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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen mit einem Diodenlaser
gepumpten Festkörper-Laserverstärker, der
einen Diodenlaser als Pumpquelle verwendet, sowie auf einen mit
einem Diodenlaser gepumpten Festkörperlaser.
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2. Beschreibung des einschlägigen Standes
der Technik
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17 zeigt
eine schematische Darstellung zur Erläuterung der Konstruktion eines
Pumpmoduls, das bei einem herkömmlichen
mit einem Diodenlaser gepumpten Festkörper-Laserverstärker verwendet wird,
wie dieser beispielsweise in der Veröffentlichung "Festkörper-Lasertechnik" (Springer-Verlag, Seite
248) beschrieben ist. In der Zeichnung sind zwei Diodenlaseranordnungen 3 an
einer Flanke eines Kühlkörpers 5 angebracht,
der in der Art eines dreieckigen Prismas ausgebildet ist, wobei
lichtemittierende Bereiche 4 von diesen in 17 nach
links gerichtet sind.
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Eine
zylindrische Linse 34 zum Konvergieren von Pumplichtstrahlen,
die von den Diodenlaseranordnungen 3 stammen, ist an den
Spitzen der lichtemittierenden Bereiche 4 angebracht. Eine
elektrische Kühleinrichtung 301 zum
Einstellen der Temperatur des Kühlkörpers 5 ist
an dem Boden des Kühlkörpers 5 auf
der gegenüberliegenden
Seite angebracht. Ein Wärmetauscher 302 zum
Abführen
von Wärme
von den Diodenlaseranordnungen 3 über den Kühlkörper 5 und die elektrische
Kühleinrichtung 301 ist
an der elektrischen Kühleinrichtung 301 angebracht.
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Kühlwasser
zirkuliert durch den Wärmetauscher 302,
so daß der
Wärmetauscher
Wärme über den
Kühlkörper 5 mit
den Diodenlaseranordnungen 3 austauscht. Da die elektrische
Kühleinrichtung 301 zwischen
dem Wärmetauscher 302 und
dem Kühlkörper 5 angeordnet
ist, kann nach der Kühlung
des Kühlkörpers 5 unter
Verwendung der elektrischen Kühleinrichtung 301 die
Temperatur der Diodenlaseranordnungen 3 rasch eingestellt
werden, ohne daß es
irgendeiner Änderung
bei der Temperatur des durch den Wärmetauscher 302 zu
zirkulierenden Kühlwassers
bedarf.
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Die
beiden Diodenlaseranordnungen 3 sind mit einer Ausrichtung
in der gleichen Richtung an dem Kühlkörper 5 angebracht.
Die zylindrische Linse 34 ist an den Stirnseiten der lichtemittierenden
Bereiche 4 der Diodenlaseranordnungen 3 angebracht. Pumplichtstrahlen,
die von den lichtemittierenden Bereichen 4 austreten, werden
somit durch die zylindrische Linse 34 konvergiert. Ferner
ist die elektrische Kühleinrichtung 301 zwischen
dem Kühlkörper 5 und
dem Wärmetauscher 302 angeordnet,
so daß die
Wellenlänge
der von den Diodenlaseranordnungen 3 austretenden Pumplichtstrahlen
durch Einstellen der Temperatur des Kühlkörpers 5 unter Verwendung
der elektrischen Kühleinrichtung 301 eingestellt werden
kann. Die Komponenten aus dem Kühlkörper 5,
den Diodenlaseranordnungen 3, der zylindrischen Linse 34,
der elektrischen Kühleinrichtung 301 sowie dem
Wärmetauscher 302 bilden
ein Pumpmodul 90.
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18 zeigt
eine perspektivische Darstellung zur Erläuterung eines Zustands, in
dem die Pumpmodule 90, die jeweils die in 17 dargestellten
Komponenten aufweisen, zusammen mit einem Festkörper-Laserstab 1 und
einem Strömungsrohr 2 an
einer Trägerplatte 303 angebracht
sind. Bei dieser Konstruktion ist ein Festkörper-Laserstab 1 von
vier Pumpmodulen 90 umgeben. Jedes Pumpmodul 90 ist
mit der Stirnfläche
seines Kühlkörpers 5 an
der Trägerplatte 303 angebracht
und somit mit einem Ende abgestützt.
Die lichtemittierenden Bereiche der an den vier Pumpmodulen 90 angebrachten
Diodenlaseranordnungen 3 sind in Richtung auf den axialen Kern
des Festkörper-Laserstabes 1 gerichtet.
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Von
den lichtemittierenden Bereichen 4 austretende Pumplichtstrahlen
werden von den zylindrischen Linsen 34 jeweils derart beeinflußt, daß sich ein
Kondensationspunkt auf dem axialen Kern des Festkörper-Laserstabes 1 befindet.
Der Festkörper-Laserstab 1 ist
von dem Strömungsrohr 2 umgeben.
Ein Kühlmedium
strömt
durch einen zwischen dem Festkörper-Laserstab 1 und
dem Strömungsrohr 2 gebildeten
Raum, so daß der
Festkörper-Laserstab 1 gekühlt wird.
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Bei
einer Vorrichtung zum Pumpen des Festkörper-Laserstabes 1 unter
Verwendung von Pumplicht sowie unter Verstärkung von Licht, das durch
den Festkörper-Laserstab 1 hindurchgeht, kommt
es im allgemeinen, wenn die Verteilung der Wärmeabfüh rungsniveaus in einem Bereich
des Laserstabes inhomogen wird, zu einem Bifokalphänomen oder
einem Phänomen,
bei dem die Brennweite des Laserstabes von einer lokalen Stelle
zu einer anderen lokalen Stelle an einem Bereich des Laserstabes
unterschiedlich wird, während
der Festkörper-Laserstab 1 einen
Linseneffekt aufgrund der Wärmeabführung ausübt.
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Wenn
das Bifokalphänomen
auftritt, wird es unmöglich,
den Linseneffekt des Festkörper-Laserstabes 1 unter
Verwendung eines normalen optischen Elements, wie zum Beispiel eines
sphärischen Spiegels,
einer konvexen Linse oder einer konkaven Linse, ausreichend zu korrigieren.
Dies führt
zu einem Problem dahingehend, daß die Verstärkungsleistung eines Laserstrahls
mit hoher Qualität
beeinträchtigt
wird und die Stabilität
geringer wird.
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Bei
dem herkömmlichen,
mit einem Diodenlaser gepumpten Festkörper-Laserverstärker, der
die vorstehend beschriebenen Komponenten aufweist und einen Diodenlaser
als Pumpquelle verwendet, wird im Gegensatz zu einem Laserverstärker, der eine
Lichtbogenlampe als Pumpquelle verwendet, bisher keine besondere
Sorgfalt auf die gleichmäßige Verteilung
der Wärmeabführungsniveaus
in einem Bereich des Laserstabes verwendet.
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Die
JP-A-06-350 172 offenbart einen Festkörper-Laserverstärker gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung sucht die vorstehend geschilderten Probleme
zu lösen.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines
mit einem Diodenlaser gepumpten Festkörper-Laserverstärkers, der
einen Diodenlaser als Pumpquelle verwendet und der in der Lage ist,
die Verteilung der Wärmeabführungsniveaus
in einem Bereich eines Festkörper-Laserstabes
homogen zu machen und bei dem kein Bifokalphänomen entsteht; weiterhin besteht
ein Ziel der Erfindung in der Schaffung eines mit einem Diodenlaser
gepumpten Festkörperlasers,
der einen solchen Verstärker
verwendet.
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Die
Erfindung ist in den Ansprüchen
1 und 9 definiert. Verschiedene Ausführungsformen sind durch die
Unteransprüche
definiert.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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In
den Zeichnungen zeigen:
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1 eine
Frontansicht eines Pumpmoduls, das in einem mit einem Diodenlaser
gepumpten Festkörper-Laserverstärker gemäß der vorliegenden
Erfindung vorgesehen ist;
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2 eine
Schnittdarstellung des mit einem Diodenlaser gepumpten Festkörper-Laserverstärkers der
vorliegenden Erfindung;
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3 eine
graphische Darstellung zur Erläuterung
der Beziehung zwischen der Intensität des Laserstrahls und einem
Betrag der abgeführten
Wärme;
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4 eine
graphische Darstellung zur Erläuterung
der Verteilung der Strahlintensitäten im niedrigstwertigen transversalen
Modus;
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5 eine
schematische Darstellung zur Erläuterung
von berechneten Werten, die die Verteilung von Pumpdichten in einem
Bereich eines Festkörper-Laserstabes angeben;
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6 eine
schematische Darstellung zur Erläuterung
von berechneten Werten, die die Verteilung von Pumpdichten in einem
Bereich des Festkörper-Laserstabes angeben;
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7 eine
schematische Darstellung zur Erläuterung
von berechneten Werten, die die Verteilung von Pumpdichten in einem
Bereich des Festkörper-Laserstabes angeben;
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8 eine
graphische Darstellung zur Erläuterung
einer Änderung
der Brennweite in Relation zu Positionen in Radialrichtung in einem
Bereich des Festkörper-Laserstabes;
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9 eine
graphische Darstellung zur Erläuterung
einer Änderung
der Brennweite in Relation zu Positionen in Radialrichtung in einem
Bereich des Festkörper-Laserstabes;
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10 eine
graphische Darstellung zur Erläuterung
einer Änderung
der Brennweite in Relation zu Positionen in Umfangsrichtung in einem
Bereich des Festkörper-Laserstabes;
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11 eine
graphische Darstellung zur Erläuterung
einer Änderung
der Brennweite in Relation zu Positionen in Umfangsrichtung in einem
Bereich des Festkörper-Laserstabes;
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12 eine
Frontansicht eines Pumpmoduls bei einem weiteren Beispiel eines
mit einem Diodenlaser gepumpten Festkörper-Laserverstärkers der vorliegenden
Erfindung;
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13 Darstellungen
von Modellen von Diodenlaseranordnungen des ersten, zweiten und
dritten Pumpmoduls zur Veranschaulichung von Plazierungspositionen
der Diodenlaseranordnungen;
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14 eine
Frontansicht eines Pumpmoduls bei einem weiteren Beispiel eines
mit einem Diodenlaser gepumpten Festkörper-Laserverstärkers der vorliegenden
Erfindung;
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15 eine
Seitenansicht eines Pumpmoduls bei einem weiteren Beispiel eines
mit einem Diodenlaser gepumpten Festkörper-Laserverstärkers der
vorliegenden Erfindung;
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16 eine
Schnittdarstellung zur Erläuterung
eines mit einem Diodenlaser gepumpten Festkörperlasers gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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17 eine
Darstellung der Komponenten eines Pumpmoduls, das bei einem herkömmlichen, mit
einem Diodenlaser gepumpten Festkörper-Laserverstärker verwendet
wird; und
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18 eine
perspektivische Darstellung zur Erläuterung eines Zustands, bei
dem herkömmliche Pumpmodule,
die jeweils die in 17 dargestellten Komponenten
aufweisen, zusammen mit einem Festkörper-Laserstab und einem Strömungsrohr
an einer Trägerplatte
angebracht sind.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Erstes Ausführungsbeispiel
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1 zeigt
eine Frontansicht eines Pumpmoduls bei einem mit einem Diodenlaser
gepumpten Festkörper-Laserverstärker gemäß der vorliegenden Erfindung. 2 zeigt
eine Schnittdarstellung des mit einem Diodenlaser gepumpten Festkörper-Laserverstärkers der
vorliegenden Erfindung. In 1 weist
ein scheibenartiges Substrat 9 einen runden Flansch auf,
der entlang des Umfangs am Rand von diesem derart ausgebildet ist,
daß der
runde Flansch rechtwinklig zu einer Hauptoberfläche des Substrats 9 hervorsteht
und in seinem Zentrum eine Öffnung aufweist.
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Auf
der Hauptoberfläche
des Substrats 9 sind vier Befestigungsblöcke 10 mit
gleichmäßiger winkelmäßiger Beabstandung
von 90° angeordnet, wobei
die zentrale Öffnung
das Zentrum bildet. Vier Diodenlaseranordnungen 3a, 3b, 3c und 3d,
die als Pumpquellen dienen und bei denen es sich um eine Vielzahl
von linear angeordneten lichtemittierenden Vorrichtungen handelt,
sind über
Kühlkörper 5 an
den Befestigungsblöcken 10 angebracht.
Die Befestigungsblöcke 10 dienen
als Einrichtung zum Befestigen der Diodenlaseranordnungen 3a, 3b, 3c und 3d, bei
denen es sich um Pumpquellen handelt.
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Das
Substrat 9, die Befestigungsblöcke 10, die Diodenlaseranordnungen 3a, 3b, 3c und 3d sowie
die Kühlkörper 5,
die an der Hauptoberfläche
des Substrats 9 angebracht sind, bilden ein Pumpmodul 118.
Der runde Flansch, der am Rand des Substrats 9 ausgebildet
ist, weist angesenkte Verbindungs-Durchgangsöffnungen 18 und Verbindungs-Schraubenöffnungen 19 auf.
Die angesenkten Verbindungs-Durchgangsöffnungen 18 und die
Verbindungs-Schraubenöffnungen 19,
die in das Substrat 9 eingebracht sind, sind einander abwechselnd
in Winkelabständen
von 60° auf
einem Kreis angeordnet, der zu dem Festkörper-Laserstab 1 konzentrisch ist.
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Bei
einem Dreieck, das durch Verbinden der Mittelpunkte der drei in
dem Substrat 9 ausgebildeten, angesenkten Verbindungs-Durchgangsöffnungen 18 gebildet
ist, sowie bei einem Dreieck, das durch Verbinden der Mittelpunkte
der drei Verbindungs-Schraubenöffnungen 19 gebildet
ist, handelt es sich um gleichschenkelige Dreiecke, die jeweils drei
Seiten mit der gleichen Länge
aufweisen und zueinander kongruent sind.
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Der
Durchmesser jeder Senköffnung
jeder angesenkten Verbindungs-Durchgangsöffnung 18 ist größer als
der Durchmesser eines Schraubenkopfes einer Sechskantschraube, die
in eine Verbindungs-Schraubenöffnung
einzuschrauben ist. Ferner ist die Tiefe der Senköffnung größer als
die Höhe
des Schraubenkopfes.
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Ein
Reflektor 36 ist auf dem Substrat 9 derart angeordnet,
daß er
den Festkörper-Laserstab 1 umschließen kann.
Der Reflektor 36 weist eine Reflexionsoberfläche, bei
der es sich um eine diffusive Reflexionsoberfläche beispielsweise aus Keramikmaterial
handelt, als innere Oberfläche
auf, die dem Festkörper-Laserstab 1 gegenüberliegt.
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Eine
Eintrittsöffnung 38,
durch die Pumplicht 33 ins Innere des Reflektors 36 eingeleitet
wird, ist an vier Stellen des Reflektors 36 ausgebildet.
Eine optische Wellenleiterplatte 39, bei der es sich um
ein optisches Element handelt, dessen eine Endfläche zum Verhindern der Reflexion
von Pumplicht 33 bearbeitet ist, ist in den Eintrittsöffnungen 38 angeordnet,
um dadurch das Einleiten von Pumplicht 33 in den Reflektor 36 zu
erleichtern.
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Die
Diodenlaseranordnungen 3a, 3b, 3c und 3d weisen
optische Achsen 401a, 401b, 401c bzw. 401d auf
und emittieren Pumplicht 33 durch lichtemittierende Bereiche 4 von
diesen entlang der optischen Achsen. Die optischen Achsen 401a, 401b, 401c und 401d verlaufen
in der gleichen Ebene orthogonal zu der Laserstabachse 8 des
Festkörper-Laserstabes 1 und
sind mit einer vorbestimmten Beabstandung von der Laserstabachse 8 des
Festkörper-Laserstabes 1 getrennt.
Ferner kreuzen sich einander benachbarte optische Achsen 401a, 401b, 401c und 401d in
einem rechten Winkel.
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Eine
Linie parallel zu den optischen Achsen 401a und 401c,
die durch das Zentrum des Festkörper-Laserstabes 1 hindurchgeht,
soll als Mittellinie 402a bezeichnet werden, und eine Linie
parallel zu den optischen Achsen 401b und 401d,
die durch das Zentrum des Festkörper-Laserstabes 1 hindurchgeht,
soll eine Mittellinie 402b bilden.
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Die
optischen Achsen 401a und 401c sind mit einer
bestimmten Beabstandung in entgegengesetzten Richtungen von der
Mittellinie 402a getrennt, und die optischen Achsen 401b und 401d sind
mit der bestimmten Beabstandung in entgegengesetzten Richtungen
von der Mittellinie 402b getrennt. Mit anderen Worten,
es sind die optischen Achsen 401a, 401b, 401c und 401d mit
der bestimmten Distanz von den Linien versetzt, die durch den axialen
Kern des Festkörper-Laserstabes 1 hindurchgehen.
Die Richtung der Abweichung ist vergleichbar mit der gleichen Rotationsrichtung
in bezug auf die Laserstabachse 8 des Festkörper-Laserstabes 1.
Das heißt, die
optischen Achsen sind in 1 im Gegenuhrzeigersinn versetzt.
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Anders
betrachtet sind die Diodenlaseranordnungen 3a, 3b, 3c und 3d,
die Pumpquellen bilden, in gleichmäßigen Winkelabständen in
bezug auf die Laserstabachse 8 des Festkörper-Laserstabes 1 in
der gleichen Ebene angeordnet, die zu der Laserstabachse 8 des
Festkörper-Laserstabes 1 orthogonal
ist. Mit anderen Worten, es sind die optischen Achsen 401a, 401b, 401c und 401d in
gleichmäßigen Winkelabständen um
die Laserstabachse 8 des Festkörper-Laserstabes 1 als
Rotationsachse angeordnet, und zwar in der gleichen Ebene, die zu
der Laserstabachse 8 des Festkörper-Laserstabes 1 orthogonal
ist.
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In 2 liegen
Seitenplatten 12 auf einer unteren Platte 14 auf.
Die beiden Seitenplatten 12 sind von beiden Enden des Festkörper-Laserstabes 1 durchsetzt,
der sich durch in den Hauptflächen
der Seitenplatten 12 ausgebildete Durchgangsöffnungen hindurch
erstreckt, so daß der
Festkörper-Laserstab 1 gehaltert
ist. Der Festkörper-Laserstab 1 ist
von einem Strömungsrohr 2 umgeben.
Das Strömungsrohr 2 ist
zylindrisch und umhüllt
den Festkörper-Laserstab 1 vollständig in
dessen Längsrichtung.
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Die
beiden Enden des Strömungsrohrs 2 sind
ebenfalls durch die Seitenplatten 12 abgestützt. Eine
der Seitenplatten 12 weist eine Eintrittsöffnung 51 auf,
durch die ein Kühlmedium
zugeführt
wird, bei dem es sich zum Beispiel um reines Wasser handelt. Die
andere Seitenplatte 12 weist eine Austrittsöffnung 52 auf,
durch die das Kühlmedium
ausgeleitet wird. Das durch die Eintrittsöffnung 51 zugeführte Kühlmedium
strömt
durch einen zwischen dem Festkörper-Laserstab 1 und
dem Strömungsrohr 2 gebildeten
Raum und kühlt
somit den Festkörper-Laserstab 1 in
direkter Weise. Das durch das Strömungsrohr 2 hindurchgeführte Kühlmedium
wird durch die Austrittsöffnung 52 ausgeleitet.
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Eine
Vielzahl von Pumpmodulen 118 ist von dem Festkörper-Laserstab 1 und
dem Strömungsrohr 2 durchsetzt,
die sich durch die zentralen Öffnungen
der Substrate 9 von diesen hindurch erstrecken, wobei die
Pumpmodule 118 in der gleichen Richtung aufeinander geschichtet
sind. Die Seitenplatten 12 weisen angesenkte Befestigungs-Durchgangsöffnungen 20 auf.
Die Pumpmodule 118 und die Seitenplatten 12 sind
durch Sechskantschrauben 21 miteinander verbunden und aneinander
befestigt, bei denen es sich um Verbindungs-/Befestigungseinrichtungen
handelt.
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Zum
Verbinden der Pumpmodule 118 in der in 2 dargestellten
Weise werden die angesenkten Verbindungs-Durchgangsöffnungen 18 eines Pumpmoduls 118 mit
den Verbindungs-Schraubenöffnungen 19 des
ganz links angeordneten Pumpmoduls 118 ausgerichtet. Anschließend werden
die Sechskantschrauben 21 von links nach rechts eingeschraubt.
Die angesenkten Verbindungs-Durchgangsöffnungen 18 und die
Verbindungs-Schraubenöffnungen 19,
die am Rand des Substrats 19 ausgebildet sind, sind auf
einem Kreis angeordnet, der konzentrisch zu dem Festkörper-Laserstab 1 ist.
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Die
positionsmäßigen Beziehungen
zwischen dem Festkörper-Laserstab 1 und
den Pumpquellen bildenden Diodenlaseranordnungen 3a, 3b, 3c und 3d können somit
zu allen Zeiten konstant bleiben. Ferner sind in die Seitenplatten 12 die
Vielzahl der angesenkten Befestigungs-Durchgangsöffnungen 20, die die
gleichen positionsmäßigen Beziehungen
wie die angesenkten Verbindungs-Durchgangsöffnungen 18 aufweisen,
sowie die Verbindungs-Schraubenöffnungen 19 ausgebildet,
die an den Rändern
der Substrat 9 ausgebildet sind.
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Das
ganz links und das ganz rechts angeordnete Substrat 9 werden
in enge Berührung
mit den Seitenplatten 12 gebracht. Die Sechskantschrauben 21 werden
in die über
den Verbindungs-Schraubenöffnungen 19 angeordneten
angesenkten Befestigungs-Durchgangsöffnungen 20 eingeschraubt,
so daß die
Substrate 9 und die Pumpmodule 118 verbunden sind.
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Das
in 1 dargestellte Pumpmodul 118 weist die
vier Pumpquellen bildenden Diodenlaseranordnungen 3a, 3b, 3c und 3d auf,
strahlt Pumplicht 33 in vier Richtungen auf den Festkörper-Laserstab 1 ab
und pumpt somit den Festkörper-Laserstab 1.
Die optischen Achsen 401a, 401b, 401c und 401d,
entlang derer die von den Diodenlaseranordnungen 3a, 3b, 3c und 3d austretenden
Pumplichtstrahlen 33 sich fortpflanzen, sind zu den Mittellinien
versetzt angeordnet, die durch das Zentrum des Festkörper-Laserstabes 1 hindurchgehen.
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Die
Verteilung der Pumpdichten in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes 1 kann
somit verändert
werden. Wenn die Größe der Versetzung
auf einen bestimmten Wert eingestellt ist, läßt sich die Verteilung der
Wärmeabführungsniveaus
in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes 1 homogen ausbilden.
Der in dieser Hinsicht zu Grunde liegende Gedanke wird im folgenden
erläutert.
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Im
allgemeinen kehren Teilchen, die aus einem Grundzustand durch die
Absorption von Pumplicht in einen angeregten Zustand angeregt werden,
unter Durchlaufung einer Vielzahl von Übergangsphasen in den Grundzustand
zurück.
Bei der Vielzahl der Übergangsphasen
von dem angeregten Zustand in den Grundzustand wird ein Energieunterschied
zwischen den Zuständen
während
einer Entspannungsphase aufgrund einer strahlungslosen Übergangsphase,
in der kein Licht emittiert wird, in Wärme umgewandelt. Dies veranlaßt den Festkörper-Laserstab 1 zum
Abgeben von Wärme.
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Wenn
der Festkörper-Laserstab
gemäß dem Stand
der Technik gleichmäßig gekühlt wird,
indem die gesamte Umgebung von diesem gekühlt wird, so wird dann, wenn
die Verteilung der Wärmeabführniveaus
in einem Bereich des Laserstabes homogen ist, die Verteilung der
Temperaturen an dem Bereich des Laserstabes in Form einer Parabel
ausgedrückt, die
in ihrem Zentrum einen Peak hat. Der Brechungsindex des Festkörper-Laserstabes 1 ist
nahezu proportional zu der Temperatur.
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Wenn
somit die Temperaturverteilung in einem Bereich des Laserstabes
als Parabel ausgedrückt
wird, wirkt der Festkörper-Laserstab 1 als
ideale Linse. Somit kann der Linseneffekt des Festkörper-Laserstabes 1 unter
Verwendung eines allgemeinen optischen Elements, wie zum Beispiel
eines sphärischen
Spiegels, einer konvexen Linse oder einer konkaven Linse, korrigiert
werden. Letztendlich läßt sich
ein Laserstrahl hoher Qualität
in stabiler und effizienter Weise verstärken.
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Wenn
jedoch die Verteilung der Wärmeabführungsniveaus
in einem Bereich des Laserstabes inhomogen wird, während der
Festkörper-Laserstab 1 aufgrund
der Wärmabführung den
Linseneffekt ausübt,
tritt ein Bifokalphänomen
auf, bei dem die Brennweite des Festkörper-Laserstabes von einer
lokalen Stelle zu einer anderen lokalen Stelle in einem Bereich
des Festkörper-Laserstabes
unterschiedlich wird.
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Beim
Auftreten des Bifokalphänomens
kann der Linseneffekt des Festkörper-Laserstabes 1 mittels
des allgemeinen optischen Elements, wie zum Beispiel eines sphärischen Spiegels,
einer konvexen Linse oder einer konkaven Linse nicht ausreichend korrigiert
werden. Dies führt
zu einer verschlechterten Verstärkungsleistung
eines Laserstrahls mit hoher Qualität sowie zu einer Beeinträchtigung
der Sicherheit.
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Zum
Verstärken
eines Laserstrahls hoher Qualität
in stabiler und äußerst effizienter
Weise ist es unverzichtbar, eine homogene Verteilung der Wärmeabführungspegel
in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes
zu erzielen. In der Vergangenheit wurde jedoch das Augenmerk in
erster Linie auf die Homogenität
der Verteilung der Pumpdichten gerichtet, während auf die Homogenität der Verteilung
der Wärmeabführungsniveau
nicht geachtet wurde. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, daß eine Lichtbogenlampe
als Pumpquelle verwendet worden ist.
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Ein
Vorgang von einem angeregten Zustand bis zu dem Grundzustand kann
in einen Übergangsvorgang
von dem angeregten Zustand in einen oberen Zustand sowie einen Übergangsvorgang
von dem oberen Zustand in den Grundzustand unterteilt werden. Ein
Großteil
der Teilchen, die angeregt werden und in den angeregten Zustand
verbracht wird, gelangt allein durch einen strahlungslosen Vorgang in
den oberen Zustand.
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Sobald
der Energiepegel eines angeregten Zustands sowie die Anregungsstärke (die
Anzahl der anzuregenden Teilchen, die pro Zeiteinheit und Volumeneinheit
in den angeregten Zustand zu bringen ist) bestimmt sind, kann ein
Betrag der während
des Übergangsvorgangs
von dem angeregten Zustand in den oberen Zustand erzeugten Wärme konstant
gehalten werden. Andererseits gibt es eine Vielzahl von Übergangsvorgängen zwischen
dem oberen Zustand und dem Grundzustand. Ein Übergang mit Strahlung, bei
dem Licht aufgrund einer spontanen Emission oder einer stimulierten
Emission emittiert wird und dann Energie abgestrahlt wird, sowie
ein Übergang ohne
Strahlung, bei dem Energie aufgrund von Wärme ohne Lichtemission abgestrahlt
wird, sind in Koexistenz bei jedem Vorgang vorhanden.
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Die
Anzahl der Teilchen, die jedem Vorgang unterzogen werden, variiert
in Abhängigkeit
von dem Vorhandensein oder Nicht-Vorhandensein einer Laserschwingung
oder der Intensität
des Laserstrahls, der durch den Festkörper-Laserstab hindurchgeht. Ein
Betrag der Wärme,
die von einem Übergang ohne
Strahlung in jedem der Vorgänge
stammt, ist von Vorgang zu Vorgang verschieden. Selbst wenn die
Stärke
der Anregung bei dem gleichen Anregungszustand gleich ist, variiert
ein Wärmebetrag, der
in dem Festkörper-Laserstab 1 während des
Prozesses von dem oberen Zustand in den Grundzustand erzeugt wird,
in Abhängigkeit
von dem Vorhandensein oder Nicht-Vorhandensein einer Laserschwingung
oder der Intensität
des durch den Laserstab hindurchgehenden Laserstrahls.
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Wenn
zum Beispiel das Verhältnis
der Teilchen zunimmt, die dem Prozeß unterzogen werden, bei dem
ein Übergang
ohne Strahlung erfolgt und eine hohe Energiedifferenz hervorgerufen
wird, nimmt die Wärmemenge
zu, die während
des Prozesses von dem oberen Zustand in den Grundzustand erzeugt
wird.
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Bei
einem Festkörperverstärker, der
eine Lichtbogenlampe als Pumpquelle verwendet, werden aufgrund der
Tatsache, daß die
Lichtbogenlampe ein breites Emissionsspektrum zuläßt, Teilchen
derart angeregt, daß sie
in einen stationären
Zustand mit einem viel höheren
Energiepegel als dem oberen Zustand verbracht werden, und zwar aufgrund
von UV-Komponenten, deren Frequenzen in dem Emissionsspektrum liegen.
Aus diesem Grund bildet die Wärmemenge,
die während
des Übergangsvorgangs ohne
Strahlung von einem angeregten Zustand in den oberen Zustand erzeugt
wird, einen Großteil
der Wärme,
die von dem Festkörper-Laserstab
abgeführt wird.
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Das
Vorhandensein oder Nicht-Vorhandensein von Laserschwingung während des Übergangsvorgangs
von dem oberen Zustand zu dem Grundzustand oder eine Veränderung
in dem Betrag der abgeführten
Wärme in
Abhängigkeit
von der Intensität
des Laserstrahls kann somit ignoriert werden.
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Mit
anderen Worten, es ist bei Verwendung einer Lichtbogenlampe als
Pumpquelle eine von dem Festkörper-Laserstab
abgeführte
Wärmemenge
unabhängig
von dem Vorhandensein oder Nicht-Vorhandensein von Laserschwingung
oder von der Intensität
des Laserstrahls, sondern diese wird im wesentlichen mittels eines
angeregten Zustands bestimmt. Sobald die Verteilung der Pumpdichten
homogen gemacht ist, kann somit die Verteilung der Wärmeabführungsniveau
in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes
als homogen betrachtet werden.
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Man
war lange der Ansicht, daß die
Diskussion ähnlich
der vorstehenden, d.h. die Annahme, daß die Verteilung der Pumpdichten
sowie die Verteilung der Wärmeabführungspegel
miteinander übereinstimmen,
auch für
einen mit einem Diodenlaser gepumpten Festkörper-Laserverstärker übernommen
werden kann, der einen Diodenlaser als Pumpquelle verwendet und
um den es bei der vorliegenden Erfindung geht.
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Wenn
jedoch eine Diodenlaseranordnung als Pumpquelle verwendet wird,
dann wird das Emissionsspektrum sehr schmal. Wenn die Energie eines angeregten
Zustands, der dem oberen Zustand am nähesten ist, einem Schwingungsbetrag
entspricht, der von der Diodenlaseranordnung geschaffen wird, so
wird es möglich,
Teilchen selektiv in einen angeregten Zustand zu bringen, der dem
oberen Zustand am nächsten
ist. Im Vergleich mit der Anregung unter Verwendung der Lichtbogenlampe
ist eine Wärmemenge,
die während
des Prozesses von dem angeregten Zustand in den oberen Zustand erzeugt
wird, bemerkenswert gering.
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Eine Änderung
des Betrages der abgeführten
Wärme,
die während
der Wärmeabführung des Festkörper-Laserstabes
auftritt und von einem Zustand der Laserschwingung abhängig ist,
wie zum Beispiel dem Vorhandensein oder dem Nicht-Vorhandensein
einer Laserschwingung oder der Intensität des Laserstrahls, kann somit
nicht ignoriert werden.
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3 veranschaulicht
eine Veränderung
der Menge der abgeführten
Wärme in
Relation zu den Intensitäten
eines Laserstrahls, der durch ein mit einem Diodenlaser gepumptes
Festkörpermedium
hindurchgeht, wobei dann, wenn die Intensität des Laserstrahls 0 beträgt, die
Menge der abgeführten
Wärme 1
beträgt.
Wie aus der graphischen Darstellung ersichtlich ist, nimmt die Menge
der abgeführten
Wärme bei
einem Anstieg der Intensität
des Laserstrahls um 20 % oder mehr ab.
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Der
Grund dafür
besteht darin, daß die
Anzahl der Teilchen, die einen Prozeß der stimulierten Emission
durchlaufen, welche eine Laserschwingung hervorruft, größer wird
und die Anzahl der Teilchen, die einen Übergangsprozeß durchlaufen,
der eine große
Menge an abgeführter
Wärme hervorruft,
geringer wird. Die Änderung
von 20 % oder mehr bei dem Betrag der abgeführten Wärme ist groß genug, um die Stabilität während der
Verstärkung
zu beeinträchtigen.
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Im
folgenden wird die Verstärkung
oder die Erzeugung des Laserstrahls in dem niedrigstwertigen transversalen
Modus beschrieben, der eine hohe Kondensationsleistung aufweist
und einen hohen Anwendungswert hat. 4 zeigt
die Verteilung der Intensitäten
eines Strahls in dem niedrigstwertigen transversalen Modus. Der
niedrigstwertige transversale Modus wird im allgemeinen als TEM00-Modus beschrieben
und in Form einer axialen symmetrischen Gauß'schen Verteilung mit einem einzigen Peak
im Zentrum zum Ausdruck gebracht.
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Wenn
ein Strahl in dem niedrigstwertigen transversalen Modus durch den
Festkörper-Laserstab 1 hindurchgeht,
hat der Strahl eine hohe Intensität in bezug auf das Zentrum
eines Bereichs des Festkörper-Laserstabes
sowie eine niedrigere Intensität
in Relation zu dem Umfang des Bereichs des Festkörper-Laserstabes. Wie in 3 gezeigt
ist, ist eine Menge der abgeführten
Wärme in
einem Bereich des Festkörper-Laserstabes,
der Licht mit höherer
Intensität
ausgesetzt ist, geringer. Unter der Annahme, daß die in dem Festkörper-Laserstab
auftretende Anregung homogen ist, kann dann, wenn die Intensität des durch
den Festkörper-Laserstab 1 hindurchgehenden
Laserstrahls zu schwach ist, um eine nennenswerte stimulierte Emission
hervorzurufen, die Verteilung der Wärmeabführungsniveaus in einem Bereich
des Festkörper-Laserstabes
als homogen betrachtet werden.
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Wenn
jedoch der Laserstrahl in der Praxis verstärkt wird, dann wird aufgrund
der Tatsache, daß der
Laserstrahl mit hoher Intensität
durch den Festkörper-Laserstab
hindurchgeht, wenn ein Strahl in dem niedrigstwertigen transversalen
Modus durch einen Bereich des Festkörper-Laserstabes hindurchgeht,
die stimulierte Emission im Zentrum eines Bereichs des Festkörper-Laserstabes,
in dem der Strahl eine hohe Intensität besitzt, extrem hoch. Dies
führt zu
einer Zunahme der Anzahl von Teilchen, die einen Übergangsprozeß durchlaufen,
der eine Laserschwingung hervorruft. Eine Verminderung des Betrags
der abgeführten
Wärme wird
daher größer.
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Infolgedessen
drückt
sich die Verteilung der Wärmeabführungsniveaus
in dem Bereich des Festkörper-Laserstabes
als inhomogene Verteilung aus, die eine Abnahme in dem Betrag der
abgeführten Wärme in dessen
Zentrum zeigt. Wenn der Linseneffekt des Festkörper-Laserstabes 1 aufgrund
der Wärmeabführung ausgeführt wird,
kommt es zum Auftreten eines Bifokalphänomens.
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Wenn
ein Strahl in dem niedrigstwertigen transversalen Modus erzeugt
und verstärkt
wird, so wird die Verteilung der Pumpdichten in Form eines recht
hohen Peaks in Relation zu dem Zentrum eines Bereichs des Festkörper-Laserstabes
ausgedrückt. Die
Verteilung der Pumpdichten sollte vorzugsweise derart sein, daß beim Durchgang
des Strahls in dem niedrigstwertigen transversalen Modus die Verteilung der
Wärmeabführniveaus
in dem Bereich des Festkörper-Laserstabes
homogen wird.
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Die
Verteilung der Pumpdichten kann in Abhängigkeit von einer Strahlerfassungstechnik
auf der Basis der Größe der Abweichung
der optischen Achsen 401a, 401b, 401c und 401d,
des Absorptionskoeffizienten relativ zu dem Pumplicht in dem Festkörper- Laserstab 1 sowie
der Konstruktion einer Pumpeinheit berechnet werden, wie zum Beispiel
der Formgebung des Reflektors 36 und dem Zustand der Oberfläche von
diesem. Die Anzahl der Teilchen, die den jeweiligen Übergangsvorgang
durchlaufen, läßt sich
berechnen durch Lösen
einer Raten-Gleichung, die jeden stationären Energiezustand eines aktiven Mediums
sowie eine Photonendichte in dem Laserstrahl beschreibt.
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Ein
Betrag der abgeführten
Wärme in
einem Bereich des Festkörper-Laserstabes
läßt sich
durch Analyse ermitteln. Die Verteilung der Temperaturen in dem
Bereich des Festkörper-Laserstabes
wird unter Verwendung der Verteilung der Wärmeabführungsniveaus berechnet, und
die Verteilung der Brechungsindizes wird unter Verwendung der Verteilung der
Temperaturen berechnet. Eine Brennweite an einem lokalen Punkt in
dem Bereich des Festkörper-Laserstabes
kann unter Verwendung einer Neigung berechnet werden, die mittels
der Brechungsindizes definiert ist.
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Die 5, 6 und 7 zeigen
Verteilungen der Pumpdichten in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes
in Relation zu Abweichungsgrößen der
optischen Achsen von: 0 mm, 1 mm und 2 mm. Bei steigender Abweichungsgröße sinkt
die Spitze im Zentrum einer Verteilung der Pumpdichten. Bei einer
Abweichungsgröße von 2
mm zeigt die Darstellung eine nahezu homogene Verteilung der Pumpdichten.
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8 veranschaulicht
ein Bifokalpänomen, das
sich aufgrund der inhomogenen Verteilung der Wärmeabführungsniveaus ergibt, d.h.
eine Änderung in
der Brennweite von einer lokalen Stelle zu einer anderen lokalen
Stelle in Abhängigkeit
von einem Radius, wobei die zentrale Achse des Stabes in Relation
zu den Abweichungsgrößen von
0 mm, 1 mm und 2 mm auf 0 gesetzt ist, und zwar unter der Annahme,
daß ein
durch den Festkörper-Laserstab 1 hindurchgehender
Laserstrahl schwach ist.
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Wenn
das Bifokalphänomen
nicht in Erscheinung tritt, bleibt die Brennweite unabhängig von
dem Radius konstant. Als Index, der eine Differenz in der Brennweite
von einer lokalen Stelle zu einer anderen lokalen Stelle in einem
Bereich des Festkörper-Laserstabes anzeigt,
die sich aufgrund der inhomogenen Verteilung der Wärmeabführungspegel
an dem Bereich des Festkörper-Laserstabes
ableitet, d.h. ein Ausmaß eines
Bifokalphänomens,
soll eine Differenz zwischen einem maximalen Wert und einem minimalen
Wert der Brennweite an dem Bereich des Festkörper-Laserstabes als Bifokalrate
definiert werden. Unter der Voraussetzung, daß der durch den Festkörper-Laserstab 1 hindurchgehende
Laserstrahl schwach ist, nimmt die Bifokalrate einen minimalen Wert
in Relation zu der Abweichungsgröße von 2
mm an, die der homogensten Verteilung der Pumpdichten zugeordnet
ist.
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9 veranschaulicht
ein Bifokalphänomen, das
sich von der inhomogenen Verteilung der Wärmeabführungsniveaus ableitet, d.h.
eine Änderung bei
der Brennweite in Abhängigkeit
von einem Radius in Relation zu den Abweichungsgrößen von
0 mm, 1 mm und 2 mm unter der Annahme, daß ein Laserstrahl in dem niedrigstwertigen
transversalen Modus durch den Festkörper-Laserstab 1 mit
einer ausreichenden Intensität
hindurchgeht, ohne daß eine
stimulierte Emission hervorgerufen wird.
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Im
Gegensatz zu den in 8 veranschaulichten Resultaten,
die auf der Annahme basieren, daß das durchgehende Licht schwach
ist, wenn die Abweichungsgröße 1 mm
beträgt,
ist die vorstehend definierte Bifokalrate minimal. Dies bedeutet,
daß bei Verstärkung und
Erzeugung des Laserstrahls in dem niedrigstwertigen transversalen
Modus die Abweichungsgröße auf 1
mm eingestellt werden sollte, um die homogene Verteilung der Wärmeabführungsniveaus
zu erzielen.
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Die
Beschreibung ist von der Annahme ausgegangen, daß der Laserstrahl in dem niedrigstwertigen
transversalen Modus durch den Festkörper-Laserstab 1 hindurchgeht.
Selbst wenn ein Laserstrahl in einem höherwertigen Modus hindurchgeht,
sollte die Abweichungsgröße in Abhängigkeit
von den voraussichtlichen Betriebsbedingungen bestimmt werden, bei
denen es sich zum Beispiel um die Konstruktion der Pumpeinheit,
die Stärke
der Anregung, die Dichte der Moleküle eines aktiven Mediums sowie
die Verteilung der Intensitäten
des durch den Festkörper-Laserstab 1 hindurchgehenden
Laserstrahls handelt, so daß die
in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes
zu beobachtende Bifokalrate minimal wird.
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Bei
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel, das
in den 1 und 2 dargestellt ist, verlaufen die
optischen Achsen 401a, 401b, 401c und 401d, entlang
derer sich die aus den vier Diodenlaseranordnungen 3a, 3b, 3c und 3d austretenden Pumplichtstrahlen
fortpflanzen, in der gleichen Ebene, die zu dem axialen Kern 8 des
Festkörper-Laserstabes 1 orthogonal
ist, wobei sie mit einer vorbestimmten Distanz von dem axialen Kern 8 des
Festkörper-Laserstabes 1 getrennt
sind. Die einander benachbarten optischen Achsen kreuzen sich ferner
in rechten Winkeln.
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Die
Abweichungsgrößen der
optischen Achsen 401a, 401b, 401c und 401d sind
auf den vorstehend genannten optimalen Wert eingestellt. Eine Schwankung
in der Verteilung der Wärmeabführungsniveaus,
die entlang des Umfangs eines Bereichs des Festkörper-Laserstabes auftritt, kann somit minimiert
werden. Ferner kann das Auftreten eines Bifokalphänomens unterdrückt werden.
Infolgedessen läßt sich
der Linseneffekt des Festkörper-Laserstabes 1 unter
Verwendung eines sphärischen Spiegels,
einer konvexen Linse oder einer konkaven Linse in wirksamer Weise
korrigieren. Auf diese Weise kann ein Laserstrahl mit hoher Strahlqualität in stabiler
und effizienter Weise verstärkt
und erzeugt werden.
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Bei
dem in den 1 und 2 dargestellten
Ausführungsbeispiel
pflanzen sich die aus den Diodenlaseranordnungen 3a, 3b, 3c und 3d austretenden
Pumplichtstrahlen entlang der optischen Wellenleiterplatten fort,
die an den Eintrittsöffnungen 38 des
Reflektors 36 angebracht sind, und treffen auf den Reflektor 36 auf.
Die optischen Wellenleiterplatten 39 sind aus einem Material
gebildet, das einen ausreichend höheren Brechungsindex als beispielsweise
ein Haftmittel aufweist, das mit einem externen Element, beispielsweise
einen Saphir, in Kontakt zu bringen ist.
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Ein
Großteil
des auf die optischen Wellenleiterplatten 39 auftreffenden
Pumplichts wird durch die Flanken der optischen Wellenleiterplatten 39 vollständig reflektiert
und in effizienter Weise mit geringem Verlust in den Reflektor 36 eingebracht.
Die Positionen der optischen Achsen, entlang derer sich die Pumplichtstrahlen
ausbreiten, um auf den Festkörper-Laserstab
ausgestrahlt zu werden, sind durch die Positionen definiert, an
denen die optischen Wellenleiterplatten 39 angeordnet sind.
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Wenn
die Positionen der optischen Achsen, entlang derer sich die Pumplichtstrahlen
ausbreiten, unter Verwendung von optischen Elementen auf gewünschte Positionen
eingestellt sind, kann selbst dann, wenn die Pumpquellen bildenden
Diodenlaseranordnungen 3a, 3b, 3c und 3d von
den normalen Positionen oder Winkeln versetzt oder abweichend angeordnet
sind, an denen sie angeordnet sein sollten, da die Positionen der
optischen Achsen, entlang derer sich die Pumplichtstrahlen fortpflanzen,
konstant bleiben, eine stabile Verteilung der Pumpdichten in einem
Bereich des Festkörper-Laserstabes zu allen
Zeiten erzielt werden.
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Infolgedessen
kann eine effiziente Verstärkung
und Erzeugung des Laserstrahls mit hoher Strahlqualität in stabiler
Weise aufrechterhalten werden. Darüber hinaus ist auch die Genauigkeit
beim Plazieren der Pumpquellen bildenden Diodenlaser 3 entschärft und
die Montage der Pumpmodule ist vereinfacht. Ferner sind bei dem
vorstehenden Ausführungsbeispiel
die Diodenlaseranordnungen 3a, 3b, 3c und 3d und
der Reflektor 36 an dem gleichen Substrat 9 angebracht.
Die Positionen der optischen Achsen, entlang derer sich die Pumplichtstrahlen
fortpflanzen, können
unabhängig
von der Position oder dem Winkel, an der bzw. dem das Pumpmodul 118 plaziert
ist, zu allen Zeiten konstant gehalten werden.
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Bei
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel werden
die optischen Wellenleiterplatten 39 als optische Elemente
zum Definieren der optischen Achsen verwendet, entlang derer sich
die Pumplichtstrahlen fortpflanzen. Die optischen Elemente sind
nicht auf optische Wellenleiterplatten beschränkt. Selbst bei Verwendung
von zylindrischen Linsen oder optischen Fasern läßt sich der gleiche Vorteil
erzielen.
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Die
Endflächen
der optischen Wellenleiterplatten 39 bei diesem Ausführungsbeispiel,
auf die die Pumplichtstrahlen auftreffen, sind rechteckig. Wenn
zum Beispiel eine lineare Diodenlaseranordnung mit einer Vielzahl
von lichtemittierenden Bereichen von Diodenlasern in Form einer
Anordnung als Pumpquelle verwendet wird, kann das Pumplicht in einfacher
Weise effizient mit einem optischen Element gekoppelt werden. Da
kein optisches Element verwendet wird, bei dem eine Brechung verwendet wird,
wie zum Beispiel bei einer Linse, kann die Plazierung ohne jegliche
Berücksichtigung
einer Brennweite oder einer Kondensationsrichtung ausgeführt werden,
dies führt
zu einer einfachen Montage und Einstellung.
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Bei
der Konstruktion wie der des vorliegenden Ausführungsbeispiels, bei der der
Reflektor 36 den Festkörper-Laserstab 1 umgebend
angeordnet ist und Pumplichtstrahlen durch die Eintrittsöffnungen 38 des
Reflektors 36 in den Reflektor 36 eingebracht werden,
erscheinen aufgrund der Tatsache, daß die Eintrittsöffnungen 38 Pumplicht
nicht reflektieren, die Eintrittsöffnungen 38 wie unzulässige Bereiche
im Hinblick auf die ursprüngliche
Funktionsweise des Reflektors 36.
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Für einen
effizienten Pumpvorgang muß das Verhältnis der
von den Eintrittsöffnungen 38 eingenommenen
Fläche
zu der Gesamtfläche
des Reflektors 36 verringert werden. Die Verwendung von
größeren Eintrittsöffnungen 38 ermöglicht übrigens
in einfacher Weise das effiziente Einbringen von Pumplichtstrahlen
in den Reflektor 36.
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Wenn
die optischen Wellenleiterplatten 39 zum Einbringen von
Pumplichtstrahlen in den Reflektor 36 verwendet werden,
wie dies bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Fall ist,
kann die Formgebung der lichtemittierenden Bereiche in einfacher Weise
an die der Endflächen
der optischen Wellenleiterplatten 39 angepaßt werden, durch
die die Pumplichtstrahlen eingeleitet werden. Selbst wenn die Wellenleiterplatten 39 dünner ausgebildet
werden, können
Pumplichtstrahlen in effizienter Weise übertragen werden, und zwar
aufgrund der vollständig
reflektierenden Wirkung der Flanken der optischen Wellenleiterplatten 39.
Die Eintrittsöffnungen 38 des
Reflektors 36, durch die Pumplichtstrahlen eingeleitet
werden, lassen sich kleiner ausbilden, während die Effizienz beim Übertragen
der Pumplichtstrahlen hoch bleibt. Ferner kann der Pumpvorgang in
effizienter Weise ausgeführt
werden.
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Das
vorliegende Ausführungsbeispiel
sieht eine Konstruktion vor, bei der Pumplicht in vier Richtungen
in bezug auf die zentrale Achse des Festkörper-Laserstabes 1 abgestrahlt
wird. Selbst bei der Konstruktion zum Aufstrahlen vom Pumplicht
in zwei Richtungen in bezug auf die zentrale Achse des Festkörper-Laserstabes 1,
so daß das
Licht seitlich auf den Festkörper-Laserstab 1 fällt und
somit ein Pumpen des Festkörperlasers
stattfindet, sind die optischen Achsen, entlang derer sich zwei
Pumplichtstrahlen fortpflanzen, derart angeordnet, daß sich diese
an gleichen Winkelpositionen in bezug auf die Mittelachsenrichtung
des Festkörper-Laserstabes 1 befinden,
d.h. an Positionen mit einer winkelmäßigen Beabstandung von 180° zwischen
diesen, wobei sie mit einer bestimmten konstanten Distanz von einer Mittellinie
des Festkörper-Laserstabes 1 getrennt sind
und in bezug auf die zentrale Achse des Festkörper-Laserstabes 1 in
der gleichen Richtung von der Mittellinie versetzt sind. Dies führt zu der
verbesserten Homogenität
bei der Verteilung der Wärmeabführungsniveaus
in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes.
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Bei
der Konstruktion für
ein bidirektionales Pumpen sind jedoch die optischen Achsen, entlang derer
sich die Pumplichtstrahlen fortpflanzen, zueinander parallel. Eine
Abweichung bzw. Versetzung der optischen Achsen erfolgt nur in einer
Richtung in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes. Da es sich bei
der Richtung, in der die optischen Achsen abweichen, um eine Richtung
handelt, ist es schwierig, die zweidimensionale Verteilung der Wärmeabführungsniveaus
an einem Gesamtbereich des Stabes zu homogenisieren.
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Infolgedessen
wird das Ausmaß der
Homogenität
in der Verteilung der Wärmeabführungsniveaus
zwischen einer Richtung, die mit der Richtung der Abweichung identisch
ist und rechtwinklig zu den optischen Achsen ist, sowie einer Richtung,
die zu der Abweichungsrichtung rechtwinklig ist und zu den optischen
Achsen parallel ist, unterschiedlich. Die Richtwirkung in der Verteilung
der Wärmeabführungsniveaus
in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes
läßt sich
somit nicht in effektiver Weise eliminieren.
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10 veranschaulicht
eine Veränderung
in der Brennweite von einer lokalen Stelle zu einer anderen lokalen
Stelle in der Umfangsrichtung an einem Rand des Festkörper-Laserstabes, die
bei einer Konstruktion zum Aufstrahlen von Pumplicht auf den Festkörper-Laserstab 1 in
zwei Richtungen auftritt, die gleiche winkelmäßige Beabstandung in bezug
auf die Mittelachsenrichtung des Festkörper-Laserstabes 1 aufweisen,
d.h. in zwei Richtungen mit einem Winkelabstand von 180° dazwischen,
sowie die Änderung
der Brennweite, wie diese bei einer Konstruktion zum Aufstrahlen
von Pumplicht auf den Festkörper-Laserstab 1 in
drei Richtungen austritt, die in bezug auf die Mittelachsenrichtung
des Festkörper-Laserstabes 1 den
gleichen Winkelabstand aufweisen, d.h. in drei Richtungen mit einer
Winkelbeabstandung von 120° voneinander.
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Bei
beiden Konstruktionen ist die Größe der Abweichung
der optischen Achsen optimiert, um die Bifokalrate zu minimieren,
die in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes
zu beobachten ist. Wenn die Anzahl der Richtungen, in denen Pumplicht
ausgestrahlt wird, von zwei auf drei erhöht wird, während die optischen Achsen,
entlang derer sich Pumplicht fortpflanzt, in bezug auf die Mittelachsenrichtung
des Festkörper-Laserstabes 1 in
gleichmäßigen Winkelabständen angeordnet
bleiben, kann die Richtung, in der die Verteilung der Wärmeabführungsniveaus
durch Einstellen der Abweichung der optischen Achsen korrigiert
wird, auf zwei oder mehr nicht zueinander parallelen Richtungen
in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes
eingestellt werden.
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Die
zweidimensionale Homogenität
in der Verteilung der Wärmeabführungsniveaus
in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes
kann somit in wirksamer Weise erzielt werden. Letztendlich kann die
Bifokalrate, die in der Umfangsrichtung zu beobachten ist, d.h.
die Richtwirkung bei der Verteilung der Wärmeabführungsniveaus, drastisch reduziert werden.
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11 veranschaulicht
eine Änderung
der Brennweite von einer lokalen Stelle zu einer weiteren lokalen
Stelle in Umfangsrichtung an dem Rand des Festkörper-Laserstabes, wie diese
bei einer Konstruktion auftritt, die einen Reflektor mit einer inneren hochglanzpolierten
Oberfläche
sowie einen Reflektor mit einer inneren diffusen Reflexionsoberfläche aufweist.
Bei dieser Konstruktion erfolgt das Aufstrahlen von Pumplicht auf
den Festkörper-Laserstab 1 in
drei Richtungen, die den gleichen Winkelab stand in bezug auf die
Mittelachsenrichtung des Festkörper-Laserstabes 1 aufweisen,
d.h. in drei Richtungen mit Winkelabständen von 120°, wobei die
Größe der Abweichung
der optischen Achsen optimiert ist, um die Bifokalrate zu minimieren,
die in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes
zu beobachten ist.
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Wie
vorstehend erwähnt,
reflektiert der den Festkörper-Laserstab 1 umschließende Reflektor 36 Pumplicht,
das nicht auf den Festkörper-Laserstab 1 aufgetroffen
ist, oder Pumplicht, das einmal auf den Festkörper-Laserstab 1 aufgetroffen
ist, jedoch nicht von dem Festkörper-Laserstab 1 absorbiert
worden ist und von dem Inneren des Festkörper-Laserstabes 1 nach
außerhalb
von diesem emittiert worden ist, so daß der Reflektor 36 somit
die Fortpflanzungsrichtung des Pumplichts derart verändert, daß das Pumplicht
auf den Festkörper-Laserstab 1 auftreffen kann.
Die Nutzungseffizienz des Pumplichts wird somit verbessert.
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Die
Reflexionsrichtung des Lichts von einer hochglanzpolierten Oberfläche wird
in eindeutiger Weise durch die Richtung des eintreffenden Lichts bestimmt,
während
die Reflexionsrichtung von Licht von einer diffusen Reflexionsoberfläche diversifiziert wird,
und zwar mit einer Ausbreitung, die in Abhängigkeit von dem Zustand der
diffusen Reflexionsoberfläche
bestimmt wird. Bei Verwendung eines Reflektors mit diffuser Reflexionsoberfläche, wie
dies in 11 dargestellt ist, kann somit
die Bifokalrate, die in Umfangsrichtung in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes
zu beobachten ist, d.h. die Richtwirkung bei der Verteilung der
Wärmeabführungsniveaus,
in drastischer Weise reduziert werden.
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Wenn
der Reflektor 36 mit der diffusen Reflexionsoberfläche auch
als Einrichtung zum Festlegen von Pumpquellen dient, kann ferner
die Bifokalrate, die in Umfangsrichtung in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes
zu beobachten ist, d.h. die Richtwirkung bei der Verteilung der
Wärmeabführungsniveaus,
stark verbessert werden. Darüber
hinaus kann die Anzahl der Komponenten einer Pumpeinheit reduziert
werden, die Montage der Komponenten läßt sich vereinfachen, und die
Kosten für
die Pumpeinheit lassen sich reduzieren.
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Das
Pumpmodul 118 bei diesem Ausführungsbeispiel weist die angesenkten
Verbindungs-Durchgangsöffnungen 18 und
die Verbindungs-Schraubenöffnungen 19 auf,
die in den runden Flansch an dem Rand des Substrats 9 eingebracht sind.
Eine Vielzahl von Pumpmodulen 118 kann entlang des Festkörper-Laserstabes 1 zusammengefügt werden
und fest an normalen Plazierungspositionen angebracht werden, wobei
dies mit hoher Genauigkeit und einfach möglich ist.
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Wenn
die Vielzahl der Pumpmodule 118 entlang des Festkörper-Laserstabes 1 zusammengefügt sind
und zum Zweck der Verbesserung der Verstärkungsleistung eingesetzt werden,
können
die Verteilungen der Pumpdichten in den Pumpmodulen exakt miteinander
in Übereinstimmung
gebracht werden. Somit läßt sich
ein Laserstrahl mit hoher Strahlqualität in stabiler und effizienter
Weise verstärken,
ohne daß es
zu irgendeiner Beeinträchtigung
bei der Homogenität
der Verteilung der Wärmeabführungsniveaus
in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes kommt.
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Zweites Ausführungsbeispiel
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12 zeigt
eine Frontansicht eines Pumpmoduls gemäß einem weiteren Beispiel eines
mit einem Diodenlaser gepumpten Festkörper-Laserverstärkers der
vorliegenden Erfindung. Bei einem Pumpmodul 119 dieses
Ausführungsbeispiels
sind drei Sätze
von je vier Verbindungs-Durchgangsöffnungen 11a, 11b und 11c mit
jeweils vier Verbindungs-Durchgangsöffnungen in einer Anordnung
mit Winkelabständen
von 90° in
einen runden Flansch an dem Rand des Substrats 9 eingebracht.
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Die
Verbindungs-Durchgangsöffnungen,
die zu den drei Sätzen
der Verbindungs-Durchgangsöffnungen 11a, 11b und 11c gehören, sind
konzentrisch angeordnet. Die Verbindungs-Durchgangsöffnungen 11b sind
in bezug auf die Verbindungs-Durchgangsöffnungen 11a im Gegenuhrzeigersinn
bei einem Winkel von 22,5° angeordnet.
Die Verbindungs-Durchgangsöffnungen 11c sind
in bezug auf die Verbindungs-Durchgangsöffnungen 11b im Gegenuhrzeigersinn
bei einem Winkel von 22,5° angeordnet.
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Die
Befestigungsweise der Pumpquellen bildenden Diodenlaseranordnungen 3a, 3b, 3c und 3d an
dem Substrat 9 ist identisch mit der des ersten Ausführungsbeispiels.
Wenn die Pumpmodule 119 dieses Ausführungsbeispiels tatsächlich an
einem mit einem Diodenlaser gepumpten Festkörper-Laserverstärker angebracht
sind, durchsetzen der Festkörper-Laserstab 1 und
das Strömungsrohr 2 die
Zentren der Pumpmodule 119 in einer zu der Darstellung in 12 rechtwinkligen
Richtung.
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Bei
dem mit einem Diodenlaser gepumpten Festkörper-Laserverstärker mit
den vorstehend genannten Komponenten sind zwei Pumpmodule aus dem
ersten Pumpmodul 119 und dem zweiten Pumpmodul 119 zusammengefügt, wobei
die Verbindungs-Durch gangsöffnungen 11a des
ersten Pumpmoduls 119 und die Verbindungs-Durchgangsöffnungen 11b des
zweiten Pumpmoduls 119 für die Verbindung verwendet
werden. Eine Richtung, in der die Diodenlaseranordnungen 3 des
ersten Pumpmoduls 119 angeordnet sind, und eine Richtung,
in der die Diodenlaseranordnungen 3 des zweiten Pumpmoduls 119 angeordnet
sind, sind in bezug auf die Mittenachse des Festkörper-Laserstabes 1 als
Zentrum um 22,5° voneinander
versetzt angeordnet.
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13 zeigt
Modelle der Diodenlaseranordnungen 3a, 3b, 3c und 3d,
die in dem ersten Pumpmodul 119 enthalten sind, der Diodenlaseranordnungen 3a, 3b, 3c und 3d,
die in dem zweiten Pumpmodul 119 enthalten sind, sowie
der Diodenlaseranordnungen 3a, 3b, 3c und 3d,
die in dem dritten Pumpmodul 119 enthalten sind, in einem
Zustand, in dem die drei Pumpmodule des ersten Pumpmoduls 119, des
zweiten Pumpmoduls 119 und des dritten Pumpmoduls 119 miteinander
verbunden sind. 13 zeigt somit die Positionen,
an denen die Diodenlaseranordnungen angeordnet sind.
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel
können
die einander benachbarten Pumpmodule 119 miteinander verbunden
werden, während
sie in gleichmäßigen Winkelabständen zueinander
verlagert werden. Die Ausstrahlrichtung des Pumplichts, das von
jedem Pumpmodul ausgeht, kann somit in gleichmäßigen Winkelabständen verlagert
werden. Die Anzahl der Richtungen, in denen Pumplicht auf den Festkörper-Laserstab 1 ausgestrahlt
wird, läßt sich
erhöhen. Die
Homogenität
bei der Verteilung der Wärmeabführungsniveaus
läßt sich
weiter verbessern. Ferner kann die Bifokalrate, die in Umfangsrichtung
in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes
zu beobachten ist, in zuverlässigerer
Weise reduziert werden. Letztendlich läßt sich ein Laserstrahl mit
hoher Strahlqualität
in stabiler und effizienter Weise verstärken.
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Bei
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind
die Verbindungs-Durchgangsöffnungen 11a, 11b und 11c in
Winkelabständen
von 22,5° an
dem Rand des Substrats 9 eingebracht. Die winkelmäßige Beabstandung
zwischen den Verbindungs-Durchgangsöffnungen sowie die Anzahl der
Verbindungs-Durchgangsöffnungen
sind nicht auf die bei dem Ausführungsbeispiel
genannten Werte beschränkt,
sondern können
auf beliebige Werte eingestellt werden, solange die Verteilung der
Pumpdichten in Abhängigkeit
von der Anzahl der verbundenen Pumpmodule und der Ausbildung der
in jedem Pumpmodul miteinander zu verriegelnden Diodenlaseranordnungen
optimiert werden kann.
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Drittes Ausführungsbeispiel
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14 zeigt
eine Frontansicht eines Pumpmoduls gemäß einem weiteren Beispiel eines
mit einem Diodenlaser gepumpten Festkörper-Laserverstärkers gemäß der vorliegenden
Erfindung. 15 zeigt eine Seitenansicht
hiervon. Bei diesem Ausführungsbeispiel
sind drei Pumpmodule 120a, 120b und 120c mit
drei Diodenlaseranordnungen 3a, 3b bzw. 3c entlang
des Festkörper-Laserstabes 1 geschichtet bzw.
schichtartig angeordnet, wobei sie in gleichen Winkelabständen voneinander
versetzt sind. Die Diodenlaseranordnung 3a, 3b und 3c emittieren Pumplicht
entlang von optischen Achsen 401a, 401b bzw. 401c.
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Die
optischen Achsen 401a, 401b und 401c verlaufen
in verschiedenen Ebenen orthogonal zu dem axialen Kern 8 des
Festkörper-Laserstabes 1 und
sind mit einer vorbestimmten Distanz von dem axialen Kern 8 des
Festkörper-Laserstabes 1 in
den jeweiligen Ebenen getrennt. Beim Projizieren von Pumplichtstrahlen
auf eine Ebene orthogonal zu dem axialen Kern 8 des Festkörper-Laserstabes 1,
weisen einander benachbarte optische Achsen eine Winkelbeabstandung
von 120° auf.
-
In
der Ebene, auf die Pumplichtstrahlen projiziert werden, sollen eine
Linie, die parallel zu der optischen Achse 401a verläuft und
durch das Zentrum des Festkörper-Laserstabes 1 hindurchgeht,
als Mittellinien 402a bezeichnet werden, eine Linie, die
parallel zu der optischen Achse 401b ist und durch das Zentrum
des Festkörper-Laserstabes 1 hindurchgeht,
als Mittellinie 402b bezeichnet werden, und eine Linie,
die parallel zu der optischen Achse 401c ist und durch
das Zentrum des Festkörper-Laserstabes 1 hindurchgeht,
als Mittellinie 402c bezeichnet werden. Die optischen Achsen 401a, 401b und 401c sind
von den Mittellinien 402a, 402b bzw. 402c in
der gleichen Rotationsrichtung voneinander versetzt. Kurz gesagt
sind die optischen Achsen in 14 im Gegenuhrzeigersinn
versetzt bzw. abweichend angeordnet.
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Anders
ausgedrückt,
es befinden sich beim Projizieren von Pumplichtstrahlen auf eine
Ebene orthogonal zu dem axialen Kern 8 des Festkörper-Laserstabes 1 die
Diodenlaseranordnungen 3a, 3b und 3c,
die Pumpquellen bilden, in dieser Ebene in gleichmäßigen Winkelabständen voneinander
in bezug auf den axialen Kern 8 des Festkörper-Laserstabes 1.
Beim Pumpen von Pumplichtstrahlen auf eine Ebene orthogonal zu dem
axialen Kern 8 des Festkörper-Laserstabes 1 befinden
sich somit die optischen Achsen 401a, 401b und 401c in
der Ebene mit gleichmäßigen Winkelabständen voneinander, wobei der
axiale Kern 8 des Festkörper-Laserstabes 1 die Rotationsachse
bzw. den Mittelpunkt bildet.
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Selbst
bei diesem Ausführungsbeispiel
werden Reflektoren 36a, 36b und 36c jeweils
mit einer diffusen Reflexionsoberfläche im Inneren verwendet. Die
Reflektoren 36a, 36b und 36c weisen Eintrittsöffnungen 38a, 38b und 38c auf,
durch die Pumplicht 33 nach innen geleitet wird. Ferner
sind optische Wellenleiterplatten 39a, 39b und 39c in
den Eintrittsöffnungen 38a, 38b und 38c angeordnet.
Pumplichtstrahlen, die von den Diodenlaseranordnungen 3a, 3b und 3c austreten,
pflanzen sich in den optischen Wellenleiterplatten 39a, 39b bzw. 39c fort
und treffen dann auf die Reflektoren 36a, 36b bzw. 36c auf.
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Bei
dem mit einem Diodenlaser gepumpten Festkörper-Laserverstärker des
vorliegenden Ausführungsbeispiels
ist eine Diodenlaseranordnung pro Pumpmodul vorhanden. Pumplicht
wird in einer lateralen Richtung auf den Festkörper-Laserstab 1 abgestrahlt.
Die Verteilung der Pumpdichten in einem Bereich des durch ein einziges
Pumpmodul gebildeten Festkörper-Laserstabes
ist asymmetrisch. Eine Veränderung
in der Wellenfront, die beim Hindurchgehen eines Laserstrahls durch
den Festkörper-Laserstab 1 auftritt,
ist jedoch proportional zu einem Integral aus einem Brechungsindex
in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes,
der in der Mittelachsenrichtung des Festkörper-Laserstabes zu beobachten ist.
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Wenn
die Verteilungen der Pumpdichten, die durch die drei Pumpmodule
gebildet werden, einander in Axialrichtung überlagert werden und die resultierende
Verteilung symmetrisch ist, wird auch die durch den Festkörper-Laserstab
hervorgerufene Änderung
in der Wellenfront symmetrisch.
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Wenn
bei diesem Ausführungsbeispiel
in der vorstehend beschriebenen Weise Pumplichtstrahlen auf eine
Ebene orthogonal zu dem axialen Kern des Festkörper-Laserstabes projiziert
werden, sind die optischen Achsen, entlang derer sich die von den
drei Diodenlasern stammenden Pumplichtstrahlen fortpflanzen, in
gleichmäßigen Winkelabständen in
bezug auf den axialen Kern des Festkörper-Laserstabes angeordnet.
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Die
Symmetrie eines Überlagerungsergebnisses
der Verteilungen der Pumpdichten in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes,
die durch die drei Pumpmodule gebildet wird, kann stark verbessert
werden. Infolgedessen kann die Bifokalrate, die in Umfangsrichtung
in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes
zu beobachten ist, d.h. die Richtwirkung bei der Verteilung der
Wärmeabführungsniveaus,
reduziert werden.
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Bei
dem vorstehend beschriebenen ersten und zweiten Ausführungsbeispiel
wird Pumplicht in vier oder in drei Richtungen in bezug auf die
optische Achse des Festkörper-Laserstabes
auf den Festkörper-Laserstab
aufgestrahlt. Die Anzahl der Aufstrahlrichtungen von Pumplicht ist
nicht auf vier oder drei beschränkt.
Wenn die Anzahl der Aufstrahlrichtungen zunimmt, kann die Bifokalrate,
die in Umfangsrichtung in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes festzustellen
ist, d.h. die Richtwirkung in der Verteilung der Wärmeabführungsniveaus,
drastisch reduziert werden.
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Wenn
die Abweichungsgröße der optischen Achsen
ferner in Abhängigkeit
von der Anzahl der Aufstrahlrichtungen optimiert ist, kann die in
einem Bereich des Festkörper-Laserstabes
zu beobachtende Bifokalrate in noch wirksamerer Weise reduziert werden.
Letztendlich lassen sich die Verstärkungseffizienz und die Verstärkungsstabilität des Laserstrahls
stark verbessern.
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Viertes Ausführungsbeispiel
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16 zeigt
eine Schnittdarstellung eines mit einem Diodenlaser gepumpten Festkörperlasers gemäß der vorliegenden
Erfindung. Bei dem vorstehend beschriebenen ersten und zweiten Ausführungsbeispiel
ist die Konstruktion eines mit einem Diodenlaser gepumpten Festkörper-Laserverstärkers erläutert worden.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
wird der mit einem Diodenlaser gepumpte Festkörperlaser beschrieben, der
von dem mit einem Diodenlaser gepumpten Festkörper-Laserverstärker Gebrauch
macht.
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Ein
mit einem Diodenlaser gepumpter Festkörperlaser 200 mit
Pumpmodulen 118, von denen jedes die gleichen Komponenten
wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel
aufweist, weist einen Teilreflexionsspiegel 40 und einen
Totalreflexionsspiegel 41 auf, die auf der unteren Platte 14 derart
aufliegen, daß der
Teilreflexionsspiegel und der Totalreflexionsspiegel relativ zu
dem Festkörper-Laserstab 1 an
der Rückseite
und an der Vorderseite angeordnet sind.
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Von
einer spontanen Emission in dem gepumpten Festkörper-Laserstab 1 stammendes
Licht wird in einem optischen Resonator hin- und herreflektiert
und dadurch verstärkt,
so daß ein
kohärenter
Laserstrahl 42 erzeugt wird. Diese Konstruktion wird somit
als ein mit einem Diodenlaser gepumpter Festkörperlaser verwendet. Der Teilreflexionsspiegel 40 und der
Totalreflexionsspiegel 41 bilden den optischen Resonator.
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel
kann jede von den Konstruktionen des ersten und des zweiten Ausführungsbeispiels
bei dem mit einem Diodenlaser gepumpten Festkörperlaser 200 verwendet
werden.
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Bei
jedem der vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele wird in einem
einzigen Pumpmodul von einer Diodenlaseranordnung stammendes Pumplicht
auf einen Festkörper-Laserstab
in vier oder in drei Richtungen rechtwinklig zu der optischen Achse
des Festkörper-Laserstabes
aufgestrahlt. Die Anzahl der Diodenlaseranordnungen, die als Pumpquellen
dienen, sowie die Anzahl der Aufstrahlrichtungen von Pumplicht sind
nicht auf die in den Ausführungsbeispielen
beschriebenen beschränkt.
Es kann jede beliebige Konstruktion verwendet werden, solange Pumplicht
in lateraler Richtung auf den Festkörper-Laserstab aufgestrahlt
werden kann.
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Bei
jedem der vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele wird eine Diodenlaseranordnung
mit einer Vielzahl von linear angeordneten lichtemittierenden Vorrichtungen
als Pumpquelle verwendet. Es versteht sich von selbst, daß bei Verwendung
eines Diodenlasers mit einer einzigen lichtemittierenden Vorrichtung
die gleichen Vorteile erzielt werden können.
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Bei
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel erzeugt
ein mit einem Diodenlaser gepumpter Festkörperlaser einen Laserstrahl
unter Verwendung eines stabilen optischen Resonators, der durch
Plazieren eines Teilreflexionsspiegels und eines Totalreflexionsspiegels
an der Rückseite
und der Vorderseite relativ zu dem Festkörper-Laserstab 1 gebildet ist. Der
optische Resonator ist nicht auf diesen Typ beschränkt. Alternativ
hierzu kann beispielsweise ein instabiler optischer Resonator zum
Erzeugen eines Laserstrahls durch Lichtbrechung unter Plazierung von
Totalreflexionsspiegeln an der Rückseite
und der Vorderseite relativ zu dem Festkörper-Laserstab 1 gebildet
sein.
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Gemäß einem
Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird ein mit einem Diodenlaser
gepumpter Festkörper-Laserverstärker angegeben,
der einen Festkörper-Laserstab
aufweist, der sich entlang der optischen Achse eines Laserstrahls
erstreckt und ein aktives Medium enthält, sowie eine Vielzahl von
Pumplichtquellen aufweist, die optische Pumplichtachsen aufweisen,
die in einer zu der Axialrichtung des Festkörper- Laserstabes orthogonalen Richtung liegen
und um eine vorbestimmte Distanz von der Axialrichtung des Festkörper-Laserstabes getrennt
sind, wobei bei Projektion der optischen Achsen der Vielzahl der
Pumplichtquellen auf eine zu der Axialrichtung des Festkörper-Laserstabes
orthogonale Ebene die optischen Achsen der Vielzahl der Pumplichtquellen
in gleichmäßigen Winkelabständen angeordnet
sind, wobei die Axialrichtung des Festkörper-Laserstabes die Rotationsachse
auf der Ebene bildet.
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Infolgedessen
kann eine Schwankung in der Verteilung der Wärmeabführungsniveaus in Umfangsrichtung
in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes
minimiert werden, und es tritt kein Bifokalphänomen auf. Letztendlich kann
der Linseneffekt des Festkörper-Laserstabes
aufgrund der Wärmeabführung unter
Verwendung eines sphärischen
Spiegels, einer konvexen Linse oder einer konkaven Linse in wirksamer
Weise korrigiert werden. Ein Laserstrahl mit hoher Strahlqualität kann in
stabiler und effizienter Weise erzeugt und verstärkt werden.
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Gemäß einem
weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird ein mit einem
Diodenlaser gepumpter Festkörper-Laserverstärker angegeben,
der mindestens drei Pumplichtquellen beinhaltet. Wenn von den Pumplichtquellen
stammend e Pumplichtstrahlen auf eine Ebene orthogonal zu dem axialen
Kern des Festkörper-Laserstabes
projiziert werden, werden die Pumplichtstrahlen in mindestens drei
Richtungen in der Ebene auf den Festkörper-Laserstab aufgestrahlt.
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Da
die Richtung, in der die Verteilung der Wärmeabführungsniveaus durch Einstellen
der Abweichung der optischen Achsen korrigiert wird, auf zwei oder
mehr nicht zueinander parallelen Richtungen in einem Bereich des
Festkörper-Laserstabes eingestellt
werden kann, läßt sich
die Verteilung der Wärmeabführungsniveaus
in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes
in wirksamer Weise homogen machen. Infolgedessen kann die in Umfangsrichtung
festzustellende Bifokalrate, d.h. die Richtwirkung in der Verteilung
der Wärmeabführungsniveaus drastisch
reduziert werden.
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Gemäß noch einem
weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird ein mit einem
Diodenlaser gepumpter Festkörper-Laserverstärker angegeben,
der optische Elemente aufweist, die zwischen dem Festkörper-Laserstab
und den Pumplichtquellen angeordnet sind, um die optischen Achsen der
Pumplichtstrahlen in bezug auf den Festkörper-Laserstab zu positionieren.
Da die Positionen der optischen Achsen, entlang derer sich die Pumplichtstrahlen
fortpflanzen, konstant bleiben, kann eine stabile Verteilung der
Pumpdichten in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes erzielt wer den.
Eine effiziente Verstärkung
und Erzeugung eines Laserstrahls mit hoher Strahlqualität kann in
stabiler Weise aufrechterhalten werden.
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Gemäß einem
weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird ein mit einem
Diodenlaser gepumpter Festkörper-Laserverstärker angegeben,
bei dem die optischen Elemente zum Positionieren der optischen Achsen
der Pumplichtstrahlen optische Wellenleiterplatten sind. Die Pumplichtstrahlen können in
effizienter Weise übertragen
werden, während
sie durch die optischen Wellenleiterplatten eine Totalreflexion
erfahren. Da ferner die Brennweite oder die Kondensationsrichtung
bei der Anordnung nicht berücksichtigt
werden müssen,
lassen sich die Montage und die Einstellung in einfacher Weise vornehmen.
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Gemäß noch einem
weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird ein mit einem
Diodenlaser gepumpter Festkörper-Laserverstärker angegeben,
der einen Reflektor besitzt, der Öffnungen für den Durchtritt der Pumplichtstrahlen
sowie eine diffuse Reflexionsoberfläche aufweist, die den Festkörper-Laserstab
umschließend
vorgesehen ist. Die Reflexionsrichtung des Lichts von der diffusen
Reflexionsoberfläche
wird mit einer Streuung unterschiedlich gemacht, die durch den Zustand
der diffusen Reflexionsoberfläche
bestimmt ist. Die Richtwirkung bei der Verteilung der Wärmeabführungsniveaus
in Umfangsrichtung in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes kann somit
eliminiert werden, und das Auftreten eines Bifokalphänomens kann
drastisch reduziert werden.
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Gemäß einem
weiteren Gesichtpunkt der vorliegenden Erfindung wird ein mit einem
Diodenlaser gepumpter Festkörper-Laserverstärker angegeben,
der optische Wellenleiterplatten aufweist, die in den Öffnungen
des Reflektors als optische Elemente zum Positionieren der optischen
Pumplichtachsen vorgesehen sind. Während die Effizienz beim Übertragen
der Pumplichtstrahlen zu dem Reflektor hoch gehalten wird, lassen
sich Eintrittsöffnungen
des Reflektors, durch die die Pumplichtstrahlen eingeleitet werden,
kleiner ausbilden. Dies führt
zu einem effizienten Pumpvorgang.
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Gemäß noch einem
weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird ein mit einem
Diodenlaser gepumpter Festkörper-Laserverstärker angegeben,
wobei der Reflektor auch als Einrichtung zum Festlegen der Pumplichtquellen
dient. Infolgedessen lassen sich die Anzahl der Komponenten reduzieren,
die Montage vereinfachen und die Kosten verringern.
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Gemäß einem
weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird ein mit einem
Diodenlaser gepumpter Festkörper-Laserverstärker angegeben,
der Seitenplatten zum Abstützen
des jeweiligen der beiden Enden des Festkörper-Laserstabes sowie eine
Vielzahl von Pumpmodulen aufweist, die entlang des Festkörper-Laserstabes
angeordnet sind, wobei jedes Pumpmodul mit einem flachen Substrat
ausgebildet ist, das in seinem Zentrum eine Öffnung aufweist, durch die
der Festkörper-Laserstab
hindurchgeführt
ist, wobei die Pumplichtquellen mit einer Befestigungseinrichtung
an dem Substrat befestigt sind und wobei eine Verbindungs- und Befestigungseinrichtung
vorgesehen ist zum Verbinden einer entlang des Festkörper-Laserstabes
vorgesehenen Vielzahl von Pumpmodulen miteinander sowie zum Befestigen
der Pumpmodule an den Seitenplatten vorgesehen ist.
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Die
Vielzahl der Pumpmodule kann an normalen Plazierungspositionen sowie
an normalen Plazierungswinkeln in äußerst exakter, einfacher und fester
Weise verbunden und angebracht sein. Die positionsmäßige Beziehung
innerhalb der Vielzahl von Pumpquellen kann konstant bleiben. Die
Verstärkungsleistung
läßt sich
somit in einfacher Weise verbessern. Selbst wenn eine Störung, wie
zum Beispiel mechanische Vibrationen, auftritt, kann aufgrund der Tatsache,
daß eine
Verlagerung der Pumpmodule von den normalen Plazierungspositionen
und den normalen Plazierungswinkeln sowie ein Bruch in der positionsmäßigen Beziehung
innerhalb der Vielzahl von Pumpquellen unterdrückt werden kann, eine stabile
Verstärkungsleistung
und ein stabiler Laserausgang erzielt werden.
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Gemäß noch einem
weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird ein mit einem
Diodenlaser gepumpter Festkörper-Laserverstärker angegeben,
bei dem die Pumpmodule in einem vorbestimmten Winkel bei sukzessiver
Verlagerung des Winkels um den Festkörper-Laserstab als zentrale Achse
miteinander verbunden sind. Die Anzahl der Aufstrahlrichtungen von
Pumplicht auf den Festkörper-Laserstab
läßt sich
erhöhen,
und Schwankungen in der Verteilung der Wärmeabführungsniveaus, die in Umfangsrichtung
in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes
auftreten, lassen sich noch weiter reduzieren. Die in Umfangsrichtung
in einem Bereich des Festkörper-Laserstabes
zu beobachtende Bifokalrate läßt sich
in zuverlässiger
Weise reduzieren, und ein Laserstrahl mit hoher Strahlqualität läßt sich in
stabiler und effizienter Weise verstärken.
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Gemäß einem
weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird ein mit einem
Diodenlaser gepumpter Festkörperlaser
angegeben, der folgendes aufweist: einen Fest körper-Laserstab, der sich entlang
der optischen Achse eines Laserstrahls erstreckt und ein aktives
Medium enthält,
eine Vielzahl von Pumplichtquellen, die optische Pumplichtstrahlachsen
aufweisen, die in einer zu der Axialrichtung des Festkörper-Laserstabes
orthogonalen Richtung liegen und um eine vorbestimmte Distanz von der
Axialrichtung des Festkörper-Laserstabes
getrennt sind, einen Teilreflexionsspiegel, der an dem einen Ende
des Festkörper-Laserstabes
angeordnet ist, sowie einen Totalreflexionsspiegel, der an dem anderen
Ende des Festkörper-Laserstabes
angeordnet ist, wobei bei Projektion der optischen Achsen der Vielzahl
der Pumplichtquellen auf eine zu der Axialrichtung des Festkörper-Laserstabes
orthogonale Ebene die optischen Achsen der Vielzahl von Pumplichtquellen
in gleichen Winkelabständen
angeordnet sind, wobei die Axialrichtung des Festkörper-Laserstabes
eine Rotationsrichtung in der Ebene bildet. Somit läßt sich
ein äußerst effizienter
Laserstrahl mit hoher Qualität
in stabiler Weise erzeugen.