DE69726580T2 - Kabelfehlerüberwachungssystem - Google Patents

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  • Testing Of Short-Circuits, Discontinuities, Leakage, Or Incorrect Line Connections (AREA)
  • Locating Faults (AREA)
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kabelfehlerüberwachungssystem. Sie betrifft insbesondere, aber nicht ausschließlich, die Überwachung von Mänteln von Erdkabeln, wo eine Beschädigung an der äußeren Isolierung einen Leitungsweg von einem inneren metallischen Element zur Erde bewirkt.
  • Es ist bekannt, daß, wo die Isolierung eines Erdkabels beschädigt wird, der Kurzschluß zwischen dem metallischen Element des Kabels und der Erde das Auftreten einer Korrosion hervorruft, wenn es ungeschützt bleibt.
  • Bekannte Verfahren für die Ortung von Fehlern vom Ende (von den Enden) des Kabels aus versagen, wenn im Kabel mehrere Fehler vorhanden sind. Die Fehler können in primäre Fehler mit niedriger Impedanz und sekundäre Fehler mit höherer Impedanz eingeteilt werden. Wo ein primärer und ein sekundärer Fehler in der Leitung vorhanden sind, wird die Genauigkeit der Ortung des primären Fehlers durch das Vorhandensein des sekundären Fehlers beeinflußt werden. Wenn mehrere primäre Fehler vorhanden sind, ist es nicht möglich, sie separat zu identifizieren und sie daher zu lokalisieren. Dieses Problem ist besonders akut, wo Gleichstrommessungen von jedem Ende des Kabels aus vorgenommen werden, da es in jenem Fall unmöglich wird, mehr als einen Fehler aufzulösen. Im allgemeinen werden Gleichstrommeßverfahren wegen der Abschwächung der Hochfrequenzsignale über lange Strecken infolge des Signalstromkriechens zur Erde durch kapazitive Kopplung bevorzugt.
  • Es wäre möglich, mehrere Fehler durch Anwendung der Time-Domain-Reflektometrie aufzulösen. Es wurde jedoch ermittelt, daß die Impedanz und die Abschwächung der typischen Kabelmäntel im allgemeinen die Anwendung der Verfahren der Time-Domain-Reflektometrie ausschließt. Das trifft besonders zu, wo Signale am leitenden Mantel eines faseroptischen Kabels angelegt werden sollen.
  • Es ist ebenfalls möglich, eine Vielzahl von Meßfühlern längs des Kabels bereitzustellen, von denen ein jeder Spannungswerte (und möglicherweise Stromwerte) an jeder Stelle längs des Kabels nachweisen und diese Werte zu einer Analysestation übertragen kann. Jene Analysestation analysiert dann die Werte entlang der Länge des Kabels, um die Stelle des oder eines jeden Fehlers durch Extrapolation zwischen den Werten zu ermitteln, die von den Meßfühlern erzeugt werden.
  • Das JP-A-55-062364 offenbart eine Anordnung, bei der Ströme an jeder Endspleißung längs eines Kabels benutzt werden, um entsprechende Verbindungen zwischen Hilfsleitungen, die längs des Kabels verlaufen, zu triggern, um zu ermöglichen, daß die Entfernung zum Fehler in der Basisstation ermittelt wird, mit der die Hilfsleitungen verbunden sind.
  • Die vorliegende Erfindung funktioniert nach einem dritten Prinzip. Sie schlägt vor, daß eine Vielzahl von Meßfühlern längs des Kabels bereitgestellt wird, von denen ein jeder in der Lage ist, den Kabel-zu-Erde-Widerstand eines Abschnittes des Mantels des Kabels zu messen, indem ein Widerstandsmeßelement im Meßfühler verwendet wird. Die Ergebnisse der Widerstandsmessungen können dann zu einer Analysestation übermittelt werden.
  • Daher wird entsprechend einem ersten Aspekt der Erfindung ein Verfahren zum Nachweisen von Fehlern bei einem Kabel nach Patentanspruch 1 bereitgestellt. Zu bevorzugende charakteristische Merkmale des ersten Aspektes werden in den Patentansprüchen 2 bis 7 dargelegt. Entsprechend einem zweiten Aspekt der Erfindung wird ein Kabelüberwachungssystem nach Patentanspruch 8 bereitgestellt.
  • Wenn ein Abschnitt des Kabels, an dem eine Messung vorgenommen wird, intakt ist, wird seine Kabel-zu-Erde-Konduktanz niedrig sein (in der Größenordnung von Mikrosiemens/Kilometer). Wenn das Kabel jedoch beschädigt ist und ein Leitungsweg vom Mantel zur Erde vorhanden ist, wird der gemessene Widerstand viel geringer sein.
  • Um eine lange Kabelleitung zu legen, werden Abschnitte der optischen Faser mit einer Länge von etwa 2 km durch Spleißverbindungen verbunden. Es ist daher zweckmäßig, die Meßfühler an derartigen Spleißungen anzuordnen, da die Abschnitte des Mantels dort für eine elektrische Verbindung zugänglich sind.
  • Vorzugsweise enthält jeder Meßfühler einen Schalter, beispielsweise einen fernbetätigbaren softwaregesteuerten elektronischen Schalter, der den Mantel von zwei separaten Abschnitten des Kabels verbindet oder trennt. Wenn die Schalter an jedem Ende eines Abschnittes offen sind, wird jener Abschnitt vom übrigen Kabel isoliert, und es können geeignete Widerstandsmessungen vorgenommen werden. Wenn der Meßfühler dann zu einer Basisstation zurück signalisiert und dieser Vorgang für jeden Kabelabschnitt wiederholt wird, kann ermittelt werden, ob ein Abschnitt einen Fehler enthält. Es kann bemerkt werden, daß das gestattet, daß mehrere Fehler nachgewiesen werden, da Messungen an jedem Abschnitt separat durchgeführt werden. Vorzugsweise werden die von jedem Meßfühler ermittelten Werte zur Analysestation mittels des Kabels selbst übertragen, aber Telekommunikationsübertragungssysteme sind ebenfalls möglich.
  • Ausführungen der vorliegenden Erfindung werden jetzt detailliert als Beispiel mit Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, die zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführung eines Lokalisierungssystems für ein Kabel entsprechend der vorliegenden Erfindung; und
  • 2 eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführung, die bei einem Abzweigkabel zur Anwendung kommt.
  • In 1 weist ein Kabel 100 eine Vielzahl von Meßfühlern 5a bis 5e entlang seiner Länge auf. Jeder Meßfühler 5a bis 5e weist eine gleiche Konstruktion auf, und nur der Meßfühler 5b wird im Detail gezeigt. Das Kabel 100 ist ein faseroptisches Kabel mit einem Hauptkabelverlauf 1 und einem Mantel 3. Der Hauptkabelverlauf 1 ist in einer Reihe von Abschnitten vorhanden, die durch Spleißverbindungen 2 verbunden sind. Der Mantel 3 ist an der Stelle der Spleißverbindungen 2 diskontinuierlich. Eine Basisstation 4 ist mit dem Mantel 3 verbunden und legt eine Spannung daran an, wobei die Spannung vorzugsweise eine negative Spannung ist, um eine anodische Korrosion zu vermeiden. Die Basisstation 4 wird durch eine Basisstationssteuereinheit 4a gesteuert, die bei Benutzung einer geeigneten Software funktioniert. Ein Empfänger 101 und ein Analysator 102 sind ebenfalls mit dem Mantel 3 verbunden, um Signale von den Meßfühlern 5a bis 5e zu analysieren, wie später beschrieben wird. Der Empfänger 101 und der Analysator 102 werden durch die Basisstationssteuereinheit 4a wie in einem Schalter 46 gesteuert, um selektiv die Basisstation 4 oder den Empfänger 101 mit dem Mantel 3 zu verbinden.
  • Wie vom Meßfühler 5b aus gesehen werden kann, werden die Abschnitte des Mantels 3 auf beiden Seiten des Meßfühlers 5b mittels eines Schalters 6 miteinander verbunden, wobei der Schalter 6 normalerweise geschlossen ist. Der Schalter 6 kann ein elektronischer Schalter sein, der durch geeignete Software gesteuert wird. Es wird bevorzugt, daß der Schalter normalerweise geschlossen ist, da es Vorteile bringt, wie beispielsweise eine Kontinuität der Leitung für Lokalisierungszwecke, obgleich es möglich ist, ein System innerhalb der vorliegenden Erfindung zu konstruieren, das funktioniert, indem die Schalter normalerweise offen sind. Die Schalter würden sich dann in Folge intermittierend für eine Kontinuität und Widerstandsmeßkontrollen schließen. Der Meßfühler 5b enthält ebenfalls eine Einrichtung 7 für die Messung des Widerstandes im Megaohmbereich, wie beispielsweise ein Megaohmmeter oder ein elektronisches Äquivalent davon, einen Mikroprozessor und einen Datengeber 9. Ein Kondensator 10 ist über den Meßfühlerschaltkreis mit der Erde verbunden, so daß der Kondensator 10 auf die Spannung aufgeladen wird, die an den Mantel 3 mittels der Basisstation 4 angelegt wird. Die Zeit für den Kondensator eines jeden Meßfühlers 5a bis 5e, um sich aufzuladen, wird sich mit der Entfernung von der Basisstation 4 erhöhen, aber die maximale Aufladungszeit wird leicht ermittelt werden, und das System kann betätigt werden, um zu sichern, daß die Intervalle zwischen den Widerstandsmeßzeitpunkten ausreichend lang sind, damit die Kondensatoren 10 aller Meßfühler 5a bis 5e zum Zeitpunkt der Messung vollständig aufgeladen sein werden.
  • Wenn alle Kondensatoren voll aufgeladen sind, kann eine Überwachungsfolge getriggert werden. Ein einfaches Triggersignal kann erzeugt werden, indem die von der Basisstation 4 zugeführte Spannung für eine kurze Zeit unterbrochen wird, was einen Spannungsimpuls am Mantel liefern wird, der durch den Mikroprozessor 8 eines jeden Meßfühlers 5a bis 5e nachweisbar ist. Zu einem geeigneten Zeitpunkt ab dem Impuls steuert der Mikroprozessor 8 eines jeden Meßfühlers 5a bis 5e den Schalter 6 der entsprechenden Meßfühler 5a bis 5e.
  • Bei der veranschaulichten Ausführung tritt die erste Stufe in der Meßfolge auf, wenn die Schalter 6 der Meßfühler 5a, 5b geöffnet werden. Das Öffnen jener Schalter isoliert den Abschnitt 104 des Mantels 3 zwischen den Meßfühlern 5a, 5b, und eine Widerstandsmessung wird bei jenem Abschnitt mittels der Widerstandsmeßeinrichtung 7 des Meßfühlers 5a durchgeführt. Unter der Annahme, daß kein Mantel-zu-Erde-Fehler im Abschnitt 104 vorhanden ist, wird der Widerstand mittels der Widerstandsmeßeinrichtung 7 des Meßfühlers 5a hoch sein. Wenn jedoch ein Mantel-zu-Erde-Fehler zu verzeichnen ist, wird der Widerstand viel niedriger sein, so daß die Messung des Widerstandes eine Möglichkeit zur Ermittlung dessen liefern wird, ob der Abschnitt 104 zufriedenstellend ist oder nicht.
  • Sobald die Widerstandsmeßeinrichtung 7 des Meßfühlers 5a den Widerstand im Abschnitt 103 gemessen hat und der Mikroprozessor 8 des Meßfühlers 5a die Daten registriert, werden die Schalter 6 der Meßfühler 5a und 5b geschlossen, und die Daten werden mittels des Datengebers 9 zum Empfänger 101 übertragen. Da der Schalter 6 des Meßfühlers 5a zu diesem Zeitpunkt geschlossen ist, ist ein Signalweg längs des Mantels 3 vom Meßfühler 5a zum Empfänger 101 vorhanden. Natürlich können andere Signalisierungsverfahren angewandt werden, wie beispielsweise die Funkübertragung. Die Leistung für diese Funktion wird vom Kondensator 10 des Meßfühlers 5a geliefert.
  • Nach einem geeigneten Zeitintervall werden die Schalter 6 der Meßfühler 5b und 5c geöffnet, um die Widerstandsmeßeinrichtung 7 des Meßfühlers 5b in die Lage zu versetzen, den Widerstand im nächsten Abschnitt des Mantels 3 zu messen. Dieser Vorgang kann längs des Kabels 100 wiederholt werden, bis alle Abschnitte des Mantels 3 gemessen wurden. Es muß beachtet werden, daß die Länge des Kabels zwischen der Basisstation 4 und dem ersten Meßfühler 5a normalerweis kurz und oftmals sichtbar ist, und daher besteht weniger die Notwendigkeit, eine Messung daran vorzunehmen. Wenn es erforderlich ist, ist der Meßfühler 5a an oder sehr nahe an der Basisstation 4.
  • Sobald dieser Vorgang für alle Meßfühler 5a bis 5e wiederholt wurde, können die Ergebnisse mittels eines Analysators 102 analysiert werden. Die Überwachungsfolge kann in geeigneten Zeitintervallen wiederholt werden, damit der Analysator Fehler längs des Kabels 100 nachweisen kann. Von einem sehr langen Kabel können die Daten von allen Meßfühlem aufgezeichnet werden, oder die Messungen können nur registriert werden, wenn Veränderungen nachgewiesen werden.
  • Es muß beachtet werden, daß, obgleich die veranschaulichte Ausführung fünf Meßfühler aufweist, die vorliegende Erfindung bei einer Anordnung anwendbar ist, die jede beliebige Anzahl von Meßfühlern längs der Länge des Kabels verwendet.
  • Die vorangehend beschriebene Ausführung weist ein einfaches einzelnes Kabel zwischen zwei Punkten auf. Tatsächlich werden viele Kabel mit T-Muffen verzweigt, und eine Ausführung, die ein derartiges System veranschaulicht, wird in 2 gezeigt. In der Ausführung in 2 wird das Kabel 100 aus 1 in zwei Abzweige 110, 111 aufgeteilt. An der Verbindung ist eine Spleißung 2a vorhanden. Wie in 2 veranschaulicht wird, weist der Abzweig 110 die Meßfühler 5f, 5g darin in einer gleichen Weise wie die Meßfühler 5a bis 5e des Kabels 100 auf. Gleichermaßen weist der Abzweig 111 die Meßfühler 5h, 5j darin auf. Außerdem ist ein Meßfühler 11 an der Spleißung 2a vorhanden, der den anderen Meßfühlern gleicht, aber drei Schalter x, y und z darin aufweist. Der Schalter x entspricht im allgemeinen dem Schalter 6 des Meßfühlers 5b und gestattet die Durchführung von Messungen am vorhergehenden Abschnitt 112 des Mantels 3 des Kabels 100; die Schalter y und z gestatten die Auswahl zwischen den Abzweigen 110 und 111.
  • Bei einer derartigen Anordnung werden alle drei Schalter x, y und z anfangs geschlossen, um ein Aufladen des Kondensators 10 der Meßfühler 5a bis 5j und 11 zu gestatten. Messungen werden dann am Kabel 100 durchgeführt, wie es vorangehend in der ersten Ausführung beschrieben wurde. Wenn der Abschnitt 112 des Mantels 3 zwischen den Meßfühlern 5e und 11 gemessen werden soll, wird der Schalter x geöffnet wie der Schalter 6 des Meßfühlers 5e, um die Durchführung einer Messung mittels des Meßfühlers 5e in einer gleichen Weise wie der vorangehend beschriebene zu gestatten. Jene Schalter werden dann geschlossen, um zu gestatten, daß die Kondensatoren wieder aufgeladen und die Daten übertragen werden. Wenn Messungen am Abzweig 110 durchgeführt werden sollen, werden beide Schalter x und z geöffnet wie der Schalter 6 des Meßfühlers 5f. Eine Messung kann dann am Abschnitt 113 des Mantels 3 des Abzweiges 110 durchgeführt werden. Die Schalter werden danach für ein Wiederaufladen und eine Datenübertragung geschlossen. Der Vorgang für die Messung am Abschnitt 114 zwischen den Meßfühlern 5f und 5g des Abzweiges 110 ist der gleiche wie für beispielsweise die Meßfühler 5a und 5b, und er wird daher nicht detaillierter beschrieben.
  • Wenn eine Messung am Abschnitt 115 des Abzweiges 111 durchgeführt werden soll, werden die Schalter x und y des Meßfühlers 11 geöffnet, zusammen mit dem Schalter 6 des Meßfühlers 5h. Das gestattet die Durchführung einer Widerstandsmessung am Abschnitt 115 mittels des Meßfühlers 11. Die Schalter werden anschließend für eine Datenübertragung und ein Wiederaufladen geschlossen. Die Messung am Abschnitt 116 zwischen den Meßfühlern 5h und 5j kann dann die gleiche sein, wie es vorangehend für die Meßfühler 5a und 5b beschrieben wird.
  • Die vorangehenden Ausführungen beschrieben eine sequentielle Messung und wiederholte Übertragungen von Widerstandsdaten für jeden Abschnitt des Kabels. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt. Messungen können im Prinzip in jeder Reihenfolge längs des Kabels durchgeführt werden. Es wäre ebenfalls möglich, daß alle Messungen in den Meßfühlern gespeichert werden, bis alle erfaßt wurden. Ebenfalls können die von jedem Meßfühler übertragenen Daten zusätzliche Informationseinheiten einschließen, wie beispielsweise eine Bestätigung der Meßfühleridentität, der Temperatur, des Spannungsniveaus oder anderer Daten, wie es erforderlich ist. In bestimmten Fällen kann das geeignete Meßeinrichtungen in den Meßfühlern erfordern, die in den Ausführungen nicht gezeigt werden.

Claims (8)

  1. Verfahren zum Nachweisen von Fehlern bei einem Kabel (1), das einen leitenden Strompfad (3) aufweist, wobei eine Vielzahl von Meßfühlern (5a, 5b, 5c, 5d, 5e) längs des Kabels (1) angeordnet ist, von denen ein jeder Meßfühler (5a, 5b, 5c, 5d, 5e) ein Widerstandsmeßelement (7) für das Messen des Kabel-zu-Erde-Widerstandes eines betreffenden Abschnittes des leitenden Teils des Kabels (1) aufweist, wobei das Verfahren aufweist: Messen des Kabel-zu-Erde-Widerstandes eines jeden betreffenden Abschnittes mittels des entsprechenden Widerstandsmeßelementes (7); Anwenden eines Gleichstromes zwischen dem Kabel und der Erde; Vergleichen des gemessenen Widerstandes mit einem vorgegebenen Wert; und Nachweisen eines Fehlers in einem der Abschnitte, wenn der Kabel-zu-Erde-Widerstand jenes Abschnittes kleiner ist als der vorgegebene Wert.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der leitende Teil (3) des Kabels ein Mantel des Kabels ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei dem das Kabel (1) eine Vielzahl von Abschnitten und Spleißungen dazwischen aufweist und die Meßfühler (5a, 5b, 5c, 5d, 5e) an den Spleißungen (2) angeordnet sind.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem die Meßfühler (5a, 5b, 5c, 5d, 5e) jeweils einen Schalter (6) für das Verbinden des leitenden Teils des Kabels (1) auf beiden Seiten der entsprechenden Spleißung (2) umfassen, wobei das Öffnen und Schließen der Schalter (6) gesteuert wird, damit selektiv der Erde-zu-Kabel-Widerstand der verschiedenen Abschnitte gemessen werden kann.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Messungen mittels Meßelementen (7) durch ein gemeinsames Steuergerät (4a) gesteuert werden, das mit dem Kabel verbunden ist.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem Signale zwischen dem Steuergerät (4a) und den Meßelementen (7) mittels des Kabels (1) passieren.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Kabel-zu-Erde-Widerstand der betreffenden Abschnitte sequentiell längs des Kabels (1) gemessen wird.
  8. Kabelüberwachungssystem, das aufweist: eine Vielzahl von Meßfühlern (5a, 5b, 5c, 5d, 5e) für eine Anordnung längs eines Kabels (1) mit einem leitenden Teil (3), wobei jeder Meßfühler ein Widerstandsmeßelement (7) für das Messen des Kabel-zu-Erde-Widerstandes eines betreffenden Abschnittes des Kabels (1) bei Anwendung eines Gleichstromes zwischen dem Kabel und der Erde aufweist; und ein Steuergerät (4a) für das Vergleichen der von jedem Meßfühler gemessenen Kabel-zu-Erde-Widerstände mit einem vorgegebenen Wert und für das Nachweisen eines Fehlers in einem der Abschnitte, wenn der Kabel-zu-Erde-Widerstand jenes Abschnittes kleiner ist als der vorgegebene Wert.
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