DE695040C - Taschenfeuerzeug - Google Patents

Taschenfeuerzeug

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DE695040C
DE695040C DE1936ST054967 DEST054967D DE695040C DE 695040 C DE695040 C DE 695040C DE 1936ST054967 DE1936ST054967 DE 1936ST054967 DE ST054967 D DEST054967 D DE ST054967D DE 695040 C DE695040 C DE 695040C
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pocket
lighter
friction
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sheet metal
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/02Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure
    • F23Q2/14Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and torch ignited by striking or pushing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

  • Taschenfeuerzeug Die Erfindung bezieht sich auf Taschenfeuerzeuge, deren Brennstoffbehälter aus nichtmetallischen, gegen die Brennstoffe beständigen, d. h. nichtentflammbaren und gas dichten Werkstoff-.en, z. B. aus Kunstharz oder Fasermassen, bestehen.
  • Gemäß der Erfindung :sind derartige Feuerzeuge als taschenartige, biegsia@me und .elastische Behälter ausgebildet, die :nur an einzelnen Stellen zwecks Anbringung von Reibflächen, eines Doichthaltems und sonstiger Feuerzeugbestandteile durch Einlagen aus starrem Werkstoff, z. B. Metallblech, ver= stärkt sind.
  • Bisher werden Taschenfeuerzeuge;' vor allem deren Brennstoffbehälter, aug starren Werkstoffen gefertigt, die, wie z. B. Metallblech, zur Erzielung,der erforderlichen Dichtheit einer guten Vexlötung, oder bei Herstel-_ Jung aus. Kunstharzen besondere Preßfo@rmen, in, Rücksicht auf die Anbringung der Fenerzeuigbestandteile, wie D.o,chthalt@er u. dgl., bedürfen.
  • Aus diesen Gründen sind wohlfeile Ausführungen, die eine Wiiederauffüllung nichtnötig machen, bisher nacht herzustellen. Vor allem sind aber die starren Körper in der Tasche leicht ..auftragend und vielfach auch empfindlich gegen Bruch und sonstige Beschä@digungen.
  • Diese Nachteile werden durch die Ausbildung des Brennstoffbehälters in Form eines biegsamen, elastischen Körpers mit diesen nur teilweise verstärkenden Einlagen vermieden, denn diese Feuerzeuge passen sich diene übrigen Inhalt der Tasche an, sie sind besionders leicht auszuführen;, sie erfordern lediglich die Wahl dünner Lagen geeigneter Kunstharze oder Easerpreßmassen, bedürfen nicht dar Pressung in besonders hergerichteten Formen, sonldern können gegebenenfalls von der Hand geklebt werden und rechtferti,gen die Ausführung für vorbestimmte Einheitszündungen, nach deren Aufbruch :sie weggeworfen werden können.
  • Die Verwendung gasdichter und nicht entflammbarer Werkstoffe für die Herstellung -von, Tasichenfeuerzeugen, insbesondere für die Herstellung der Brennstoffbehälter, ist an sich :nicht neu. Man hat auch bereits vorgeschlagen, bei der Herstellung derartiger Behälter von biegsamen Platten der :erwähnten Kunststoffe, z. B. Kunstharzen, auszugehen, do,ch :dient hierrbei: die Biegsamkeit .offienbär nur der Erleichterung der Pormglebung, während die fertigen Gebilde starr sind und .damit die obenerwähnten,`Nachteile besitzen. Aur-h die Unterbringung der Brznnstoffbehälber in Taschen aus Leider oder blegsamen Werkstoffen beseitigt nicht -den Nachbeil des Auftragensi. Wenn auch derartige Feuerzeuge gegen Bruch und sonstigeBeschädigung gesicherter sind, setzt die Anschaffung einer besonderen Hülle eine weniger wohlfeile Ausführung des - Feuerzeuges voraus, eo daß derartige Ausführungsformen für dem allgemeinen Gebrauch; vor allem an Stelle der an sich wohlfeileat, aber anit 'mannigfachen Nachteilen behafteten F1achstneichholzpackung; nicht geeignet sind.
  • Das Feuerzeug nach der Erfindung besteht in seiner einfachsten Awsführungsfonm aus einem Blechplättchen mit aufgeschweißtem Reibstück, angelötetem Gewinde zur Aufnahme des Reibstiftes und einer Umhüllung aus einer Faserpreßfolie, die gleichzeitig eine nmit Brennstoff getränkte, saugfähige Masse, z: B. Watte, .aufniaumt. Die Hülle kann noch :eine überschlaglasche aufweisen, die die Fenerzeugbestandteile, z. B. den Reibgriffel, übergreift und mit Druckknopfverschluß o: .dgl. festgelegt werden kann.
  • In der Zeichnung sind :einige Awsführungsforrmen von Feuerzeugen nach der Erfindung bzw. :deren Teile dargestellt.
  • Abb. r zeigt in Artsicht ein fertiges Feuerzeug mit angelenkter Decklasche aus einem papierähnlichen, flammslcheren Werkstoff mit durch Verklebung gehaltener Versteifungsplatte, Abb.2 die Versteifungsplatte, Abb:3einen aus einem Kunstkautschuk gefertigten Körper mit awfvulkanvsierterTragplatte für die Reibfläche und die Griffeldurehführung mit einem Griffel.
  • Im einzelnen ist a die flache Tasche des Behälters mit angelenkter Decklasche b. In, der Tasche ,a ist in Form ene-s flachen rechteckigen Paketes :eine :saugfähige Masse, z. B. Methylcellulose, untergebracht. Der Blechwinkel c ist so eingesetzt, daß die. größere Fläche c' sich dicht gegen die Innenseite der Voirderwand des Behälters anlegt und die darauf befestigte Reibplatte d aus Zereisen- durch den Ausschnitt e der B.ehältervörd:erwand hindurchragt. Die Winkelflächen tragen jeweils noch schmale Winkelstege f, .die, wie auch die ° Fläche c', an der Gegenfläche angeklebt sein können. Durch die öffnung g setzt sich der Reibgriffel i, der gleichzeitig den Docht enthält und durch Streichern auf der Platte d der Funkenabgabe dient, mit Hilfe :eines einfachen Schraubengewindes dicht ein. Die Lasche b kann durch den Druckknopf h, it', festgelegt werden.
  • Nach Abb. 3 kann zur Aufnahme des R,eibgriffels i eine Winkelplatte k, auf :der z. B. durch Verlötung.:dd Reibfläche b.eferstägt ist, mittels Aufvulkanisation mit dem Behälter z, im übrigen ähnlicher Ausbildung wie gemäß Abb. z, befestigt isein.
  • Die Blechversteifung kann durch verhältnismäßig dünne Bleche, die lediglich den Beanspruchunigskräftem beim Reiben mittels des - Griffels auf der Platte gewachsen sind, erreicht werden, so- daß das Feuerzeug als Ganzes leicht ` irt der Westentasche neben Schlüsseln o. dgl. getragen werden kann, ,ahne, wie bei starren KunstharzkÖrpern, denn Bruch bei stärkerem Druck ausgesetzt zu sein.
  • Es entfällt die Gefahr einer Lösung vom Lötstellen. Durch den Wegfall von öffnungen zur Nachfüllung o. dgl. ist das Feuerzeug gut dicht zu halten. Gegenüber Papierbehältern, wie- für Streichholzpackungen u. dgl., besitzt reis den Vorteil der Unempfindlichkeit gegen Feuchtigkeit, es eignet sich daher insbesondere für die' Verwendung in tropischen. Gegenden u. dgl.
  • pie Reibplatte d kann auf der Blechunterla.ge auch durch Verklebung in einer durch Awsistanzen aus der Platte e' gewonnenen Führung befestigt werden. Hierdurch läßt sich der Metallkörper zur Versteifung sehr wohlfeil in einem einfachen Herstellungsvorgang als Preßkörper verwenden, der Metallkörper kann auch bei der Herstellung mit einvulkanisiert 'werden, wobei: lediglich für die Reibfläche :eine entsprechende Aussparung vorgesehen wird.
  • An Stelle eines Winkelbleches können auch einfache Deckelflächen und gleichzeitig -die Reibplatte oder Teile von geringerer Oberfläche, z. B. Drahtwinkel, zur Aufnahme des Nippels oder Schrauhstutzens für die Griffelbefestigung -und Befestigung der Renbfläche vorrgesehen werden.
  • In. entsprechender Weise können aucb Reibrädchen mit gefederten Stuften :oder andere Funkenerzeuge@r mit Dochtführung und Flammdo,chteingearbeitet werden.

Claims (1)

  1. PÄTENTANSPRUCH: Taschenfeuerzeug mit Brenrasto-ffbehältear aus nichtmetallischem gasdichtem, nicht entflammbarem Werkstoff, wie Kunstharz, Faserpreßmasse, dadurch gekennzeichnet, daß es als taschenartiger, biegsamer und elastischex Behälter (a) ausgebildet ist, der nur an einzelnen Stellen zwecks Anbringung von Reibflächen (d) -eines Dochthahens und sonstiger Feuerzeugbtestandteile durch Einlaggen aus .starrem Werkstoff, z. B. Metallblech, verstärkt ist.
DE1936ST054967 1936-06-26 1936-06-26 Taschenfeuerzeug Expired DE695040C (de)

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