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Taschenfeuerzeug Die Erfindung bezieht sich auf Taschenfeuerzeuge,
deren Brennstoffbehälter aus nichtmetallischen, gegen die Brennstoffe beständigen,
d. h. nichtentflammbaren und gas dichten Werkstoff-.en, z. B. aus Kunstharz oder
Fasermassen, bestehen.
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Gemäß der Erfindung :sind derartige Feuerzeuge als taschenartige,
biegsia@me und .elastische Behälter ausgebildet, die :nur an einzelnen Stellen zwecks
Anbringung von Reibflächen, eines Doichthaltems und sonstiger Feuerzeugbestandteile
durch Einlagen aus starrem Werkstoff, z. B. Metallblech, ver= stärkt sind.
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Bisher werden Taschenfeuerzeuge;' vor allem deren Brennstoffbehälter,
aug starren Werkstoffen gefertigt, die, wie z. B. Metallblech, zur Erzielung,der
erforderlichen Dichtheit einer guten Vexlötung, oder bei Herstel-_ Jung aus. Kunstharzen
besondere Preßfo@rmen, in, Rücksicht auf die Anbringung der Fenerzeuigbestandteile,
wie D.o,chthalt@er u. dgl., bedürfen.
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Aus diesen Gründen sind wohlfeile Ausführungen, die eine Wiiederauffüllung
nichtnötig machen, bisher nacht herzustellen. Vor allem sind aber die starren Körper
in der Tasche leicht ..auftragend und vielfach auch empfindlich gegen Bruch und
sonstige Beschä@digungen.
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Diese Nachteile werden durch die Ausbildung des Brennstoffbehälters
in Form eines biegsamen, elastischen Körpers mit diesen nur teilweise verstärkenden
Einlagen vermieden, denn diese Feuerzeuge passen sich diene übrigen Inhalt der Tasche
an, sie sind besionders leicht auszuführen;, sie erfordern lediglich die Wahl dünner
Lagen geeigneter Kunstharze oder Easerpreßmassen, bedürfen nicht dar Pressung in
besonders hergerichteten Formen, sonldern können gegebenenfalls von der Hand geklebt
werden und rechtferti,gen die Ausführung für vorbestimmte Einheitszündungen, nach
deren Aufbruch :sie weggeworfen werden können.
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Die Verwendung gasdichter und nicht entflammbarer Werkstoffe für die
Herstellung -von, Tasichenfeuerzeugen, insbesondere für die Herstellung der Brennstoffbehälter,
ist an sich :nicht neu. Man hat auch bereits vorgeschlagen, bei der Herstellung
derartiger Behälter von biegsamen Platten der :erwähnten Kunststoffe, z. B. Kunstharzen,
auszugehen, do,ch :dient hierrbei: die Biegsamkeit .offienbär nur der Erleichterung
der Pormglebung, während die fertigen Gebilde starr sind und .damit die obenerwähnten,`Nachteile
besitzen. Aur-h die Unterbringung der Brznnstoffbehälber in Taschen aus Leider oder
blegsamen Werkstoffen beseitigt nicht -den Nachbeil des Auftragensi. Wenn auch derartige
Feuerzeuge gegen Bruch und sonstigeBeschädigung gesicherter sind, setzt die Anschaffung
einer besonderen Hülle eine
weniger wohlfeile Ausführung des - Feuerzeuges
voraus, eo daß derartige Ausführungsformen für dem allgemeinen Gebrauch; vor allem
an Stelle der an sich wohlfeileat, aber anit 'mannigfachen Nachteilen behafteten
F1achstneichholzpackung; nicht geeignet sind.
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Das Feuerzeug nach der Erfindung besteht in seiner einfachsten Awsführungsfonm
aus einem Blechplättchen mit aufgeschweißtem Reibstück, angelötetem Gewinde zur
Aufnahme des Reibstiftes und einer Umhüllung aus einer Faserpreßfolie, die gleichzeitig
eine nmit Brennstoff getränkte, saugfähige Masse, z: B. Watte, .aufniaumt. Die Hülle
kann noch :eine überschlaglasche aufweisen, die die Fenerzeugbestandteile, z. B.
den Reibgriffel, übergreift und mit Druckknopfverschluß o: .dgl. festgelegt werden
kann.
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In der Zeichnung sind :einige Awsführungsforrmen von Feuerzeugen nach
der Erfindung bzw. :deren Teile dargestellt.
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Abb. r zeigt in Artsicht ein fertiges Feuerzeug mit angelenkter Decklasche
aus einem papierähnlichen, flammslcheren Werkstoff mit durch Verklebung gehaltener
Versteifungsplatte, Abb.2 die Versteifungsplatte, Abb:3einen aus einem Kunstkautschuk
gefertigten Körper mit awfvulkanvsierterTragplatte für die Reibfläche und die Griffeldurehführung
mit einem Griffel.
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Im einzelnen ist a die flache Tasche des Behälters mit angelenkter
Decklasche b. In, der Tasche ,a ist in Form ene-s flachen rechteckigen Paketes :eine
:saugfähige Masse, z. B. Methylcellulose, untergebracht. Der Blechwinkel c ist so
eingesetzt, daß die. größere Fläche c' sich dicht gegen die Innenseite der Voirderwand
des Behälters anlegt und die darauf befestigte Reibplatte d aus Zereisen- durch
den Ausschnitt e der B.ehältervörd:erwand hindurchragt. Die Winkelflächen tragen
jeweils noch schmale Winkelstege f, .die, wie auch die ° Fläche c', an der Gegenfläche
angeklebt sein können. Durch die öffnung g setzt sich der Reibgriffel i, der gleichzeitig
den Docht enthält und durch Streichern auf der Platte d der Funkenabgabe dient,
mit Hilfe :eines einfachen Schraubengewindes dicht ein. Die Lasche b kann durch
den Druckknopf h, it', festgelegt werden.
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Nach Abb. 3 kann zur Aufnahme des R,eibgriffels i eine Winkelplatte
k, auf :der z. B. durch Verlötung.:dd Reibfläche b.eferstägt ist, mittels Aufvulkanisation
mit dem Behälter z, im übrigen ähnlicher Ausbildung wie gemäß Abb. z, befestigt
isein.
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Die Blechversteifung kann durch verhältnismäßig dünne Bleche, die
lediglich den Beanspruchunigskräftem beim Reiben mittels des - Griffels auf der
Platte gewachsen sind, erreicht werden, so- daß das Feuerzeug als Ganzes leicht
` irt der Westentasche neben Schlüsseln o. dgl. getragen werden kann, ,ahne, wie
bei starren KunstharzkÖrpern, denn Bruch bei stärkerem Druck ausgesetzt zu sein.
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Es entfällt die Gefahr einer Lösung vom Lötstellen. Durch den Wegfall
von öffnungen zur Nachfüllung o. dgl. ist das Feuerzeug gut dicht zu halten. Gegenüber
Papierbehältern, wie- für Streichholzpackungen u. dgl., besitzt reis den Vorteil
der Unempfindlichkeit gegen Feuchtigkeit, es eignet sich daher insbesondere für
die' Verwendung in tropischen. Gegenden u. dgl.
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pie Reibplatte d kann auf der Blechunterla.ge auch durch Verklebung
in einer durch Awsistanzen aus der Platte e' gewonnenen Führung befestigt werden.
Hierdurch läßt sich der Metallkörper zur Versteifung sehr wohlfeil in einem einfachen
Herstellungsvorgang als Preßkörper verwenden, der Metallkörper kann auch bei der
Herstellung mit einvulkanisiert 'werden, wobei: lediglich für die Reibfläche :eine
entsprechende Aussparung vorgesehen wird.
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An Stelle eines Winkelbleches können auch einfache Deckelflächen und
gleichzeitig -die Reibplatte oder Teile von geringerer Oberfläche, z. B. Drahtwinkel,
zur Aufnahme des Nippels oder Schrauhstutzens für die Griffelbefestigung -und Befestigung
der Renbfläche vorrgesehen werden.
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In. entsprechender Weise können aucb Reibrädchen mit gefederten Stuften
:oder andere Funkenerzeuge@r mit Dochtführung und Flammdo,chteingearbeitet werden.