DE69329971T2 - Schalterhebel für eine Lenksäule - Google Patents

Schalterhebel für eine Lenksäule

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DE69329971T2
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J. Durocher
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/02Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments
    • B60Q1/04Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights
    • B60Q1/14Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights having dimming means
    • B60Q1/1446Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights having dimming means controlled by mechanically actuated switches
    • B60Q1/1453Hand actuated switches
    • B60Q1/1461Multifunction switches for dimming headlights and controlling additional devices, e.g. for controlling direction indicating lights
    • B60Q1/1469Multifunction switches for dimming headlights and controlling additional devices, e.g. for controlling direction indicating lights controlled by or attached to a single lever, e.g. steering column stalk switches
    • B60Q1/1476Multifunction switches for dimming headlights and controlling additional devices, e.g. for controlling direction indicating lights controlled by or attached to a single lever, e.g. steering column stalk switches comprising switch controlling means located near the free end of the lever, e.g. press buttons, rotatable rings

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Description

    Gebiet der Erfindung:
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich, im Allgemeinen, auf Motorfahrzeuge, und, spezieller, auf an der Lenksäule angebrachte Hebel, die Betriebsschaltkreise und -anlagen des Fahrzeugs steuern.
  • Stand der Technik:
  • Die Entwicklung der Lenksäulenhebel von Motorfahrzeugen verlief in Richtung auf eine größere Integration von Funktionen in einem einzigen Hebel. Zuvor wurde eine Vielzahl einzelner Hebel, die jeder eine einzige Funktion kontrollierten, d. h. Blinklicht, Scheibenwischer usw., an der Instrumentenanlage oder der Lenksäule des Fahrzeugs angebracht. Aktuelle Lenksäulenhebel sind so konstruiert, dass sie verschiedene Funktionen oder Fahrzeugsbetriebsschaltkreise steuern, zum Beispiel Blinklichter/Warnblinkleuchten, Fern- und Abblendlicht mit optionaler Lichthupe, Standlichter und Scheibenwisch- und -waschfunktionen, einschließlich Scheibenwischer mit mehreren Wischerstufen mit oder ohne Verzögerung.
  • In der Regel enthält ein Lenksäulenhebel einen einzigen Hebel, der drehpunktgelagert auf einer Seite eines Gehäuse an der Lenksäule in einer für den Fahrer des Fahrzeugs leicht zugänglichen Position angebracht ist. Der Hebel ist an einem Ende im Gehäuse schwenkbar aufgehängt, so dass er auf einer von zwei gegenseitig separaten Ebenen beweglich ist. Außerdem kann der Hebel mit einer drehbaren Abschlusskappe sowie einem schiebbaren Element, das sich entlang der Längsachse des Hebels bewegen lässt, ausgestattet sein. Im Gehäuse sind Stellantriebe angebracht, und als Reaktion auf die Bewegung des Hebels in eine Richtung, d. h. wie in eine der zwei gegenseitig separaten Ebenen, oder auf Drehung der Abschlusskappe, wird ein Schaltelement bewegt, das Kontakte zwischen verschiedenen Schaltpositionen trägt, um das Schatten von elektrischen Verbindungen für einen bestimmten Fahrzeugsbetriebsschaltkreis zu veranlassen. < Dokument US-A-Y387279 zeigt einen Lenksäulenhebelschalter entsprechend der vorangestellten Zusammenfassung von Patentanspruch 1.>
  • Bei einer typischen Anwendung werden die Blinklichter eines Fahrzeugs durch eine Schwenkbewegung eines Hebels in einer im wesentlichen vertikalen Ebene über seine Kardanverbindung zum Gehäuse gesteuert, und eine Schwenkbewegung des Hebels in einer im Wesentlichen horizontalen Ebene steuert das Schalten der Scheinwerfer zwischen Abblendlicht, Fernlicht und, optional, Lichthupe. Die Drehung der Abschlusskappe dient der Steuerung des Betriebs des Scheibenwischersystems des Fahrzeugs zwischen Ein- und Ausschaltzustand und, optional, einer Mehrzahl von intermittierenden, separaten Wischerstufen.
  • Bei Fahrzeugen, die mit einem Tempomat ausgestattet sind, ist ein Schiebeschalter oder -element an der Abschlusskappe angebracht und kann selektiv zwischen verschiedenen Positionen bewegt werden, einschließlich Aus, Ein, und einer Position der vorübergehenden Wiederaufnahme der Sollgeschwindigkeit. Eine federgespannte Taste ist beweglich am Ende der Abschlusskappe angebracht und dient dazu, die gewünschte Geschwindigkeit für den Tempomat einzustellen. Die Bewegung des Schiebeelements und/oder der Taste zwischen verschiedenen Positionen führt dazu, dass im Hebel angebrachte, elektrische Kontakte verschiedene Schaltkreise des Tempomats schließen, abhängig von der jeweiligen Position des Schiebeelements und der Sollgeschwindigkeitstaste.
  • Es ist unbedingt erforderlich, dass der Tempomat bei mit einem Tempomat ausgestatteten Fahrzeugen so konstruiert ist, dass gewährleistet wird, dass die Position zur vorübergehenden Wiederaufnahme der Sollgeschwindigkeit auf jeden Fall vorübergehend ist, so dass ein Hängenbleiben des Schalterelements in der Wiederaufnahmeposition verhindert wird. Außerdem muss der Lenksäulenhebelschalter leicht und gleitend bedienbar sein und zugleich einen angenehmen, benutzerfreundlichen, taktilen Eindruck vermitteln. Zur Erreichung dieser Ziele darf der Lenksäulenhebelschalter keinerlei Lockerheit oder Spiel zwischen den verschiedenen Elementen aufweisen und es muss sichergestellt sein, dass das Schiebeelement beim Betrieb zwangsläufig bei jeder der verschiedenen Arretierungspositionen einrastet.
  • Somit wäre es wünschenswert, einen Lenksäulenhebelschalter bereitzustellen, der verschiedene Betriebsschaltkreisfunktionen des Fahrzeugs in einer einzigen Schalthebelbaugruppe integriert. Es wäre auch wünschenswert, einen Lenksäulenhebelschalter zu haben, der über leichte und gleitende Betätigung der verschiedenen beweglichen Komponenten davon verfügt und zugleich einen angenehmen, taktilen Eindruck bei der Bewegung solcher Komponenten zwischen verschiedenen Positionen vermittelt. Es wäre ebenfalls wünschenswert, eine Lenksäulenhebelschalter-Baugruppe zu bieten, die zur Erreichung niedriger Fertigungskosten leicht zusammenzubauen ist.
  • Es wäre auch wünschenswert, eine Methode der Fertigung eines Lenksäulenhebelschalters zu bieten, der zahlreiche Betriebsschaltkreisfunktionen des Fahrzeugs in einer einzigen Schalthebelbaugruppe integriert. Es wäre auch wünschenswert, eine Methode zur Fertigung eines Lenksäulenhebelschalters bereitzustellen, der über leichte und gleitende Betätigung der verschiedenen beweglichen Komponenten davon verfügt und zugleich einen angenehmen, taktilen Eindruck bei der Bewegung solcher Komponenten zwischen verschiedenen Positionen vermittelt. Es wäre auch wünschenswert, eine Methode zur Fertigung eines Lenksäulenhebelschalters zu bieten, der einen einfachen Zusammenbau des Lenksäulenhebels bietet.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung ist ein Lenksäulenhebelschaltapparat, der an der Lenksäule eines Motorfahrzeugs zur Steuerung verschiedener Betriebsschaltkreise und -anlagen im Fahrzeug angebracht wird, entsprechend Patentanspruch 1.
  • Der Lenksäulenhebelschaltapparat enthält eine langgestreckte Welle, die ein erstes und ein zweites gegenüberliegendes Ende hat, das erste Ende ist drehpunktgelagert an einem Schaltergehäuse befestigt, das an der Lenksäule eines Fahrzeugs angebracht wird. Eine Nabe ist unbeweglich am zweiten Ende der Welle angebracht. Ein hohles Gehäuse ist mit einem ersten und einem zweiten Ende ausgestattet, und die Nabe ist fest im Eingriff mit dem ersten Ende des Gehäuses. Eine Leiterplatte ist im Gehäuse in festem Eingriff mit der Nabe angeordnet. Die Leiterplatte enthält eine Vielzahl von elektrischen Leiterbahnen, die in zeitlich festgelegten Intervallen angeordnet sind, mit elektrischen Leitern, die sich von den Leiterbahnen außen an der Welle zu verschiedenen Betriebsschaltkreisen im Fahrzeug erstrecken, wie beispielsweise ein Tempomat.
  • Eine erste Öffnung befindet sich im zweiten Ende des Gehäuses. Eine Taste ist im Gehäuse angebracht und ist durch die erste Öffnung zugänglich. Die Taste ist zwischen einer ersten und einer zweiten Position beweglich. Ein Tastenvorspannelement ist im Gehäuse befestigt und ist zwischen der Leiterplatte und der Taste zur Vorspannung der Taste in die erste Position platziert sowie zur Vorspannung der Leiterplatte in festem Eingriff mit der Nabe. Eine Vielzahl von ersten elektrischen Kontakten ist an der Taste angebracht und schaltet bestimmte Leiterbahnen auf der Leiterplatte, wenn die Taste sich in der zweiten Position befindet, um einen elektrischen Schaltkreis zu schließen, der mit bestimmten Leiterbahnen verbunden ist. Die Leiterbahnen, die von den ersten elektrischen Kontakten geschaltet werden, können zum Beispiel mit dem Schaltkreis für die Sollgeschwindigkeit eines Tempomats verbunden sein.
  • Ein Träger mit einem ersten und einem zweiten Ende ist verschiebbar im Gehäuse angebracht. Ein radial nach außen weisender Vorsprung ist am zweiten Ende des Trägers gebildet und ragt durch eine Öffnung in der Seitenwand des Gehäuses. Eine Sperrklinke mit einem ersten und einem gegenüberliegenden, zweiten Ende ist an dem Träger zur Bewegung zwischen einer ersten und zweiten Position in Bezug auf den Träger befestigt. Auf dem Träger sind Elemente zur Vorspannung der Sperrklinke in die erste Position im Eingriff mit dem zweiten Ende der Sperrklinke montiert.
  • Ein Arm ist auf der Nabe vorhanden und erstreckt sich axial von ihr. Eine erste und eine zweite Arretierung ist in bestimmtem Abstand auf dem Arm vorhanden. Zusätzlich erstreckt sich eine schräge Oberfläche winkelförmig von der zweiten Arretierung auf dem Arm. Der Arm und das erste Ende der Sperrklinke sind axial ausgerichtet, so dass sich das erste Ende der Sperrklinke bei einer Schiebebewegung des Trägers zwischen der ersten und zweiten Arretierung und entlang der winkelförmigen Schräge verschieben lässt. Das Vorspannelement der Sperrklinke bringt den Arm in Eingriff, wenn der Träger in eine Position gepresst wird, in der das erste Ende der Sperrklinke sich über die zweite Arretierung entlang der winkelförmigen Schräge hinausbewegt, um den Träger zur zweiten Arretierung zu spannen. Ein Hebel ist um die Welle befestigt, angrenzend an die äußere Oberfläche des Gehäuses.
  • Eine Vielzahl an zweiten elektrischen Kontakten ist am Träger befestigt. Jeder der zweiten elektrischen Kontakte, wie auch die ersten elektrischen Kontakte, hat die Form von federnden Armen, die freitragend an einem ersten Ende angebracht sind, das am Träger und der Taste befestigt ist, und sind beweglich vom Träger und der Taste am zweiten Ende wegweisend angebracht. Weiterhin erstrecken sich die zweiten Enden von jeder der Vielzahl von ersten und zweiten elektrischen Kontakten in dieselbe Richtung zur Taste hin, so dass die Montage des Lenksäulenhebelschaltapparats vereinfacht wird.
  • Eine Vielzahl von zweiten elektrischen Leiterbahnen ist auch auf der Leiterplatte angeordnet und wird von der Vielzahl von zweiten elektrischen Kontakten durch Verschieben in Kontakt gebracht. Jede der zweiten Gruppe von zweiten elektrischen Leiterbahnen hat auch einen unterschiedlichen Ausgangspunkt von einem Ende der Leiterplatte für selektive Schaltung eines der Vielzahl von zweiten elektrischen Kontakten, wenn die zweiten elektrischen Kontakte mit dem Träger zwischen diskreten Trägerpositionen bewegt werden. In einer exemplarischen Ausführung sind die zweiten elektrischen Kontakte und die dazugehörigen zweiten Leiterbahnen mit den jeweiligen Schaltkreisen für Aus, Ein und Wiederaufnahme der Sollgeschwindigkeit eines Tempomats verbunden.
  • Der Arm auf der Nabe enthält vorzugsweise eine Grundfläche, ein erstes Ende, das mit der Nabe verbunden ist und ein zweites Ende, das einen bestimmten Abstand vom ersten Ende hat und sich axial von der Nabe nach außen erstreckt. Ein erster Vorsprung ragt vom zweiten Ende des Arms in einem vorher bestimmten Profil von der Grundfläche hoch. Ein zweiter Vorsprung ist ebenfalls auf dem Arm vorhanden und zwar in bestimmtem Abstand von dem ersten Vorsprung. Der zweite Vorsprung hat ein zweites Profil. Die erste Arretierung wird zwischen dem ersten und dem zweiten Vorsprung gebildet. Die winkelförmige Schräge erstreckt sich vom Ende des zweiten Vorsprungs im Winkel von der Grundfläche in einem vorherbestimmten Winkel. Die zweite Arretierung wird zwischen dem zweiten Vorsprung und dem Beginn der winkelförmigen Schräge gebildet.
  • Der Träger enthält vorzugsweise eine Grundplatte, die mit einem Paar in bestimmtem Abstand angeordneten Wänden darauf versehen ist. Ein nach innen weisender Bund wird an einem Ende von jeder Wand und den Seiten gebildet und steht in einem solchen Abstand zu dem Bund auf der gegenüberliegenden Wand, dass eine Öffnung durch die beiden Wände entsteht. Die Sperrklinke ist außen um die Wände auf der Grundplatte des Trägers befestigt. Das erste Ende der Sperrklinke ist angrenzend an und außerhalb der zwischen den Bünden auf den Wänden gebildeten Öffnung angeordnet. Das Element zur Vorspannung der Sperrklinke besteht vorzugsweise aus einer Spiralfeder, die zwischen den Bünden auf den Wänden des Trägers und dem zweiten Ende der Sperrklinke platziert ist. Die Spiralfeder ist mit dem zweiten Ende des Arms auf der Nabe ausgerichtet, so dass sie durch eine winkelförmige Schräge in Eingriff gebracht wird, die auf dem zweiten Ende des Arms gebildet wird, wenn der Träger gegen das erste Ende der Welle bewegt wird und die Sperrklinke sich von der zweiten Arretierung entlang der winkelförmigen Schräge auf dem Arm bewegt. Die Feder wird von dem zweiten Ende des Arms zusammengedrückt und erzeugt eine Druckkraft, die das erste Ende der Sperrklinke zwangsläufig zur zweiten Arretierung auf dem Arm zurückbewegt, wenn die Krafteinwirkung durch den Benutzer auf den Träger gelöst wird. Dadurch wird die Möglichkeit, dass das erste Ende der Sperrklinke auf der winkelförmigen Oberfläche des Arms hängenbleibt, verringert.
  • Eine einzigartige Methode zur Herstellung eines Lenksäulenhebelschaltapparats wird ebenfalls offenbart. Die vorliegende Methode enthält die folgenden Schritte:
  • a. Anbringung einer Nabe an einer langgestreckten, rohrförmigen Welle;
  • b. Bildung eines hohlen Gehäuses mit einer ersten und einer zweiten Öffnung an einem ersten beziehungsweise zweiten, gegenüberliegenden Ende;
  • c. Bewegliche Befestigung einer Taste in der zweiten Öffnung in dem Gehäuse, wobei die Taste zwischen einer ersten und einer zweiten Position beweglich ist und normalerweise unter Vorspannung zur ersten Position steht;
  • d. Befestigung eines ersten elektrischen Kontaktgebers mit einer Vielzahl von darauf befestigten, ersten elektrischen Kontakten in der Taste, wobei der erste elektrische Kontaktgeber mit der Taste beweglich ist;
  • e. Bewegliche Befestigung eines zweiten elektrischen Kontaktgebers mit einer Vielzahl von darauf befestigten, zweiten elektrischen Kontakten im Gehäuse zur Bewegung zwischen einer Vielzahl von Positionen;
  • f. Komplanare Ausrichtung der Vielzahl von ersten und zweiten elektrischen Kontakten im Gehäuse;
  • g. Befestigung einer Leiterplatte mit einer Vielzahl von elektrischen Leiterbahnen darauf in dem Gehäuse in Eingriff mit der Nabe, wobei die Leiterbahnen von der Vielzahl von ersten und zweiten elektrischen Kontakten durch Schiebebewegung der Taste bzw. des zweiten elektrischen Kontaktgebers in Kontakt gebracht werden;
  • h. Befestigung des zweiten elektrischen Kontaktgebers auf einem beweglichen, im Gehäuse angeordneten Träger, wobei der Träger über einen Vorsprung verfügt, der von dem Gehäuse nach außen ragt, so dass der Träger durch Benutzerkraft zwischen einer Vielzahl verschiedener Positionen bewegt werden kann;
  • i. Befestigung einer Sperrklinke unter Vorspannung auf dem Träger;
  • j. Ausrichtung eines Arms auf der Nabe, der in bestimmtem Abstand eine erste und eine zweite Arretierung hat und eine winkelförmig geneigte Schräge, die sich von der zweiten Arretierung erstreckt, mit der Sperrklinke für selektiven Eingriff der Sperrklinke bei der ersten und zweiten Arretierung und zur Bewegung der Sperrklinke auf der winkelförmigen Schräge, wenn der Träger vom Benutzer durch das Gehäuse bewegt wird; und
  • k. Bildung der Leiterbahnen auf der Leiterplatte bei diskreten Intervallen, die zeitlich in Position mit den diskreten Positionen der ersten elektrischen Kontakte auf der Taste und der zweiten elektrischen Kontakts auf dem zweiten, auf dem Träger befestigten, elektrischen Kontaktgeber angeordnet sind, zum Einschalten separater elektrischer, mit den Leiterbahnen verbundener Schaltkreise in jeder diskreten Position der Taste und des Trägers.
  • In einer bevorzugten Ausführung enthält die Methode auch die Schritte der Bildung von jeder der Vielzahl von ersten und zweiten Kontakten in einer freitragenden Form, wobei das erste Ende von jedem der Kontakte fest mit den jeweiligen ersten bzw. zweiten elektrischen Kontaktgebern verbunden ist, und das zweite Ende sich freitragend vom ersten Ende erstreckt und frei und beweglich vom ersten beziehungsweise zweiten elektrischen Kontaktgeber angeordnet ist. Die zweiten Enden jeder der Vielzahl von ersten und zweiten elektrischen Kontakten sind in dieselbe Richtung auf die Taste in dem Gehäuse zuorientiert. Dadurch wird die Einfügung der Leiterplatte in das Gehäuse erleichtert, nachdem die Taste und der Träger, die jeweils den ersten beziehungsweise den zweiten elektrischen Kontaktgeber tragen, in dem Gehäuse montiert wurden. Es sind im Gehäuse vorzugsweise Rippen zur Befestigung des Trägers und der Leiterplatte in einem bestimmten Abstand im Gehäuse vorhanden.
  • Die vorliegende Methode enthält auch die Schritte zur Bereitstellung eines Vorspannelements in dem Gehäuse, so dass die Taste normalerweise in der ersten Position vorgespannt ist, und zugleich die Leiterplatte in festem Eingriff mit der Nabe gespannt ist. Dadurch wird jegliche Lockerheit oder Spiel zwischen der Taste, der Leiterplatte und der Nabe vermieden.
  • Bei der vorliegenden Methode werden die Leiterbahnen auf der Leiterplatte in zeitlichen Intervallen in Bezug auf die Positionen der Vielzahl von ersten und zweiten elektrischen Kontakten gebildet, wenn solche ersten und zweiten elektrischen Kontakte in verschiedene diskrete Positionen durch Bewegung der dazugehörigen Taste, des Trägers und des zweiten elektrischen Kontaktgebers bewegt werden. Die Leiterbahnen sind mit verschiedenen Ausgangspunkten von einem Ende der Leiterplatte versehen, so dass selektive Kontakte bei jeder diskreten Position der Taste und des Trägers selektive Leiterbahnen schalten.
  • Die vorliegende Methode enthält auch den Schritt der Bildung des Arms auf der Nabe mit einem äußeren Ende und einem am äußeren Ende angrenzenden ersten Vorsprung. Der erste Vorsprung hat ein ausgewähltes erstes Profil. Ein zweiter Vorsprung ist angrenzend an und in bestimmtem Abstand von dem ersten Vorsprung auf dem Arm gebildet und hat ein zweites Profil. Die erste Arretierung wird zwischen dem ersten und dem zweiten Vorsprung gebildet. Die winkelförmige Schräge wird bei einem ausgewählten Winkel auf dem Arm gebildet und erstreckt sich ausgehend vom zweiten Vorsprung. Die zweite Arretierung wird zwischen dem zweiten Vorsprung und dem Beginn der Schräge gebildet. Auf diese Weise können Höhe, Schrägungswinkel und das erste und zweite Profil des ersten beziehungsweise des zweiten Vorsprungs sowie der Winkel der Schräge so konstruiert werden, dass die Konstruktionsanforderungen jeglicher Anwendung erfüllt werden. Der Schrägungswinkel, die Höhe und die Profile des ersten und zweiten Vorsprungs werden in erster Linie so ausgewählt, dass eine gleitende Schiebebewegung des Trägers sowie ein angenehmer, taktiler Eindruck und Eingriff der Sperrklinke bei der ersten beziehungsweise zweiten Arretierung gewährleistet werden. Die besondere Ausrichtung der Vorspannfeder, die zur Vorspannung der Sperrklinke in der ersten Position dient, drückt außerdem den Träger normalerweise von der Nabe weg, wenn der Träger nach vorne in eine Position bewegt wird, bei der die Sperrklinke zur winkelförmigen Schräge gebracht wird. Dadurch wird ein zwangsläufiges Zurückkehren der Sperrklinke aus einer Position entlang der geneigten Schräge zur zweiten Arretierung gewährleistet, wodurch zugleich Hängenbleiben oder unerwünschtes Blockieren der Sperrklinke auf der Schräge nach Beendigung der Krafteinwirkung des Benutzers auf den Träger verhindert werden.
  • Der an der Lenksäule befestigte Lenksäulenhebelschaltapparat der vorliegenden Erfindung hat eine einzigartige Anordnung, durch die die Montage vereinfacht wird und ein angenehmer taktiler Eindruck bei Bewegung der Taste und des Trägers zwischen verschiedenen Positionen sichergestellt wird. Das Profil, der Schrägungswinkel und die Höhe der verschiedenen Vorsprünge auf dem Arm, die die erste und zweite Arretierung und die Oberfläche der winkelförmig geneigten Schräge bilden, sowie die Federkraft der Arretierungsvorspannfeder können insofern auf die Erfüllung der Bedürfnisse einer bestimmten Anwendung ausgelegt werden, als verschiedene Einrastbewegungen, taktile Eindrücke usw. zur Verfügung gestellt werden.
  • Weiterhin sind beim Lenksäulenhebelschaltapparat die freitragenden ersten und zweiten Kontakte auf einzigartige Weise in dieselbe Richtung orientiert, so dass die Isolierung der Kontakte und der Leiterplatte, die die Leiterbahnen im Gehäuse trägt, erleichtert wird. Weiterhin dient die Vorspannfeder der Taste einem doppelten Zweck, da sie nicht nur die Taste in eine normale erste Position vorspannt; sie presst außerdem die Leiterplatte in festen Eingriff mit der Nabe, so dass jegliche Toleranz oder Spiel bei der Montage dieser Komponenten des Lenksäulenhebelschaltapparats ausgeglichen wird. Das Sperrklinkenvorspannelement oder die Spiralfeder dient ebenfalls insofern einem doppelten Zweck, als es die Sperrklinke in eine erste Position vorspannt und auch den Träger in die Position der zweiten Arretierung drückt, wenn der Träger nach vorne geschoben wird, wodurch sichergestellt wird, dass der Träger und die darauf befestigte Sperrklinke zwangsläufig von der winkelförmig geneigten Oberfläche oder Schräge nach Beendigung der Bewegungskraft auf den Träger zur zweiten Arretierung zurückgebracht werden.
  • Die Methode zur Fertigung eines Lenksäulenhebelschaltapparats, entsprechend der vorliegenden Erfindung, stellt eine vereinfachte, kostengünstige Methode zur Fertigung eines solchen Lenksäulenhebelschaltapparats zur Verfügung. Die Methode ermöglicht eine ausgewählte Abstimmung der Konstruktion der Arretierungsbereiche des Apparats zur Erfüllung der Anforderungen einer bestimmten Anwendung und zur Erzielung der erwünschten Merkmale von gleitender Betätigung und angenehmem taktilem Eindruck in jeder Position des Trägers und der Taste.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • Die verschiedenen Merkmale, Vorteile und anderen Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung werden durch Bezug auf die folgende ausführliche Beschreibung und Zeichnung offensichtlicher, wobei:
  • Abb. 1 eine Vorderansicht eines Lenksäulenhebelschaltapparats entsprechend der vorliegenden Erfindung ist;
  • Abb. 2 eine Längsschnittzeichnung ist, allgemein entlang der Linie 2-2 in Abb. 1 ausgeführt;
  • Abb. 3 eine auseinandergezogene, perspektivische Darstellung des in Abb. 1 gezeigten Lenksäulenhebelschaltapparats ist;
  • Abb. 4 eine Vorderansicht vom rechten Ende des Drehknopfgehäuses des in Abb. 1 gezeigten Lenksäulenhebelschaltapparats ist;
  • Abb. 5 eine Längsschnittzeichnung der in Abb. 2 und 3 gezeigten Einstelltaste ist;
  • Abb. 6 eine perspektivische Ansicht des zusammengebauten Trägers, der Sperrklinke und der Arretierungsvorspannfeder ist;
  • Abb. 7 eine auseinandergezogene Vorderansicht der Befestigung des zweiten elektrischen Kontaktgebers auf dem Träger ist;
  • Abb. 8 eine Draufsicht ist, die die diskreten Positionen des ersten elektrischen Kontaktgebers auf der Leiterplatte zeigt;
  • Abb. 9 eine schematische Darstellung ist, auf der die Position der Kontakte des zweiten elektrischen Kontaktgebers auf der Leiterplatte zu sehen ist;
  • Abb. 10 eine vergrößerte Seitenansicht der Arretierungen auf der Nabe ist; und
  • Abb. 11 eine vergrößerte Seitenansicht ist, die die Sperrklinke auf der Schräge in der Position der Wiederaufnahme der Sollgeschwindigkeit zeigt.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
  • In Bezug auf die Zeichnung, und auf Abb. 1 im Besonderen, wird dort ein an der Lenksäule montierter Lenksäulenhebelschaltapparat 10 gezeigt, der dazu dient, den Betrieb von verschiedenen Fahrzeugbetriebsschaltkreisen und - anlagen zu steuern, wie die Fahrzeug-Wisch- und Waschsteuerung, Blinklichter, Schaltung der Fahrzeugscheinwerfer zwischen Abblend- und Fernlicht sowie die Funktionen Ein, Aus, Sollgeschwindigkeit und Wiederaufnahme der Sollgeschwindigkeit eines Tempomats.
  • Wie auf Abb. 1 gezeigt, und in weiteren Einzelheiten auf Abb. 2-4, enthält der Lenksäulenhebelschaltapparat 10 einen Drehknopf oder Gehäuse 12, die unbeweglich oder, vorzugsweise drehbar am Ende des Hebelschaltapparats 10 montiert sein können. Das Gehäuse 12 ist hohl und ist vorzugsweise aus Gussplastik. Das Gehäuse hat ein erstes und ein zweites, gegenüberliegendes Ende 14 beziehungsweise 16, und eine Seitenwand, die von einem geringfügig größeren Durchmesser am ersten Ende 14 zu einem kleineren Durchmesser am zweiten Ende 16 zuläuft. Ein Greifring 18, vorzugsweise in der Form einer ringförmigen Anordnung von Kordelrädchen, ist außen an der Seitenwand des Gehäuses 12 gebildet, um das Drehen des Gehäuses 12 zu unterstützen.
  • Ein Schlitz 20 ist an der Seitenwand des Gehäuses 12 angrenzend zum zweiten Ende 16 gebildet. Eine Wand 22 liegt fest an der Seitenwand des Gehäuses 12 an, ist aber in den Schlitz 20 eingesetzt, um einen Teil der Länge des Schlitzes 20 abzudecken, wie auf Abb. 2 und 3 gezeigt. Eine erste Öffnung 24 ist zwischen dem Ende der Wand 22 und einem Rand des Schlitzes 20 gebildet, wie auf Abb. 3 zu sehen. Eine Schutzleiste 26 ist fest anliegend an der Seitenwand des Gehäuses 12 gebildet und erstreckt sich unter dem Schlitz 20 vom Gehäuse 12 radial nach außen.
  • Eine zweite Öffnung 28 ist im zweiten Ende 16 des Gehäuses 12 gebildet, deren Zweck nachstehend in näheren Einzelheiten beschrieben wird. Wie auf Abb. 4 gezeigt, ist eine Vielzahl von Rippenpaaren im Inneren des Gehäuses 12 gebildet und bietet Befestigungsstellen für verschiedene Komponenten des Hebelschaltapparats 10, wie nachstehend beschrieben. Ein erstes Rippenpaar 30 ist diametral gegenüberliegend im Gehäuse 12 gebildet. Die Rippen 30 erstrecken sich im Wesentlichen die gesamte Länge des Gehäuses 12 vom ersten Ende 14 zum inneren Rand einer innenliegenden Hülse 32, die sich vom zweiten Ende 16 des Gehäuses 12 nach innen erstreckt und in einem bestimmten Abstand vom inneren Ende der Seitenwand des Gehäuses 12 angeordnet ist, wie auf Abb. 2 gezeigt. Ein zweites Paar diametral gegenüberliegender Rippen 34 wird ebenfalls im Gehäuses 12 gebildet und ist über den ganzen Umfang in einem bestimmten Abstand vom ersten Rippenpaar 30 angeordnet. Das zweite Rippenpaar 34 erstreckt sich nur teilweise von dem inneren Rand der Hülse zum ersten Ende 14 des Gehäuses 12.
  • Weitere Einzelheiten des Gehäuses 12 werden nachstehend in Verbindung mit anderen Komponenten der Lenksäulenhebelschaltanlage 10 beschrieben.
  • Eine Taste 40 ist beweglich in einer Bohrung 42 angebracht, die von der innenliegenden Hülse 32 im zweiten Ende 16 des Gehäuses 12 gebildet wird. Wie auf Abb. 5 zu sehen, hat die Taste 40 die Form eines hohlen, kappenartigen Elements mit einer zylindrischen Seitenwand 44, einem offenen ersten Ende 46, das von einem radial nach außen abstehenden Bund 48 und einer soliden Wand 50 am zweiten Ende begrenzt wird. Eine Mitnahmefläche 51, auf Abb. 2 zu sehen, ist in einem begrenzten winkelförmigen Teil des ringförmigen Bunds 48 gebildet und bringt durch Schieben den inneren Bereich der Wand 22 im Schlitz 20 im Gehäuse 12 in Eingriff, um die Position der Taste 40 in einer gewünschten Ausrichtung im Gehäuse 12 zu sichern.
  • Ein Tastenvorspannelement, allgemein mit Bezugsnummer 52 bezeichnet, ist im Inneren der Taste 40 angebracht und erstreckt sich teilweise von deren erstem Ende 46 nach außen. Das Tastenvorspannelement 52 hat vorzugsweise die Form einer Spiralfeder, die an einem Ende der soliden Wand 50 des zweiten Endes des Gehäuses 44 der Taste 40 sitzt.
  • Ein erster elektrischer Kontaktgeber 54 ist fest im Inneren des Tastengehäuses 44 mittels einer geeigneten Methode befestigt, wie vorzugsweise durch Heißnietung. Der erste elektrische Kontaktgeber 54 enthält eine Plastikgrundfläche 56. Eine Vielzahl von ersten elektrischen Kontakten, wie die beiden elektrischen Kontakte 58 und 60, ist auf der Plastikgrundfläche 56 befestigt. Die Kontakte 58 und 60 sind an einem ersten Ende 62 fest verbunden und jeder erstreckt sich zu einem zweiten Ende 64 in Richtung der soliden Wand 50 am zweiten Ende des Tastengehäuses 44 auf eine federnde, freitragende Weise. Die Kontakte 58 und 60 sind aus einem geeigneten, elektrisch leitfähigen Material, wie Kupfer. Wie auf Abb. 5 gezeigt, sind die zweiten Enden 64 eines jeden der Kontakte 58 und 60 in bestimmtem Abstand von der Grundfläche 56 des ersten elektrischen Kontaktgebers 54 angeordnet.
  • Wie auf Abb. 2, 3, 6 und 7 gezeigt, ist ein Träger 70 verschiebbar im Gehäuse des Drehknopfes 12 montiert. Der Träger 70 enthält eine im Allgemeinen rechteckige oder quadratische Grundplatte 72, die aus einem isolierenden Material besteht, wie Plastik. Ein Paar Klemmen 74 ist in bestimmtem Abstand auf einer Oberfläche der Grundplatte 72 des Trägers 70 gebildet und diese schließen einen Bereich auf einer Oberfläche der Grundplatte 72 zwischen sich ein. Die Klemmen 74 auf der Grundplatte 72 haben einen bestimmten Abstand voneinander und schnappen ein, um einen zweiten elektrischen Kontaktgeber 75 darin aufzunehmen.
  • Wie auf Abb. 2, 3 und 7 gezeigt, enthält der zweite elektrische Kontaktgeber 75 eine Vielzahl von gabelförmig geteilten, federnden, beweglichen Kontakten, wie Kontakt 76, 78 und 80. Jeder der Kontakte 76, 78 und 80 ist an einem ersten Ende 82 fest mit den anderen verbunden. Das erste Ende 82 ist mittels eines Zusammenschnappmechanismus in den Klemmen 74 befestigt, wodurch der zweite elektrische Kontaktgeber 75 fest an der Grundplatte 72 des Trägers 70 angebracht ist. Die zweiten Enden 84 von jedem der Kontakte 76, 78 und 80 erstrecken sich vom gemeinsamen ersten Ende 82 nach oben und außen weg von der Klemme 74, wenn der zweite Kontaktgeber 75 auf der Grundplatte 72 des Trägers 70 montiert ist. Es ist zu beachten, dass die zweiten Enden 84 von jedem der Kontakte 76, 78 und 80 des zweiten elektrischen Kontaktgebers 75 sich auf dieselbe Weise wie die Kontakte 58 und 60 des ersten elektrischen Kontaktgebers 54, zu der soliden Wand 50 am zweiten Ende der Taste 40 erstrecken.
  • Ein äußeres Paar Seitenwände 86 ist auf der gegenüberliegenden Oberfläche der Grundplatte 72 des Trägers gebildet, wie auf Abb. 3 und 6 gezeigt. Das äußere Paar Seitenwände 86 hat eine relativ geringe Höhe. Ein inneres Paar Seitenwände 88 wird zwischen dem äußeren Paar Seitenwänden 86 gebildet und hat eine größere Höhe, so dass es über das äußere Paar Seitenwände 86 hinausragt. Das innere Paar Seitenwände 88 hat einen bestimmten Abstand voneinander und ist mit einem nach innen weisenden Bund 90 an einem Ende versehen. Die Bünde 90 sind einander gegenüber angeordnet und haben einen bestimmten Abstand, um eine Öffnung dazwischen abzugrenzen.
  • Ein L-förmiger Schenkel 92 ist fest anliegend an einem Ende der Grundplatte 72 des Trägers 70 geformt und ragt in Längsrichtung nach außen darüber hinaus. Ein bogenförmiger Vorsprung 94 ist an einem Ende des Schenkels 92 geformt. Der Schenkel 92 ist so gestaltet, dass er im Schlitz 20 im Gehäuse des Drehknopfs 12 im Eingriff mit der äußeren Oberfläche der Wand 22, die im Schlitz 20 gebildet ist, verschiebbar eingesetzt ist. Bei dieser Ausrichtung der Befestigung ragt der Vorsprung 94 aus dem Schlitz 20 nach außen über die Schutzleiste 26 hinaus. Der Vorsprung 94 bildet eine geeignete Oberfläche für Eingriff des Benutzers, um den Träger 70 durch Schieben zwischen einer Anzahl von Positionen zu bewegen, wie nachstehend beschrieben.
  • Eine Sperrklinke 100 ist an dem Träger 70 befestigt. Die Sperrklinke 100 hat eine im Allgemeinen rechteckige Form, die von den gegenüberliegenden Seitenwänden 102 und 104 gebildet wird, die zwischen dem inneren und äußeren Paar Seitenwände 86 und 88 auf dem Träger 70 zu befestigen sind. Die Sperrklinke 100 enthält auch ein erstes Ende 106 und ein erhöhtes, gegenüberliegendes, zweites Ende 108. Ein Vorsprung 110, auf Abb. 2 zu sehen, wird auf dem erhöhten zweiten Ende 108 der Sperrklinke 100 gebildet; er befindet sich gegenüber dem ersten Ende 106.
  • Das erhöhte zweite Ende 108 ist zwischen den Enden der inneren Wände 88 des Trägers 70 und einem Absatz 112 befestigt, der von einem Teil des Schenkels 92 gebildet wird, der sich von der Grundplatte 72 des Trägers 70 nach oben erstreckt.
  • Ein Arretierungsvorspannelement 114, vorzugsweise in Form einer Spiralfeder, ist unter einer Vorspannungskraft auf dem Träger 70 angebracht. Das Arretierungsvorspannelement bzw. die Feder 114 sitzt über dem Vorsprung 110 auf dem erhöhten zweiten Ende 108 der Sperrklinke 100 und den nach innen weisenden Bünden 90 auf den inneren Wänden 88 des Trägers 70. In dieser Position, wie auf Abb. 6 gezeigt, übt die Feder 114 eine Kraft gegen das zweite Ende 108 der Sperrklinke 100 aus, durch die das erste Ende 106 der Sperrklinke 100 von der Grundplatte 72 des Trägers 70 weggeschwenkt wird. Das erste Ende 106 der Sperrklinke 100 ist jedoch, wie nachstehend beschrieben, dazu in der Lage, sich bei einer Schiebebewegung des Trägers 70 auf die Grundplatte 72 des Trägers 70 zuzubewegen.
  • Beim Zusammenbau der bisher beschriebenen Komponenten wird der erste elektrische Kontaktgeber 54 durch Heißnietung oder eine andere geeignete Methode fest in der Taste 40 angebracht, wobei die erhöhten zweiten Enden 64 der Kontakte 58 und 60 des ersten elektrischen Kontaktgebers 54 sich zu der soliden Wand 50 am zweiten Ende der Taste 40 erstrecken. Die Taste 40 wird dann verschiebbar im Drehknopfgehäuse 12 montiert, wobei die Mitnahmefläche 51 auf der Taste 40 in gerader Linie an der inneren Oberfläche der Wand 22 im Schlitz 20 im Gehäuse 12 ausgerichtet wird, so dass die Taste 40 korrekt im Gehäuse 12 ausgerichtet ist. In dieser Position ist die solide Endwand 50 durch die zweite Öffnung 28 im zweiten Ende 16 des Gehäuses 12 von außen zugänglich, wie auf Abb. 2 zu sehen.
  • Die Sperrklinke 100 ist so auf dem Träger 70 befestigt, dass die Seitenwände 102 und 104 zwischen dem äußeren und inneren Paar Seitenwände 86 und 88 des Trägers 70 angeordnet sind. Die Vorspannfeder 114 wird dann zwischen den Bünden 90 der inneren Wände 88 und dem erhöhten zweiten Ende 108 der Sperrklinke 100 eingefügt. Die Feder 114 steht somit unter Druckkraft. Dadurch wird das erste Ende 106 der Sperrklinke 100 von der Grundplatte 72 des Trägers 70 weggespannt.
  • Als nächstes wird der Träger 70 verschiebbar in das Gehäuse 12 eingefügt, so dass die Oberfläche der Grundplatte 72, auf der die Klemmen 74 befestigt sind, mit einer Seite der diametral gegenüberliegenden Rippen 34 verschiebbar im Eingriff ist. Die Klemmen 74 sind somit zwischen den Rippen 34 angebracht. Der Träger 70 wird in das Gehäuse 12 so eingeführt, dass der Vorsprung 94 durch den Schlitz 20 nach außen ragt und der Schenkel 92 sich in verschiebbarem Eingriff mit der inneren Wand 22 befindet, wie auf Abb. 2 gezeigt. In dieser Position kann der Träger 70 nach rechts verschoben werden, in der auf Abb. 2 und 3 gezeigten Ausrichtung, wobei der Schenkel 92 die Öffnung 24 im Gehäuse 12 vollständig abdeckt. Gleichfalls wirkt die innere Wand 22 im Gehäuse 12 mit dem Schenkel 92 des Trägers zusammen, so dass die Öffnung 24 zu jeder Zeit geschlossen ist, um das Eindringen von Fremdmaterial in das Innere des Gehäuses 12 zu verhindern.
  • Wie auf Abb. 2 und 3 gezeigt, und in weiteren Einzelheiten auf Abb. 8 und 9, enthält der Hebelschaltapparat 10 auch eine Leiterplatte 120, die verschiebbar in das Gehäuse 12 eingepasst ist. Die Leiterplatte 120 ist herkömmlicher Bauart und besteht aus einem geeigneten, elektrisch isolierenden Material. Eine Vielzahl von elektrischen Leiterbahnen ist auf einer Oberfläche der Leiterplatte 120 gebildet. Diese sind individuell mit elektrischen Leitern 121 verbunden, auf Abb. 1 gezeigt, die wiederum mit den verschiedenen Betriebsschaltkreisen eines Tempomats verbunden sind.
  • Die Leiterplatte 120 ist im Gehäuse 12 zwischen den diametral gegenüberliegenden Rippenpaaren 30 und 34 befestigt. In dieser Ausrichtung ist die freiliegende Oberfläche der Leiterbahnen den ersten und zweiten elektrischen Kontaktgebern 54 und 75 zugewandt, so dass sie von den Kontakten der Kontaktgeber 54 und 75 bei Bewegung der Taste 40 und des Trägers 70 gestreift werden, wie nachstehend beschrieben. Das erste Ende 122 der Leiterplatte 120, das in Richtung der Wand 50 am zweiten Ende der Taste 40 eingesetzt wird, ist mit einem verengten Bereich versehen, von dem zwei gegenüberliegende Absätze 124 gebildet werden. Die Absätze 124 bilden eine Auflagefläche für die Tastenvorspannfeder 52. Da die Leiterplatte 120 in einer festen Position im Inneren des Lenksäulenhebelschaltapparats 10 gehalten wird, wie nachstehend beschrieben, spannt die Vorspannfeder 52 normalerweise die Taste 40 in eine erste Position gegen das zweite Ende 16 des Drehknopfgehäuses 12 vor, wie auf Abb. 2 gezeigt. Vom Benutzer ausgeübte Kraft auf die solide Endwand 50 der Taste 40 ist jedoch in der Lage, die Kraft der Vorspannfeder 52 zu überwinden und die Taste 40 in eine zweite Position zu bewegen, in der die Kontakte des ersten, darauf montierten elektrischen Kontaktgebers 54 bestimmte Leiterbahnen auf der Leiterplatte 120 schalten.
  • Wie auf Abb. 8 zu sehen, schalten die Kontakte 58 und 60 des ersten elektrischen Kontaktgebers 54, der in der Taste 40 befestigt ist, in der normalen ersten oder «Aus»-Position, die auf Abb. 2 gezeigt wird, Bereiche der Leiterplatte 120. In dieser ersten Position berühren die ersten Kontakte 58 eine erste Leiterbahn 126 auf der Leiterplatte 120. Die zweiten elektrischen Kontakte 60 berühren einen isolierenden Bereich der Leiterplatte 120, so dass kein elektrischer Strom zwischen den Kontakten 58 und 60 fließt. Die Bewegung der Taste 40 in die zweite Position bringt jedoch die auf dem ersten elektrischen Kontaktgeber 54 befestigten ersten und zweiten Kontakte 58 und 60 in eine zweite Position, die auf Abb. 8 gestrichelt dargestellt ist. In dieser Position berühren die ersten Kontakte 58 weiterhin die Leiterbahn 126. Die zweiten Kontakte 60 berühren in dieser zweiten Position eine zweite Leiterbahn 128, wodurch ein Schaltkreis zwischen den Kontakten 58 und 60 gebildet wird, um elektrischen Strom zum Sollgeschwindigkeitsschaltkreis des Tempomats zu leiten. Durch Loslassen der Taste 40 wird es der Vorspannfeder 52 ermöglicht, die Taste 40 wieder in die normale, auf Abb. 2 gezeigte, erste Position zurückzubewegen, in der der elektrische Schaltkreis zwischen den Kontakten 58 und 60 geöffnet wird.
  • Es ist zu beachten, dass die Leiterbahnen 126 und 128 in einer vorbestimmten Länge angeordnet sind, mit Startpunkt vom ersten Ende 122, sowie in zeitlicher Beziehung in Bezug auf die Position der Taste 40, so dass die Kontakte 58 und 60 jeweils getrennt bei der ersten bzw. zweiten Position der Taste 40 geschaltet werden, wie oben beschrieben.
  • Abb. 9 stellt die Wirkung der Kontakte 76, 78 und 80 des zweiten, auf dem Träger 70 befestigten elektrischen Kontaktgebers 75 in verschiedenen Betriebszuständen dar, abhängig von der Position des Trägers 70. In einer ersten Position des Trägers 70, wie auf Abb. 2 zu sehen, sind die elektrischen Kontakte 76, 78 und 80 so ausgerichtet, wie auf Abb. 9 zu sehen. Die ersten elektrischen Kontakte 76 berühren einen isolierenden Bereich der Leiterplatte 120. Die zweiten elektrischen Kontakte sind in Berührung mit einer Leiterbahn 130 auf der Leiterplatte 120 angeordnet. Die dritten elektrischen Kontakte 80 sind ebenfalls in Berührung mit einem isolierenden Bereich der Leiterplatte 120 angeordnet. Diese Position der Kontakte 76, 78 und 80 und des Trägers 70 ist in der exemplarischen Ausführung als eine »Aus«-Position des Tempomats definiert.
  • Die Bewegung des Trägers 70 von der auf Abb. 2 gezeigten, ersten Position zu einer zweiten Position, wie nachstehend beschrieben, bringt die Kontakte 76, 78 und 80 zu der Position, die auf Abb. 9 gestrichelt dargestellt ist und durch die Bezugsnummern 76', 78' und 80' gekennzeichnet ist. In dieser Position berühren die ersten und zweiten elektrischen Kontakte 76 und 78 die Leiterbahnen 126 bzw. 130 auf der Leiterplatte 120 und bilden einen geschlossenen Schaltkreis zwischen diesen. Der dritte elektrische Kontakt 80' bleibt in Berührung mit einem isolierenden Bereich der Leiterplatte 120. Diese Position ist in der exemplarischen Ausführung als die »Ein«-Position des Tempomats definiert.
  • Weitere Bewegung des Trägers 70 nach rechts in der auf Abb. 2 gezeigten Ausrichtung bringt die Kontakte 76, 78 und 80 in eine dritte Position, die auf Abb. 9 gestrichelt dargestellt ist. In dieser Position befindet sich jeder der Kontakte 76, 78 und 80 in Kontakt mit der jeweiligen Leiterbahn 126, 130 bzw. 132 auf der Leiterplatte 120. Diese Position ist in der exemplarischen Ausführung als die Position »Wiederaufnahme der Sollgeschwindigkeit« des Tempomats definiert. Es besteht die Möglichkeit, den Träger 70 nach Wunsch des Benutzers in die entgegengesetzte Richtung zur zweiten oder ersten Position zu bewegen.
  • Eine Nabe 140 ist an einem Ende 142 einer Welle 144 angebracht. Die Nabe 140, die vorzugsweise aus Gussplastik besteht, hat ein zylindrisches erstes Ende 146 mit einer Innenbohrung und einer Wellennut, die über das erste Ende 142 der Welle 144 befestigt werden kann. Nach Befestigung der Nabe 140 am ersten Ende 142 der Welle 144 wird der äußere Endbereich des ersten Endes 142 der Welle 144 nach außen aufgeweitet, um die Nabe 140 in einer festen Position auf der Welle 144 zu sichern.
  • Es ist zu beachten, dass auf Abb. 3 aus Gründen der Klarheit die Nabe 140 und die Welle 144 um 90º außerhalb ihrer normalen Befestigungsposition gedreht gezeigt werden. Die Nabe 140 enthält auch ein Paar in bestimmtem Abstand angeordnete, sich in Längsrichtung erstreckende Arme 148 und 150, die sich in Längsrichtung von einem erhöhten, ringförmigen Endbund 152 auf einem zweiten Ende der Nabe 140 erstrecken. Die Arme 148 und 150 sind so konstruiert, dass sie durch Schieben die Wellennute 153 bzw. 155 in Eingriff bringen, die vom ersten Ende 14 des Drehknopfgehäuses 12 nach innen ragen, wie auf Abb. 4 gezeigt. Dadurch wird die Nabe 140 in Bezug auf das Gehäuse 12 in einer vorbestimmten Position ausgerichtet. Wie weiterhin auf Abb. 4 zu sehen, verjüngt sich das erste Ende 14 des Drehknopfgehäuses 12 ausgehend vom ersten Ende 14 geringfügig radial nach Innen. Eine aufgeweitete, ringförmige Vertiefung 158 ist an die Verjüngung angrenzend gebildet und nimmt den erhöhten, ringförmigen Bund 152 auf der Nabe 140 mit Hilfe eines Zusammenschnappmechanismus auf, wodurch die Nabe 140 dauerhaft mit dem Drehknopfgehäuse 12 verbunden ist.
  • Der zweite Arm 150 ist mit einer ersten und einer zweiten Arretierung 154 bzw. 156 geformt, wie eindeutig auf Abb. 10 und 11 zu sehen. Im Besonderen hat der Arm 150 ein äußeres Ende 158, von dem sich eine geneigte Schräge 160 in scharfem Winkel von dem äußeren Randbereich oder der Grundfläche 162 des Arms 150 erstreckt. Ein erhöhter Vorsprung 164 wird am oberen Ende der Schräge 160 gebildet. Eine Vertiefung oder erste Arretierung 154 wird von einer winkelförmigen Oberfläche gebildet, die sich von dem Vorsprung 164 in Richtung auf die Grundfläche 162 des Arms 150 erstreckt. Diese Vertiefung oder erste Arretierungsposition 154 ist als »Aus«-Position des Tempomats definiert, wenn das erste Ende 106 der Sperrklinke 100 hierin einrastet, wie auf Abb. 2 und 10 gezeigt. Ein zweiter Vorsprung 166 ist ebenfalls auf dem Arm 150 vorhanden. Der zweite Vorsprung 166 befindet sich in bestimmtem Abstand zum ersten Vorsprung 164 und wird aus den entgegengesetzt angewinkelten, geneigten, schrägen Oberflächen 168 bzw. 170 gebildet. Die zweite schräge Oberfläche 170 endet in einer zweiten Arretierungsposition 156, wie auf Abb. 10 zu sehen. Wenn das erste Ende 106 der Sperrklinke 100 in der zweiten Arretierungsposition 156 einrastet, ist der Tempomat des Fahrzeugs durch die zweiten Kontakte 76 und 78 eingeschaltet bzw. befindet sich in der Position »Ein«. In dieser Position wird durch eine Bewegung der Taste 40 nach Innen eine vorher für den Tempomat eingestellte Geschwindigkeit gesetzt. Eine weitere, geneigte, schräge Oberfläche 172 erstreckt sich winkelförmig von der zweiten Arretierungsposition oder Vertiefung 156 nach oben von der Grundfläche 162 weg. Diese schräge Oberfläche 172 definiert eine Position für vorübergehende »Wiederaufnahme der Sollgeschwindigkeit« des Tempomats.
  • Nachdem die Leiterplatte 120 durch Schieben in das Drehknopfgehäuse 12 eingesetzt wurde, wie oben beschrieben, wird zum Abschluss des Zusammenbaus des Hebelschaltapparats 10 die Nabe 140, die zuvor fest an dem ersten Ende 142 der Welle 144 angebracht wurde, mit Hilfe eines Zusammenschnappmechanismus mit dem ersten Ende 14 des Drehknopfgehäuses 12 verbunden, wie gleichfalls oben beschrieben. Dadurch wird das zweite Ende der Nabe 140 in festen Eingriff mit einem Ende der Leiterplatte 120 gebracht, so dass die Leiterplatte 120 in einer unbeweglichen Position fest im Hebelschaltapparat 10 sitzt. Während des Einschiebens der Nabe 140 in das Drehknopfgehäuse 12 kommt das erste Ende 106 der Sperrklinke 100 schiebend in Kontakt mit der Schräge 160 und bewegt sich ausreichend aus seiner normalen Position gegen die Grundplatte 72 des Trägers 70 weg, um den Vorsprung 164 zu überwinden und in der ersten Arretierungsposition 154 auf dem Arm 150 auf der Nabe 140 einzurasten.
  • Bei der Benutzung bewirkt die Bewegung des Trägers 70 nach rechts, in der auf Abb. 2 gezeigten Ausrichtung, dass sich das erste Ende 106 der Sperrklinke 100 über den Vorsprung 166 in die zweite Arretierungsposition 156 bewegt und dort zwangsläufig stoppt. Weitere Bewegung des Trägers 70 nach rechts bewirkt, dass sich die Sperrklinke entlang der schrägen Oberfläche 172 bewegt, wodurch die Kontakte 76, 78 und 80 in die dritte Position gebracht werden, die auf Abb. 9 gestrichelt dargestellt ist. Dadurch wird der Schaltkreis für Wiederaufnahme der Sollgeschwindigkeit des Tempomats aktiviert.
  • Während solcher Bewegung des ersten Endes 106 der Sperrklinke 100 entlang der Schräge 172 schiebt sich, wie auf Abb. 11 gezeigt, das erste Ende 158 und die Endschräge 160 des Arms 150 auf der Nabe 140 in das Innere der Arretierungsvorspannfeder 114, die sich innerhalb der inneren Seitenwände 90 des Trägers 70 befindet, und drückt die Spiralfeder 114 weiter zusammen. Auf diese Weise wird es durch das Loslassen des Vorsprungs 94 auf dem Träger 70 ermöglicht, dass die Spiralfeder 114 den Träger 70 nach links in die auf Abb. 11 gezeigte Ausrichtung zurückdrückt, weg vom ersten Ende 158 des Arms 150 auf der Nabe 140, so dass das erste Ende 106 der Sperrklinke 100 zurück in die zweite Arretierungsposition 156 gebracht wird. Dadurch bleibt der Tempomat in der »Ein«-Position. Der Benutzer kann jederzeit mit dem Vorsprung 94 des Trägers 70 eine Bewegung nach links ausführen, um das erste Ende 106 der Sperrklinke 100 über den Vorsprung 166 zu bewegen und somit zurück in die erste Arretierungsposition 154 zu bringen, auf Abb. 10 gezeigt, um den Tempomat zu deaktivieren bzw. auszuschalten.
  • Die Profile, Schrägungswinkel und Höhe des ersten und zweiten Vorsprungs, die Federungskraft der Vorspannfeder 114 und der Drehpunkt der Sperrklinke 100 können so gewählt werden, dass bei Betätigung des Trägers 70 jegliche gewünschte Schiebebewegung und jeglicher taktile Eindruck ermöglicht wird. Weiterhin sind diese Merkmale so ausgewählt, dass eine zwangsläufige Rückkehr der Sperrklinke 100 von der Schräge 172 in die zweite Arretierungsposition 166 gewährleistet ist.
  • Die Welle 144 enthält vorzugsweise einen hohlen Zylinder, der ein zweites Ende 180 gegenüber dem ersten Ende 142 hat. Ein Zahnradelement 182 ist fest an dem zweiten Ende 180 des Hebels 144 angebracht. Das Zahnradelement 182 enthält, um ein Beispiel zu geben, eine ringförmige Manschette 184, die eine innere Wellennut 186 hat, die verschiebbar in Eingriff mit einem Wellennutvorsprung 188 ist, der auf der Welle 144 gebildet ist, angrenzend am zweiten Ende 180 davon. Das Zahnradelement 182 enthält eine Vielzahl von radial ausgerichteten, peripheren, in bestimmten Abständen angeordneten Zähnen, die dazu dienen, in ein Abtriebsrad einzugreifen, das nicht gezeigt ist, und das sich in einem an der Hebelschaltanlage 10 befestigten Schaltgehäuse befindet. Das Zahnradelement 182 treibt ein Abtriebsrad, das seinerseits einen daran befestigten Kontakt zwischen Eingriff mit verschiedenen festen Kontakten bewegt, die in einem Schaltgehäuse befestigt sind, um selektiv den Betrieb einer elektrischen Anlage zusteuern, wie einer Fahrzeugscheibenwischeranlage zwischen Aus, Ein und einer Vielzahl diskreter, intermittierender Betriebsgeschwindigkeiten, die von dem Grad und der Richtung der Drehung des Gehäuses 12 abhängen. Um ein Beispiel zu geben, das Zahnradelement 182 enthält ein nicht- evolventisches Zahnrad, das in der zugleich anhängigen Patentanmeldung der Vereinigten Staaten, Seriennr. 07/887.064, die am 22. Mai 1992 im Namen von Daniel J. DuRocher, einem der vorliegenden Patentanmelder, eingereicht wurde, offenbart wird, und den Titel trägt »NICHT-EVOLVENTISCHES ZAHNRAD«, deren Inhalt hierin durch Bezugnahme aufgenommen wird. Ein C-Ring 190 ist verschiebbar in einer auf der Welle 144 gebildeten, ringförmigen Vertiefung 192 im Eingriff, angrenzend an das zweite Ende 180 der Welle 144, wodurch das Zahnradelement 182 auf der Welle 144 festgehalten wird.
  • Wie auf Abb. 2 und 3 gezeigt, ist das zweite Ende 180 der Welle 144 schwenkbar mit einem Schaltgehäuse 201 verbunden, zur Ermöglichung einer Schwenkbewegung in mindestens eine von zwei gegenseitig separaten Ebenen, d. h. in der Regel vertikal und horizontal. Die Schwenkverbindungen, die dazu dienen, den Hebel 144 schwenkbar am Schaltgehäuse 201 zu befestigen und die verschiedenen Stelleinheiten, die durch solch eine Schwenkbewegung des gesamten Hebelschaltapparats 10 in zwei sich gegenseitig ausschließenden Ebenen bewegt werden, können durch Bezug auf das Patent Nr. 5.049.706 der Vereinigten Staaten in Erfahrung gebracht werden, das im Namen von Daniel J. DuRocher, einem der vorliegenden Anmelder, eingereicht wurde und das den Titel trägt »MULTIFUNKTIONS-LENKSÄULENSCHALTER«, und dessen Inhalt hierin durch Bezugnahme aufgenommen wird.
  • Wie auf Abb. 2 und 3 gezeigt, ist ein Hebel 200 von im Allgemeinen hohler, langgestreckter, zylindrischer Form, konzentrisch um die Welle 144 befestigt. Ein Lager 202 ist an einem Ende des Hebels 200 befestigt, vorzugsweise mittels eines Schnappmechanismus, um die Welle 144 drehbar innerhalb des Hebels 200 zu lagern. Das gegenüberliegende Ende des Hebels 200 hat einen nach außen abstehenden Bund 204 mit einer Innenbohrung 206, die einen federgespannten Kolben aufnimmt.
  • Schließlich wird der Lenksäulenhebelschaltapparat 10 durch ein äußeres Einfassungs-Flügelgehäuse 210 vervollständigt, das drehbar über dem Hebel 200 platziert ist. Es hat im Allgemeinen eine zylindrische Form, mit einem ersten Ende 212 mit größerem Durchmesser, und einer Seitenwand, die sich zu einem kleineren Durchmesser am gegenüberliegenden zweiten Ende 214 verjüngt. Das Gehäuse 210 nimmt im ersten Ende 212 ein Lager 216 auf, durch das sich die Welle 144 drehbar erstreckt. Das zweite Ende 214 des Gehäuses 210 ist drehbar auf der äußeren Oberfläche des Hebels 200 gelagert. Eine Vielzahl vonradial nach außen weisenden, über den gesamten Umfang platzierten Vorsprüngen 218 ist auf der äußeren Oberfläche des Gehäuses gebildet, um eine Gummischutzkappe auf herkömmliche Weise um die Schalteranlage zu befestigen. Ein Flügel 220 ist fest am ersten Ende 212 des Gehäuses 210 gebildet und ragt radial von da nach außen, um eine bequeme Grifffläche zum Drehen des Gehäuses 210 zu bieten.
  • Zusammenfassend, wurde ein einzigartiger, an der Lenksäule befestigter Hebelschaltapparat offenbart, der gegenüber zuvor entwickelten Hebelschaltern über eine vereinfachte Konstruktion verfügt. Der vorliegende Hebelschaltapparat vermittelt einen angenehmen taktilen Eindruck und bietet gleitende Bewegung der verschiedenen Schiebeelemente und der beweglichen Taste zwischen verschiedenen Positionen. Außerdem ist der Hebelschaltapparat so konstruiert, dass jegliches Hängenbleiben des Schiebeelements in der Position für vorübergehende Wiederaufnahme der Sollgeschwindigkeit eines Tempomats zwangläufig verhindert wird. Es wurde ebenfalls eine einzigartige Methode der Fertigung eines an der Lenksäule befestigten Hebelschaltapparats offenbart, die eine vereinfache Konstruktion gegenüber zuvor entwickelten Methoden der Fertigung von Hebelschaltern bietet. Die vorliegende Methode stellt einen Hebelschaltapparat zur Verfügung, der einen angenehmen taktilen Eindruck vermittelt und gleitende Bewegung der verschiedenen Schiebeelemente und der beweglichen Taste zwischen verschiedenen Positionen bietet.

Claims (20)

1. Ein Lenksäulenhebelschaltapparat, der eine Welle (144) mit einem ersten und einem zweiten gegenüberliegenden Ende (142, 180), hat, einen ersten und einen zweiten koaxial angeordneten Gehäuseteil (12, 210), die voneinander unabhängig koaxial drehbar sind und zusammen ein langgestrecktes, im Wesentlichen geschlossenes Hebelschaltgehäuse bilden, ein erstes Betriebselement (182), das durch Drehung des ersten Gehäuseteils (12) zur Betätigung eines ersten Schaltelements gesteuert wird, und ein zweites Betriebselement (204), das durch Drehung des zweiten Gehäuseteils (210) zur Betätigung eines zweiten Schaltelements gesteuert wird, charakterisiert durch:
Element (140), zur Verbindung des ersten Endbereichs der Welle (144) mit dem ersten Gehäuseteil (12) zur Drehung der Welle bei Drehung des ersten Teils des Gehäuses;
einen Hebel (200), der sich schwenkbar von einem Schaltgehäuse (201) erstreckt, wobei der Hebel (200) sich zumindest teilweise durch den zweiten Gehäuseteil (210) erstreckt und die Welle (144) dadurch aufnimmt; und
Mittel zur Bildung einer ersten Lagerfläche (202) zwischen dem Hebel (200) und der Welle (144) zur Drehung der Welle relativ zum Hebel, und zur Bildung einer zweiten Lagerfläche (216) zwischen der Welle (144) und dem zweiten Gehäuse (210) zur Drehung der Welle und des zweiten Gehäuses relativ zueinander.
2. Der Lenksäulenhebelschaltapparat von Patentanspruch 1, wobei:
Die Welle (144) und der zweite Gehäuseteil (210) unabhängig voneinander über den Hebel (200) drehbar sind.
3. Der Lenksäulenhebelschaltapparat von Patentanspruch 1, wobei das Mittel zur Bildung der ersten Lagerfläche (202) enthält:
Ein erstes Lagerelement (202), mit dem Hebel (200) getragen, zur koaxialen und drehbaren Stützung des zweiten Endbereichs der Welle (144) im Inneren des Hebels 200.
4. Der Lenksäulenhebelschaltapparat von Patentanspruch 3, wobei das Mittel für die Bildung der zweiten Lagerfläche (216) enthält:
Ein zweites Lagerelement (216), das in Eingriff mit der Welle (144) und dem zweiten Gehäuseteil (210) steht, zur koaxialen und drehbaren Lagerung der Welle (144) im Inneren des zweiten Gehäuseteils (210).
5. Der Lenksäulenhebelschaltapparat von Patentanspruch 4, wobei:
Das erste Lagerelement (202) weiterhin Elemente enthält, im Eingriff zwischen dem Hebel (200) und der Welle (144) platziert, zur koaxialen und drehbaren Lagerung eines mittleren Bereichs der Welle (144) im Verhältnis zum Hebel (200).
6. Der Lenksäulenhebelschaltapparat von Patentanspruch 4, wobei das erste und das zweite Lagerelement (202, 216) enthalten:
Ein erstes Lager (202), das an einem Ende des Hebels (200) zu befestigen ist und durch das die Welle (144) drehbar gelagert ist; und
ein zweites Lager (216), das zwischen dem zweiten Gehäuseteil (210) und der Welle (144) im Eingriff ist, um eine voneinander unabhängige Drehung der Welle (144) und des zweiten Gehäuseteils (210) zu ermöglichen.
7. Der Lenksäulenhebelschaltapparat von Patentanspruch 4, wobei:
Das zweite Lagerelement (216) unabhängige Drehung der Welle (144) und des zweiten Gehäuseteils (210) voneinander sowie in Bezug auf den Hebel (200) ermöglicht.
8. Der Lenksäulenhebelschaltapparat von Patentanspruch 1, wobei das Verbindungselement enthält:
Element (140), das von dem ersten Gehäuseteil (12) getragen wird, zur festen Aufnahme des ersten Endbereichs der Welle (144) im ersten Gehäuseteil (12).
9. Der Lenksäulenhebelschaltapparat von Patentanspruch 1, der weiterhin enthält:
Das erste Ende der Welle (144), das schwenkbar am Schaltgehäuse (210) angebracht ist;
eine Nabe (140), die fest am zweiten Ende der Welle (144) montiert ist,
den Gehäuseteil (12) mit einem ersten und einem zweiten Ende, die Nabe (140) ist in festem Eingriff mit dem ersten Ende des Gehäuseteils (12);
eine im Gehäuse (12) angeordnete Leiterplatte (120), die fest im Eingriff mit der Nabe (140) ist; die Leiterplatte (120) enthält eine Vielzahl von elektrischen Leiterbahnen (126, 128), die in zeitlich abgestimmten Intervallen angeordnet sind, elektrische Leiter (122), die mit den Leiterbahnen verbunden sind und von der Welle (144) nach außen ragen;
eine erste Öffnung (28), die im zweiten Ende (16) des Gehäuses (12) gebildet ist;
eine Taste (40), die im Gehäuse (12) angebracht ist und im ersten Ende des Gehäuses zwischen einer ersten und einer zweiten Position beweglich ist;
Ein Tastenvorspannelement (52), das im Gehäuse (12) montiert ist und zwischen der Leiterplatte (12) und der Taste (40) sitzt, zur Vorspannung der Taste (40) in die erste Position;
eine Vielzahl von ersten elektrischen Kontakten (58, 60), die in der Taste (40) montiert sind und bestimmte Leiterbahnen (126, 128) auf der Leiterplatte (120) schalten, wenn die Taste (40) in der zweiten Position ist, um einen elektrischen Schaltkreis zu schließen, der mit den bestimmten Leiterbahnen (126, 128) verbunden ist;
ein Träger (70), der ein erstes und ein gegenüberliegendes zweites Ende (106, 108) hat, wobei der Träger (70) verschiebbar im Gehäuse (12) angebracht ist;
ein radial nach außen ragender Vorsprung (94), der am zweiten Ende (108) des Trägers (70) gebildet wird und verschiebbar durch eine Seitenwand-Öffnung (24) ragt, die im Gehäuse (12) angrenzend an das zweite Ende des Gehäuses gebildet ist;
eine Sperrklinke (100), die ein erstes und ein gegenüberliegendes zweites Ende (106, 108) hat und auf dem Träger (70) zur Bewegung zwischen einer ersten und einer zweiten Position angebracht ist;
ein Mittel (114), das auf dem Träger (70) angebracht ist und im Eingriff mit dem zweiten Ende der Sperrklinke (100) steht, zur Vorspannung der Sperrklinke (100) in die erste Position; und
ein Arm (150), der auf der Nabe (140) gebildet wird und sich axial davon erstreckt, mit einer ersten und einer zweiten Arretierung (154, 156) in bestimmten Abstand auf dem Arm (150);
der Arm (150) und das erste Ende (106) der Sperrklinke (100) sind axial ausgerichtet, so dass das erste Ende (106) der Sperrklinke (100) bei schiebender Bewegung des Trägers (70) zwischen der ersten und der zweiten Arretierung (154, 156) verschiebbar beweglich ist;
das Sperrklinkenvorspannelement (114), das im Eingriff mit dem Arm (150) ist, wenn der Träger (70) in eine Position gedrückt wird, in der das erste Ende (106) der Sperrklinke (100) über die zweite Arretierung (156) hinausragt, und den Träger (70) in die zweite Arretierung (156) zurückschiebt; und
der Hebel (200), der an einer äußeren Oberfläche des Gehäuses (12) anliegt.
10. Der Hebelschaltapparat von Patentanspruch 9, wobei:
Der Arm (150) enthält eine Oberfläche (170), die sich winkelförmig von der zweiten Arretierung (156) erstreckt.
11. Der Hebelschaltapparat von Patentanspruch 9, der weiterhin enthält:
Eine Vielzahl von zweiten elektrischen Kontakten (76, 78, 80), die auf dem Träger (70) angebracht sind, jeder der zweiten elektrischen Kontakte (76, 78, 80) mit einem federnden Arm, der freitragend an einem ersten Ende (62) befestigt ist, das am Träger (70) sitzt und beweglich vom Träger (70) wegweisend angeordnet ist.
12. Der Hebelschaltapparat von Patentanspruch 11, der weiterhin enthält:
Element (74), auf dem Träger (70) gebildet, zur Aufnahme einer Grundfläche (82), die die zweiten elektrischen Kontakte (76, 78, 80) mittels eines Zusammenschnappmechanismus trägt.
13. Der Hebelschaltapparat von Patentanspruch 11, wobei die zweiten Enden der Vielzahl der zweiten elektrischen Kontakte (76, 78, 80) zum zweiten Ende der Taste (40) ragen.
14. Der Hebelschaltapparat von Patentanspruch 9, wobei:
Die Vielzahl der ersten elektrischen Kontakte (58, 60) auf einer Grundfläche (56) montiert ist, die fest an der Taste (40) befestigt ist;
jeder der Vielzahl von ersten elektrischen Kontakten (58, 60) federnde Arme hat, die freitragend von einem ersten Ende (62), das an der Grundfläche (56) befestigt ist, zu einem zweiten Ende (64) ragen, das beweglich von der Grundfläche wegweisend angeordnet ist.
15. Der Hebelschaltapparat von Patentanspruch 11, wobei:
Die Leiterplatte (120) eine Vielzahl von ersten elektrischen Leiterbahnen (126, 128) enthält, die in einer ersten Gruppe angeordnet sind, und die durch Schieben von den ersten elektrischen Kontakten (58, 60) in Kontakt gebracht werden;
jede der ersten Gruppe von elektrischen Leiterbahnen (126, 128) verschiedene Ausgangspunkte von einem Ende der Leiterplatte (120) zu selektivem Kontakt mit ausgewählten der ersten elektrischen Kontakte (56, 58) hat, wenn die ersten elektrischen Kontakte mit der Taste (40) zwischen der ersten und zweiten Position der Taste (40) bewegt werden; und
die Leiterplatte (120) eine Vielzahl von zweiten elektrischen Leiterbahnen (130, 132) enthält, die in einer zweiten Gruppe angeordnet sind und durch eine Vielzahl von zweiten elektrischen Kontakten (76, 78, 80) geschaltet werden;
jede der zweiten Gruppe von elektrischen Leiterbahnen (130, 132) verschiedene Ausgangspunkte von einem Ende der Leiterplatte (120) zu selektivem Kontakt mit einem der Vielzahl von zweiten Kontakten (76, 78, 80) hat, wenn die zweiten Kontakte mit dem Träger (70) bewegt werden.
16. Der Hebelschaltapparat von Patentanspruch 9, wobei der Arm (150) enthält:
eine Grundfläche (162);
ein erstes, mit der Nabe (140) verbundenes Ende;
ein zweites Ende (158) in bestimmtem Abstand vom ersten Ende, das sich axial von der Nabe (140) erstreckt;
einen ersten Vorsprung (160, 164), der vom zweiten Ende (158) des Arms (150) in einem vorherbestimmten Profil von der Grundfläche (162) herausragt;
einen zweiten Vorsprung (166), der auf dem Arm (150) in bestimmtem Abstand vom ersten Vorsprung (164) gebildet wird und in einem zweiten Profil hervorragt, wobei die erste Arretierung (154) zwischen dem ersten und dem zweiten Vorsprung (164, 166) gebildet wird; und
eine Schräge (172), die sich vom Ende des zweiten Vorsprungs (166) winkelförmig von der Grundfläche (162) bei einem vorherbestimmten, wählbaren Winkel erstreckt, wobei die zweite Arretierung (156) zwischen dem zweiten Vorsprung (166) und der Schräge (172) gebildet wird.
17. Der Hebelschaltapparat von Patentanspruch 16, wobei der Träger (70) weiterhin enthält:
Eine Grundplatte (72);
ein Paar Wände (86, 88), die in bestimmtem Abstand auf der Grundplatte gebildet sind, ein nach innen weisender Bund (90), der an einem Ende jeder Wand (88) gebildet ist und in bestimmtem Abstand dem Bund (90) auf der gegenüberliegenden Wand (86) gegenübersteht, wodurch durch die Wände (86, 88) eine Öffnung abgegrenzt wird;
die Sperrklinke (100), die um die Wände (86, 88) und auf der Grundplatte (72) des Trägers (70) befestigt ist, wobei das erste Ende (106) der Sperrklinke (100) angrenzend zu und außerhalb der Öffnung zwischen den Bünden (90) auf der Wand (88) angeordnet ist; und
das Element zur Vorspannung der Sperrklinke (100), einschließlich:
einer Spiralfeder (144), die zwischen den Bünden (90) auf den Wänden (86, 88) des Trägers (70) und dem zweiten Ende der Sperrklinke (108) sitzt.
18. Der Hebelschaltapparat von Patentanspruch 17, der weiterhin enthält:
Die Spiralfeder (114), die mit dem Arm (150) auf der Nabe (140) so ausgerichtet ist, dass sie zusammengedrückt wird, wenn der Träger (70) durch Bewegung des ersten Endes (106) der Sperrklinke (100) entlang der Schräge (172) auf dem Arm (150) der Nabe (140) in eine Position gepresst wird.
19. Der Hebelschaltapparat von Patentanspruch 9, wobei:
Das Tastenvorspannelement (52) die Leiterplatte (120) in Eingriff mit der Nabe (140) presst.
20. Der Hebelschaltapparat von Patentanspruch 9, der weiterhin enthält:
ein erstes und ein zweites Paar (30, 34) von diametral gegenüberliegenden Rippen, die im Inneren des Gehäuses (12) gebildet sind;
die Leiterplatte (120), die zwischen dem ersten und dem zweiten Rippenpaar (30, 34) gehalten wird; und
den Träger (70), der zwischen einem von dem ersten und zweiten Rippenpaar (30, 34) und dem Gehäuse (12) gehalten wird.
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