DE69718366T2 - Verfahren und Vorrichtung zum Steuern eines Versorgungsschalters für einen Kraftfahrzeuganlasser - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Steuern eines Versorgungsschalters für einen Kraftfahrzeuganlasser

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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren und Vorrichtungen zur Steuerung eines Anlasserschalters für einen Kraftfahrzeuganlasser.
  • Herkömmlicherweise wird die Stromversorgung eines Kraftfahrzeuganlassers über einen durch eine Elektronik geregelten spulengewickelten Leistungsschalter gesteuert.
  • Ein derartiger Schalter hat die Aufgabe, einerseits ein lineares Stellglied zu bilden, um ein Einspurritzel entlang einer Antriebswelle von einer Ruheposition zu einer Einspurposition an einem unter einem Schwungrad befindlichen Zahnkranz zu verstellen, und andererseits ein Leistungsrelais zu bilden, dessen Kontakt die Stromversorgung des Elektromotors des Anlassers ermöglicht, wobei der besagte Motor das Einspurritzel drehend antreibt.
  • Als Beispiel für den Aufbau eines Kraftfahrzeuganlassers kann beispielsweise auf die US 5,345,901 verwiesen werden.
  • Die Steuerelektronik umfasst in der Regel einen Schalter in der Ausführung als Transistor, der den Durchfluss eines Stroms in der Spule des Anlasserschalters steuert. Die Steuerung erfolgt mit zwei Schaltstufen oder progressiv, wie dies in der Patentanmeldung FR 2 679 717 vorgeschlagen worden ist.
  • Zunächst wird die Spule im Einzugszustand mit einer hohen Stromstärke gespeist, um die erforderlichen mechanischen Kräfte für den Antrieb des Einspurritzels im Anlasserzahnkranz des Verbrennungsmotors zu entwickeln.
  • Wenn der Anlasserschalter zwei Wicklungen umfasst, bei denen es sich zum einen um eine Einzugswicklung und zum anderen um eine Haltewicklung handelt, geht die Stromversorgung anschließend am Ende der vorangehenden Phase zu einer geringeren Stromstärke über, die ausreicht, um den Leistungsschalter geschlossen zu halten.
  • Aufgrund der hohen Stromstärken treten im Einzugszustand an der Spule des Leistungsschalters (gleichgültig ob er mit einer oder mehreren Wicklungen ausgeführt ist) und am Steuertransistor erhebliche Wärmeentwicklungen auf.
  • Diese Funktionsweise fällt normalerweise sehr kurz, in einer Größenordnung von einigen Zehntelsekunden, aus, wodurch eine Beschädigung der vorgenannten Bauteile durch Wärmewirkung verhindert wird.
  • Im Falle einer Funktionsstörung des Leistungsschalters fällt jedoch die Funktionsdauer im Einzugsmodus ebenso lang aus wie die Dauer des Haltens des Zündschlüssels in der Anlassposition.
  • Diese Dauer bleibt dem Ermessen des Fahrers des Fahrzeugs überlassen. In der Praxis kann sie zuweilen mehrere Zehntelsekunden erreichen, was durchaus genügt, um den Transistor oder die Schalterwicklung zu beschädigen.
  • Es kann zahlreiche Ursachen für das Nichtschließen des Leistungsschalters geben: Abgesehen von mechanischen Ursachen, können sie auch mit dem Vorhandensein eines nichtleitenden Fremdkörpers auf der Oberfläche der Kontakte zusammenhängen: Staub, Isolierpartikel, Vereisung, Oxidation usw.
  • Deshalb besteht eine Aufgabe der Erfindung darin, ein Steuerungsverfahren und eine Steuerungsvorrichtung vorzuschlagen, mit denen sich eine Beschädigung des Transistors oder der Wicklung des Schalters vermeiden lassen, wenn aufgrund eines Ausfalls des Schalters die Funktionsdauer im Einzugszustand zu lang ausfällt.
  • Aus der US 4,345,554 ist bereits eine Steuerelektronik zur Steuerung eines Anlassers bekannt, die dessen Stromversorgung abschaltet, wenn der Motor nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit nicht gestartet ist. Diese Steuerung ist jedoch nicht völlig zufriedenstellend. Sie kann dazu führen, dass die Stromversorgung des Anlassers abgeschaltet wird, während der Leistungskontakt effektiv geschlossen ist.
  • Erfindungsgemäß wird eine Vorrichtung zur Steuerung eines Anlasserschalters für einen Kraftfahrzeuganlasser vorgeschlagen, wobei der besagte Schalter wenigstens eine Wicklung und einen Leistungskontakt umfasst, dessen Schließen die Stromversorgung des Anlassers ermöglicht, wobei die besagte Vorrichtung Mittel umfasst, um ein Signal zu messen, dessen Veränderungen kennzeichnend für den geöffneten oder geschlossenen Zustand des Leistungskontakts sind, und um dieses Signal zu verarbeiten, um den geöffneten oder geschlossenen Zustand des Leistungskontakts zu erfassen, sowie Mittel, um die Einzugsstromversorgung der Wicklung bzw. der Wicklungen abzuschalten oder zu verringern, wenn der Leistungskontakt nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit bezogen auf den Beginn der Einzugsstromversorgung noch immer geöffnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das gemessene Signal die Klemmenspannung des Anlassers oder die in diesem fließende Stromstärke oder auch ein für die Drehzahl des Anlassers oder des Verbrennungsmotors kennzeichnendes Signal ist und dass die Mittel zur Erfassung des geöffneten oder geschlossenen Zustands des Leistungskontakts Mittel zur Glättung dieses gemessenen Signals vor seiner Verarbeitung zur Erfassung des geöffneten oder geschlossenen Zustands des Leistungskontakts umfassen.
  • Diese Vorrichtung wird vorteilhafterweise durch die verschiedenen nachfolgenden Merkmale, für sich genommen oder nach allen ihren technisch möglichen Kombinationen, ergänzt:
  • - Mittel zur Erzeugung eines Steuersignals zum Steuern des Anlassvorgangs, insbesondere beim Schließen des Zündschlüssels, ein Element zur Regelung des Versorgungsstroms der Wicklung bzw. der Wicklungen, Mittel zur Steuerung dieses Regelungselements, wobei diese Mittel das Anlasssteuersignal empfangen, wobei die Mittel zum Abschalten oder Verringern der Einzugsstromversorgung Zeitschaltmittel umfassen, an die das Anlasssteuersignal übertragen wird, sowie Entscheidungsmittel, die eingangsseitig die ausgangsseitigen Signale der Zeitschaltmittel einerseits und der Mittel zur Erfassung des geöffneten oder geschlossenen Zustands des Leistungskontakts andererseits empfangen, wobei diese Entscheidungsmittel ausgangsseitig ein Signal abgeben, das den Mitteln zur Steuerung des Regelungselements anzeigt, dass der Leistungskontakt nach Ablauf der Verzögerungszeit geöffnet ist.
  • - Die Entscheidungsmittel umfassen ein Logikgatter, von dem ein Eingang das ausgangsseitige Signal der Zeitschaltmittel und ein anderer Eingang ein Signal entsprechend dem ausgangsseitigen Signal der Mittel zur Erfassung des geöffneten oder geschlossenen Zustands des Leistungskontakts empfängt, wobei der Ausgang des besagten Logikgatters über eine Diode mit dem Ausgang der Mittel zur Steuerung des Regelungselements verbunden ist.
  • - Das Logikgatter ist ein NICHT UND-Glied.
  • - Der zweite Eingang des Logikgatters ist über hauptsächlich ohmsche Mittel mit einer Speiseklemme sowie mit einem Ende eines Schalters verbunden, dessen anderes Ende an die Masse angeschlossen ist und der durch das ausgangsseitige Signal der Mittel zur Erfassung des geöffneten oder geschlossenen Zustands des Leistungskontakts gesteuert wird.
  • - Die Erfassungsmittel umfassen eine Zener-Diode, deren Kathodenspannung das Signal ist, das den Schalter steuert, wobei die Kathode der besagten Diode mit einem Punkt zwischen dem Leistungskontakt und dem Anlasser verbunden ist, während ihre Anode an die Masse angeschlossen ist.
  • - Die Erfassungsmittel umfassen außerdem hauptsächlich ohmsche Mittel zur Begrenzung des Stroms in der besagten Diode im Falle einer Überspannung.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung. Diese Beschreibung dient nur zu Veranschaulichungszwecken und hat keinerlei einschränkende Wirkung. Sie ist unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen zu lesen. Darin zeigen im einzelnen:
  • - Fig. 1 ein Schaltbild zur Veranschaulichung einer möglichen Ausführungsart für die erfindungsgemäße Vorrichtung;
  • - die Fig. 2a bis 2e die Veranschaulichung einer möglichen Steuersequenz für die Vorrichtung von Fig. 1;
  • - Fig. 3 eine ähnliche schematische Darstellung wie Fig. 1 zur Veranschaulichung einer anderen möglichen Ausführungsart für die erfindungsgemäße Vorrichtung.
  • In Fig. 1 ist ein Elektromotor D dargestellt, der den Anlasser des Fahrzeugs bildet und dessen Stromversorgung durch einen Leistungskontakt 1 gesteuert wird.
  • Dieser Elektromotor D ist zwischen einer Klemme B&spplus; für den Anschluss an die Speisespannung der Batterie und der Masse geschaltet.
  • Der Leistungskontakt 1 ist zwischen der Speiseklemme B&spplus; und dem Anlasser D eingefügt.
  • Er wird durch eine Wicklung 2 gesteuert, die zwischen der Speiseklemme B&spplus; und der Masse geschaltet ist. Die Stromversorgung der Wicklung 2 wird ihrerseits durch einen zwischen der Wicklung 2 und der Masse eingefügten Schalter 3 gesteuert.
  • In dem beschriebenen Beispiel handelt es sich bei dem Schalter 3 um einen MOSFET-Transistor, dessen Drain mit der Wicklung 2 und dessen Source mit der Masse verbunden ist.
  • Die Gitterspannung dieses Transistors 3 wird durch eine Elektronik 4 gesteuert, die im folgenden beschrieben werden soll.
  • Diese Elektronik 4 umfasst eine Regelungseinheit 5, die die Gitterspannung des Transistors 3 regelt, um den Stromversorgungsablauf der Wicklung 2 entsprechend den verschiedenen Betriebsphasen des Anlassers zu regeln (Einzugsstromversorgung, Geschlossenhalten des Kontakts, automatische Abschaltung des Anlassers nach dem Anlassen des Verbrennungsmotors usw.). Diese Regelungseinheit 5 erfüllt außerdem unterschiedliche Funktionen, wie etwa Wärmeschutz des Anlassers, Wiederanlassschutz, wenn der Verbrennungsmotor läuft, usw.
  • Diese Regelungseinheit 5 empfängt verschiedene Informationen über die Funktionsweise des Anlassers D. Außerdem ist sie mit einer Stromversorgungsleitung L zum Anschluss an die Spannung der Fahrzeugbatterie verbunden, die durch den Zündschlüssel 6 gesteuert wird.
  • Das Signal "a" am Ausgang dieser Regelungseinheit 5 wird an Mittel 7 zur Steuerung der Sperrung des Transistors 3 übertragen, die die am Gate des Transistors 3 eingespeiste Spannung erzeugen. Diese Mittel 7 steuern beispielsweise den Transistor 3 so, daß er als Schalter oder auch mit sequenzierter oder progressiver Stromversorgung funktioniert.
  • Bei diesem Signal "a" handelt es sich beispielsweise um die Art des in Fig. 2a veranschaulichten Binärsignals, dessen Pegel 0 seine Öffnung steuert. Das Signal "a" geht beim Schließen des Zündschlüssels zu seinem Pegel 1 über.
  • Dieses Signal "a" wird außerdem an eine Zeitschalteinheit 8 übertragen.
  • Das Signal "e" am Ausgang dieser Zeitschalteinheit 8 wird um eine Dauer Tc bezogen auf das Signal "a" verzögert (Fig. 2b).
  • Es wird an eine Entscheidungseinheit 9 zugleich mit einem Signal "f" übertragen (Fig. 2c), bei dem es sich um ein für den geschlossenen oder geöffneten Zustand des Kontakts 1 repräsentatives Binärsignal handelt.
  • Dieses Signal "f" wird durch eine Einheit 10 erzeugt, die den geöffneten oder geschlossenen Zustand des Leistungskontakts beispielsweise in Abhängigkeit von der Messung der Klemmenspannung des Anlassers D oder von der Messung der in diesem fließenden Stromstärke erfasst.
  • Als Variante kann das Signal "f" in Abhängigkeit von einer Messung der Drehzahl entweder des Elektromotors, der den Anlasser bildet, oder des Verbrennungsmotors erzeugt werden.
  • Bei dem in den Figuren veranschaulichten Beispiel ist in Fig. 2c mit durchgezogenen Linien ein Binärsignal dargestellt worden, das dem Signal "f" entspricht, wenn sich der Leistungskontakt 1 unmittelbar nach der Ansteuerung des Anlassens durch das Signal "a" schließt, während mit durchgezogenen Linien das Signal "f" dargestellt worden ist, wenn sich der Leistungskontakt während der Dauer der Verzögerungszeit nicht schließt.
  • Die Einheit 10 umfasst vorzugsweise eine Schaltung zur Glättung des Eingangssignals, um den elektronischen Schutz nicht unbeabsichtigterweise unter der Einwirkung einer Mikrounterbrechung des Leistungskontakts auszulösen, der beispielsweise im Anschluss an Prellungen des Kontakts oder an Schaltstörungen am Elektromotor auftreten könnte.
  • Bei dem Signal "g" am Ausgang der Einheit 9 handelt es sich um ein Signal der in Fig. 2d veranschaulichten Art, das den Wert 1 hat, wenn der Leistungskontakt 1 nach Ablauf der Verzögerung durch die Einheit 8 nicht geschlossen ist, das heißt, wenn das Signal "f" den Wert 0 hat, wenn das Signal "e" zu seinem Pegel 1 übergeht.
  • Dieses Signal "g" wird zusammen mit dem Signal "a" an die Mittel 7 zur Steuerung der Sperrung des Transistors 3 übertragen.
  • Das durch diese Mittel 7 erzeugte Signal "b" (Fig. 2e) steuert die Sperrung des Transistors 3, wenn sich das Signal "a" auf seinem Pegel 1 und das Signal "g" auf seinem Pegel 0 befindet.
  • Sobald hingegen das Signal "g" zu seinem Pegel 1 übergeht, das heißt, wenn das Öffnen des Kontakts 1 nach Ablauf der Verzögerungszeit erfasst wird, geht das Signal "b" zum Pegel 0 über, und der Transistor 3 wird geöffnet.
  • Die Verzögerungsdauer Tc wird ausreichend kurz gewählt, damit es zu keiner irreversiblen Beschädigung des Transistors 3 oder der Wicklung 2 kommen kann, wenn sich der Leistungskontakt 1 nicht schließt, aber trotzdem ausreichend lang, um den Antrieb des Einspurritzels in der Arbeitsposition sicherzustellen.
  • In der Praxis sind Werte zwischen 0,5 und 10 Sekunden geeignet.
  • Es wird nun auf Fig. 3 Bezug genommen.
  • Darin sind die verschiedenen Mittel der Vorrichtung von Fig. 1 im einzelnen dargestellt worden.
  • Die Einheit 8 besteht aus einer Standardzeitschaltung, die nach einer gegebenen Verzögerungsdauer Tc zum Pegel 1 übergeht, wenn sie ein Signal mit dem Pegel 1 empfängt.
  • Die Entscheidungseinheit 9 umfasst ein "NICHT UND"-Glied 11, von dem ein erster Eingang e&sub1; mit dem Ausgang der Zeitschalteinheit 8 verbunden ist und von der ein zweiter Eingang e&sub2; mit dem Kollektor eines bipolaren Schalttransistors T verbunden ist. Dieser Kollektor wird durch einen Widerstand R2 geladen, der mit einer Speiseklemme für den Anschluss an die Batteriespannung verbunden ist.
  • Der Emitter dieses Transistors T ist an die Masse angeschlossen.
  • Der Ausgang s dieses Gatters 11 ist mit dem Gate des Transistors 3 über eine Diode 12 verbunden, die von dem besagten Ausgang s zum Gate sperrend ist.
  • Bei Nichtvorliegen eines positiven Signals an seiner Basis (Signal "f" auf Pegel 0) ist der Transistor T nicht durchgeschaltet, und der zweite Eingang des NICHT UND-Gatters befindet sich auf dem Pegel 1.
  • Der Ausgang des Logikgatters 11 befindet sich dann auf dem Pegel 0, während das Signal "e" nach Ablauf der Verzögerungszeit zum Pegel 1 übergeht. Das Gate des Transistors 3 weist dann eine Spannung nahe 0 auf. Der Einzugsstrom in dem besagten Transistor und in der Wicklung 2 wird auf einen vernachlässigbaren Wert verringert, wodurch sich die Situation unter dem Wärmeaspekt risikofrei gestaltet.
  • Bei allen anderen Zuständen der Signale "e" und "f" am Eingang des Logikgatters 11 befindet sich das Signal "g" am Ausgang des besagten Logikgatters 11 auf dem Pegel 1.
  • Die Diode 12 ermöglicht es, in diesen Fällen jeden Einfluss auf die durch die Einheit 5 erzeugte Steuerung zu verhindern. Die Gitterspannung des Transistors 3 wird dabei direkt durch den Pegel des Signals "a" am Ausgang der Regelungseinheit 5 gesteuert.
  • Die in Fig. 3 veranschaulichte Einheit 10 ermöglicht sowohl die Kalibrierung als auch die Glättung der Spannung an der Plusklemme des Elektromotors.
  • Sie umfasst eine Zener-Diode 13, deren Anode an die Masse angeschlossen ist und deren Kathode über einen Widerstand R3 mit der Basis des Transistors T verbunden ist.
  • Die Kathode dieser Diode 13 ist außerdem über einen Widerstand R4 mit einem Ende eines Kondensators 14 verbunden, dessen anderes Ende an die Masse angeschlossen ist. An ihrem gemeinsame Ende sind der Kondensator 14 und der Widerstand R4 über eine Diode 15 mit einem Punkt zwischen dem Kontakt 1 und dem Anlasser D verbunden.
  • Wenn der Kontakt 1 geschlossen ist, befindet sich das Signal "f" am Ausgang der Einheit 10 auf der Zener-Spannung der Diode 13, wobei die Klemmenspannung des Anlassers D, an der Seibstinduktionseffekte auftreten können, durch die besagte Zener- Diode 13 begrenzt wird.
  • Der Widerstand R4 begrenzt den Strom in dieser Diode 13 im Falle einer Überspannung.
  • Der Kondensator 14 beseitigt die unerwünschten Wirkungen der Mikrounterbrechungen und Störungen. Die Diode 15 verhindert ein schnelles Entladen des Kondensators 14 im Anlasser D während der Mikrounterbrechungen.
  • Wenn der Kontakt 1 geöffnet ist, befindet sich das Signal "f" am Ausgang dieser Einheit 10 auf seinem Pegel 0, da die Eingangsspannung gleich null ist.
  • Die vorstehend beschriebene Vorrichtung weist zahlreiche Vorteile auf.
  • So ermöglicht sie eine Senkung der Kosten der Steuerungselektronik des Anlassers, da die Wärmebeanspruchungen am Transistor 3 und an der Wicklung 2 verringert werden.
  • Daraus ergibt sich ferner eine leichtere Einbaubarkeit der Steuerungselektronik des Anlassers.
  • Darüber hinaus wird die Zuverlässigkeit der Steuerung verbessert.

Claims (7)

1. Vorrichtung zur Steuerung eines Anlasserschalters für einen Kraftfahrzeuganlasser, wobei der besagte Schalter wenigstens eine Wicklung (2) und einen Leistungskontakt (1) umfasst, dessen Schließen die Stromversorgung des Anlassers ermöglicht, wobei die besagte Vorrichtung Mittel (10) umfasst, um ein Signal zu messen, dessen Veränderungen kennzeichnend für den geöffneten oder geschlossenen Zustand des Leistungskontakts sind, und um dieses Signal zu verarbeiten, um den geöffneten oder geschlossenen Zustand des Leistungskontakts (1) zu erfassen, sowie Mittel, um die Einzugsstromversorgung der Wicklung bzw. der Wicklungen (2) abzuschalten oder zu verringern, wenn der Leistungskontakt (1) nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit bezogen auf den Beginn der Einzugsstromversorgung noch immer geöffnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das gemessene Signal die Klemmenspannung des Anlassers (D) ist und dass die Mittel (10) zur Erfassung des geöffneten oder geschlossenen Zustands des Leistungskontakts Mittel (14) zur Glättung dieses gemessenen Signals vor seiner Verarbeitung zur Erfassung des geöffneten oder geschlossenen Zustands des Leistungskontakts umfassen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel (5) zur Erzeugung eines Steuersignals zum Steuern des Anlassvorgangs, insbesondere beim Schließen des Zündschlüssels (6), ein Element (3) zur Regelung des Versorgungsstroms der Wicklung bzw. der Wicklungen (2) und Mittel (7) zur Steuerung dieses Regelungselements umfasst, wobei diese Mittel (7) das Anlasssteuersignal empfangen, während die Mittel zum Abschalten oder Verringern der Einzugsstromversorgung Zeitschaltmittel (8) umfassen, an die das Anlasssteuersignal übertragen wird, sowie Entscheidungsmittel (9), die eingangsseitig die ausgangsseitigen Signale der Zeitschaltmittel (8) einerseits und der Mittel (10) zur Erfassung des geöffneten oder geschlossenen Zustands des Leistungskontakts (1) andererseits empfangen, wobei diese Entscheidungsmittel (9) ausgangsseitig ein Signal abgeben, das den Mitteln (7) zur Steuerung des Regelungselements (3) anzeigt, dass der Leistungskontakt (1) nach Ablauf der Verzögerungszeit geöffnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Entscheidungsmittel (9) ein Logikgatter (11) umfassen, von dem ein Eingang das ausgangsseitige Signal der Zeitschaltmittel (8) und ein anderer Eingang ein Signal entsprechend dem ausgangsseitigen Signal der Mittel (10) zur Erfassung des geöffneten oder geschlossenen Zustands des Leistungskontakts empfängt, wobei der Ausgang des besagten Logikgatters (11) über eine Diode (12) mit dem Ausgang der Mittel (7) zur Steuerung des Regelungselements (3) verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Logikgatter (11) ein NICHT UND-Glied ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Eingang des Logikgatters (11) über hauptsächlich ohmsche Mittel (R2) mit einer Speiseklemme sowie mit einem Ende eines Schalters (T) verbunden ist, dessen anderes Ende mit der Masse verbunden ist und der durch das ausgangsseitige. Signal der Mittel (10) zur Erfassung des geöffneten oder geschlossenen Zustands des Leistungskontakts gesteuert wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungsmittel eine Zener-Diode (13) umfassen, deren Kathodenspannung das Signal ist, das den Schalter steuert, wobei die Kathode der besagten Diode mit einem Punkt zwischen dem Leistungskontakt (1) und dem Anlasser (D) verbunden ist, während ihre Anode an die Masse angeschlossen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungsmittel außerdem hauptsächlich ohmsche Mittel (R4) zur Begrenzung des Stroms in der besagten Diode (13) im Falle einer Überspannung umfassen.
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