DE69701928T2 - Verfahren zum Herstellen eines Warmaustauscher mit mehreren Rohren - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Warmaustauscher mit mehreren Rohren

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eines Mehrrohrwärmetauschers und insbesondere auf ein verbessertes Herstellungsverfahren, das geeignet ist zum Verlöten eines Paares von Tanken und einer Mehrzahl von Wärmeübertragungsrohren.
  • Ein herkömmlicher Mehrrohrwärmetauscher weist allgemein ein Paar von Tanken, die voneinander getrennt sind, und eine Mehrzahl von Wärmeübertragungsrohren, die fluidmäßig zwischen den Tanken verbunden sind, auf. Rohreinführungslöcher sind in Wänden der entsprechenden Tanke vorgesehen. Endabschnitte der entsprechenden Rohre sind in entsprechende Rohreinführungslöcher eingeführt und daran gelötet.
  • Bei der Herstellung solch eines Mehrrohrwärmetauschers, wie er zum Beispiel in Fig. 5 gezeigt ist, ist ein Paar von Tanken 101 und 102 eines Mehrrohrwärmetauschers 100 an einer vorbestimmten Positionsbeziehung durch Tanktragteile 104a und 104a einer Spannvorrichtung 103 befestigt. In diesem Zustand wird eine Mehrzahl von Wärmeübertragungsrohren 105 an die Tanke 101 und 102 in einem stehenden Zustand angelötet und fluidmäßig damit verbunden. Jedes Wärmeübertragungsrohr 105 greift an eine Tankwand 101a eines Tankes 101 an einem Ende 105a und eine Tankwand 102a des anderen Tankes 102 an dem anderen Ende 105b an, wie zum Beispiel in Fig. 6 gezeigt ist.
  • Bei solch einem Herstellungsverfahren werden jedoch, wenn sie zum Löten erwärmt werden, Wärmeübertragungsrohre 105 von beiden Seiten durch die Tanktragteile 104a und 104b der Spannvorrichtung 103 fixiert. Die Verlängerung der Wärmeübertragungsrohre 105 wird durch die Spannvorrichtung 103 beschränkt. Der Wärmeausdehnungskoeffizient der Spannvorrichtung 103 ist im allgemei nen niedriger als der der Teile, die den Wärmetauscher bilden, insbesondere der der Wärmeübertragungsrohre 105. Als Resultat können sich die Wärmeübertragungsrohre 105 verbiegen oder verformen.
  • Zum Lösen solcher Probleme hat die Anmelderin zuvor die in Fig. 7 gezeigte Anordnung vorgeschlagen (interner Stand der Technik). In Fig. 7 ist der Tank 101 des Wärmetauschers 100 durch Tanktragteile 104 der Spannvorrichtung 103 aufgehängt. Der Mehrrohrwärmetauscher ist aufgebaut, wie zum Beispiel in Fig. 8 gezeigt ist. Ein Eingriffsabschnitt 105c an einem Ende eines jeden Wärmeübertragungsrohres 105 greift an die Tankwand 101a des Tankes 101 an, und der Eingriffsabschnitt 105d des anderen Endes greift an die Tankwand 102a des Tankes 102 an. Das Gewicht des Tankes 102 wird auf die Wärmeübertragungsrohre 105 durch den Eingriff der entsprechenden Eingriffsabschnitte 105c und 105d in Bezug auf die Tankwände 101a und 102a während der oben beschriebenen Aufhängung ausgeübt. Spannung wird auf die Wärmeübertragungsrohre 105 durch das Gewicht des Tankes 102 ausgeübt. In solch einem Zustand wird das Löten und Abkühlen ausgeführt, wodurch Biegen oder Verbiegen der Wärmeübertragungsrohre 105 verhindert wird.
  • Da jedoch bei dem oben beschriebenen Vorschlag der Wärmetauscher 100 vor dem Löten aufgehängt werden muss, ist es notwendig, die Eingriffsabschnitte 105c und 105d an den Enden der Wärmeübertragungsrohre 105 vorzusehen. Solche Eingriffsabschnitte 105c und 105d machen den Wärmetauscher komplizierter und teurer. Daher ist ein Verfahren zum Herstellen eines Mehrrohrwärmetauschers wünschenswert, dass Biegen oder Verbiegen der Wärmeübertragungsrohre effektiver verhindert.
  • Diese und andere Nachteile des Standes der Technik sollen durch die Erfindung der bevorzugten Ausführungsformen überwunden werden.
  • Es würde wünschenswert sein, ein Verfahren zum Herstellen eines Mehrrohrwärmetauschers vorzusehen, das bei dem richtigen Positionieren und Beabstanden der Rohre helfen kann und Verbiegen oder Verformung der Wärmeübertragungsrohre während des Lötvorganges verhindert.
  • Ein Verfahren zum Herstellen eines Mehrrohrwärmetauschers gemäß der vorliegenden Erfindung wird hierin vorgesehen. Der Mehrrohrwärmetauscher weist ein Paar von voneinander getrennten Tanken und eine Mehrzahl von Wärmeübertragungsrohren auf, die fluidmä-Big zwischen den Paar von Tanken verbunden sind. Das Paar von Tanken ist an den Wärmeübertragungsröhren angelötet. Das Herstellungsverfahren weist die Schritte des Befestigens des Paares von Tanken vor dem Löten an einer Spannvorrichtung auf, die aus einem ersten Material mit einem Wärmeexpansionskoeffizienten (= ein Wärmekontraktionskoeffizient) niedriger als der der Wärmeübertragungsrohre gebildet ist. Als nächstes wird eine Spannung an die Wärmeübertragungsrohre in einer axialen Richtung gemäß der Differenz der Wärmeexpansionskoeffizienten der Wärmeübertragungsrohre und der Spannvorrichtung angelegt. Die Spannung wird angelegt, nachdem das Paar von Tanken und die Wärmeübertragungsrohre auf den Lötvorgang folgend abgekühlt sind.
  • Bei dem Herstellungsverfahren ist es bevorzugt, dass die entsprechenden Enden eines jeden Wärmeübertragungsrohres an eine entsprechende Wand eines jeden Tankes angreifen. Die Wand des einen Tankes kann sich relativ zu den Rohren in einer axialen Richtung während des Lötvorganges bewegen.
  • Die Spannvorrichtung weist einen ersten Abschnitt zum Befestigen des ersten Tankes, einen zweiten Abschnitt zum Befestigen des zweiten Tankes und einen sich zwischen dem ersten und dem zweiten Abschnitt in einer Richtung entlang der axialen Richtung der Wärmeübertragungsrohre erstreckenden Tragabschnitt auf. Mindestens der Tragabschnitt kann aus dem ersten Material gebildet werden, das einen niedrigeren Wärmeexpansionskoeffizienten aufweist.
  • Wenn die Tanke und die Wärmeübertragungsrohre zum Löten erwärmt werden, dehnt sich die das Paar von Tanken befestigende Spannvorrichtung thermisch so aus, dass die Tanke weiter voneinander getrennt werden. Zu der gleichen Zeit dehnen sich die Wärmeübertragungsrohre thermisch in der gleichen Richtung aber weiter aus. Mindestens ein Endabschnitt eines jeden Wärmeübertragungsrohres kann sich in einen entsprechenden Tank durch die thermische Expansion ausdehnen. Bei dem Kühlvorgang nach dem Löten sind beide Endabschnitte der Wärmeübertragungsrohre an den Wänden der entsprechenden Tanke durch Koagulation des Lötmateriales befestigt. In, solch einem Zustand kontrahieren die Wärmeübertragungsrohre und die das Paar von Tanken befestigende Spannvorrichtung thermisch in der axialen Richtung der Wärmeübertragungsrohre durch das Kühlen. Da der Wärmekontraktionskoeffizient der Spannvorrichtung niedriger als der Wärmekontraktionskoeffizient der Wärmeübertragungsrohre ist, kommen die Wärmeübertragungsrohre unter Spannung während des Kühlvorganges. Es wird nämlich eine geeignete Spannung an die Wärmeübertragungsrohre in der axialen Richtung unter Benutzung des Kühlens nach dem Löten angelegt. Als Resultat kann Biegen, Verbiegen oder irgendeine andere unerwünschte Verformung der Wärmeübertragungsrohre verhindert werden.
  • Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die geeigneten Figuren verstanden.
  • Ausführungsformen der Erfindung werden nun unter Bezugnahme auf die geeigneten Figuren beschrieben, die als Beispiel nur gegeben sind und nicht zum Begrenzen der vorliegenden Erfindung gedacht sind.
  • Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Mehrrohrwärmetauschers, der durch ein Verfahren gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung hergestellt ist.
  • Fig. 2 ist eine vergrößerte vertikale Teilschnittansicht des in Fig. 1 gezeigten Mehrrohrwärmetauschers.
  • Fig. 3 ist eine schematische vertikale Schnittansicht einer in der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendeten Spannvorrichtung.
  • Fig. 4 ist eine teilweise vertikale Schnittansicht eines Mehrrohrwärmetauschers, der durch ein Verfahren gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung hergestellt ist.
  • Fig. 5 ist eine schematische vertikale Schnittansicht einer herkömmlichen Spannvorrichtung.
  • Fig. 6 ist eine vergrößerte vertikale Teilschnittansicht des in Fig. 5 gezeigten Mehrrohrwärmetauschers.
  • Fig. 7 ist eine schematische vertikale Schnittansicht einer Spannvorrichtung, die bei einem Verfahren verwendet wird, das zuvor von der Anmelderin vorgeschlagen worden ist (interner Stand der Technik).
  • Fig. 8 ist eine vergrößerte vertikale Teilschnittansicht des in Fig. 7 gezeigten Mehrrohrwärmetauschers.
  • Es wird Bezug genommen auf Fig. 1 und 2, ein Mehrrohrwärmetauscher 1 ist gemäß einer ersten Ausführungsform vorgesehen. Der Wärmetauscher 1 weist ein Paar von Tanken 2 und 3 auf. Eine Mehrzahl von Wärmeübertragungsrohren 4 (z. B. Kühlrohre mit einem kreisförmigen Querschnitt) ist fluidmäßig zwischen den Tanken 2 und 3 verbunden. Ein Einlassrohr 5 und ein Auslassrohr 6 sind mit dem Tank 2 verbunden. Seitenplatten 7 sind zwischen jeder Seite des Tankes 2 und jeder Seite des Tankes 3 vorgesehen. Ein Wärmeaustauschmedium, z. B. ein Kühlmittel wird in den Tank 2 durch das Einlassrohr 5 eingeführt, und nachdem es durch den Wärmetauscher 1 zirkuliert ist, fließt das Wärmeaustauschmedium aus dem Tank 2 durch das Auslassrohr 6 heraus.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt ist, ist jedes Wärmeübertragungsrohr 4 in ein Rohreinführungsloch 9, das in einer Tankwand 8 des Tankes 2 an einem ersten Endabschnitt 12 abgegrenzt ist, und in ein Rohreinführungsloch 11, das in einer Tankwand 10 des Tankes 3 an einem zweiten Endabschnitt 13 abgegrenzt ist, eingeführt. An einem Endabschnitt 12 weist das Wärmeübertragungsrohr 4 einen Flanschabschnitt 14 auf, der als ein Eingriffsabschnitt vorgesehen ist, der mit einer entsprechenden Tankwand 8 des Tankes 2 in Eingriff kommen kann. Der Flanschabschnitt 14 ist als ringartiger Abschnitt gebildet, der von einem Umfang des Wärmeübertragungsrohres 4 in radialer äußerer Richtung des Rohres 4 vorsteht. Dieser Flanschabschnitt 14 greift an die obere Oberfläche der Tankwand 8 (die innere Oberfläche der Tankwand 8 des Tankes 2) an, nachdem das Wärmeübertragungsrohr 4 in das Rohreinführungsloch 9 von der oberen Seite der Figur eingeführt worden ist. Der andere Endabschnitt 13 des Wärmeübertragungsrohres 4 ist in einer geraden Röhrenform gebildet. Der andere Endabschnitt 13 des Wärmeübertragungsrohres 4 ist in das Rohreinführungsloch 11 von der Oberseite der Figur eingeführt. Dieser Abschnitt des Wärmeübertragungsrohres 4 ist frei, um sich in der axialen Richtung relativ zu der Tankwand 11 zu bewegen.
  • Eine Spannvorrichtung zum Löten ist zum Beispiel so gebildet, wie in Fig. 3 gezeigt ist. In Fig. 3 weist eine Spannvorrichtung 5 einen ersten Abschnitt 16a (einen oberen Abschnitt) zum Befestigen des ersten Tankes 2 (ein oberer Tank), einen zweiten Abschnitt 16b (einen unteren Abschnitt) zum Befestigen des zweiten Tankes 3 (ein unterer Tank) und einen Tragabschnitt 17, der sich zwischen dem ersten und dem zweiten Tank 2 und 3 entlang der axialen Richtung der Wärmeübertragungsrohre 4 erstreckt, auf. Die Spannvorrichtung 15, insbesondere mindestens der Tragabschnitt 17 der Spannvorrichtung 15 weist einen Wärmekontraktionskoeffizienten niedriger als der Wärmekontraktionskoeffizient der Wärmeübertragungsrohre 4 auf.
  • Bei dieser Ausführungsform wird der Mehrrohrwärmetauscher 1 wie folgt zusammengesetzt und hergestellt.
  • Zuerst werden, wie in Fig. 2 gezeigt ist, die Wärmeübertragungsrohre 4 in die Rohreinführungslöcher 9 und 11 der Tanke 2 und 3 an beiden Endabschnitten 12 bzw. 13 eingeführt. Der Flanschabschnitt 14 eines jeden Wärmeübertragungsrohres 4 kann entweder vor der oben beschriebenen Rohreinführung oder nach der Rohreinführung gebildet werden.
  • In diesem zusammengesetzten Zustand greift der Flansch 14 eines jeden Wärmeübertragungsrohres 4 an die innere Oberfläche der Tankwand 8 an. Das andere Ende 13 eines jeden Wärmeübertragungsrohres 4 ist frei, um sich axial in dem Rohreinführungsloch 11 relativ zu der Tankwand 10 zu bewegen. Diese Richtung ist die gleiche Richtung, in der sich das Wärmeübertragungsrohr 4 während des Lötens verlängert.
  • Der Wärmetauscher 1 wird dann in einem Ofen gelötet. Beide Tanke 2 und 3 sind durch die Abschnitte 16a bzw. 16b fixiert. Während des Lötens in dem Ofen verlängern sich die Wärmeübertragungsrohre 4 in der axialen Richtung. Da sich jedoch der zweite Endabschnitt 13 frei in der axialen Richtung relativ zu der Tankwand 10 des Tankes 3 bewegen kann, tritt die Verlängerung aufgrund der thermischen Expansion an dem zweiten Endabschnitt 13 auf, wie durch die gestrichelte Linie in Fig. 2 gezeigt ist. Somit wird der thermischen Expansion eines jeden Wärmeübertragungsrohres 4 an den zweiten Endabschnitt 13 Rechnung getragen. Daher kann Biegen, Verbiegen oder irgendeine andere sonst unerwünschte Verformung der Wärmeübertragungsrohre 4 geeignet verhindert werden.
  • Während des Lötens verlängert sich die Spannvorrichtung 15 ebenfalls in die gleiche Richtung wie die der Wärmeübertragungsrohre 4. Der Betrag der Verlängerung der Spannvorrichtung 15 ist jedoch kleiner als der der Wärmeübertragungsrohre 4.
  • Während des Kühlens nach dem Löten ziehen sich die Wärmeübertragungsrohre 4 in der axialen Richtung zusammen. Da jedoch beide Endabschnitte 12 und 13 der Wärmeübertragungsrohre 4 an den Tanken 2 bzw. 3 durch das Gerinnen des Lötmateriales befestigt sind, ist die thermische Kontraktion der Wärmeübertragungsrohre 4 beschränkt. Obwohl sich die Spannvorrichtung 15 ebenfalls in der gleichen Richtung zusammenzieht, ist der Betrag der thermischen Kontraktion der Spannvorrichtung 15 kleiner als der der Wärmeübertragungsrohre 4. In der Praxis sind jedoch die Spannvorrichtung 15 und die Wärmeübertragungsrohre 4 mechanisch über die Tanke 2 und 3 und das geronnene Lötmaterial verbunden. Als Resultat wird eine Spannung auf die Wärmeübertragungsrohre 4 in der axialen Richtung als Resultat der Differenz der Wärmekontraktionskoeffizienten der Spannvorrichtung 15 und der Wärmeübertragungsrohre 4 ausgeübt. Daher wird der gelötete Wärmetauscher 1 in einem Zustand abgekühlt, indem Spannung auf die Wärmeübertragungsrohre 4 ausgeübt wird, und Biegen, Verbiegen oder Verformung der Wärmeübertragungsrohre 4 kann vermieden werden.
  • Fig. 4 zeigt einen Abschnitt eines Mehrrohrwärmetauschers, der durch ein Verfahren gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung hergestellt ist. Bei dieser Ausführungsform ist ein Ende 12 eines jeden Wärmeübertragungsrohres 4 als gerades Rohr gebildet, und ein Flanschabschnitt 14 ist auf dem anderen Ende 13 gebildet. Der Flansch 14 greift an die äußere Oberfläche der Tankwand 10 an. Das Ende 12 ist frei, so dass es sich durch das Rohreinführungsloch 9 in der axialen Richtung des Rohres 4 relativ zu der Tankwand 8 des Tankes 2 bewegen kann.
  • Bei dieser Ausführungsform kann Biegen, Verbiegen oder Verformen der Wärmeübertragungsrohre 4 während des Erwärmens durch die Kombination des Flansches 4 und den relativ bewegbaren Endabschnitt 12 verhindert werden. Weiterhin kann Biegen, Verbiegen oder Verformen der Wärmeübertragungsrohre 4 während des auf das Löten folgende Kühlen verhindert werden als Resultat, dass die Spannvorrichtung einen Wärmekontraktionskoeffizienten niedriger als der der Wärmeübertragungsrohre 4 aufweist, wie bei der ersten Ausführungsform beschrieben worden ist.
  • Bei der oben beschriebenen ersten und zweiten Ausführungsform sind die Materialien, die die Wärmeübertragungsrohre 4 und die Spannvorrichtung 15 bilden, nicht besonders beschränkt, solange die oben beschriebene Beziehung der Wärmekontraktionskoeffizienten erfüllt ist und Spannung an die Wärmeübertragungsrohre 4 während des auf das Löten folgenden Abkühlvorganges angelegt wird.
  • Obwohl die bevorzugten Ausführungsformen in Verbindung mit Mehrrohrwärmetauschern beschrieben sind, die mit Tanken 2 und 3 angeordnet sind, die in einer vertikalen Richtung orientiert sind, ist die Anordnung der Tanke 2, 3 nicht kritisch für die Erfindung, sondern von der Erfindung ist gedacht, dass sie Tanke 2, 3 enthält, die horizontal oder in anderen Richtungen angeordnet sind.

Claims (3)

1. Verfahren zum Herstellen eines Mehrrohrwärmetauschers mit einem Paar von voneinander getrennten Tanken und einer Mehrzahl von Wärmeübertragungsrohren, die fluidmäßig zwischen dem Paar von Tanken durch Verlöten des Paares von Tanken und der Wärmeübertragungsrohre verbunden sind, wobei das Verfahren die Schritte aufweist:
Befestigen des Paares von Tanken in einer Spannvorrichtung vor dem Verlöten, wobei die Spannvorrichtung mit einem ersten Material mit einem Wärmekontraktionskoeffizienten niedriger als ein Wärmekontraktionskoeffizient eines die Wärmeübertragungsrohre bildenden zweiten Materiales gebildet ist; und
Verursachen einer Spannung an den Wärmeübertragungsrohren, wenn sie nach dem Löten gekühlt werden, wobei die Spannung in einer axialen Richtung davon als Resultat der Differenz der Wärmekontraktionskoeffizienten der Wärmeübertragungsrohre und der Spannvorrichtung angelegt wird.
2. Verfahren zum Herstellen eines Mehrrohrwärmetauschers nach Anspruch 2, weiter mit dem Schritt des Angreifens (a) eines ersten Endes eines jeden der Wärmeübertragungsrohre an eine Wand eines ersten Tankes des Paares von Tanken und (b) eines zweiten Endes eines jeden der Wärmeübertragungsrohre an eine Wand eines zweiten Tankes des Paares von Tanken, wobei das zweite Ende der Rohre relativ zu der Wand des zweiten Tankes während des Lötvorganges bewegbar ist.
3. Verfahren zum Herstellen eines Mehrrohrwärmetauschers nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Spannvorrichtung einen ersten Abschnitt zum Befestigen des ersten Tankes, einen zweiten Abschnitt zum Befestigen des zweiten Tankes und einen Tragab schnitt, der sich zwischen dem ersten und dem zweiten Abschnitt in einer Richtung entlang der axialen Richtung der Wärmeübertragungsrohre erstreckt, aufweist und mindestens der Trageabschnitt aus dem ersten Material gebildet ist.
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