindest 0,25 μP in Richtung
der am höchsten
herabgesetzten Kollektorstufen in einem Kollektor vorzusehen.
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Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine elektrostatische Linse zum Fokussieren eines divergierenden
Elektronenstrahls in Richtung der am stärksten herabgesetzten Kollektorstufen
in einem Kollektor einer Wanderwellenröhre vorzusehen, die gegenüber der
Sättigung "backed off" (zurückgesetzt)
arbeitet.
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Es ist noch eine andere Aufgabe der
vorliegenden Erfindung, eine elektrostatische Linse zum Fokussieren
eines divergierenden Elektronenstrahls mit einer Perveanz von zumindest
0,25 μA/V1,5 (0,25 μP)
in Richtung der am stärksten
herabgesetzten Kollektorstufen in einem Kollektor einer Wanderwellenröhre vorzusehen,
die gegenüber
Sättigung "backed off" arbeitet.
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Es ist noch eine weitere Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, eine elektrostatische Fokussierungslinse
in einem Kollektor mit zumindest sechs Kollektorstufen vorzusehen.
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Es ist noch eine weitere Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, einen mehrstufigen Kollektor vorzusehen,
in dem eine Zwischenstufe negativer mit einer Spannung vorgespannt
ist als eine nachfolgende Stufe.
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Es ist noch eine weitere Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, einen mehrstufigen Kollektor vorzusehen,
der die am meisten herabgesetzten Stufen mit einer Spannung vorgespannt
hat, die 90% der Spannung der Kathodenenergieversorgung beträgt.
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Beim Ausführen der vorherigen Aufgaben und
anderen Aufgaben stellt die vorliegende Erfindung einen Kollektor
zum Einsammeln eines Elektronenstrahls in einer Wanderwellenröhre bereit.
Der Kollektor weist ein Eingangsende auf zum Empfang des Elektronenstrahls
aus der Wanderwellenröhre. Der
Kollektor weist ferner eine Vielzahl von Stufen auf, die mit vorgegebenen
Spannungen vorgespannt sind und die entlang einer gemeinsamen Kollektorachse
angeordnet sind und an unterschiedlichen axialen Positionen bezüglich des
Eingangsendes positioniert sind. Eine Stufe ist mit einer Spannung
negativer vorgespannt als eine nachfolgende Stufe, die vom Eingangsende
axial weiter weg positioniert ist, um eine elektrostatische Fokussierungslinse
zum Fokussieren des Elektronenstrahls in Richtung nachfolgender
Stufen zu erzeugen, so dass die Einsammeleffizienz des Kollektors
erhöht
wird.
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Vorzugsweise sind die Stufe, die
mit einer Spannung negativer vorgespannt ist, und die nachfolgende
Stufe, die weiter weg vom Eingangsende positioniert ist, direkt
benachbart. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird eine magnetische
Fokussierungsvorrichtung mit dem Kollektor zum Erzeugen eines axial
ausgerichteten Magnetfelds innerhalb des Kollektors betrieben, um
den Elektronenstrahl in Richtung der aufeinanderfolgenden Stufen
zu führen.
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Ferner stellt beim Ausführen der
vorgenannten Aufgaben und anderer Aufgaben die vorliegende Erfindung
ein Verfahren zum Verbessern der Einsammeleffizienz eines Kollektors
einer Wanderwellenröhre
bereit. Das Verfahren ist zum Einsatz mit einem Kollektor bestimmt,
der ein Eingangsende zum Empfang eines Elektronenstrahls und eine
Vielzahl von Stufen aufweist, die mit vorgegebenen Spannungen vorgespannt
sind und entlang einer gemeinsamen Kollektorachse angeordnet sind
und an unterschiedlichen axialen Positionen bezüglich des Eingangsendes angeordnet
sind. Das Verfahren umfasst das Vorspannen einer Stufe mit einer
Spannung negativer als bei einer nachfolgenden Stufe, die vom Eingangsende
weiter weg positioniert ist, um eine elektrostatisch fokussierende
Linse zum Fokussieren des Elektronenstrahls in Richtung nachfolgender Stufen
zu erzeugen, um damit die Einsammeleffizienz des Kollektors zu erhöhen.
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Die der vorliegenden Erfindung zukommenden
Vorteile sind mannigfaltig. Die elektrostatische Linse erhöht den Strombetrag,
der nahe des Kathodenpotentials gesammelt wird, was die Kollektoreffizienz
erhöht.
Die elektrostatische Linse ist für
Elektronenstrahlen hoher Perveanz (>0,25 μA/V1,5) (>0,25 μP), die schnell
divergieren während
des Abbremsens in typischen herabgesetzten Kollektoren, und für relativ
ungestörte
Elektronenstrahlen, die keine signifikante Energiestreuung aufweisen,
die bewirken, dass einige Elektronen an der Linse reflektieren.
Typische Kollektoren, die einen Elektronenstrahl mit einer Perveanz
von 0,5 μA/V1,5 (0,5 μP)
empfangen, sind auf 85% der Einsammeleffizienz begrenzt. Im Gegensatz
dazu hat der Kollektor der vorliegenden Erfindung mit der elektrostatischen
Fokussierungslinse eine 90- bis 96-prozentige Einsammeleffizienz.
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Diese und andere Merkmale, Gesichtspunkte
und Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung ergeben sich besser mit Bezug auf die
nachfolgende Beschreibung, die angehängten Ansprüche und begleitenden Zeichnungen.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNG
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1 ist
eine teilweise aufgeschnittene Seitenansicht einer herkömmlichen
Wanderwellenröhre (TWT);
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2a stellt
eine herkömmliche Slow-Wave-Struktur
in Form eines Wendelelements zur Benutzung in der TWT von 1 dar;
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2b stellt
eine andere herkömmliche Slow-Wave-Struktur
in Form einer gekoppelten Kavitätsschaltung
zur Benutzung in der TWT von 1 dar;
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3 ist
eine schematische Ansicht des TWT von 1,
die einen mehrstufigen Kollektor zeigt;
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4 ist
ein Diagramm der Energiestreuung eines Elektronenstrahls für eine TWT,
die bei Gleichspannung, im Back-off-Zustand und in Sättigung arbeitet;
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5 ist
ein Diagramm der Einsammeleffizienz eines Kollektors einer Wanderwellenröhre, die bei
Gleichspannung und Back-off arbeitet, als Funktion der Anzahl der
Kollektorstufen;
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6 zeigt
das Ausbreitungsmuster eines 0,1 μA/V1,5 (0,1 μP)
Gleichspannungs-Strahls für
einen sechsstufigen zylindrisch symmetrischen Kollektor;
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7 stellt
das Ausbreitungsmuster eines 1 μA/V1,5 (1,0 μP)
Gleichspannungs-Strahls für
den sechsstufigen zylindrisch symmetrischen Kollektor dar;
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8 zeigt Äquipotentialflächen jeder
Stufe des sechsstufigen zylindrisch symmetrischen Kollektors;
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9 zeigt Äquipotentialflächen jeder
Stufe des Kollektors der vorliegenden Erfindung;
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10 zeigt
eine bevorzugte Ausführungsform
des Kollektors der vorliegenden Erfindung;
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11 zeigt
den Strom, der von jeder Stufe der bevorzugten Kollektorausführungsform
als Funktion der Spannung einer Zwischenstufe gesammelt wird;
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12 zeigt
die Einsammeleffizienz der bevorzugten Kollektorausführungsform
als Funktion der Spannung einer Zwischenstufe; und
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13 zeigt
eine PPM-Magnetanordnung benachbart des Eingangs der bevorzugten
Kollektorausführungsform.
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DIE BESTEN
MODI ZUR AUSFÜHRUNG
DER ERFINDUNG
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Es wird nun auf 4 Bezug genommen. Ein Diagramm 90,
das die Energiestreuung eines Elektronenstrahls für drei Wanderwellenröhren(TWT)-Betriebsmodi
darstellt, ist gezeigt. Das Diagramm 90 umfasst eine Kurve 92 einer
verbrauchten Elektronenstrahlkurve für eine TWT 20, die
bei Gleichspannung arbeitet (an die TWT ist kein Mikrowellensignaleingang
angelegt), eine Kurve 94 einer verbrauchten Elektronenstrahlkurve
für die
TWT, die bei 8 dB backed off gegenüber Sättigung arbeitet, und eine
Kurve 96 einer verbrauchten Elektronenstrahlkurve für die TWT,
die bei Sättigung
arbeitet.
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Der Gleichspannungs-Elektronenstrahl
ist nicht gestört,
da es kein an die TWT 20 angelegtes Mikrowellensignal gibt.
Somit zeigt die Kurve 92, dass es eine minimale Energiestreuung
gibt, die durch Faktoren bewirkt wird, die mit der Kathode 60 und
den Beschleunigungsfehlern in der Elektronenstrahlkanone 24 verbunden
ist. Vergleicht man die Kurven 94 und 96, zeigt
sich, dass der Elektronenstrahl weniger gestört ist bei einem Backed-off-Betrieb im Vergleich
zu einem Betrieb bei Sättigung.
Die Kurve 94 zeigt, dass alle Elektronen zumindest 5 kV an
Energie (zumindest 70% ihrer ursprünglichen Strahlenergie) besitzen
und dass es eine Streuung in der Strahlenergie bis zu und über die
ursprüngliche Kathodenspannung
von 7 kV gibt. Die Kurve 96 zeigt, dass der Elektronenstrahl
bei Sättigung
eine hohe Energiestreuung besitzt, wobei einige Elektronen weniger
Energie als die Kathodenspannung von 7 kV haben.
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Ein Kollektor einer Wanderwellenröhre, die backed
off oder bei Gleichspannung arbeitet, kann einen zunehmenden Prozentsatz der
Energie des verbrauchten Strahls durch Erhöhen der Anzahl der Kollektorstufen
wiedergewinnen. Die Erhöhung
der Anzahl der Stufen ist wirksam, da der Elektronenstrahl minimal
gestört
wird und ein Teil des Strahls die zusätzlichen Stufen erreichen kann.
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Die steigende Effizienz ist in 5 durch ein Diagramm 100 der
Einsammeleffizienz als Funktion der Anzahl der Kollektorstufen gezeigt.
Das Diagramm 100 umfasst Kurven 102 und 104 der
Einsammeleffizienz einer Wanderwellenröhre, die bei Gleichspannung
bzw. bei gegenüber
Sättigung
8 dB backed off arbeitet. 5 schlägt vor,
dass das Erhöhen
der Anzahl der Kollektorstufen über
8 die Erhöhung
der Einsammeleffizienz über
90% fortsetzen wird. Unglücklicherweise
gilt dies nicht speziell für Strahlen
mit einer Perveanz von zumindest 0,25 μA/V1,5 (0,25 μP), da der
Strahl divergiert und sich "aufbläst", wenn er die zusätzlichen
Stufen erreicht. Allerdings liefert die vorliegende Erfindung eine
elektrostatische Fokussierungslinse, um die Einsammeleffizienz des
Kollektors bis über
90% zu erhöhen, indem
ein Teil des Strahls gezwungen wird, die zusätzlichen Stufen zu erreichen.
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Kurz gesagt muss zum Erhöhen der
Einsammeleffizienz durch Erhöhen
der Anzahl der Kollektorstufen der Elektronenstrahl gezwungen werden,
sich in axialer Richtung ausreichend weit zu den letzten und am
meisten herabgesetzten Stufen auszubreiten. Der axiale Abstand wird
benötigt,
um die Spannungspotentiale zwischen den Stufen auf Abstand zu halten
und die Stufen nahe der Achse des Elektronenstrahls physikalisch
zu platzieren, um die Elektronen einzusammeln. Die Elektronenstrahlen,
die durch den Kollektor mit kleinem oder keinem eingrenzenden Magnetfeld wandern,
tendieren dazu, sich auf Grund ihrer Raumladung radial auszudehnen. Zusätzlich wird
der Elektronenstrahl auf einen kleinen Bruchteil seiner ursprünglichen
Geschwindigkeit durch die elektrischen Felder in dem Kollektor verlangsamt,
was die Raumladung weiter erhöht
und den Strahl radial ausdehnen lässt. Die elektrischen Felder
in dem Kollektor hängen
von den Spannungen ab, die an die Stufen angelegt sind, und von
der Geometrie der Stufen.
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Bezug nehmend auf 6 ist das Ausbreitungsmuster eines 0,1 μA/V1,5 (0,1 μP)
Gleichspannungsstrahls für
einen sechsstufigen zylindrisch symmetrischen Kollektor 110 gezeigt.
Der Kollektor 110 weist Stufen 112(a–f) auf,
die jeweils mit einer Vorspannungsspannung (nicht speziell gezeigt)
verbunden sind und von einem keramischen Isolator 113 umgeben
sind. Stufen 112 (a–f)
sind entlang einer gemeinsamen Kollektorachse 115 angeordnet
und in Richtung des Kathodenpotentials der Reihe nach vorgespannt
(jede nachfolgende Stufe ist negativer als die vorhergehende Stufe).
Die Stufen sind axial beabstandet, um die Vorspannungsspannung jeder Spannung
voneinander fernzuhalten. Der Kollektor 10 umfasst ferner
ein Eingangsende 117 zum Empfang des Elektronenstrahls
von der TWT 20.
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Bei ausgeschalteten Spannungen breitet sich
der 0,1 μA/V1,5 (0,1 μP)
Gleichspannungs-Elektronenstrahl durch den Kollektor 110 in
Richtung der Stufe 112f mit einer leichten radialen Ausdehnung aus,
wie durch das Strahlprofil 114 gezeigt. Die radiale Ausdehnung
ist leicht, da die Raumladung des Elektronenstrahls mit geringer
Perveanz (0,1 μA/V1,5) (0,1 μP)
relativ klein ist.
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Mit aufeinanderfolgenden Spannungen,
die an die Stufen 112 (a–f) angelegt werden, breitet
sich der 0,1 μA/V1,5 (0,1 μP)
Gleichspannungs-Elektronenstrahl durch den Kollektor 110 mit
einer großen radialen
Ausdehnung aus, wie durch die Strahlaußenlinie 116 gezeigt.
Die große
radiale Ausdehnung des Elektronenstrahls wird verursacht durch das
Abbremsen des Strahls als Ergebnis der elektrischen Felder von den
Stufen 112(a–f).
Allerdings breitet sich der 0,1 μA/V1,5 (0,1 μP)
Gleichspannungs-Elektronenstrahl bis zu den letzten Kollektorstufen
aus.
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Allgemein steigt mit Ansteigen der
Perveanz des Elektronenstrahls auch die radiale Divergenz des Strahls
in dem Kollektor. Bezug nehmend auf die 7 ist nun das Ausbreitungsmuster eines
1,0 μA/V1,5 (1,0 μP)
Gleichspannungs-Elektronenstrahls für einen Kollektor 110 gezeigt.
Bei keinen an die Stufen 112(a–f) angelegten Spannungen breitet
sich der 1,0 μA/V1,5 (1,0 μP)
Gleichspannungs-Elektronenstrahl durch den Kollektor 110 in
Richtung der Stufe 112f mit großer radialer Ausdehnung aus,
wie durch das Strahlprofil 118 gezeigt ist. Die radiale
Ausdehnung ist groß,
da die Raumladung des Elektronenstrahls mit hoher Perveanz 1,0 μA/V1,5 (1,0 μP)
relativ groß ist.
Mit aufeinanderfolgenden Spannungen, die an die Stufen 112 (a–f) angelegt
werden, divergiert der 1,0 μA/V1,5 (1,0 μP)
Gleichspannungs-Elektronenstrahl schnell radial und bläst sich
vor der dritten Stufe 112c auf, wie durch Strahl-Umrisslinie 112 gezeigt.
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Zusätzlich zu der Raumladung, die
eine radiale Ausdehnung des 0,1,0 μA/V1,5 (0,1 μP) Elektronenstrahls
bewirkt, sind die Stufen 112(a–f) üblicherweise von sich aus so
entworfen, dass der Strahl defokussiert wird, um ein Sortieren der
Elektronen zu unterschiedlichen Stufen zu unterstützen. Dies
ist in 8 gezeigt, wo Äquipotentialflächen 122(a–f) jeder
Stufe 112 (a–f)
für den
Kollektor 110 skizziert sind. Äquipotentialflächen 122(a–f) defokussieren den
0,1 μA/V1,5 (0,1 μP)
Elektronenstrahl, der in 6 eingeführt ist,
und zwingen ihn radial nach außen,
wie durch das Strahlprofil 124 gezeigt ist. Diese Defokussierungslinsenwirkung
tritt auf, da die Stufen 112(a–f) normalerweise gegenüber der
Kathode der Reihe nach vorgespannt sind, um den Strahl monoton zu
verlangsamen, und die Stufen sind axial beabstandet, um die Vorspannungsspannungen
jeder Stufe voneinander fernzuhalten. Das Defokussieren des Elektronenstrahls
und die hohe Raumladung verursachen ein schnelles Ausdehnen des
Strahls und führen
dazu, dass der Elektronenstrahl nicht in der Lage ist, die stark
herabgesetzten Stufen zu erreichen, was die Einsammeleffizienz beschränkt.
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Die vorliegende Erfindung liefert
eine elektrostatische Linse zum Fokussieren eines Elektronenstrahls,
um die radiale Ausdehnung des Strahls zu begrenzen und den Strahl
in Richtung der letzten stark herabgesetzten Stufen zu fokussieren.
Dies erhöht
die Einsammeleffizienz, indem die Elektronen an dem elektrischen
Potential der letzten Stufen weiter abgebremst werden. Die elektrostatische
Fokussierungslinse ist im Kollektor 110 positioniert, wo
der Elektronenstrahl zu divergieren beginnt.
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Die elektrostatische Fokussierungslinse
wird physikalisch erreicht durch Einstellen der Vorspannungsspannung
einer Zwischenstufe negativer als die Vorspannungsspannung einer
nachfolgenden Stufe. Da beispielsweise der 1,0 μA/V1,5 (1,0 μP) Strahl,
der in 7 gezeigt ist,
schnell im Bereich der drit ten Stufe 112c divergiert, ist
die dritte Stufe negativer vorgespannt als die vierte Stufe 112d,
um die Elektronen abzustoßen
und sie zurück
in Richtung der Achse durch den Kollektor 110 zu zwingen.
In alternativen Ausführungsformen
kann die Vorspannungsspannung der Zwischenstufe negativer sein als die
Vorspannungsspannungen mehr als einer der nachfolgenden Stufen.
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Das Fokussieren des Elektronenstrahls durch
die elektrostatische Fokussierungslinse wird in 9 durch das Strahlprofil 128 dargestellt.
Das defokussierte Strahlprofil 124 ist durch gestrichelte
Linien zum Vergleich mit dem fokussierten Strahlprofil 128 gezeigt.
Mit dieser Fokussierung dehnt sich der Elektronenstrahl nicht so
schnell wie ein defokussierter Strahl aus. Somit sammeln die höheren Stufen, wie
die Stufen 112e und 112f, einen beträchtlichen Betrag
des Stroms nahe des Kathodenpotentials. Äquipotentialflächen 126(a–f) für Stufen 112(a–f) sind ebenfalls
in 9 gezeigt. Es sei
die Äquipotentialfläche 126c der
dritten Stufe 112c bemerkt, die den Fokussierungslinseneffekt
der stark herabgesetzten dritten Stufe zeigt.
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Bezug nehmend auf die 10 ist ein Kollektor 140 mit
zurückversetzten
bzw. vertieften Stufen 142(a–f) gezeigt. Stufen 142(a–f) sind
vertieft, so dass deren elektrische Feldprofile zu der Kante des Elektronenstrahls
wie gewünscht
isoliert sind. Die Äquipotentialflächen, die
von den Stufen 142 (a–f)
erzeugt werden, sind ebenfalls gezeigt. Die dritte Stufe 142c ist
negativer herabgesetzt als die vierte Stufe 142d, um die
elektrostatische Fokussierungslinse zu erzeugen, wie durch das Fokussierungslinsenprofil 144 gezeigt.
Die elektrostatische Fokussierungslinse zwingt die Elektronen entlang
des Kollektors
140 axial weg von den geringer herabgesetzten
Stufen 142(a–c),
so dass sie sich an den höher
herabgesetzten Stufen 142(d–f) sammeln und abtasten.
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Die Wirkung der über-herabsetzenden dritten
Stufe 142c ist durch das Diagramm 150 von 11 gezeigt. Das Diagramm 150 weist
Kurven des Kollektorstroms für
einen Gleichspannungs-Elektronenstrahl
auf, der von einer Stufe gesammelt wird, als eine Funktion der Vorspannungsspannung,
die an die dritte Stufe 142c angelegt wird. Die Kurven 152, 154, 156, 158 und 160 stellen
den Strom dar, der jeweils von den Stufen 142(a–f) gesammelt
wird. Für dieses
Beispiel wurde die Kathodenspannung zum Einschießen des Elektronenstroms auf –6,9 kV
gesetzt. Die ersten beiden Stufen 142(a–b) wurden auf –5,0 kV
vorgespannt, die vierte Stufe 142d wurde auf –6,3 kV
vorgespannt, und die beiden letzten zwei Stufen 142(e–f) wurden
auf –6,5
kV vorgespannt. Sobald die an die dritte Stufe 142c angelegte
Vorspannungsspannung –6,6
kV übersteigt,
was negativer ist als die Vorspannungsspannung von –6,3 kV
der vierten Stufe 142d, wächst der Strom, der durch die
letzten drei Stufen 142(d–f) gesammelt wurde. Der Elektronenstrahl
wird nicht auf die ersten zwei Stufen 142(a–b) durch
die elektrostatische Fokussierungslinse zurück reflektiert, da der Strom,
der von den ersten zwei Stufen gesammelt wurde, nicht ansteigt. Dies
zeigt, dass die elektrostatische Fokussierungslinse kein elektrostatischer
Spiegel ist.
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Bezug nehmend auf 12 ist die Einsammeleffizienz des Kollektors 140 durch
Diagramm 170 gezeigt. Das Diagramm 170 umfasst
eine Kurve 172 der Einsammeleffizienz als Funktion der
Vorspannungsspannung, die an die dritte Stufe 142c angelegt wird.
Die Einsammeleffizienz erhöht
sich von 91,5% auf 96%, wenn die dritte Stufe 142c negativer
als die vierte Stufe 142d vorgespannt wird.
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In einer bevorzugten Ausführungsform
wird die Einsammeleffizienz des Kollektors 140 weiter erhöht, indem
ein magnetisches Feld in dem Kollektor erzeugt wird. Das magnetische
Feld begrenzt die radiale Divergenz des Elektronenstrahls im Kollektor 140.
Wie in 13 gezeigt, ist
eine PPM-Magnetanordnung 141 benachbart dem Eingang des
Kollektors 140. Die PPM-Magnetanordnung 151 erzeugt
das Magnetfeld 153 und bewirkt dadurch eine Verbesserung
des Elektronenstrahltransports in Richtung der höher herabgesetzten Stufen und
eine Reduzierung des Strombetrags, der von den geringer herabgesetzten
Stufen eingesammelt wird. Die Kombination des Magnetfelds und der
elektrostatischen Linse im Kollektor 140 erhöht signifikant
die Kollektoreffizienz.
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Wie gezeigt, fokussiert die elektrostatische Fokussierungslinse
in dem Kollektor den divergierenden Elektronenstrahl in Richtung
der axial entfernt positionierten hoch herabgesetzten Stufen. Die
elektrostatische Fokussierungslinse wirkt bei TWTs mit Strahlen
hoher Perveanz (>0,25 μA/V1,5) (>0,25 μP) und/oder
bei TWTs, die mit zumindest 3 dB unterhalb der Sättigung arbeiten bei einer
Elektronenstrahlleistung, die zumindest 20 mal größer ist
als die Durchschnittsleistung des Mikrowellenausgangssignals. Auf
Grund der Fokussierungswirkung können
zusätzliche
Stufen, die mit Spannungen größer als
90% des Kathodenpotentials vorgespannt sind, eingesetzt werden,
um die Einsammeleffizienz eines Kollektors zu erhöhen.
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Zusammenfassend weist der Kollektor 110 ein
Eingangsende 117 zum Empfang des Elektronenstrahls 58 aus
der Wanderwellenröhre 20 auf.
Der Kollektor 110 besitzt auch eine Vielzahl von Stufen 112,
die mit vorgegebenen Spannungen vorgespannt sind und entlang einer
gemeinsamen Kollektorachse 115 angeordnet sind und an unterschiedlichen
axialen Positionen bezüglich
des Eingangsendes 117 positioniert sind. Eine Stufe ist
mit einer Spannung negativer vorgespannt als eine nachfolgende Stufe,
die vom Eingangsende 117 axial entfernter positioniert ist,
um eine elektrostatische Fokussierungslinse zum Fokussieren des
Elektronenstrahls 48 in Richtung nachfolgender Stufen zu
erzeugen, so dass die Einsammeleffizienz des Kollektors 110 erhöht wird.
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Es ist anzumerken, dass die vorliegende
Erfindung in unterschiedlichen Konstruktionen verwendet werden kann,
die viele Alternativen umfassen, die für den Durchschnittsfachmann
offensichtlich sind. Demgemäß versteht
sich, dass die vorliegende Erfindung all solche Alternativen umfasst,
die innerhalb des Umfangs der angehängten Ansprüche fallen.